Ausbildungsstoff wird weiter «elektrifiziert»

Ausbildungsstoff wird weiter «elektrifiziert» | Der Landanzeiger

Der AGVS, Sektion Aargau, betreibt in Lenzburg sein ÜK-Zentrum (überbetriebliches Kurszentrum). Pro Jahr bilden die neun ÜK-Leiter rund 600 Lernende aus. Die Automobilbranche durchläuft aktuell einen Wandel wie nie zuvor. Vor allem die Umstellung auf die Elektromobilität hat riesige Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Konsumenten. Mit der rasch fortschreitenden Umstellung bei allen Marken ist die entsprechende Aus- und Weiterbildung unerlässlich. Deshalb müssen die Nachwuchskräfte ihr Handwerk nicht nur an Diesel- und Benzinmotoren erlernen, sondern auch an elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Dank den Beziehungen von Vorstandsmitglied Toni Mancino zu Volvo Schweiz erhielt der AGVS fünf Volvo C30 electric für sein ÜK-Center. Diese Fahrzeuge waren bis vor Kurzem noch täglich bei einem Schweizer Unternehmen im Einsatz, welches grossen Wert auf die Schonung der Ressourcen legt. Eine der Kernkompetenzen des AGVS ist die Aus- und Weiterbildung. Gemäss Präsident Martin Sollberger «hat der AGVS Schweiz den Unterrichtsstoff vorausschauend schon vor einiger Zeit den veränderten Bedürfnissen angepasst. Um den Fokus im Schulbetrieb noch mehr auf die Elektromobilität zu legen, benötigen wir in unserem ÜK-Zentrum moderne Elektrofahrzeuge für Schulungszwecke. Deshalb ist dies ein bedeutender Tag für uns.»

Bei der Feier vom 28. Juni, bedankte sich André Hoffmann, Berufsbildungsobmann AGVS, Sektion Aargau, bei Domenico Gaito, Director Commercial Operations von Volvo Car Switzerland AG: «Wir schätzen diese grossartige Geste sehr. Es ist aussergewöhnlich, dass uns ein Importeur gleich fünf Autos kostenlos zur Verfügung stellt. An zwei von fünf Volvo C30 vermitteln wir den Lernenden aktuelles Know-how zur Funktionsweise der Elektrofahrzeuge. Ein Modell haben wir bereits in seine Einzelteile zerlegt. Diese Komponenten kommen ebenfalls für Schulungszwecke zum Einsatz. Und zwar in der Grundbildung unserer Lernenden und in der Weiterbildung der Automobildiagnostiker. Glücklicherweise sind die Zahlen unserer Nachwuchskräfte recht stabil. Es ist unser Ziel, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Dies schaffen wir nur, wenn wir auch unseren Unterricht aktuell halten und an die neuen Gegebenheiten anpassen.»

Elektrisch fahren neu definiert

Elektrisch fahren neu definiert | Der Landanzeiger

Die vollelektrische Plattform des Ariya verbindet eine hervorragende Leistungsentfaltung, Lademöglichkeiten und Reichweite mit einer harmonischen Balance aus Fahrkomfort und Agilität. Drei Antriebsversionen (Ariya 2WD 63 kWh, Ariya 2WD 87 kWh und Ariya e-4ORCE AWD 87 kWh) und eine Reichweite von bis zu 544 Kilometern erfüllen eine Vielzahl von Kundenbedürfnissen.

Der Ariya basiert auf der neuen, von der Allianz entwickelten CMF-EV-Plattform, die herausragende Performance-Eigenschaften bietet. Mit dem sofort verfügbaren Drehmoment und der kraftvollen Beschleunigung fördert der zu 100 Prozent elektrische Antriebsstrang ein ebenso direktes wie sanftes und komfortables Fahrerlebnis. Nicht nur der Elektroantrieb selbst ist aussergewöhnlich leise: Nissan hat auch dafür gesorgt, dass beim Fahren kein Geräusch dominanter ist als ein anderes. Daraus ergibt sich ein gleichmässig ruhiges und entspannendes Ambiente im Innenraum – auch auf den Rücksitzen, wo es bei vielen anderen Fahrzeugen weniger leise zugeht.

Schnelle Ladezeiten verleihen dem Ariya im Alltag höchste Flexibilität: Dank seines CCS-Ladesystems kann der Crossover in der 87-kWh-Version in nur 30 Minuten Energie für bis zu 350 Kilometer nachladen. Das Batteriepaket befindet sich im Boden des Chassis und trägt in den e-4ORCE Varianten zu einer 50:50-Gewichtsverteilung bei, in den 2WD-Versionen ist die Gewichtsverteilung zwischen den beiden Achsen ebenfalls nahezu ausgeglichen. Die Nissan Ingenieure legten in der Entwicklung grossen Wert auf eine ideale Balance zwischen Agilität, Sicherheit und Fahrkomfort – etwas, für das nicht alle EV-Wettbewerber bekannt sind.

Berücksichtigt wurden dabei auch regionale Unterschiede. Europäische Kunden legen beispielsweise besonderen Wert auf eine direkte Lenkung und eine hohe Wendigkeit, wünschen sich aber auch zusätzliche Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Daher wurden die Dämpfungskräfte erhöht, um die Kontrolle von Karosseriebewegungen zu verbessern. Nissan Europe hat zudem die Federraten angepasst und die Lenkung neu abgestimmt.

Ein Fahrzeug für die Welt

Ein Fahrzeug für die Weltk | Der Landanzeiger

In den 50 Jahren seit seiner Markteinführung im Jahr 1972 hat sich der Honda Civic zum globalen Erfolgsmodell entwickelt. Nach über 27,5 Millionen verkauften Fahrzeugen in 170 Ländern präsentiert Honda nun die elfte. Generation der Baureihe. Der neue Civic markiert eine moderne Weiterentwicklung der unverwechselbaren Formensprache: in einem klaren und eleganten Design, das auch die anderen neu eingeführten Honda Modelle in Europa prägt. Vor dem Hintergrund dieses Entwicklungsprinzips haben die Honda Designer und Ingenieure ein Exterieur und Interieur entworfen, das für ein komfortableres und mitreissendes Nutzererlebnis sorgt und den Alltag der Fahrer bereichert. Dank des auf den Menschen ausgerichteten Entwicklungsansatzes ist ein Innenraum entstanden, der mehr Komfort, Übersicht und Raum bietet als je zuvor.

