Frau Hummel: Was bringen die vielen Massentests wirklich?

Aargauer Kantonsärztin Yvonne Hummel im Interview | Der Landanzeiger

Testen, testen, testen – so lautet ein Grundsatz, um die Pandemie möglichst schnell einzudämmen. Der Aargau will Anfang Mai sogenannte repetitive Tests – salopp Massentests genannt – auf möglichst viele Schulen und Betriebe ausweiten. Verantwortlich dafür ist Kantonsärztin Yvonne Hummel. Sie war Gast im ZT-Talk und sprach unter anderem …

… über positive Aspekte der Pandemie.
Yvonne Hummel: «Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung war sehr gross – und ist immer noch sehr gross. Es gehen viele Hilfsangebote ein», so Hummel (der Kanton hat vor mehr als einem Jahr unter der Internetadresse www.ag.ch/helfen eine Plattform für Freiwillige aufgeschaltet). Auch die Kooperationsbereitschaft sei hoch. Zwar komme es da und dort zu Protesten, aber «grundsätzlich macht die Bevölkerung sehr, sehr gut mit».

… über die repetitiven Tests, die im Kanton Aargau ausgeweitet werden sollen – und die Frage, ob sich der Aufwand dafür wirklich lohnt.
Yvonne Hummel: Ziel sei es, möglichst viele infizierte Personen zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen. Bei diesen Tests könnten zudem Infizierte sehr früh erkannt werden: «Das Virus wird so innerhalb von Schulen und Betrieben weniger weit verbreitet, es gibt weniger Infektionsausbrüche.» In den Schulen könne der Präsenzunterricht besser gewährleistet werden, Betriebe erhalten mehr Sicherheit bei der Personalplanung.

… über das Pilotprojekt an der Kanti Zofingen, bei dem es bei sechs repetitiven Testreihen nur eine einzige positive Poolprobe gab.
Yvonne Hummel: Auf den ersten Blick erscheine das als wenig, so Hummel. Aktuell liege die Inzidenz bei 200 Personen pro 100’000 Einwohner. Bei repetitiven Tests sei also zu erwarten, dass 0,2 Prozent der getesteten Personen infiziert seien und identifiziert werden könnten. «Glücklicherweise ist es ja so, dass die allermeisten Leute nicht infiziert sind.» – «Beim Testen ist nicht nur das positive Ergebnis wichtig», so Hummel. Negative Ergebnisse vermittelten den Getesteten Sicherheit und brächten Ruhe in einen Betrieb.

… über den bevorstehenden Start der Massentests – und wann die Kampagne auf Hochtouren laufen soll.
Yvonne Hummel: Man wolle möglichst schnell loslegen. «Es nützt nichts, wenn wir erst im Sommer oder im Herbst parat wären.» Zurzeit fänden noch Vorbereitungs- und Planungsarbeiten statt. «Ziel ist, dass wir Anfang Mai starten können. Und dann möglichst schnell möglichst viele Betriebe an Bord nehmen, sodass wir bis Mitte Juni auf die Zielzahl von 200’000 getesteten Personen pro Woche kommen.»

… über einen Ratschlag an alle, die wieder Fitnesscenter besuchen.
Yvonne Hummel: «Es ist wichtig, dass Fitnesscenter gute Schutzkonzepte und eine gute Lüftung haben. Dann ist es problemlos. Noch viel problemloser ist sportliche Betätigung im Freien.»

… über die Aussichten, dass Restaurants im Mai auch die Innenbereiche wieder öffnen können.
Yvonne Hummel: Das werde auf nationaler Ebene entschieden. «Wenn sich die Fallzahlen im aktuellen Rahmen halten, dann gibt es eine gute Chance für weitere Lockerungsschritte.» Der R-Wert liege aktuell im Kanton Aargau bei 1,07 (Stand letzte Woche). «Das ist aber nicht der einzig wichtige Wert», so Hummel. Wichtig sei auch, wie sich die Kapazitäten im Gesundheitswesen entwickelten, insbesondere auf den Intensivstationen. «Aktuell ist die Situation fragil.»

… über Lieferverzögerungen beim Impfstoff und die Frage, bis wann mit einer Durchimpfung im Aargau zu rechnen ist.
Yvonne Hummel: «Das ist von den Impfstofflieferungen abhängig. Der Aargau ist bereit, den Impfstoff, der kommt, zu verimpfen. Wir hoffen, dass die Lieferversprechen auch eingehalten werden.» Wichtig sei, dass sich möglichst viele AargauerInnen registrieren: «Auf keinen Fall warten. Das ist für alle gut und gibt eine bessere Planbarkeit.»


Zur Person

Yvonne Hummel ist seit Februar 2020 Kantonsärztin im Departement Gesundheit und Soziales von Regierungsrat Jean-Pierre Gallati. Sie hat an der Universität Basel Medizin studiert und verfügt über den Facharzttitel für Innere Medizin und Medizinische Onkologie. Yvonne Hummel hat während 17 Jahren als Ärztin in verschiedenen Spitälern in der Schweiz gearbeitet und führte eine eigene Praxis. 2013 hat sie den Fähigkeitsausweis Vertrauensarzt erlangt. Anschliessend leitete sie unter anderem den Vertrauensärztlichen Dienst der Krankenversicherung Sanitas. Yvonne Hummel ist verheiratet und wohnt in Sins.


«Das Aufsetzen des richtigen Hutes hat sehr geholfen»

Aargau Verkehr AG | Der Landanzeiger

Kompetent, ehrlich, diplomatisch und jederzeit freundlich. So könnte man Erwin Rosenast beschreiben, wie er seine Arbeit als Leiter Kommunikation der Aargau Verkehr AG während fast 15 Jahren wahrgenommen hat. Nun hat sich der 65-Jährige in den beruflichen Ruhestand verabschiedet.

Der Empfang bei Erwin Rosenast zu Hause ist herzlich. Anders als bei bisherigen Terminen trägt der Gränicher jedoch keinen Anzug. Mit seiner Pensionierung vor einer Woche hängt seine Robe nun etwas öfter im Kleiderschrank. «Ich habe immer gerne einen Anzug getragen und mache das auch heute noch, schliesslich habe ich ein grosses und seriöses Unternehmen repräsentiert.» Geblieben sind der freundliche Umgang und die Weisheit, mit der Erwin Rosenast seine Worte wählt. «Eine gute und transparente Kommunikation wird in der schnelllebigen Zeit noch viel wichtiger, darauf haben wir immer grossen Wert gelegt.»

Noch sehr oft spricht er über seinen inzwischen ehemaligen Arbeitgeber in der Wir-Form. «Das sei mir verziehen, ich bin ja erst eine Woche weg», lacht der frisch Pensionierte, der mit seinen zwei Töchtern und seiner Ehefrau in Gränichen lebt. «Ich muss schon sagen, die Aargau Verkehr AG war und ist ein hervorragender Arbeitgeber. Das Unternehmen wurde im 2020 unter den 10 besten Arbeitgebern der Schweiz prämiert in der Kategoerie 500 bis 999 Mitarbeitende. Mich mit diesem Unternehmen zu identifizieren fiel und fällt mir leicht.» Natürlich habe es auch unruhige Zeiten gegeben. Themen wie Verspätungen, Baustellen, Unfälle und Ausbaupläne sind immer gewisse Herausforderungen. «Beim ‹Lokführermangel› im Jahr 2015, als wegen eines Krankheitsfalles zwei Züge ausfielen und drei Züge mit Bahnersatzbussen geführt werden mussten, standen sogar die nationalen Medien auf dem Teppich», erinnert sich «Winu». Das seien für ihn jedoch keine schlechten Erfahrungen gewesen, sondern Ereignisse bei denen er als Kommunikationsverantwortlicher immer auch etwas dazugelernt habe.

