Nehmen Sie Platz im Brügglifeld

Sitzplätze im Stadion Brügglifeld | Der Landanzeiger

Rund 50 freiwillige Helfer, darunter auch der neue FC Aarau-Präsident Philipp Bonorand und Stadträtin Suzanne Marclay-Merz, haben das Brügglifeld-Stadion coronatauglich gemacht und 2400 Sitze auf die Stehplatzrampen montiert. 

Wenn am Samstag die Fans ins Brügglifeld-Stadion pilgern zum Heimspiel gegen Xamax (Anpfiff: 18.30 Uhr), wird sich das Stadion komplett verwandelt haben. Aus den Stehplatzrampen wurden Sitzplatz-Tribünen. Täglich rund 50 freiwillige Helfer schraubten fleissig und montierten 2400 Sitzplatz-Schalen. Unter den Helfern waren auch FCA-Präsident Philipp Bonorand, Sportchef Sandro Burki, Chefcoach Stephan Keller und Nachwuchschef Sven Christ. Aber auch Stadträtin Suzanne Marclay-Merz und viele weitere halfen mit bei der grossen Verwandlung des Brügglifeld in ein coronataugliches Sitzplatz-Stadion. 

Analog zur Haupttribüne sind die Sitzschalen ebenfalls in den Klubfarben Schwarz, Rot und Weiss gehalten. Das Resultat sieht super aus.

Ein bisschen Zittern muss der FC Aarau aber noch: Die für die Durchführung des Xamax-Heimspiels nötige, schriftliche Bewilligung vonseiten des Kanton Aargaus ist bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht im Brügglifeld eingetroffen. 

Eine neue Talentschmiede in Aarau

Volleyballnachwuchs | Der Landanzeiger

Die Nachwuchsarbeit im Volleyballsport im Kanton Aargau hat einen neuen Stützpfeiler: Seit September ist das Nationale Trainingszentrum (NTZ) für Männer in Aarau angesiedelt. In diesem werden Nachwuchstalente im Alter von 15 bis 20 Jahren aus der ganzen Schweiz ausgebildet und an den Profisport herangeführt. Damit ist Aarau, nebst Rapperswil-Jona, einer von nur zwei Standorten in der Schweiz, wo diese professionelle Ausbildung angeboten wird. Das NTZ-Mandat wird von Swiss Volley vergeben. Mit Bujar Dervisaj steht den Spielern ein Trainer zur Seite, der bereits einigen Spielern zur Profikarriere auf nationalem und internationalem Parkett verholfen hat.

Ein Spiel ist die Belohnung fürs Training
Die Volleyballer des NTZ sind alle im Besitz einer Swiss Olympic Talent Card. Doch die Talente trainieren nicht nur zusammen, sondern treten auch in der nationalen 1. Liga unter dem Namen «Volley Talents Argovia» an. So haben sie Woche für Woche die Möglichkeit, das Gelernte direkt im Wettkampf umzusetzen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase und der Startniederlage gegen den BTV Aarau, konnten sie im ersten Heimspiel gegen Volley Wyna mit 3:1 gewinnen, ehe Malters zu stark war (0:3). Headcoach Dervisaj zeigt sich mit dem Start in das Projekt zufrieden und stellt Fortschritte fest: «Langsam verstehen die Spieler, dass sie sich am Ende einer Trainingswoche mit einem guten Spiel belohnen können. Es ist wie eine Prüfung, und diese haben sie durch kluge Entscheidungen bereits besser gemeistert als im ersten Spiel.»

Um die Trainingsbelastung zu regulieren, arbeitet das NTZ intensiv mit der Rennbahnklinik Muttenz zusammen. So kann das Krafttraining auf die individuellen Bedürfnisse der Spieler angepasst werden.

Auch im Nachwuchsbereich der Damen gibt es in Aarau ein ähnliches Projekt, so erhielt der BTV Aarau die Anerkennung zum Nationalen Nachwuchsverein (NNV) und bildet nun Athletinnen mit nationalem und internationalem Potential aus, die ebenfalls in der 1. Liga antreten. 

AarauInvest AG: Der unabhängige Aarauer Vermögensverwalter feiert sein 20-jähriges Bestehen

AarauInvest AG | Der Landanzeiger

AarauInvest AG ist seit 20 Jahren erfolgreich als unabhängiges Unternehmen für Vermögensverwaltung und Anlageberatung. Neben dem Kerngeschäft gehören auch Vorsorge- und Finanzplanung zu den Stärken des kompetenten Teams. AarauInvest legt grössten Wert auf individuelle Lösungen, die ganz auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sind. Und auf eine Anlagephilosophie, die auf einem langfristigen Anlagehorizont und grösster Transparenz beruht.

In diesem Jahr darf AarauInvest das 20-jährige Bestehen feiern. Keine Selbstverständlichkeit in dieser Branche, wenn man an die grossen internationalen Finanzkrisen und starken Börsenkorrekturen der letzten 20 Jahre denkt. Beständigkeit ist denn auch das Erfolgsgeheimnis. Beständig ist der Kundenstamm: die meisten Kunden vertrauen schon viele Jahre, einige seit Beginn, auf AarauInvest. Das Vertrauen verdient sich AarauInvest mit der Sorgfalt und dem hohen Verantwortungsbewusstsein, mit der die Vermögen ab Fr. 500’000.–, überwiegend von Privatkunden, betreut werden. Beständig ist auch das Team von AarauInvest: alle Teammitglieder sind seit über 10 Jahren dabei. Häufige Beraterwechsel sind daher ein Fremdwort.

