Muhens Dorf­zen­trum heute: ein Auto­ver­werter und ein Bau­ern­haus  (Bild: Kaspar Flü­ckiger)

Bevöl­ke­rung kann mit­wirken, wie sich das Dorf­zen­trum ent­wi­ckeln soll |

Muhen erfindet sein Zen­trum neu

Von | 1. Februar 2018 | News

Mit einem Flug­blatt im letzten Land­an­zeiger star­tete der Gemein­derat Muhen den Pro­zess, zusammen mit der Bevöl­ke­rung Ideen zu sam­meln, wie das Müheler Zen­trum in Zukunft aus­sehen könnte. Eine erste öffent­liche Mit­wir­kungs­ver­an­stal­tung findet am 27. Februar statt.

Das Zen­trums­ge­biet, über wel­ches sich Muhen Gedanken macht, ist im Flug­blatt rot umrandet (siehe Plan rechts). Es beginnt bei der Garage Lüscher, führt weiter links und rechts der Haupt­strasse ent­lang bis zur Köl­li­ker­strasse. In diesem Gebiet liegen der­Gasthof Wal­deck, der heute als Schul­pro­vi­so­rium dient, ein Coif­feur, Pape­terie und Foto Die­tiker, die LG Muhen, die eham­lige Käserei, ein Bau­ern­haus, die Auto­ver­wer­tung Baba, Emils Werk­statt, sowie einige wenige grüne Flä­chen und Pri­vat­häuser.

Mit seinen drei Tälern und Orts­teilen hatte Muhen lange Zeit kein eigent­li­ches Zen­trum. Dies ent­stand erst mit dem Bau des alten Schul­hauses, der Kirche, des Alters­heims und dem Gemein­de­haus. Rund um die WSB-Hal­te­stelle «Mit­telmuhen» ent­stand so ein Zen­trum, das heute auch als sol­ches wahr­ge­nommen wird. Nun möchte der Gemein­derat einen Schritt wei­ter­gehen und dieses Zen­trum in einem klar defi­nierten Gebiet wei­ter­ent­wi­ckeln.

«Dem Gemein­derat ist es ein grosses Anliegen, dass die Müheler Bevöl­ke­rung von Anfang an aktiv an diesem Pro­zess par­ti­zi­pieren kann», betont Muhens Gemein­derat in einer Erklä­rung. Gemeinsam soll ein Leit­bild ent­stehen zur Zen­trums­ent­wick­lung.

Am 27. Februar ist die Bevöl­ke­rung ein­ge­laden zur öffent­li­chen Mit­wir­kungs­ver­an­stal­tung. Wer daran teil­nehmen will, muss sich bei der Bau­ver­wal­tung anmelden.

Zur Debatte stehen die Fragen: Wo besteht Ent­wick­lungs­po­ten­zial? Welche Mass­nahmen braucht es zur Stär­kung des Zen­trums? Welche Nut­zungen sind erwünscht? Wie soll der Aus­sen­raum gestaltet werden? Welche bau­liche Dichte ist zen­trums­ver­träg­lich? Gibt es iden­ti­täts­stif­tende und erhal­tens­werte Bauten im Zen­trum?

Span­nende Fragen also für Muhens Zukunft. Vor allem jene, was mit den aktu­ellen Gebäuden in der «roten Zone» pas­siert.

Im rot umran­deten Gebiet soll sich Muhens Zen­trum neu ent­wi­ckeln  (Bild: Gemeinde Muhen)