«Tag des Lichts» am 15. Novem­ber

Helle Köpfe sieht man auch im Dunkeln

15. Novem­ber 2018 | News

Bei Däm­merung und in der Nacht ist das Unfall­risiko im Strassen­verkehr dreimal so hoch wie bei Tag. Wenn es in der Nacht reg­net, steigt die Gefahr gar auf das Zehn­fache. Am 15. Novem­ber, dem «Tag des Lichts», wer­den die bfu – Beratungsstelle für Unfal­lver­hü­tung, die Polizei und ihre Part­ner in der ganzen Schweiz Aktio­nen durch­führen. Das Ziel: Die Bevölkerung dafür sen­si­bil­isieren, wie wichtig es ist, im Strassen­verkehr sicht­bar zu sein und einan­der zu sehen.

Im Strassen­verkehr nimmt der Men­sch die meis­ten Infor­ma­tio­nen über die Augen auf. Daher ist das Unfall­risiko in der Däm­merung und Dunkel­heit dreimal so hoch wie bei Tages­licht. Wenn es in der Nacht reg­net, ist das Risiko sog­ar zehn­mal so hoch. Fuss­gänger erlei­den in der dun­klen Jahreszeit denn auch mehr gravierende Verkehrsun­fälle als im Som­mer. Gemäss Sta­tis­tik geschehen viele dieser Unfälle zwis­chen 7 und 8 Uhr mor­gens sowie am Feier­abend zwis­chen 17 und 18 Uhr. Genau zu jenen Zeit­en also, wenn es momen­tan noch dunkel ist oder schon wieder dunkel wird.

In den Win­ter­monat­en wird oft dun­kle Klei­dung getra­gen, was für beson­ders ver­let­zliche Verkehrsteil­nehmer – wie etwa Fuss­gänger und Velo­fahrer – gefährlich sein kann. Aut­o­fahrer erken­nen Fuss­gänger und Velo­fahrer im Licht der Schein­wer­fer erst aus rund 25 Metern Ent­fer­nung. Tra­gen diese helle Klei­dung, erhöht sich die Sicht­barkeit auf 40 Meter, mit lichtre­flek­tieren­den Mate­ri­alien sog­ar auf 140 Meter. Entsprechende Acces­soires gibt es genug: Leuchtwest­en, Arm- oder Fuss­ge­lenkbinden, Leucht­ma­te­r­i­al für Mützen und Schul­taschen ermöglichen es, aus jed­er Rich­tung früh gese­hen zu wer­den. Anlässlich des «Tags des Lichts» vom Don­ner­stag, 15. Novem­ber, führen die Polizei und Part­neror­gan­i­sa­tio­nen über­all in der Schweiz Aktio­nen durch, um die Bevölkerung zu sen­si­bil­isieren. 

Die Aktio­nen sind Teil der Präven­tion­skam­pagne MADE VISIBLE, die der Tour­ing Club Schweiz (TCS) in Zusam­me­nar­beit mit der bfu führt. Finanziert wird die Kam­pagne vom Fonds für Verkehrssicher­heit.

BFU

Die wichtigsten Tipps

Für Fuss­gänger:
Mit reflek­tieren­den Mate­ri­alien und hellen Klei­dern sehen die anderen Verkehrsteil­nehmer Sie bess­er. Am besten tra­gen Sie reflek­tierende Acces­soires an den Beinen und Armen. Weil diese Kör­perteile oft in Bewe­gung sind, fall­en Sie so im Strassen­verkehr noch bess­er auf.

Für Velo- und E-Bike-Fahrer:
Die meis­ten Fahrräder sind im Dunkeln schlecht sicht­bar. Spe­ichen­re­flek­toren oder reflek­tierende Pneus erhöhen die Sicher­heit enorm. Auch reflek­tierende Klei­der oder Acces­soires tra­gen viel zur Sicht­barkeit bei. Beleuch­tung und Reflek­toren vorne und hin­ten am Velo oder E-Bike sind nicht nur regelkon­form, son­dern auch ein Muss für bessere Sicht­barkeit.

Für Auto­mo­bilis­ten:
Fahren Sie immer so, dass Sie inner­halb der Sichtweite anhal­ten kön­nen. Wenn Sie die Front- und Heckscheiben im Win­ter von Eis befreien, sor­gen Sie auch bei den Schein­wer­fern für klare Sicht. Schal­ten Sie dabei kurz das Licht ein, um die Vorder- und Rück­lichter zu kon­trol­lieren.