Über­holt, von der Staf­fe­legg­strasse abge­kommen, überschlagen und meh­rere Rippen gebro­chen  (Bild: KAPO)

Wochen­end­bi­lanz der Kan­tons­po­lizei |

Meh­rere Füh­rer­aus­weise abge­nommen

Von | 8. Februar 2018 | News

Die Ver­ur­sa­cher meh­rerer Ver­kehrs­un­fälle mussten am Wochen­ende den Führerausweis auf der Stelle abgeben. Ursa­chen waren Alkohol, Übermüdung und ein ris­kantes Über­hol­ma­növer.

Der Fahrer eines Ford Fiesta fuhr am Sams­tag­mittag, 3. Februar, von der Staf­fe­legg her tal­wärts in Rich­tung Aarau. In einer lang­ge­zo­genen Links­kurve ober­halb von Küttigen setzte er zum Über­holen eines vor­aus­fah­renden Autos an. Dabei verlor er die Herr­schaft über den Wagen. Dieser kam links von der Fahr­bahn ab, stürzte die Böschung hin­unter und überschlug sich mehr­mals. Wieder auf den Rädern, aber total demo­liert kam der Klein­wagen in der angren­zenden Wiese zum Still­stand.

Der 39-jäh­rige Schweizer erlitt meh­rere Rippenbrüche und wurde durch die Ambu­lanz ins Spital gebracht. Die Kan­tons­po­lizei Aargau nahm dem Unfall­ver­ur­sa­cher den Führerausweis zu Handen des Stras­sen­ver­kehrs­amtes ab.

Am Steuer ein­ge­nickt

Ein 18-jäh­riger Schweizer war am Sams­tag­nach­mittag auf der A2 in Fahrt­rich­tung Basel unter­wegs. Auf dem Über­hol­streifen fah­rend nickte er auf Höhe Rothrist ein. Dadurch prallte das Auto gegen die Mit­tel­leit­planke und wurde stark beschä­digt.

Der Lenker hielt auf dem Pan­nen­streifen an und ver­stän­digte die Polizei. Die Kan­tons­po­lizei nahm dem Neu­lenker den Führerausweis eben­falls zu Handen des Stras­sen­ver­kehrs­amtes ab.

Füh­rer­aus­weis­ab­nahme durch die Polizei

Die Abnahme durch die Polizei dient in erster Linie dazu, die Wei­ter­fahrt eines nicht fahr­fä­higen oder nicht fahr­be­rech­tigten Len­kers zu ver­hin­dern.

Die Polizei kann diese Mass­nahme auch nach groben Ver­kehrs­de­likten oder schweren Unfällen anordnen. Bei der poli­zei­li­chen Abnahme han­delt es sich nicht um einen Führerausweisentzug. Diese Admi­nis­tra­tiv­mass­nahme obliegt dem Stras­sen­ver­kehrsamt.

Recht­liche Grund­lagen: Artikel 16, 31 und 54 SVG, Art. 30, 32, 45 und 46 VZV und Art. 30, 31 und 39 SKV