Eniwa plant Wohnüberbauung

Eniwa plant Wohnüberbauung | Der Landanzeiger

Die Eniwa Kraftwerk AG betreibt südlich des Hungerbergs ein Wasserkraftwerk und ist Eigentümerin des Gebiets westlich des Kraftwerks zwischen der Erlinsbacherstrasse und dem Aareuferweg. Die Eniwa AG beabsichtigt nun, die Entwicklung des Areals in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Aarau voranzutreiben. Entstehen soll eine städtebaulich und architektonisch hochstehende Wohnüberbauung mit bezahlbaren Mietpreisen.

Im Rahmen der letzten Gesamtrevision der Nutzungsplanung der Stadt Aarau wurde das Gebiet neu der Zone  Arbeiten und Wohnen dreigeschossig zugewiesen und mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Gemeinsam mit der Stadt Aarau plant Eniwa nun die Entwicklung des Areals, welches im Baurecht an einen Bauträger / Investor abgegeben werden soll.

Energetisches Vorzeigeprojekt
Entstehen soll eine städtebaulich und architektonisch hochstehende Wohnüberbauung mit bezahlbaren Mietpreisen. Die Wohnungen werden auch für Menschen mit geringerem Einkommen und Familien mit nur einem Einkommen erschwinglich sein. Angestrebt wird ein ausgewogenes Angebot an attraktiven Klein- bis Grosswohnungen (von 1.5- bis zu 6.5-Zimmer). Ausserdem entstehen gemeinschaftlich nutzbare Innen- und Aussenflächen. Die Anzahl Gebäude / Wohnungen ist dem Investor / Baurechtnehmer überlassen.

Eniwa und die Stadt Aarau legen grossen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Die Überbauung soll sich optimal in die umliegenden Quartiere einfügen und als Vorzeigeobjekt hinsichtlich Nachhaltigkeit und Wohnformen realisiert werden. So soll die Überbauung als 2000-Watt-Areal konzipiert und ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch realisiert werden. Die Überbauung soll der zunehmenden Hitzebelastung mit geeigneten Massnahmen (Beschattung, Begrünung, Biodiversität etc.) entgegenwirken. Ausserdem ist eine quartier- und umweltfreundliche Mobilität sicherzustellen.

Das bestmögliche Projekt zur Erreichung dieser Ziele und ein geeigneter Bauträger zu dessen Umsetzung sollen im Rahmen eines Architekturwettbewerbs gefunden werden. Eniwa beauftragte PLANAR AG für Raumentwicklung mit der Organisation und Durchführung des Projektwettbewerbes. Der Start des Wettbewerbs ist für September 2021 geplant.

Weiteres Vorgehen
Am Dienstag, 29. Juni fand eine Informationsveranstaltung für die Anwohnerinnen und Anwohner statt. Eniwa und die Stadt Aarau nahmen die Anregungen der Nachbarn entgegen und werden diese an die Bauträger und Investoren weitergeben.

Am 9. Juni erfolgte die Ausschreibung des Projekts. Seither läuft die Präqualifikation für interessierte Planer und Investoren. Bis Ende Juli 2021 können die Bewerbungsunterlagen eingereicht werden. Ende August entscheidet das Preisgericht, bestehend aus Vertretern von Eniwa und der Stadt Aarau sowie unabhängigen Architekten, welche Bietergemeinschaften für die Teilnahme am Projektwettbewerb zugelassen werden. Ab September 2021 startet der eigentliche Projektwettbewerb und die Bewerber arbeiten bis 17. Dezember 2021 ihre Projektvorschläge aus. Im Februar / März 2022 gibt das Preisgericht die Gewinner und das Gewinner-Projekt bekannt. Dieses bildet anschliessend die Grundlage für den Baurechtsvertrag und die Erarbeitung des Pflichtgestaltungsplans sowie für die Realisierung des Bauvorhabens.

Die Grenzen überschreiten

Die Grenzen überschreiten | Der Landanzeiger

Mit «Tanzhalle Reitpalast» eröffnet die Bühne Aarau am 16. Oktober nicht nur die Saison 2021/22, sondern auch die nun umgebaute Alte Reithalle.

Schauspiel, Tanz, es wird gesungen, Musik erklingt. Mit «Tanzhalle Reitpalast», einer Revue über 100 Jahre Schweizer Geschichte mit über 80 Mitwirkenden, eröffnet die Bühne Aarau am 16. Oktober nicht nur die Saison 2021/22 der Bühne Aarau, sondern auch die Alte Reithalle. «In dieser Eröffnungsproduktion kommt das zum Ausdruck, wofür die Alte Reithalle in Zukunft stehen soll. Nämlich für ein Haus, dessen Profil die Vielfalt ist», sagt Peter- Jakob Kelting, künstlerischer Leiter der Bühne Aarau. Die Eigenproduktion «Tanzhalle Reitpalast» erzählt wie sich die Gesellschaft in der Schweiz während eines Jahrhunderts verändert hat. Roter Faden bilden die Tanzstile. Von Charleston über Rock’n’Roll bis Hiphop – auch so wird ein ganzes Jahrhundert gezeigt.

Offizielle Schlüsselübergabe
Aber schon am Mittag des 16. Oktobers wird es was zu sehen geben. Dann übergibt die Stadt Aarau offiziell die Schlüssel der Reithalle an seine Nutzer Bühne Aarau und Argovia Philharmonic. Die grösste Kasparpuppe der Welt «Punch Agathe» wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

Nach dem Eröffnungsprogramm geht das Programm der Bühne Aarau genau so vielfältig weiter. In ihrem kürzlich erschienen Programmheft der Spielzeit 21/22 präsentiert die Bühne Aarau 160 Veranstaltungen sowohl in der Alten Reithalle als auch in der Tuchlaube.

Etwas Neues kreieren
Theaterklassiker, Neuerscheinungen, Koproduktionen, Figurenthater, Tanz und zeitgenössischer Zirkus, Veranstaltungen für die Kleinsten, Veranstaltungen zum Mitmachen. Viele Inszenierungen, die in der kommenden Saison zur Aufführung kommen, sind keiner einzelnen Sparte zuzuordnen. Musik und Schauspiel, bildende Kunst und Figurentheater, Tanz und Artistik sind darin keine Gegensätze, sondern künstlerische Sprachen, die gemeinsam etwas Neues ergeben. «Gerade diese Grenzüberschreitungen suchen wir», sagt Peter-Jakob Kelting. Wir hoffen auch, dass wir gerade in Sachen Musiktheater öfter mit Reithalle-Mitnutzer Argovia Philharmonic zusammenarbeiten können. Das hat für das Programm 21/22 aus verschiedensten Gründen noch nicht geklappt.  Am 29. Oktober wird Argovia Philharmonic ihr erstes Abo-Konzert in der Alten Reithalle spielen.

Kurz vorher, am 23. Oktober, feiert auch die Bar im Stall ihre Einweihungsparty. Auch sie hat ein neues Gewand erhalten und wird voraussichtlich jeden Monat jeweils an einem Donnerstag ein eigenes, niederschwelliges Programm haben.

