Münzen Huber: Das Traditionsgeschäft feiert sein 30-jähriges Bestehen

Münzen Huber: Das Traditionsgeschäft feiert sein 30-jähriges Bestehen | Der Landanzeiger

Auf den Tag genau am 12. Dezember eröffnete Patrick Huber 1992 seine Münzenhandlung an der Rathausgasse 9 und machte damit im Alter von 21 Jahren sein Hobby zu seinem Beruf. «Der Start war aber keinesfalls leicht», erinnert sich Patrick Huber an die ersten Jahre zurück. «Mir fehlte zu Beginn noch das Beziehungsnetz und der Kundenstamm», erzählt er. Zudem war die Zeit des grossen Sammler-Booms, der bis in die 80er-Jahre herrschte, vorbei. Sein Umfeld hatte Patrick Huber damals von seinem Vorhaben abgeraten, doch er wollte sich dennoch auf das Experiment einlassen. «Die Brötchen waren zwar klein, aber es waren meine Brötchen», sagt Patrick Huber lächelnd. Sein Wille und seine Geduld haben sich schliesslich ausgezahlt und der Münzen Huber hat sich etabliert. Heute kommen Kundinnen und Kunden aus der ganzen Schweiz nach Aarau, um sich von Patrick Huber beraten zu lassen.

Münzen Huber: Das Traditionsgeschäft feiert sein 30-jähriges Bestehen | Der Landanzeiger
Gestartet hat Patrick Huber mit seinem Geschäft an der Rathausgasse, heute ist der Münzen Huber an der Vorderen Vorstadt 9.

Von 17 auf 120 Quadratmeter
Gestartet in der Rathausgasse erwies sich der Umzug 2002 an die Vordere Vorstadt 9 als vorteilhaft, nicht nur aufgrund des grösseren Platzangebots. Die Renovation und Erweiterung des Ladenlokals 2014 ermöglichte eine zeitgemässere und professionellere Einrichtung und Warenpräsentation. Gleichzeitig konnte das Angebot durch einen Laborbereich für (Edel-) Metallanalysen erweitert werden. Durch den Einsatz des Röntgenspektrometers können Legierungsbestandteile bis in den Promillebereich nachgewiesen werden. Mit 17 Quadratmeter Ladenfläche gestartet, stehen Patrick Huber heute 120 Quadratmeter zur Verfügung. Mittlerweile hat sich Münzen Huber nebst dem Handel von antiken und modernen Münzen auch als Edelmetallhandlung etabliert. So werden Anlagemünzen wie Vreneli und Goldmünzen sowie Goldbarren gehandelt. Zudem hat sich das Geschäft auf den Ankauf von Altgold und -silber wie Schmuck und Bestecke spezialisiert.

Viel zum Erfolg beigetragen hat auch die mediale Berichterstattung. 2008 wurde Münzen Huber von der Sendung «Kassensturz» zum Thema Goldvreneli getestet – ohne dass Patrick Huber über den Test bescheid wusste – und erhielt sehr gute Noten. Auch 2009 nach einem Bericht über Altgold bei Tele M1 erlebte Münzen Huber einen richtigen Boom. 2018 wie auch 2019 wirkte Münzen Huber dann bei einer Kassensturz-Berichterstattung als Experte mit. Nach den Berichterstattungen strömten die Menschen jeweils regelrecht nach Aarau zu Münzen Huber. «Das Telefon klingelte pausenlos und um den Andrang zu regeln, hab ich sogar einen Security-Mann aufbieten müssen», erzählt Patrick Huber. Für Patrick Huber wurde dann auch klar, dass er das Geschäft nicht mehr alleine stämmen kann. Er stellte einen Mitarbeiter ein, heute ist es seine Frau Sandra, die ihn im Laden unterstützt. Demütig und stolz blickt Patrick Huber auf die vergangenen 30 Jahre zurück. Er sagt: «Wenn wir nun auf diesem Level so weiter machen können, sind wir glücklich und zufrieden.»

Münzen Huber
Vordere Vorstadt 9, 5000 Aarau
Telefon 062 823 10 23
www.muenzen-huber.ch

Prüfungserfolg in der Suhre Garage AG

Prüfungserfolg in der Suhre Garage AG | Der Landanzeiger

Mit der Schnupperlehre im Jahr 2007 startete der heute 29-jährige Automobil-Diagnostiker und Werkstatt-Chef seine berufliche Laufbahn.

Nach vier Jahren Lehrzeit konnte er als Automechaniker zwei Jahre Erfahrung sammeln, bevor er die Ausbildung zum Automobil-Diagnostiker startete. Mit viel Engagement und diversen Stunden über den Fachbüchern schaffte er auch diesen Abschluss mit Bestnoten. Die markenspezifischen Kurse von Volkswagen besuchte er regelmässig berufsbegleitend und bildete sich fortan weiter. Mit Einzug der Elektromobilität schloss er zusätzlich den Hochvolt-Techniker ab.

Anfang dieses Jahres übergab ihm Hannes Roth jun. die Verantwortung der Werkstattleitung. Das Werkstatt-Team wird nun von ihm koordiniert, er plant die Ausführung der Werkstattarbeiten und löst selber die aufwendigen und komplizierten Elektronikfehler der Kundenfahrzeuge.

Durch seine Tätigkeit als Prüfungs-Experte an den Lehrabschlussprüfungen weiss er genau, wie er die Lehrlingsausbildung gestalten muss. Die Lernenden werden so auf die Lehrabschlussprüfung wie auch auf das weitere Berufsleben bestens vorbereitet.

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David Fankhauser, Diagnose-Spezialist

Weiterbildung in der Suhre Garage
David Fankhauser ist nicht der einzige Mitarbeiter, der sich berufsbegleitend weitergebildet hat.

Kundendienstleiter Patrik Siegrist hat als Mechaniker in der Suhre Garage angefangen und hat nach dem Abschluss zum Technischen Kaufmann die Prüfung zum Serviceberater von VW abgeschlossen und schliesst nächstes Jahr die Ausbildung zum Kundendienstleiter ab. Den gleichen Werdegang hat Jan Hirt gemacht, ebenfalls als Mechaniker angefangen, trifft man ihn jetzt in der Kundenannahme als Serviceberater an.

Der Fachkräftemangel macht auch im Autogewerbe nicht halt. Das Team der Suhre Garage ist darum noch mehr motiviert junge Leute weiterzubilden. Es werden aktuell drei Lehrlinge im Beruf Automobilfachmann und Automobilmechatroniker ausgebildet und ein weiterer Lehrvertrag für das nächste Jahr ist bereits unterzeichnet.

Zukunftsplanung
Anfang dieses Jahres ist Patrik Siegrist mit dem Kauf von Aktien in das Geschäft eingestiegen. Ebenfalls steigt David Fankhauser Anfang 2023 ins Geschäft ein. Dies ist bereits der Start für die Nachfolgeregelung in der Suhre Garage AG. Die Verantwortung der aktuell 20 Mitarbeiter kann so aufgeteilt werden und ist eine grosse Entlastung für Hannes Roth jun.

Mit Ilena Roth, Tochter von Geschäftsführer Hannes Roth jun., ist bereits die dritte Generation im Geschäft tätig. Sie ist im vierten Lehrjahr zur Automobilmechatronikerin und hat das «Benzin im Blut» wohl vom Grossvater und auch vom Vater geerbt. Die stetig wachsende Kundschaft und die neuen Technologien motivierten uns, den Betrieb nochmals zu erweitern.

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Ilena Roth, Mechatronikerin mit Herzblut

Zurzeit ist man in der Endphase eines Neubaus, welcher die Elektro-Werkstatt, die Fahrzeugvermessung, die Fahrzeugaufbereitung, eine Büroetage, ein Räderhotel und einen grossen Lagerraum beinhaltet. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schöftland wird eine 80-kW-PV-Anlage auf dem Dach installiert und eine öffentliche Ladestation für E-Fahrzeuge auf dem Gelände realisiert. Mit diesem Meilenstein geht die Erfolgsgeschichte der Suhre Garage AG weiter, die Zukunft kann kommen.

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Der Suhre-Garage-Neubau im Rohbau


Suhre Garage AG
Holzikerstrasse 14
5040 Schöftland
Telefon 062 721 15 60

Seit 30 Jahren: Ohne Hungern und Verzicht zum individuellen Wohlfühlgewicht

Seit 30 Jahren: Ohne Hungern und Verzicht zum individuellen Wohlfühlgewicht | Der Landanzeiger

«Auch nach 30 Jahren ist ParaMediForm ein erfolgreiches Schweizer Unternehmen, das mit der Zeit geht und mehr denn je gefragt ist», freut sich Brigitte Huwiler, Diplomierte Ernährungsberaterin ParaMediForm und Institutsinhaberin in Aarau und Baden/ Brugg über das Jubiläum. Seit 17 Jahren ist sie Teil der ParaMediForm-Familie, sie konnte zum Gedeihen mitbeitragen sowie mitprägen und mitaufbauen.

Von der Einfachheit überzeugt
Als Brigitte Huwiler vor 17 Jahren ParaMediForm kennenlernte, war sie sofort überzeugt: «Das Programm erschien mir so genial, weil das Grundprogramm sehr einfach ist. Es funktioniert für alle Lebenslagen, auch mit Familie und es wird normal, gesund und genug gegessen», sagt sie. Seit 8 Jahren gehört auch das Institut Baden/Brugg noch dazu sowie die beiden Mitarbeiterinnen Fabienne Huwiler und Silvia Müllner. Letztere war selbst ehemalige Kundin und war mit ParaMediForm so zufrieden und so begeistert vom Konzept, dass sie anderen helfen und ihnen das Wissen vermitteln wollte.

