Kos­tüman­probe: Ayla Turhan, Doga Turhan und Monika Ram­seyer (Bilder: Sarah Künzli)

Mai­enzug 2018

Grosser Tag für einen gross­ge­wach­senen Jungen

4. Juli 2018 | News

Mit einem grossen, schwarzen Koffer machte sich Stadt­wei­belin Monika Ram­seyer am Mitt­woch­nach­mittag auf ins Damm­quar­tier. Denn dort wohnt er: Doga Turhan und dieser hat am Mai­enzug eine ganz wich­tige Rolle. Er ist der dies­jäh­rige Stan­dar­ten­träger.

Dass der dies­jäh­rige Stan­dar­ten­träger aus dem Schul­haus im Schachen kommen wird, stand fest. Dass es aber Doga Turhan sein würde, wurde aus­ge­lost. «Ich hätte nie gedacht, dass ich gewinnen würde. Bei Los­ent­scheiden habe ich sonst immer Pech», sagt der Fünft­klässler Doga Turhan voller Vor­freude.

Nun ging es an diesem Mitt­woch­nach­mittag um die Kos­tüman­probe. Dafür hat sich die ganze Familie Turhan den Nach­mittag frei­ge­halten. Mama Ayla und Papa Aladin sind sicht­lich stolz, dass ihr Sohn am Mai­enzug diese wich­tige Rolle über­nehmen darf.

Strümpfe, Mütze, Wams. Monika Ram­seyer zeigte dem 11-jäh­rigen sein Kostüm und wie man es anziehen muss. Zum Glück fand eine Kos­tüman­probe statt. «Dein Kopf ist zu gross», sagt Stadt­wei­belin Monika Ram­seyer lachend als Doga ver­sucht sich die mit Federn geschmückte Mütze auf­zu­setzen. Mit Haar­spangen schafft es Ayla Turhan die Mütze zu befes­tigen. Doch nicht nur die Mütze ist für den gross­ge­wach­senen Doga zu klein. Die Hose bringt er auch mit Bauch­ein­ziehen nicht zu wie auch das Wams. Für Mama Ayla aber kein Pro­blem: «Schliess­lich bin ich Näherin», sagt sie und ver­spricht die Knöpfe so zu ver­setzen, dass am Mai­enzug alles sitzen wird.

SAH

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Mama und Papa sind stolz

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Auch das Wams ist zu klein für Doga