Anlagephilosophie: Mit langfristigem Horizont überdurchschnittliche Renditen im Fokus
Ebenfalls auf Beständigkeit ausgerichtet ist die Anlagephilosophie von AarauInvest, die mit «sehr selektiv, transparent und langfristig» umschrieben werden kann und mit der überdurchschnittliche Renditen erzielt wurden. Daniel König, Partner und Mitglied der GL von AarauInvest, sagt dazu: «Viele Marktteilnehmer denken heute an kurzfristige Performance und verpassen dadurch die langfristig grossen Kurschancen von wachstumsstarken Firmen.» AarauInvest pflegt einen disziplinierten Anlagestil und lässt sich nicht durch Tagesaktualitäten verunsichern. Auch wenn die Kunden diese Philosophie teilen, so sind ihre Ziele und Wünsche doch sehr unterschiedlich. Das engagierte Team von AarauInvest unterstützt und berät ganz individuell bei der Festlegung der passenden Anlagestrategie. Auch die Depotbanken von AarauInvest sorgen für Beständigkeit und geben den Kunden Sicherheit, indem sie jederzeit Zugriff und Einsicht auf das angelegte Kapital haben. Mit dieser auf Langfristigkeit und Beständigkeit ausgerichteten Philosophie packen die engagierten Team-Mitglieder Stephan Schurter (Partner und Geschäftsleiter, VR-Präsident), Giovanni Fedrigoli (Partner und Mitglied der GL, VR-Mitglied), Daniel König (Partner und Mitglied der GL, VR-Mitglied), Anita König (Partnerin, VR-Mitglied), Luigi Scura (Kundenberater, Kadermitglied) und neu Raffael Huckele (Student an der HSG, Teilzeitmitarbeiter) die Zukunft an.

Hohlgasse 45
5000 Aarau
Telefon 062 822 92 92
info@aarauinvest.ch
www.aarauinvest.ch

Aaraus Stadtrat sieht nach dem Nein aus Suhr auch im neuen Perimeter grosses Entwicklungspotential

Zukunftsraum Aarau | Der Landanzeiger

Das Referendum zum Einwohnerratsbeschluss betreffend weiterer Beteiligung von Aarau am Projekt ist zustande gültig gekommen. Der Stadtrat sieht auch im neuen Perimeter ein grosses Entwicklungspotential für die Region. Das weitere Vorgehen wird Ende Oktober festgelegt.

Die Fusion zur neuen Kantonshauptstadt mit rund 45’000 Einwohnerinnen und Einwohnern hätte den ganz grossen Schritt für die Region bedeutet, schreibt der Aarauer Stadtrat in einer Mitteilung. Nachdem die Gemeinde Suhr nun aus dem Projekt ausgestiegen ist, umfasst der neue Perimeter mit Oberentfelden, Unterentfelden (entscheidet am 18. Oktober an der Urne) und Aarau rund 35’000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Vergleichbare Grösse wie Chur, Schaffhausen oder Neuenburg
Aarau würde damit seine Position als Kantonshauptstadt festigen und eine Grösse von vergleichbaren Kantonshauptstädten wie Chur, Schaffhausen, Freiburg oder Neuenburg erreichen, schreibt der Stadtrat weiter. Eine Beteiligung von Densbüren am Projekt bleibt weiterhin möglich, wenn das Referendum zustande kommt.

Departementmodell oder Stadtteilvertretung
Auch der neue Perimeter führt zu einer stärkeren Positionierung in der Region und im Kanton. Die heutige Struktur der Stadt Aarau kann nach wie vor sinnvoll weiterentwickelt werden, zum Beispiel mit der Einführung des Departementmodells oder den Stadtteilvertretungen. Insbesondere bleibt der finanzielle Spielraum, auch für die heutige Stadt Aarau, erhöht und es können Synergien erzielt werden.

Der Einwohnerrat Aarau hat der Fusionsanalyse am 24. August mit 30 Ja zu 12 Nein bei zwei Enthaltungen zugestimmt und den Stadtrat beauftragt, sich an der Fusionsvorbereitung (Ausarbeitung Fusionsvertrag) zu beteiligen. Dagegen wurde das Referendum ergriffen, das gültig zustande kam. Der Stadtrat wird über das weitere Vorgehen Ende Oktober entscheiden.

Neueröffnung Brockenstube am 16. Oktober 2020

Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger

Mehr als ein halbes Jahr waren die Brockenstube der Gemeinnützigen Frauen und der Handarbeitsladen in der Milchgasse in Aarau geschlossen. Geheimnisvolles passierte am Ziegelrain 16 hinter den mit Papier verklebten Fenstern. Die Anwohner mussten Toleranz und Geduld aufbringen, denn ein Umbau in einem alten Stadtreihenhaus verursacht Lärm und Mehrverkehr. Aber das Resultat lässt sich sehen! Die Brockenstube erstrahlt in neuem Glanz, hat jedoch ihren alten Charme behalten. Neu ist im gleichen Gebäude auch der Handarbeitsladen «strickundtrick» daheim. Den Laden an der Milchgasse haben wir aufgegeben.

Die Brocki konnte während des Umbaus nicht ausgeräumt werden. Das war eine riesige Herausforderung für den Architekten und die Handwerker. Trotz grosser Sorgfalt hatte sich eine dicke Staubschicht auf alle Waren gelegt. Aber auf die Frauen des Vereins ist Verlass. Eine Schar von Helferinnen aus anderen Ressorts entstaubte während Tagen jedes Löffeli, jedes Buch, jeden Lampenschirm. Und fleissige Hände aus dem Brockiteam räumten alles wieder übersichtlich und adrett präsentiert ein.

Neu ist auch das zweite Obergeschoss für die Kundschaft zugänglich. Dort stellen wir Möbel und Bilder aus. In dieser Galerie kann man nach Herzenslust nach alten Meistern und jungen Könnerinnen stöbern.

Im ersten Obergeschoss finden Sie wie bis anhin eine riesige Auswahl an Geschirr und Haushaltsutensilien, Schmuck und Kleider, Nippes und Bücher.

Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger
Im ersten Obergeschoss gibt es Geschirr, Schmuck, Kleider und mehr.
Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger
Im zweiten Obergeschoss sind Bilder und Möbel ausgestellt.