Vertraut und doch neuartig
Die weiterentwickelte, schlanke und sportliche Silhouette verbindet einfache und raffinierte Designelemente zu einer klaren und eleganten Optik, die an das Design anderer aktueller Honda Modelle erinnert. Im Innenraum kommt die gleiche klare, moderne Designphilosophie zum Ausdruck, die auch das Exterieur kennzeichnet. Das benutzerorientierte Layout zeichnet sich durch hochwertige Materialien und eine übersichtliche Instrumententafel aus. Besondere Aufmerksamkeit lag auf Ansprechverhalten, Lenkpräzision und souveränen Fahreigenschaften. Der 35 mm längere Radstand trägt zu einer besseren Kurvenstabilität bei. Verzögerungen beim Ansprechen der Lenkung konnten durch reibungsarme Dämpferlager und Kugelgelenke verringert werden; insgesamt wurde die Reibung in der Lenkung gegenüber dem Vorgängermodell um 28 Prozent reduziert. Zu den weiteren Modifikationen im Bereich der Fahrdynamik gehören der Einsatz eines leichten und hochsteifen Aluminium-Hilfsrahmens vorne, überarbeitete vordere Dämpfer und reibungsoptimierte Dämpferstangen.

Der neue Civic verbindet ein begeisterndes Fahrerlebnis mit hoher Effizienz und niedrigen Emissionen. Die Honda e:HEV Technologie wurde für die neue Generation des Modells nochmals weiterentwickelt. Das System liefert eine Gesamtleistung von 135 kW/184 PS sowie ein in dieser Klasse führendes Drehmoment von 315 Nm, was für herausragende Fahrleistungen sorgt. So beschleunigt der Civic in nur 7,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die CO2-Emissionen belaufen sich auf 108 g/km bei einem Kraftstoffverbrauch von 4,7 l/100 km (WLTP, kombiniert).

Der selbstladende Vollhybridantrieb kombiniert eine Lithium-Ionen-Batterie und zwei kompakte, leistungsstarke Elektromotoren mit einem neu entwickelten 2,0-Liter-Atkinson-Benzinmotor mit Direkteinspritzung. Das e:HEV System wechselt nahtlos und ohne Eingreifen des Fahrers zwischen EV-, Hybrid- und Motorantrieb.

Antriebskultur und Effizienz vereint
In der Stadt fährt das Fahrzeug überwiegend im emissionsfreien EV-Modus und bietet dabei die direkten und komfortablen Fahreigenschaften des Elektroantriebs. Bei höherem Beschleunigungsbedarf wechselt das Fahrzeug automatisch auf den Hybridantrieb. Dabei werden die Räder weiterhin über den leistungsstarken Elektromotor angetrieben, während der Verbrennungsmotor die dafür benötigte elektrische Leistung über den zweiten Elektromotor, der als Generator fungiert, erzeugt. Bei konstant hohen Geschwindigkeiten, wie z. B. auf der Autobahn, schaltet das System auf Motorantrieb um und wird direkt und effizient vom Benzinmotor angetrieben sowie bei Bedarf vom Elektromotor unterstützt. Bei noch höherem Leistungsbedarf im Bereich der Höchstgeschwindigkeit wechselt das System zurück in den Hybridmodus, um die volle Leistung des Elektromotors freizusetzen.

Auto und Bond-Lust in Safenwil

Auto und Bond-Lust in Safenwil | Der Landanzeiger

Mit einer Vernissage hat die Emil Frey Classics am Freitagabend die erste Sonderausstellung nach der Pandemie eröffnet: James Bond, die Schweiz und die Autolust der 60er-Jahre.

«In der Hochkonjunktur der 60er-Jahre herrschte eine ungeheure Autobegeisterung», meinte Museumskurator Simon Bundi zur Einführung. Das sieht man auch in den James Bond-Filmen «Goldfinger» und «Im Geheimdienst Ihrer Majestät». Beide wurden zum Teil in der Schweiz gedreht, und in beiden spielen Autos eine spektakuläre Rolle. «Die Ausstellung erzählt darum die Geschichte dieser Dreharbeiten, zeigt die wichtigsten Autos aus den Filmen und spannt den Bogen in die reale Welt der 60er», so Bundi. Zu sehen gibt es Bilder, Wochenschau-Beiträge, Spielzeugautos, aber auch private Fotos und Zeitzeugenberichte.

Unter den 80 Gästen begrüsste Geschäftsführer Hannes Gautschi auch die beiden Zeitzeugen Josef Ritler und Heinrich Stäbler. Beide berichteten in einem Podiumsgespräch von Ihren Erfahrungen während der Dreharbeiten für Goldfinger im Furkapassgebiet vor 58 Jahren. Mit dabei war auch Steffen Appel, Co-Autor des Buches «The Goldfinger Files» und wichtigster Leihgeber der Ausstellung.

Die Sonderausstellung bietet zusätzlich ein vollumfängliches Rahmenprogramm an Events. Informationen unter: www.emilfreyclassics.ch/jamesbond/.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr, Samstag: 10 bis 16 Uhr, Sonntag: 10 bis 17 Uhr (an folgenden Sonntagen jeweils geöffnet: 31.7.22 / 28.8.22 / 25.9.22 / 30.10.22 / 27.11.22).

Der sanfte Liebling mit Power

Der sanfte Liebling mit Power | Der Landanzeiger

Der Volvo XC60 Recharge T8 AWD mit 2,0-Liter-Vierzylinder mit Turbolader und Kompressor trägt den Namenszusatz Polestar Engineered. Abgeleitet von der vollelektrischen, sexy Konzernschwester. Polestar Engineered ist sowas wie der AMG beim Mercedes. Der mit der Extraportion Birchermüesli unter der Haube und optisch voll aufgebretzelt. Damit bildet der XC60 Recharge T8 AWD die Speerspitze seiner Familie – der Bestseller-Linie von Volvo. Das «World Car of the Year 2018» ist der Verkaufsleader seit 2009. Bis 2020 wurden weltweit mehr als 1,8 Millionen Fahrzeuge verkauft.

Stark auf der Strasse
Die China-Skandinavier verpassen ihrem Promi eine Leistungsinjektion gegenüber dem stärksten Normalo von 15 PS, sodass das Hybridsystem auf 405 PS und 670 Nm kommt. Solche Muckis machen dann selbst dem dicksten SUV Beine. Der Elektromotor, der sich an der Hinterachse befindet, leistet 87 PS. So beschleunigt der noble Temperament- Bolzen in 5,2 s auf 100 km/h, ist freilich wie alle Volvos auf 180 km/h begrenzt. Für die schöne Elektroschwester Polestar gilt dieses hauseigene Tempolimit indes nicht. Macht nix – mehr als 180 geht eh fast nirgends mehr. Fahrdynamisch verhält sich das SUV auf seinen monströsen 21-Zoll-Walzen bei einem Gewicht von rund 2,5 t sehr dynamisch. Präzise Lenkung, satte Strassenlage, kein Wank, prima Durchzug aus der Kurve, übersteuern erst ganz hart am Limit. In Verbindung mit der optimierten Gasannahme ergibt sich für die, die wollen, fast ein sportwagenartiges Ansprechverhalten. Wichtig bei so viel Power und Masse: die Bremsen! Gut zu wissen, dass die Bremsscheiben in der Grösse einer Familien-Solothurnertorte die Kräfte sicher und auf den Punkt einfangen. Zudem sind die Bremsscheiben ein echter Hingucker. Volvo hat die unter den kolossalen 21-Zoll-Felgen ruhenden Brocken golden lackiert. Der auffällige Farbton findet sich auch in den Sicherheitsgurten wieder. Ein kleines, nettes Detail, das dir aber immer wieder leise ins Ohr flüstert: «Achtung, hier lauert viel Power.» Im Vergleich zu den XC60-Standardmodellen legt auch das Automatikgetriebe im Polestar Engineered – freilich auf sehr, sehr hohem Niveau – noch einen Tick an Agilität zu.

