«Mit Freude läuft man definitiv besser»

Selina Furler| Der Landanzeiger

Selina Furler erscheint mit einem fröhlichen Lachen zum Termin auf der Schulanlage in Gränichen. Gerne blickt sie über die Sportplätze, wo alles angefangen hat. «Als ich sechs Jahre alt war, kam bei mir der Wunsch auf, schnell sein zu wollen», sagt die 19-Jährige. Sie erinnert sich an die vielen Wettkämpfe um die schnellsten Gränicher, die sie oft gewonnen hat. Bald schloss sie sich dem Satus Gränichen an, gewann Aargauer Wettkämpfe und fand sich in einem Umfeld wieder, wo ihr Talent gefördert werden konnte. «Ich verdanke dem Satus Gränichen und meinem Trainer Urs Wälty, heute 75-Jährig, sehr viel. Auch Stephan Neumann vom Aargauischen Leichtathletikverband hilft mir sehr und natürlich meine Mutter Doris, die mich von Anfang an unterstützt hat».

Zahllose Fahrten zu den jeweiligen Trainingsstätten in Aarau, Buchs und Gränichen habe sie mit ihrer Tochter mitgemacht – auch als die Trainings spezifischer wurden und die Reise einmal in der Woche ins nationale Leistungszentrum nach Magglingen ging. Doris Furler war früher selber aktive Leichtathletin in den Disziplinen Weitsprung und Kugelstossen. «Man kann schon sagen, dass mir der Sport in die Wiege gelegt worden ist, ich konnte aber immer selber entscheiden, was ich machen will.» Selina Furler wischt über ihr Handy und zeigt ein Foto, von einem ihrer allerersten Rennen, das sie als kleiner Knirps bestritten hatte. «Sandra Laurincsik vom Satus Gränichen hat mir das gegeben und dazu geschrieben, ich würde auf Sportbildern seit je her immer lachen.»

Wieder strahlt die junge Frau und unterstreicht, dass es ohne Freude an der Sache nicht gehen würde. «Bisher war und ist es immer so, dass ich mich aufs Training freue. Es ist abwechslungsreich und ich spüre die Fortschritte. Am liebsten würde ich jeweils eine Trainingsstunde anhängen.» Und was ihr Lachen auf den Bildern angeht: «Mit Freude läuft man definitiv besser.»

Dreifache Schweizermeisterin
Der Satus Gränichen hat in jüngster Zeit zahlreiche Talente hervorgebracht. Neben Selina Furler tauchen in den Bestenlisten immer wieder die Namen von Kugelstösser Lukas Baroke und Sprinter Alexis Hirsiger auf. Zu reden gab Selina Furler 2020, als sie U18-Doppelschweizermeisterin über 60 und 200 Meter geworden ist. Ein Jahr später holte sie an der U20-SM in Nottwil Gold über ihre Lieblingsdistanz von 200 Metern und Bronze über 100 Meter. Auch in der Staffel und in anderen Sprintdisziplinen gehört sie zu den Schnellsten. Unter anderem brach sie den 38 Jahre alten nationalen Satus-Rekord über 100 Meter.

Selina kennt aber auch ihre Schwächen: «Ich bin nicht die beste Starterin und bin froh, wenn es nach dem Loslaufen noch ein bisschen Strecke hat, auf der ich aufholen kann.»

Vorerst denkt sie noch nicht an die Elite, denn sie stecke voll in der Entwicklung. «An die U20-WM nach Cali darf ich ohne Leistungsdruck gehen», sagt Selina zum Erwartungsdruck. Die Gränicherin ist jedoch in Form: ihre persönlichen Bestleistungen über 100m (11,64 Sekunden) und 200m (24,03 Sek.) sind noch keine zwei Monate alt, die jeweiligen WM-Limiten hat sie locker unterboten. Allerdings wird sie in Kolumbien nicht die Distanz über 100 Meter laufen, sondern über 200 Meter und bei der 4x100m-Staffel dabei sein.

«Wenn ich unter den jeweils rund 70 Teilnehmerinnen die ersten Vorläufe überstehe, bin ich auf dem richtigen Weg. Aber klar, natürlich laufe ich nicht nur zum Spass mit. Ich will das Beste aus mir heraus holen, da bin ich schon sehr ehrgeizig.»

Zukunft ist noch ungewiss
In zwei Jahren schliesst die Gränicherin die Kanti ab, spätestens dann wird sich entscheiden, ob sie studieren will («Biologie interessiert mich sehr») und ob die Leistungsdaten sogar für eine Elite-Karriere reichen. «Dann schauen wir weiter und vielleicht kann ich ja die Sport-RS machen.» Festgeschrieben sei ihre Zukunft noch nicht.

