Eröff­nung des Abstim­mungs­kampfs für das Aar­au­er Sta­di­on: Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft und Sport ste­hen hin­ter «Tor­feld Süd» (Bil­der: Rapha­el Nad­ler)

Ent­schei­dung über das Pro­jekt “Tor­feld Süd” naht

«Für eine goldige Zukunft der Stadt Aarau»

18. Sep­tem­ber 2019 | News

Der FC Aar­au soll end­lich ein neu­es Fuss­ball­sta­di­on erhal­ten und die Stadt ein neu­es Quar­tier mit Zukunfts­per­spek­ti­ven. Dafür setzt sich das Komi­tee «unsertorfeld.ch» ein. Es hat vor weni­gen Tagen den Abstim­mungs­kampf für ein Dop­pel­tes Ja an der Volks­ab­stim­mung vom 24. Novem­ber ein­ge­läu­tet.

«Jeden Tag gewin­nen wir wei­te­re Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer für das wich­ti­ge Pro­jekt Tor­feld Süd hin­zu», sagt SP-Ein­woh­ner­rä­tin Salo­mé Ruck­stuhl als Spre­che­rin des Komi­tees. «unsertorfeld.ch setzt sich zum Ziel, die Aar­au­er Bevöl­ke­rung trans­pa­rent über das geplan­te neue Stadt­quar­tier mit Sta­di­on und Woh­nun­gen zu infor­mie­ren und sie von der Qua­li­tät des Pro­jekts zu über­zeu­gen.»

Gute Grün­de für das Pro­jekt
Mit dem Pro­jekt «Tor­feld Süd» erhal­ten die Stadt und der FC Aar­au ein moder­nes Fuss­ball­sta­di­on. Und das zu einem sehr gün­sti­gen Preis. Der Kosten­an­teil der Stadt beträgt auch beim neu­en Pro­jekt unver­än­dert 17 Mil­lio­nen Fran­ken, obwohl sich die Gesamt­ko­sten für das Sta­di­on in der Zwi­schen­zeit auf 60 Mil­lio­nen Fran­ken erhöht haben.

Stim­men die Aar­aue­rin­nen und Aar­au­er am 24. Novem­ber zwei­mal Ja, dann erhält die Stadt nebst einem moder­nen und Super­league-taug­li­chen Fuss­ball­sta­di­on, auch ein neu­es, attrak­ti­ves Stadt­quar­tier mit auto­re­du­zier­ter Wohn­nut­zung. Ein Quar­tier, von dem alle Bevöl­ke­rungs­schich­ten pro­fi­tie­ren kön­nen.

Umge­setzt wer­den soll es nach den öko­lo­gi­schen Grund­sät­zen der Ener­gie­stadt Aar­au, des Miner­gie-Stan­dards und der 2000-Watt-Gesell­schaft. Das gros­se Sta­di­on­dach ist für die Nut­zung von Son­nen­en­er­gie vor­ge­se­hen.

Im neu­en Stadt­quar­tier ent­ste­hen Wohn­for­men für alle Gesell­schafts­schich­ten, Genera­tio­nen und Fami­li­en­for­men. Geplant sind vier Wohn­hoch­häu­ser und ein Zwi­schen­bau mit gesamt­haft 650 bis 750 Woh­nun­gen.

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Die Initi­an­ten von «unsertorfeld.ch»: Rue­di Vogt (links) und Peter Zubler

Eines der Hoch­häu­ser ist für gemein­nüt­zi­ges Woh­nen vor­ge­se­hen. Das neue Quar­tier bie­tet auch neue Infra­struk­tu­ren für die Bewoh­ner: Gemein­schafts­zen­trum, Kita mit schul­er­gän­zen­den Tages­struk­tu­ren, ein Kin­der­gar­ten, Spiel­plät­ze, Restau­rants, Cafés, Spe­zi­al­ge­schäf­te sowie Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten und mehr.

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Tei­le des Bau­ge­län­des wur­de bereits mit Wer­be­ban­den für «2 x Ja» ein­ge­klei­det

Der FC Aar­au ist viel mehr als ein Pro­fi-Fuss­ball­club: Hun­der­te von Kin­dern und Jugend­li­chen, Mäd­chen und Buben aus allen Natio­nen, Frau­en, Senio­ren und Ama­teu­re, ehren­amt­li­che Betreu­er und Trai­ner enga­gie­ren sich im und für den Brei­ten­sport in der Stadt. Das Pro­jekt Tor­feld Süd gibt ihnen alle die Chan­ce, ihr gesell­schafts­po­li­tisch so wich­ti­ges Enga­ge­ment auch in Zukunft wei­ter­zu­füh­ren. Das Sicher­heits­kon­zept wur­de in Zusam­men­ar­beit mit Exper­ten, Behör­den und der Poli­zei ent­wickelt und erfüllt die höch­sten Stan­dards.

Dar­über wird Aar­au am 24. Novem­ber abstim­men
Die Stimm­bür­ge­rin­nen und Stimm­bür­ger ent­schei­den am 24. Novem­ber über zwei städ­ti­sche Sach­fra­gen: Erstens über eine Tei­län­de­rung der städ­ti­schen Bau- und Nut­zungs­ord­nung (BNO), die es ermög­li­chen wür­de, dass auf dem «Tor­feld Süd» ein Stadt­quar­tier mit Sta­di­on und vier Wohn­hoch­häu­sern gebaut wer­den kann. Und zwei­tens über eine Betei­li­gung der Ein­woh­ner­ge­mein­de Aar­au von 17 Mil­lio­nen Fran­ken am neu­en Sta­di­on für den FC Aar­au.

RAN

Kosten des Stadionprojekts:

17 Mio. Fran­ken:
Ein­woh­ner­ge­mein­de Aar­au

6. Mio. Fran­ken:
Ortsbürgergemeinde Aar­au

6 Mio. Fran­ken:
Kan­ton Aar­gau (via Lot­te­rie­fonds)

2 Mio. Fran­ken:
FC Aar­au (via meinstadion.ch)

29 Mio. Fran­ken:
HRS als Grundeigentümerin/Bauherrin