Früh zog es ihn auf die Schienen
Rosenast ist vor knapp 15 Jahren bei Aargau Verkehr eingetreten, damals hiess das Unternehmen noch AAR bus+bahn. Nicht nur der Firmenname hat sich in dieser Zeit geändert, auch die Strukturen und die Art der Kommunikation wurden modernisiert. Unter der Regie des Gränichers sogar professionalisiert. «Meine Arbeit wurde seitens des Hauptaktionärs Kanton Aargau, des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung immer respektiert. Auch mit dem Chef der 2018 gegründeten Aargau Verkehr AG, Severin Rangosch, habe die Zusammenarbeit auf Anhieb funktioniert. «Wir kannten uns noch aus der Zeit bei der RAILplus AG», erklärt Rosenast und verrät über seinen beruflichen Werdegang weiter, dass er zu allererst eine Lehre als Bäcker- Konditor-Confiseur absolviert hat. Bald schon zog es den jungen Erwin jedoch auf die Schienen. Nach einigen Jahren als Zugführer verdiente er sich die Sporen bei den SBB als Betriebsdisponent ab. Es folgten Weiterbildungen in Marketing, Betriebswirtschaft, Projektmanagement, Marketing und Kommunikation. «In der Zeit in der Generaldirektion SBB, bei SBB Cargo, RAILplus und auch in den Jahren bei Aargau Verkehr habe ich sehr viel Erfahrung gesammelt und spannende Menschen kennengelernt.»

Bei Referaten und Veranstaltungen sei es auch immer wieder zu Begegnungen mit Persönlichkeiten gekommen, etwa mit Röbi Koller, Marco Rima oder der Vize-Miss-Schweiz Xenia Tchoumitcheva. Kürzlich habe er sich an einem Workshop auch mit Bundesrat-Sprecher André Simonazzi unterhalten können. «Die Medienarbeit in Bundesbern, aber auch bei vielen anderen Unternehmungen sind eine sehr spannende Sache und ich verfolge heute noch Medienkonferenzen mit dem Hut des Kommunikationschefs.» Das habe ihm immer sehr geholfen; also das Aufsetzen solcher Hüte. «Wenn ich etwas erklären wollte, habe ich mich in die Haut der unterschiedlichen Empfänger versetzt. Das hat immer funktioniert.» Und tatsächlich: Man kann die Archive lange durchblättern; ein kommunikatives Fiasko hat es unter Rosenast nie gegeben.

«Mir wird nicht langweilig»
Vertrauen, Offenheit und ein korrekter Umgang mit Fragestellern waren dem «Medienchef» immer wichtig. «Es haben immer alle eine ehrliche, zeitnahe und transparente Antwort bekommen», blickt Rosenast zufrieden zurück. Um das zu ermöglichen, verinnerlichte er nicht nur alle möglichen Vorgänge im Unternehmen, er identifizierte sich auch mit der Firma. Auch vor Weiterbildungen schreckte er nie zurück. «Die letzte habe ich vor vier Monaten absolviert», lacht der Neu-Pensionär, der seine Erfahrung auch im Ruhestand zur Verfügung stellen möchte. «Ich habe ein paar kleinere Mandate, vielleicht kommt ja noch etwas dazu.» Langweilig wird es dem passionierten 3.-Liga-Handballer des STV wahrscheinlich nicht, auch wenn sowohl Handball-Spiele, wie auch das Sporttreiben im Fitness-Center wegen der Pandemie gerade nicht möglich sind. «Ich halte mich mit Spaziergängen fit und finde eigentlich immer wieder Arbeit zu Hause.»

Erwin Rosenast war bei seinem bisherigen Arbeitgeber nicht einfach nur für die Kommunikation zuständig, er verlieh dem Unternehmen ein sympathisches, kompetentes Gesicht. In seine Fussstapfen treten wird nun Michael Briner, von dem Rosenast überzeugt ist, dass er die transparente Kommunikation der Aargau Verkehr AG weiterführen und auch neue Ideen einbringen wird. «Die Kommunikation bietet viele spannende Aufgaben.» Wer Erwin Rosenast zuhört, glaubt ihm das aufs Wort.

Jetzt erst recht: Zusammen für den Aargau!

Jetzt erst recht: Zusammen für den Aargau! | Der Landanzeiger

Die aussergewöhnliche Situation, in der wir seit nunmehr als einem Jahr leben, schweisst Menschen aber auch Gewerbe vielerorts zusammen. Die Emil Frey Autocenter Safenwil setzt gemeinsam mit dem Verband GastroAargau ein Zeichen unter dem Motto «Vom Aargau für den Aargau – von der Region für die Region».

Der Präsident von GastroAargau Bruno Lustenberger und der Geschäftsführer des Autocenters Safenwil André Steiner sind sich einig: «In diesen schwierigen Zeiten muss die Wirtschaft im Kanton Aargau unterstützt werden; Zusammenhalt, Mut und Bewegung ist gefragt!» Die Stossrichtung ist vorgegeben, der Grundstein für eine Zusammenarbeit gelegt und kurz darauf wurde die Idee mit einer Gutschein-Aktion konkretisiert. Die Gastronomie ist eine von der Krise am stärksten betroffene Branche. Ähnlich sieht es im Automobilgewerbe aus, nachdem aufgrund der gesetzlichen Auflagen die Showrooms über mehrere Monate geschlossen wurden. «Beide Branchen leben die gleichen Werte: Erlebnis, Dienstleistung, Zufriedenheit, Nachhaltigkeit und einzigartige Produkte. Speziell in dieser Zeit geht es auch darum, Verantwortung zu übernehmen, Arbeitsplätze und vor allem Ausbildungsplätze zu sichern», sind sich die beiden Macher-Typen einig.

Doppelter Genuss beim Autokauf
Der neue Weg, den das Autocenter zusammen mit dem Verband GastroAargau beschreitet, besteht aus einer Gutschein-Aktion. Personen, die zwischen dem 1. März und 30. April 2021 im Autocenter Safenwil einen Neuwagen oder ein Occasions-Fahrzeug kaufen, kommen in einen kulinarischen Genuss. Bei Kaufabschluss innerhalb der Aktionsfrist erhält der Kunde sechs Gastro-Aargau-Gutscheine im Wert von je 50 Franken geschenkt. Die Gutscheine im Gesamtwert von 300 Franken können bei über 1200 verbandsangeschlossenen Restaurants, Bars, Clubs und Take-Away-Anbietern im ganzen Kanton Aargau eingelöst werden. Der Erlös kommt vollumfänglich dem jeweiligen Gastronomiebetrieb zu Gute. Getreu dem Motto «Vom Aargau für den Aargau – von der Region für die Region» werden Worte zu Taten.

