Gut­ge­launt und zufrie­den waren sie alle nach der Film­pre­mie­re (Bild: Mar­tin Zür­cher)

Tref­fen der «Töff­li­bue­be Suhr» und vom Töff­li GP Rüeb­li­land

Mit dem Töffli ins Kino zum Kultfilm «25 km/h»

15. Novem­ber 2018 | News

Eigent­lich war es am Sams­tag nicht wirk­lich rich­ti­ges Töff­li-Wet­ter. Trotz­dem hol­ten gegen 80 begei­ster­te Töff­li­bue­be und -meit­li ihre Per­len aus dem Win­ter­schlaf und mach­ten sich in Grup­pen auf den Weg ins You­ci­ne­ma nach Oftrin­gen. Dort führ­ten sie sich gemein­sam den neu­en Kult­film «25 km/h» zu Gemü­te.

Das Tref­fen orga­ni­siert hat­ten Chris Fal­tin von den «Töff­li­bue­be Suhr» und Tho­mas Ruf vom Töff­li-GP Mit­tel­land. Ange­mel­det waren 55 Per­so­nen. «Als die Töff­lis so nach und nach auf dem Park­platz ein­fuh­ren, merk­ten wir aber schnell, dass es eini­ge mehr sein wer­den», freu­te sich Mit-orga­ni­sa­tor Tho­mas Ruf.

Der Film über die Geschich­te der zwei unglei­chen Brü­der bewegt. Die Träu­me, die sie als Buben hat­ten, waren ver­schwun­den. 30 Jah­re hat­ten sich Georg (Bjar­ne Mädel) und Chri­sti­an (Lars Eidin­ger) nicht mehr gese­hen. Als Chri­sti­an dann auch noch zu spät zur Beer­di­gung ihres Vaters auf­tauch­te, gab es am Grab zuerst ein­mal eine hand­fe­ste Rau­fe­rei. 

Erst nach einer schlaf­lo­sen Nacht mit viel Alko­hol und einer hef­ti­gen Tisch­ten­nis-Schlacht erwach­ten die Gemein­sam­kei­ten der bei­den wie­der. Einer der Träu­me aus der Jugend­zeit, mit dem Mofa vom Schwarz­wald nach Rügen an der Ost­see zu fah­ren, setz­ten die Brü­der dann sturz­be­trun­ken und spon­tan in die Tat um. Der Film lebt von den wun­der­schö­nen Land­schafts­bil­dern, die gezeigt wer­den.

Das Fazit der «Töff­li­bue­be»: Ein rich­tig guter Film mit viel Witz, aber auch viel Tief­gang. Manch einer dürf­te sich in einer der Film­sze­nen wohl sel­ber wie­der­erkannt haben.

TIZ