Am 19. Okto­ber star­tet die 21. Spiel­zeit des  Fabrik­pa­lasts (Bild: zVg)

Schlussspurt für den Fabrikpalast

17. Okto­ber 2019 | aar­au info

Mit dem Start in die 21. Spiel­zeit geht der Fabrik­pa­last in sei­ne letz­te Run­de. Im Früh­ling wird er sei­ne Tore als Ver­an­stal­tungs­ort für inno­va­ti­ves Figu­ren­thea­ter schlies­sen. Danach geht das Pro­gramm auf einer neu­en Spar­te Zeit­ge­nös­si­sches Figu­ren-, Objekt- und Mate­ri­al­thea­ter in der Alten Reit­hal­le Tuch­lau­be Aar­au wei­ter.

Der Fabrik­pa­last wird wei­ter­hin als Kurs- oder Pro­be­raum bestehen oder kann für ver­schie­de­ne Anläs­se gemie­tet wer­den. Am 19. Okto­ber wird aber in eine prall­vol­le, viel­sei­ti­ge und anspruchs­vol­le Pro­gramm­run­de gestar­tet.

Arm­strong
Die aben­teu­er­li­che Rei­se einer Maus auf den Mond. Ab 4 Jah­ren.
Am 20. Juli 1969 setz­te der erste Mensch einen Fuss auf den Mond. Aber waren die Men­schen wirk­lich die ersten? Bereits 14 Jah­re frü­her beob­ach­tet eine klei­ne, wiss­be­gie­ri­ge Maus jede Nacht den Mond durch ein Fern­rohr und kommt zu der Über­zeu­gung, dass der Mond aus Stein ist und von der Son­ne ange­schie­nen wird, wäh­rend ihre Art­ge­nos­sen immer noch glau­ben, dass er ein rie­si­ger Käse sei. Sie fasst einen gros­sen Ent­schluss: Sie wird als erste Maus zum Mond flie­gen! Doch damit begin­nen erst die Pro­ble­me. Wel­che Kraft bringt die Maus auf den Mond? Wie kann man dort oben im luft­lee­ren Raum atmen? Und als wäre das nicht genug, suchen jetzt auch noch die Men­schen nach der klei­nen Maus.
Sven Mathia­sen erzählt die Geschich­te nach dem Bil­der­buch von Tor­ben Kuhl-mann mit­hil­fe der Maus­fi­gur und nimmt sein Publi­kum mit auf die aben­teu­er­li­che Rei­se zum Mond.

Sams­tag, 19. Okto­ber, 15.00 Uhr; 
anschlies­send Apé­ro zur Spiel­zeit­er­öff­nung
Sonn­tag, 20. Okto­ber, 11.00 Uhr

Absen­der ver­zo­gen – Emp­fän­ger unbe­kannt
Schau­spiel mit Objek­ten und Figu­ren
Ein Auf­nah­me­stu­dio. Für ein Hör­spiel aus der Rei­he «Frem­de Hei­mat» wagen sich zwei Pup­pen­spie­le­rin­nen aus ihrer Kas­per­bu­de her­aus und bege­ben sich auf unbe­kann­tes Ter­rain. Ihr Mate­ri­al sind Brie­fe von Geflüch­te­ten aus ver­schie­de­nen Zei­ten und Orten. Mit ent­waff­nen­der Nai­vi­tät ver­su­chen sie durch Geräu­sche, Gesten und Objek­te die Tex­te zu bele­ben und Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Schick­sa­len sicht­bar zu machen. Was ist, wenn dich dein ver­stor­be­ner Urgross­va­ter per Brief um Hil­fe beim mor­gi­gen Umzug bit­tet? Was ist, wenn dir dei­ne zukünf­ti­gen Enkel schrei­ben, dass sie aus­wan­dern müs­sen? Was ist, wenn dir dei­ne Kat­ze von ihren neu­en Besit­zern berich­tet und dei­ne Kaf­fee­tas­se einen bes­se­ren Platz im Küchen­re­gal bean­tragt? Ein Post­bo­te aus einer ande­ren Zeit und Welt sieht sich einem Berg von Brie­fen gegen­über, deren Absen­der und Emp­fän­ger ver­blasst sind. «Absen­der ver­zo­gen – Emp­fän­ger unbe­kannt» ist das drit­te Stück der Tri­lo­gie von Kauf­mann & Co. zum The­ma «Frem­de Hei­mat».

Frei­tag, 25. Okto­ber, 20.00 Uhr und Sams­tag, 26. Okto­ber, 20.00 Uhr

Tickets für die Vor­stel­lun­gen sind bei aar­au info erhält­lich.

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