Auch im Untergeschoss hat sich einiges geändert. Etwa ein Viertel der Grundfläche belegt der Handarbeitsladen «strickundtrick». Dort bieten wir den woll- und garnaffinen Kundinnen Rat und Strickevents an. Und selbstverständlich werden die beliebten Socken, Mützen, Handschuhe, Pulswärmer, Pullover, Schals verkauft. Sie finden Geschenke für alle Generationen. Bestellungen für exklusive Strickwaren werden sehr gerne entgegengenommen und speditiv erledigt.

Die freiwilligen Helferinnen aus der Brockenstube und dem Handarbeitsressort freuen sich, Sie in den umgebauten Räumen zu bedienen. Mit den daraus resultierenden Gewinnen werden wie bis anhin soziale Institutionen in der Region unterstützt.

Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger

Öffnungszeiten am Ziegelrain 16
ab 16. Oktober 2020:
Mittwoch und Freitag
14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr

www.gfaarau.ch

Gemeinnützige Frauen Aarau | Der Landanzeiger
Grosse Auswahl an Haushaltsutensilien.

Mögliche Varianten diskutieren

Eine Fachgruppe hat basierend auf den Ergebnissen der Elternbefragung und dem Grossgruppenanlass vom vergangenen November mögliche Organisationsformen der schulergänzenden Tagesstrukturen erarbeitet. An einem zweiten Grossgruppenanlass wurden diese nun vorgestellt und diskutiert. In einem nächsten Schritt soll über die detaillierte Ausarbeitung entschieden werden.

Im Nachgang zur Elternbefragung und einem ersten öffentlichen Grossgruppenanlass, an dem die Bedürfnisse und Vorstellungen über die schulergänzenden Tagesstrukturen abgeholt wurden, setzten der Stadtrat Aarau, der Gemeinderat Buchs und die Kreisschulpflege eine Fachgruppe ein. 

Die Fachgruppe, bestehend aus den Trägerschaften der schulergänzenden Tagesstrukturen, Eltern, Vertreter der Kreisschule und der Verwaltung, hat mögliche Organisationsformen für die zukünftige Ausgestaltung der schulergänzenden Tagesstrukturen auf dem Gebiet der Kreisschule Aarau-Buchs erarbeitet.

Vorschlag Tagesschule
Die Fachgruppe schlägt vor, eine Tagesschule für Kindergarten- und Primarschülerinnen und -schüler zu errichten. Diese soll an einem bestehenden Schulstandort auf dem Gebiet der Kreisschule Aarau-Buchs realisiert werden, der für eine Tagesschule am geeignetsten ist. Die Tagesschule soll nach einem eigens für eine Tagesschule erstellten pädagogischen Konzept geführt werden. Die für die SchülerInnen der Tagesschule verbindlichen Zeiten ausserhalb des eigentlichen Schulunterrichts werden ideal ins Konzept einbezogen. Der Vorschlag sieht vor, dass die Kinder von 8 bis 16 Uhr anwesend sein müssen. Ausgenommen davon ist der Mittwochnachmittag. Die Tagesschule soll von mindestens 7 bis 18 Uhr geöffnet sein. 

Eine Durchmischung von Lehrpersonen und Betreuungspersonen sowie die Nutzung der Räume für Schule und Betreuung soll bewusst stattfinden. Der Besuch einer Tagesschule erfolgt stets freiwillig.

Zwei Varianten für die modularen Tagesstrukturen
Für die modularen Tagesstrukturen (Hort) schlägt die Fachgruppe zwei mögliche Varianten vor: Einerseits die bewusste Trennung zwischen Schule und Hort, andererseits die bewusste Verschmelzung zwischen Schule und Hort. Die Variante der bewussten Trennung orientiert sich hauptsächlich an der heutigen Lösung. Die Betreuungsangebote sollen weiterhin von privaten Trägerschaften geführt werden. Neu soll ein Austausch über Organisatorisches und Administratives zwischen Schule und Betreuung institutionalisiert werden.

Ein Austausch zwischen Schule und Betreuung über die Kinder findet nicht statt. Bei der Variante der bewussten Verschmelzung zwischen Schule und Hort soll die Betreuung der Kreisschule Aarau-Buchs übertragen werden. Die Betreuung untersteht der Schulleitung

des jeweiligen Standorts. Die Schule und die Betreuung verfügen über ein gemeinsames Leitbild, jedoch über zwei unterschiedliche pädagogische Konzepte. Idealerweise befinden sich Schule und Betreuung auf dem gleichen Areal. Ein Austausch zwischen Schule und Betreuung über die Kinder findet statt. Auch ist eine personelle Durchmischung von Lehrpersonen und Betreuungspersonen möglich.

Diese Varianten wurden am zweiten Grossgruppenanlass vom 23. September 2020 vorgestellt und in verschiedenen Gruppen diskutiert, kommentiert, ergänzt und bewertet. Eine detaillierte Auswertung dieser Ergebnisse findet in den nächsten Wochen statt.

Nächste Schritte Die Projektleitung besteht aus Franziska Graf-Bruppacher, Stadträtin Aarau, Anton Kleiber, Gemeinderat Buchs, Barbara Tommasini-Valli, Mitglied Kreisschulpflege und Remi Bürgi, Geschäftsleiter Kreisschule Aarau-Buchs. Sie wird unter Berücksichtigung der Diskussionen des zweiten Grossgruppenanlasses zuhanden des Stadtrats, des Gemeinderats und der Kreisschulpflege die weiter zu bearbeitende(n) Variante(n) vorschlagen.

Ebenfalls wird die Projektleitung die für die Detailphase adäquate Projektorganisation den drei Gremien unterbreiten. Die folgende Detailphase nimmt sich der konkreten Ausarbeitung der Variante(n) unter Ein-
bezug der verschiedenen Anspruchsgruppen und Fachpersonen an. Ziel ist es, die ausgearbeiteten Varianten bis Mitte 2021 vorliegend zu haben. Danach werden sie den politischen Gremien zum Umsetzungsentscheid vorgelegt.