So wie Brigitte Huwiler, Fabienne Huwiler und Silvia Müllner vom Programm von ParaMediForm überzeugt wurden, geschah es auch bei den vielen Kundinnen und Kunden, die sie durch das Programm geführt haben. Dabei verlieren die Kundinnen und Kunden vor allem Fett, der Körperumfang reduziert sich. «Unser Ziel ist nicht unbedingt die Grösse 34 zu erreichen, sondern das individuelle Wohlfühlgewicht. Das Ziel ist, die Kunden so weit zu schulen, dass sie das Erreichte auch selbstständig halten können», so Brigitte Huwiler.

Keine Verbote
Abnahmephase, Stabilisierungsphase und Haltephase – in dieses Drei-Phasen-System ist das Programm von ParaMediForm eingeteilt. In der Abnahmephase werden im Normalfall im Schnitt rund 700 Gramm pro Woche abgenommen. In der Stabilisierungsphase soll nicht weiter abgenommen, sondern herausgefunden werden, wie viel es leiden mag, um das Gewicht zu halten. In der Haltephase soll das Gelernte dann so verinnerlicht werden, dass man sich kaum mehr Gedanken darüber machen muss.

Die Sprache des Stoffwechsels
«Es gilt so wenig wie möglich am Alltag der Kundin oder des Kunden zu ändern, aber genug, damit etwas passiert», erklärt Brigitte Huwiler. Eine ganz zentrale Rolle bei ParaMediForm nimmt der Stoffwechsel ein. Denn genauso individuell wie der Charakter und das Aussehen einer Person, ist auch ihr Stoffwechsel. Für eine erfolgreiche, bleibende Gewichtsabnahme ist es wichtig, seinen Stoffwechsel zu kennen und ihn zu beachten. «So löst bei gewissen Stoffwechseltypen zum Beispiel die Pflaume oder der Apfel ein Hungergefühl aus. Es gilt nun nicht radikal auf diese Früchte zu verzichten, sondern sie einfach nicht als Zvieri, sondern kombiniert beim Frühstück zu sich zu nehmen», erklärt Brigitte Huwiler. Sowieso seien Verbote der falsche Weg und führen meist nicht langfristig zum Ziel. «Es geht nicht um haben oder nicht haben, es geht um die richtige Kombination, die Menge und manchmal um die richtige Tageszeit.»

Und genau dieses Wissen vermitteln Brigitte Huwiler und ihr Team. Sie beraten, betreuen, unterstützen und stehen zur Seite, auch wenn man mal ansteht. Das macht ParaMediForm so erfolgreich. Brigitte Huwiler sagt: «Es ist, wie eine Fremdsprache zu lernen. Es gibt zwar die Möglichkeit des Fernstudiums, gehen wir aber in die Schule und haben wir die Lehrerin um uns herum, klemmen wir uns ganz anders dahinter, haben Hilfe, wenn man sie braucht, und geben so auch weniger schnell auf. Genauso ist es bei unserem Programm, nur dass wir die Sprache des Stoffwechsels vermitteln. Wenden wir die Sprache dann ständig an, denkt man auch irgendwann in dieser Sprache. Es ist verankert und sitzt. Und es sitzt fürs Leben. An eine Diät muss nie mehr gedacht werden.»


ParaMediForm Aarau
Schanzweg 7
5000 Aarau
Telefon 062 825 04 24
aarau@paramediform.ch
www.paramediform.ch

Setzen Sie beim Fahren auf ZEISS DriveSafe Brillengläser

Sehzentrum Augenoptik Suhr | Der Landanzeiger

Autofahren und entspannt sehen
Einwandfreies Sehen auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen ist wichtig. Bei Dämmerung, in Tunnels, blendendem Gegenverkehr oder bei Nacht können heikle Situationen entstehen. Über 70% der Autofahrer fühlen sich in solchen Situationen unsicher und gestresst hinter dem Steuer. Je mehr Sie sehen und je früher Sie zum Beispiel Hindernisse erkennen, desto sicherer für Sie und andere Verkehrsteilnehmer. Mit den neuen ZEISS DriveSafe Brillengläsern fühlen Sie sich weniger geblendet. Sie sehen bei widrigen Lichtverhältnissen besser und können Ihren Blick mühelos in verschiedene Entfernungen scharf stellen.

i.Scription® – die Glastechnologie für ein besonderes Seherlebnis
Mit dem Präzisionsmessgerät i.Profiler® von ZEISS erstellen wir ein exaktes Sehprofil Ihrer Augen auf 1/100 Dioptrie. Dieses Profil bildet die Basis für Ihre DriveSafe Brillengläser mit einer speziellen Oberflächenbeschichtung, die das störende Blaulicht reduziert. So sehen Sie klarer und mit höherem Kontrast bis zu 25 Mal besser als mit Brillengläsern ohne diese Technologie.

Sehzentrum Augenoptik Suhr | Der Landanzeiger
Ihre Spezialistin: Kerstin Steimen

Sehzentrum Suhr – bestens beraten
Hier kümmert sich unser bestausgebildetes Optometristen Team um Sie. Sehschwächen werden schnell erkannt und individuell gelöst. Mit der optometrischen Augenanalyse, die weit mehr als ein gewöhnlicher Sehtest ist, findet eine dreidimensionale Vermessung des Auges statt – von der Hornhaut über die Augenlinse bis zur Netzhaut. Diese Analyse lässt Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Manchmal ist sie auch mit der Überweisung zu einem Augenarzt verbunden.

Unser Dienstleistungsangebot ist umfassend
Für die Anpassung von Brillengläsern und formschönen, modernen Fassungen steht ein grosses Sortiment zur Auswahl. Im Bereich der Kontaktlinsen bieten wir Ihnen zusätzlich zum Standardsortiment von Tages- und Monatslinsen, Spezialkontaktlinsen an. Diese sind besonders für die Korrektur von Unregelmässigkeiten der Hornhaut geeignet.

Kostenlose Sehanalyse
Finden Sie den Weg zu uns. Der Gutschein auf dieser Seite berechtigt Sie zu einer kostenlosen und umfassenden Sehanalyse. Das Spezialisten-Team des Sehzentrums Suhr freut sich auf Ihre Terminvereinbarung.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 8.30 – 12.00 Uhr / 14.00 – 18.30 Uhr
Samstag 8.30 – 14.00 Uhr

Sehzentrum Augenoptik Suhr
Kerstin Steimen
Optometristin B.Sc.
Mittlere Dorfstrasse 2
5034 Suhr
Telefon 062 842 67 85
www.sehzentrum-suhr.ch


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Ihre Vorteile auf einen Blick – DriveSafe Brillengläser
• verbesserte Sicht auch bei widrigen Lichtverhältnissen
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• Höherer Kontrast, intensivere Farben
• auch für den Alltag geeignet

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«Man kommt nicht allergisch auf die Welt»

«Man kommt nicht allergisch auf die Welt» | Der Landanzeiger

Pollen- und Nahrungsmittelallergien sind in den Medien omnipräsent. Von Medikamentenallergien hingegen liest und hört man selten. Wie oft sind Sie damit konfrontiert?
Wir klären mehrere Verdachtsfälle pro Tag ab. Am häufigsten sind Allergien gegen Antibiotika. 10 bis 20 Prozent der KSA Patientinnen und Patienten sind davon betroffen.

Gibt es weitere Medikamente, bei denen das Risiko erhöht ist?
Grundsätzlich kann jedes Medikament eine Allergie auslösen. Zu den häufigsten Auslösern gehören neben Antibiotika Schmerzmittel, Antiepileptika, Röntgenkontrastmittel sowie Narkosemittel. Zudem hängt das Risiko auch davon ab, wie ein Wirkstoff verabreicht wird. Am geringsten ist die Gefahr bei Tabletten, Säften und Tropfen. Höher ist das Risiko bei Injektionen und Infusionen.

«Man kommt nicht allergisch auf die Welt» | Der Landanzeiger
«Man kommt nicht allergisch auf die Welt» | Der Landanzeiger

Gibt es Menschen, die besonders häufig betroffen sind, etwa Pollenallergiker?
Interessanterweise sind die klassischen Allergiker nicht öfters von einer Medikamentenallergie betroffen. Hingegen haben Menschen, die häufig Medikamente einnehmen, ein etwas erhöhtes Risiko. Insbesondere wenn man Medikamente öfters anund absetzt, steigt das Risiko einer Sensibilisierung. Beim erneuten Kontakt stürzen sich die Antikörper auf die vermeintlich gefährlichen Fremdstoffe. Spezifische Zellen, die sogenannten Mastzellen, schütten daraufhin Histamin aus. Und dieses löst die allergischen Beschwerden aus.

Problematisch sind also weniger die Medikamente, die man täglich einnimmt, etwa Blutdrucksenker, als jene, die man sporadisch nimmt, wie eben Antibiotika oder Schmerzmittel?
Korrekt. Oft haben die Betroffenen das entsprechende Antibiotikum oder Schmerzmittel zuvor schon öfters problemlos eingenommen. Und plötzlich reagieren sie allergisch darauf. Man kommt eben nicht allergisch auf die Welt. Vielmehr erlernt man die Allergie aufgrund einer falschen Entwicklung im Immunsystem. Und dann gibt es auch noch die klassischen Nebenwirkungen und die sogenannten Pseudoallergien. Beide lassen sich oft nur schwer abgrenzen von der Allergie.

Was sind Pseudoallergien?
Bei der Pseudoallergie treten allergieähnliche Symptome und Reaktionen auf, ohne dass das Immunsystem eine Rolle spielt. Schmerzmittel wie Ibuprofen gehören zu den häufigsten Auslösern von Pseudoallergien. Man kann sie in sehr niedriger Dosis manchmal noch anwenden. Medikamente, die echte Allergien auslösen, muss man hingegen konsequent meiden.

