Kath­rin Stir­n­e­mann (Bil­der: zVg)

Moun­tain­bike-Wee­kend Grä­ni­chen

Stirnemanns assen hartes Brot

7. Juni 2018 | Sport

Die Strecke in Grä­ni­chen mit pro Run­de 4.46 km Län­ge und 186 Höhen-metern for­der­te bei die­sem schö­nen, son­ni­gen Wet­ter vor allem in der mitt­le­ren «Back­ofen­schlei­fe» in der alten Kies­gru­be enor­me Ener­gie im schat­ten­lo­sen Auf­stieg.

Kath­rin Stir­n­e­mann star­te­te gut in ihre sechs Run­den, hat­te einen klei­nen unbe­deu­ten­den Strauch­ler im ersten Sin­gle­trail und kam als 9. aus der ersten Run­de zurück. Ihre Lei­stung war kon­stant gut, aber der erhoff­te Exploit blieb aus. Sie wur­de schluss­end­lich gute 9. «Die Hit­ze war heu­te bru­tal. Ich hät­te ger­ne mehr gezeigt, aber dann wäre ich geschmol­zen …»

Mat­thi­as Stir­n­e­mann star­te­te ful­mi­nant, lag auf Platz 2 nach dem Start­hang und auf Platz 5 nach der ersten von -sie­ben Run­den. Die zwei­te Run­de den Start­hang hoch power­te Team­kol­le­ge Schur­ter an ihm vor­bei und Mat­thi­as ver­such­te ihm zu fol­gen.

Die­ses welt­mei­ster­li­che Tem­po­for­cing bezahl­te Mat­thi­as bit­ter: 17. Run­den­zeit in Run­de 2, 18. Run­den­zeit in der 3. Run­de und durch­ge­reicht im Feld bis auf Platz 17. Danach fing er sich wie­der und konn­te noch auf Platz 11 vor­fah­ren.

«Nino in der 2. Run­de nach­fah­ren, war für mich in mei­nem Form­zu­stand defi­ni­tiv zu hoch gepockert – aber: nur wer wagt, gewinnt. Scha­de, aber war eine immense Stim­mung am Strecken­rand.»

Näch­stes Ren­nen der bei­den: die Schwei­zer­mei­ster­schaft am Sonn­tag, 22. Juni in Ander­matt.

ZVG

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Mat­thi­as Stir­n­e­mann