Theoretisch 3,3 Liter
Theoretisch fährt der XC60 Recharge 47 km rein elektrisch (11,6-kWh-Batterie) und lässt sich in 3 bis 7 Stunden an der Wallbox oder Haushaltssteckdose laden. Superdiszipliniert ergäbe das rechnerisch rund 3,3 Liter auf 100 km Spritverbrauch. Allein, selbst bei einem gepflegten Lademanagement wird man schwerlich unter 8 Liter kommen. Schliesslich kauft man sich so ein Auto ja nicht für die Kurzstrecke. Die Speerspitze einer Modellreihe zu sein, hat eben immer irgendwo auch ihren Preis, den man dann aber – nur schon der Exklusivität wegen – gerne zahlt.

Stars im Innenraum
Die Stars des Upgrades in der XC60-Reihe befinden sich im hochwertig verarbeiteten und geräumigen Innenraum. Herzstück ist der Zugriff auf Apps und Dienste von Google. Mit dem Google Assistant lassen sich per Sprachbefehl u. a. die Temperatur regeln, Navigationsziele festlegen, Musik und Podcasts abspielen oder Nachrichten senden und Informationen abfragen. Die Hände können dabei immer am Lenkrad und die Augen auf der Strasse bleiben. Google Maps garantiert mit tagesaktuellem Kartenmaterial sowie Echtzeit- Verkehrsinformationen die beste Route. Bei Bedarf werden Ladestationen entlang der Fahrtroute angezeigt. Heisst im Autoalltag: Sag einfach «Hey Google» und was du möchtest und das Auto versteht dich (fast) immer. Volvo ging als erstes Unternehmen eine Partnerschaft mit Google ein, um ein androidbasiertes Infotainment-System mit eingebauten Google-Apps und Diensten zu integrieren. Prima gelungen! Noch höher entwickeltes Radar, bessere Kameras und Ultraschallsensoren sorgen für noch mehr als eh schon sehr viel Sicherheit und Unterstützung der FahrerInnen. Die Funktion Pilot Assist bietet u. a. sanfte Fahrassistenz vom Stillstand bis zu Autobahngeschwindigkeiten und der 1a-Luftreiniger entfernt bis zu 99,9 % der Pollen von Gräsern, Bäumen und Unkraut aus der einströmenden Luft. «Saubere Luft kommt Studien zufolge nicht nur der individuellen Gesundheit zugute, sondern steigert auch die Konzentration», erklärt Dr. Maria Bernander, Gesundheitsexpertin bei Volvo.

Der Meistverkaufte
Aussen haben die Designer wenig verändert. Es gibt einen neuen Frontgrill, eine neue Stossstange vorne sowie neue Optionen bei Lackierung und Rädern. Allein an dem, was schon schön war und sehr gut ankommt, sollte man nicht zu sehr «feilen». Nicht umsonst ist der Volvo XC60 auch in diesem Jahr wieder der bisher meistverkaufte Plug-in-Hybrid der Schweiz.

Upgrades bei Multimedia, Konnektivität und Sicherheit

Upgrades bei Multimedia, Konnektivität und Sicherheit | Der Landanzeiger

Die Änderungen betreffen das ganze Programm der RAV4 Hybrid und Plugin Hybrid Modelle, was den Segment- Begründer und meistverkauften SUV seiner Art noch begehrenswerter macht. Der jüngste RAV4 erhält serienmässig Toyotas neustes Multimediasystem mit einem hochauflösenden 10.5-Zoll-Farbscreen. Das Standardsystem bietet eine cloudbasierte Navigation, die eine genaue Fahrtplanung mit laufend aktualisierten Informationen ermöglicht, Verkehrs- und Strassenverhältnisse anzeigt und über Parkmöglichkeiten in der Nähe des Fahrtziels orientiert.

Dank dem inbegriffenen over-the-air «Smart Service» profitieren Kunden von einem stets aktuell Multimediasystem mit neusten Kartendaten. Das Nutzererlebnis wird komplettiert durch die begleitende MyT Smartphone-App; so lassen sich verschiedene Funktionen fernabrufen, wie aufgezeichnete Fahrtdaten, Treibstoffreserve, Warnhinweise und Fahrzeugortung.

Weitere Möglichkeiten der Kommunikation mit dem Auto ergeben sich durch den neuen Sprachassistenten, der auf eingesprochene Wünsche reagiert betreffend Klimaeinstellung, Multimediawahl, Anrufe oder Fenster öffnen/schliessen. «Hey Toyota» versteht dabei auch indirekte Eingaben in Konversationssprache; zum Beispiel auf die Aussage «es ist kalt» schliesst er geöffnete Fenster oder stellt die Klimaanlage wärmer ein.

Ein weiteres, optionales Multimediasystem mit zusätzlichen Funktionen umfasst ein integriertes Navigationssystem, das auch dann arbeitet, wenn keine Datenverbindung möglich ist. Es erkennt zudem Verkehrszeichen, kann lokale Wetterwarnungen anzeigen und den Fahrer über emisssionsbegrenzte Zonen orientieren.

Der jüngste RAV4 bietet erweiterte Toyota Safety Sense Funktionen, die vor einem noch weiteren Spektrum an Gefahren und Unfallrisiken warnen können. Das Pre-Collision System (PCS) warnt neu auch vor Kollisionsgefahr beim Abbiegen an Kreuzungen, sei es mit entgegen kommenden Fahrzeugen oder mit Fussgängern auf der Strasse, in die man abbiegt. Das System warnt den Fahrer und betätigt wenn nötig die Bremsen, um eine Kollision vermeiden zu helfen.

Kompakter Lifestyle statt kompakter Massenware

Kompakter Lifestyle statt kompakter Massenware | Der Landanzeiger

Die etwas älteren unteren uns können sich noch an den populären Opel Kadett erinnern, der 1936 erschienen ist. Nach verschiedensten Facelifts wurde er 1991 zum Opel Astra umbenannt. Der neuste Astra ist jetzt ein gewaltiger Quantensprung. Allein optisch mit dem neuen, typischen Opel Gesicht – dem Vizor. «Wir wollten kein beliebiges und zu gefälliges Auto bauen. Der darf ruhig auch polarisieren», erklärt die Chefingenieurin Mariella Vogler. Das tut er auch, aber wetten, dass vor allem auf der «Ist ja toll»-Seite Fans gewinnt? Und das ist markttechnisch gut, weil das Design extrem wichtig geworden ist punkto Kaufentscheidung. Rostlauben oder wirklich schlechte Autos gibt es ja angesichts der Konzernkonzentrierung respektive Verwendung gleicher Bauteile nicht mehr. Der neue Astra, der sich als direkter und veritabler Gegner für den VW Golf sieht, rollt jetzt zu den Händlern. Und: er hat gute Karten, da sehr gut abzuschneiden.