Was, wenn das Medikament nicht ersetzt werden kann, etwa wenn einem an Krebs erkrankten Menschen nur ein bestimmtes Chemotherapeutikum hilft?
Das kommt zum Glück selten vor. Man kann dann versuchen, eine Toleranz auszubilden. Das ist sehr aufwendig. Es dauert lange, mitunter ein, zwei Wochen, und braucht viel Überwachung. Die Patientin oder der Patient verträgt dann das Medikament für eine gewisse Zeit. Doch die Toleranz geht wieder verloren. Eine Hyposensibilisierung mit anhaltendem Effekt wie bei der Pollenallergie ist bei Medikamentenallergien nicht möglich.

Und wie äussert sich eine Medikamentenallergie?
Am häufigsten kommt es zu Reaktionen der Haut: Ausschlag, Juckreiz, Schwellungen der Schleimhäute sowie Ödeme. Man unterscheidet Allergien vom Soforttyp, etwa den anaphylaktischen Schock, und solche, die erst nach Tagen oder gar Wochen auftreten. Bei Letzteren ist oft nicht nur die Haut betroffen, sondern auch innere Organe. Verzögerte systemische Allergiesymptome sind manchmal schwierig zu behandeln. In den allermeisten Fällen aber verschwinden die Symptome, etwa der Hautausschlag, wenn man das Medikament absetzt, innert ein bis zwei Wochen.

Die meisten Medikamentenallergien sind also nicht schwerwiegend?
Sie sind unangenehm, aber meist nicht bedrohlich. In den seltensten Fällen geht es mit einer schweren Anaphylaxie los. Wenn man rechtzeitig reagiert, kann man in vielen Fällen die schwere Reaktion vermeiden.

Auf die leichte Schulter sollten Betroffene eine Medikamentenallergie also nicht nehmen?
Richtig! Man soll auch leichte Symptome ernst nehmen und mit der Hausärztin oder dem Hausarzt besprechen. Nebenwirkungen und vermeintliche allergische Reaktionensollten Betroffene rapportieren: Wann nach der Einnahme des Medikaments ist was passiert? Wie viele Tage hat man das Medikament schon genommen? Auch Fotos des Ausschlags gehören dazu. Das Geschehen möglichst gut zu dokumentieren, hilft bei der Abklärung.

Diese ist, wie Sie erläutert haben, sehr aufwendig und wird am besten durch eine Spezialistin oder einen Spezialisten wie hier im KSA Bahnhof Aarau durchgeführt. Was ist für Betroffene noch wichtig zu wissen?
Die Abklärung sollte man nicht vor sich herschieben. Unsere Tests sind aussagekräftiger, wenn man sie bald, d. h. binnen sechs Monaten nach Auftreten der Reaktion, macht.





25 Jahre Dermatologie und Allergologie KSA Aarau
Die Abteilung Dermatologie und Allergologie der Medizinischen Uniklinik KSA Aarau am Standort KSA Bahnhof Aarau feiert in diesem Jahr ihr 25- Jahr-Jubiläum.

Die Meilensteine

1997 Gründung der Abteilung Dermatologie auf Anregung des damaligen medizinischen Chefarztes Prof. Dieter Conen in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Theo Rufli von der dermatologischen Universitätsklinik Basel. Betriebsaufnahme im (heute nicht mehr existierenden) Haus 6 auf dem Areal des Kantonsspitals Aarau. Erster Chefarzt: PD Dr. med. Peter Itin.

2002 Ausweitung des Angebots aufgrund hoher Nachfrage und mehrmonatiger Wartezeit. Bewilligung zweier zusätzlicher Oberarztstellen, wovon eine mit Spezialisierung für Allergologie.

2006 Dr. med. Markus Streit wird zum neuen (bis heute amtierenden) Chefarzt der Abteilung Dermatologie gewählt.

2007 Nach zehn Jahren bereits über 10’000 Konsultationen jährlich. Im weiteren Verlauf Ausbau der Abteilung mit zusätzlichen Oberarzt- und Assistenzarztstellen. 2009 Prof. Dr. med. Jürgen Grabbe wird zum Leiter der Abteilung Allergologie und 2012 zum Leitenden Arzt der Allergologie gewählt.

2012 Umzug an den neuen Standort KSA Bahnhof Aarau (1. Stock). Technische Aufrüstung mit Lasergeräten, zusätzliche Assistenzstellen.

2016/17 Digitalisierung der Abteilungsprozesse.

2017 Zertifiziertes Hautkrebszentrum (Deutsche Krebsgesellschaft) zusammen mit der Klinik für Plastische und Handchirurgie, der Onkologie, Radio-Onkologie und allen weiteren an der Behandlung von Hautkrebs beteiligten Abteilungen des Kantonsspitals Aarau.

2021 PD Dr. med. Kathrin Scherer (vgl. Artikel oben) als Nachfolgerin von Prof. Grabbe (Pensionierung) zur neuen Leiterin der Allergologie gewählt. Etablierung der Aesthetic Clinic gemeinsam mit der Plastischen Chirurgie am Standort KSA Bahnhof Aarau.

2022 Heute verzeichnet die Klinik für Dermatologie und Allergologie fast 25’000 Konsultationen pro Jahr und zählt insgesamt 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.





Penicillin-Allergie – Diagnose wird zu oft gestellt
Etwa jeder zehnte Mensch in der Schweiz, heisst es, reagiere allergisch auf das besonders häufig verabreichte Antibiotikum Penicillin. Studien zufolge haben jedoch nur ein bis zehn Prozent der vermeintlichen Betroffenen eine echte Penicillin-Allergie. Das deckt sich mit den Erfahrungen von PD Dr. med. Kathrin Scherer. Der Grund: Penicillin wird häufig bei Erkrankungen verabreicht, die einen Ausschlag auslösen können. Es sei dann oft unklar, ob dieser vom Infekt kommt oder vom Medikament, so Scherer. Das Problem: «Man verschreibt dann Antibiotika, die weniger wirksam sind, mehr Nebenwirkungen machen oder die es nicht in Tablettenform gibt, sodass die Patientin oder der Patient stationär behandelt werden muss, was viel zeitaufwendiger und teurer ist.»

50 Jahre Widmer Haustechnik AG Gränichen

50 Jahre Widmer Haustechnik AG Gränichen | Der Landanzeiger

Gegründet wurde die Firma am 1. August 1972 in Oberentfelden durch Beat Widmer und seine Frau Marlise. 1976 erfolgte der Umzug nach Gränichen. Dank qualitätsbewusster Arbeit konnte ein treuer und zufriedener Kundenstamm aufgebaut werden.

Nachdem die Nachfolge klar war, wurde im 2011 die Einzelfirma Beat Widmer in die Aktiengesellschaft «Widmer Haustechnik AG» umgewandelt. Gleichzeitig übernahm Reto Widmer die operative Leitung der Firma von seinem Vater Beat Widmer. Reto absolvierte die Ausbildungen zum Heizungs- und Sanitärinstallateur und trat 2001 in die Firma ein, wo er sich in allen Bereichen weiterbilden konnte. 2016 übernahm er den elterlichen Betrieb.

50 Jahre Widmer Haustechnik AG Gränichen | Der Landanzeiger
Von links: Reto Widmer, Marlise Widmer, Beat Widmer

Widmer Haustechnik AG zeichnet sich durch Qualität/Service und Kundennähe aus. Der breit gefächerte Tätigkeitsbereich umfasst jegliche Sanitär- und Heizungsbereiche wie Neu- und Umbauten im Wohn- und Industriebereich, Heizungssanierungen (Wärmepumpen, Gas- und Ölheizungen), Brennerservice und Feuerungskontrolle durch zertifizierte Mitarbeiter.

Zurzeit beschäftigt das Unternehmen acht Personen mit Fachausbildung sowie zwei Lehrlinge. Reto Widmer ist es wichtig, den Teamgeist und das Quali- tätsdenken der Mitarbeitenden, welche teils seit vielen Jahren im familiären Betrieb mitarbeiten, hochzuhalten. «Bei unserer Kundschaft bedanken wir uns für das langjährige Vertrauen in unser Unternehmen. Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr und freut uns daher umso mehr. Gerne sind wir auch in Zukunft für Sie da», sagt Reto Widmer.

High five – endlich kann gebaut werden

High five – endlich kann gebaut werden | Der Landanzeiger

Fast acht Jahre dauerte es, bis die erforderliche Landwirtschaftsfläche in der Hirschthaler Neumatte in Industrieland umgezont werden konnte. Einige politische Hürden mussten genommen werden, viel Geduld war angebracht. Denn Bedarf nach mehr Platz hätte man schon länger dringend gehabt. Adrian Meiers Unternehmen sind stark gewachsen. Vor 23 Jahren gründete er die A. Meier Gartenbau AG, vor sechs Jahren kam die A. Meier Tiefbau AG hinzu. Heute zählen der Gartenbau, der Gartenunterhalt, die Wasserversorgung mit Grabarbeiten und einem Notfalldienst, der Winterdienst mit Räumungsarbeiten sowie der Tiefbau zu den vielseitigen Geschäftsbereichen. Aktuell beschäftigt man 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon fünf Lernende.

High five – endlich kann gebaut werden | Der Landanzeiger
Die Westfassade des insgesamt viergeschossigen Gebäudes (Vorprojekt).
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In der Neumatte in Hirschthal entsteht ein Gewerbepark (Sicht vom Kreisel).