Der Umbau der Alten Reithalle ist auf Kurs

Alte Reithalle | Der Landanzeiger

«Wir sind hier nicht mehr in der Alten Reithalle, sondern bereits im zukünftigen Kulturhaus», freut sich Stadtrat Daniel Siegenthaler beim Medien-Rundgang durch die Baustelle. Für 20,45 Millionen Franken wird die Alte Reithalle umgebaut. Sie soll zu einem multifunktionalen Kulturhaus für Theater, Tanz und zeitgenössischen Zirkus werden und ein akustisch hervorragender Konzertsaal für das argovia philharminic. «Wir sind auf Kurs sowohl bei den Terminen als auch bei den Kosten und der Qualität», sagt Stadtbaumeister Jan Hlavica. «Wir stehen ziemlich genau ein Jahr vor der Eröffnung», ergänzt Daniel Siegenthaler. Die Eröffnung soll Mitte Oktober 2021 erfolgen. Ende September soll die Alte Reithalle dem Trägerverein ARTA, Alte Reithalle Tuchlaube Aarau, übergeben werden.

Kombination von Alt und Neu
Der Boden ist nun betoniert, bald schon kommt dort ein Holzboden aus Schwarzkiefer drauf. Damit dieser auch wirklich vielseitig bespielbar sein wird, hat er eine Tragfähigkeit von einer Tonne pro Quadratmeter. Die Wände der Alten Reithalle bleiben, damit auch die Ambience der Alten Reithalle erhalten bleibt. Sie werden lediglich geputzt. «Die Kombination der traditionellen Mauer und den modernen Einbauten finde ich sensationell», sagt Daniel Siegenthaler. «Was neu ist, bleibt erkennbar, aber es ergänzt sich mit dem Bestehenden. Es ist kein Kampf von Alt gegen Neu», schwärmt auch Jan Hlavica. Auch die Fenster werden grundsätzlich noch die selben sein, mit modernem Glas versehen. Dazu kommen dann auch noch elektrische Fensterläden, als Schutz vor Lärm sowohl von aussen als auch von innen.

Noch hat die Alte Reithalle im Westen und Osten riesige Löcher im Dach. Denn momentan sind die Arbeiter daran, die beiden Einbauten, einerseits für das Theater und andererseits für argovia philharminic, fertig zu bauen. Diese Löcher werden aber Mitte/Ende November geschlossen. Denn über das bestehende Holzdach kommt das Überdach als Schutz. «Ich kann mir vorstellen, dass dieses Szenario spektakulär wird, wenn die grossen Dach-Elemente mit Kranen darübergesetzt werden», freut sich Jan Hlavica. Geplant ist die Baumeisterarbeiten bis im Januar abzuschliessen. Für den Abschliessenden Einbau der Technik wird ungefähr ein halbes Jahr benötigt.

Alte Reithalle: Dach noch offen | Der Landanzeiger
Noch ist das Dach der Alten Reithalle im Westen und Osten offen.

Die Strasse gehört den Kindern

Pilotprojekt «Spielstrasse» | Der Landanzeiger

Der neue Fachbereich Kinderförderung führte zusammen mit der Jugendarbeit Aarau am 30. September das Pilotprojekt «Spielstrasse» im Scheibenschachen durch. Das Projekt wird am 14. und 28. Oktober wiederholt.

Mit ihren Kickboards fahren die Kinder über Rampen, die ganze Strasse wird bunt mit Kreide bemalt. Am einen Ende wird Fussball gespielt, am anderen Hockey. Dazwischen werden Diabolos in die Luft geworfen und mit Stelzen stolziert. An diesem Mittwochnachmittag gehört die Stockmattstrasse im Scheibenschachen nur den Kindern. Für den Durchgangsverkehr ist sie gesperrt.

Eine Lücke geschlossen
«Es hat tatsächlich ein Weilchen gedauert, bis die Kinder wirklich realisiert haben, dass sie nicht nur das Trottoir, sondern die ganze Strasse zum Spielen nutzen dürfen», sagt Jessica Zybach glücklich. Sie arbeitet nicht nur bei der Jugendarbeit Aarau (50 Prozent), sondern hat seit dem 1. August auch die Stelle im neuen Fachbereich Kinderförderung der Stadt Aarau inne (20 Prozent). Damit schliesst sich eine Lücke, wie Jessica Zybach sagt: «Es gab bislang den Fachbereich ‹Kind und Familie›, für Kinder bis 4 Jahre und die Jugendarbeit für Kinder ab 12 Jahren. Dazwischen gab es bis zum 1. August keine Anlaufstelle.»

Mehr Platz für die Kinder
Dieses Problem kam auch am runden Tisch im Scheibenschachen zur Sprache: Es gibt immer mehr Leute im Quartier, der öffentliche Raum für die Kinder wird immer kleiner. Irgendetwas musste getan werden. Daraufhin hat sich ein Elternteam gebildet, dass sich nun für die Kinder im Scheibenschachen einsetzen will. Sie kamen auf die Jugendarbeit zu und baten darum, beim Schulhaus etwas für die Kinder zu veranstalten.

Jessica Zybach ist zudem in einer Arbeitsgruppe der Stadt, bei der die Idee zu einer Spielstrasse in den verschiedenen Quartieren aufkam. Sie sprach sich mit der Stadtentwicklung und der Polizei ab und bekam die Bewilligung. «Somit ist die Spielstrasse im Scheibenschachen quasi zum Pilotprojekt geworden.» Es ist angedacht, dass im nächsten Jahr auch andere Quartiere zu ihren Spielstrassen kommen. Gefreut hat sich Jessica Zybach auch über die Unterstützung des Vereins Prozessor. Sie haben an diesem ersten Nachmittag der Spielstrasse vor Ort Rampen für die Kickboards gebaut.