Bis 60 Km elektrisch
Als Vollstromer gibt es den neuen Astra noch nicht. Der kommt nächstes Jahr. Und auch ein Sportmodell (GSI) könnte noch kommen. Der voll dem Zeitgeist entsprechende Plug-in-Hybrid seinerseits bietet 180 PS Systemleistung und bis zu 60 Km reiner, elektrischer Reichweite aus der 12,4-kWh-Batterie. Das ist doch schon mal eine Ansage. Hinsichtlich Fahrwerk gibt’s nichts zu motzen. Komfortabel, wo es komfortabel sein muss und straff, wo es straff sein darf. Die leichtgängige, direkte Lenkung, die Agilität und Wendigkeit höchst stadttauglich. Der Verbrauch wird mit 1,4 l und 14,7 kWh angegeben. Freilich gilt das, wenn man super konsequent nachlädt und sparsam wie ein Fuchs elektrisch rollt. Im Alltag dürfte es dann doch «es Bitzli meh si.» 225 km/h sind Spitze (rein elektrisch 135 km/h).

Gefilterte Luft
Innen gibt’s reichlich Platz – auch im Kofferraum (352 – 1268 Liter). Die ergonomischen Sitze sind sowieso eine Stärke von Opel. Das Cockpitstyling setzt auf einen abwechslungsreichen Look mit vielen unterschiedlichen Materialien. Neben dem breiten, gegen den Fahrer geneigten Touchscreen stehen für die wichtigsten Funktionen auch konventionelle Knöpfe zur Verfügung. Die Anzeigen, auch die digitalen Instrumente hinter dem Steuer, lassen sich gut ablesen. Dazu gibt es Intelli-Air System, das die Aussenluft filtert, ehe sie in den Innenraum strömt. USB-Slots sind drei in Serie vorhanden. Dass sich Smartphones via Apple Car Play und Android Auto kabellos verbinden lassen und die neueste Generation an Assistenzsystemen zum Einsatz kommt, ist im neuen Astra selbstverständlich. Als Pilot durch die Nacht hat Opel das intelligente LED-Fernlicht aus dem Opel Insignia in die Kompaktklasse geholt. Der Hauptscheinwerfer schneidet dabei innerhalb von Millisekunden entgegenkommende Fahrzeuge passgenau aus.

Weniger als 40’000 Franken
Wie gesagt, rollen die ersten Autos jetzt zu den Händlern. Kostenpunkt für den Hybrid: Ab 39’370 Franken. Ist ok. Um die Lieferfristen zu verkürzen, bietet Opel drei, aufgrund der Markterfahrung, drei Schweizer Vorkonfigurationen an. Und zwar als Swiss, Swiss Plus und Swiss Premium. Die Topversion geht bei 42’500 Franken los, dann hat man aber schon alles drin, was man sich wünscht. Als Antrieb gibt es zwei 1,2-Liter-Dreizylinder- Benziner mit 110 und 130 PS, einen 1,5-Liter-Diesel mit 130 PS und zwei Vierzylinder-Plug-in-Hybride mit 1,6 Liter Hubraum und eben 180 bzw. 225 PS. Je nach Motorisierung wird dazu ein Sechsgangschaltgetriebe oder eine Achtgangautomatik angeboten.

Live-Präsentation des Mazda CX-60

Live-Präsentation des Mazda CX-60 | Der Landanzeiger

Derzeit gibt es einen einzigen Mazda CX-60, der auf einer exklusiven Tournee in der Schweiz live gezeigt wird. Und an nur einem Tag – am 5. Juli 2022 – kann er bei der Aerni AG Automobile in Safenwil kennengelernt werden. Der CX-60 besticht durch sein elegantes und gleichzeitig ausdrucksstarkes Design. Er ist Mazdas erster Plug-in-Hybrid (PHEV) und ist mit einem neuen 8-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet – für noch geringere Emissionen. Die Präsentation findet im Ablieferungsraum statt. Das Fahrzeug kann probegesessen werden. Eine Probefahrt ist am Präsentationstag nicht möglich. Alle Besucherinnen und Besucher erwartet ein köstlicher Apéro.

Nur mit Anmeldung
Die Anmeldung kann telefonisch unter 062 788 40 20, per E-Mail info@aerni-automobile. ch oder online erfolgen. Melden Sie sich gleich an, Anmeldefrist ist der 3. Juli. Das Aerni-Team freut sich auf Ihren Besuch.

Hier geht es direkt zur Anmeldung.

Wann: Dienstag, 5. Juli 2022, 17.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Aerni AG Automobile, Köllikerstrasse 30, 5745 Safenwil
Telefon: 062 788 40 20
Info: www.aerni-automobile.ch

Renault Megane e-Tech: Ein mega Wurf

Renault Megane e-Tech: Ein mega Wurf | Der Landanzeiger

Renault hat mit Elektroautos mehr Erfahrung als – mit Ausnahme von Tesla – alle anderen Hersteller. Mit dem Zoe war man ähnlich früh am Markt wie Tesla mit dem Model S und hat seit 2013 mehr als 40’000 Elektroautos verkauft. Dieser Tage kommt der Renault Megane e-Tech zu den Händlern und steht da zur Probefahrt bereit. Wer die Chance hatte, das Auto schon einmal zu fahren, kann allen anderen nur raten: Diese Gelegenheit sollte man nutzen! Mit dem Megane e-Tech stellt Renault einen Vollstromer hin, der sich ideal für den Einstieg und Umstieg in die E-Auto-Welt eignet. Design, Innenraum, Fahrdynamik und Multimedia mit Einbindung des Google Automotive Systems, vermitteln ab 46’000 Franken Premium-Feeling.

Der Wagen fährt sich allein schon seiner sportlich übersetzten Lenkung (1:12) äusserst dynamisch. Jede Aktion am Lenkrad wird blitzsauber auf die Strasse übertragen. Wer das Feeling einer derart sportlichen Lenkung bislang nicht kannte, wird hier eine neue Liga erfahren. Den Spassfaktor bringt das hohe Drehmoment etwa beim Start von 0 auf 60 oder 80 auf 120 km/h. Mit den Paddels am Lenkrad lassen sich vier Rekuperationsstufen einstellen.