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Auto? Wollen auch Sie etwas Gutes tun und die Gastronomie im Kanton Aargau unterstützen? Die faszinierende Welt im Autocenter Safenwil bietet 20 Weltmarken und zahlreiche Qualitäts- Occasionen an. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Showrooms erstrahlen in neuem Glanz
Seit diesem Frühling erstrahlen die neu umgebauten Showrooms von der schwedischen Traditionsmarke Volvo und den Alleskönner von Ford in neuem Glanz. Auch im mittleren Geschoss des bekannten blauen Glasgebäudes sind die Renovierungen fast abgeschlossen: Diese grosszügige Fläche ist das neue Zuhause der vier FCA-Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat und Jeep. Weitere Highlights erwarten Sie auch innerhalb unserer anderen Markenwelten. Informationen zum Fahrzeugangebot finden Sie auch online unter www.emilfrey.ch/safenwil.

Regelungen der steuerlichen Abzüge im Homeoffice

Regelungen der steuerlichen Abzüge im Homeoffice | Der Landanzeiger

Der Regierungsrat hat die Sonderverordnung 1 zur Begegnung von Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sowie sozialen Notständen infolge des Coronavirus für die Jahre 2020 und 2021 hinsichtlich der abzugsfähigen Berufskosten während der Covid-19-Pandemie angepasst.

Unselbständig Erwerbende können in der Steuererklärung 2020 und 2021 ihre Berufskosten (Fahrkosten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte sowie Mehrkosten der auswärtigen Verpflegung) so geltend machen, wie sie ohne Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie angefallen wären. Das heisst, wer im 2020 und 2021 mehrheitlich im Homeoffice gearbeitet hat, kann trotzdem Fahrtkosten abziehen, so als ob die Person täglich ins Büro gefahren wäre. Umgekehrt ist aber ein zusätzlicher Abzug für coronabedingte Homeoffice-Kosten, zum Beispiel für das Arbeitszimmer zu Hause, nicht möglich.

Abzug bis maximal 7000 Franken möglich
Steuerpflichtige, die mit dem Auto anstatt mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den Arbeitsplatz gefahren sind, können hierfür die Autokosten zum Abzug bringen (Maximalbetrag 7000 Franken), wenn bei ihnen aufgrund der behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie eine Nutzung des ÖV nicht als zumutbar erachtet wird.

Finanzdirektor Markus Dieth: «Mit dieser Lösung trägt der Regierungsrat dem besonderen Umstand während der Covid-19-Pandemie Rechnung. Sie vereinfacht die Steuererklärung sowohl für Arbeitnehmende, Arbeitgebende als auch für die Steuerämter. Sie unterstützt zudem die Anordnung des Bundesamts für Gesundheit (BAG), die Mobilität einzuschränken und Kontakte zu vermeiden.»

Das Kantonale Steueramt hat ein Informationsblatt über die Covid-19-Massnahmen und deren Folgen für die Einkommenssteuer auf seiner Homepage aufgeschaltet. Sie finden dieses auf der Internetseite des Kantons Aargau.

www.ag.ch/steuern

Gewerbe lebt Solidarität vor

Gewerbe lebt Solidarität vor | Der Landanzeiger

Über ein Drittel der angeschriebenen Gewerbetreibenden verzichten zugunsten stark leidender Unternehmen auf ihre Mietzinsreduktion. Dank dem Solidaritätsprinzip kann die AKB rund 90’000 Franken umverteilen.

Das Coronavirus und seine Folgen fordern uns allen einiges ab und geht ans Eingemachte. Umso schöner sind die positiven Geschichten, die es in dieser schwierigen Zeit auch gibt. So löst eine Aktion der Aargauischen Kantonalbank (AKB) eine riesige Solidaritätsaktion unter Gewerbetreibenden aus.

Die AKB hat im Januar 2021 entschieden, ihren Gewerbemieterinnen und -mietern bereits zum zweiten Mal, freiwillig und während drei Monaten, den Mietzins um 50 Prozent zu reduzieren. Im Rahmen der Solidaritätsaktion stand es jeder Mieterin und jedem Mieter frei, das Angebot anzunehmen oder teilweise resp. vollständig zugunsten einer anderen Mietpartei, die aufgrund von Corona unter starken Umsatzeinbussen leidet, abzutreten.

Über ein Drittel der kontaktierten Mieterinnen und Mieter hat auf das Angebot der AKB verzichtet. Die AKB kann den besonders hart getroffenen Betrieben damit die Miete für die Monate Mai, Juni und Juli zu 100% erlassen. Ivo Altstätter, Leiter Infrastruktur und Sicherheit, bestätigt: «Unsere Mieterinnen und Mieter tragen die Aktion mit, die vielen positiven Reaktionen sind eindrucksvoll. Wir freuen uns sehr über die gelebte Solidarität unserer Gewerbemieterinnen und -mieter.»

Unterstützen wir unser Gewerbe weiterhin tatkräftig, es hat es verdient und zurzeit bitter nötig!

Ein zukunftsweisender Lehrgang

Ein zukunftsweisender Lehrgang | Der Landanzeiger

Die Weiterentwicklung der Fahrzeugantriebe schreitet in hohem Tempo voran. Deshalb lanciert das wbz Lenzburg, zusammen mit dem AGVS, Sektion Aargau, einen neuen Lehrgang unter dem Namen «Spezialist für alternative Fahrzeugantriebe».

Diese Weiterbildung startet im September 2021 in Lenzburg, dauert ein Jahr und umfasst 270 Lektionen, aufgeteilt auf einen Schultag (Montag) pro Woche sowie zusätzliche Blocktage und Praktika.

Der Lehrgang spricht Fachleute aus den Garagen an, die sich jetzt für die Zukunft «fit» machen wollen. Das können Automobil-Diagnostiker sein, welche die Entwicklungen in der Antriebstechnik nicht verpassen wollen, es können aber auch Interessierte aus der automobilen oder autonahen Grundbildung sein, welche die neue Ausbildung als Zwischenstufe zum Diagnostiker absolvieren wollen.

Kursinhalte topaktuell
Die Kursinhalte beinhalten Theorie- und Praxisunterricht und werden von kompetenten wbz-Ausbildnern vermittelt. Der Kursstoff beinhaltet aktuelles Know-how zu den neusten Antriebsarten (Grundlagen zu Elektro- und Hybridantrieb sowie zu Wasserstoffantrieb, Brennstoffzelle und Gasantrieb). Zudem werden die Teilnehmer in den Bereichen Thermomanagement (Batteriekühlung und -heizung, Innenraumkühlung und -heizung), Energie (Energieträger, Energiespeicher) sowie Sicherheit und Wartung (gesetzliche Grundlagen, Wartung, Instandstellung, Unfall) geschult. Der Theorie- und Praxisunterricht wird voraussichtlich in der AGVS-ÜK-Werkstätte in Lenzburg stattfinden.

Zertifikate und Prüfungen
Mit der Absolvierung des Lehrgangs erhalten die Teilnehmer auch die Kompetenzausweise HV 1 und HV 2 (HV = Hochvolt) von Electrosuisse und dem AGVS sowie die Kompetenzausweise Gas 1 und Gas 2 von der Trägerschaft Gas und dem AGVS. Nach dem abgeschlossenen Lehrgang erhalten die Absolventen das wbz-Zertifikat und haben zudem die Möglichkeit, in Bern die Kompetenzbereichsprüfung Z4 zu absolvieren.

