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«Swiss Faustball MVP-Award» wird lanciert

4. Mai 2018 | Sport

Im Hin­blick auf die Anfang Mai begin­nen­de Feld­sai­son lan­ciert Swiss Faust­ball eine Neue­rung: Bei den Män­nern und bei den Frau­en wird der «Swiss Faust­ball MVP-Award» ver­ge­ben.

In vie­len gros­sen Sport­li­gen die­ser Welt ist es zur Tra­di­ti­on gewor­den, am Ende der Sai­son die wert­voll­sten Spie­le­rin­nen und Spie­ler, die soge­nann­ten MVP (Most Valu­able Play­er) aus­zu­zeich­nen. Auch im Schwei­zer Faust­ball wur­den schon Trai­ner, sowie Spie­le­rin­nen und Spie­ler des Jah­res aus­ge­zeich­net – damals in Form von Publi­kums­ab­stim­mun­gen. In der kom­men­den Feld­sai­son wer­den nun erst­mals sowohl bei den Män­nern als auch bei den Frau­en die wert­voll­sten Akteu­re von einer Fach­ju­ry gewählt. Neben dem Gewinn einer Tro­phäe ist die Aus­zeich­nung mit 500 Fran­ken dotiert.

«Mit die­ser MVP-Wahl wol­len wir die natio­na­le Mei­ster­schaft in der höch­sten Spiel­klas­se auf­wer­ten und einen wei­te­ren Anreiz schaf­fen», sagt Hans­pe­ter Brig­ger, Chef Lei­stungs­sport von Swiss Faust­ball. «Es liegt mir am Her­zen, unse­ren Sport bes­ser zu ver­kau­fen. Die MVP-Wahl ist eine Mass­nah­me dafür.»

Trai­ner als Fach­ju­ry

Gewählt wird der wert­voll­ste Spie­ler von einer Fach­ju­ry, die aus den Trai­nern der NLA-Teams besteht. Bei den Män­nern geben die neun NLA-Coa­ches der Män­ner, sowie die Natio­nal­trai­ner Oli­ver Lang und Hans­pe­ter Brig­ger ihre Stim­me ab, bei den Frau­en sind es acht NLA-Coa­ches und die Natio­nal­trai­ner Anton Läs­ser und Ben­ja­min Mar­ti-Suter. Soll­te es zu einem Gleich­stand kom­men, hat der Chef-Natio­nal­trai­ner den Stich­ent­scheid.

Bewer­tet wer­den die Lei­stun­gen über die gesam­te Pha­se der Qua­li­fi­ka­ti­on. Die Coa­ches müs­sen ihre Stim­me in der Woche nach der letz­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de zur Aus­wer­tung abge­ben. Der «Swiss Faust­ball MVP-Award» wird dann im Rah­men der Sie­ger­eh­rung des Final4-Tur­niers in Ober­ent­fel­den erst­mals über­ge­ben.

ZVG