Reich wird man mit der Leichtathletik bekanntlich selten, um so mehr ist Selina Furler stolz darauf, mit Stephan Wehrli, ortsansässiger Inhaber einer Beratungsfirma, einen Sponsor gefunden zu haben. «Dazu kommen die Angebote des ALV und von Swiss Athletics, ich werde wirklich unglaublich toll unterstützt», freut sich die junge Athletin. Die Reisekosten nach Kolumbien an die WM übernimmt denn auch der nationale Verband. Unter den Zuschauern im 46’000 Menschen fassenden Estadio Olímpico Pascual Guerrero werden sich auch Selinas Eltern Doris Furler und Urs Sutter befinden. «Ja, sie haben schon lange gebucht», strahlt die Gränicherin, die noch nie so weit an einen Sportanlass gereist ist. Das Erlebnis, und mit dem Drum und Dran einer Grossveranstaltung umzugehen, gehöre denn auch zu den wichtigsten Erfahrungen, die an einer U20-WM gesammelt werden müssen, ist Selina überzeugt – und dann strahlt sie wieder, denn auf dieses Erlebnis werde sie noch lange zurückblicken. So, wie sie heute über den Gränicher Sportplatz schaut, wo vor 13 Jahren alles angefangen hat.

WM-Aufgebot für Joel Roth und Loris Hättenschwiler

Die internationale Mountainbikesaison nähert sich ihren Höhepunkten. Am 19./20. August werden in München die Europameister im olympischen Cross-Country ermittelt; die kontinentalen Titelkämpfe finden wie jene auf der Bahn, im BMX Freestyle und auf der Strasse im Rahmen der zweiten European Championships statt.

Eine Woche später wird im französischen Les Gets, unweit der Schweizer Grenze gelegen, auf globaler Ebene um Titel gekämpft. Ist die Teilnahme an den European Championships der Elite-Kategorie vorbehalten, werden an der WM auch die Aushängeschilder aus den Kategorien U23 und U19 am Start stehen.

Bei der Elite steht Joel Roth (Kölliken) sowohl im EM- wie auch im WM-Aufgebot. Für Roth, der bei den U23, sowohl EM-, wie auch WM-Medaillen gewonnen hat, ist es der erste Auftritt an Titelkämpfen bei den «Grossen». Der Uerkner Loris Hättenschwiler hat ein WM-Aufgebot für die U19.

Joel Roth | Der Landanzeiger
Loris Hättenschwiler | Der Landanzeiger

Joel Roth (links) und Loris Hättenschwiler vertreten die Schweiz an den Titelkämpfen in Deutschland und Frankreich.


Swiss Cycling ist sowohl in München als auch in Les Gets mit hochwertigen Ensembles vertreten. Es sind in sämtlichen Kategorien Anwärterinnen und Anwärter auf Podestplätze gemeldet. Welche der nominierten Cross-Country-Athletinnen und -Athleten an der WM zusätzlich das Short Race bestreiten werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt definiert. Ob der neunfache Weltmeister Nino Schurter an den European Championships teilnehmen wird, entscheidet sich nach den Weltcuprennen in Nordamerika. Möglich ist, dass es nach der EM zu Nachselektionen für die WM kommen wird.

200 m Rücken: Robin Affentranger schwimmt aufs Podest

Robin Affentranger Aarefisch | Der Landanzeiger

Nach der Junioren Europameisterschaft in Otopeni (RU) ging es für die Aarefische Robin Affentranger, Anna Vismara und Schwimmclub Aarefisch-Cheftrainer Dirk Thölking (Leading Coach Junioren Swiss Aquatics) zusammen mit Kevin Affentranger, Michelle Armandi, David Radam, Twyla Reinhard und Nora Wick weiter in die Sportarena des Campus Sursee.

Im modernen Hallenbad mit 50-Meter-Becken fanden von 14. bis 17. Juli die neu «offene» Sommer-Schweizermeisterschaft statt, an der auch Schwimmerinnen und Schwimmer aus verschiedensten europäischen Ländern und einem Team aus den USA teilnahmen.

Als erfolgreichster Athlet des Schwimmclubs Aarefisch präsentierte sich Robin Affentranger mit einem Podestplatz bei der Elite. Er gewann nach seinen Finalrennen über 50 m (Finalteilnahme als Swim Off Sieger mit 11/100 Vorsprung) und 100 m Rücken in seiner Paradedisziplin 200 m Rücken mit 2.05.42 Min. die Bronzemedaille. Gleichzeitig wurde er für diese Leistungen bei den Junioren (17+18 Jahre) mit weiteren Medaillen und als Sieger über 200 m Vierlagen geehrt.

Robin Affentranger | Der Landanzeiger
Robin Affentranger
Aarefisch-Juniorin Anna Vismara | Der Landanzeiger
Aarefisch-Juniorin Anna Vismara

Als schnellste Juniorin über 50 m Delphin in 28.17 Min. zeigte sich Anna Vismara. In der gleichen Kategorie stand auch David Radam als 3. über 400 m Freistil in 4.10.52 Min. auf dem Podest. Die Trainer beurteilten das Teamresultat mit 14 Finalteilnahmen und den zahlreichen Medaillen bei der Elite und den Junioren als gut und waren darum auch zufrieden. Nun sind vier Wochen wohlverdiente Ferien angesagt, bevor das Training Mitte August wieder beginnt.

Im Blickpunkt stand der Aarauer Verein auch am Sonntag, als die Aarefisch-Schwimmerin Nora Meister, mehrfache WM- und Paralympics-Medaillengewinnerin im Para-Schwimmen, als Ehrengast den Gewinnern die Medaillen überreichte.

