Gründungsversammlung Moderne Melioration Staffelbach

15. Novem­ber 2018 | Amt­li­che Mit­tei­lun­gen

Gestützt auf § 19 Abs. 4 der Ver­ord­nung über die Struk­tur­ver­bes­se­run­gen (VSV) vom 23. Mai 2012 wird das Abstim­mungs­re­sul­tat der Gründungsversammlung vom 7. Novem­ber 2018 ver­öf­fent­licht:

Total Grundeigentümerstimmen 90
Gesamt­flä­che im Peri­me­ter 1’697’664 m2
Beschluss­quo­rum nach Eigentümerstimmen 46
Beschluss­quo­rum 1/2 Flä­che 848’832 m2
Beschluss­quo­rum 2/3 Flä­che 1’131’776 m2

Die Abstim­mung erfolg­te offen mit fol­gen­dem Resul­tat:
Ja-Stim­men 80 (88.9 %)
Flä­che der Zustim­men­den 1’372’448 m2 (80.8 %)
Nein-Stim­men 10 (11.1 %)
Flä­che der Ableh­nen­den 325’216 m2 (19.2 %)

Die Durchführung der Moder­nen Melio­ra­ti­on in der Gemein­de Staf­fel­bach wur­de somit ein­ge­lei­tet.

Wer mit dem Bei­zugs­ge­biet nicht ein­ver­stan­den ist und wäh­rend der öffent­li­chen Auf­la­ge eine Ein­wen­dung frist­ge­recht ein­ge­reicht hat, kann gegen den Ein­lei­tungs­be­schluss der Moder­nen Melio­ra­ti­on nach der Publi­ka­ti­on des Resul­ta­tes Beschwer­de erhe­ben (§ 20 Land­wirt­schafts­ge­setz des Kan­tons Aar­gau vom 13. Dezem­ber 2011).

Rechts­mit­tel­be­leh­rung:
1. Gegen den Gründungsversammlungsbeschluss kann innert einer nicht erstreck­ba­ren Frist von 30 Tagen nach der Publi­ka­ti­on des Ergeb­nis­ses im Amts­blatt beim Ver­wal­tungs­ge­richt des Kan­tons Aar­gau, Obe­re Vor­stadt 40, 5000 Aar­au, Beschwer­de geführt wer­den. Die Frist steht still vom sieb­ten Tag vor Ostern bis und mit dem sieb­ten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August und vom 18. Dezem­ber bis und mit dem 2. Janu­ar.

2. Die Beschwer­de­schrift ist von der Par­tei sel­ber oder von einer Anwäl­tin bzw. einem Anwalt zu ver­fas­sen, wel­che® gem.ss dem Bun­des­ge­setz über die Freizügigkeit der Anwäl­tin­nen und Anwäl­te (Anwalts­ge­setz, BGFA) vom 23. Juni 2000 zur Ver­tre­tung von Par­tei­en vor Gericht berech­tigt ist. Die Beschwer­de­schrift muss einen Antrag und eine Begründung ent­hal­ten, d. h. es ist
a. anzu­ge­ben, wie das Ver­wal­tungs­ge­richt ent­schei­den soll,
b. dar­zu­le­gen, aus wel­chen Gründen die­se ande­re Ent­schei­dung ver­langt wird.

3. Auf eine Beschwer­de, die den Anfor­de­run­gen gem.ss den Zif­fern 1 oder 2 nicht ent­spricht, wird nicht ein­ge­tre­ten.

4 Der ange­foch­te­ne Ent­scheid ist anzu­ge­ben, allf.llige Beweis­mit­tel sind zu bezeich­nen und soweit m.glich bei­zu­le­gen. Die Beschwer­de­schrift ist zu unter­zeich­nen.

5. Das Beschwer­de­ver­fah­ren ist mit einem Kosten­ri­si­ko ver­bun­den, d. h. die unter­lie­gen­de Par­tei hat in der Regel die Ver­fah­rens­ko­sten sowie gege­be­nen­falls die geg­ne­ri­schen Anwalts­ko­sten zu bezah­len.

Staf­fel­bach, 9. Novem­ber 2018 Der Gemein­de­rat