Ein begei­ster­ter Lego-Spie­ler: Tho­mas Mül­ler hat die dies­jäh­ri­ge Jah­res­aus­stel­lung mit
inter­es­san­ten Objek­ten rea­li­siert (
Bild: Frie­da Stef­fen)

Ver­ein Webe­rei- und Hei­mat­mu­se­um mit inter­es­san­ter Jah­res­aus­stel­lung

Lange Geschichte der Lego-Bausteine

16. Mai 2019 | News

Anläss­lich der 41. Gene­ral­ver­samm­lung des Ver­eins Webe­rei- und Hei­mat­mu­se­um Rue­der­tal in Schmie­drued fand die Ver­nis­sa­ge zur neu­en Jah­res­aus­stel­lung statt. Der Ein­hei­mi­sche Tho­mas Mül­ler hol­te sei­ne beacht­li­che Lego-Samm­lung vom Est­rich, ergänz­te sie durch Leih­ga­ben und prä­sen­tiert dies alles nun in meh­re­ren Vitri­nen.

Da dürf­ten vie­le Augen einen leuch­ten­den Glanz erhal­ten, ange­sichts der Aus­stel­lung von Lego-Bau­stei­nen und -Erzeug­nis­sen einer gan­zen Genera­ti­on. Waren es letz­tes Jahr Instru­men­te, ist es auch die­ses Jahr etwas zum Spie­len, das eben­so Fin­ger­spit­zen­ge­fühl erfor­dert. Tho­mas Mül­ler wünsch­te sich schon als Kind Leg­o­bau­stei­ne, aber weder Got­te, Göt­ti noch Eltern hat­ten dafür ein offe­nes Ohr. So schenk­te er sich 2005 zu Weih­nach­ten sel­ber «öppis von Lego», und damit hat­te ihn das The­ma völ­lig gepackt. Von der Lego-Bäbi­stu­be, der Küche, dem Lego-haus über Schön­heits­uten­si­li­en für Mäd­chen bis hin zu den hoch­tech­ni­sier­ten Maschi­nen und Gerä­ten ist alles zur Besich­ti­gung frei­ge­ge­ben – wohl­ver­wahrt in abge­schlos­se­nen Glas­vi­tri­nen. Zu den Prunk­stücken zäh­len ein funk­ti­ons­tüch­ti­ger pneu­ma­ti­scher Kran sowie ein Fahr­zeug, aus­ge­stat­tet mit Com­pu­ter­tech­nik der ersten Genera­ti­on. Es funk­tio­niert ähn­lich wie die heu­ti­gen Rasen­ro­bo­ter. Wenn die Fahr­strecke ein­mal ein­ge­ge­ben ist, bewegt sich das Fahr­zeug selbst­stän­dig.

Tho­mas Mül­ler offen­bar­te anläss­lich der Gene­ral­ver­samm­lung die inter­es­san­te Erfolgs­ge­schich­te der däni­schen Fir­ma, die mit 14’000 Mit­ar­bei­ten­den einen Jah­res­um­satz von 3,4 Mia. Euro erar­bei­tet. An den Öff­nungs­ta­gen des Muse­ums besteht für klei­ne und gros­se Kin­der die Mög­lich­keit, mit Lego­stei­nen zu spie­len.

Muse­um nach wie vor beliebt
Der Prä­si­dent des Ver­eins Webe­rei- und Hei­mat­mu­se­um Rue­der­tal, Kuno Mat­ter, führ­te zügig durch die Trak­tan­den­li­ste, ange­fan­gen mit einem Rück­blick auf das Wäbi-Jahr, wobei Han­ni Lüscher mit ihrer Zither­mu­sik eine wich­ti­ge Rol­le spiel­te.

Bau­li­che Mass­nah­men wur­den in Angriff genom­men und das Pro­jekt «Web­stuhl­rat­tern» zusam­men mit Häu­sern aus dem Basel­biet lan­ciert mit dem Ziel, dass Webe­rei­mu­se­en wei­ter­hin betrie­ben wer­den kön­nen. Rolf Bur­ri prä­sen­tier­te die Jah­res­rech­nung mit den Wor­ten: «Mer händ noch­li Gäld». Die Rech­nung ist auf­ge­gan­gen, wur­de geprüft und resul­tiert am Schluss ein erfreu­li­ches Plus.

Im lau­fen­den Jahr muss das Depot vom alten Gemein­de­haus ins neue Gemein­de­haus gezü­gelt wer­den. Mit der Stan­ze­rei Michel und der Hem­den­fa­brik Wal­de wer­den zwei neue Aus­stel­lungs­be­rei­che geschaf­fen. Die Beschrif­tung wird einem Face­lif­ting unter­zo­gen. Und bei alle­dem soll der Muse­ums­be­trieb im gewohn­ten Rah­men wei­ter­lau­fen.

Wich­ti­ge Ter­mi­ne
Am Wochen­en­de ist Muse­ums­tag, und da macht das Webe­rei- und Hei­mat­mu­se­um Rue­der­tal auch wie­der mit. Ein Bus führt die Besu­cher gra­tis nach Muhen und Gon­ten­schwil, eine klei­ne Fest­wirt­schaft wird geführt. Die Aus­stel­lung ist offen, eben­so kön­nen die Bil­der von Paul Mül­ler besich­tigt und gekauft wer­den.

Im Herbst folgt die tra­di­tio­nel­le Aus­stel­lung, die­ses Jahr mit Safen­wi­ler Kunst­schaf­fen­den: Yvon­ne Esch­mann mit Speck­stein-Krea­tio­nen, Vater Kurt und Sohn Micha­el Suter mit Male­rei­en, vor­wie­gend Natur­ob­jek­te. Ver­nis­sa­ge ist am Sams­tag, 6. Sep­tem­ber, um 19.30 Uhr.

ST