Ausprobieren und optimieren
Am 20. September beginnen die Proben für «Tanzhalle Reitpalast». Bis dahin sind vor allem die Techniker am Werk. «Auf der einen Seite haben wir die Patina einer 150 Jahre alten Reithalle, auf der anderen Seite haben wir Hightech», erklärt Peter-Jakob Kelting. «Unsere Techniker brauchen Zeit, um sich an die 3,7-Millionen-Franken-Theatertechnik-Ausstattung zu gewöhnen und sie zu beherrschen.» Geschäftsführerin Barbara Stocker ergänzt:  Das technische Personal musste um fast 200 Prozent aufgestockt werden, damit die Halle überhaupt betrieben werden kann.» Ob diese Aufstockung reichen wird, wird sich erst noch zeigen. Peter- Jakob Kelting sagt zum Schluss: «Wir machen allgemein gerade alles zum ersten Mal. Wir müssen uns noch einleben, Abläufe ausprobieren und optimieren, aber wir freuen uns riesig, dass es im Oktober endlich losgehen kann.»

Weitere Informationen und das komplette Programm gibt es auf
www.buehne-aarau.ch.

«Fötzele» für das Sommerlager

«Fötzele» für das Sommerlager | Der Landanzeiger

Die Pfadi Adler Aarau unterstützten am Samstag den Werkhof in dem sie auf «Fötzeli»-Tour gingen. Damit haben sie nicht nur der Natur einen Gefallen getan, sondern auch gleich ihre Lagerkasse aufgestockt.

Noch ein paar wenige Tage Geduld und dann kann das Sommerlager (SoLa) der Pfadi Adler Aarau losgehen. Für das Lager geht es für über 30 Kinder in den Kanton Schwyz in das Gebiet Hoch-Ybrig. «In diesem Jahr nehmen aber viel mehr Kinder am SoLa teil, als noch in den letzten Jahren», sagt Kerstin Casper, in der Pfadi als Meriana bekannt. «Zudem wollen wir während dem SoLa eine Holzkonstruktion bauen, um für das Bundeslager (BuLa) im nächsten Jahr zu üben. Dafür brauchen wir einen Zustupf in die Lagerkasse.» So wurde kurz vor Beginn des Lagers eine «Fötzele-Finanzaktion» gestartet. «Die Abfallsammlung steht für all das, was die Pfadi vertritt: Die Liebe zur Natur und der Schutz der Umwelt.»

«Fötzele» für das Sommerlager | Der Landanzeiger
Pro 10 Gramm gesammelter Müll gab es aus der Verwandtschaft und Bekanntschaft eine Spende.
«Fötzele» für das Sommerlager | Der Landanzeiger

Je mehr Müll, desto mehr Geld
Doch wie lässt sich mit einer Abfallsammelaktion Geld verdienen? Indem man es wie einen Spendenlauf organisiert. «Die Kinder werden von der Familie, Verwandten und Bekannten gesponsert. Entweder gibt es einen Pauschalbetrag oder es gibt einen Geldbetrag pro 10 Gramm der gesammelt wird», erklärt Kerstin Casper. Unterstützt wurden die Pfadigruppen auch vom Werkhof. «Wir haben uns über die Anfrage der Pfadi sehr gefreut und haben unsere Hilfe gerne angeboten», sagt Markus Vogel, stellvertretender Leiter des Werkhofs. So wurden die Kinder mit Warnwesten ausgerüstet, Greifzangen wurden zur Verfügung gestellt und Handschuhe angezogen. Vier Kinder durften zudem mit dem Werkhof auf Abfalleimer-Tour gehen. Die restlichen Kinder, aufgeteilt in fünf Gruppen, verteilten sich über die ganze Stadt und begannen den liegengebliebenen Abfall zu sammeln. «Jetzt streiten wir uns schon um Müll», sagt eines der Kinder während der Tour lachend. Möglichst viel Abfall aufzulesen, lohnt sich eben. So kamen innerhalb von gut zwei Stunden knapp 20 Kilo Abfall zusammen. Und weil der Werkhof dankbar für die Unterstützung der Pfadi ist, rundeten sie den verdienten Geldbetrag auch gerne auf.

Der Kleintierzoo wird belebt

Der Kleintierzoo wird belebt | Der Landanzeiger

Seit über einem Jahr werden nun die Telli-Blöcke B und C an der Delfterstrasse saniert. Momentan bekommen die Wohnungen im Telli B gerade ihre neuen Balkone. Noch nicht von der Sanierung betroffen ist der ehemalige Kleintierzoo. Er soll dann ab Herbst 2023 an der Reihe sein. «Es wäre schade, wenn dieser wunderschöne Platz nicht zwischengenutzt würde», sagt Nina Johannes von der Itoba Siedlungsidentität. Die Itoba begleitet, im Auftrag der Liegenschaftseigentümerin AXA, soziale und soziokulturelle Prozesse während der Sanierung.

Zusammen mit dem Verein Prozessor und vielen weiteren freiwilligen Handwerker*innen, Gärtner*innen und Bastler*innen wurde nun der Platz beim Kleintierzoo aufgewertet. Sandkasten, Tische und Bänke, eine Feuerstelle, eine grosse Holzschaukel und Hochbeete wurden gebaut und aufgestellt. So soll der ehemalige Kleintierzoo zum Quartiertreffpunkt werden. «Ich wünsche mir für die Bewohner*innen der Telli, insbesondere für jene die momentan auf einer Baustelle wohnen, einen schönen Ort zum Verweilen und einen Ort, um einander kennenzulernen», sagt Nina Johannes. Die Bausteine dafür wurden gelegt.

Mit Weitsicht in die Zukunft

Mit Weitsicht in die Zukunft | Der Landanzeiger

Um ihr Engagement in den Bereichen Ökologie, Klima und Mobilität zu unterstreichen startet die Stadt Aarau die Kampagne «Nachhaltige Stadtentwicklung» unter dem Label Weitsicht. Die Kampagne soll die Aarauerinnen und Aarauer für die Themen Klima, Mobilität und Ökologie sensibilisieren. Die Bevölkerung soll dazu motiviert werden, einen freiwilligen Beitrag zur Erreichung der städtischen Ziele zu leisten. Die Kommunikationskampagne zum Thema «nachhaltige Stadtentwicklung» soll in den nächsten fünf Jahren (seit Mai 2021 bis Ende 2025) verschiedene Zielgruppen sensibilisieren, informieren und zu nachhaltigerem Handeln anregen.

Sensibilisieren und motivieren
«Die Klimaerwärmung aber auch die knapper werdenden Ressourcen zwingen uns unser heutiges Handeln auf das Übermorgen auszurichten und langfristig nachhaltig zu denken», sagt Stadtrat Werner Schib (Ressort Verkehr und Umwelt). «Seitens Stadt haben wir uns bereits sehr für Nachhaltigkeit engagiert. Die Leute müssen aber von sich aus mitmachen. Wir können nur versuchen darauf aufmerksam zu machen, zu sensibilisieren und zu motivieren.»