Als letzter Schwimm-Höhepunkt dieses Sommers beginnt heute Donnerstag die Nachwuchs Schweizermeisterschaft in Tenero. Auch dort nimmt ein Aarefisch-Team teil, das sieben Schwimmerinnen und Schwimmer umfasst, die sich in verschiedenen Disziplinen qualifizieren konnten.

Schweizer Männer und Frauen gewinnen je Silber an den World Games

Grossartiger Erfolg für den Schweizer Faustballsport | Der Landanzeiger

Die Schweizer Faustballerinnen und Faustballer – mit den Geschwistern Egolf aus Oberentfelden – zeigen ein grossartiges Turnier an den World Games in Birmingham, im US-Bundesstaat Alabama.

Die Männer erreichten wie bereits 2017 den Final, wo sie sich den grossen Favoriten aus Deutschland mit 1:4 geschlagen geben mussten.

Die Schweizerinnen spielten ihren Final ebenfalls gegen die Favoritinnen aus Deutschland. Trotz eines fulminanten Starts und einer grossartigen Leistung unterlagen sie Deutschland am Ende mit 2:4.

Ein Resultat, auf das die Schweizer Frauen mehr als stolz sein dürfen, gewannen sie doch im Halbfinal gegen Brasilien.

Schlussgang! Räbmatter glänzte beim Aargauer «Kantonalen»

Schlussgang! Räbmatter glänzte beim Aargauer «Kantonalen» | Der Landanzeiger

Auch wenn er im Schlussgang bereits nach 46 Sekunden dem Festsieger Pirmin Reichmuth unterlag, darf Patrick Räbmatter mit seiner Leistung vom Sonntag zufrieden sein. In gewohnter Manier und mit einer bemerkenswerten Konstanz gewann er den sechsten Kranz der laufenden Schwingersaison. Räbmatter schaffte mit vier Plattwürfen den Einzug in den Schlussgang. «Ich bin zufrieden, wie es gelaufen ist», sagte der Uerkner gegenüber der Aargauer Zeitung. Nach dem Schlussgang hievte der Unterlegene Räbmatter den Festsieger Reichmuth auf seine Schultern, als Zeichen der Anerkennung. So konnte sich der Zuger von den 6000 Zuschauer standesgemäss feiern lassen. Normalerweise übernehmen Clubkollegen diesen «Job».

Erfreulicherweise gewannen mit Tim Roth (Erlinsbach) und Pirmin Reinhard (Attelwil) zwei Regionale erstmals das begehrte Eichenlaub. Weitere Kränze erkämpften sich Kaj Hügli (Attelwil) und Oliver Hermann (Erlinsbach). Insgesamt gingen am Aargauer «Kantonalen» 13 von möglichen 19 Kränze an den Gastgeberkanton.

Der FC Aarau ist startklar

Der FC Aarau ist startklar | Der Landanzeiger

Beide Vereine hatten ihre Mannschaft am letzten Wochenende vor dem Pflichtspielauftakt zweigeteilt, um mehrere Testpartien bestreiten zu können; so hatten sich die Schützlinge vom neuen Altach-Trainer Miroslav Klose beim «Season Opening» bereits mit dem FC Winterthur (1:1) duelliert. In Bludenz (AUT) gingen die Vorarlberger, welche sich in der vergangenen Saison erst am finalen Spieltag in der höchsten Spielklasse halten konnten, mit der ersten Abschlusschance sogleich in Führung. In der 36. Minute konnte der FCA durch Nikola Gjorgjev ausgleichen. Kurz vor der Pause verschoss der Aarauer Gashi einen Elfmeter. Umso präziser war der folgende Abschluss von Gjorgjev nach der Pause, als er einen Freistoss von linksaussen zum 2:1 für den FC Aarau in den entfernten Winkel zirkelte (57.).

Morgen Saisonstart mit Heimspiel
Der FC Aarau beschliesst seine Vorbereitungsphase somit mit dem dritten Sieg in vier Spielen, ergänzt durch den Erfolg beim Blitzturnier in Baden. Morgen Freitag (Anpfiff um 20.15 Uhr) wird die neue Challenge-League-Saison 2022/23 mit einem Heimspiel gegen den FC Vaduz im Stadion Brügglifeld lanciert.

Brasilianer zurück in Schlossrued

Brasilianer zurück in Schlossrued | Der Landanzeiger

Vor der 14. Austragung des internationalen Faustball-Abendturniers in Schlossrued endet die Ära von Dominik Gugerli. Der ehemalige Freiämter Internationale siegte im letzten Jahr mit einer deutsch-schweizerischen Auswahl unter dem Namen VfB Stuttgart Selections. Jürg Hochuli, der Faustballverantwortliche des Turnvereins Schlossrued, hat sich für andere Mannschaften entschieden. Die Zusagen der beiden brasilianischen Teams, die sich nach zweijährigem Unterbruch wieder auf Schweizer Sommertournee befinden, lagen schnell vor, und auch Vöcklabruck zeigte sofort Interesse, in Schlossrued zu spielen. Als Schweizer Vertreter ist Neuendorf zum dritten Mal im Ruedertal dabei.

