«Her­zlich willkom­men» waren die Besuch­er nicht nur auf dem Luna­park, son­dern auch in der Alt­stadt (Bild: lbr)

Fest versöhnt Zofingia und Zofingen

4. Sep­tem­ber 2019 | News

Am Stadt­fest feierten die Mit­glieder der Stu­den­ten­verbindung Zofin­gia und die Ein­wohn­er der Region Zofin­gen gemein­sam. 25’000 Besuch­er liessen sich das dre­itägige Spek­takel nicht ent­ge­hen.

Anziehungspunkt des Zofin­ger Stadt­fests war der Luna­park. Das Chaos-Pen­del ent­lock­te den Fahrgästen auf 32 Metern Höhe so manchen Schrei. Wesentlich ruhiger ging es beim Riesen­rad zu und her. Ganz oben bot sich ein Weit­blick über die Däch­er Zofin­gens und bis zum Heit­ern­platz. Im grossen Zelt auf dem Niklaus-Thut-Platz, dem Bierzelt auf dem Kirch­platz und der Bühne auf dem Chor­platz gab es während Festes für jeden Geschmack die passende Dar­bi­etung.

Schminken für die Kleinen, Par­ty für die Grossen
Während Nik P. am Sam­stag auf dem Thut­platz seinen Hit «Ein Stern, der deinen Namen trägt» zum Besten gab, ging im Bierzelt auf dem Kirch­platz mit dem Trio Wolken­bruch bis nach Mit­ter­nacht die Par­ty ab. Ruhiger war es auf dem Chor­platz. Dort trat­en zahlre­iche regionale Bands und For­ma­tio­nen auf. Dank Kinder­schminken und Kuchen­stand der Kita Sterne 5 war der Chor­platz auch ein Tre­ff­punkt der Fam­i­lien – nicht nur während der Kinderkonz­erte mit Simu Fankhauser oder mit Chris­t­ian Schenker.

Auch gas­tronomisch bot das Zofin­ger Stadt­fest einiges – vor dem Stadthaus beispiel­sweise das Bei­zli der Schwinger. 

«Alle Älpler­makro­nen mit Apfel­mus und alle Zvieriplät­tli sind ver­speist», resümierte zur Nacht­stunde Hans-Ulrich Schär, Aar­burg­er Gemein­deam­mann und Mit­glied des Schwingk­lubs Zofin­gen.  Auch Patrick Räb­mat­ter mis­chte in der Schwinger-Chuchi mit.

Wun­sch nach baldiger Neuau­flage
Den Schlusspunkt des Stadt­fests set­zten am Son­nta­gnach­mit­tag die Fallschirm­springer der Schweiz­er Armee. In zwei Etap­pen lan­de­ten sie auf der Schützen­mat­te und bracht­en den «Stadtschlüs­sel» zurück, den Ammann Han­srue­di Hot­tiger am Fre­itag an Zofin­gia-Cen­tral­präsi­dent Alexan­der Heuze­roth über­re­icht hat­te. Im Gegen­satz zur Eröff­nungs­feier wohn­ten dem Schlus­sakt des Stadt­festes nun auch zahlre­iche Zuschauer ohne Mütze und Couleur-Band bei. OK-Präsi­dent Wal­ter Bloch freute sich in sein­er Rede nicht nur über den Auf­marsch von 25’000 Besuch­ern, son­dern auch, dass die Bevölkerung der Stadt Zofin­gen mit der Stu­den­ten­verbindung näher zusam­mengerückt sei. Dies nahm Han­srue­di Hot­tiger in sein­er Rede auf. «Das Stadt­fest war der Höhep­unkt der Annäherung zwis­chen der Zofin­gia und der Bevölkerung ihrer Bun­desstadt.» Gle­ichzeit­ig äusserte er den Wun­sch, dass sich ein solch­es gemein­sames Fest in Zukun­ft – in kleinerem Rah­men – wieder­holen lasse.

ZVG