Nico­la Di San­to sorg­te für das erste von fünf Argo­via-Stars-Tore (Bild: Nad­ja Hard)

Eis­hockey: 1. Liga, Ost: Argo­via Stars – EHC Wet­zi­kon 5:3 (3:1, 1:1, 1:1)

Heimsieg gegen den Leader

23. Janu­ar 2019 | Sport

Damit durf­ten auch die treu­sten Fans nicht rech­nen: Die Argo­via Stars schlu­gen am Sams­tag auf der Aar­au­er Keba vor 167 Zuschau­er den Tabel­len­füh­rer EHC Wet­zi­kon mit 5:3. Den­noch blei­ben die Aar­gau­er unter dem Strich.

Wie erwar­tet star­te­ten die Wet­zi­ker mit viel Tem­po und Druck. Die Platz­her­ren lies­sen sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe brin­gen und agier­ten dis­zi­pli­niert. Offen­siv waren die Argo­via Stars stets durch Kon­ter gefähr­lich. Einen sol­chen konn­te Di San­to auf Pass von Chri­stoph Frei in der 5. Minu­te zum etwas über­ra­schen­den 1:0 abschlies­sen. Die Aare­städ­ter blie­ben ihrer Linie treu und lies­sen sich auch durch den Aus­gleich, der den Zür­chern im Power­play in der 7. Minu­te gelang, nicht aus dem Kon­zept brin­gen. In der 16. Minu­te konn­te Witt­wer einen herr­lich her­aus­ge­spiel­ten Kon­ter auf Päs­se von Sim­men und Scherw­ey zur erneu­ten Füh­rung voll­enden. Kei­ne Minu­te spä­ter gelan­ge dem sel­ben Trio, dies­mal Sim­men auf Vor­la­gen von Witt­wer und Scherw­ey, im Power­play gleich noch das 3:1 drauf­zu­le­gen. Mit die­sem Resul­tat ging es in die erste Pau­se.

Danach über­nahm das Spiel­dik­tat und drück­te mit allen Mit­teln vehe­ment auf den Anschluss, wel­cher in der 22. Minu­te prompt gelang. Doch die Argo­via Stars konn­ten in der 30. Minu­te ein Power­play zum 4:2 aus­nut­zen. Im letz­ten Drit­tel ging es ähn­lich wei­ter. Bei­de Teams schos­sen je ein Tor. Der Exploit gegen den Tabel­len­füh­rer wur­de durch den 5:3-Sieg Tat­sa­che.

Nach die­sen nicht bud­ge­tier­ten drei Punk­ten konn­te der Abstand auf den Strich ver­kürzt wer­den. In Anbe­tracht der star­ken Vor­stel­lun­gen in den letz­ten Spie­len besteht durch­aus Hoff­nung, dass die jun­gen Aar­gau­er in den ver­blei­ben­den vier Par­ti­en der Qua­li­fi­ka­ti­on das Ren­nen um die Play­off­plät­ze doch noch gewin­nen.

ZVG