Kari­na Niklaus vom Ref­er­en­dum­skomi­tee (Mitte) übergibt die Unter­schriften in ländlich aus­geschmück­ter Kar­ton­schachtel an die Gemein­de­v­ertreter Gemein­de­schreiberin Corinne Schär (rechts) und Gemein­deam­mann Andreas Urech (links) (Bild: Markus Schenk)

Das Ref­er­en­dum gegen den Mühel­er Fuss­ballplatz ist zus­tande gekom­men

Muhen stimmt an der Urne über Zukunft der Fussballplätze ab

10. Jan­u­ar 2019 | News

Gegen den Beschluss der Ein­wohn­erge­mein­de­v­er­samm­lung vom 23. Novem­ber 2018 betr­e­f­fend den Verpflich­tungskred­it von Fr. 3’869’700.– für die Ver­grösserung und die Erneuerung (Kun­strasen) des Fuss­ballplatzes und der damit zusam­men­hän­gen­den Ver­legung der Fär­ber­gasse und der Werkleitun­gen (inkl. Ersatz Wasser­leitung «Fär­ber­gasse») sowie für eine Sanierung des Neben­platzes wurde das Ref­er­en­dum ergrif­f­en.

Von den 613 ein­gere­icht­en Unter­schriften sind 600 Unter­schriften gültig. Die Zahl der Stimm­berechtigten belief sich am 31. Dezem­ber 2018 auf 2712. Die nötige Zahl der Unter­schriften für das Zus­tandekom­men des Begehrens beträgt 1/5 oder 543. Das Ref­er­en­dum ist somit zu Stande gekom­men. Die Urnen­ab­stim­mung find­et am 10. Feb­ru­ar 2019 statt.

Ökolo­gie und hohe Kosten sind Haup­tkri­tikpunk­te

Noch am let­zten Tag des Jahres über­brachte Kari­na Niklaus im Namen des Ref­er­en­dum­skomi­tees der Gemeinde die Unter­schriften. Wie sie betonte, richte sich das Ref­er­en­dum nicht gegen den Fuss­ball­club. Vielmehr gebe es andere Gründe. Da sei ein­mal die Ökolo­gie. Der Kun­strasen würde zu nahe an die Suhre platziert, was der Natur schade. 

Ein weit­er­er Dorn im Auge ist vie­len Leute die Höhe der Kosten. Sie führe zu ein­er weit­eren Über­schul­dung der Gemeinde. Über so ein wichtiges Geschäft soll an der Urne entsch­ieden wer­den, meinen die Ref­er­enten.

Wie geht’s weit­er

Nun fol­gt die Abstim­mung. Wird das Ref­er­en­dum angenom­men, muss wohl der Gemein­der­at nochmals über die Büch­er. Denkbar ist dann eine abge­speck­te Lösung – wie die dann auch immer aussieht. Wie Gemein­deam­mann Andreas Urech anlässlich der Über­gabe betonte, seien die Kosten oft zu hoch dargestellt wor­den, da die Werkleitun­gen der Gemeinde ein­gerech­net wür­den. Diese müssten in näch­ster Zeit so oder so erneuert wer­den.

PD/MS