Die Män­ner des STV Ober­ent­felden – im Bild Nico­las Schwan­der – besiegen das favorisierte Team aus Elgg mit 3:0  (Bilder: Fabio Baranzi­ni)

Faust­ball

Erfolgreicher zweiter Spieltag für Oberentfelden

16. Mai 2018 | Sport

In der zweit­en NLA-Runde punk­ten die Män­ner des STV Ober­ent­felden über­raschend gegen das Spitzen­team aus Elgg-Etten­hausen. Die Frauen sich­ern sich zwei Siege und ste­hen damit wieder in den Top 4.

Vor der Sai­son hat Ober­ent­feldens Train­er Kon­rad «Koni» Keller gesagt, es sei möglich, in jed­er Runde ein Spiel zu gewin­nen und damit Punk­te zu holen. In der ersten Runde hat das mit dem Sieg gegen Olten geklappt. In der zweit­en Runde wurde dieses Unter­fan­gen allerd­ings schwieriger, denn es warteten die bei­den Spitzen­teams aus Diepold­sau und Elgg-Etten­hausen auf seine Jungs. Let­ztere haben sich im Hin­blick auf diese Sai­son im Angriff mit dem Brasil­ian­is­chen Nation­al­spiel­er Rodri­go Spran­del ver­stärkt.

Doch davon liessen sich die Ober­ent­felder über­haupt nicht aus der Ruhe brin­gen. Sie zeigten eine abgek­lärte Leis­tung und liessen den Favoriten nie ins Spiel kom­men. «Wir waren bere­it und haben im ganzen Spiel kaum dumme Fehler gemacht», so Keller. «Wir haben mutig serviert, wenn es nötig war, und hat­ten im Angriff eine gute Chan­ce­nauswer­tung. Das war wirk­lich eine super Leis­tung.» Und nicht nur die Leis­tung war super, son­dern auch das Resul­tat: ein 3:0-Sieg gegen Elgg-Etten­hausen.

Diepold­sau zu stark

Im zweit­en Spiel des Tages wartete dann das Duell mit dem bis dato ungeschla­ge­nen Gast­ge­ber aus Diepold­sau. Die Equipe aus der Ostschweiz, die sich vor weni­gen Wochen an den IFA World Tour Finals in Deutsch­land zur drit­tbesten Club­mannschaft der Welt gekürt hat, war dann aber eine zu hohe Hürde.

Immer­hin: Im drit­ten Durch­gang ver­mocht­en die Ober­ent­felder gut mitzuhal­ten und hat­ten gegen Ende des Satzes gar die Chance, in Führung zu gehen. Zu einem Satzgewinn hat es dann aber doch nicht gere­icht. «Diepold­sau hat viel Druck gemacht, so dass unser Spiel nicht mehr präzise genug war.

Es war stark, dass wir im drit­ten Satz so nahe dran gekom­men sind, aber sie waren ein­fach bess­er», so Keller. Nicht wie gewün­scht ist der Saison­start für die Frauen des STV Ober­ent­felden-Amsteg ver­laufen. Sie kassierten zum Auf­takt zwei Nieder­la­gen in drei Par­tien und blieben dabei unter den eige­nen Erwartun­gen. Das woll­ten sie am zweit­en Spielt­ag kor­rigieren. Doch gle­ich zum Auf­takt fol­gte die näch­ste Nieder­lage: 1:3 gegen Diepold­sau.

Allerd­ings fiel diese Nieder­lage sehr knapp aus, denn ins­beson­dere die let­zten bei­den Sätze waren hart umkämpft. «Wir haben uns deut­lich gesteigert im Ver­gle­ich zur ersten Runde. Die let­zten zwei Durchgänge waren ein Auf und Ab auf bei­den Seit­en, wobei uns am Ende das nötige Quäntchen Glück gefehlt hat», so Cap­tain Sab­ri­na Siegen­thaler.

Zwei klare Siege

Zum Abschluss des zweit­en Spielt­ags kon­nten die Ober­ent­felderin­nen dann aber doch noch zwei Siege feiern. Gegen Walzen­hausen und Embrach gab es je einen 3:0-Erfolg. «In bei­den Bege­gun­gen waren wir die klaren Favoritin­nen und woll­ten die Spiele dominieren. Das ist uns ins­beson­dere gegen Embrach gut gelun­gen, gegen Walzen­hausen macht­en wir uns das Leben in den Sätzen zwei und drei mit Eigen­fehlern sel­ber schw­er. Wir kon­nten uns aber durchkämpfen und in drei Sätzen gewin­nen», so das Faz­it von Sab­ri­na Siegen­thaler.

Dank den bei­den Siegen sind die Frauen wieder auf Kurs in Rich­tung Final4. Aktuell ste­hen sie auf Rang 4 der Tabelle.

FBA

Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg | Der Landanzeiger

Die Frauen des STV Ober­ent­felden-Amsteg reha­bil­i­tieren sich am zweit­en Spielt­ag mit zwei Siegen