Zeitgemäss, ökologisch und funktional
Mit Adrian Kiener von Strebel Kiener Architekten aus Schöftland wurde ein kompetenter Partner für die Bauprojektphase engagiert. Die Ausführung erfolgt ab Frühling 2023 mit der Unterstützung eines in der Umsetzung grosser Gewerbebauten erfahrenen Planungsbüros. Bei der Realisierung sollen weitestgehend regionale Handwerksbetriebe berücksichtigt werden. Beabsichtigt ist ein vorgefertigter dreigeschossiger Holz-Stahlbau auf einem massiven Untergeschoss. Eine hinterlüftete Holzfassade umgibt das Hauptgebäude, während die Nebenbauten mit einer semitransparenten und durchlässigen Konstruktion aus Metall ummantelt werden. Auf eine ökologische Gestaltung der Umgebung wird ebenso achtgegeben wie auf eine extensive Begrünung der Dachflächen, wo diese möglich ist. Zwischen der Liegenschaft und den Kantonsstrassen wird eine Baumallee errichtet. Das viele «Grün» passt dabei natürlich bestens zum Gartenbaubetrieb. Im Untergeschoss ist eine Heizzentrale für einen Wärmeverbund vorgesehen, um den beiden Meier-Firmen, der PfiffnerGruppe und der Jungheinrich AG die notwendige Energie für Fernwärme und -kälte zu liefern. Eine Photovoltaikanlage mit einer Fläche von rund 1400 Quadratmetern rundet den Bau ab. Auch dank der Materialisierung und Farbgebung soll sich dieser gut in die Landschaft eingliedern. Erschlossen ist das Grundstück bereits über die Alte Strasse, welche zusätzlich ausgebaut wird. Die Parkplätze werden im Untergeschoss untergebracht.

Mehrfachnutzung
Die Räumlichkeiten und Flächen werden grösstenteils firmenintern genutzt. Jedoch bestehen auch diverse grosszügige Möglichkeiten zur geschäftlichen Miete. Der Neubau führt auch zu einer Zusammenführung der Meier-Standorte. Das bestehende Firmengebäude an der Holzikerstrasse 9 in Hirschthal wurde im Jahr 2010 durch die A. Meier Gartenbau AG errichtet und ist in deren Besitz. Es wird samt Parzelle an die benachbarte Jungheinrich AG veräussert, welche den bestens erhaltenen Bau in ein Schulungszentrum umfunktionieren wird. Aktuell mieten die beiden Meier-Firmen zudem an drei externen Standorten Lagerflächen von zirka 2000 Quadratmetern an. Diese werden vollständig in den Neubau in der Neumatte als einzigen Standort integriert. «Auf das neue Kapitel freue ich mich sehr. Bedeutet es doch mehr Platz für den Fahrzeugpark, das Lager, den Warenumschlag und das Personal unserer beiden Firmen», zeigt sich Adrian «Adi» Meier sichtlich optimistisch. Bezugsbereit soll der Neubau auf der Parzelle Nummer 24 Mitte 2025 sein.

Dankeschön

Viele Kräfte waren notwendig, um dieses Projekt zu realisieren.

Wir danken dem Gemeinderat, der Pfiffner-Gruppe und der Jungheinrich AG für die gute Zusammenarbeit und der Hirschthaler Bevölkerung für den riesigen Rückhalt.

Schauen Sie sich die Websites an und lernen Sie die beiden hauptsächlich regional tätigen Unternehmen kennen.

A. Meier Gartenbau AG

A. Meier Tiefbau AG

Auf der Palliativstation im Spital Zofingen in besten Händen

Auf der Palliativstation im Spital Zofingen in besten Händen | Der Landanzeiger

Bis vor zwei Jahren hatte die vierköpfige Familie Scherrer* kaum Spitalerfahrung. «Eine OP an der Achillessehne war die Ausnahme», erzählt Reto Scherrer, «die Verletzung war zwar eine schmerzhafte Sache, die Heilung aber absehbar.» Das änderte sich am 2. Dezember 2020, als bei seiner Frau Sophia im Kantonsspital Aarau Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert wurde. Ein niederschmetternder Befund, denn obwohl die Medizin stetig Fortschritte macht, ist die Überlebensrate dieser Krebsform noch immer sehr gering.

Grösstmögliche Lebensqualität und individuelle Begleitung
Es folgte schon bald eine erste Chemotherapie, die jedoch nicht die erhofften Resultate zeitigte. «Da zeichnete sich ab», so Reto Scherrer, «dass die Aussichten auf eine Heilung tatsächlich verschwindend klein sein würden.» Also ging es nun in erster Linie darum, dafür zu sorgen, dass die 54-jährige Mutter zweier Töchter im Teenager-Alter während der restlichen Zeit, die ihr noch gegönnt sein sollte, nicht zu sehr leiden musste. Schliesslich entschieden Sophia Scherrer und ihr Mann nach Rücksprache mit den verantwortlichen Stellen, dass sie sich fortan in die Obhut der Palliativstation Zofingen begeben wollten. «Das war die absolut richtige Entscheidung», sagt Reto Scherrer heute, «zum einen aus ganz praktischen Gründen, weil wir gleich in der unmittelbaren Nähe wohnen. Zum andern aber auch, weil ich mir keine bessere Betreuung für Sophia hätte vorstellen können.»

Die Palliativstation wurde 2014 innerhalb des Spitals Zofingen und als Partnerinstitution des Kantonsspitals Aarau eröffnet, weil man erkannt hatte, dass es für unheilbar und lebensbedrohlich Erkrankte, die aufgrund ihrer meist hochkomplexen Krankheitssituation eine besondere Betreuung benötigen, genau ein solches Angebot geben sollte – mit einem Betreuungsteam, das auf Palliative Care spezialisiert ist. «Ziel ist es», sagt Gaby Fuchs, die Leitende Ärztin der Palliativstation, «dass wir Patientinnen und Patienten, die sich im Zuge ihrer Erkrankung in einer schwierigen, ja kritischen Phase befinden, so unterstützen, dass sich ihr Zustand stabilisiert.» Ausdrücklich weist sie darauf hin, dass zwar auch in der Palliativstation Zofingen gestorben wird, «wir aber kein Sterbehospiz sind». Tatsächlich stabilisiert sich der Zustand von zwei Dritteln der rund 200 Patientinnen und Patienten, die pro Jahr eintreten, so sehr, dass sie nach Hause zurückkehren oder aber in eine andere Institution – zum Beispiel ein Pflegeheim – übersiedeln können.

Genau das war auch bei Sophia Scherrer der Fall. Gleich mehrmals wurde sie in ihrem Wunsch unterstützt, möglichst viel Zeit in ihren eigenen vier Wänden zu verbringen. «Im eigenen Bett zu schlafen», sagt Reto Scherrer, «ist halt schon etwas anderes. Zudem hatte Sophia so unsere Töchter um sich herum.» Die enge Abstimmung mit Palliative Spitex, die sie zu Hause unterstützte, stellte sicher, dass ihr die passende Pflege zuteil wurde und sie die richtige Dosis Schmerzmittel verabreicht erhielt. «Das waren wertvolle Wochen und Tage, die meine Frau zu Hause verbringen durfte.»

Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist das A und O
Wenn es trotz aller Vorkehrungen und Bemühungen trotzdem nicht mehr ging, konnte Sophia Scherrer wieder schnellstmöglich in die Palliativ-Abteilung im Spital Zofingen hinüberwechseln, wo sie sich in besten Händen wusste. Rund 30 Spezialistinnen und Spezialisten aus nicht weniger als zehn verschiedenen Berufsgruppen kümmern sich in der Institution um die Patientinnen und Patienten: Pflegende, ein Ärzteteam, Sachverständige in Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Kunsttherapie, Biografiearbeit, Ernährungsberatung, Seelsorge sowie des Case Managements arbeiten Hand in Hand, um die Symptome und Folgen der meist komplexen Erkrankungen und die Aussicht auf den nahenden Tod erträglicher zu machen. «Die positive Resonanz, die wir sowohl von den Patientinnen und Patienten als auch von ihren Angehörigen erhalten, zeigt, dass sich dieses interdisziplinäre Miteinander vollauf bewährt», sagt Gaby Fuchs, die seit 2015 im Spital Zofingen an Bord ist. Deshalb sei eine gute Kommunikation entscheidend, zwischen den verschiedenen Spezialistinnen und Spezialisten, aber auch mit den Kranken und ihren Angehörigen.

Das kann Reto Scherrer vollauf bestätigen. «Die Mitarbeitenden haben uns die schwierige Situation mit viel Empathie und Einfühlungsvermögen verständlich gemacht», sagt er, «auch deshalb fühlten meine Frau und ich uns immer gut aufgehoben.» Er erinnert sich, dass er vor dieser Krankheitsgeschichte der festen Überzeugung gewesen war, dass man das Gesundheitswesen in der Schweiz der Kosten wegen stärker zentralisieren müsste – sprich: man sich also auf die grösseren Spitäler beschränken sollte. «Diese Sichtweise habe ich aufgrund der Erfahrungen mit dem Palliativzentrum Zofingen fundamental geändert.»

Am 22. Oktober 2021, zehneinhalb Monate nach der Diagnose, schlief Sophia Scherrer für immer ein.
*Namen von der Redaktion geändert


Auf der Palliativstation im Spital Zofingen in besten Händen | Der Landanzeiger
Fritz F. spricht über die ausserordentliche Betreuung seiner unheilbar an Krebs erkrankten Frau auf der Palliativstation im Spital Zofingen.

Im Dialog mit Krebsbetroffenen: Patientinnen, Patienten und Angehörige erzählen ihre Geschichten

Krebs ist vielschichtig in Ursache, Verlauf und Therapie, aber für Betroffene immer ein Schicksalsschlag. Im Gesprächsformat «Leben mit Krebs – im Dialog mit Betroffenen» stehen wir im Dialog mit Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen. Sie erzählen ihre Krankheits- und Lebensgeschichten, berichten über ihre Hoffnungen und Ängste und den Umgang mit der Erkrankung. In der professionell moderierten Gesprächsrunde zum Thema Palliative Care spricht der Angehörige Fritz F. über die ausserordentliche Betreuung und Begleitung seiner unheilbar an Krebs erkrankten Frau auf der Palliativstation im Spital Zofingen. Nach einem kurzen Aufenthalt wurden der ganzen Familie nochmals zwei Jahre wertvolle Zeit und Lebensqualität ermöglicht. «In diesen Wänden herrscht ein anderer Geist», so beschreibt Fritz F. die Betreuung seiner Frau auf der Palliativstation. Von fachlicher Seite gibt Dr. med. Gaby Fuchs, Ärztliche Leiterin der Palliativstation im Spital Zofingen, in der Gesprächsrunde Einblick in ihren Alltag auf der Palliativstation.