Brasilianische Stimmung und Weltklasse erlebten die Faustballfans der Region letztmals vor drei Jahren. 2019 gewann das Nationalteam von Brasilien den Raiffeisen-Rued-Pokal überlegen. Porto Alegre hatte in den Anfängen des Schlossrueder Turnieres 2005 und 2008 zweimal gesiegt.

Das 14. Internationale Abendturnier am Donnerstag, 11. August, auf dem Schlossrueder Sportplatz beginnt wie gewohnt um 17 Uhr mit dem ersten Halbfinal, gefolgt von der zweiten Begegnung um 18 Uhr. Nach einem Sponsorenapero spielen um 19.30 Uhr die beiden Halbfinalverlierer um Rang 3. Der Final auf vier Gewinnsätze ist auf 20.30 Uhr angesetzt.

Drei Medaillen für Florian Langenegger

Drei Medaillen für Florian Langenegger | Der Landanzeiger

An der SM der Elite im Kunstturnen mit dabei war auch Florian Langenegger von der Kunstturnerriege des STV Schlossrued. Wegen einer Verletzung am Bizeps konnte er nicht den gesamten Mehrkampf turnen und musste sich kurzfristig für drei Geräte abmelden. An den anderen drei Geräten erturnte er sich aber mit beeindruckenden Leistungen je einen Finalplatz. Das Aushängeschild der Kunstturnerriege Schlossrued holte mit zwei nahezu perfekten Sprüngen den Schweizer-Meister-Titel am Sprung.

Damit nicht genug: Am Boden und am Pferdpauschen zeigte er neue und schwierigere Übungen und stand jeweils als Dritter mit der Bronzemedaille auf dem Podest. Die Kunstturnerriege Schlossrued freut sich über die Aufnahme Langeneggers ins Schweizer Nationalkader.

Buchs spielte um den NLA-Aufstieg

Buchs spielte um den NLA-Aufstieg | Der Landanzeiger

Nach der starken letzten Saison, als die Aarauer Männer-Equipe um Captain Diego Roth die vierte Aufstiegsrunde erreicht hatte, nahmen sich die Aarauer für die diesjährige Saison in der Nationalliga C wieder einiges vor. Vor allem weil mit Slobodan Mavrenski und Muhamed Fetov zwei Routiniers zum Team gestossen sind. In den Gruppenspielen liessen die Aarauer dann auch nichts anbrennen und holten sich trotz einer knappen 4:5-Niederlage gegen Genf den Gruppensieg.

Auch die erste Aufstiegsrunde in Richtung Nationalliga B gestalteten die Aarauer siegreich. Gegen Green Club Romanel waren sie das bessere Team und siegten mit 6:3. In der zweiten Aufstiegsrunde wartete dann aber mit Bulle eine äusserst starke Equipe auf die Aarauer, die in dieser Begegnung nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten und daher auf jeder Position schwächer klassiert waren als die Gäste aus der Westschweiz. Und so kam es, dass die Begegnung bereits nach den Einzelpartien entschieden war – 1:5 lautete das Verdikt aus Aarauer Sicht. Damit endet die diesjährige Saison der Aarauer früher als noch vor einem Jahr. Dennoch waren sie das stärkste Aargauer Team in der Nationalliga C.

Zwei Abstiege aus der NLA
Der TC Buchs stellte derweil gleich drei Teams in den nationalen Ligen bei den Senioren. Am erfolgreichsten waren die Aufsteigerinnen in der Altersklasse 30+. Sie holten sich in ihrer ersten NLB-Saison gleich den Gruppensieg und konnten um den Aufstieg in die NLA mitspielen. Dort mussten sie sich allerdings in der ersten Runde im Aargauer Derby dem Team aus Lenzburg mit 1:5 geschlagen geben.

Buchs spielte um den NLA-Aufstieg | Der Landanzeiger
Bettina Ernst und ihr 30+-NLB-Team des TC Buchs holten sich in ihrer ersten NLB-Saison gleich den Gruppensieg und konnten um den Aufstieg in die NLA mitspielen.

Weniger erfolgreich verlief die diesjährige Meisterschaft für die Seniorinnen 40+ in der Nationalliga A. Sie verpassten hauchdünn um einen Punkt die Teilnahme an den Finalspielen und mussten so den Gang in die Abstiegsspiele antreten. Dort unterlagen sie dem LTC Winterthur mit 2:4 und müssen nächstes Jahr wieder in der NLB auflaufen. Dasselbe Schicksal ereilte auch die NLA-Senioren 65+ des TC Buchs. Sie verfehlten die Aufstiegsspiele klar und mussten sich in der Abstiegsrunde Stade-Lausanne ebenfalls mit 2:4 geschlagen geben.

Ligaerhalt für Entfelden
Den Ligaerhalt geschafft haben dagegen die Frauen 30+ des TC Entfelden. Die Entfelderinnen um Captain Sandra Schneider holten sich in den Gruppenspielen dank zwei Siegen Rang zwei und durften so in den Aufstiegsspielen antreten. Dort allerdings bedeutete bereits die erste Runde Endstation. Gegen die Equipe aus Wallisellen war nichts zu holen und die Entfelderinnen mussten sich mit 2:4 geschlagen geben.