Velostation-Einweihung und der wertvollste Baum
Genau deshalb fand am Samstag im Kasinopark unter dem Label Weitsicht eine Standaktion zum Thema Biodiversität statt. Mit dieser Aktion machte die Stadt Aarau auf einen Lebensraum mit einheimische Pflanzen, welche Nahrung für Insekten und Vögel bieten, aufmerksam und feierte das im vergangenen Herbst verabschiedete städtische Biodiversitätskonzept. An die Passantinnen und Passanten wurden kleine Blumentöpfe mit einheimischen Pflanzen verteilt. Begleitet wurde die Aktion mit einem grossen Blumentopf, in dem ein grosser Weissdorn und Blumenwiesen-Ziegel (Sellana Blumenwiese) zu sehen sind. Interessierte Besucher*innen konnten sich am Stand über das Engagement der Stadt Aarau zu den Themen Ökologie, Klima und Biodiversität informieren.

Und es sind auch noch weitere Veranstaltungen geplant. Zum Thema Mobilität findet im Herbst das Eröffnungsfest der neuen Velostation am Bahnhof statt. Zeitgleich wird der Veloweg Torfeld Nord eröffnet. Ebenfalls im Herbst wird anlässlich des Klimapreises 2021 der wertvollste Baum auf privatem Grund ausgezeichnet.

Klimaspaziergänge mit dem Naturama
Die Stadt Aarau bietet zudem in Zusammenarbeit mit dem Naturama Klimaspaziergänge an. Auf vier verschiedenen Streifzügen wird die Hitzebelastung an verschiedenen Klima-Tatorten erkundet. Der erste Klima-Spaziergang findet am Donnerstag, 17. Juni von 17.00 bis 19.30 Uhr statt und führt durch die Quartiere Scheibenschachen und Hungerberg. Im Fokus stehen dabei vor allem die Bepflanzungen. Anmeldungen unter www.naturama.ch.

Weitere Infos zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung gibt es auf aarau.ch.

Neubau Polizeigebäude für die Kantonspolizei

Neubau Polizeigebäude für die Kantonspolizei | Der Landanzeiger

Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Baukredit für den Neubau des Polizeigebäudes in der Höhe von 64,9 Millionen Franken. Der Regierungsrat will den künftigen Raumbedarf der Kantonspolizei decken und die umliegenden Stützpunkte sowie die kantonale Staatsanwaltschaft am Standort Telli konzentrieren.

Das aktuelle Raumangebot im bestehenden Polizeikommando am Standort Telli kann den Raumbedarf nicht mehr decken. Aufgrund des Personalaufwuchses und der Organisationsentwicklung entstand bei der Kantonspolizei zusätzlicher Raumbedarf. Zwecks betrieblicher Optimierung sollen zudem die umliegenden Standorte der Kantonspolizei wie die Stützpunkte Buchs und Aarau sowie weitere auf dem Stadtgebiet ausgelagerte Einheiten der Kriminalpolizei am Standort Telli zusammengeführt werden. Nebst der Zusammenführung dezentraler Einheiten aus dem Raum Aarau ist auch der Wechsel der kantonalen Staatsanwaltschaft an den Standort Telli geplant.

Aufgrund dieser Ausgangslage bewilligte der Grosse Rat im Mai 2019 einen Projektierungskredit von 4,4 Millionen Franken. Das Departement Finanzen und Ressourcen (Immobilien Aargau) erarbeitete in enger Zusammenarbeit mit dem Departement Volkswirtschaft und Inneres das Bauprojekt und den Kostenvoranschlag. Die gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Anhörung wurde durchgeführt, wobei das Projekt positiv beurteilt wurde. Die Baubewilligung ist ebenfalls vorhanden. Für die Realisierung des Vorhabens ist ein Verpflichtungskredit für einen einmaligen Bruttoaufwand von 64,9 Millionen Franken erforderlich.

Ein Zuhause für argovia philharmonic

Ein Zuhause für argovia philharmonic | Der Landanzeiger

Dank des Zutuns der Freunde des argovia philharmonic und weiteren Donatoren, darunter die Aargauische Kantonalbank, konnte die Finanzierungslücke für den Umbau der Alten Reithalle geschlossen werden.

Am 16. Oktober ist es endlich soweit: die Alte Reithalle kann eröffnet werden. Nach ihrem Umbau soll sie Mehrspartenhaus für Theater, Tanz, Musik und modernen Zirkus sein und sich bis weit über die Kantonsgrenzen einen Namen machen. «Noch befinden wir uns aber auf einer Baustelle«, ruft Architekt Peter Hutter in Erinnerung. Doch eigentlich sieht alles fertig aus: Die Bühnen stehen, das Licht brennt, die Stühle warten auf Besucher.

Finanzierungslücke konnte geschlossen werden
Diese «Baustelle« wurde vergangene Woche für eine ganz besondere Übergabe genutzt. Drei Viertel der Finanzierung für den Umbau der Alten Reithalle (insgesamt belaufen sich die Kosten auf 20,45 Millionen Franken) übernahmen die Stadt Aarau und der Kanton Aargau. Der letzte Viertel in der Höhe von 5 Millionen Franken hat noch gefehlt. Diese Finanzierungslücke konnte vergangene Woche geschlossen werden. Einerseits überreichte die Aargauische Kantonalbank (AKB) der Stadt einen 3-Millionen-Franken-Check, andererseits haben auch die Freunde des argovia philharmonic fleissig gesammelt. «Nach dreieinhalb Jahren haben wir das Ziel erreicht und haben 2 Millionen beieinander», ist Präsident Jürg Schärer stolz. «Rund 300 Freund*innen des argovia philharmonic haben das Geld zusammengetragen. Das man sich für ein öffentliches Projekt so engagiert, ist einfach grossartig», freut er sich. «Das Orchester ist 58 Jahre alt und hat das erste Mal in seinem Leben einen Ort, wo es Zuhause ist.» Am 29. Oktober findet das Eröffnungskonzert des argovia philharmonic statt.

Ein Zuhause für argovia philharmonic | Der Landanzeiger
Hanspeter Hilfiker und Daniel Siegenthaler zusammen mit Stefan Liebich und Daniel Fuhrer der AKB.

Die beiden Checks entgegen nahmen Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker und der zuständige Stadtrat (Ressort Kultur und Sport) Daniel Siegenthaler. Hanspeter Hilfiker sagte bei der Check-Übergabe: «Ganz herzlicher Dank, dass ihr mit dem grosszügigen Sponsoring diese Halle ermöglicht habt. Wenn das Zusammenspiel mit AKB und Privaten nicht geschehen wäre, dann wäre auch die Halle so nicht möglich gewesen.»

Aarau ist bisher glimpflich davongekommen

Aarau ist bisher glimpflich davongekommen | Der Landanzeiger

Die Ladengeschäfte sind geöffnet, die Aussenterrassen auch bei Regen gut besucht. Es kehrt wieder Leben in die Stadt ein. Wie aber geht es der Stadt nach über einem Jahr «Leben mit Corona»? Wie sieht der Stand der Dinge aus? Die Stadt Aarau lud zur Medienkonferenz ins Rathaus ein, bei der Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker eine Zwischenbilanz präsentierte.

Trotz Medienkonferenz ist es still im Rathaus. Die Schalter der Stadt sind zwar offen, aber nur das allernötigste Personal ist im Haus. Der Rest befindet sich im Homeoffice. Bald schon werden die Mitarbeitenden zweimal in der Woche getestet werden, denn die Stadtverwaltung hat sich für repetitive Corona-Tests angemeldet.