An weiteren zwei Nachmittagen
Die Spielstrasse im Scheibenschachen wird am 14. Oktober und 28. Oktober noch einmal durchgeführt, sofern das Wetter gut ist. Die Anwohner wurden bereits darüber informiert. «Es ist nicht nur schön, dass so viele Kinder heute hier sind, auch für die Eltern scheint es eine Begegnungszone zu sein. Und für mich ist es natürlich eine tolle Gelegenheit, mich und den Fachbereich Kinderförderung vorzustellen.»

60 Kinder studieren Zirkusshow ein

Theaterzirkus «Wunderplunder» zu Gast in Aarau | Der Landanzeiger

Die 60 Kinder strömen vom Pfarrhaus hinaus auf den Platz vor der Kirche. Dort steht seit Montag vergangener Woche das Zelt des Theaterzirkus Wunderplunder, umgeben von einem bunten, kleinen Dorf von hölzernen Zirkuswagen, den Wohnstätten der elf Animatorinnen und Animatoren, die gemeinsam mit den Kindern während dreier Tage eine Zirkus-Show einstudierten. Es ist Donnerstagmittag, gleich gehts zur Hauptprobe. Am Tag darauf stehen zwei Vorführungen vor Publikum auf dem Programm, dieses Jahr coronabedingt jedoch ausschliesslich für Angehörige der Kinderschar.

Jedes Kind kann seine Talente einbringen
Die Zirkuswoche sei für das Team der katholischen Pfarrei Peter und Paul eine willkommene Möglichkeit, mit Familien aus Aarau und den umliegenden Dörfern in Kontakt zu kommen, sagt Heidi Emmenegger, Sozialpädagogin der Pfarrei. Und für die Kinder eine besondere Erfahrung. Jedes durfte wählen, in welche Rolle es schlüpfen wollte: Clown oder Tänzerin, Akrobat oder Musikerin – insgesamt sieben Disziplinen standen zur Wahl. «Jedes Kind kann seine Talente einbringen und Teil des Ganzen werden», so Emmenegger. Besonders freue sie, dass eine Zusammenarbeit mit dem Verein KiZ Kinderzeit des Netzwerks Asyl zustande gekommen sei und fünf Kinder aus Asylzentren ins Zirkusleben eintauchen konnten. Sie ist begeistert, wie die «Wunderplunder»-Crew zu allen Kindern einen Zugang findet, «das ist Animation auf sehr hohem Niveau», und wünscht sich, dass der Theaterzirkus auch künftig wieder in Aarau Halt machen wird. Am Samstag sind die Traktoren aufgefahren und mit Zelt und Wagen zum nächsten Auftrittsort mit weiteren 60 Schulkindern gezogen.

Mit Verbundenheit und Herzblut

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Der Stadtrat hat im Rahmen der Auslagerung des Sektion Wirtschaft an den Verein Aarau Standortmarketing (VAS) die Bereiche Wirtschafts-, Tourismus- und Veranstaltungsförderung sowie das City Managment zusammengeführt. Am Freitag wurde die neue City Managerin Romana Waller vorgestellt.

«Romana Waller sehe ich als wunderbare Bereicherung für unser Team, sowohl fachlich als auch menschlich», sagt Danièle Turkier, Geschäftsführerin von Aarau Standortmarketing glücklich. Die neue City Managerin, Romana Waller, wird am 12. Oktober ihre Tätigkeit aufnehmen und ist dann direkt Danièle Turkier unterstellt. Als City Managerin wird Romana Waller zum Bindeglied zwischen den Immobilienbesitzern, den lokalen Gewerblern, Detailisten und Gastronomen und jenen, die eine Liegenschaft suchen. Sie setzt sich für einen guten Mix an Dienstleistungen und eine attraktive Innenstadt für alle ein. Der Perimeter für ihre Zuständigkeit begenzt sich dabei auf die Innenstadt, das heisst Bahnhofstrasse, Vordere und Hintere Vorstadt, Igelweid, Kasinostrasse und die Altstadt. Finanziert wird die Stelle durch die Stadt Aarau, den Gewerbeverband, das Zentrum Aarau und dem City Märt. Zudem haben auch die Gastronomen der Altstadt einen kleinen Teil mitfinanziert. Romana Waller startet am 12. Oktober mit einem Pensum von 40 Prozent.

Eine Stadt mit sehr viel Potential
Romana Waller ist in Wohlen aufgewachsen, wohnt aber schon seit einigen Jahren mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern im Zelgliquartier. Neu seit September ist sie im Vorstand des Elternvereins. «Seit 15 Jahren bewege ich mich beruflich im Detailhandels- und Immobilienbereich», erzählt die 38-Jährige von sich. Angefangen habe sie bei Esprit im Bereich Marketing und Expansion, später war sie bei Migros in der Flächenplanung. Zwei Jahre lang wohnte Romana Haller in New York und war dort im Eventbereich tätig.

Die letzten sieben Jahre arbeitete sie bei Wincasa im Center Management. Das Center Managment bewirtschaftet diverse Shopping-Zenter in der Schweiz unter anderem auch Sihl City, den St. Jakobspark, die Shopping Arena aber auch kleinere wie beispielsweise das Aarauer Gais Center. «Gerade dadurch bin ich mir gewohnt, diese Schnittstellenfunktion zwischen Eigentümer und Mieter inne zu haben», sagt sie. «Ich habe mich auch dort intensiv mit Trends beschäftigt und habe stets das Ziel verfolgt, mehr Frequenzen zu generieren und einen guten Mix anzubieten, der auch zum Standort passt», so die Betriebsökonomin. «Ich bin begeistert und motiviert, all das nun für eine Stadt machen zu dürfen. Eine Stadt, die eine wunderschöne Altstadt und sehr viel Potential hat. Vor allem aber auch für eine Stadt, in der ich selbst wohne, eine Verbundenheit und Herzblut habe.»

