Sai­son­start für die Faust­ball-Teams |

Gelun­gener Auf­takt für Ober­ent­felden

Von | 29. November 2017 | Sport

Die beiden NLA-Teams des STV Ober­ent­felden sind anspre­chend in die neue Saison gestartet. Die Frauen holten sich drei Pflicht­siege, die Männer konnten einen wich­tigen Voll­erfolg gegen Ricken­bach-Wilen feiern.

Noch läuft bei den Frauen des STV Ober­ent­felden-Amsteg noch nicht alles ganz wie gewünscht. Trotz den drei Siegen – alle ohne Satz­ver­lust – ist Cap­tain Sabrina Sie­gen­thaler nicht restlos zu- frieden. «Teil­weise haben sich noch einige Unkon­zen­triert­heiten ein­ge­schli­chen und die Kon­stanz war nicht immer vor­handen. Daran müssen wir noch arbeiten», sagt sie.

Trotzdem haben die Ober­ent­fel­de­rinnen in der ersten Runde der neuen NLA-Meis­ter­schaft ihre Pflicht erfüllt und die Teams aus Schlieren, Neu­en­dorf und Ohringen klar geschlagen. Dank des bes­seren Punkteverhältnisses als Dau­er­ri­vale Jona grüssen die Ober­ent­fel­de­rinnen nach dem ersten Spieltag gar von Rang eins der Tabelle.

«Alles in allem war es eine gute Start­runde, bei der wir auch einige Auf­stel­lungs­va­ri­anten aus­pro­bieren konnten», resümiert Sie­gen­thaler. In der zweiten Runde vom 10. Dezember wartet dann das grosse Duelle mit Jona. Spätestens dann werden die Spie­le­rinnen um Cap­tain Sabrina Sie­gen­thaler wissen, wie es um ihr der­zei­tiges Spiel­level steht.

Gegen den Tabel­len­führer ver­loren

Zwei Punkte aus drei Spielen – das ist die Bilanz der Ober­ent­felder Männer nach der ersten Dop­pel­runde unter dem neuen Trainer Konrad «Koni» Keller.

Dies ist sicher­lich keine überragende Leis­tung, aller­dings ist sie besser, als die nackten Zahlen dies auf den ersten Blick ver­muten lassen. Ver­loren haben die Ober­ent­felder nämlich gegen Die­poldsau (0:3), das aktuell die klar stärkste Hal­len­mann­schaft der Schweiz stellt und damit der grosse Favorit auf den Titel ist.

«Die­poldsau ist momentan schlicht das Mass der Dinge. Sie sind unglaub­lich kom­pakt und haben mehr Qualität als wir. Den­noch haben wir uns – abge­sehen vom zweiten Satz – gut ver­kauft in diesem Spiel», so Keller. Die zweite Nie­der­lage setzte es gegen Elgg-Etten­hausen ab (1:3).

Die Elgger, die in der letzten Hal­len­saison die Bronzeme­daille gewonnen haben, sind mit drei Siegen aus vier Par­tien stark in die neue Meis­ter­schaft gestartet und liegen aktuell auf Rang zwei in der Tabelle. «Wir haben gut begonnen und konnten den ersten Satz gewinnen. Leider hat uns danach etwas der Glaube gefehlt, dass wir unsere Leis­tung durch­ziehen können. Wir zogen ein paar schwächere Phasen ein und konnte so nicht reüssieren», ana­ly­siert Keller.

Gute Aus­gangs­lage ver­schafft

Ganz wichtig war jedoch der Sieg der Ober­ent­felder gegen Ricken­bach-Wilen. Vor allem weil dieser Sieg mit 3:0 sehr deut­lich aus­fiel. «Für uns war es enorm wichtig, dass wir dieses Spiel mit 3:0 gewinnen konnten», so Keller. «Denn damit haben wir uns im Direkt­duell mit Ricken­bach-Wilen eine gute Aus­gangs­lage ver­schafft.» Und das könnte durchaus von Bedeu­tung sein, denn viele Experten ver­muten, dass der diesjährige NLA-Absteiger ent­weder Ober­ent­felden oder eben Ricken­bach-Wilen heissen wird.

In diesem Schlüsselspiel, das gleich zu Beginn der Meis­ter­schaft anstand, bewiesen die Ober­ent­felder Moral. Im dritten Durch­gang holten sie einen 2:7-Rückstand auf und sicherten sich den Satz mit 11:9. Am nächsten Wochen­ende stehen für die Obe­ren­felder gleich vier Par­tien auf dem Pro­gramm: Es sind dies die Duelle mit Wigol­tingen, Widnau (2x) und Elgg-Etten­hausen.

Roman Hoch­strasser und seine Team­kol­legen fei­erten zum Auf­takt einen wich­tigen Sieg (Bild: Foto­graf xy)