In den städtischen Alters- und Pflegeheimen sind bei den Bewohnern 90 Prozent geimpft. Erst 30 Prozent sind es bei den Angestellten, der Trend gehe aber nach oben, sagt Hanspeter Hilfiker. Bei der Stadtpolizei scheint man impfwilliger zu sein. Denn dort hat fast jeder mindestens die erste Impfdosis erhalten. Es gäbe nur Einzelne, die nicht wollen würden.

Hanspeter Hilfiker

Keine langen Leerstände
Vor der Medienkonferenz hat sich Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker noch mit Citymanagerin Romana Waller unterhalten. Aus dem Gespräch berichtet Hanspeter Hilfiker, dass bisher noch keine Konkurse bei den «Gwerblern» eingetreten sind, die direkt auf die Coronakrise zurückzuführen sind. Er stellt jedoch auch klar, dass man die Folgen von Corona erst zu einem späteren Zeitpunkt deutlich zu sehen bekommt. Hanspeter Hilfiker freut sich darüber, dass die Befürchtungen des Stadtrates, es könnte bei Ladenschliessungen lange Leerstände geben, nicht eingetreten sind. So zum Beispiel der frühere Herrenglobus, der bald zum Gesundheitszentrum wird oder das ehemalige Gossip, das ebenfalls bald wiederbelebt wird.

Die Stadt kommt den Gewerbetreibenden weiterhin mit dem Verzicht auf die Nutzungsgebühren für den öffentlichen Raum bis Oktober entgegen.

Bauprojekte vorangetrieben
Die «Lockdown-Zeit» hat die Stadt Aarau genutzt, um ihre eigenen Bauprojekte voranzutreiben. So zum Beispiel die Bauarbeiten an der Igelweid, die Lüftung beim Schützenhaus oder für den Bau eines neuen Foyers bei Saal 4 im KuK. Baufreudig bleiben die Aarauer auch im Privaten. Hanspeter Hilfiker sagt: «In den ersten vier Monaten 2021 hatten wir noch einmal mehr Baugesuche als in den gleichen Monaten 2020».

Littering und Lärm: Neue Hotspots melden
Und wenn man es Zuhause dann doch nicht mehr aushält, so sucht man sich Draussen und in der Natur Abwechslung. Dies führte im vergangenen Jahr zu mehr Lärmemmissionen und mehr Littering. In der Innenstadt werden nun die Kübel häufiger geleert und entlang der Aare wurden grössere Abfalleimer aufgestellt.

Es entstehen neue Hotspots wie aktuell im Spittelgarten. Sowohl Stadtpolizei als auch Werkhof sind auf die Problematik sensibilisiert. Anwohner*innen sollen sich bei der Stadt melden, wenn es Probleme gibt, so Hanspeter Hilfiker.

Hoffen auf zweites Halbjahr
Bis zu den Sommerferien sieht es in Sachen Veranstaltungen weiterhin trist aus. «Wir haben bereits relativ früh alle Veranstaltungen bis zu den Sommerferien abgesagt», sagt Hanspeter Hilfiker. «Deswegen ist es auch konsequent, eine Zusammenkunft von 6500 bis 8500 Leuten nicht zu erlauben. Vor allem, wenn beabsichtigt wird, die Massnahmen nicht unbedingt einzuhalten.» Die Rede ist von der Corona-Kundgebung mit Protestmarsch, die am 8. Mai hätte stattfinden sollen, die Stadt aber keine Bewilligung erteilt hat. Dass trotzdem Leute auftauchen, damit wird gerechnet. Man ist deshalb mit der Kantonspolizei in Kontakt.

Noch nicht abgesagt sind Anlässe wie die 1. August-Feier oder auch der Bachfischet. Hanspeter Hilfiker sagt: «Ich hoffe, dass sobald der Impfanteil grösser wird, auch der eine oder andere Anlass im zweiten Halbjahr stattfinden kann.»

Im KIFF wird trotzdem Kunst und Kultur geschaffen

Im KIFF wird trotzdem Kunst und Kultur geschaffen | Der Landanzeiger

Ein Saxophon, verschiedenste Schläger, Saiteninstrumente, ein paar Schuhe, ein Strohhut, eine Tafel Schokolade und unzählige Knöpfe, Schalter und Regler. Draussen scheint die Sonne, es wäre ein wunderschöner Frühlingstag, doch hier drinnen bekommt man das nicht mit. Hier, wo normalerweise Hunderte Menschen in den Genuss eines Konzertes kommen, Hunderte Menschen eine Party feiern, sind gerade zwei Musiker vertieft in ihre Arbeit. Auf der Bühne im KIFF haben Corinne und Christoph Huber für einige Tage ihren Arbeitsplatz eingerichtet. Denn in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Aarau stellt das KIFF Residenzen zur Verfügung.

Das KIFF ist zwar für die Öffentlichkeit geschlossen, aber das bedeutet nicht, dass es deswegen ganz still bleiben muss, so der Gedanke. Seit dem 15. Februar werden deshalb die Räumlichkeiten und die technische Infrastruktur von verschiedensten Künstlern genutzt. «Die Nachfrage war sehr gross – fast schon überraschend. Die Residenzen haben wir sehr spontan kommuniziert, fast zeitgleich mit Beginn der Residenzen und haben innerhalb weniger Tagen rund 30 Anfragen erhalten», erzählt Claudio Keller, der vom KIFF für die Residenzen zuständig ist. Vergeben werden konnten schliesslich zehn Residenzen.

Im KIFF wird trotzdem Kunst und Kultur geschaffen | Der Landanzeiger
Während ihrem Aufenthalt wurden die Geschwister Huber immer wieder von Filmemacher Shqipron Bobaj begleitet.

Im KIFF wird trotzdem Kunst und Kultur geschaffen | Der Landanzeiger

Eintauchen und aufblühen
«Das Angebot hier zu residieren ist grossartig und hilft uns sehr», sagen Corinne und Christoph Huber. «Hier können wir so richtig in die Arbeit eintauchen, darin versinken. Genau das bringt uns vorwärts. Der Tapetenwechsel tut sehr gut und die Technik und Akustik hier im KIFF sind natürlich hervorragend.» Am liebsten würden sich die beiden gleich einen ganzen Monat einquartieren. Und das geplante Album würden sie am liebsten auch gleich hier aufnehmen.

Corinne Huber arbeitet nämlich gerade an ihrem ersten Soloalbum. Die Songs dafür hat sie während des Lockdowns geschrieben. Nun war die eigentliche Idee, die Songs mit einer Band aufzunehmen. Verschiedene Kollaborationen mit internationalen Künstlern wären eingeplant gewesen, mit Musikern aus London und Paris wären die Stücke erarbeitet worden. In der jetzigen Zeit ein Ding der Unmöglichkeit. Das Projekt wurde deshalb auf einen minimalistischen Rahmen heruntergebrochen und so arbeitet Corinne einzig mit ihrem Bruder Christoph am Album. Während ihrer Zeit im KIFF sind sie gerade mitten drin, die einzelnen Songs zu arrangieren und auszuarbeiten. Sie suchen die richtigen Sounds und spielen so Schritt für Schritt die Songs ein. Sie experimentieren, nehmen auf, hören es sich gleich an, vergleichen, besprechen, diskutieren, machen neu. Bis zu elf Stunden täglich verbringen die beiden im KIFF, tauchen in ihre Arbeit ein, blühen auf und vergessen alles um sie herum.

