Die Frauen des STV Ober­ent­felden-Amsteg gingen in der dritten NLA-Runde leer aus. Die Männer des STV Ober­ent­felden hatten Grund zur Freude: Sie holten in der vierten NLA-Runde vier Punkte  (Bilder: Fabio Bar­anzini)

Faust­ball

Ober­ent­felden rückt auf Rang vier vor

13. Juni 2018 | Sport

Die Männer des STV Ober­ent­felden zeigen am vierten Spieltag eine starke Leis­tung und rücken dank zwei Siegen auf Rang 4 vor. Die Frauen ziehen dagegen keinen guten Tag ein und ver­lieren zwei Mal.

Was für eine Runde des STV Ober­ent­felden: Die Mann­schaft von Trainer Konrad «Koni» Keller feiert zwei Siege gegen Neu­en­dorf und Jona und kämpft sich in der Tabelle vom 6. auf den 4. Rang nach vorne. Ein Plat­zie­rung, die den Ober­ent­fel­dern vor der Saison nur ganz wenige zuge­traut hätten.

Doch der Auf­takt in die vierte Meis­ter­schafts­runde in Neu­en­dorf ver­lief über­haupt nicht nach dem Geschmack der Ober­ent­felder. Gegen die Auf­steiger aus Neu­en­dorf ver­loren sie den ersten Satz mit 5:11 und lagen auch im zweiten Durch­gang mit 6:9 zurück. «Wir startet extrem nervös und hatten Mühe, die Bälle zu kon­trol­lieren. Wir haben viel zu viel stu­diert statt ein­fach gespielt. Ins­be­son­dere in der Defen­sive waren wir nicht stabil genug», ana­ly­sierte Chris­tian Zbinden.

Wende in Satz zwei

Doch mit dem Rücken zur Wand konnten sich die Ober­ent­felder stei­gern und holten sie sich den zweiten Satz. Die Sätze drei und vier gingen eben­falls an die Mann­schaft von Trainer Keller. «Da haben wir wirk­lich gut gespielt. Die Zuspiele waren sauber, in der Defen­sive standen wir solide und auch unsere beiden Angreifer spielten stark», so Zbinden. it diesem wich­tigen Sieg gingen die Ober­ent­felder ins Duell mit Jona. Mit dabei war zum ersten Mal in dieser Saison Dominik Gug­erli, der in der Defen­sive zum Ein­satz kam. In dieser Partie zeigten die Ober­ent­felder eine abge­klärte Leis­tung.

M«Wir waren brutal solide und haben prak­tisch keinen Ball gespielt, der nicht die nötige Qua­lität hatte», erklärte Zbinden den Grund für den über­ra­schend deut­li­chen 3:0-Erfolg.

Trotz Leis­tungs­stei­ge­rung keine Punkte

Wäh­rend sich die Männer über wich­tige Punkte freuen konnten, läuft es für die Frauen nicht wie gewünscht. In der dritten Runde zogen die Ober­ent­fel­de­rinnen keinen guten Tag ein. Vor allem im Auf­takt­spiel gegen Kreuz­lingen stimmte nicht viel und sie mussten sich den Ost­schwei­ze­rinnen dis­kus­si­onslos mit 0:3 geschlagen geben. Eine ärger­liche Nie­der­lage, denn Kreuz­lingen ist ein direkter Kon­kur­rent im Kampf um die Teil­nahme am Final4-Tur­nier im Sep­tember. Immerhin ver­mochten sich die Ober­ent­fel­de­rinnen im zweiten Spiel gegen die grossen Favo­ri­tinnen aus Jona zu stei­gern. Doch Jona erwies sich letzt­end­lich im Ent­schei­dungs­satz am Ende als die abge­klär­tere Mann­schaft.

Trotz einer deut­li­chen Leis­tungs­stei­ge­rung im zweiten Spiel gab es für die Ober­ent­fel­de­rinnen an diesem Spieltag keine Punkte zu gewinnen.

Das muss sich am kom­menden Sonntag ändern, wenn sie noch eine Chance haben wollen, sich für das Final4-Tur­nier zu qua­li­fi­zieren. Denn als Fünfte ist der Rück­stand auf Rang vier bereits auf vier Punkte ange­wachsen.

FBA

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