Der jun­ge Pan­flö­tist Taras Berch­told aus Suhr (Bild: zVg)

Taras Berch­told (17) sieht sei­ne Zukunft in der Musik

Mit der Panflöte die Musikwelt erobern

19. Dezem­ber 2018 | News

Taras Berch­told aus Suhr ist 17 Jah­re alt und einer der besten Pan­flö­ti­sten sei­ner Alters­klas­se. Inter­na­tio­nal hat­te er bereits ver­schie­den­ste Kon­zer­te mit bis zu 13’000 Zuschau­ern. Nun gewann er den Aar­gau­er Musik­wett­be­werb erneut mit der maxi­ma­len Höchst­punkt­zahl.

«Ich wün­sche mir das Musik­in­stru­ment mit den zusam­men­ge­kleb­ten Röhr­chen», sag­te damals Taras Berch­told. Eine Pan­flö­te – sicher­lich ein aus­ser­ge­wöhn­li­ches Geschenk zum 5. Geburts­tag. Doch genau so begann die Musik­kar­rie­re des heu­te 17-Jäh­ri­gen.

«Es zeig­te sich nicht als leich­tes Unter­fan­gen, Musik­lehr­per­so­nen für ein solch inter­es­sier­tes Kind zu fin­den», erin­nert sich sein Vater Urs Berch­told. Trotz eini­ger Schwie­rig­kei­ten konn­te Taras zuerst bei der Migros-Klub­schu­le und danach bei Herrn Gloor aus Schö­nen­werd die Pan­flö­te erler­nen. Von 2009 bis 2015 lern­te Taras dann am Kon­ser­va­to­ri­um Zürich beim renom­mier­ten Pan­flö­ten­so­list Peder Riz­zi das Instru­ment noch mehr zu lie­ben.

Unter­richt über Sky­pe

Beim Pan­flö­ten­fe­sti­val Aro­sa lern­te Taras den Pan­flö­ten­vir­tuo­sen Radu Nechi­for aus -Rumä­ni­en ken­nen. Über Sky­pe lehrt er Taras die tra­di­tio­nel­le rumä­ni­sche Spiel­wei­se. Das klas­si­sche Spiel auf die­sem doch eher archa­isch anmu­ten­den Instru­ment übt er mit Leh­rer Ste­fan Negu­ra aus Mol­da­wi­en, eben­falls über Sky­pe.

Bis zu 13’000 Zuhö­rer

Auf die Fra­ge, was für ihn die gröss­ten Erfol­ge sind, meint Taras scheu: «Eigent­lich stellt jeder Auf­tritt ein Erfolg dar, wenn es den Zuhö­rern gefällt.» Nach­hackend erzählt Taras dann von sei­nen inter­na­tio­na­len Kon­zert­tä­tig­kei­ten in Rumä­ni­en, Deutsch­land, Tsche­chi­en und natür­lich in der Schweiz, bei wel­chen bis zu 13’000 Zuhö­rern anwe­send waren. Die Open Air Kon­zer­te von Sibiu, im Zen­trum von Rumä­ni­en, zäh­len zu sei­nen gröss­ten Auf­trit­ten.

Taras hat nicht nur 2012 die inter­na­tio­nal hoch geschätz­te Pan­flö­ten-Aus­zeich­nung «l’esprit de Fani­ca Luca» erhal­ten, son­dern erspiel­te auch die bei­den bis heu­te ein­zig mög­li­chen Wett­be­wer­be der Pan­flö­ten­fe­sti­vals in der Schweiz. Als Gewin­ner beim Wett­be­werb der «Pan­flu­te World Asso­cia­ti­on» erhielt Taras 2016 ein Sti­pen­di­um für die «Inter­na­tio­nal Pan­flu­te Master­class», wel­ches von den Gheorg­he Zam­fir Stu­den­ten in Rumä­ni­en durch­ge­führt wur­de.

Erneu­ert, unter­mau­ert und ver­stärkt

Vor eini­gen Wochen konn­te der jun­ge Musi­ker aus Suhr erneut unter Beweis stel­len, dass er zu den Besten sei­ner Klas­se gehört: Vor zwei Jah­ren gewann Taras bereits den Aar­gau­er Musik­wett­be­werb mit dem Prä­di­kat 1. Preis mit Aus­zeich­nung, wel­cher er mit der maxi­mal mög­li­chen Punk­te­zahl (60) in die­sem Jahr erneu­ern, unter­mau­ern und ver­stär­ken konn­te. Zusätz­lich hat Taras in die­sem Herbst auch sei­nen 1. Platz am Lau­pers­dor­fer Musik­wett­be­werb, unter allen Betei­lig­ten in sei­ner Alters­ka­te­go­rie, wür­dig ver­tei­digt.

Gespannt kann man sein, wie die Zukunft von Taras aus­se­hen wird. In die­sen Tagen hat er nur das eine Ziel vor Augen, Taras will in Zukunft Musik stu­die­ren und ein pro­fes­sio­nel­ler Musi­ker wer­den. Dar­an arbei­tet er mit vol­ler Moti­va­ti­on so viel, wie es ihm das Gym­na­si­um zulässt.

SAH