Goldmedaille als Belohnung

Goldmedaille als Belohnung | Der Landanzeiger

Unter der Leitung von Sabrina Hochuli traten Andrea Steiner, Petra Hunziker, Alisha Müller und Ladina Eich erstmals in der neuen Fünferteam-Disziplin auf. Nachdem lange nicht klar war, wie es mit dem schon 2019 sehr erfolgreichen Gym-Team weitergeht, entschlossen sich die Turnerinnen, einen Neustart zu wagen. Für die kurze Vorbereitungszeit wurde von allen Flexibilität, Teamgeist, Selbstdisziplin und vor allem Ehrgeiz abverlangt. Dies machte sich erstmals am 10. Juni am Turnibutz-Wettkampf in Vordemwald mit der Sieger-Note 9.97 bezahlt.

Am 20. August geht es an die Deutschschweizer Meisterschaften und somit um Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften.

Team im Umbruch – Hohe Ziele

Team im Umbruch – Hohe Ziele | Der Landanzeiger

«Wir wollen um die Plätze 1 bis 3 spielen» hielt Präsident Philipp Bonorand während der Medienkonferenz fest. Er erinnerte daran, dass der FC Aarau als Ausbildungsverein mit Abgängen der besten Spieler rechnen muss und dies ganz im Sinne des vor zwei Jahren festgelegten Leitbilds geschehe. Denn nur durch diese Blutauffrischung würden neue, junge Talente eine Chance auf Einsätze bekommen, so Bonorand.

Neben Donat Ruhdani (zu YB) und Randy Schneider (St. Gallen) verlassen auch Raoul Giger (Lausanne) und Ersatztorhüter Nicholas Ameter (Wil) den Verein. Verpflichtet wurden bislang Valon Fazliu (Wil), Nuno da Silva (GC) und das portugisische Talent Ivo Candé. «Weitere Zuzüge werden folgen», versicherte Sportchef Sandro Burki im Hinblick auf die neue Saison. «Ziel ist es, jede Position doppelt besetzt zu haben, ergänzt mit polyvalent einsetzbaren Spielern». Das lässt auf einen 25-Mann-Kader schliessen, den man heute eigentlich schon hat. Von den jungen Spielern, die sich derzeit noch auf der Kaderliste befinden, werden wohl noch einige an Partnerclubs wie dem FC Baden ausgeliehen, der eben erst in die 1. Liga Promotion aufgestiegen ist. Eile besteht nicht, denn das Transferfenster ist noch sehr lange offen. Weil es in der neuen Saison zwei Direktaufsteiger gibt und einen Barrage- Platz, ändert sich am sportlichen Ziel nichts, man will um den Aufstieg spielen – sprich: Platz 1 bis 3 erreichen.

GV ohne Überraschungen
Auch abseits des Spielfelds bleibt der FC Aarau im Wandel. Während man geduldig auf einen weiteren Bundesgerichtsentscheid bezüglich neuem Stadion wartet, wird das Brügglifeld so weit es geht aufgerüstet. Ein neues Catering- Konzept mit weniger langen Warteschlangen, modernere Büros und eine aufgefrischte VIP-Zone bieten das Nötigste an Komfort. Auch ein neues Tricot wird man kurz vor dem ersten Ernstkampf präsentieren. Die Einzeleintrittspreise bleiben unverändert, derweil die Preise für ein Stehplatz-Saisonabonnement leicht angehoben werden. Neu dabei sind allfällige Cupspiele und die Barrage. «Auf diese weise werden wir einem viel geäusserten Wunsch gerecht, wonach Dauerkartenbesitzer auch für diese Spiele ihr Ticket auf sicher haben möchten.»

Nur wenige Tage nach der traditionellen Medienkonferenz fand die erstmals im Stadion Brügglifeld abgehaltene Generalversammlung der FC Aarau AG statt. Die Aktionäre wählten David Bader als neues Mitglied des Verwaltungsrats. Für das Rechnungsjahr 2021 wurde bei einem Umsatz von 3,8 Mio. Franken, ein Verlust von 172’558 Franken ausgewiesen.

Forchini und Albin siegten – Rang 3 für Roth

Der Sieg bei den Frauen von Ramona Forchini (JB Brunex Superior) kam einer grossen Überraschung gleich. Denn mit Rebecca McConnell (Aus), Kate Courtney (USA) und Line Burquier (Fra) standen vor dem Start andere Athletinnen in der Rolle der Favoritin. Doch die 28-jährige Forchini zeigte keinen Respekt vor den grossen Namen. In Abwesenheit der stärksten Schweizer Bikerinnen, welche alle an der Tour de Suisse im Einsatz stehen, nutzte sie die Gunst der Stunde. Schnell hatte Forchini einen Vorsprung von mehr als 15 Sekunden. Diesen konnte sie von Runde zu Runde ausbauen.

Im Ziel zeigte sich Forchini über ihren ersten Sieg in einem HC-Rennen überrascht: «Das kommt für mich nun völlig unerwartet. Nachdem ich schon in der ersten Runde eine Lücke hatte, fuhr ich einfach mein Tempo weiter.» Forchini sagte weiter, dass sie sich des Sieges nie sicher gewesen sei und jederzeit mit einem Angriff McConnell gerechnet hat. McConnell, die vierfache Weltcupsiegerin dieser Saison, versuchte in der Tat die Lücke zu Forchini zu zufahren – vergeblich. Am Ende musste die Australierin auch noch der 19-jährigen Line Burquier den Vortritt lassen.