Auch eigene Ideen einbringen
Romana Waller freut sich sichtlich auf ihren neuen Job: «Ich freue mich auf die Mitgestaltung einer übergeordneten Vision. Ich möchte mich um Anliegen und Themen kümmern, welche das Gewerbe, Gastrobetriebe und den Detailhandel betreffen. Möchte aber auch selbst Ideen einbringen, Ziele setzen und nicht zuletzt die Projekte umsetzen.»

Zum Anfang ihres neuen Jobs wird sich Romana Waller intensiv mit den verschiedenen Stakeholdern austauschen. Ende Oktober findet zudem ein Workshop mit anderen City Managern aus dem Kanton statt.

Rund 300’000 Franken Gewinn

Rund 300’000 Franken Gewinn | Der Landanzeiger

Bereits über ein Jahr ist vergangen, seit das 76. Eidgenössische Turnfest 2019 in Aarau stattgefunden hat. Anlässlich der Generalversammlung des Trägervereins wurde ein Reingewinn von knapp 300’000 Franken präsentiert, welcher nun zu 100 Prozent dem Sport zugutekommt.

Knapp 70’000 Turnerinnen und Turner und rund 200’000 Besucherinnen und Besucher waren bei der 76. Austragung des Eidgenössischen Turnfestes im Juni 2019 in Aarau mit dabei. 2349 Vereine haben sich in total 108 Disziplinen gemessen. Bereits vor der Ermittlung des Reingewinnes von 299’178 Franken konnte den rund 4100 Helfern den maximal versprochenen Helferslohn von 8 Franken pro Stunde ausbezahlt werden. «Es ist natürlich doppelt erfreulich, dass nach der erfolgreichen organisatorischen Durchführung nun auch der finanzielle Abschluss positiv ausfällt», fasst der damalige OK Präsident und Regierungsrat, Alex Hürzeler, zusammen. Die Hälfte des Reingewinnes geht gemäss Vertrag an den Schweizerischen Turnverband. 100’000 Franken bekommt der Aargauische Turnverband zu Gunsten des neuen Turnzentrums in Lenzburg und 50’000 Franken gehen zu Gunsten von Sportprojekten an die Stadt Aarau. Das 77. Eidgenössischen Turnfest findet 2025 in Lausanne 2025 statt.

Was wollen die Tellianer?

Was wollen die Tellianer? | Der Landanzeiger

Die AXA ist sich der Strapazen für die Anwohner bewusst, die die Sanierung mit sich bringt und ist bestrebt es so angenehm wie möglich zu gestalten, Umso wichtiger ist ein Projekt bei dem auch die Anwohner voll dahinterstehen können. Mit «Telli mitenand» sollen deshalb die Anwohner miteinbezogen werden.

Die Chance aktiv mitzureden
Im Rahmen der energetischen Sanierung Telli B + C werden auch die Aussenräume sowie der Kleintierzoo umgestaltet. Es soll ein attraktiver Aussenraum entstehen. Durch die Partizipation «Telli mitenand» soll erreicht werden, dass die Bewohnenden nicht bloss vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sondern aktiv die Chance haben mitzureden.

Wie sollen die Aussenräume gestaltet werden? Was passiert mit dem Areal des ehemaligen Tellizoos? Was war bisher Top, was war bisher ein Flop? Und was brauchen die Bewohner zukünftig, um sich draussen wohl zu fühlen? Diesen Fragen geht die Itoba Siedlungsidentität nach. Sie wurde beauftragt, zusammen mit den Bewohnern die Bedürfnisse zu evaluieren und Ideen in Workshops zu konkretisieren. Die gemeinsam erarbeiteten Vorschläge werden Ende November den Entscheidungsträgern, das heisst der AXA, wie auch den Landschaftsarchitekten vorgestellt.

Viele Ideen zusammengekommen
«Vieles scheint den Tellianern zu gefallen und kann erhalten werden. Es gilt vor allem Sachen zu verbessern», sagt Bastian Moser von Itoba nach dem Kick Off. «Wir haben zwar gehofft, noch mehr Leute zum Mitreden motivieren zu können. Doch es sind ganz viele Ideen zusammengekommen. In was für eine Richtung es bei der Gestaltung der Aussenräume gehen wird, lässt sich aber noch schwer sagen. Das machen nachher die Workshop-Gruppen.»

Leichte Verzögerung beim Bau der Kettenbrücke

Leichte Verzögerung beim Bau der Kettenbrücke | Der Landanzeiger

Es ist momentan relativ ruhig bei der Baustelle zur neuen Kettenbrücke. Denn durch die grosse Wassermenge, kann das obligate Rettungsboot nicht auslaufen, die Arbeiten nähe des Wassers wären zu gefährlich. Trotzdem wird, wo möglich, fleissig gewerkelt. Träger werden zusammengeschweisst und weitere Vorbereitungsarbeiten für den Dienststeg laufen. Regierungsrat Stephan Attiger und Projektleiter Roberto Scappaticci nutzten die Gelegenheit, die Medien über den Stand der Dinge zu informieren. Der Dienststeg, an dem momentan gearbeitet wird, wird als Transsportweg vom Südufer ans Nordufer dienen. Zudem wird er als Leergerüst die neue Brücke tragen. Relativ frisch ist auch die Wasserhaltung beim Pfeiler Süd. Die Bleche der Wasserhaltung gehen neun Meter in den Aareboden hinein. Momentan wird noch Wasser abgepumpt und die Blechschachtel wird fertig abgedichtet, damit nachher die Fundamente betoniert werden können.

