Rot­wild soll bes­se­re Mög­lich­keit zur Besied­lung im Aar­gau erhal­ten (Bild: zVg)

Jagd Aar­gau: Herbst­ta­gung in Buchs

Gegen Jagddruck auf den Hirsch

3. Okto­ber 2018 | News

Der Jagd­druck auf das Rot­wild, das sich anschickt, Lebens­räu­me in den Aar­gau­er Wäl­dern zu suchen, soll nach Ansicht von Jagd Aar­gau ein­ge­schränkt wer­den.

«Die Aus­sa­ge von Jagd Aar­gau ist klar», beton­te Jagd Aar­gau-Prä­si­dent Rai­ner Klö­ti an der Herbst­ta­gung der Aar­gau­er Jäge­rin­nen und Jäger in Buchs. «Wir wol­len, dass das Rot­wild die Mög­lich­keit hat, auch im Aar­gau Lebens­räu­me zu besie­deln.» Damit unter­strich er die Hal­tung, die Jagd Aar­gau vor kur­zem an einem gemein­sa­men Infor­ma­ti­ons­an­lass mit Pro Natu­ra Aar­gau zum Aus­druck gebracht hat­te.

«Pro Natu­ra», so Rai­ner Klö­ti an der Herbst­ta­gung, «möch­te ein Mora­to­ri­um für die Beja­gung des Rot­wil­des.

Jagd Aar­gau lehnt das ab, ist aber für eine Ein­schrän­kung des Jagd­druckes auf das Rot­wild.»

Im Mit­tel­punkt der tra­di­tio­nel­len «Jäger­lands­ge­mein­de », die von der Blä­ser­grup­pe «Frei­wild Wig­ger­tal» beglei­tet wur­de, stan­den die Vor­stel­lung des Kon­zep­tes von Jagd Aar­gau für die Ver­wer­tung von Wild­bret durch Urs Aebi sowie Refe­ra­te von Ste­fan Suter (For­schungs­grup­pe Wild­tier­ma­nage­ment der ZHAW Wädens­wil) zum The­ma Schwarz­wild und von Phil­ipp Umbricht (Lei­ten­der Ober­staats­an­walt des Kan­tons Aar­gau) zu Fra­gen im Zusam­men­hang mit Straf­recht und Jagd.

ZVG