Ein Auf und Ab
Während sich Corinne und Christoph Huber auf der Bühne eingerichtet haben, sieht es bei den «Ellas» eine Woche später ganz andres aus. Das Schlagzeug steht einsam auf der Bühne, das Mikrophon mitten im Raum, an einer Wand steht ein Tisch mit Brot, Käse und Gemüse. Zentrum des Geschehens ist der Computer gegenüber der Bühne, bei dem gerade Bass- und Gitarrensounds aufgenommen werden. Auch die fünfköpfige Band hatte während der Pandemie genügend Zeit, um neue Songs zu schreiben. Nun arbeiten sie an einer Demoversion. Ob schliesslich ein Album oder eine EP entstehen wird, ist momentan noch nicht klar. Zur Unterstützung haben die «Ellas» zwei Gäste zu sich ins KIFF eingeladen, die die Rolle des Produzenten einnehmen, Feedback und Tipps geben und ihnen mit neuen Inputs und Ideen helfen, die Songs noch besser zu gestalten.

«Für uns als Musiker war die bisherige Coronazeit ein Auf und Ab. Mal sieht es so aus, als dürften wir bald wieder spielen, dann doch wieder nicht. Wir haben uns damit abgefunden und nutzen die Zeit, um an unseren neuen Sachen zu arbeiten. Das macht Spass und ist cool, aber wir sind dann schon mal wieder froh, wenn wir vor Publikum auf der Bühne stehen dürfen», so die «Ellas». Die Indie-Pop-Band hatte ihr bisher letztes Konzert am 11. Dezember im Rahmen der «Stubenkonzerte Aarau» im Kultur- und Kongresshaus. Seither heisst es abwarten. Umso mehr freuen sie sich über die Residenz-Möglichkeit im KIFF.

Im KIFF wird trotzdem Kunst und Kultur geschaffen | Der Landanzeiger
Die «Ellas» nutzen für ihre Aufnahmen nicht nur die Bühne, sondern den kompletten Saal.

Balsam für Künstlerseelen
«Ob wir nun in unserem Bandraum arbeiten oder hier im KIFF macht eben schon einen grossen Unterschied», so Sängerin Jorina Stamm. «Dass wir während der Residenz für unsere Arbeit sogar noch entlöhnt werden, tut natürlich auch sehr gut.» Durch die Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der Stadt Aarau gibt es nämlich 800 Franken pro Person beziehungsweise 2400 Franken fürs Projekt total. «Die Projektförderungsbeiträge der Stadt sind Balsam für die doch etwas verletzten Künstlerseelen», sagt auch Claudio Keller.

Im KIFF wird trotzdem Kunst und Kultur geschaffen | Der Landanzeiger
Die «Ellas» arbeiten während ihrer Residenz im KIFF an Demo-Aufnahmen.
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Spannende Projekte
Für Claudio Keller ist klar, die Residenzen im KIFF sind ein grosser Erfolg. «In diesen Tagen sind viele spannende Projekte und Resultate entstanden. Und für uns alle ist es schön zu wissen, dass in diesem Kulturhaus auch wieder Kultur und Kunst geschaffen wird.»

Die bis dato letzte Residenz dauert noch bis zum 16. April und wird von Oscar de Franco genutzt. Noch sieht es nicht so aus, als ob das KIFF danach bald seine Türen wieder für mehr Personen öffnen dürfte. Gibt es also eine Verlängerung der Residenzen? «Eine Verlängerung der Residenzen wird momentan diskutiert», sagt Claudio Keller. Bis zum Redaktionsschluss stand aber noch kein Entschluss fest.

«Pont Neuf» wird 7 Millionen teurer

«Pont Neuf» wird 7 Millionen teurer | Der Landanzeiger

Seit Juli 2019 wird an der neuen Aarebrücke in Aarau gearbeitet. Der Bau der Brücke ist komplex und für alle Projektbeteiligten sehr anspruchsvoll. Neben der zeitlichen Verzögerung entstehen Mehrkosten. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Zusatzkredit von 7,03 Millionen Franken. Damit wird die neue Aarebrücke voraussichtlich 40 Millionen Franken teuer.

Seit November 2019 laufen die Hauptarbeiten für die neue Aarebrücke in Aarau, zuvor wurde die Hilfsbrücke installiert. Bereits im Verlauf der ersten Arbeiten hat sich gezeigt, dass der Bau der Brücke komplex und für die Projektbeteiligten sehr anspruchsvoll ist. Die Projektbeteiligten waren konfrontiert mit Abweichungen in der Geologie, mit Mehraufwand beim Abbruch durch im Boden verbliebene Bauteile von früheren Bauwerken sowie mit verunreinigten Baumaterialien (wie Asbest oder verseuchtem Baugrund), die separat abgebrochen und entsorgt werden mussten.

Diese Mehraufwände führten zu Verzögerungen gegenüber dem ursprünglichen Terminprogramm und zu Mehrkosten sowohl in der Umsetzung, als auch in der Projektierung. Dabei haben die Mehrkosten in der Geologie sowie in den Aushub- und Abbrucharbeiten keinen Zusammenhang mit dem gewählten Brückenobjekt «Pont Neuf». Die Mehrkosten wären auch bei anderen Brückenkonzepten in ähnlichem Umfang angefallen.

Mehrkosten betreffen fast ausschliesslich Kanton
In der Botschaft an den Grossen Rat beantragt der Regierungsrat einen Zusatzkredit in der Höhe von 7,03 Millionen Franken. In diesem Zusatzkredit sind 1,08 Millionen Franken Kreditrisiko inkludiert. Gemäss aktueller Endkostenprognose erhöhen sich die Kosten für den Neubau damit auf 40,09 Millionen Franken.

Die Mehrkosten betreffen fast ausschliesslich den Anlageteil Aarebrücke, an welchen die Stadt Aarau keinen Kostenbeitrag zu leisten hat. Unter Berücksichtigung des inzwischen vom Bund gesprochenen Beitrags aus dem Agglomerationsprogramm AareLand von total 3,26 Millionen Franken muss die Stadt Aarau nun einen Beitrag von 9,02 Millionen Franken leisten. Aarau bewilligte 2014 einen Kredit von 9’867’000 Franken.

Ungenauigkeit im Kredit
Für den ursprünglichen Kredit war das generelle Projekt die Grundlage – das entspricht jedoch nicht im vollen Umfang der Genauigkeit eines Bauprojektes. Die damals dafür berücksichtigte Kostengenauigkeit von plusminus fünf Prozent entsprach nicht dem Stand des Projektes. Üblich ist eine Reserve von plus-minus zehn Prozent. Mittlerweile zeigt sich, dass mit den plus-minus zehn Prozent Reserven die Risiken des Baugrunds bei Grossprojekten (wie Tunnels und Brückenfundationen) zu wenig genau abgedeckt werden. Eine Kompensation der Mehrkosten aufgrund von Abweichungen im Baugrund im Rahmen des Projektkredites sind kaum möglich. Die Mehrkosten sind nicht vermeidbar – auch wenn sie früher erkannt worden wären.