Zur Gesprächsrunde zum Thema Palliative Care und weiteren:
ksa.ch/leben-mit-krebs

Die Dialoge mit Betroffenen sind Teil der aktuellen crossmedialen Aufklärungskampagne der KSA Gruppe. Die Themenseite krebs.ksa.ch bietet weitere spannende Beiträge rund um das Thema Krebs. Auch hier stehen immer betroffene Patientinnen und Patienten im Fokus.




Auf der Palliativstation im Spital Zofingen in besten Händen | Der Landanzeiger
Dr. med. Gaby Fuchs, Ärztliche Leiterin Palliativstation KSA Spital Zofingen

Ist eine häusliche Betreuung von Patientinnen und Patienten mit unheilbarem oder nicht therapierbarem Krebs möglich?

Es ist nicht ausgeschlossen, Schwerkranke auch zu Hause zu betreuen. Unser Palliativteam klärt die dazu notwendigen Voraussetzungen im Gespräch mit jeder Patientin und jedem Patienten individuell, falls der Wunsch besteht, weiter zu Hause zu leben. Essentiell ist neben einer guten Kontrolle der körperlichen und psychischen Symptome vor allem die Bereitschaft der Nächsten, mitzuhelfen. Sind es sehr wenige oder selber belastete Angehörige, die mit im Boot sind, kommt es nicht selten zu Erschöpfungszuständen der Helfenden. Auch bauliche Voraussetzungen können ein Hindernis sein für die Betreuung zu Hause. Wichtig ist in vielen Fällen der Einbezug der Spitex für die Alltagstätigkeiten einerseits (z.B. für Körperpflege, Wundmanagement) und der «Palliative Spitex» andererseits, die den Familien beratend und vorausschauend zur Seite steht. Immer häufiger kann die «Palliative Spitex» eine 24-Stunden-Erreichbarkeit anbieten. Mit einigen Regionen arbeiten wir im Rahmen eines Pilotprojektes bereits rund um die Uhr zusammen. Dadurch können viele für die Familien belastende Notfallhospitalisationen verhindert werden.


Erfahren Sie mehr über die Palliativstation im Spital Zofingen

Schindler Aarau – in der Region verwurzelt

Schindler Aarau – in der Region verwurzelt | Der Landanzeiger

Weltkonzern und doch regional
Joel Beuret ist Teamchef Service und ist fasziniert von der Struktur des Konzerns. «Obwohl das Unternehmen weltweit tätig ist, werden die Filialen auf die Region ausgerichtet. Ob Privat- oder Geschäftskunden, es werden alle gleich behandelt und unsere Kunden profitieren von dem dichten Servicenetz, unserer Kundennähe und unserem Fachwissen.» Ihn selbst begeistert die Vielfältigkeit der Arbeit und die zwischenmenschlichen Begegnungen. «Die Kunden haben immer den gleichen Servicetechniker. Dadurch entstehen enge und vertrauensvolle Bindungen.» Der schnelle Service, der stets garantiert ist, wird von der Kundschaft nicht nur geschätzt, sondern auch in Anspruch genommen. «Unser Versprechen ist die Flexibilität.»

Schindler Aarau – in der Region verwurzelt | Der Landanzeiger
Teamchef Service Joel Beuret schätzt die enge Zuammenarbeit.

Berufsstolz und Verbundenheit
Für den Verkauf Service ist bei der Schindler Aarau, Region Baden, Bruno Meier zuständig. Zusammen mit den elf Servicetechnikern seines Gebiets pflegt er einen regen Austausch mit den Kunden. «Mir gefällt der Wechsel zwischen langfristigen Planungen und Alltagshektik. Gibt es eine Störung zum Beispiel in einem Spital oder Altersheim, müssen sofort Lösungen gefunden werden.» Im Alltagsgeschehen wird deutlich spürbar, dass die Servicetechniker eine grosse Verbundenheit mit ihrem Wirkungs-Kreis haben und einen grossen Berufsstolz besitzen. «Die Regionalität steht im Gegensatz zum Weltkonzern. Für mich ist Schindler zuhause in Baden.»

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Bruno Meier, Verkauf Service pflegt den regen Austausch mit den Kunden.
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Servicetechniker Manuel Scandurra gibt gern Einblicke.

Nähe zum Kunden und Dankbarkeit
Für den Servicetechniker aus dem Team Aarau, Manuel Scandurra, ist die Kundennähe jedes Mal ein schönes Erlebnis. «Oft bleiben die Menschen stehen und schauen zu. Ich gebe dann gerne Einblicke in meine Arbeit.» Pikett-Einsätze gehören zum Alltag dazu. «Die Dankbarkeit, wenn man spät abends eine Störung beseitigt, ist grossartig.» An seinem Arbeitgeber gefällt ihm das tolle Klima und die familiäre Atmosphäre. «Ich bin sofort aufgenommen worden. Das ist ein grossartiges Gefühl. Wir dürfen zum Erfolg der Firma beitragen. Das ist sehr schön.»

Ein Dankeschön an die Kundschaft

Schindler Aarau lanciert eine besondere Aktion. Getreu dem Motto «Schindler Aarau ist präsent» erhalten die Kunden eine regionale Apfelschorle mit besonderem Etikett. Die Aktion findet vom 17. bis 21. Oktober statt. Alle Techniker führen in dieser Woche die Apfelschorlen mit sich und verteilen diese an die Liftnutzer. Sie sehen in dieser Aktionswoche ein Schindler Fahrzeug? Dann sprechen Sie unsere Techniker an. Wir freuen uns auf Sie.

Tag der offenen Tür am 22. Oktober 2022

Tag der offenen Tür am 22. Oktober 2022 | Der Landanzeiger

Ebenfalls an beiden Standorten wird neben einer interessanten Betriebsbesichtigung auch eine Festwirtschaft geführt.

Regional tätig, lokal verankert.
In den beiden letzten Jahren waren die Voraussetzungen für einen Tag der offenen Tür schwierig, zu viele Unwägbarkeiten erschwerten eine konkrete Planung. Nachdem grosse Veranstaltungen wieder ohne Einschränkungen durchgeführt werden konnten, blitzte auch bei den beiden Unternehmern der Wunsch nach einem Tag der offenen Tür wieder auf. Schnell war die Idee geboren, anderen ebenfalls in Staffelbach ansässigen, hauptsächlich im Bausektor tätigen Handwerksbetrieben eine gemeinsame Plattform für die Präsentation ihrer Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Rund 20 Staffelbacher Firmen machen mit an der gemeinsamen Gewerbeschau und bieten am Samstag, 22. Oktober 2022 einen Einblick in die vielfältige Arbeitswelt im Dorf.



Tag der offenen Tür
Am 22. Oktober 2022 laden wir Sie herzlich zu einem Einblick in die viel­fältigen Arbeitswelten in Staffelbach ein.
Wir begrüssen Sie an den beiden Standorten der Hauri AG Staffelbach und der Fischer Kies + Beton AG.

Besuchen Sie uns und die 18 Gastaussteller und Gastausstellerinnen aus Staffelbach.

Geniessen Sie mit Ihrer Familie und Freunden einen aktiven Tag unter dem Motto «Anschauen-Anfassen-Machen»!

Zum 10-Jährigen gibts 10 Prozent Rabatt

Zum 10-Jährigen gibts 10 Prozent Rabatt | Der Landanzeiger

«Wir habens geschafft, wir haben einen Meilenstein erreicht!», freut sich der Geschäftsführer von Veloservice Puma in Suhr. Nach zehn Jahren ist Marco Puma Besitzer eines gesunden, unabhängigen Unternehmens, das aus der Region nicht mehr wegzudenken ist, und darauf ist er sehr stolz.

Marco Puma erinnert sich an sein 12-jähriges Ich, wie er den Anhänger seines Fahrrads mit Wolldecke und Dingen, die er verkaufen wollte, belud und damit an den Flohmarkt auf dem Färberplatz in Aarau fuhr. «Das ‹Gschäfte› liebte ich schon damals und ich hatte durchaus auch Talent», erzählt er mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Als es dann ein paar Jahre später um eine Lehre ging, war ebenfalls klar: Es sollten Velos und Töfflis werden. «Ich wusste auch schon immer, dass ich mich irgendwann einmal selbstständig machen werde, nur der Zeitpunkt war noch nicht definiert.» Eine Kündigung, ein «Das mach ich besser» und eine Gelegenheit waren es dann vor zehn Jahren und Marco Puma eröffnete sein eigenes Velogeschäft in der ehemaligen Schuhmacherei an der Mitteldorfstrasse in Suhr. Es war ein kleines Geschäft, mit wenig Platz. «Ich bin in einen harten Winter gestartet und lebte von der Hand in den Mund», erzählt er. Doch von Jahr zu Jahr lief das Geschäft immer besser und erfolgreicher.

Die Nähe zum Kunden machts
Im April 2016 eröffnete er den Veloservice Aarau an der Buchserstrasse im Aeschbachquartier. 2018 zog er mit seinem Suhrer Velogeschäft an die Bachstrasse 22 um. «Ein Velogeschäft gehört einfach an die von Velos viel befahrene Bachstrasse», sagte er damals.

Sein Erfolgsrezept? «Ganz klar die Nähe zu den Kundinnen und Kunden, ein gutes Team mit viel Know-how und der Service. Auch, dass wir am Montag geöffnet haben, hebt uns von vielen anderen Geschäften ab. Und als letzter Punkt ist es wahrscheinlich der gute Kaffee, der viele Kundinnen und Kunden zu uns lockt», sagt Marco Puma lachend und nimmt einen Schluck «Le Pedaleur»-Kaffee.

