FC Aar­au-Spie­ler Igor Ngan­ga mit jubeln­den Teil­neh­mern des FCA Junio­ren­camp  (Bild: FCA)

23. FC Aar­au Junio­ren­camp vom 15. bis 19. April im Aar­au­er Schach­en

Fussball-Fieber im Schachen

21. März 2018 | Sport

Vom 15. bis 19. April fin­det im Aar­au­er Schach­en die 23. Aus­ga­be des FC Aar­au Junio­ren­camp statt. Seit 10 Jah­ren steht OK-Prä­si­dent Tho­mas Val­li an der Front und moti­viert Jahr für Jahr Hun­der­te Kin­der, sich in den Frühlingsferien sport­lich zu betä­ti­gen.

«Wir spie­len nicht nur eine gan­ze Woche Fuss­ball, wir haben auch einen poly­spor­ti­ven Rah­men­wett­kampf und vie­le klei­ne­re und grös­se­re Über­ra­schun­gen für die über 300 teil­neh­men­den Kids», sagt Tho­mas Val­li auf die Fra­ge, was die Kin­der im tra­di­tio­nel­len Fuss­ball­camp alles erwar­tet. Doch nicht nur die vie­len Akti­vi­tä­ten zünden das Fuss­ball- Fie­ber im Aar­au­er Schach­en. «Es sind die zur Tra­di­ti­on gewor­de­nen Besu­che und Trai­nings der FCA-Spie­ler, die ein­ma­li­ge Ausrüstung und das unver­gleich­li­che Camp-Fee­ling, das wäh­rend einer knap­pen Woche auf­kommt», 1schwärmt Tho­mas Val­li. Wie immer gibt es am Diens­tag einen Über­ra­schungs- Event, der ein gut gehütetes Geheim­nis dar­stellt. In den letz­ten Jah­ren tra­ten an die­ser Stel­le bei­spiels­wei­se Müslüm oder die pro­fes­sio­nel­len Ska­ter vom Rol­ling Rock Aar­au auf – man darf gespannt sein.

OK-Präsident Thomas Valli | Der Landanzeiger

OK-Prä­si­dent Tho­mas Val­li (Bild: Foto­graf zVg)

Der Ver­ein FC Aar­au 1902 orga­ni­siert

Seit zehn Jah­ren orga­ni­siert Tho­mas Val­li die Camps im Aar­au­er Schach­en, es ist dem­nach die elf­te Aus­ga­be unter sei­ner Regie.

Val­li greift auf ein gros­ses Team zurück mit rund 30 Trai­nern, einer enga­gier­ten Küchenmannschaft und vie­len Hel­fern, die beim Auf- und Abbau des Camps anpacken. Die Teil­nah­me für ein Kind kostet 330 Fran­ken. Val­li ist sich bewusst, dass dies viel Geld ist. «Wir wol­len das Ange­bot und die Qua­li­tät bewusst auf hohem Niveau hal­ten. Wir wol­len uns von ande­ren Camps in der Regi­on abhe­ben», sagt Val­li. Die­se sei­en oft ein­ge­kauft und wer­den von kom­mer­zi­el­len Fir­men durchgeführt. «Unser Camp wird vom Ver­ein FC Aar­au 1902 orga­ni­siert und arbei­tet nicht gewinn­ori­en­tiert – resul­tiert den­noch ein Gewinn, fliesst die­ser voll­um­fäng­lich in die Abtei­lun­gen des Kin­der-Fuss­balls.» Um den Unter­schied aus­zu­ma­chen, soll den Kin­dern ein unver­gess­li­ches Erleb­nis gebo­ten wer­den: «Tat­säch­lich erhal­ten die Kids eine kom­plet­te Fussballausrüstung mit zwei Shirts und Hosen, Stul­pen, Regen­jacke und Son­nen­cap, dazu eine Trink­fla­sche und einen Ball. Sie wer­den täg­lich von 10 bis min­de­stens 16 Uhr von aus­ge­bil­de­ten Per­so­nen betreut und ver­pflegt», fasst Val­li das Ange­bot zusam­men.

Nur noch 50 Plät­ze frei

Für das dies­jäh­ri­ge Camp sind nur noch gut 50 Plät­ze zu haben, danach gibts eine War­te­li­ste. Anmel­den kön­nen sich die Kin­der im Inter­net unter www.fca-juniorencamp.ch. «Dort gibt es auch eine Teil­neh­mer­li­ste und man kann nach­schau­en, ob das Gspänd­li schon ange­mel­det ist», unter­streicht Val­li die sport­lich­sten aller Gedan­ken: näm­lich der Team­ge­dan­ke und das Zusam­men­hal­ten, das Jahr für Jahr im Aar­au­er Schach­en fast eine Woche lang gelebt wird. Es sind tra­di­tio­nell auch vie­le Mäd­chen und Buben am Camp, die nicht in einem Ver­ein Fuss­ball spie­len. «Eltern, Gross­el­tern und Zuschau­er», sagt Val­li, «sind übrigens jeder­zeit will­kom­men.»

RC