Die­se Schlacht­flie­ger­bom­be des Typs «SD2» aus dem zwei­ten Welt­krieg, muss­te fach­män­nisch gesprengt wer­den (Bild: KAPO)

Wer besass die­se Bom­be?

Fliegerbombe gibt weiter Rätsel auf

12. Sep­tem­ber 2019 | News

Fach­leu­te ent­schärf­ten in Buchs bei Aar­au eine deut­sche Flie­ger­bom­be aus dem 2. Welt­krieg. Die­se wur­de von einer bis heu­te unbe­kann­ten Per­son auf dem Poli­zei­po­sten in Aar­au abge­ge­ben. Die Bom­be lager­te über eine gewis­se Zeit unbe­ach­tet auf dem Posten. Die Poli­zei ermit­telt.

Sie gleicht eher einem ver­ro­ste­ten Not­ko­cher, als einer Bom­be aus dem zwei­ten Welt­krieg. Die Rede ist vom gefähr­li­chen Spreng­kör­per, der am Mitt­woch vor einer Woche in der Regi­on Aar­au für Auf­re­gung und die zwi­schen­zeit­li­che Eva­ku­ie­rung eines Indu­strie­quar­tiers sorg­te.
Doch der Rei­he nach: Bei der Kan­tons­po­li­zei in Aar­au wur­de der für harm­los gehal­ten «Not­ko­cher» ent­ge­gen­ge­nom­men und zur Ent­sor­gung ins Lager gelegt. Vor der Ver­schrot­tung in Buchs erkann­te ein Spe­zia­list die Split­ter­bom­be aus dem zwei­ten Welt­krieg und schlug Alarm. 

Im Anschluss wur­de die Bom­be von Spe­zia­li­sten des Foren­si­schen Insti­tuts der Stadt­po­li­zei Zürich und des Kom­man­dos «Kamir» (Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gung und Minen­räu­mung) der Armee pro­blem­los ent­schärft. Noch klärt die Poli­zei ab, wie die deut­sche Bom­be auf den Poli­zei­po­sten nach Aar­au kam und wes­halb nie­mand vor­zei­tig auf sie auf­merk­sam wur­de. «Sol­che oder ähn­li­che Gegen­stän­de sol­len nicht berührt respek­ti­ve bewegt wer­den», sagt Ali­ne Rey, Spre­che­rin der Kan­tons­po­li­zei Aar­gau. «Wird ein ver­däch­ti­ger Fund gemacht, ist der Ort zu mar­kie­ren und der Poli­zei­not­ruf oder die Blind­gän­ger-Mel­de­zen­tra­le zu ver­stän­di­gen.»

RAN