So wird die Suh­re ober­halb des Rück­hal­te­beckens in Staf­fel­bach rena­tu­riert (Visua­li­sie­rung: Kan­ton Aar­gau)

Erst­mals im Video

So werden Hochwasserschutz und Revitalisierung im Suhrental umgesetzt

28. Novem­ber 2019 | News

Um die Gemein­den von Schöft­land bis Suhr bes­ser vor einem Hoch­was­ser zu schüt­zen, wird in Staf­fel­bach ein 150 Meter lan­ger Rück­hal­te­damm an der Suh­re gebaut. Zudem wird der Fluss revi­ta­li­siert. Der Land­an­zei­ger prä­sen­tiert die erste beweg­te Visua­li­sie­rung des Hoch­was­ser­schut­zes.

Das Herz­stück des Hoch­was­ser­schut­zes ist ein Rück­hal­te­becken in der Suh­re­e­be­ne zwi­schen Staf­fel­bach, Moos­leerau und Reit­nau. Es soll ein Hoch­was­ser ober­halb des Sied­lungs­ge­biets zurück­hal­ten. Geplant ist ein 150 Meter lan­ger und drei Meter hoher Damm. Zudem soll die ober­halb von Staf­fel­bach zur­zeit sehr gera­de ver­lau­fen­de Suh­re bis an die Kan­tons­gren­ze zu Luzern revi­ta­li­siert wer­den.

Die Gesamt­ko­sten belau­fen sich auf 31 Mil­lio­nen Fran­ken. Der Bund bezahlt 21,1 Mil­lio­nen davon, der Kan­ton Aar­gau 4,23 Mil­lio­nen, die Aar­gaui­sche Gebäu­de­ver­si­che­rung 880’000 Fran­ken und die rest­li­chen 4,79 Mil­lio­nen Fran­ken wer­den auf die betei­lig­ten Gemein­den ver­teilt. Der Bau­start des Hoch­was­ser­schut­zes soll laut Plan 2023 erfol­gen, die Fer­tig­stel­lung wird 2026 erwar­tet.

RAN