AGVS beteiligt sich an Kosten
Die Kurskosten betragen Fr. 7500.–. Um die Weiterbildung von Mitarbeitenden seiner Mitglieder zu fördern, unterstützt der AGVS, Sektion Aargau, die Kursteilnehmer mit einem Beitrag von Fr. 1500.–. Die Bedingungen dafür sind, dass der Kandidat bei einem Mitglied des AGVS, Sektion Aargau, beschäftigt ist und die Schlussprüfung besteht.

Erster Schritt in die Zukunft
Mit dem wbz-Zertifikat «Spezialist für alternative Fahrzeugantriebe» werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestens für die Zukunft gerüstet sein. Falls sie später auch die Automobil-Diagnostiker-Ausbildung absolvieren, sind sie für den Kompetenzbereich Z4 bereits bestens vorbereitet.

Mit der Ausarbeitung und Lancierung dieser zeitgemässen Ausbildung geht der AGVS, Sektion Aargau, zusammen mit dem wbz in Lenzburg einmal mehr einen Schritt in die Zukunft und bietet seinen Mitgliedern eine attraktive Weiterbildungsmöglichkeit an. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Anzahl der mit «alternativen Antrieben» ausgelieferten Fahrzeuge hat auch im letzten Jahr erneut stark zugenommen. Deshalb sind in den Werkstätten Fachleute gefragt, welche über dieses Know-how verfügen.

Informationsabende
Auf der Website https://wbzlenzburg.ch/ finden Interessierte Details zu den Informationsveranstaltungen (10.3. und 17.8.21) zu dieser Ausbildung.

«Das 125-Millionen-Hilfspaket ist im Aargau Ende Februar aufgebraucht»

«Das 125-Millionen-Hilfspaket ist im Aargau Ende Februar aufgebraucht» | Der Landanzeiger

Der Präsident des Aargauischen Gewerbeverbandes Benjamin Giezendanner (39, SVP) fordert vehement, die Corona-Massnahmen zu lockern. «Wenn wir nicht öffnen, kostet das Geld, Lehrstellen und viele Arbeitsplätze», sagt er im ZT-Talk. Hier ein Auszug davon.

Benjamin Giezendanner über Rückmeldungen aus notleidenden Gewerbebetrieben: Er erhalte Feedback aus Betrieben, «die stark leiden, sehr stark leiden, keine Liquidität mehr haben oder einfach sonst nicht mehr weiterwissen». – «Nehmen wir Kleiderläden. Die sind kurzfristig geschlossen worden im Dezember. Die beginnen normalerweise nach dem 24. Dezember oder auch schon vorher mit dem Pre-Sale.» Damit komme Liquidität in die Kasse. «Aber das ging im Aargau nicht. Im Aargau wurden die Läden geschlossen, sie sitzen leider noch heute auf ihren Kleidern und haben keine Online-Kanäle.» Die schwierige Situation vieler Betriebe habe ihn teilweise stark mitgenommen, sagt der SVP-Nationalrat.

Benjamin Giezendanner über die Forderung des Gewerbeverbandes, die Massnahmen zu lockern: «Die Hauptforderung ist immer noch dieselbe wie vor zwei Monaten: Wir müssen so schnell wie möglich wieder öffnen. All diese Entschädigungen oder eben nur Teilentschädigungen werden das Gewerbe ins Unglück stürzen.» – «Wenn wir nicht öffnen, kostet das Geld, es kostet Lehrstellen, es kostet Arbeitsplätze. Also lieber heute als morgen öffnen, selbstverständlich unter der Bedingung von Schutzkonzepten. Aber wir müssen wieder öffnen, wir müssen die Wirtschaft spielen lassen. Ansonsten gibt es ganz tiefe Spuren, vor allem in der Aargauer Wirtschaft.»

Benjamin Giezendanner über die Risiken einer überstürzten Öffnung, die die Fallzahlen schlagartig wieder ansteigen lassen könnte – was schliesslich zu einem dritten Lockdown führen würde: «Nein, das soll es nicht sein. Es muss ein Abwägen sein, deshalb habe ich die Schutzkonzepte erwähnt.» Es brauche vielleicht auch Auflagen, in Restaurants beispielsweise genug Platz und funktionierende Lüftungen. «Aber wir müssen den Weg vorwärtsgehen, sonst sind wir an Ostern noch im Lockdown, vielleicht sogar noch vor den Sommerferien. Wir müssen lernen, damit zu leben.»

Benjamin Giezendanner über das 125- Millionen-Franken-Hilfspaket, das die Aargauer Regierung im Dezember beschlossen hat – und die Frage, wie lange es reicht: «Diese 125 Millionen werden aus meiner Sicht Ende Februar aufgebraucht sein, und dann muss man das nächste Paket bringen. Das frisst unglaublich viel Geld, aber nicht nur auf kantonaler Ebene. Auf Bundesebene sprechen wir von über 50 Milliarden Franken und mehr. Das sind gewaltige Summen, die wir jeden Monat verbrennen. Da ist die Frage: Wie lange können wir das noch?»

Benjamin Giezendanner über verzweifelte Kleinunternehmen, die sich an ihn wenden und um Hilfe bitten: «Ja, die gab es, vor allem nach dem 18. Dezember», so Giezendanner. «Das war sehr intensiv, da sind sehr viele gekommen, so dass ich vielleicht ein bisschen zu wenig Zeit für die Familie und das Geschäft hatte.» Inzwischen sei es etwas ruhiger geworden. «Aber jetzt kommen die komplexeren Fragen.» Er könne sich aber nicht um jeden Fall kümmern und Finanzplanungen anbieten.

Benjamin Giezendanner über die langfristigen Schäden für die Wirtschaft: «Für die zweite Jahreshälfte bin ich optimistisch, wenn es jetzt nicht noch schlimmer wird.» Allerdings: «Tausende von Menschen sind ruiniert, weil wir, die Politik, vor allem die Regierungen, alles geschlossen haben.» Diese Menschen hätten kein Geld mehr, «und sie fallen teilweise in das Sozialsystem». – «Das ist sehr tragisch und macht mir Sorgen. Das waren Menschen, die jeden Tag hart gearbeitet haben für ihr Geld. Und die stehen jetzt vor dem Nichts, das tut einem weh.»

Hier geht es zum ZT-Talk in voller Länge www.zofingertagblatt.ch/zttalk

Wiedereinstieg in die Pflege

Wiedereinstieg in die Pflege | Der Landanzeiger

Über 45 Prozent der diplomierten Pflegefachkräfte steigen aus dem Beruf aus. Die Corona-Pandemie zeigt aktuell, dass die Gesellschaft auf genügend und gut ausgebildetes Pflegepersonal angewiesen ist. Der Kanton Aargau will mit dem Aktionsprogramm «Wiedereinstieg in die Pflege» Pflegefachkräfte für eine Rückkehr in die Pflege gewinnen.

