Ersatzaufforstung Brüelmatte verjüngt

15. März 2018 | News

Wenn gut zwei Dut­zend Frei­wil­li­ge der bei­den Natur- und Vogel­schutz­ver­ei­ne von Suhr und Unter­ent­fel­den sich wie alle Jah­re am zwei­ten März-Sams­tag in der Brüelmatte zur Arbeit tref­fen, dann wird eini­ges bewegt.

Damit alle Hel­fen­den zufrie­den nach Hau­se gehen konn­ten, wur­de beim dies­jäh­ri­gen Arbeits­ein­satz spe­zi­ell dar­auf geach­tet, sicht­ba­re Spu­ren zu hin­ter­las­sen. So wur­de bei der Wald­rand­auf­wer­tung nicht Kos­me­tik betrie­ben, son­dern es wur­de mit der «gros­sen Kel­le angerührt». Zur Ver­län­ge­rung des südwestexponierten Wald­ran­des der Ersatz­auf­for­stung für die Suh­ren­tal­stras­se wur­den zwei ca. 20 auf 30 Meter gros­se Buch­ten geschla­gen. Ein­zig ganz weni­ge sehr gros­se und wert­vol­le Bäu­me wur­den ste­hen gelas­sen. Das Schnitt­gut wur­de zu meh­re­ren Ast­hau­fen auf­ge­schich­tet, was für die Deckung und den Schutz von Blind­schlei­che, Igel, Mar­der und Co. von gros­sem Nut­zen sein wird. Die Buch­ten machen im Moment zwar noch einen etwas kah­len Ein­druck; die­se Wun­den wer­den aber bald wie­der ver­heilt sein. Wich­tig ist nun, dass die­se offe­nen Stel­len in Zukunft auch tat­säch­lich offen blei­ben, denn das vie­le Licht, das nun auf den Boden gelangt, kommt sehr vie­len Pflan­zen zu Gute, die im Schat­ten kei­ne Chan­ce hät­ten. Eine klei­ne­re Grup­pe war damit beschäf­tigt, die geschnit­te­nen Äste der zahl­rei­chen Hoch­stam­mobst­bäu­me zu ent­sor­gen. Wie­der ande­re pfleg­ten den Rand des Bio­to­pes mit den drei Wei­hern: Dort wur­de sämt­li­ches Gehölz boden­eben zurückgeschnitten.

Die währ­schaf­te Gemüsesuppe mit Wie­ner­li kam beim recht feuch­ten Wet­ter sehr gut an. (Bild: zVg)