Verschiedene Faktoren führten zu Verzögerung
Denn ist der Dienststeg erst einmal gebaut, kommen ziemlich rassig die ersten Betonierarbeiten zum Zug. Als erstes die Pfeiler und das Widerlager Nord. Eigentlich wäre geplant, dass die neue Kettenbrücke 2021 eröffnet werden kann. «Im Moment haben wir leichte Verzögerungen. Wir sind gerade am Evaluieren, was das für den Bau bedeutet. Deshalb ist es heute schwierig zu sagen, wann die Kettenbrücke aufgehen wird», sagt Stephan Attiger. Und Roberto Scappaticci führt weiter aus: «Es waren mehrere Faktoren, die zu einer Verzögerung führten. Corona ist dabei marginal.» So wurden sie beispielsweise vom Fundament von 1850 überrascht. Um dort durch den Kalkstein zu kommen, brauchten sie auch eine stärkere Maschine. Auch Sanierungen sorgten für Verzögerungen. So zum Beispiel als eine Asbest-Leitung gefunden wurde, die sie vorsichtig zurückbauen mussten. «Wir erhoffen uns aber, dass wir die verlorene Zeit mit den kommenden Arbeiten wieder gutmachen können.» Budgetmässig sei man momentan auf Kurs.

Wie vor 100 Jahren
Die grösste Herausforderung wird, durch seine spezielle Geometrie, der eigentliche Brückenkörper sein. «Wir machen die Brücke wie vor 100 Jahren. Brett für Brett wird angenagelt. Nichts mit grosser Vorfabrikation sondern echte Handarbeit », sagt Roberto Scappaticci. Vor allem diese Phase sei dann entscheidend für die Bauzeit.

Ein Wahrzeichen für Aarau
«Die Kettenbrücke war ein Wahrzeichen für Aarau und sie soll auch wieder zu einem werden», sagt Stephan Attiger. Man ist deshalb bestrebt, genau das zu bekommen, was man auch bestellt hat. Das auch bei der Farbgebung der Brücke. Bei den letzten Mustern, die Unterhalb der Hilfsbrücke zu sehen sind, gab es je nach Pigmentierung und Bearbeitung der Bretter wahnsinnig viele Unterschiede. «Wir wollen keine graue Brücke sondern ein warmer bräunlich-gelblicher Farbton. Das zu erreichen, ist ein Herantasten», sagt Roberto Scappaticci. Deshalb sollen auch noch einmal, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, Muster angefertigt werden.

Der Aarauer Einwohnerrat hat «Ja» gesagt

Der Aarauer Einwohnerrat hat «Ja» gesagt | Der Landanzeiger

Der Aarauer Einwohnerrat hat am Montagabend entschieden, den nächsten Schritt im Projekt Zukunftsraum zu gehen. Mit 30 zu 12 Stimmen stimmt er der Ausarbeitung der Fusionsverträge zu. Doch es gibt Gegenwind: Das Referendum soll ergriffen werden.

Der Entscheid für den nächsten Schritt im Zukunftsraum Aarau fiel mit 30 zu 12 Stimmen bei drei Enthaltungen. Kurz zuvor hat sich der Einwohnerrat noch für eine Ergänzung und somit für den Antrag der FGPK ausgesprochen (mit 30 zu 15 Stimmen). So soll sich der Stadtrat in den Fusionsverhandlungen dafür einsetzten, dass im zukünftigen Einwohnerrat 60 anstelle der geplanten 50 Ratsmitglieder sitzen dürfen.

Referendum ergreifen
Während die Bevölkerung der anderen Zukunftsgemeinden Ober- und Unterentfelden (Gemeindeversammlungen am 2. September), Densbüren (Gemeindeversammlung am 16. September) und Suhr (Urnenabstimmung am 27. September) über die Erarbeitung der Fusionsverträge abstimmen, kann das Aarauer Stimmvolk erst im Juni 2021 über die Fusionsverträge entscheiden. Dass die Aarauer Bevölkerung noch in diesem Jahr ein Votum abgeben soll, wollten die drei Einwohnerräte Susanne Heuberger (SVP), Patrick Deucher (FDP) und Matthias Zinniker (FDP). Sie wollten den Entscheid dem Behördenreferendum unterstellen. Doch dieser Antrag wurde im Einwohnerrat mit 32 zu 13 Stimmen abgelehnt.

Mit diesem Entscheid überhaupt nicht glücklich zeigte sich SVP-Fraktionspräsidentin Susanne Heuberger gleich nach den Abstimmungen: «Der Einwohnerrat hat es verpasst, die Bevölkerung über diese wichtige Projektphase abstimmen zu lassen. Wir werden deswegen das fakultative Referendum ergreifen. » Ein breit abgestütztes Komitee, eine «Volksbewegung», wie Susanne Heuberger sagt, werde sogleich eine Unterschriftensammlung lancieren.

Komitee pro Zukunftsraum gegründet
Am Beispiel des Pro Komitees aus Suhr wurde aber auch ein «Aarauer Komitee Pro Zukunftsraum» gegründet. Dieses wird angeführt von FDP-Fraktionspräsident Yannick Berner, versteht sich aber als überparteilich. So sind auch Vertreter aus fast allen Einwohnerratsparteien vertreten: Alois Debrunner (SP), Fabio Mazzara (Pro Aarau), Daniel Ballmer (Grüne), Lukas Häusermann (CVP), Alexander Umbricht (GLP) und Matthias Keller (EVP) gehören zu den Gründungsmitgliedern.

Rapport für die neubrevetierten Offiziere des Kantons Aargau

Rapport für die neubrevetierten Offiziere des Kantons Aargau | Der Landanzeiger

73 Armeeangehörige aus dem Kanton Aargau haben im Verlauf des letzten Jahres als Offiziere brevetiert. Regierungsrat Jean-Pierre Gallati bedankt sich bei den neu Brevetierten.

