Alex­an­dra und Fabi­an Ruch mit den Töch­tern Emi­ly und Sophia vor ihrem Hof­la­den in Kirch­le­erau (Bild: zVg)

Jede Woche frisches Gemüse und Obst aus der Saisonbox

2. Mai 2019 | Publi­re­por­ta­ge

Mit der Sai­son­box bringt die Fami­lie Ruch eine neue Idee und viel fri­sches Gemü­se in die Haus­hal­te von Aar­au bis Sur­see und die Regi­on Zofin­gen.

Es wäre doch schön, wenn man ohne gros­sen Auf­wand jeden Tag fri­sches Gemü­se zu Hau­se hät­te. Kein Pro­blem. Alex­an­dra und Fabi­an Ruch sind im ver­gan­ge­nen Jahr auf den Zug mit dem Namen Sai­son­box auf­ge­sprun­gen. Dabei geht es dar­um, die pri­va­te Kund­schaft jede Woche mit knack­fri­schem Sai­son­ge­mü­se zu belie­fern. Die Idee der Sai­son­box wur­de in der Ost­schweiz gebo­ren. Der Agro­tech­ni­ker Mar­kus Bern­hards­grüt­ter grün­de­te im Jahr 2012 mit Mat­thi­as Ruoss zusam­men die Fir­ma sai­son­Box GmbH mit dem Ziel, online bestell­tes Gemü­se ohne Umwe­ge direkt an die Pri­vat­haus­hal­te zu lie­fern. Mitt­ler­wei­le bie­ten die Ost­schwei­zer ihre Online-Platt­form Land­wirt­schafts­be­trie­ben in der gan­zen Schweiz an. Die Fir­ma sai­son­Box GmbH macht für alle ange­schlos­se­nen Betrie­be die gan­ze Admi­ni­stra­ti­on. Von der Bestel­lung bis zum Ver­kauf läuft alles über die neu­ge­schaf­fe­ne Platt­form. «Uns hat die Idee sehr gut gefal­len. Neben dem Hof­la­den, der Gemü­se­pro­duk­ti­on und der Milch­wirt­schaft haben wir mit der Sai­son­box ein wei­te­res Stand­bein und die Wert­schöp­fung bleibt bei uns auf dem Hof», so Alex­an­dra Ruch. Im ver­gan­ge­nen Herbst lie­fer­ten die Ruchs die ersten Boxen aus und es gab von Beginn an ein sehr gutes Echo. «Mitt­ler­wei­le kön­nen wir die Haus­hal­te von Aar­au bis Sur­see und die Regi­on Zofin­gen belie­fern», so Fabi­an Ruch.

Gesun­des und glusch­tig machen­des Sai­son­ge­mü­se von Alex­an­dra und Fabi­an Ruch direkt nach Hau­se gelie­fert

Ver­schie­de­ne Stand­bei­ne geben Sicher­heit
Ein­mal pro Woche, jeweils am Frei­tag, belie­fert Bau­er Ruch sei­ne Kund­schaft. Auch eine Lie­fe­rung jede zwei­te oder drit­te Woche ist mög­lich. «Pepe­ro­ni, Feder­kohl, ver­schie­de­ne Toma­ten­sor­ten, Ran­den, Schwarz­wur­zel, Lauch, Spi­nat und vie­les mehr. Was in die Box kommt, gibt die Jah­res­zeit vor, es kann aber auch jeder Kun­de wün­sche zur Befül­lung der Box anbrin­gen. Drei ver­schie­de­ne Grös­sen, Small, Medi­um und Lar­ge sind im Ange­bot. Die Prei­se rei­chen von 20 bis 45 Fran­ken. Alex­an­dra Ruch erläu­ter­te einen wei­te­ren Vor­teil der Sai­son­box: »Für uns spiel­te bei der Ent­schei­dung für die Sai­son­box auch die Öko­lo­gie eine ent­schei­den­de Rol­le. Die ein­zi­ge Ver­packung besteht aus den wie­der­ver­wend­ba­ren Boxen.« Kar­tof­feln und Karot­ten gehö­ren zur Grund­aus­stat­tung. Zusätz­lich zum Gemü­se kann man bei den Ruch’s auch Mehl, Brot, Eier und Äpfel dazu bestel­len «Es heisst nicht nur Sai­so­nal, son­dern auch Regio­nal», mein­te Fabi­an Ruch und wei­ter: «Was wir in unse­rem Betrieb nicht sel­ber pro­du­zie­ren, dür­fen wir im Umkreis von 15 Kilo­me­ter dazu­kau­fen, um den Wün­schen der Kund­schaft gerecht zu wer­den.»

Ein Abo für die Natur
Klin­gelt der Bau­er an der Haus­tür und sei­ne Kund­schaft ist nicht zu Hau­se, platz­iert er die Box an einen vor­be­stimm­ten, schat­ti­gen Ort. In der Box befin­det sich zusätz­lich eine gefro­re­ne 1,5-Liter-Wasserflasche. So bleibt der Inhalt gut gekühlt in der sehr gut iso­lie­ren­den Box selbst bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren frisch. Wer sich ger­ne gesund ernährt, wer auch ger­ne weiss wo sein Gemü­se wächst und wer zudem den per­sön­li­chen Kon­takt zum Lie­fe­ran­ten schätzt, soll­te sich ein­mal auf der Web­sei­te der Fami­lie Ruch umse­hen.

www. suhrental.saisonbox.ch

TIZ

Kontakt

Fabi­an und Alex­an­dra Ruch
Dorf­stras­se 42
5054 Kirch­le­erau

Tele­fon 079 821 45 81 
079 790 78 29

Mail: suhrental@saisonbox.ch

Kurzportrait Familie Ruch

Wir, Alex­an­dra und Fabi­an Ruch mit den Töch­tern Emi­ly und Sophia, füh­ren seit 2012 in drit­ter Genera­ti­on den Bio Betrieb in Kirch­le­erau. Der Betrieb wird seit 1950 nach bio­lo­gi­schen Richt­li­ni­en geführt. Wir bewirt­schaf­ten eine Nutz­flä­che von rund 30 ha. Auf zir­ka der Hälf­te der Flä­che bau­en wir Gemü­se an und auf der ande­ren Hälf­te Brot­ge­trei­de und Fut­ter für unse­re Milch­kü­he. Der Betrieb ist in meh­re­re Stand­bei­ne geglie­dert. Das gröss­te Stand­bein ist der Gemü­se­bau. Unser Gemü­se ist für den Gross­han­del, Hof­la­den und in die Sai­son­box bestimmt. Ein wei­te­res Stand­bein ist die Milch­pro­duk­ti­on mit 20 Milch­kü­hen. Die Milch wird in der Fir­ma Emmi wei­ter­ver­ar­bei­tet. Ein wich­ti­ges Stand­bein ist auch die Direkt­ver­mark­tung über den Hof­la­den, in dem wir eine Viel­zahl von hof­ei­ge­nen Pro­duk­ten ver­kau­fen. Um all die­se Arbei­ten zu bewäl­ti­gen, wer­den wir von März bis Dezem­ber von zwei Sai­son­ar­bei­ter unter­stützt, sowie von Fami­li­en­mit­glie­dern und Kol­le­gen.