Messi der Landstrasse
Angst, stehenzubleiben, weil einem die Reichweite ausgeht, muss man mit dem 60 kWh Akku und einem Verbrauch von rund 16 kWh nicht haben. 350 km gehen immer. Am Schnellader dauert es (bis zu 130 kWh Ladegeschwindigkeit) rund 40 Minuten bis 80 % in der Batterie drin sind. Mehr sollten es ja, zwecks Schonung des Akkus, nie sein. Selbst an der Haushaltsteckdose kriegt man über Nacht gut 150 km geladen. Fahrdynamisch ist der Mégane e-Tech ein kleiner Messi der Landstrasse. Echt spitze! Sehr tiefer Schwerpunkt (9 cm tiefer als beim Verbrenner), optimale Gewichtsverteilung, gute, schluckfreudige Dämpfer und eine superdirekte Lenkung.

Vraiment trés bien!
Im Mittelpunkt des Cockpits stehen zwei 12 Zoll grosse Screens – total 770 Quadratzentimeter Bildschirm in L-Form. Alle Menüs wohlgeordnet und sofort auffindbar. Smartphones können darauf kabellos abgebildet werden. Amazon Music, Easy Park, Radio Player etc. – alle bevorzugten Apps sind sofort verfügbar. Bis zu 26 Fahrassistenzsysteme unterstützen die FahrerInnen.

Highlight ist die Einbindung der Google Software. Als zweiter Hersteller nach Polestar integriert Renault das Google-Automotive-System, das die Navigation mit Google Maps und Google Assistant unterstützt und via Google Play zahlreiche Apps von Drittanbietern einbinden kann.

QR-Code auf der Scheibe
Platz im Innenraum gibt es genug – für Beine, Köpfe, Arme, Schultern, Knies, Koffer und Krimskrams. E-Autos sind da gegenüber Verbrennern eh im Vorteil. Gleiches gilt für USB-Anschlüsse. Die Sitze sind feudal. 360-Grad-Kamera, digitale Innenrückspiegel – kleine Fernseher also – und ein Tot-Winkel- Assistent verhelfen trotz kleiner Fenster zu einer prima Rundumsicht.
Den Megane e-Tech ist frontgetrieben. Als Allradler gibt es ihn (leider) nicht – obwohl das auf der Plattform, auf der er steht, machbar wäre.

Das Auto überzeugt auch punkto Sicherheit. Nebst Topwerten im Crashtest befindet sich ein QR-Code an der Windschutzscheibe, der für die Rettungskräfte gedacht ist. Diese können dadurch sehr schnell erkennen, dass es sich um ein Elektrofahrzeug handelt und haben Zugriff auf strukturelle Informationen des Autos (z. B. die Position der Batterie und der Airbags, Orte für schnelles und risikoloses Schneiden). Wie sagt Renault Schweiz Chefin Claudia Meyer: «Der wird den Verkaufserfolg des Zoe noch übertreffen.»

Traditionelle Pfingstausfahrt unter neuer Leitung – Werner Räss geehrt

Traditionelle Pfingstausfahrt unter neuer Leitung – Werner Räss geehrt | Der Landanzeiger

Die schlechten Wetterprognosen konnten die «echten» Traktorenliebhaber nicht von der traditionellen Pfingstausfahrt abhalten. 68 Schlepper aus der Region, aber auch aus den Kantonen Luzern und Solothurn fanden sich schon über eine Stunde vor der Abfahrt am Treffpunkt beim Firmensitz von Wilfried Fischer in Uerkheim ein. «Es ist so schön, dass man sich wieder treffen und gemeinsam ausfahren kann», sagt Peter Lüthy, der zusammen mit seinem Bruder Theo die Organisation des Anlasses übernommen hatte.

Werner Räss aus Staffelbach, der die Pfingstausfahrt mit den landwirtschaftlichen Fahrzeugen bis ins Jahr 2019 mit grossem Engagement organisiert hatte, trat ins zweite Glied zurück. «Es freut mich sehr, dass die «Lüthy- Buebe» den Anlass nach Corona wieder haben aufleben lassen», sagt Werner Räss. Für ihn war es Ehrensache, seinen «Hanomag» speziell herauszuputzen und den Besenwagen der mehrstündigen Tour nach Pfaffnau und zurück nach Uerkheim zu bilden. Vor der Abfahrt wurde Werner Räss unter dem grossen Beifall der Anwesenden zum Ehrenpräsidenten der Pfingstausfahrt ernannt. Der Tross war noch keine Viertelstunde unterwegs, als ein erstes Gewitter über die Region zog. Es sollte nicht das letzte Mal sein, dass sich die Fahrerinnen und Fahrer und ihre Passagiere, die mit wenigen Ausnahmen ohne Kabinen unterwegs waren, wasserfeste Kleider anziehen mussten. Absagen war keine Option, wie die Veranstalter, aber auch die Teilnehmenden mehrfach betonten. «Das tröchnet wieder», lachte der jüngste Teilnehmer (14) unterwegs.

Bei Stefan Flückiger in Brittnau gab es nebst einem feinen Apéro auch seine eindrückliche John-Deere-Sammlung zu bestaunen. Überhaupt war die Vielfalt an Traktoren riesig bei dieser Ausfahrt. Kaum eine Marke war nicht vertreten. Und zur Freude aller, fuhren auch zwei Frauen am Steuer mit.

Völlig state-of-the-art im neuen Look

Völlig state-of-the-art im neuen Look | Der Landanzeiger

Noch ist Suzuki nicht total unter Strom – aber fast. Präsident Toshihiro Suzuki sagt: «2025 bringen wir unser erstes rein elektrisches Modell. Aber schon heute sind alle unsere Autos als Mild-Hybride elektrifiziert. Nächstes Jahr bauen wir unser Angebot an Vollhybrid- Modellen aus». Erst kommt der Vitara, ein bisschen später der S-Cross. Letzterer, um den es hier geht, präsentiert sich jetzt als stylisches, gut ausgerüstetes, allradgetriebenes und viel Platz bietendes SUV mit Mild-Hybrid. Eine Stärke des Japaners ist sein Preis-Leistungsverhältnis. Ab rund 30’000 Franken geht es bereits los mit Allrad. Je nach Motorisierung, Ausstattungslinie und Schaltgetriebe geht es bis 38’490 Franken . In der Ausstattung Compact Top Hybrid mit Automatik kriegt man dann tatsächlich ein top ausgestattetes SUV u.a. mit Navi, Keyless, LED-Licht oder ein 360-Grad- Kamera. Und eben Allrad, was viele Mitbewerber in der Liga nicht bieten können. Wetten, dass sich da manch eine oder einer bei der ersten Probefahrt sagt: «Wau, hätte nie gedacht, dass das ein Suzuki ist». Dieser neue S-Cross ist in dem Sinn auch Image- Botschafter.

Optisch ist der S-Cross vom Vorgänger kaum wiederzuerkennen. Vom Pummelchen zum Blickfang quasi. Wie nach einer Vollgas-Stilberatung und vorausgehendem Fitnessprogramm steht er jetzt da. Eben noch unscheinbar, jetzt auffällig hübsch. Der schwarze Kühlergrill z. B. und die Lichtsignatur wirken dynamisch und kraftvoll. Eine klare Aufwertung, selbst wenn Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt.