Das Rennen der Herren entwickelte sich zu einem echten Krimi. Die Schweizer forderten den zweifachen Gränichen-Sieger Anton Cooper (NZL) heraus. Mit dem Lokalmatador des organisierenden RC Gränichen, Joel Roth (Kölliken), dem Cupleader Andri Frischknecht, und dem Aufsteiger der Saison, Vital Albin, zeigten sich die stärksten Schweizer gleich von Beginn weg an der Spitze des Rennens. Joel Roth und Andri Frischknecht agierten als Aktivposten und bestimmten meist das Tempo. Doch in der zweitletzten Runde konnte der Solothurner Luke Wiedmann mit einem Kraftakt auch noch Anschluss an die Spitze herstellen. Zu fünft ging es in die letzte Runde.

Andri Frischknecht griff als Erster an. Dieser Tempoverschärfung fielen Cooper und Wiedmann zum Opfer. Doch noch im gleichen Anstieg setzte Vital Albin, der sich bis zu diesem Zeitpunkt meist an zweiter Position aufgehalten hatte, zum Konter an. Er übernahm die Spitze und konnte auf der zweiten Hälfte der äusserst spektakulären und anspruchsvollen Runde einen kleinen Vorsprung bis in Ziel herausfahren.

Wie für Forchini war es auch für Albin der erste Sieg an einem HC-Rennen: «Heute hat einfach alles gepasst: Meine Form, meine Taktik. Das Warten bis zur Schlussrunde hat sich gelohnt», resümierte der 23-Jährige. Platz zwei ging an Andri Frischknecht. Mit dem dritten Platz holte sich Joel Roth einen Podestplatz und überzeugte einmal mehr in Gränichen.

Teufenthal: Sieg zum Abschluss

Teufenthal: Sieg zum Abschluss | Der Landanzeiger

Im letzten Jahr waren es die Männer des TC Belvoir, welche der Equipe aus Teufenthal den Gang in die Aufstiegsspiele verwehrten. Jetzt konnten sich die Wynentaler in der letzten Begegnung der Gruppenphase dafür revanchieren. Die Equipe von Captain Patrik Hartmeier zeigte einen konzentrierten Auftritt und konnte sich dank Siegen von Mika Brunold, Patrik Hartmeier, Dario Huber und Noël Kunz bereits nach den Einzelpartien vorentscheidend mit 4:2 absetzen. Mit drei weiteren Siegen erhöhten sie auf das Gesamtskore von 7:2. Damit ziehen die Teufenthaler in der Endabrechnung an Belvoir ZH vorbei und klassieren sich auf dem vierten Gruppenrang hinter Genf, Seeblick ZH und Büsingen. Trotz den drei Auftaktniederlagen gegen die Top 3 der Gruppe hatten die Teufenthaler letztlich nichts mit dem Abstieg zu tun und haben ihr Saisonziel «Ligaerhalt» souverän erreicht.

Nur noch Aarau im Rennen
In der Nationalliga C haben sich zwei Aargauer Männer-Teams für die Aufstiegsspiele qualifiziert: Aarau und Lenzburg. Nach der ersten Runde ist nur noch ein Team übrig geblieben. Die Lenzburger haben sich mit einer 1:5-Niederlage gegen Lausanne-Sports II aus der Meisterschaft verabschiedet. Weiterhin im Rennen sind dagegen die Aarauer, die ihr Aufstiegsspiel gegen Green Club Romanel souverän mit 6:3 gewannen und nun in der nächsten Runde wiederum gegen eine Equipe aus der Westschweiz antreten müssen. Diesmal kommen die Gegner aus Bulle. Die anderen drei NLC-Equipen der Aktiven mussten am letzten Wochenende die Abstiegsspiele bestreiten. Und leider verloren zwei diese wichtige Partie.

Drei Abstiege aus der NLA
Auch die fünf Aargauer NLA-Teams der Senioren mussten allesamt in die Abstiegsspiele. Die Buchser Frauen 40+ unterlagen dem LTC Winterthur mit 2:4 und die Buchser Männer 65+ verloren mit demselben Resultat gegen Stade-Lausanne. Damit müssen die beiden Buchser Teams den Abstieg in Kauf nehmen. Genauso wie die Männer 35+ des TC Teufenthals, die in der NLA viermal verloren und absteigen.

Gränichen schreibt ein Stück Bikegeschichte

Es war 1991. Mountainbiken war noch eine ganz junge Sportart in der Schweiz. Doch der neue Trendsport, welcher in Amerika entstand, entfachte schnell auch hierzulande Feuer. Hans Hirter war eine der treibenden Kräfte. Er brachte den Bikesport quasi nach Gränichen – oder gar in den ganzen Kanton Aargau. Im Rahmen der «Aargauer Mountainbike Meisterschaft», welche vom damaligen Kantonalverband SRB Aargau durchgeführt wurde, fiel zum ersten Mal ein Startschuss eines Mountainbikerennens in Gränichen.