Die Praxis der Kostengrundlage wurde in der Zwischenzeit geändert: Bei Kreditanträgen für neue Bauvorhaben wird die Kostengenauigkeit mit zusätzlichen Abklärungen auf der Basis eines Bauprojekts ermittelt. Damit wird eine Kostengenauigkeit von plus-minus zehn Prozent erreicht und die Risiken können besser eingegrenzt werden.

Baugesuch für «Dreiklang» bewilligt

Baugesuch für «Dreiklang» bewilligt | Der Landanzeiger

Die Stadt Aarau hat dem Kantonsspital Aarau kurz vor Ostern ein grosses Geschenk überreicht. Die Stadt bewilligte den Spitalneubau «Dreiklang». Der 569 Mio. Franken teure Neubau ist ein bedeutender Meilenstein für das KSA, die Stadt und die Region.

«Die Begeisterung über die erhaltene Baubewilligung ist riesengross», sagt KSA-Verwaltungsratspräsident Peter Suter. Der «Dreiklang» ist nicht nur ein Bauprojekt des Kantonsspitals Aarau, sondern ein Meilenstein für die Stadt Aarau, die umliegenden Gemeinden und den gesamten Kanton Aargau, schreibt das KAS in ihrer Mitteilung. Die zukunftsfähige Infrastruktur ermögliche es den Mitarbeitenden des Aarauer Spitals, auch weiterhin Spitzenlistungen zu erbringen und Medizin auf höchstem Niveau zu praktizieren.

Die Bevölkerung erhalte ein patientenfreundliches, nachhaltiges und effizientes Spital, auf das sie stolz sein könne, heisst es im Schreiben weiter. «Ein modernes und wettbewerbsfähiges Zentrumspital mit einem 24-Stunden- Betrieb in Aarau ist ein entscheidendes Element in der sicheren Gesundheitsversorgung des Kantons», erklärt Peter Suter weiter. Mit dem bewilligten Baugesuch sei die Basis für die Projektbeteiligten gegeben, um motiviert weiterzufahren.

Das Baugesuch für die Erstellung eines Spitalneubaus «Dreiklang» wurde am 1. Juli 2020 beim Stadtrat Aarau eingereicht. Gegen das Baugesuch, das vom 4. September 2020 bis 5. Oktober 2020 öffentlich aufgelegen hat, sind fristgerecht sechs Einwendungen eingegangen. Im Laufe des Baubewilligungsverfahrens konnten zwischen der Bauherrschaft und drei Einwendern einvernehmliche Lösungen gefunden werden, so dass diese ihre Einwendungen vor dem Entscheid zurückzogen. Drei Einwendungen (davon zwei gleichlautende) behandelte der Stadtrat und wies diese mit dem Bauentscheid vom 29. März 2021 ab. Der Spitalneubau soll bis voraussichtlich im Jahre 2025 bezugsbereit sein.

Niederlage im letzten Spiel vor den Playoffs

Niederlage im letzten Spiel vor den Playoffs | Der Landanzeiger

Vorletztes Wochenende ergatterten sich die Aarauer Spielerinnen vom Basketballclub Alte Kanti Aarau (BC AKA) den zweiten Saisonsieg und bestritten vergangenen Samstag das letzte Meisterschaftsspiel gegen Hélios Basket. Die 68:88-Niederlage widerspiegelt nicht den gesamten Spielverlauf, insbesondere im Angriff konnten die Aarauerinnen ihr Spiel erfreulicherweise verbessern.

Der BC AKA legte einen guten Start an den Tag – und dies, obwohl das Aarauer Kader dezimiert auftreten musste. Aufgrund gesundheitlichen Gründen konnte Dijana Milenkovic nicht am letzten Auswärtsspiel der regulären Saison teilnehmen. Im Angriff funktionierten die Aarauer Spielzüge um einiges besser als in den Spielen zuvor. Die Verteidigungswand von Hélios konnte besser gelesen werden und einige wichtige Punkte vielen dadurch in den ersten Spielminuten. Aarau ging in den ersten zehn Spielminuten leicht in Vorsprung (21:22). Einzig in der Verteidigung fand man keine gute Lösung gegen die grossen Innenspielerinnen von Hélios. Rund 18 offensive Rebounds erkämpfte sich die Heimmannschaft aufgrund kleiner defensiver Fehler der Aarauerinnen.
Im zweiten Viertel agierte die NLA-Mannschaft des BC AKA sehr diszipliniert und konnte dadurch zwischenzeitlich einen Vorsprung von acht Punkten erspielen (30:38). Kurz vor der Halbzeit riss der Faden leicht und Hélios konnte die Führung in die zweite Halbzeit mitnehmen (44:40).

19:0-Run von Hélios
Im dritten Viertel nutzte Hélios die kleinen Fehler der Aarauerinnen gnadenlos aus (61:48). Doch der BC AKA liess sich dies nicht gefallen und konnte fünf Minuten vor Spielende bis auf einen Punkt aufholen. In den letzten Minuten glitt die Kontrolle über den Ball den Aarauerinnen komplett aus der Hand und ermöglichte der Heimmannschaft einen 19-0 Lauf. Trotz starken Aktionen und besserer Wurfquoten musste sich der BC AKA in den letzten Minuten geschlagen geben.

SBLW Nächste Phase: Playoffs
Bereits anfangs Saison war klar, dass alle acht NLA-Damenmannschaften für die Playoff Viertelfinale qualifiziert sind. So trifft der letztplatzierte BC Alte Kanti Aarau (2 Siege) auf das erstklassierte Team BCF Elfic Fribourg (21 Siege). «Das letzte Spiel gegen Hélios gibt Zuversicht auf die kommenden Playoffspiele, auch wenn es schwer wird», so der Head Coach Velko Evgenievksi nach dem Spiel letzten Samstag. Im Viertelfinale gilt der Modus «Best-of- Three». So spielte der BC AKA gestern auswärts das erste Spiel dieser Viertelserie. Morgen empfängt der BC AKA dann für das zweite Spiel der Serie Fribourg zu Hause in der Tellihalle (ohne Zuschauer, live auf Youtube). Je nach Punktestand wird ein weiteres Spiel am Sonntag auswärts in Fribourg angesetzt.

Die rätselhaften Aarauer Rathaussäle

Die rätselhaften Aarauer Rathaussäle | Der Landanzeiger

Hölzerner Täfer, geschnitzte Einhörner und mystische Wasserwesen umarmt von Blumengirlanden und Blättergeflechten, eine Supraporte mit dem Aarauer Adler abgebildet und dem Satz «Als man zalt von der Geburt Cristi 1520», Deckenmedaillons, die scheinbar genau beobachten, was unter ihnen geschieht. Würde sich der Aarauer Stadtrat momentan nicht nur digital besprechen, würde er sich in einem Raum treffen, auf den genau diese Beschreibung zutrifft: der Stadtratssaal im 2. Stock des Aarauer Rathauses. Aber auch im 1. Stock befindet sich ein Saal in genau diesem spätgotischen Stil.

