Fami­li­en­ergän­zende Kin­der­be­treuung

9. August 2018 | News

Zu Beginn des Schul­jahres 2018/​2019 müssen die Gemeinden den Zugang zu einem bedarfs­ge­rechten Angebot an  fami­li­en­ergän­zender Betreuung für Kinder bis zum Abschluss der Pri­mar­schule sicher­stellen. Die Suhren- und Rue­der­taler Gemeinden haben das Gesetz in enger Zusam­men­ar­beit umge­setzt. Nun sind die Vor­be­rei­tungs­ar­beiten abge­schlossen und die Gemeinden sind bereit für die Umset­zung.

Das neue Gesetz bezweckt einer­seits die Ver­ein­bar­keit von Familie und Arbeit oder Aus­bil­dung zu erleich­tern und ander­seits die gesell­schaft­liche, ins­be­son­dere die sprach­liche Inte­gra­tion und Chan­cen­ge­rech­tig­keit der Kinder zu ver­bes­sern. Die Kosten für die fami­li­en­ergän­zende Kin­der­be­treuung tragen grund­sätz­lich die Erzie­hungs­be­rech­tigten. Unab­hängig vom Betreu­ungsort haben sich die Wohn­ge­meinden nach Mass­gabe der wirt­schaft­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit der  Erzie­hungs­be­rech­tigten daran zu betei­ligen.

Das Suhren- und Rue­dertal ist mit seiner wun­der­schönen und intakten Land­schaft, dem aus­ge­prägten Gemein­schafts­sinn, dem rei­chen Angebot an Frei­zeit­be­schäf­ti­gungs­mög­lich­keiten und den günstigen Immo­bi­li­en­preisen ein vorzüglicher Ort um mit seiner Familie zu leben. Durch die Umset­zung des Kin­der­be­treu­ungs­ge­setzes (KiBeG) lässt sich im Suhren- und Rue­dertal auf das neue Schul­jahr zudem Familie und Beruf noch besser ver­ein­baren.

Unsere Region verfügt über ein umfas­sendes Angebot an fami­li­en­ergän­zenden Kin­der­be­treu­ungs­mög­lich­keiten. Infor­mieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder auf www.suhrental.info über die ver­schie­denen Mög­lich­keiten und den Bei­trag, wel­cher Ihre Gemeinde an die fami­li­en­ergän­zende Kin­der­be­treuung bezahlt. Möchten Sie selber als Tages­fa­milie tätig sein oder Kinder über den Mittag oder an Rand­stunden betreuen?

Zögern Sie nicht und melden Sie sich bei Ihrer Wohn­ge­meinde. Das Pro­jekt des RVS zur Umset­zung des Kin­der­be­treu­ungs­ge­setzes und damit zur För­de­rung der Stand­ort­at­trak­ti­vität der Region und um dem Fach­kräf­te­mangel ent­ge­gen­zu­wirken, fand im Rahmen der neuen Regio­nal­po­litik des Bundes (NRP) statt. Die Finan­zie­rung des Pro­jekts erfolgt zu je einem Drittel durch die Mittel des Bundes, des Kan­tons und durch eigene Mittel des RVS.

ZVG