Militärdirektor Jean-Pierre Gallati dankte den neuen Offizieren für ihren Einsatz: «Im Namen des Regierungsrats und der Aargauer Bevölkerung spreche ich Ihnen unseren Dank aus: In einer Zeit, in der viele nur das Nötigste machen, leisten Sie mehr.» Am Rapport für die neu brevetierten Offiziere sprach zudem Oberst i Gst Roger Keller, Regionenleiter Aarau der Neuen Aargauer Bank, über den Mehrwert der militärischen Führungsausbildung für die Wirtschaft. Die praktische Führungserfahrung werde ihnen in ihrer beruflichen Tätigkeit nutzen.

Divisionär Daniel Keller, Kommandant Territorialdivision 2, begrüsste die neubrevetierten Offiziere und geladenen Gäste in der Kaserne Aarau und motivierte zum Beitritt in die Offiziersgesellschaften. Der Rapport wird einmal im Jahr durch das Kreiskommando Aargau organisiert. Eingeladen sind auch die Präsidenten der Aargauer Offiziersgesellschaften, die die neubrevetierten Offiziere in ihren Reihen willkommen heissen. Von der Offiziersgesellschaft Aarau nahmen am Rapport folgende neubrevetierte Offiziere teil: Lt Oliver Lardon, Lt Ardian Sejdiu, Lt Lars Stark und Lt Cédric Süss. Sie wurden durch Hauptmann Sandro Senn begrüsst, den Vizepräsidenten der Offiziersgesellschaft Aarau und Lt Seraina Ummel.

KIFF-Neubauprojekt geht in die nächste Phase

Visualisierung Siegerprojekt KIFF | Der Landanzeiger

Seit im September 2019 der Architekturwettbewerb für das Neubauprojekt KIFF 2.0 erfolgreich abgeschlossen werden konnte, hat sich einiges getan. Dies trotz Coronakrise, welche die Veranstaltungs- und Kulturbranche hart trifft. Nachdem klar wurde, welche Version des Neubauprojektes weiterverfolgt wird, wurde der Projektierungskredit bei der öffentlichen Hand beantragt und es können erste Aus-sagen zu den Gesamtprojektkosten gemacht werden.

Das Siegerprojekt von Enzmann Fischer Partner AG wurde im vergangenen Winter in Zusammenarbeit mit dem KIFF weiterbearbeitet. Ziel war es, das Raumprogramm des Bauprojektes zu optimieren und, wo es konzeptionell sinnvoll und möglich war, zu reduzieren. In diesem Prozess entstanden drei Varianten des zukünftigen KIFF mit dazugehörigen Schätzungen der Bau- und Projektkosten.

Das KIFF beriet sich anschliessend mit den Hauptpartnerinnen Stadt Aarau und der Abteilung Kultur des Kantons Aargau, ob und in welchem Umfang die zusätzlichen kulturellen Nutzungen umsetzbar sind und in die Projektierung miteinbezogen werden können. Man kam gemeinsam zu dem Entschluss, dass die Bereitstellung von Kulturproduktionsräumen für die Kreation von Musik, Kunst und Kultur für das neue Kulturhaus ein wichtiger Bestandteil sind. Zudem ist die Idee einer kulturellen Drittnutzung durch das Radio Kanal K, von Büroarbeitsplätzen für das Kulturschaffen und einer integrierten -Gastronomie für die BesucherInnen von kulturellen Veranstaltungen weiter -Bestandteil des Neubauprojektes.

Nach diesem Grundsatzentscheid wurde die sogenannte «KIFF Midi Minus Version» weiterverfolgt. Gegenüber dem ursprünglichen Wettbewerbsprojekt konnten dadurch rund 25% Geschossfläche und 20% Volumen eingespart werden. Dies wurde erreicht, indem das gesamte Raumprogramm intensiv geprüft und wo immer möglich reduziert wurde. Gleichzeitig konnte das Grundkonzept mit zwei Veranstaltungssälen mit maximalen Kapazitäten von 1000 bzw. 250 Personen, einer integrierten Gastronomie und vielseitig nutzbaren Kulturproduktionsräumen erhalten bleiben.

Neue Kostenschätzung und Eingabe Projektierungskredit
Aufgrund dieser Entscheidung konnte auch eine genauere Grobkostenschätzung gemacht werden. Die Gesamtkosten des Neubau-projektes KIFF 2.0, inklusive allen zukünftigen wie auch bereits getätigten Projektentwicklungskosten sowie die Betriebsausstattung des Neubaus, werden zurzeit auf rund 25 Millionen Franken geschätzt. Davon sind rund 21 Millionen Franken Erstellungskosten inklusive Honorare und Reserven.

Aufgrund dieser neuen Kostenberechnung hat das KIFF im Frühling 2020 ein Projektierungskreditantrag an die Stadt Aarau und an den Swisslos-Fonds des Kantons Aargau von je 900’000 Franken gestellt. Diese Gelder werden einerseits für die Entwicklung des Vor- und Bauprojektes mit den ArchitektInnnen und FachplanerInnen und andererseits für die Weiterbearbeitung des Projektes bis zur Eingabe des Baukredites eingesetzt. 

Eigenfinanzierung
Der Verein KIFF Kultur in der Futterfabrik ist bemüht, einen wesentlichen Teil der budgetierten Bausumme selber über Dritte und Fundraising zu finanzieren. Dies stellt den Kulturverein, insbesondere auch durch die anhaltende Coronakrise und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten, vor eine grosse Herausforderung. Mit ersten möglichen PartnerInnen und Stiftungen wurde bereits vor dem Sommer Kontakt aufgenommen. Im Herbst 2020 werden die Bemühungen intensiv weiterverfolgt. Der Verein KIFF ist aufgrund der ersten Gespräche zuversichtlich, dass er bald erste konkrete finanzielle Zusagen von neuen PartnerInnen für das Neubauprojekt erhalten wird.

Parallel dazu werden wo immer möglich weitere Einsparungen in der Projektierungsphase geprüft.

Der Zeitplan sieht weiterhin vor, dass der Umzug von der alten Futterfabrik in das neue Kulturhaus und die anschliessende Eröffnung des neuen KIFF im Herbst/Winter 2024 stattfindet.