Broschüre veröffentlicht
Da diese Räume für die Öffentlichkeit kaum zugänglich sind, widmet sich nun eine Broschüre der Ortsbürgergemeinde unter dem Titel «Die spätgotischen Säle des Aarauer Rathauses von 1519/1520» diesen beiden 500 Jahre alten «Schatzkammern». Auf 24 Seiten wurde all das Wissen über die beiden Säle gesammelt, das bis dato bekannt ist. «So umfassend wurde noch nie über die beiden Säle berichtet», sagt Stadtarchivar Raoul Richner, der neben Kunsthistorikerin Dominique Sigg für die Broschüre recherchiert hat. «Leider sind die Dokumentationen über die Säle nicht sehr vollständig, aber wir können uns ein grobes Bild machen, wie die Räume während all dieser Zeit verändert wurden.»

Fehlende Dokumentationen
Das Problem: Es gibt zwar Dokumente, die belegen, dass umgebaut, renoviert oder verändert wurde, aber was genau gemacht wurde, das fehlt in den Dokumenten. «Es wurde abgesägt, neu geschnitten, angemalt, wieder abgelaugt, dann zog die Hälfte des einen Saales ins Stadtmuseum in die sogenannte Rothpletzstube um und wurde dort als Wohnraum gebraucht. Medaillons verschwanden. Dann gab es wieder massive Renovationen im Rathaus, wobei zu den Sälen keine Sorge getragen wurde. Wir haben genau darüber auf 24 Seiten eine Übersicht gemacht», so Raoul Richner.

Indizien statt Beweise
Zwar konnten einige Rätsel gelöst werden, das grösste Rätsel, nämlich zum Schöpfer der Schnitzereien, konnten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden. «Aufgrund von Indizien haben wir lediglich eine Idee, wer der Urheber sein könnte», sagt Raoul Richner. Diese Indizien weisen auf Jörg Wild aus Luzern hin. Raoul Richner hat die Hoffnung aber noch nicht ganz aufgegeben, dass hier noch Licht ins Dunkle gebracht werden kann. «Vielleicht taucht irgendwo in irgendeinem Archiv irgendwann ein Zettelchen auf, das den Schöpfer der Schnitzereien doch noch aufdeckt.»

Interessierte können die Broschüre beim Stadtbüro, beim Stadtmuseum und bei aarau info gratis abholen.

Die rätselhaften Aarauer Rathaussäle | Der Landanzeiger
Mystische Wassergestalten zieren die Decke.
Die rätselhaften Aarauer Rathaussäle | Der Landanzeiger
Die Supraporte im Stadtratsaal.
50 Jahre Aerni – 50 Jahre Qualität | Der Landanzeiger
Täfer, Medaillons und Schnitzereien zieren die spätgotischen Säle des Rathauses.

Integrationszentrum in Aarau geplant

Integrationszentrum in Aarau geplant | Der Landanzeiger

Bis 2028 soll am Standort der heutigen Asylunterkunft an der Rohrerstrasse, das kantonale Integrationszentrum für Familien und Einzelpersonen mit Bleibeperspektive entstehen. Im Gegenzug werden in der Region Aarau kantonale Asylunterkünfte abgebaut. Der mehrstöckige Bau ist für 250 Personen ausgelegt und soll über 30 Millionen Franken kosten.

Der Regierungsrat hatte im Frühling 2019 beschlossen, ein Integrationszentrum für Familien und Einzelpersonen mit Bleibeperspektive zu schaffen. In diesem Zentrum sollen einerseits Personen untergebracht werden, die als Flüchtlinge anerkannt oder im Rahmen des beschleunigten Verfahrens vorläufig aufgenommen worden sind. Andererseits sollen auch Familien und Einzelpersonen betreut werden, die dem Kanton Aargau im erweiterten Asylverfahren zugewiesen werden und bei denen mit einer vorläufigen Aufnahme oder mit einer Anerkennung als Flüchtlinge zu rechnen ist.

Beste Voraussetzungen
Der Kanton hat bei der Evaluation seiner eignenen Grundstücke festgestellt, dass der Standort Rohrerstrasse Aarau die Voraussetzungen für ein kantonales Integrationszentrum am besten erfüllt. Einerseits von der Lage und der Erschliessung her, vor allem aber auch wegen den in Aarau bereits verfügbaren Betreuungs- und Versorgungsangeboten.
Die Beschulung der Kinder des Integrationszentrums ist im kantonalen Zeughaus vorgesehen, in dem bereits heute die Kinder der gegenüberliegenden Asylunterkunft den Unterricht besuchen.
«Für die Stadt Aarau entsteht keine zusätzliche Belastung», betont Regierungsrat Gallati, «weil im Gegenzug die Kapazität von 300 Unterbringungsplätzen in kantonalen Asylunterkünften vor allem in der Stadt und teilweise in den angrenzenden Gemeinden abgebaut werden.»

Region soll profitieren
Der Regierungsrat und die Stadt Aarau wollen das neue Integrationszentrum in enger Zusammenarbeit realisieren. Der Regierungsrat hat gegenüber der Stadt die Absicht bekundet, das Zentrum als Teil einer Quartierentwicklung voranzutreiben. Die Anliegen der Stadt betreffend «Rössligut» und «Torfeld Nord» fliessen in die weitere Projektarbeit mit ein. Stadt und Kanton prüfen zudem einen Flächenabtausch von schulisch genutzten Flächen. Damit sollen die Quartiere neue Entwicklungsperspektiven erhalten.

«Für den Stadtrat Aarau ist entscheidend, dass Planung, Umsetzung und Betrieb des Integrationszentrums in enger Abstimmung mit der Stadt erfolgen und insbesondere Sicherheits- und Stadtentwicklungsanliegen in den Quartieren Rössligut und Torfeld Nord berücksichtigt werden», so Stadtpräsident Dr. Hanspeter Hilfiker. «Mit neuen Sportanlagen für die Alte Kanti im Rössligut kann der Kanton mit der Freigabe des bisherigen Sportareals Hand bieten für die Weiterentwicklung der Idee eines Oberstufenzentrums in der Telli.» Stadträtin Angelica Cavegn Leitner betont ergänzend: «Zum erfolgreichen Betrieb des neuen Integrationszentrums erwartet der Stadtrat ein detailliertes Betriebskonzept unter Einbezug des Aussenraums sowie ein umfassendes Sicherheitskonzept.» Stadtpräsident Dr. Hanspeter Hilfiker hält zudem fest: «Der Stadt dürfen durch das neue Integrationszentrum keine zusätzlichen Kosten entstehen.»