Lange in Stirnemanns Hand
Der RC Gränichen, welcher sich bis zu diesem Zeitpunkt vor allem aktiv im Bereich der Durchführung von Radquers, KM-Tests und Geschicklichkeitsfahren engagierte, war also bei den ersten Tritten des Mountainbikesports mit von der Partie. Erst ein Jahr zuvor hatten die ersten Weltmeisterschaften überhaupt stattgefunden, in Durango (USA). Die ersten Schweizer Meisterschaften sollten gar erst drei Jahre später, 1994, folgen. Einer der Mitte der Neunzigerjahre in diese Szene und den RC Gränichen «hineinrutschte» ist Beat Stirnemann: «Es wurde ein bisschen zu einer Familienangelegenheit», erzählt der eigentliche Mister Bike in Gränichen. 1994 übernahm sein Bruder Paul für vier Jahre das OK-Präsidium, Beat anschliessend selber für zwei Jahre, bevor er U19-Nationalcoach wurde. Dann übergab er dieses Amt an einen weiteren Bruder, Peter. Von 1999 bis 2010 prägte Peter Stirnemann und sein Team die Schweizer Bikeszene.

Australier gewinnt SM
Ein besonderer Meilenstein waren die ersten Schweizer Meisterschaften, welche 2000 zum ersten Mal in Gränichen stattfanden. Diese Meisterschaften waren in vielerlei Hinsicht speziell, wie sich Beat Stirnemann noch heute erinnert: «Der Australier Cadel Evans, welcher später auch die Tour de France gewann, war der Sieger. Damals durften noch Ausländer an der SM starten.» Auch das Schweizer Fernsehen war vor Ort und berichtete praktisch ausschliesslich über den Sieger Cadel Evans. Dies führte dazu, dass anschliessend das Reglement geändert wurde und seither an den Meisterschaften nur noch Schweizerinnen und Schweizer starten dürfen. Insgesamt fünf Mal haben die Schweizer Meisterschaften nun bereits im Moortal stattgefunden (2000, 2007, 2010, 2019, 2020). Während das Organisationskommittee von 2011 bis 2020 von Manuel Eichenberger geführt wurde, erfolgte auch eine Aufwertung im internationalen Kalender. Seit 2012 trägt das Rennen den Status «Hors Categorie». Das bedeutet, dass nur die Weltcuprennen höher eingestuft sind.

Seit dem letzten Jahr hat nun Rafael Geiser das Präsidium übernommen, nachdem sogar auf der Kippe stand, ob eine Nachfolge für Manuel Eichenberger gefunden werden kann. «Einer muss es ja machen», sagt der neue OK-Präsident lachend und fügt sogleich hinzu, dass er sich auf äusserst erfahrenes und eingespieltes Team verlassen kann. Die Tatsache macht aber auch in Gränichen nicht Halt, dass es immer schwieriger wird für ehrenamtliche Vereine und Organisationen, einen solchen Grossanlass durchführen zu können. Die Anforderungen sind in den letzten 30 Jahren massiv gestiegen. Gerade in den letzten paar Jahren hatte der RC Gränichen intensiv um die Bewilligung für die Durchführung ringen müssen. Nicht im Bereich der Auflagen, sondern auch im Bereich der Finanzierung lägen die grossen Herausforderungen, wie Geiser sagt.

Neue Strecken gesucht
Dass es in Gränichen auch nach 30 Austragungen weitergeht, ist klar. Klar ist auch, dass sich das Team um OK-Präsident Geiser auch in Zukunft agil zeigen muss. Denn ab dem Jahr 2025 wird in Gränichen das Herzstück der Strecke, die grosse Kiesgrube, vollständig renaturiert. So beginnen schon jetzt die Gedankenspiele, wie auch nach 2025 am gleichen Ort hochstehender Bikesport wettkampfmässig ausgeübt werden kann.

An den beiden Renntagen vom Samstag und Sonntag werden von den Nachwuchs- und Hobbykategorien bis zu den Profis bis 800 Fahrerinnen und Fahrer erwartet. Bei den Männern fordern die Schweizer Vital Albin, Thomas Litscher, der Kölliker Joel Roth und Andri Frischknecht den Neuseeländer Anton Cooper heraus. Bei den Frauen gilt die Überfliegerin der Saison, Rebecca McConnell (Aus), die absolute Topfavoritin.


Zeitplan

Samstag, 18. Juni
09.45: Soft (2014–2016) Parcours
10.30: Cross (2012 / 2013) Parcours
11.30: Soft (2014–2016) 2 Mini
12.00: Cross (2012 / 2013) 3 Mini
13.00: Rock (2010 / 2011) 1 Startrunde + 3 kleine Runden
14.00: Mega (2008 / 2009) 1 Startrunde + 3 mittlere Runden
15.15: Hard (2006 / 2007) 1 Startrunde + 3 grosse Runden

16.25: Bike Trophy (2005 und älter) 31.7 km, 819 Hm; Rundkurs im Gränicher Waldgebiet Rütihof auf öffentlichen, nicht gesperrten Waldwegen sowie asphaltierten Strassen, keine Singletrails. – Startgeld Fun Herren und Damen 45 Franken, Nachmeldung am Renntag bis 14.00 Uhr möglich gegen Aufpreis von 10 Franken.