Obwohl es dem Kanton Aargau in den letzten Jahren gelungen ist, die Ausbildungsabschlüsse in den Gesundheitsberufen beträchtlich zu steigern, besteht weiterhin eine Lücke zwischen dem jährlichen Bedarf und den erreichten Ausbildungsabschlüssen. Infolge der demografischen Bevölkerungsentwicklung, bevorstehender Pensionierungen, der kurzen Berufsverweildauer in den Pflege- und Betreuungsberufen, der andauernden Corona-Pandemie und so weiter wird sich der Bedarf an Gesundheitsfachkräften in den kommenden Jahren weiter erhöhen.

Wiedereinsteiger motivieren
Um die Gesundheitsversorgung langfristig sicherzustellen, ist der Kanton auf genügend und qualifiziertes Fachpersonal angewiesen. Daher startet das Departement Gesundheit und Soziales zusammen mit der Organisation der Arbeitswelt Gesundheit und Soziales Aargau AG (OdA GS Aargau AG) ein Aktionsprogramm, um qualifizierte Pflegefachpersonen für den Wiedereinstieg in die Pflegetätigkeit zu motivieren. Des Weiteren zielt das Programm darauf ab, das Potenzial an diplomierten Pflegefachkräften zu mobilisieren und diese für eine erfolgreiche Rückkehr in das Berufsleben vorzubereiten.

Start Wiedereinsteigerkurse
Ab 25. Mai 2021 bietet die OdA GS Aargau dazu spezifische Wiedereinstiegskurse für diplomierte Pflegefachkräfte HF (AKP, KWS, PsyKP, DNII, Pflege HF) an. Dabei werden die Kursteilnehmenden finanziell vom Bund und Kanton unterstützt. Kursteilnehmende erhalten einen einmaligen Unterstützungsbeitrag von maximal 4000 Franken, wenn nachfolgende Bedingungen erfüllt sind: Nachweis eines schweizerischen Tertiärabschlusses oder eines vom Bund als gleichwertig anerkannten ausländischen Diploms in der Pflege; Wohnsitz im Kanton Aargau; seit mindestens drei Jahren nicht mehr in der Pflege tätig; ohne Anstellung in einer Gesundheitsinstitution zum Zeitpunkt der Anmeldung; Absicht, eine Anstellung in einer aargauischen Gesundheitsinstitution zu erlangen.

Informationen zum Wiedereinstieg Pflege HF sind seit 29. Januar auf der Webseite der OdA GS Aargau nachzulesen unter www.oda-gsag.ch

Flusspegel der Aare weiterhin hoch

Flusspegel der Aare weiterhin hoch | Der Landanzeiger

Der Kantonale Führungsstab (KFS) hat am Montagnachmittag an einer Teilstabsitzung die Lage im Kanton Aargau analysiert.

Der Rhein und die Aare werden noch einige Zeit viel Wasser führen und gemäss Prognosen vorerst in der Gefahrenstufe 2 (mässige Gefahr) verbleiben. Für die restlichen Aargauer Flüsse gilt die Gefahrenstufe 1 (keine oder geringe Gefahr). An Uferzonen der nach wie vor viel Wasser führenden Gewässer wie Aare oder Rhein ist jedoch weiterhin Vorsicht geboten.

Auch mit den Niederschlägen (bis zu 20 Millimeter täglich) und der Schneeschmelze vom Dienstag und Mittwoch soll die Gefahrenstufe 2 (mässige Gefahr) nicht überschritten werden. Zudem bleibt das Wetter ab heute Donnerstag voraussichtlich trocken. Der Kanton Aargau wird die Lage in seinen normalen Strukturen weiterhin laufend beobachten. Der Teilstab Hochwasser des Kantonalen Führungsstabs (KFS) beendet damit seinen Einsatz, stellt aber angesichts der zu erwartenden Schneeschmelze weiterhin eine erhöhte Bereitschaft sicher.

«Der Einsatz lohnt sich für unsere Jugend und unsere Vereine»

«Der Einsatz lohnt sich für unsere Jugend und unsere Vereine» | Der Landanzeiger

Trotz des aktuellen Lockdowns ist es möglich, dass Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren weiterhin auch in grösseren Gruppen und ohne Zeitbeschränkung trainieren dürfen. Jörg Sennrich, Präsident der IG Sport Aargau, nimmt Stellung zur Bedeutung dieser Sonderregelung.

Seit einigen Tagen ist die Schweiz wieder in einem Lockdown. Das gilt natürlich auch für den Sport. Die Behörden machen allerdings eine Ausnahme für Kinder und Jugendliche, die noch nicht 16 Jahre alt sind. Diese Sonderregel wird von der IG Sport Aargau und ihren Mitgliedern sehr begrüsst.

«Wichtig ist, dass die Betreiber von Sportanlagen den Massnahmen des Bundes vertrauen und ihre Infrastruktur für unsere Kids öffnen. Natürlich müssen sich die Vereine und Verbände, welche die Anlagen nutzen, konsequent an die Schutzkonzepte halten. Es braucht entsprechend viel Disziplin, damit sich Kinder und Jugendliche weiterhin bewegen können, ohne einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt zu werden – das hat oberste Priorität», sagt Jörg Sennrich, Präsident der IG Sport Aargau.

Wichtig für die Gesundheit und das soziale Leben
Insbesondere der letzte Punkt hat für Sportvereine und -verbände eine grosse Bedeutung. «Die Kinder und Jugendlichen unter 16 dürfen weiterhin Sport treiben. Das sind sowohl aus gesundheitlicher wie auch aus gesellschaftlicher Sicht sehr gute Nachrichten», so Sennrich. Die Verbundenheit zum Verein bleibe so bestehen und verringere die Austrittsquote. «Unsere Vereine sind enorm bemüht in dieser komplexen Situation. In den sozialen Medien werden Serien zum Verein geschaltet, über längst bestens bekannte Online-Calls werden Trainings angeboten und sogar Challenges über die Vereinsgrenzen hinaus lanciert. Das Training mit der Mannschaft oder der Trainingsgruppe kann dies über lange Sicht aber nicht vollständig ersetzen», ergänzt Sennrich.

«Der Einsatz lohnt sich für unsere Jugend und unsere Vereine» | Der Landanzeiger
Die Kids sollen trainieren können.

Anlagenbetreiber und Vereine sind gefordert
Beat Wiedmer, Präsident des Aargauer Schwimmverbandes, wertet die Ausnahmeregelung für unter 16-jährige ebenfalls positiv. Dennoch erkennt er auch eine grosse Herausforderung. «In einigen Gemeinden sind die Turn- und Schwimmhallen für ausserschulischen Sport geöffnet, in anderen dagegen nicht. Dass einige Kids zuhause bleiben müssen, während andere trainieren können, ist schwierig vermittelbar».

Jörg Sennrich, der neben seinem Amt bei der IG Sport Aargau auch dem Aargauer Turnverband vorsteht, wünscht sich deshalb, dass Anlagebetreiber und Vereine eng zusammenarbeiten. «Diese aussergewöhnliche Situation fordert das gemeinsame Miteinander. Es braucht jetzt die Offenheit des Zukünftigen und unsere Zukunft sind nun mal die Jungen. Daher lohnt sich der Einsatz für unsere Jugendlichen und unsere Vereine.»


