Gedanken

Sarah Künzli Redaktorin | Der Landanzeiger
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Sarah Künzli – Redaktorin

Was ich noch sagen wollte

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Überall wird auf 2021 zurückgeblickt, ein Fazit gezogen und natürlich werden auch Vorsätze fürs neue Jahr gemacht. Gibt es etwas, das ich unseren Leserinnen und Lesern noch unbedingt auf den Weg geben will, bevor das Jahr endet? Dafür habe ich nur noch gut 38 Stunden Zeit. Und eigentlich gibt es da noch so einiges, was ich nicht bis 2022 zurückhalten will.

Und weil die Zeit drängt, hier eine einfache Aufzählung von verschiedenen Dingen, die ich noch sagen oder erzählen wollte: Egal ob beim Toastbrot, beim Sandwich-Brötchen oder bei einem ganzen Laib, ich würde mich immer für die Vollkorn-Variante entscheiden. Ich mag die soooo viel lieber. Wenn wir schon beim Essen sind: Das Ekligste, was mir 2021 passiert ist, ich habe in ein faules Ei gebissen. Ich rate Ihnen, tun Sies nicht.

Von «tun Sies nicht» gelangen wir zu «tun Sies auch?»: Können Sie eine Türe abschliessen, ohne danach die Klinke noch einmal runterzudrücken, um zu prüfen, ob die Tür wirklich verschlossen ist? Das macht man doch ganz automatisch, oder? Ich kann mir auf jeden Fall nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der ohne abschliessende Kontrolle abschliessen kann.

Ich liebe es, Witze zu erzählen. Was aber noch viel lustiger ist, als sie zu erzählen, ist sie unnötigerweise zu erklären. Apropos erklären: Kann mir jemand erklären, wie ein Bus, der im 7-Minuten-Takt fährt, 8 Minuten Verspätung haben kann? So mehrmals geschehen bei mir in der Telli.

Und wenn wir schon bei der Telli sind: Ich liebe es ja in den «Staumauern» zu wohnen. Aber sich den Waschraum mit 40 anderen Parteien zu teilen, kann echt die Hölle sein. Und wenn wir schon von Hölle sprechen: Wieso um Himmels willen werden schon seit dem 20. Dezember Raketen, Frauenfürze und Co. abgefeuert!? Kann das echt nicht bis in 38 Stunden warten? Mein Hund auf jeden Fall dreht deswegen fast durch.

Da wären wir bei Hunden, darüber könnte ich ja stundenlang schreiben, hier aber nur eine kleine Bitte, ein Vorsatz quasi für alle anderen Hundehalter: Nehmt eure Hunde doch bitte an die Leine, wenn ihr an einem anderen angeleinten Hund vorbeigehen müsst. Euer Hund mag ja lieb sein, meiner ist es vielleicht nicht. Mit diesem empfehlenswerten Vorsatz wären wir schon fast bei 2022. Und mir bleibt noch ein wenig Zeit, um Ihnen allen einen guten Rutsch zu wünschen. Ich wünsche Ihnen allen ein 2022 mit viel Liebe, Zuversicht, Gesundheit und vor allem keinen faulen Eiern!