16.30: Fun Herren (1993–2005) 1 Startrunde + 3 gr.
16.30: Fun Master (1983–1992) 1 Startrunde + 3 gr.
16.31: Fun Senioren 1 (1983–1992) 1 Startrunde + 3 gr.
16.31: Fun Senioren 2 (1972 und älter) 1 Startrunde + 3 gr.
16.31: Fun Frauen (2005 und älter) 1 Startrunde + 2 gr.
17.45: Pfüderirennen

Sonntag, 19. Juni
08.45: Amateure/Masters (2003 und älter)
10.15: Junioren (2004 / 2005)
12.00: Elite Frauen (2003 und älter)
12.05: Juniorinnen (2004 / 2005)
14.15: Elite Herren (2003 und älter)

Die Rundenanzahlen werden am morgen bei der Startnummer Ausgabe bekannt gegeben.

www.swissbikecup.ch


Endlich wieder ein Wytropfe-Cup

Endlich wieder ein Wytropfe-Cup | Der Landanzeiger

Nach zwei Jahren coronabedingten Pausen konnte der PC Entfelden Ende Mai wieder den Wytropfe-Cup durchführen. Einige der 40 angereisten Teams aus 13 Clubs kamen, um einen sportlich erfolgreichen Tag zu erleben, andere hatten weniger Ambitionen und freuten sich vor allem auf das Mittagessen: Risotto mit Salsicce, das bei dieser Veranstaltung seit rund 20 Jahren vom Kochteam des Pétanque Clubs Entfelden zubereitet wird und jeweils auf grosse Beliebtheit stösst.

Die 40 Doubletten-Teams mussten sich vor dem Mittagessen in zwei Runden mit zugelosten Gegnern messen. Man kennt sich aus vielen Turnierbegegnungen und freute sich nach der Auslosung zur ersten Runde ob der «leichten » Gegnerschaft, oder war etwas geschockt, wenn’s einem just einen der Favoriten beschert hatte. Einige dieser Favoriten, darunter auch ehemalige Sieger, verzeichneten einen schwachen Start und mussten am Morgen beide Matches abgeben, konnten also früh ihre Ambitionen begraben. Andere drehten jedoch nach der ersten, verlorenen Partie in der zweiten Runde auf und zogen bis zum fünften und letzten Match gnadenlos durch. So das erfolgreichste Entfelder Team, Freddy Blatter/ Maurizio Casagrande, welches am Ende den ausgezeichneten dritten Rang belegte.

Endlich wieder ein Wytropfe-Cup | Der Landanzeiger
Unter den gespannten Blicken der Clubkameraden wirft Freddy Blatter, der Präsident des Pétanque Club Entfelden, konzentriert und mit einer gewissen Eleganz eine seiner drei Pétanque-Kugeln.

Nur ein Team blieb makellos
Das «Silbermedaillenteam» Christian Neff und Bruno Neuhold vom PC Erlinsbach hatte in der zweiten Runde eine bittere 12:13-Niederlage zu beklagen, konnte aber ansonsten überzeugen. Vom ersten bis zum letzten der fünf Spiele blieb nur ein Duo makellos: Roger Heiz und Thomas Stückelberger vom PC Fricktal, gewannen alle fünf Partien souverän und standen am Schluss zuoberst auf dem Podium.

Aïda Shouk verstärkt Trainerstab des BTV Aarau

Aïda Shouk verstärkt Trainerstab des BTV Aarau | Der Landanzeiger

Die langjährige Schweizer Nationalspielerin war die letzten beiden Saisons Cheftrainerin bei Genève Volley in der NLA und hat daneben die Nachwuchsstrukturen des Genfer Clubs entwickelt. Seit Anfang dieses Jahres ist Shouk Assistenztrainerin im Schweizer Elite- und Juniorinnen-Nationalteam. Sie verfügt über die Trainer A-Einstufung und beginnt im Herbst die Ausbildung zur Trainerin Leistungssport.

«Mit Aïda Shouk konnten wir eine Trainerin mit Spiel- und Coachingerfahrung auf höchstem Schweizer Niveau verpflichten», freut sich Harald Gloor, Sportlicher Leiter des BTV Aarau Volleyball. «Aïda kann den Athletinnen viel von ihren gesammelten Erfahrungen mit auf den Weg geben. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Aïda und auf die weitere Entwicklung des NNV Aarau.»

Aïda Shouk blickt erwartungsvoll auf die neue Aufgabe: «Nach zwei Jahren als NLA Headcoach freue ich mich, Teil des professionellen Trainerstaffs des Nationalen Nachwuchsvereins in Aarau zu werden. Der Austausch mit anderen guten Trainerinnen und Trainern ist wertvoll für meine Karriere und wird eine neue Erfahrung für mich sein. Ich investiere seit Jahren viel Zeit und Leidenschaft in die Entwicklung des Schweizer Volleyballs. Im NNV Aarau habe ich jetzt die Chance, mit einigen der besten Talente des Schweizer Frauenvolleyballs zu arbeiten.» Aïda Shouk wird ihre Tätigkeit in Aarau am 1. Oktober 2022 antreten.