Was aktuell in der Schweiz gilt
Die aktuell geltenden Schutzmassnahmen des Bundes und der Kantone im Blick zu behalten, ist nicht ganz einfach. Darum hier ein Überblick: – Sämtliche Sportanlagen und Sportbetriebe sind für Personen geschlossen, die älter sind als 16 Jahre. – Erwachsene dürfen draussen und unter Einhaltung der bekannten Hygienemassnahmen in Gruppen bis zu fünf Personen Sport treiben. – Profispiele ohne Publikum dürfen stattfinden. – Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen weiterhin in grösseren Gruppen Sport treiben. Sportbetriebe dürfen für diese Altersklasse ohne Zeitbeschränkung öffnen. Wettkämpfe sind allerdings verboten.


«Kanton Aargau ist und bleibt sicher»

«Kanton Aargau ist und bleibt sicher» | Der Landanzeiger

In einer digitalen Medienkonferenz blickten der neue Polizeidirektor Dieter Egli (SP) und die oberste Führung der Kantonspolizei Aargau auf das vergangene Jahr zurück. Die Corona-Lage prägte auch den polizeilichen Alltag.

Das erste Mal seit seinem Amtsantritt begrüsst Dieter Egli (SP), der Vorsteher des Departementes Volkswirtschaft und Inneres als Polizeidirektor zur Medienkonferenz. Er bedankte sich bei der Kantonspolizei Aargau für ihren Einsatz – auch während der Pandemie, die auch die Polizei vor Herausforderungen stellte.

Trotz des turbulenten Corona-Jahres sei zudem insbesondere auf Ebene der Gesetzgebung und der Zukunftsentwicklung der Kantonspolizei Aargau einiges gegangen. Nebst den positiven Entwicklungen hält er fest: «Der Handlungsbedarf ist für mich nach wie vor klar: Wenn die Aargauer Kantonspolizei das immer komplexer werdende Alltagsgeschäft bewältigen und dabei auch in ausserordentlichen Situationen einsatzfähig sein soll, dann muss sie personell verstärkt werden. Der Aufbau der letzten Jahre reicht nicht aus.»

Polizei in der Pandemie
Das letzte Jahr stand auch die Kantonspolizei Aargau sowohl in betrieblicher wie auch operativer Hinsicht unter dem Einfluss der Corona-Pandemie, fasste Oberst Dr. Michael Leupold zusammen. «Oberstes Ziel war immer, die Einsatz- und Handlungsfähigkeit zu gewährleisten.» Dies ist gelungen. Veränderte Deliktsformen, ständige Anpassungen der gesetzlichen Grundlagen und die mit der Pandemie verbundenen Zusatzaufgaben für die Polizei erforderten Flexibilität. Trotz dieser Umstände kann das Jahr 2020 aus polizeilicher Sicht als erfolgreich bezeichnet werden.

Rückgang bei Einbrüchen
Der positive Trend der Vorjahre in Bezug auf den Rückgang der Einbrüche setzte sich fort. Nebst der operativen Prävention dürften auch die Homeoffice-Empfehlungen und die Grenzschliessungen aufgrund der Pandemie dazu beigetragen haben. Im Gegensatz dazu nahmen Diebstähle aus Keller- und Garagenräumen spürbar zu, führte Hauptmann Heinz Meier, Abteilungschef der Stationierten Polizei, aus.

Verkehrstote auf Tiefstand
«Zum ersten Mal ist die Zahl der Verkehrstoten einstellig», gab Major Rudolph Scherer bekannt. Nebst einer eindrücklichen Abnahme des motorisierten Verkehrs während dem Lockdown vermutet er insbesondere bei der markanten Zunahme der Raser- und Poserdelikte einen Einfluss der Pandemie. Entsprechend sei zusätzlich zur Gruppe «Besondere Ermittlungen», welche sich mit Rasern beschäftigt, eine Task Force «Poser und Tuner» eingeführt worden.

Massiv mehr Betrugsfälle
Die Kantonspolizei verzeichnet eine hohe Anzahl Strafanzeigen wegen Verdachts auf Betrug bei Covid-19-Krediten. Wie Kripo-Chef, Hauptmann Markus Gisin, erläutert, dürfte sich der Deliktsbetrag auf über 10 Millionen Franken belaufen. Auch die Deliktsumme im Bereich des Anlagebetruges habe sich im Vergleich zu 2019 beinahe verdoppelt. Einen grossen Erfolg durfte die Kantonspolizei in der internationalen Kooperation «Aktion NOVA» verzeichnen: Nach intensiven Ermittlungen konnten über 50 Server eines weltweit agierenden Netzwerks von Cyberkriminellen ausser Betrieb gesetzt werden.

Seit dem 5. Januar wird geimpft

Corona-Impfung im Aargau | Der Landanzeiger

In den Impfzentren der Kantonsspitäler Aarau und Baden werden seit dem 5. Januar besonders gefährdete Personen und über 75-Jährige gegen das Coronavirus geimpft. Zudem sind mobile Impfteams in Alters- und Pflegeheimen unterwegs.

Der Start der Impfkampagne erfolgte am 5. Januar in den Impfzentren des Kantonsspitals Aarau (KSA) und des Kantonsspitals Baden (KSB) sowie durch mobile Einheiten. Diese versorgen Heime und besonders gefährdete Personen zu Hause, die nicht transportfähig sind.

Dem Kanton Aargau stehen in einer ersten Phase gut 17’000 Impfdosen zur Verfügung. Diese stammen aus einer ersten Lieferung mit rund 8000 Impfdosen und einer zweiten Lieferung von gut 9000 Impfdosen, die in den nächsten Tagen eintreffen sollte. Weitere Dosen stehen dem Kanton gemäss Planung ab Kalenderwoche 3 zur Verfügung.

Kanton ist bereit
Die Impfstrategie des Kantons folgt den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Demnach haben Personen ab 75 Jahren sowie solche mit chronischen Vorerkrankungen Priorität.

Bei mobilen Einsätzen des Impfteams wird zudem das Personal in stationären Pflegeeinrichtungen geimpft, das mit besonders gefährdeten Personen in Kontakt steht. «Der Impfstoff ist limitiert, sobald mehr davon zur Verfügung steht, impfen wir das gesamte Gesundheitspersonal und weitere Personengruppen», betonte die Leiterin der Abteilung Gesundheit, Barbara Hürlimann.

Impftermine beschränkt
Etwa ein Drittel des zur Verfügung stehenden Impfstoffs steht derzeit den Alters- und Pflegeheimen zur Verfügung. Die Impfzentren des Kantonsspitals Aarau (KSA) und des Kantonsspitals Baden (KSB) bauen ihre Kapazität laufend aus. Geplant ist später zudem die Möglichkeit zur Impfung bei anderen Spitälern in den Regionen, bei Häusärzten oder Apotheken.

In der ersten Phase stehen 2’500 Termine pro Woche in den Impfzentren zur Verfügung. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass jede Person zwei Impfungen benötigt, bevor der volle Schutz eintritt. Das bedeutet auch, dass Impfzentren und mobile Impfteams Kapazitäten für die zweite Impfung frühzeitig blockieren müssen. «Steht genug Impfstoff zur Verfügung, werden Ende Januar etwa 15’000 Aargauerinnen und Aargauer ihre erste Impfdosis erhalten haben», sagte der Leiter der Impfkampagne, Andreas Obrecht.