Nix oldschool
Im Cockpit finden sich noch zahlreiche Rundinstrumente, Knöpfe und weniger digitalen Anzeigen. Oldschool ist das freilich nicht, zweifellos aber benutzerfreundlich. Der neue View-Knopf z. B. ist cool – einmal draufgedrückt eröffnet sich eine Ansicht 360-Grad-Ansicht des Autos von oben. Aus der Drohnenoptik aufgenommen quasi. Dienlich etwa um sich beim Einparken zu orientieren. In der besseren der beiden Ausführungen Compact+ und Compact Top ist ein Multimediasystem mit 9-Zoll-Touchscreen inkludiert. An Assistenzsystem gibt es das volle Repertoire dessen, was man halt so ständig braucht oder brauchen könnte. Einen adaptiven Tempomat mit Stauassistent z. B., Verkehrszeichenerkennung und Ausparkassistent, Spurhalteassistent, Spurleitassistent usw. Sinnvoll ist auf jeden Fall die Smartphone-Anbindung über Apple CarPlay oder Android Auto, die kabellos möglich ist. Ist das Handy erst mal dran, hast Du nur noch Fun. Sozusagen. Die Rundumsicht ist dank der grossen Fenster prima. Mit dem grossen Panoramadach auch himmelwärts. Über reichlich Platz kann sich Mann, Frau und Kind ebenfalls nicht beschweren.

Flott dank Booster
Für den Antrieb sorgt vorerst ein 1,4-Liter- Turbo-Vierzylindermotor, genannt Boosterjet, mit 129 PS (95 kW) und 235 Nm Drehmoment. Dieser ist an ein Mildhybrid-System gekoppelt, das beim Bremsen Energie in die 48-Volt-Batterie speist, und beim Beschleunigen via Elektro-Boost unterstützt. So wird u. a. Sprit gespart und es geht beim Beschleunigen einen Tick flotter vorwärts als ohne E-Support.

Den Verbrauch gibt Suzuki mit 5,3 (Handschalter mit Frontantrieb) bis 6,1 Liter (Allrad mit Automatik) an. Im Test lagen wir mit Automatikgetriebe bei rund 6,6 Litern. Fahrdynamisch sind die vier Modi (Auto, Sport, Snow und Lock) per Drehregler einstellbar. Im Sportmodus ist die Beschleunigung auf jeden Fall massiver, als man das gemeinhin erwarten würde. Hier hilft eben der Elektromotor, indem er zusätzliches Drehmoment (max. 235 Nm) zur Verfügung und damit auch die Ansprechverzögerung ausgleicht. Heisst, der Tritt aufs Gas wird flugs erwidert. Mit bis 195 km/h geht im Vollgalopp die Post ab. Das Verhalten in Kurven und bei Ausweichmanövern ist absolut ok. Seekrank wird niemand und blaue Flecken gibt’s auch nicht. Heisst: Die Komfortdämpfung ist weder zu weich noch zu hart. Eine Sportskanone für die letzte Rille will der S-Cross ja nun wahrlich nicht sein. Gott bewahre – das wäre ja wie Madonna im Musikantenstadl. Vorstellbar, aber nicht echt stimmig. Für die Sicherheit gibt es u.a. Knautschzonen zur Aufnahme der Aufprallenergie, eine Rahmenstruktur zur effektiven Verteilung dieser Energie sowie eine besonders stabile Kabine. Dazu Front-, Seiten- und Vorhangairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer in Serie.

Der Suzuki S-Cross Allrad ist ein gemütlicher Typ. Ein cooler Kumpel, der hilft, den Alltag angenehmer zu meistern, und ein feiner Kollege, mit dem es Spass macht, die Freizeit zu verbringen.

Elektrisch, nachhaltig und erst noch sexy

Elektrisch, nachhaltig und erst noch sexy | Der Landanzeiger

Michael Corte, Geschäftsführer des grössten Volvo-Händlers der Region, der Viatte-Straub AG Biberist, weiss: «Der C40 ist nicht das erste Elektroauto von Volvo, wie viele meinen. Es gab 2011 schon den C30.» So ist es. Es war damals eine Kleinstserie – quasi ein Feldversuch auf dem E-Terrain. Stupenderweise haben die Schweden die E-Fahne seinerzeit, trotz positiven Feedbacks, schnell wieder eingerollt. Dies, um sie jetzt mit Pauken und Trompeten, sprich dem C40 im Wappen, mit umso lauterem Getöse wieder zu hiessen. «Anstatt in ein schrumpfendes Geschäft mit Verbrennern zu investieren, investieren wir lieber in die Zukunft», sagt Hakan Samuelsson, bis Ende März CEO von Volvo. Sein Nachfolger, Jim Rowan, ist gekommen, um die elektrische und digitale Transformation konsequent durchzuziehen. So werden ab 2030 keine neuen Volvos mit Verbrenner mehr verkauft. Der C40, und sein SUV-Bruder XC40, soll in der Liga von Audi e-tron , Mustang Mach-e, Jaguar i-Pace, Tesla Model Y und X, Skoda Enyaq oder VW ID.5 ganz vorne in der Kundengunst mitmischen. Und der Skandinavier, eng verwandt mit seinem Konzernbruder Polestar 2, hat gute Karten.

Sexy aufgestellt
«Der C40 kommt bei bei den Kunden sehr gut an», sagt Michael Corte. «Vor allem die Allradversion mit den zwei E-Motoren.» Ein paar Leistungsdaten mögen die Sexyness des C40 untermauern: 440 km Reichweite, 408 PS, 4,7 s von 0 auf 100 km/h, 1800 kg Anhängelast, Laden von 10 auf 80% in 35 Min. – dazu happig Platz, massig Sicherheit und üppig Konnektivität (Wlan, USB, Bluetooth). Allein es ist klar – Reichweite und Ladezeiten sind im E-Auto immer abhängig von diversen Faktoren ab. Z. B. der Aussen- und aktuellen Batterietemperatur, der Ladevorrichtung, dem Zustand der Batterie, dem Fahrstil, benutzten Stromfressern (Klimaanlage z. B.) etc. Beim C40 ist die Batterie immer in 40 Minuten auf 80% geladen und 330 bis 340 km Reichweite (Test) sind bei einem Verbrauch von gut 22 kW/h und einer 78-kWh-Batterie immer möglich. Das ist prima für diese Gewichtsklasse. Praktisch: Ein Plugsurfing-Konto gehört zu jedem C40. Damit hat der Kunde Zugang zu einem der grössten Ladenetzwerke Europas – ohne eigenes, mühsames suchen im Internet.

