Kriegs­er­klä­rung statt Frieden!

Von | 20. Dezember 2017 | Gedanken

Mit den Weih­nachts­tagen sollten besinn­liche Tage vor der Tür stehen. Denkste? Die grösste Tages­zei­tung des Aar­gaus star­tete just in dieser hei­ligen Zeit einen Fron­tal­an­griff auf mich. Das was dich nicht kaputt macht – macht dich stark!

Liebe AZ: Tot­ge­sagte leben bekannt­lich länger! Ich werde meinen Weg wei­ter­gehen und wisst ihr was – ich werde wei­terhin frech schreiben und auf Miss­stände hin­weisen, die sonst im Ver­bor­genen bleiben. Ver­gess­lich bin ich trotz meines hohen Alters noch nicht, aber ziem­lich nach­tra­gend.

Auch auf anderen «Bau­stellen» dieser Welt ist der Friede weit weg. Das Lukas-Evan­ge­lium ist wohl nicht mehr in Mode, des­halb sei es hier wieder einmal auf­ge­führt: «Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Men­schen ein Wohl­ge­fallen.»

Schön wäre es, kann dazu nur bemerkt werden. Nicht allen Leuten dieser Welt geht es gut und der Unfriede beginnt schon vor der Haustür! Die der­zei­tigen Kriegs­länder können mit allen Fin­gern nicht mehr gezählt werden – traurig!

Die Folge: Zu viele Men­schen sind auf der Flucht und auf der Suche nach eben diesem Frieden. Sie werden

 

ent­wur­zelt und ob sie sich in der neuen Heimat wohl fühlen, ist mehr als frag­lich. Das Ziel der poli­tisch sta­bilen Staaten muss es sein, die gesamte Welt zu sta­bi­li­sieren. Das geht frei­lich nicht, wenn man sich immer ein­mischt. Wieso muss US-Prä­si­dent Trump gerade jetzt Jeru­salem als israe­li­sche Haupt­stadt aner­kennen und damit unnötig Gewalt aus­lösen? Tote sind so leider wieder vor­pro­gram­miert und das ist aus­ge­rechnet nahe der Geburts­stätte von Jesus sehr traurig.

Die Weih­nachts­tage werden die Welt nicht ver­än­dern. Was bleibt, ist aber die Hoff­nung auf eine fried­li­chere Welt. Irgendwo wird’s aber immer «brennen». Zumin­dest ein Funken Hoff­nung besteht auch für die Armen dieser Welt. Einiges Geld wurde vor Weih­nachten für sie gesam­melt. Das ist aber wie bei einer Sicker­lei­tung – viel davon ver­schwindet irgendwo auf dem Weg zu diesen. Viel­leicht bin ich zu naiv, wenn ich mir jedes Jahr Weih­nachten ohne Krieg, Hunger und Völ­ker­wan­de­rung wün­sche?

Allen Lese­rinnen und Lesern des Land­an­zei­gers wün­sche ich fried­liche Weih­nachts­tage und einige besinn­liche Stunden.