Anmeldung beim KSA und KSB
Die Anmeldung für einen Impftermin ist derzeit nur für besonders gefährdete Personen über 75 Jahre sowie Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko auf den Webseiten des Kantonsspitals Aarau und des Kantonsspitals Baden möglich. Die Termine bis 11. Januar 2021 sind bereits ausgebucht.

Weitere Informationen und Anmeldungsmöglichkeit unter folgenden Webadressen:

www.ksa.ch
www.ksb.ch
www.ag.ch/coronavirus-impfung

Stephan Attiger ist Landammann 2021

Stephan Attiger ist Landammann 2021 | Der Landanzeiger

Ab 1. Januar 2021 ist Regierungsrat Stephan Attiger Aargauer Landammann. Der Gesamtregierungsrat hat Landammann Stephan Attiger und seinen Stellvertreter, Landstatthalter Alex Hürzeler, am 16. Dezember, gewählt. Das Regierungsbild 2021 wurde im Auenschutzgebiet zwischen Aarau und Wildegg aufgenommen.

Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), ist seit 2012 Vertreter des Aargauer Regierungsrats. 2021 wird er nach 2017 zum zweiten Mal als Landammann des Kantons Aargau wirken. Nach dem Wahlakt übergab Markus Dieth, Regierungsvorsitzender 2020, die Landammann-Uhr (siehe Kasten) an seinen Nachfolger.

Weiter hat der Regierungsrat Alex Hürzeler zum Landstatthalter gewählt. Der Vorsteher des Departements Bildung, Sport und Kultur wurde 2009 in den Regierungsrat gewählt und ist nach 2012 und 2017 zum dritten Mal Landstatthalter. Landammann- und Landstatthalteramt wechseln in einem jährlichen Turnus.

Regierungsratsfoto 2021
Traditionellerweise bestimmt der Landammann Ort und Kontext des offiziellen Regierungsratsbilds. Für das Amtsjahr 2021 hat Landammann Stephan Attiger die Auenlandschaft zwischen Aarau und Wildegg ausgewählt. Der Aufnahmeort ist Bestandteil des einzigartigen Auenschutzparks Aargau, der aus mehreren Teilgebieten entlang den Flüssen des Kantons besteht. Er ist aufgrund einer Volksinitiative entstanden und umfasst über ein Prozent der Kantonsfläche. Auen dienen einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt als Lebensraum, dem der Aargau Sorge trägt.

Die Wahl des Aufnahmeorts, der ganz in der Nähe des Aare-Kraftwerks Rupperswil-Auenstein liegt, passt auch zu den energie- und klimapolitischen Zielen des Regierungsrats. Der Kanton Aargau unterstützt das Abkommen von Paris und leistet im Rahmen seiner Kompetenzen einen Beitrag, um die klimapolitischen Ziele des Bundes zu erreichen: Ab dem Jahr 2050 soll die Schweiz nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als natürliche und technische Speicher aufnehmen können (Ziel «Netto-Null bis 2050»). Dazu hat der Regierungsrat im Rahmen des Aufgaben- und Finanzplans 2021–2024 den Entwicklungsschwerpunkt Klimaschutz und Klimaanpassung geschaffen, der auch vom Grossen Rat beschlossen wurde. Unter der Federführung des Departements BVU von Stephan Attiger will der Kanton mit gezielten, griffigen und nachhaltig wirkenden Massnahmen im Umweltbereich einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel leisten. Er setzt zum Beispiel umfangreiche Naturschutzprogramme und Hochwasserschutzprojekte um, und der Kanton baut und unterhält einen einzigartigen Auenschutzpark – unter anderem eben im Auenschutzgebiet zwischen Aarau und Wildegg.


Landammann-Uhr
Die Landammann-Uhr ist ein Geschenk der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) an ihren ersten Generaldirektor Placid Weissenbach «zur Erinnerung an die gemeinsame Arbeit 1901–1911».

Weissenbach wirkte unter anderem als Grossrat (1868–1874 und 1913–1914) sowie als Nationalrat (1872–1874) für den Kanton Aargau. In seinem Testament 1914 vermachte der gebürtige Bremgarter die Uhr dem Kanton Aargau, welcher sie in die historische Sammlung des kantonalen Gewerbemuseums aufnahm.

1919 kommen Regierungsrat Max Schmidt und die Nachkommen Weissenbachs überein, dass die gestiftete Uhr jeweils vom amtierenden Landammann getragen werden soll.


Rechtsänderungen per 1. Januar

Rechtsänderungen per 1. Januar | Der Landanzeiger

Am 1. Januar 2021 treten verschiedene neue gesetzliche Bestimmungen in Kraft. Die wichtigsten Neuerungen für das Jahr 2021 betreffen unter anderem die Vollziehungsverordnung zum Ausländer- und Integrationsrecht, das Spitalgesetz, die neue Verordnung über die gemeinwirtschaftlichen Leistungen sowie die Gastgewerbeverordnung.

Aufgrund einer Motion im Grossen Rat wurde die Meldepflicht für ausländische Sozialhilfebeziehende neu geregelt. Es wurden Schwellenwerte definiert, ab welchen eine Prüfung ausländerrechtlicher Massnahme durch das Amt für Migration und Integration Kanton Aargau (MIKA) erfolgt. Die Einzelheiten der Meldepflicht sind in einer Weisung festgelegt. Mit der Verordnungsänderung wurde das Digitalisierungsvorhaben «Meldewesen ausländische Sozialhilfebeziehende» umgesetzt. Die Übermittlung der Meldungen an das MIKA erfolgt neu elektronisch.

Änderung Spitalgesetz
Mit der Änderung des Spitalgesetzes (SpiG) werden vier dringliche, kostendämpfende und aufgrund der vorgängig durchgeführten Anhörung zur Totalrevision des SpiG politisch unbestrittene Massnahmen umgesetzt. Die wichtigsten Änderungen betreffen die neue gesetzliche Grundlage zur Förderung der intermediären Angebote in der Psychiatrie und die Möglichkeit zur Durchführung von bewilligten Pilotprojekten, bei welchen nach vorgängiger Bewilligung von den geltenden kantonalen Bestimmungen abgewichen werden darf. Daneben werden mit der Änderung des SpiG klare Regeln für die Abgeltung der Gemeinwirtschaftlichen Leistungen (GWL) aufgestellt, die Spitalsteuer gestrichen und in die ordentliche Kantonssteuer überführt.

Neue Verordnung zu den gemeinwirtschaftlichen Leistungen
In der Verordnung über die gemeinwirtschaftlichen Leistungen (GWLV) werden in einem Katalog jene Leistungen aufgelistet, welche vom Kanton abgegolten werden können. Die GWLV enthält auch bereits die Pauschalen respektive die Bemessungskriterien für die Höhe der jeweiligen Abgeltungen. Dies jedoch unter dem Vorbehalt, dass der Grosse Rat dem dafür notwendigen Budget jeweils zustimmt. Schliesslich ist ausdrücklich die Möglichkeit vorgesehen, dass einzelne GWL ausgeschrieben werden können, wenn damit das Ziel einer wirtschaftlichen Leistungserbringung erreicht werden kann.