Beifahrer dank Google
Ladestationen suchen z. B. geht im C40, wie vieles andere, einfacher als üblich. Dank des verbauten Infotainment-System auf Android-Basis kann man mit der Spracherkennungsstimme beinahe reden, wie mit einer Beifahrerin resp. einem Beifahrer. Einer virtuellen Person, die nur spricht, wenn sie gefragt wird. Via Google Assistant lassen sich per Stimm- und Sprachbefehl u. a. die Temperatur regeln, Navigationsziele festlegen, Musik und Podcasts abspielen oder Nachrichten senden. Auch einen Witz kann man sich erzählen lassen oder Infos über Personen, Städte und Sehenswürdigkeiten abfragen. Wetten, dass viele Kunden ihrem C40, weil so Vieles intuitiv läuft, rasch einen Namen geben? Volvi oder Stromi z. B. Ansonsten herrscht im Innern das Thema Nachhaltigkeit vor. Zu 25% wird recyceltes Material verwendet.

«Power on the Beton»
Punkto Kraftentfaltung braucht sich der Volvo C40 Recharge, vorab mit Twin Motor, vor niemandem zu verstecken. Der Newcomer hat einen Bums wie ein sichuanischer Hot-Pot aus Chili mit ein bisschen Fleisch. Seine an Vorder- und Hinterachse verbauten E-Motoren leisten in der Summe 408 PS. Das fette Drehmoment von 660 Nm liegt stante pede an und schiebt mächtig nach vorn. Ein schwerer Gasfuss zugunsten des Spassfaktors freilich geht – logo– auf Kosten der Reichweite. Dieses Wechselspiel gilt indes auch bei Verbrennern. Allein, die Fahreigenschaften sind cool. Nebst dem Jet-Schub aus den E-Düsen liegt der C40 auf seinen bis 20-Zöllern platt und satt auf der Strasse. Lenkbefehle werden akkurat befolgt, Traktion – kein Problem, Balance top und die Bremse vermag Gewicht mal Speed jederzeit zu bändigen: «Allt bra – vad mer vill du ha?», wie der alte Schwede sagt – oder zu Deutsch: «Alles super, was willst Du mehr?». Freilich, stimmiger als einen auf Hamilton, ist es im E-Auto einen auf Bremspedal-Verweigerer zu machen. Also zum Meister des One-Pedal-Modus zu werden, in dem Mann und Frau das Auto durch vorausschauendes Heben des Gasfusses nur mit Rekuperieren bremst. Das ist nicht nur funny, sondern geht erst noch voll zugunsten der Reichweite.

Noch ein Wort zur Nachhaltigkeit: Der C40 wird in Gent in Belgien produziert, in einem Werk, auf dessen Dach seit 2018 15’000 Solarpanels Strom produzieren. Sämtliche europäischen Volvo- Werke werden mit «klimaneutralem» Strom versorgt. Wie sagt Michael Corte von der Auto Viatte-Straub AG in Biberist: «Früher waren Volvos v. a. sicher und sehr zuverlässig. Das sind sie bis heute, inzwischen aber auch noch sehr schön und umweltfreundlich.» Thats it!

Der Yaris Cross ist der beliebteste Kompakt SUV

Der Yaris Cross ist der beliebteste Kompakt SUV | Der Landanzeiger

Der Yaris Cross ist ein neues Modell, das Toyotas langjährige Erfahrung und umfangreiches Know-how im Design und in der Konstruktion von Kleinwagen und SUVs vereint und von der ersten Konzeptphase an speziell für europäische Kunden entwickelt wurde. Der Yaris Cross verfügt über ein Hybridsystem der vierten Generation, die höchsten Sicherheitsstandards mit der zweiten Generation der Toyota Safety Sense Systeme sowie das typische «Big-Small»-Design, das einen großen und funktionalen Innenraum mit kompakten Abmessungen vereint. Diese Eigenschaften kombiniert der Yaris Cross mit den typischen Merkmalen eines SUV. Toyota blickt auf eine lange Tradition in dieser zum Kernsegment aufgestiegenen Fahrzeugklasse. Sie reicht zurück bis zum ersten RAV4, der vor mehr als 25 Jahren zu den Mitbegründern dieses Segments zählte. Beliebtester Kompakt SUV der Schweiz Der Toyota Yaris Cross ist im ersten Drittel des Jahres der beliebteste Kompakt SUV der Schweiz mit insgesamt 792 verkauften Fahrzeugen. Damit setzt das neu eingeführte Modell sich gegen eine starke Konkurrenz durch, welche mit bereits etablierten Modellen im Markt vertreten ist. Den 1,5l Hybrid mit stufenlosem Automatik Getriebe ist bereits ab 28’900 Franken beim Händler verfügbar.

Toyota Yaris Cross ist «World Urban Car of the Year» 2022
Eine internationale Jury kürte im Rahmen der «International Auto Show» in New York den Kompakt-SUV zum Sieger bei den World Car Awards 2022. Der Yaris Cross wurde zum «World Urban Car of the Year» gewählt. Die World Car Awards werden jährlich vergeben, die Wahl trifft eine Jury mit 102 Mitgliedern aus 33 Ländern und fand dieses Jahr im April statt. Mit der Auszeichnung zum «World Urban Car of the Year» tritt der Yaris Cross in die Fussstapfen des, der 2021 zu Europas Auto des Jahres gekürt wurde. «Wir fühlen uns geehrt, dass unser Modell als ‹World Urban Car› ausgezeichnet wurde», so Takatomo Suzuki, Chefingenieur der Toyota Compact Car Company bei der Toyota Motor Corporation. «Wir haben uns bei der Entwicklung des Yaris Cross von unserer Philosophie leiten lassen, einen Kompaktwagen mit einem geräumigen Laderaum und einem hohen Nutzwert sowie ausreichender Leistung und niedrigem Kraftstoffverbrauch zu entwickeln.

Diese Auszeichnung dient uns als Motivation, weiterhin qualitativ hochwertige Autos zu entwickeln, die die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen und zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen.»


Top 5 Rangliste 2022

Model
Toyota Yaris Cross
Hyundai Kona
Ford Puma
Skoda Kamiq
Opel Mokka

Anzahl
792
758
715
556
491


Ihre Zufriedenheit ist unser Antrieb

Ihre Zufriedenheit ist unser Antrieb | Der Landanzeiger

Am 1. April des vergangenen Jahres gratulierte Nissan Schweiz der Garage Vogel zur 50-jährigen erfolgreichen Zusammenarbeit. Neben Neuwagen dieser Marke ist der Betrieb auch offizieller Infiniti-Vertreter. Aktuell sind Probefahren mit dem neuen Nissan Qashqai der 3. Generation auf Termin möglich. Mit seinem 1.3 T Benzinmotor und 140 PS resp. 158 PS Leistung, verfügt das Auto über eine 12V-Mildhybrid-Technologie, die es erlaubt, effektiv Sprit zu sparen. Ab diesem Frühling ist das Modell auch als 4×4 erhältlich und ab Herbst 2022 mit dem neuen «innovativen Antrieb e-POWER». Alle Infos gibt es auf der Firmenwebseite, wo auch immer eine Handvoll Occasions-Modelle zur Verfügung stehen.

