Die Fische zei­gen sich der­zeit in der Aare bei Aar­au weit oben im Was­ser, was kein gutes Zei­chen ist. Sie suchen den Sau­ser­stoff  (Bild: Mar­kus Schenk)

Bäche und Flüs­se in der Regi­on wer­den mit Sor­ge beob­ach­tet

Fische leiden unter der Hitze!

8. August 2018 | News

Die gros­se Hit­ze setzt den Fischen stark zu. Noch kam es zumin­dest in unse­rer Regi­on nicht zu einem grös­se­ren Fisch­ster­ben. Den­noch, den Fischen gehts mit zuneh­men­der Was­ser­tem­pe­ra­tur mies.

Wer der­zeit an der Aare ent­lang spa­ziert, macht selt­sa­me Fest­stel­lun­gen. Die Fische zei­gen sich ver­mehrt an der Ober­flä­che (sie­he Bild oben von der Aare). Ein unt­rüb­li­ches Zei­chen dafür, dass es ihnen zu warm wird und ihnen der Sauer­stoff lang­sam aus­geht. Sie suchen einen Aus­weg, den sie nicht fin­den – im Gegen­teil. Je wär­mer die Gewäs­ser sind, desto weni­ger Sauer­stoff kön­nen sie auf­neh­men, sagen Fisch­ex­per­ten.

Der­zeit ist Fluss­was­ser viel zu warm

Klei­ne­re Flüs­se sowie diver­se Bäche sind in einem besorg­nis­er­re­gen­den Zustand. Was­ser­tem­pe­ra­tu­ren von bis zu 25 Grad wur­den regi­striert. Die wär­me­emp­find­li­chen Forel­len und Äschen lei­den beson­ders stark unter den hohen Tem­pe­ra­tu­ren. Stei­gen die Tem­pe­ra­tu­ren wei­ter, 

wird es auch in gros­sen Gewäs­sern wie etwa der Aare sehr kri­tisch.  Bleibt zu hof­fen, dass sich das Gan­ze nun ab Don­ners­tag etwas abkühlt. So könn­te das Schlimm­ste ver­hin­dert wer­den.

Ein Fun­ken Hoff­nung bleibt

Noch  glaubt man nicht, dass mit einem Mas­sen­ster­ben wie im Jahr 2003 gerech­net wer­den muss: Dank der gros­sen Schnee­men­gen im Win­ter und des Regens im Mai wird es die­ses Jahr wohl weni­ger dra­ma­tisch.

Tie­fe­re Luft­tem­pe­ra­tu­ren rei­chen aber nicht aus, um ein Fisch­ster­ben zu ver­hin­dern. Es braucht drin­gend Regen und zwar nicht nur kurz­fri­stig.

MS