Das Velo hat und ist Zukunft
Marco Puma hat immer an die Zukunft des Velos geglaubt. Auch vor zehn Jahren, als E-Bikes noch kein grosses Thema waren, heute aber 70 Prozent der Neuverkäufe ausmachen. «Das Velo ist die Antwort auf so vieles», ist Marco Puma überzeugt. Ob auf Energiefragen, Mobilität, Gesundheit, Soziales oder die Umwelt. Das Velo kann Teil der Lösung sein, ist er überzeugt. «Wenn man Velo fährt, hat man ein gutes Gewissen und macht alles richtig», sagt er. Für die Zukunft seines Geschäfts wünscht er sich, dass er seine Mitarbeiter halten und mehr Lehrlinge ausbilden kann. Zurzeit werde gerade der zweite Lehrling ausgebildet, die Möglichkeit zum Schnuppern besteht ebenfalls. Denn auch weiterhin glaubt Marco Puma an die Zukunft des Velos und möchte den Beruf fördern.

Zum 10-Jährigen gibts 10 Prozent Rabatt | Der Landanzeiger
Norbert Banz gehört seit fünf Jahren zum Veloservice-Puma-Team …
Zum 10-Jährigen gibts 10 Prozent Rabatt | Der Landanzeiger
… und Simone Pennucci sogar schon seit bald acht Jahren.

Jubiläumswoche zum 10-Jährigen
Wer auf der Suche nach einem neuen Velo ist, der kann in der Woche vom 10. bis 15. Oktober profitieren. Denn zur Feier des 10-jährigen Bestehens von Veloservice Puma gibts 10 Prozent Rabatt auf alle Lagerfahrzeuge in Suhr. Um sich einen Überblick zu verschaffen, hat der Veloservice Puma und Veloservice Aarau einen eigenen Online-Shop. Auf www.das-velo.ch findet man alle über 150 Velos, die sofort ab Lager entweder in Suhr oder Aarau verfügbar sind. In der Filiale in Suhr findet man mehr Kinder- und Jugendvelos und E-Bikes im mittleren Preissegment.

Am 15. Oktober wird gefeiert
Neben dem 10-Prozent-Rabatt-Angebot auf alle Lagerfahrzeuge in Suhr gibt es einen Wettbewerb, bei dem tolle Preise gewonnen werden können. Als Hauptpreis lockt ein Velo. Das eigentliche Jubiläumsfest mit Musik, Getränken und Holzofenpizza findet dann am Samstag, 15. Oktober statt. Die Gewinner des Wettbewerbs werden ebenfalls an diesem Samstag gezogen. Ob auf der Suche nach einem neuen Velo oder nicht, ein Besuch bei Veloservice Puma in Suhr lohnt sich sowieso.

Zum 10-Jährigen gibts 10 Prozent Rabatt | Der Landanzeiger
Dieses Velo kann beim Wettbewerb als Hauptpreis gewonnen werden.


Veloservice Puma
Bachstrasse 22, 5034 Suhr
info@veloservice-puma.ch
www.veloservice-puma.ch

Shop: www.das-velo.ch

Thermoablation: Tumore mit feiner Nadel verbrennen

Thermoablation: Tumore mit feiner Nadel verbrennen| Der Landanzeiger

Dass Fieber dem Körper dabei hilft, In- fektionen zu bekämpfen, ist kein Geheimnis. Dass mit künstlich erzeugter Hitze auch Tumore sicher vernichtet werden können, ist vielen jedoch noch nicht bekannt. Was genau passiert bei der sogenannten Thermoablation? Während bei einem chirurgischen Eingriff der Tumor mit einem Skalpell entfernt wird, braucht es für die Thermoablation nur einen kleinen Schnitt von rund zwei Millimetern, um eine Nadel kontrolliert durch Computertomographie oder Ultraschall von aussen durch die Haut in den Tumor einzuführen. An der Spitze erreicht das feine Instrument je nach Technik eine Temperatur von über 150° Celsius und kann das Tumorgewebe so verbrennen.

Verfahren eignet sich für kleine Tumore
Die Behandlungsmethode kommt im Kantonsspital Aarau bei bösartigen Tumoren, insbesondere der Leber und der Niere, zum Einsatz. Die Thermoablation eignet sich allerdings auch für die Behandlung kleinerer Tumore in anderen Organen wie zum Beispiel der Lunge, des Knochens oder der Schilddrüse. «Manche Tumore sind chirurgisch zur kompletten Entfernung nur schwer zugänglich. In solchen Fällen können wir mit einer feinen Sonde in diese Bereiche vordringen und das Gewebe durch Hitze zerstören», erklärt Dr. med. Hans Martin Gissler, Leiter der Interventionellen Radiologie und Standortleiter Spital Menziken.

Eine computergesteuerte Navigation hilft den Expertinnen und Experten dabei, auch schwerzugängliche Orte zu erreichen. «Es gibt verschiedene Techniken, wie man Organe umgehen und die Nadel so im Tumor platzieren und ihn zerstören kann, dass bei der Behandlung kein gesundes Gewebe beschädigt wird», ergänzt Dr. med. Christophe Hälg, Leitender Arzt Radiologie und Interventioneller Radiologe mit einem Schwerpunkt auf Interventioneller Onkologie und Leiter Qualität und Sicherheit.

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass beispielsweise bei bis zu drei Zentimeter grossen Tumoren oder Metastasen in der Leber, die Thermoablation gleich erfolgreich ist wie ein chirurgischer Eingriff. Bei der Behandlung grösserer Lebertumore empfiehlt es sich, die Ablation mit anderen Behandlungsmethoden zu kombinieren. «Es gibt sehr viele Möglichkeiten, wie Tumore behandelt werden können. Tatsächlich kann die Thermoablation auch in Kombination mit anderen onkologischen Verfahren, wie etwa einer Chemotherapie oder einer operativen Entfernung sinnvoll eingesetzt werden», so Dr. Hälg.

Thermoablation bringt viele Vorteile für Patientinnen und Patienten
Ob eine Thermoablation sinnvoll ist oder nicht, darüber berät am Kantonsspital Aarau ein interdisziplinäres Tumorboard. Ist ein solcher Eingriff empfehlenswert, ergeben sich für Patientinnen und Patienten zahlreiche Vorteile. Der Wichtigste: Sie benötigen lediglich einen kurzen Spitalaufenthalt und haben kaum Schmerzen. «Das Verbrennen des Tumors wäre aufgrund der Hitze tatsächlich schmerzhaft. Deshalb geschieht der Eingriff unter Vollnarkose.

Nach dem Aufwachen sind dann die meisten Patientinnen und Patienten schmerzfrei», erklärt Dr. med. Christophe Hälg. Je nach Eingriff verbringen die Patienten auch wenn sie keine Beschwerden haben, zur Sicherheit ein bis zwei Nächte zur Überwachung im Spital. Aufgrund des minimalinvasiven Eingriffs sind auch die damit verbundenen Risiken sehr gering. «Blutungen und Infektionen sowie anderweitige Gewebeschädigungen durch den Eingriff sind äusserst selten», bestätigt Dr. med. Hans Martin Gissler.

Thermoablation: Tumore mit feiner Nadel verbrennen | Der Landanzeiger
Thermoablation: Tumore mit feiner Nadel verbrennen | Der Landanzeiger
Thermoablation: Tumore mit feiner Nadel verbrennen | Der Landanzeiger

Wir tun alles gegen Krebs und für Betroffene
Krebs ist vielschichtig in Ursache, Verlauf und Therapie – und für Betroffene und Angehörige immer ein Schicksalsschlag. Auf unserer Themenseite stehen unsere Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt. Sie erzählen ihre Krankheitsgeschichten, berichten über den Umgang mit der Erkrankung, Behandlungserfolge und die Rückkehr ins normale Leben; angereichert mit Wissenswertem und Spannendem rund um das Thema Krebs.

Mehr erfahren: krebs.ksa.ch

Hyperthermie:
Mit Hitze gegen Krebs

Das Radio-Onkologie-Zentrum KSA- KSB bietet als Zentrum mit der schweizweit grössten Erfahrung die Hyperthermie in Kombination mit klassischer Strahlentherapie in der Krebsbehandlung an. Krebszellen ertragen Hitze nur sehr schlecht. Bei der Hyperthermie wird der Tumorbereich mithilfe eines Hyperthermie-Geräts auf 41 bis 43 Grad Celsius erhitzt. Durch die Hitze werden die Krebszellen empfänglicher für die darauffolgende Bestrahlung. Wird eine klassische Strahlen- oder Chemotherapie mit einer Hyperthermie-Behandlung kombiniert, verbessert sich der Therapieerfolg, insbesondere bei lokal fortgeschrittenen oder wiederkehrenden Tumoren. Die Hyperthermie kommt bei verschiedenen Tumorarten wie Brustkrebs, Sarkomen (bösartige Tumoren des Binde- und Stützgewebes), Darmkrebs oder Blasenkrebs dann zum Einsatz, wenn Tumoren weder erfolgversprechend operiert noch durch Bestrahlung alleine zerstört werden können.

Mehr zum Thema Hyperthermie im Video

Ein Tag zum Geniessen und Sichverwöhnenlassen

Ein Tag zum Geniessen und Sichverwöhnenlassen | Der Landanzeiger

An jenem Morgen herrschte freudige Erwartung, und es lag auch etwas Aufregung in der Luft. Pünktlich fuhren die zwei modernen Reisecars (beide mit einem Behindertenlift ausgestattet) vor. Nachdem alle ihren bequemen Sitzplatz gefunden hatten, konnte die Reise losgehen. Die Aussichten waren unsicher, aber am Ende konnte man von wahrem Wetterglück sprechen. Auf der Autobahn fuhr man nach Biel zur Schifflände, wo noch Zeit für ein Gruppenbild blieb. Die Stimmung war fröhlich und entspannt. So meinte etwa eine Pensionärin beim Betrachten des Sees lachend: «Schade, dass ich mein Badekleid nicht dabeihabe.» Auf dem Schiff war der gesamte hintere Teil für die Reisenden aus Kölliken reserviert, an der St. Petersinsel vorbei ging es ans andere Ende des Sees nach Erlach und wieder zurück. Unterwegs wurde ein schmackhaftes Essen serviert, wobei der gute und speditive Service gelobt wurde. Die Bedenken, dass es einzelnen Bewohnerinnen oder Bewohnern schlecht werden könnte, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Nach rund drei Stunden legte das Schiff wieder an.