Garage gehört zum Dorfbild
Die Geschichte des Familienbetriebs reicht sogar noch etwas weiter zurück. 1963 übernahm Bruno Vogel in Däniken die Marke SAAB. 1966 folgte der Umzug nach Hirschthal – vorerst am Standort beim Bahnhof, wo man sich 30 Jahre lang niedergelassen hatte. In dieser Zeit kam die Marke Nissan dazu und die beiden Söhne Mario und Erwin traten in den Betrieb ein. 1996 stand der grosse Umzug in den Neubau an der Hauptstrasse 38 an, den heutigen Standort der Garage M. + E. Vogel. Der Firmenname lässt es erahnen: Seit der Jahrtausendwende haben die beiden Söhne von Bruno Vogel den Betrieb übernommen. Von dieser langen Familientradition und der langjährigen Erfahrung profitieren heute vor allem die Kundinnen und Kunden, die sich für ein Auto der Marken Nissan, Saab und seit 2016 Infiniti interessieren. Auch wer bereits ein Auto besitzt, findet in der Hirschthaler Garage den idealen Service-Partner in der Region. Das Dienstleistungsangebot umfasst Wartung und Reparatur auch anderer Automarken, was beispielsweise auch Abgaswartungen und MFK Bereitstellung einschliesst.

Garage M. + E. Vogel

Hauptstrasse 38
5042 Hirschthal
Telefon 062 721 62 62
www.garagevogel.ch

Peugeot 308: Das neue Gesicht von Peugeot

Peugeot 308: Das neue Gesicht von Peugeot | Der Landanzeiger

Mit dem neuen Peugeot 308 als Limousine oder Kombi, zeigt der französische Löwe seine neue Persönlichkeit. Ein durchdachter Wagen für alle Lebenssituationen. Das neue Emblem prangt am Kühlergrill und steht gleichermassen für Tradition und Modernität. Der Löwe zieht alle Blicke auf sich – genauso wie das unverwechselbare Design der neuen Limousine und des Station Wagens. Die LED-Säbelzahn-Scheinwerfer sowie die Krallen-Rückleuchten unterstreichen den sportlichen Charakter.

Doch nicht nur das Aussehen – auch die inneren Werte überzeugen. Das neue Touchscreen i-Cockpit bietet Ihnen vollkommene Kontrolle. Sportlichkeit, einfache und personalisierbare Bedienung. Alle Steuerungen – Radio, Medien, Telefon und Fahrassistenzsysteme sind an einem Ort vereint. Das Kombiinstrument ist komplett einstell- und personalisierbar. Die neu designte Mittelkonsole bietet diverse Ablagemöglichkeiten. Egal ob Limousine oder Kombi – es wartet ein rassiger und athletischer Wagen. Der Löwe ist nicht umsonst das Zeichen von Peugeot.

Die neue Ära von Peugeot hat begonnen: Maximale Auswahl und keine Kompromisse. Ob Elektro, Hybrid oder klassische Performance – Sie finden das Beste aus allen Welten. Sehr gerne begrüssen wir Sie bei uns in Safenwil. Überzeugen Sie sich selbst.

Emil Frey AG

Bahnhofstrasse 17
5745 Safenwil AG
Telefon 062 788 88 11

Herausforderungen steigen in der Autobranche wie die Preise

Herausforderungen steigen in der Autobranche wie die Preise | Der Landanzeiger

«Jeder Hersteller beansprucht für sich, dass er das beste Auto in seiner Klasse baut, und erwartet einen dementsprechenden Präsentationsrahmen», sagt Emil-Frey-Geschäftsführer André Steiner an einer Pressekonferenz am Freitagmorgen. Ein Showroom müsse der Philosophie und den Wünschen des jeweiligen Autobauers entsprechen. «Wer nicht mitzieht, verliert», so Steiner. «Für kleinere Garagen ist das oft der Untergang. Nicht jeder kann Hunderttausende von Franken investieren, damit er die Fahrzeuge entsprechend präsentieren kann.»

Die Rechnung geht für die Hersteller nicht mehr auf
Am besten liesse sich das in Zahlen zum Ausdruck bringen, so Steiner – und setzt die Schweiz mit Deutschland in den Vergleich. «Deutschland hat 80 Millionen Einwohner. Die Schweiz 8,5. In Deutschland werden jährlich zwei Millionen neue Autos verkauft. In der Schweiz 280’000. In Deutschland gebe es insgesamt 9000 Autohändler. Wenn man das auf die Schweiz transferiert, wären das 900. «Tatsächlich gibt es aber rund 3000», konstatiert Steiner. Eine Rechnung, die mittlerweile für die Hersteller nicht mehr aufgeht. Der Druck auf die kleineren Garagen steigt.

Die Emil Frey AG aber habe die Corona- Zeit genutzt und den Standort in Safenwil für die Zukunft gerüstet. «Wir glauben an die Mobilität und daran, dass wir weiterhin ein wichtiger Player sein werden», sagt Steiner. Die Zukunft bleibe herausfordernd. Die Lieferzeiten für Halbleiter seien nach wie vor katastrophal. «Das betrifft alle Branchen. Die weltweiten Logistikketten sind nach wie vor unterbrochen.» In der Automobilbranche treffe es die Fahrzeuge mit Assistenzsystemen. Experten rechnen damit, dass sich die Lage erst 2024 entspannen wird.
Die Autohersteller nutzten die Pandemiezeit ebenfalls für komplette Umstrukturierungen. Die Produktion wurde im zweistelligen Millionenbereich reduziert, entsprechend sind weniger Fahrzeuge verfügbar. «Früher ist einem das Auto abgelegen, dann hat man seinen Garagisten angerufen und am nächsten Tag hatte man wieder eins. Jetzt dauert es zwölf Monate», so Steiner.

Herausforderungen steigen in der Autobranche wie die Preise | Der Landanzeiger
Verkaufsleiter Alex Catroppa betreut den jüngsten Zugang – Peugeot.

Autos sind 15 bis 20 Prozent teurer geworden
Eine der Folgen der Engpässe: Der Preis richtet sich nach der Nachfrage, die nicht gestillt werden kann. Autos sind in den letzten zwölf Monaten zwischen 15 und 20 Prozent teurer geworden. Still und heimlich, ohne grosses Aufsehen, haben sich die Preise immer weiter in die Höhe geschraubt. Die Anzahl Antriebstechniken steigt ebenfalls. Bald sind es neun verschiedene. Und die Hersteller erwarten von den Händlern, dass sie mitziehen. Schon allein Toyota wird ab 2025 sieben alternative Antriebe abbilden, die es zu präsentieren gilt. Gleichzeitig sollen Erlebniswelten erschaffen werden, bei dem selbst ein Autokauf nicht mehr so ist, wie er einmal war. Steiner hofft, dass das Konzept der Frühlingsausstellung «Blauer Salon» auch in Zukunft die ganzen Transformationen überstehen wird.