Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG)

21. März 2019 | Amt­li­che Mit­tei­lun­gen

Vor­la­ge Nr. S-0173086.1 (Neu­bau Trans­for­ma­to­ren­sta­ti­on Schul­haus)

Vor­la­ge Nr. L01300181.2 (16 kV-Kabel zwi­schen den Trans­for­ma­to­ren­sta­tio­nen Tan­nacker und Schul­haus)

Betrof­fe­ne Gemein­de: 5037 Muhen

Gesuch­stel­le­rin: EVM Elek­tri­zi­täts­ver­sor­gung Muhen, Schul­stras­se 1, 5037 Muhen

Ort: Par­zel­le Nr. 1047

Gegen­stand: Neu­bau Trans­for­ma­to­ren­sta­ti­on mit Kabel­lei­tun­gen
Für Detail­in­for­ma­tio­nen wird auf die öffent­lich zur Ein­sicht­nah­me auf­ge­leg­ten Plan­un­ter­la­gen ver­wie­sen.

Ver­fah­ren: Das Ver­fah­ren rich­tet sich nach Art. 16 ff des Elek­tri­zi­täts­ge­set­zes (EleG; SR 734.0), der Ver­ord­nung über das Plan­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren für elek­tri­sche Anla­gen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bun­des­ge­setz über die Ent­eig­nung (EntG; SR 711). Leit­be­hör­de ist das Eid­ge­nös­si­sche Stark­strom­in­spek­to­rat (ESTI).

Öffent­li­che Auf­la­ge: Die Gesuchs­un­ter­la­gen kön­nen vom 25. März 2019 bis 8. Mai 2019 zu den ordent­li­chen Schal­ter­öff­nungs­zei­ten bei fol­gen­der Stel­le ein­ge­se­hen wer­den:
• Gemein­de­kanz­lei, Schul­stras­se 1, 5037 Muhen

Ein­spra­chen: Wer nach den Vor­schrif­ten des Bun­des­ge­set­zes über das Ver­wal­tungs­ver­fah­ren (VwVG; SR 172.021) oder des Bun­des­ge­set­zes über die Ent­eig­nung Par­tei ist, kann wäh­rend der Auf­la­ge­frist Ein­spra­che erhe­ben. Ein­spra­chen sind innert der Auf­la­ge­frist (Datum der Post­auf­ga­be) schrift­lich und begründet im Dop­pel beim Eid­ge­nös­si­schen Stark­strom­in­spek­to­rat, Lupp­men­stras­se 1, 8320 Fehr­al­torf ein­zu­rei­chen. Wer kei­ne Ein­spra­che erhebt, ist vom wei­te­ren Ver­fah­ren aus­ge­schlos­sen (Art. 16f Abs. 1 EleG). Ein­wän­de gegen die Aus­steckung oder die Auf­stel­lung von Pro­fi­len sind sofort, jeden­falls aber vor Ablauf der Auf­la­ge­frist bei der Geneh­mi­gungs­be­hör­de vor­zu­brin­gen (Art. 16c Abs. 2 EleG). (Art. 16f Abs. 2 EleG).

Ent­eig­nung: Inner­halb der Auf­la­ge­frist sind auch sämt­li­che ent­eig­nungs­recht­li­chen Ein­wän­de sowie Begeh­ren um Ent­schä­di­gung oder Sach­lei­stung gel­tend zu machen (Art. 16f Abs. 2 EleG). Wird durch die Ent­eig­nung in Miet- und Pacht­ver­trä­ge ein­ge­grif­fen, die nicht im Grund­buch vor­ge­merkt sind, so haben die Ver­mie­ter und Ver­päch­ter davon ihren Mie­tern und Päch­tern sofort nach Emp­fang der Anzei­ge Mit­tei­lung zu machen (Art. 32 EntG).
Die öffent­li­che Auf­la­ge hat den Ent­eig­nungs­bann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Fol­ge. Nach­träg­li­che Ein­spra­chen und Begeh­ren nach den Art. 39 bis 41 EntG sind beim Eid­ge­nös­si­schen Stark­strom­in­spek­to­rat ein­zu­rei­chen (Art. 16f Abs. 2 EleG).

Aar­au, 18. März 2019

Namens des Eid­ge­nös­si­schen Stark­strom­in­spek­to­rats (ESTI)
Kan­ton Aar­gau, Depar­te­ment Bau, Ver­kehr und Umwelt, Abtei­lung für Bau­be­wil­li­gun­gen