Nutzungskonzepts
Für den Verlauf des Integrationsprozesses ist die Startphase mit Information, Standortbestimmung und Planung von Integrationsmassnahmen entscheidend. Im Zentrum können die Massnahmen frühzeitig und konzentriert, an einem Ort organisiert, und in einem für die Integration vorteilhaften Umfeld durchgeführt werden. Der Regierungsrat hat die Eckwerte des Nutzungskonzepts, das von den Departementen Volkswirtschaft und Inneres, Bildung, Kultur und Sport, Finanzen und Ressourcen sowie Gesundheit und Soziales gemeinsam entwickelt wurde, verabschiedet. Das Konzept deckt von Betreuung über Sicherheit bis zu Integration und Bildung alle für den Betrieb wichtigen Aspekte ab. Die Betreuung im Integrationszentrum wird während 24 Stunden sichergestellt.

Weiteres Vorgehen
Die involvierten Departemente werden eine Botschaft an den Grossen Rat zum Projektierungskredit für das Integrationszentrum Aargau ausarbeiten. Eine Behandlung im Grossen Rat ist für Herbst 2022 geplant. Ende 2024 ist die öffentliche Anhörung zum Bauvorhaben vorgesehen und Mitte 2025 die Beratung zum Ausführungskredit im Grossen Rat. Die bauliche Realisierung des Integrationszentrums soll in den Jahren 2026/2027 stattfinden.

Integration findet in den Gemeinden statt

Integration findet in den Gemeinden statt | Der Landanzeiger

Seit diesem Jahr arbeiten Sara Hadad und Louise Leibundgut als CO-Leiterinnen der Regionalen Integrationsfachstelle (RIF) Aarau zusammen. Welche Aufgaben haben die beiden zu erfüllen? Für welche Gemeinden sind sie zuständig? Und wie läuft die Zusammenarbeit bisher? Der Landanzeiger hat nachgefragt.

Wie kann ich mich freiwillig im Asylbereich engagieren? Wie schaffe ich es als Verein wirklich alle Einwohnerinnen und Einwohner einer Gemeinde zu erreichen? Gibt es in meiner Gemeinde jemanden, der mir als Neuzuzüger das Schulsystem erklärt, mich auf die Gepflogenheiten beim Wohnen, auf Deutschkurse oder Treffpunkte aufmerksam macht? Wie kann ich als Gemeinde den Austausch zwischen der einheimischen und der zugezogenen Bevölkerung fördern? Mit Sara Hadad und Louise Leibundgut hat die Region Aarau zwei Fachpersonen, die sich im Auftrag der Gemeinden Aarau, Buchs, Suhr, Hirschthal, Muhen und Unterentfelden und des Kantons um solche und weitere Anliegen kümmern.

Unter einem Dach
Die beiden bilden die Regionale Integrationsfachstelle Aarau (kurz: RIF Aarau), die als Teil der Sektion Gesellschaft der Stadt Aarau an der Heinerich-Wirri-Strasse 3 ansässig ist. Diese fasst die Angebote der Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Asylbereich (KFA) und der Mobilen Integration Region Aarau (MIRA) seit Beginn dieses Jahres unter einem Dach zusammen: Sara Hadad leitet KFA bereits seit 2016. Sie weiss, welche Angebote es für Asylsuchende gibt und kennt und vernetzt Organisationen für freiwilliges Engagement in diesem Bereich. Louise Leibundgut kam vor einem Jahr dazu als Leiterin der MIRA. Der Fokus der MIRA liegt auf der Beratung und Sensibilisierung von Akteuren der Regelstrukturen (Gemeindeverwaltungen, Vereine, Schulen, etc.) im Umgang mit Themen rund um Migration, Integration und Diversität – auch ausserhalb vom Asylbereich.

Die sechs beteiligten Gemeinden und der Kanton finanzieren das Projekt gemeinsam, die Steuerung erfolgt ebenfalls gemeinsam durch eine Steuergruppe, die von Stadträtin Angelica Cavegn präsidiert wird. Vizepräsidentin ist Gemeinderätin Irene Bärtschi aus Hirschthal.

Zeigt bereits Wirkung
Die Zusammenarbeit als Regionale Integrationsfachstelle Aarau läuft offiziell seit 1. Januar 2021 als Pilotprojekt und soll ab 1. Januar 2022 verfestigt werden. «Die enge Zusammenarbeit von Gemeinden, Kanton, Fachpersonen und zivilgesellschaftlichen Akteuren entfaltet in den sechs Gemeinden bereits Wirkung», sagt Louise Leibundgut. Sara Hadad ergänzt: «Mit unserer Zusammenarbeit hat sich gezeigt, dass es richtig ist, den Asylbereich nicht so strikt vom Ausländerbereich abzutrennen und stattdessen das Zusammenleben als Ganzes zu betrachten. Die Gemeinden der RIF Aarau sollen eine Ansprechstelle haben für jegliche Fragen im Bereich Integration, und nicht zuerst nach Status unterscheiden müssen.»

Stetig wieder anpassen
Jede Region ist wieder etwas anders, jede Gemeinde tickt etwas anders. In jeder Region und in jeder Gemeinde sind auch der Bedarf und die Gegebenheiten wieder etwas anders. Und so wird der Aufbau einer solchen regionalen Integrationsfachstelle auch nach dem Pilotprojekt nicht wirklich abgeschlossen sein. «Die Anforderungen an eine Integrationsfachstelle sind dynamisch und verändern sich stetig», so Louise Leibundgut. Und weiter: «Ebenso anspruchsvoll ist das konsequente Verfolgen des Regelstrukturansatzes innerhalb der Integrationsförderung. Der Kanton Aargau und somit auch unsere Fachstelle verfolgen in der Integrationsförderung den Regelstrukturansatz. Das heisst, dass keine separaten Sonderstrukturen aufgebaut, sondern bestehende Angebote gestärkt und Zugangsbarrieren abgebaut werden sollen. So zum Beispiel bei Vereinen, bei der Gemeindeverwaltung, in der Schule oder im Arbeitsmarkt. Die Gemeinden und der Kanton sehen die regionale Zusammenarbeit, wie sie mit der RIF Aarau umgesetzt wird, deshalb als ein langfristiges Angebot an, an dem wir dranbleiben und laufend Anpassungen vornehmen müssen.»

Synergien nutzen
«Integration findet vor Ort in den Gemeinden statt», sagt Andreas Ruf, der beim Kanton (Amt für Migration und Integration) für die Gemeindezusammenarbeit zuständig ist. Im ganzen Kanton existieren Stand heute sechs Regionale Integrationsfachstellen, denen insgesamt rund 60 Gemeinden angeschlossen sind, und sieben Koordinationsstellen für Freiwilligenarbeit im Asyl- und Flüchtlingswesen. Wie dies nun im Raum Aarau geschieht, sollen beide Bereiche auch in den anderen Regionen unter einem Dach zusammengeführt werden, um Synergien zu nutzen und die regionale Kooperation zwischen staatlichen Stellen, Fachpersonen und Zivilgesellschaft zu stärken.

Der Kanton unterstützt die beteiligten Gemeinden finanziell beim Aufbau und Betrieb dieser Regionalen Integrationsfachstellen im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms (KIP) und der Verbundaufgabe Integration. In den kommenden Jahren möchte der Kanton diese Zusammenarbeit weiter verstärken. Weitere interessierte Gemeinden können sich den bestehenden oder im Aufbau befindlichen regionalen Strukturen anschliessen.

Weitere Informationen gibt es auf: www.integrationregionaarau.ch und auf www.ag.ch/rif.