Giu­lia­no Pecci­an­ti nimmt auch mit 75 Jah­ren noch neue Her­aus­for­de­rung an (Bil­der: Mar­kus Schenk)

Giu­lia­no Pecci­an­ti ver­lässt die Köl­li­ker Piz­ze­ria Tos­ca­na (ehe­mals «Son­ne») am 26. Janu­ar

Mit 75 noch neuer Job als FC-Wirt

10. Janu­ar 2019 | News

Nor­ma­ler­wei­se arbei­tet man hier­zu­lan­de bis 65. Nicht so der Köl­li­ker Wirt Giu­lia­no Pecci­an­ti. Am 26. Janu­ar ver­lässt er die Piz­ze­ria Tos­ca­na in Köl­li­ken – nicht etwa um in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand zu gehen, son­dern um sich künf­tig um das leib­li­che Wohl der Fuss­bal­ler und Besu­cher des FC Ent­fel­den zu küm­mern.

Mit der Rück­kehr Pecci­an­tis nach Ober­ent­fel­den schliesst sich ein Kreis. Hier hat Pecci­an­ti wäh­rend 20 Jah­ren als erfolg­rei­cher Wirt die Piz­ze­ria Tos­ca­na erfolg­reich geführt. Pecci­an­ti und sein Team ver­stan­den es damals, den Schwei­zern das Piz­ze­ria-Erfolgs­sy­stem näher zu brin­gen. Nach­ah­mer hat er in Hül­le und Fül­le gefun­den. Pecci­an­ti zog dann 1998 wei­ter, um im Däni­ker Jura­hof sei­ne Piz­ze­ria Tos­ca­na zu eröff­nen und die­se wäh­rend 10 Jah­ren erfolg­reich zu füh­ren. Im Jahr 2008 zogs Pecci­an­ti wie­der in den Aar­gau. Das Köl­li­ker Café Koli­bri wur­de wäh­rend sie­ben Jah­ren sei­ne neue Wir­kungs­stät­te, ehe er nun in der «Son­ne», wo eben­falls wie­der die alt­be­kann­te «Tos­ca­na» instal­liert wur­de, wir­te­te. Am 1. Febru­ar 2015 hat die Fami­lie Pecci­an­ti die­se belieb­te Dorf­beiz über­nom­men und den medi­ter­ra­nen Stil ein­ge­bracht. Nun hat sich Pecci­an­ti im Alter von 75 Jah­ren ent­schie­den, etwas kür­zer zu tre­ten. Pecci­an­ti dazu: «Ich bin über­zeugt, dass ich län­ger lebe, solan­ge ich arbei­te. Etwas ande­res ken­ne ich nicht. Mein Hob­by Kochen habe ich schliess­lich ein­mal zum Beruf gemacht».

So geht Pecci­an­ti nicht in den Ruhe­stand son­dern wir­tet wei­ter. Das FC-Beiz­li in Ent­fel­den wird ab 1. Febru­ar durch Pecci­an­ti und sei­nem Team geführt. 

Neben­bei wird die Biber­burg wei­ter­hin mit Cate­ring ver­sorgt. In Ober­ent­fel­den wird erwar­tet, dass der neue Wirt wäh­rend den Trai­nings und den Spie­len nicht nur prä­sent ist, son­dern eine gute Küche anbie­tet. Mit­neh­men wird Giu­lia­no Pecci­an­ti selbst­ver­ständ­lich auch sei­nen Piz­zao­fen. Piz­za und Pasta gehö­ren wei­ter­hin zu den Top­an­ge­bo­ten. Neben den Tschüt­te­ler sind auch Gäste hier will­kom­men. Aus­ser­dem kön­nen hier auf Bestel­lung grös­se­re Anläs­se oder Fami­li­en­fei­ern (bis 70 Per­so­nen) durch­ge­führt wer­den.

Das Restau­rant Son­ne in Köl­li­ken wird vor­aus­sicht­lich am 1. März wie­der­eröff­net. Mit Gery Mau­rer wird ein Köl­li­ker das Restau­rant über­neh­men.

MS

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