Bei der rund zweistündigen Heimreise vermied man die Autobahn und machte eine abwechslungsreiche Fahrt über Land. Gegen 17 Uhr war man wieder «zuhause» in der Sunnmatte. Die Reisenden waren sich einig: «Das war ein wunderschöner Tag.» Oder wie es eine Bewohnerin treffend formulierte: «Ein Tag zum Geniessen und Sichverwöhnenlassen.»

Ein Tag zum Geniessen und Sichverwöhnenlassen | Der Landanzeiger
Der Bootssteg war ein bisschen wacklig, aber kräftige Hände halfen beim Besteigen des Schiffs.
Ein Tag zum Geniessen und Sichverwöhnenlassen | Der Landanzeiger
Auch M.M. und D. K. (Lernender Fachmann Gesundheit) gefällt es auf der Reise.
Ein Tag zum Geniessen und Sichverwöhnenlassen | Der Landanzeiger
H.L. geniesst die Schifffahrt.
Ein Tag zum Geniessen und Sichverwöhnenlassen | Der Landanzeiger
I.M. freut sich über den Kaffee nach dem Mittagessen.
Ein Tag zum Geniessen und Sichverwöhnenlassen | Der Landanzeiger
M. St. geniesst es, verwöhnt zu werden.
Ein Tag zum Geniessen und Sichverwöhnenlassen | Der Landanzeiger
Dank dem versierten Carchauffeur konnte man sich auf dem Behindertenlift sicher fühlen.

Die helfende Hand in schweren Zeiten

Die helfende Hand in schweren Zeiten | Der Landanzeiger

Das Hochuli Bestattungsinstitut, mit Hauptsitz in Reitnau im Bezirk Zofingen, unterstützt und begleitet Angehörige vom ersten Moment an bei allen Belangen rund um den Abschied. Durch die jahrzehntelange Erfahrung – das Institut feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Jubiläum – hat der Familienbetrieb mit viel Feingefühl sein Angebot so gestaltet, dass Angehörige eine helfende Hand haben, die beim Verlust eines geliebten Menschen Halt gibt.

80-Jahre-Firmenjubiläum | Der Landanzeiger

Das einfühlsame und gut ausgebildete Team berät in allen Bereichen und erledigt gewissenhaft und mit Würde alle übertragenen Aufgaben. «Es ist eine Herzensangelegenheit, einen Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten. So individuell, wie der Mensch selbst war.» Erika Hochuli betont weiter: «In unserer hauseigenen Druckerei bieten wir Trauerdruckkollektionen an.» Die Sujets stammen alle aus der Region. Der Sempachersee, ein bestimmtes Waldstück im Wiggertal. Die vertrauten Bilder spenden Trost und Zuversicht. Natürlich können auch Fotos von den Angehörigen abgegeben werden, die einen besonderen Moment oder eine Erinnerung darstellen. Die langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass rasch sehr viele ungeklärte Fragen auftauchen, wenn sie einen geliebten Menschen verabschieden müssen, erklärt Heinrich Hochuli: «Oft stellen sie fest, was alles berücksichtigt werden muss, oder finden für sich selbst etwas, was ihnen gefallen würde.» Die Bestattungsvorsorge für einen selbst wird plötzlich zum Thema. Auch hier wird eine helfende Hand geboten. «Wir erleben immer wieder, dass sich Angehörige nach der Trauerbewältigung mit uns in Verbindung setzen, um ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln.»

Die Zeit des Abschieds und der Erinnerungen
Die Nachfrage nach einem letzten Andenken ist angestiegen. Ein Schmuckstück ist eine ideale Lösung. Ein Trend sind Erinnerungsabdrücke, die in verschiedenster Weise verarbeitet werden können. Ob als Halskette, Armband oder Ohrstecker – die Möglichkeiten sind vielfältig. Die klassischen Halsketten mit Schmuckstein sind eine wunderbare Art, den geliebten Menschen bei sich zu haben.

Die helfende Hand in schweren Zeiten | Der Landanzeiger
Handgefertigte Urne aus Ton.
Die helfende Hand in schweren Zeiten | Der Landanzeiger
Schmuck wird zur schönen Erinnerung.

Noch einmal ungestört Zeit mit dem Verstorbenen verbringen, den Gedanken und der Trauer noch einmal freien Lauf lassen, bevor es zum endgültigen Abschied kommt, ist für viele sehr wichtig. Das Hochuli Bestattungsinstitut bietet hier einen exklusiven Rahmen. «Wir haben einen eigenen Aufbahrungsraum, in dem Angehörige die Möglichkeit haben zu verweilen. Der Raum kann persönlich gestaltet werden und ist rund um die Uhr zugänglich», so Erika Hochuli. Ist die Entscheidung für eine Urnenbeisetzung gefallen, gibt es auch hier eine perfekte Möglichkeit. Ein wunderschönes Kurzzeit-Kolumbarium bietet die Möglichkeit, den Urnen eine würdevolle Bleibe bis zur Urnenbeisetzung zu sein. Zudem ist es jederzeit möglich sich in den Räumlichkeiten von der Urne zu verabschieden.

Wer ein idyllisches Plätzchen für die Ewigkeit wünscht, dem steht der Waldfriedhof zur Verfügung. An ruhiger Lage besteht die Möglichkeit, die Urne in der Natur beizusetzen. Die Asche darf auch im Wald verstreut werden. Das Privatgrundstück garantiert Anonymität und mit der Lage mitten in der Natur bietet das Institut eine wundervolle Alternative für die Beisetzung.

Beratungsbüros

5000 Aarau
Vordere Vorstadt 19
 
5057 Reitnau
Mattenweg 22
 
5040 Schöftland
Dorfstrasse 3
 
6234 Triengen
Kantonsstrasse 55
 
4800 Zofingen
Vordere Hauptgasse 43
 
Informationen unter
www.hochuli-bestattungsinstitut.ch
Telefon 062 726 05 45

Das neue Dienstleistungszentrum «Lerchenweg 13» feierlich eröffnet

Das neue Dienstleistungszentrum «Lerchenweg 13» feierlich eröffnet | Der Landanzeiger

Lange mussten die Verantwortlichen der Stiftung Orte zum Leben (OZL) pandemiebedingt warten, bis sie das Dienstleistungszentrum am Lerchenweg 13 in Oberentfelden offiziell einweihen konnten. Seit Mai 2020 betreibt die Stiftung hier eine Tankstelle und eine Autogarage inklusiv Selbstbedienungswäscheanlage, eine Velowerkstatt und den Bereich Gartenunterhalt. «Schön, dass wir dieses Gebäude nun endlich feierlich und offiziell einweihen konnten», sagt Martin P. Leuzinger, Geschäftsleiter der Stiftung Orte zum Leben. «Das neue Gebäude ist eine Bereicherung für unsere Stiftung und bietet allen Abteilungen genügend Platz.»

Das neue Dienstleistungszentrum «Lerchenweg 13» feierlich eröffnet | Der Landanzeiger
Die OZL-Geschäftsleitung (von links): Michael Stolz, Roger Lombardo, Julien Bürgel, Martin P. Leuzinger und Daniel Schneeberger.
Das neue Dienstleistungszentrum «Lerchenweg 13» feierlich eröffnet | Der Landanzeiger
Michael Krknyak ist der OZL-Teamleiter im neuen Dienstleistungszentrum am Lerchenweg 13 in Oberentfelden.
Das neue Dienstleistungszentrum «Lerchenweg 13» feierlich eröffnet | Der Landanzeiger
In der Velowerkstatt der Stiftung Orte zum Leben, geleitet von David Senn (im Bild), werden neu auch Service und Reparaturen an E-Bikes angeboten.
Das neue Dienstleistungszentrum «Lerchenweg 13» feierlich eröffnet | Der Landanzeiger
Die vier Teams des Gartenunterhalts sorgen bei Firmen und Privatpersonen für schöne und gepflegte Gärten. Im Bild Thomas Bolliger, einer der vier Gruppenleiter.
Das neue Dienstleistungszentrum «Lerchenweg 13» feierlich eröffnet | Der Landanzeiger
Die OZL-Mitarbeiter bietet Aussen- und Innrenreinigung von Autos an.

Breites Angebot
In der Werkstatt am Lerchenweg können Kunden zu attraktiven Preisen ihr Fahrzeug auf Anmeldung aussen und innen reinigen lassen. Das Team wechselt und lagert auch Reifen, übernimmt die MFK-Vorbereitung und auch das Vorführen oder erledigt Service- und Reparaturarbeiten. Die Garage hat zudem eine Selbstbedienungstankstelle sowie eine 24h-Selbstbedienungs-Waschanlage. «Für Firmen bietet die Autogarage ein Angebot, um ganze Flotten regelmässig zu reinigen und/oder den Reifenwechsel zu erledigen», sagt Teamleiter Michael Krknyak. In der Garage arbeiten zwei Mechaniker und vier Klienten, einer davon ist ein Lehrling. «Ziel all dieser Arbeiten und Abteilungen ist es, die Klienten möglichst schnell wieder selbstständig arbeiten zu lassen, ohne sie zu überfordern.»

In der Velowerkstatt reparieren Gruppenleiter David Senn und sein Team markenunabhängig alle Fahrräder und verkaufen revidierte Occasionsvelos zu attraktiven Konditionen. «Neu haben wir auch die Möglichkeit, Service und Reparaturen an E-Bikes durchgeführt», sagt Senn. Auch in seiner Abteilung arbeiten drei Klienten, einer davon ist ein Lehrling.

