Geral­dine Vogel und ihre Team­kol­le­ginnen vom STV Ober­ent­felden-Amsteg zeigten eine starke Leis­tung und bezwangen Liga­krösus Jona mit 3:2 (Bild: Fabio Bar­anzini)

Faust­ball |

Ober­en­t­­felden-Amsteg besiegte seinen Erz­ri­valen Jona

Von | 14. Dezember 2017 | Sport

In der zweiten NLA-Runde der Frauen gewinnt Ober­ent­felden-Amsteg das hart umkämpfte Spit­zen­spiel gegen Jona mit 3:2. Damit qua­li­fi­zieren sie sich als erstes Team für den Fina­le­vent in Bon­stetten.

End­lich hat es auch in der Halle wieder einmal geklappt mit einem Sieg gegen den Liga­krösus aus Jona. Seit dem Erfolg in der Qua­li­fi­ka­tion der vor­letzten Hal­len­saison mussten die Ober­ent­fel­de­rinnen in den Duellen mit Jona den Platz jeweils als Ver­lie­re­rinnen ver­lassen.

Am Sonntag hat sich das nun geän­dert. Bereits der Start in die Partie gegen Jona gelang dem Team um Cap­tain Sabrina Sie­gen­thaler wie gewünscht. «Wir haben gut ser­viert, hatten die Annahme im Griff und konnten einige schöne Spielzüge zeigen. Das war wirk­lich ein guter Start», so Sie­gen­thaler. Die Kon­se­quenz: Der erste Satz ging mit 11:7 an Ober­ent­felden-Amsteg.

Den zweiten Match­ball ver­wan­delt

Doch Jona wäre nicht Jona, wenn sie sich wegen eines ver­lo­renen Satzes aus dem Kon­zept bringen lassen würden. Die Titel­ver­tei­di­ge­rinnen stei­gerten sich ins­be­son­dere im Angriff und konnten den zweiten Durch­gang mit 11:2 gewinnen. Es war ein Satz, in dem die Ober­ent­fel­de­rinnen nicht wirk­lich auf Touren kamen.

Das Sze­nario der ersten beiden Sätze wie­der­holte sich dann in den Durch­gängen drei und vier. Erneut waren es die Ober­ent­fel­de­rinnen, die nach dem Satz­aus­gleich den bes­seren Start erwischten und dadurch wenig später mit 2:1 in Führung gehen konnten. Doch Jona konnte das Spiel­ge­schehen erneut aus­glei­chen und den ent­schei­denden fünften Satz erzwingen.

Dort lie­ferten sich die beiden der­zeit stärksten Teams des Landes einen offenen Schlag­ab­tausch.

Erst ganz zum Ende des Satzes konnten die Ober­ent­fel­de­rinnen das Spiel an sich reissen und ver­wan­delten den zweiten Match­ball zum 11:9 im fünften Satz.

Vogel mit starkem Abschluss

«Der fünfte Satz war wirk­lich eine sehr enge Sache. Zum Glück konnten wir diesmal unsere Chancen nutzen und das Spiel gewinnen», freute sich Sie­gen­thaler. «Es war wirk­lich eine super Mann­schafts­leis­tung. Ins­be­son­dere Geral­dine Vogel hat in ihrem letzten Spiel vor ihrem län­geren Aus­land­auf­ent­halt eine gross­ar­tige Leis­tung gezeigt.»

Da die Ober­ent­fel­de­rinnen vor ihrem Sieg gegen Jona bereits gegen das Tabel­len­schluss­licht Reb­stein mit 3:0 gewonnen hatten, stehen sie nach dem zweiten Spieltag als allei­niger Tabellenführer auf Rang eins. Mit einem wei­teren Sieg in der dritten und letzten Qua­li­fi­ka­ti­ons­runde könnten sich die Ober­ent­fel­de­rinnen den Qua­li­fi­ka­ti­ons­sieg sichern. «Das ist nun ganz klar unser Ziel. Wenn uns das gelingt, können wir am Fina­le­vent auch einem Halb­fi­nal­duell mit Jona aus dem Weg gehen», so Sie­gen­thaler.

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