Neue Regeln zum Wirten ohne Fähigkeitsausweis
Neu sind messbare Kriterien als Ausnahmen für das Wirten ohne Fähigkeitsausweis ausschlaggebend. Für das vorübergehende Wirten ohne Fähigkeitsausweis gelten neue Regelungen. Auch wurde das Anerkennungsverfahren für gleichwertige Ausbildungen zum Aargauer Fähigkeitsausweis vereinfacht und es wird eine Alternative zur Selbstdeklaration des Spirituosenumsatzes eingeführt.

Geldspielgesetz/Geldspielverordnung
Am 1. Januar 2019 trat das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) in Kraft. Aufgrund dessen wurde im Kanton Aargau ein neues Geldspielgesetz verabschiedet, welches das geltende Lotteriegesetz aus dem Jahr 1838 sowie das geltende Spielbetriebsgesetz aus dem Jahr 2000 ersetzt. Die meisten bisherigen Regelungen im Bereich der Bewilligung von Geldspielen wurden übernommen. Mit dem kantonalen Geldspielgesetz sind neu kleine Pokerturniere zugelassen. Deren Bewilligung wird in der neuen Geldspielverordnung geregelt. Mit einem Bewilligungsgesuch müssen Massnahmen zur Spielsuchtprävention eingereicht werden und Personen unter 18 Jahren ist die Teilnahme nicht gestattet. Die Bewilligung wird durch das Departement Volkswirtschaft und Inneres erteilt. Grossspiele und damit auch die Bewilligungen von Geldspielautomaten sind neu von der interkantonalen Behörde zu bewilligen. Das neue aargauische Geldspielgesetz sowie die Geldspielverordnung treten per 1. Januar in Kraft. Ausserdem tritt der Aargau dem Gesamtschweizerischen Geldspielkonkordat und der Interkantonalen Vereinbarung betreffend die gemeinsame Durchführung von Geldspielen bei.

Neuerungen im Bereich der Quellenbesteuerung
Bereits am 19. November 2019 revidierte der Grosse Rat im Rahmen der Änderungen des Steuergesetzes auch Bestimmungen zur Quellensteuer und passte diese dem neuen Bundesrecht an. Diese bundes- und kantonsrechtlichen Änderungen erforderten auch eine Anpassung der kantonalen Quellensteuerverordnung. Mit der vorliegenden Revision wird insbesondere eine Gleichbehandlung von quellenbesteuerten Personen ermöglicht, indem diese neu auch eine nachträgliche ordentliche Veranlagung verlangen können.

Alle Rechtsänderungen und neuen Erlasse im Überblick
www.ag.ch

Mehr Züge zwischen Olten und Aarau

Mehr Züge zwischen Olten und Aarau | Der Landanzeiger

Mit der Fertigstellung des Eppenbergtunnels gehört das Nadelöhr auf der Ost-West-Achse der Eisenbahn der Vergangenheit an. Der Raum Aarau-Olten profitiert mit dem Fahrplanwechsel 2021 von zusätzlichen Zügen. Auch bei der WSB und im regionalen Busnetz gibt es Neuerungen.

Die SBB nehmen auf den Fahrplanwechsel 2021 gleich drei bedeutende Tunnel in Betrieb: den Eppenbergtunnel, den Bözbergtunnel und den Ceneribasistunnel. Der Bözbergund der Ceneritunnel dienen in erster Linie dem Güterverkehr und sind die letzten Teile des NEAT-Bauwerks. Der Eppenbergtunnel ist Bestandteil des Vierspurausbaus Aarau–Olten. Vom Wegfall dieses Nadelöhrs auf der Ost-West-Achse profitieren täglich tausende Reisende.

Neu im Halbstundentakt zwischen Zofingen und Aarau
Für die Bevölkerung des Kantons Aargau und der angrenzenden Kantone Solothurn und Bern bringt der Ausbau zusätzliche und schnellere Verbindungen im Raum Langenthal/Zofingen–Olten–Aarau. Mit einer Fahrzeit von weniger als 20 Minuten wird die S29 neu im Halbstundentakt zwischen Zofingen und Aarau verkehren. Die S23 verkehrt neu täglich im Halbstundentakt zwischen Langenthal und Olten; einmal pro Stunde ab Olten direkt weiter Richtung Aarau–Lenzburg–Baden und einmal mit Anschluss an die schnelle S29 nach Aarau–Brugg–Turgi.

Für den Kanton Aargau sticht im Fernverkehr vor allem die Wiedereinführung der direkten Züge Richtung St. Gallen hervor. Vorerst acht InterCity 5 verkehren über Zürich hinaus nach Zürich Flughafen–Winterthur–St. Gallen.

Schneller in den Süden geht es für Bahnreisende am Wochenende mit zwei RegioExpress-Zügen am Morgen von Olten via Aarau–Lenzburg–Wohlen–Muri nach Arth-Goldau. Am Abend verkehren je zwei Züge in die Gegenrichtung. Mit guten Anschlüssen in Arth-Goldau verkürzen sich die Reisezeiten mit dem «Südbahn-Express» ins Tessin um bis zu einer halben Stunde. Ein weiteres Highlight ist die zusätzliche SBahn ab Muri. Sie bietet den Kunden aus dem oberen Freiamt eine umsteigefreie Verbindung nach Zug mit Ankunft um 7.14 Uhr.

Alle Neuerungen zum Fahrplanwechsel sowie weitere Informationen rund um den öffentlichen Verkehr finden Sie im Internet beim Tarifverbund unter www.a-welle.ch


Regionale Änderungen

Fernverkehr
IC5: Folgende IC5 verkehren ab Aarau nach St. Gallen (Aarau ab): 07.31, 09.31, 11.31, 13.31, 14.31, 15.31, 17.31 und 19.31 Uhr. Folgende IC verkehren direkt ab St. Gallen nach Aarau (Aarau an): 08.28, 09.28, 10.28, 12.28, 14.28, 15.28, 16.28, 18.28 und 20.28 Uhr.

Regionalverkehr Bahn
S29 Sursee–Zofingen–Olten–Aarau–Brugg–Turgi: Stündlich (ca. 5.30 – 22.30) zwei Züge Zofingen–Turgi. Zwischen Olten und Aarau ohne Zwischenhalt. Dies ermöglicht Reisezeiten zwischen Zofingen und Aarau von unter 20 Minuten.

Aarau–Schöftland und Aarau–Menziken
Der Zug um 5.34 Uhr ab Aarau nach Schöftland fährt nun am Wochenende analog dem Fahrplan von Montag bis Freitag. Dasselbe gilt auch für den Zug um 5.32 Uhr ab Aarau nach Menziken.

Olten–Lenzburg–Zürich
S11: Die Zusatzzüge der S11, Ergänzungen zum 30-Min.-Takt in den Hauptverkehrszeiten, verkehren neu täglich und halten auch in Othmarsingen.

Regionalverkehr Bus
BBA Linie 2, Teilast Aarau, Bahnhof–Rohr: 15-Minuten-Takt an Sonntagen von 8.15 bis 23.00 Uhr.

Sursee–Triengen-Schöftland: Ein neues Konzept, das vor allem den Abschnitt Sursee–Triengen tangiert, wird der steigenden Nachfrage gerecht.