Die älteste Abteilung im neuen Gebäude ist der Gartenunterhalt. In diesem Bereich beschäftigt OZL seit über 20 Jahren mehrere Gruppen, die zuvor aber am Standort Lenzburg untergebracht waren. «Unseren Gruppen bereitet Gartenpflege und Gartenunterhalt grosse Freude», sagt Thomas Bolliger, einer der vier Gruppenleiter. «Es ist die Königsdisziplin, denn jeder Kunde möchte einen schönen Garten haben.»

«Testen Sie unsere Angebote»
Die Stiftung Orte zum Leben gehört zu den grössten Institutionen im Kanton Aargau und bietet ihren Klienten mit besonderen Betreuungsbedürfnissen nebst einem vielfältigen Wohn- und Freizeitangebot sowie Tagesstrukturen ein breites Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten an. Neben den bereits erwähnten Sparten bietet OZL auch Arbeitsmöglichkeiten in den Bereichen Bäckerei, Kaffeerösterei, Gastronomie, Hauswirtschaft, Nähatelier, Weberei, Mechanische Werkstätte, Verpackung/Montage, Schreinerei, Obstdörrerei und Logistik an. «Testen Sie unsere Angebote und Produkte», sagt OZL-Geschäftsleiter Martin P. Leuzinger, «Sie werden begeistert sein und tun erst noch etwas Gutes.»

Hier geht es direkt zu den diversen Angeboten der Stiftung Orte zum Leben

Stiftung Orte zum Leben

Die Stiftung Orte zum Leben bietet vielfältige und attraktive Wohn-, Arbeits- und Tagesplätze für Menschen mit besonderen Betreuungsbedürfnissen. Rund 350 Fachpersonen sind in den Teams an den Standorten im Raum Lenzburg, Aarau und Oberentfelden mit dem gemeinsamen Ziel im Einsatz, die Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe der Klientinnen und Klienten zu unterstützen und zu fördern. Als Kompetenzzentrum für bedarfsgerechte Angebote im Aargau ist die Stiftung OZL seit ihrer Gründung 1977 zudem ein wichtiger Partner für die Wirtschaft und den Kanton Aargau.

Von Vorreiterrollen und Spezialitäten des Hauses

Von Vorreiterrollen und Spezialitäten des Hauses | Der Landanzeiger

Werner Wernli, als Sie damals vor 40 Jahren begonnen haben, waren Sie einer der allerersten Makler in der Region. Skizzieren Sie doch mal diese Zeit des Aufbruchs aus Ihrer Sicht.
Als ich die AG gründete, war ich noch bei der Stuag (heute: Implenia) als Geschäftsführer tätig. Das war von 1982 bis 1988. Schon damals liess ich bauen und arbeitete mit Architekten zusammen und habe über all die Jahre sehr viele selbst finanzierte Häuser verkauft. Gleichzeitig war ich ab 1973 bis 1988 als Berufsschullehrer im Nebenamt an der Bauschule in Sursee tätig. Das Bauen, die Immobilienbranche, das ist mein Leben. Das Hobby habe ich zum Beruf gemacht. Seit jeher übt diese Thematik eine grosse Faszination auf mich aus.

Was hat sich in all den Jahren seither am meisten verändert in der Branche?
Ich würde sagen, dass sich das Zwischenmenschliche fast am meisten verändert hat. Geld regiert die Welt, sagt man doch so schön. Für mich ist ein Handschlag noch ein Handschlag. Vertrauen und Ehrlichkeit sind die wichtigsten Komponenten. Heute dreht sich je länger, je mehr alles ums schnelle Geld. Viele junge Makler kommen und verschwinden bald wieder von der Bildfläche. Oft wird an den Meistbietenden verkauft. Bei mir muss vor jedem Verkauf das Bauchgefühl stimmen, sonst gibts kein Geschäft.
Mir war und ist nach wie vor wichtig, dass es für alle Beteiligten stimmt und fair ist. Damit bin ich immer gut gefahren. Ich bin noch von altem Schrot und Korn.

Wernli Immobilien vermittelt nebst Einfamilienhäusern oder Stockwerkeigentum auch Gewerbeliegenschaften, Gastrobetriebe, Bauernhöfe oder mit Dienstbarkeiten belastetes Bauland. Welche dieser Spezialitäten des Hauses sind oft am komplexesten und am anspruchsvollsten zu verkaufen?
Anspruchsvoll wird es meist dann, wenn der Ortsbildschutz oder Denkmalschutz ein Wörtchen oder auch deren zwei mitzureden haben, wenn man mit sehr vielen Auflagen konfrontiert wird. Auch nicht immer einfach zu handhaben ist die Tatsache, dass wir in der Schweiz beim Bauen oft immer näher an Grünzonen herankommen und wenn es gewisse Gesetze gibt, die einer Diskussion bedürfen; beispielsweise mit Bauernverbänden oder Behördenvertretern. Wir, das darf ich mit Fug und Recht behaupten, gehen immer lösungs- und konsensorientiert vor. Die riesige Erfahrung und das Beziehungsnetz, auf das wir zurückgreifen können, sind das A und O. Letztlich die Le- benserfahrung, wenn man so will.

Gleich die Folgefrage: Was war das bisher speziellste Objekt, das Wernli Immobilien je vermittelt hat? Und weshalb?
Da gäbs sicher einige Beispiele. Noch in guter Erinnerung ist der Verkauf der ehemaligen Wenger Gärtnerei in Erlinsbach SO, wo wir mit verschiedenen Zonen – Grünzone, Industrie und Gartenbau – zu kämpfen hatten. Das Projekt zog sich letztlich über lange fünf Jahre hin. Aber auch da hatten wir den nötigen Biss und das Durchsetzungsvermögen, um den Verkauf am Ende erfolgreich abwickeln zu können.

Wernli Immobilien fungiert seit Jahren auch als Financier von Bauprojekten und hat zusammen mit guten Architekten sehr viele Bauvorhaben umgesetzt. Seid ihr zu «Baulöwen» mutiert?
Nein, nicht in dem Sinne. Seit jeher ist das ein grosses Thema bei uns, was uns auch etwas abhebt von anderen Maklern. 1988, um nur ein Beispiel zu nennen, haben wir eine Hektare Land gekauft und darauf zehn Häuser realisiert und verkauft. Wir sind Fachleute und wissen, wie der «Bauhase» läuft und wie man baut. Wir kennen die Preise und das ganze Drumherum. Weit über 100 Häuser sind von uns in all den Jahren gebaut und vermittelt worden.

Man attestiert Wernli Immobilien gerne eine Art Vorreiterrolle, u.a. auch weil die Firma immer neue Wege beschreitet; auch in Sachen Marketing. Mit welcher Art Werbung sind Sie bisher am besten gefahren?
Wir haben schon sehr viel gemacht, das ist wahr. Print natürlich in jeder Form, TV-Spots, Buswerbung, Plakataushänge, Online-Werbung oder wie dieses Jahr zusätzlich Spots im Radio Argovia. In aller Regel ist es aber schon so, dass diejenigen, die uns suchen, uns auch finden. Die Mund-zu-Mund- Propaganda funktioniert. Dennoch ist ein prägnanter Auftritt in der Öffentlichkeit per se immer gut. Vor allem auch, wenn man in der Gegend so verankert ist wie Wernli Immobilien.

Das Fundament von Wernli Immobilien bilden Sie selber, Ihre Tochter Caroline und Ihr Schwiegersohn Reinhard Schlatter. Worin liegen die individuellen Stärken dieses Dreamteams?
Ich bin der Firmengründer und habe meine riesige Berufserfahrung, mein Beziehungsnetz. Und ich bin ein Konsensmensch, was mich sicher auszeichnet. Reinhard, mein Schwiegersohn, ist der absolute IT-Spezialist und war selber früher Elektromonteur. Er begleitet und bewirbt oft unsere Bauprojekte. Meine Tochter Caroline kommt aus dem Innenausbau und Hochbau. Sowohl sie als auch ich haben ein untrügliches Gefühl für die Vibes bei einem Projekt. Da ist auf der einen Seite das verlässliche Bauchgefühl. Bei Caroline geht es noch weiter, sie spürt die Energie von Häusern. Dieses Thema hat schon zu den unglaublichsten Resultaten geführt. Feinfühlige und sensitive Menschen wissen sicher haargenau, was gemeint ist.

«Das Suchen hat ein Ende» ist seit Jahrzehnten der zündende Slogan der Firma. Haben Sie persönlich auch gefunden, was Sie gesucht haben, beruflich?
Auf jeden Fall. Wie bereits erwähnt, ist mein Beruf mein Leben und meine Leidenschaft, die Faszination schlechthin. Und dies auch nach 40 Jahren oder mehr, in denen ich der Branche mittlerweile die Treue halte. Ich bin jeden Tag aufs Neue motiviert und gehe Projekte mit ungebremster Freude an. Ist das nicht ein Privileg?

Die eigentlich vorbereitete letzte Frage nach dem berühmten Kürzertreten und der Nachfolgeregelung wird angesichts des Gehörten quasi obsolet.
Das ist so. Ich höre dann auf, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann oder wenn es mich nicht mehr gibt. Die Nachfolger, meine Tochter und mein Schwiegersohn, sitzen auch in dem Moment hier mit uns am gleichen Tisch. Alles bestens. So, ich muss los, die Arbeit ruft. Herzlichen Dank für den spannenden Einblick in Ihr Unternehmen. Auf die nächsten 40 Jahre!

Wernli Immobilien AG
Oberdorfstrasse 10
5502 Hunzenschwil
Telefon 062 897 29 04
info@wernli-immo.ch
www.wernli-immo.ch

Wernli Immobilien: Das Suchen hat ein Ende.