Die Region entdecken

Stand Up Paddle an der Aare | Der Landanzeiger

Das schöne Wetter und die gelockerten Corona-Massnahmen fordern dazu auf, sich draussen aufzuhalten und motivieren zu Bewegung und Sport. In der Region gibt es viele Erlebnisorte, die oft vergessen werden oder, die man gar nicht kennt – jetzt erst recht!

Familien-Tag im Wildpark Roggenhausen
Im Wildpark Roggenhausen Aarau lassen sich Hasen, Ponys, Ziegen, Schafe, Wildschweine, Hirsche, Steinböcke und viele andere Tiere aus nächster Nähe beobachten. Seit über 100 Jahren ist der Wildpark eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Besonders schön präsentiert sich das Tal im Frühling. Aktuell gibt es zahlreiche Jungtieren zu bestaunen. Wer Glück hat, trifft auch auch Murmelis, die zwischen den Steinen hervorlugen. Das Restaurant Roggenhausen ist wieder geöffnet. Wer es lieber naturnaher wünscht: Auf dem Älpli bei den Steinböcken und dem Spycher gibt es zwei Feuerstellen mit Rost sowie Tischen. www.roggenhausen.ch.

Unterwegs in der Aue an der Aare 
Zwischen Aarau und Wildegg erstreckt sich mit 317 Hektaren das grösste Auengebiet im Auenschutzpark Aargau. Einmalig für das Aaretal ist das ausgeprägte System grundwassergespeister Bäche – Giessen genannt. Viele weitere Erlebnis-Wanderungen findet man unter www.aargautourismus.ch

Naturparadies Schafmatt
Ein abwechslungsreicher Rundgang führt über den Jurahöhenweg zur Schafmatt. Von der Barmelweid steigt der Weg stetig hoch auf den Jurarücken und mündet in den offiziellen Jurahöhenweg. Das Naturfreundehaus bietet in wunderbarer Landschaft eingebettet Gelegenheit für eine Rast, Unterkunft- und Ferienmöglichkeiten in der Natur. 

Aktuell: Vorübergehend ist an Sonn- und Feiertagen nur bei schönem Wetter am Selbstbedienungsfenster wieder geöffnet. Die Gaststube bleibt geschlossen. Getränkekarte wie gewohnt, Speisen wurden auf abgepackte Snacks umgestellt. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden und verschiedene Gästegruppen dürfen sich nicht durchmischen. Weitere Informationen: www.schafmatt.ch

Erlebnis Rolling Rock, Wiederöffnung am 8. Juni
Das Aarauer Rolling Rock Skate- & Sportcenter sucht in der Schweiz seinesgleichen. Nebst der Skate-Anlage für Skateboards, Freestyle-Scooters und Freestyle-Skates bietet das Freestylesport-Mekka eine Vielzahl anderer Sportarten wie Breakdance, Klettern, Trampolinspringen, Inline-Hockey oder Stand Up Paddle an. Ein Besuch ist für Gross und Klein ein unvergessliches Erlebnis. www.rolling-rock.ch.

Informationen zu Freizeit- und Erlebnisangeboten in der Region gibt es auf der Homepage www.aarauinfo.ch. 

Auf Probefahrt mit den neuen Modellen Golf und T-Roc Cabrio

Der neue Golf und das T-Roc Cabriolet | Der Landanzeiger

Zur Wiedereröffnung der Showrooms präsentieren die Volkswagen Partner gleich zwei Neuheiten: das T-Roc Cabriolet, das die Stärken eines SUVs mit dem Fahrgefühl eines Cabriolets verbindet, sowie den neuen Golf, der technologisch einen neuen Standard in der Kompaktklasse setzt. Sowohl bei der Beratung wie auch bei der Probefahrt kommen die Hygiene- und Distanzregeln des Bundes zum Einsatz.

Es ist ein weiterer Schritt zurück zur Normalität: Ab sofort sind die Verkaufsflächen der Schweizer Volkswagen Partner wieder geöffnet. Ein vom Bundesrat abgesegnetes Schutzkonzept stellt sicher, dass die Hygiene- und Distanzregeln eingehalten werden. So trennt beispielsweise beim Beratungsgespräch neu eine Plexiglasscheibe Kunden und Verkäufer. Und die Probefahrten erfolgen grundsätzlich kontaktlos, mit vorheriger Desinfizierung des Autos.

Eine solche Probefahrt lohnt sich jetzt besonders. Denn gleich zwei neue Modelle stehen bei den Händlern bereit: der neue Golf und das T-Roc Cabriolet.

Der Golf der achten Generation
kommt dynamischer und moderner daher denn je, was er unter anderem den markant gezeichneten, serienmässigen LED-Leuchten vorne und hinten verdankt. Technologisch macht er einen riesigen Sprung: Er ist ständig online, lässt sich neu per Gleiten, Wischen sowie per Sprachsteuerung bedienen und verfügt über die grösste Auswahl an Assistenzsystemen in seiner Klasse. Auch bei den Motoren setzt der neue Golf auf hochmoderne Technik und eine breite Palette – nebst Benzin-, Diesel- und Erdgasantrieb sind im Laufe des Jahres fünf Hybridmotoren erhältlich. Der neue Golf startet preislich ab CHF 29’450.– (1.0 TSI mit 81 kW / 110 PS).

T-Roc Cabrio mit Stoffverdeck
Das wichtigste Feature beim T-Roc Cabriolet ist sein Stoffverdeck, das sich innerhalb von neun Sekunden vollautomatisch öffnen lässt. Der 2+2-Sitzer vereint die Vorteile eines SUV mit dem Freiheitsgefühl eines Cabrios und überzeugt mit einem eigenständigen, emotionalen Auftritt. Das T-Roc Cabriolet ist permanent online und optional mit einem digitalen Cockpit verfügbar. Motorenseitig stehen für den Fronttriebler ein 1,0-Liter-Dreizylindermotor mit 115 PS und ein stärkerer 1,5-Liter-Vierzylinder mit 150 PS zur Auswahl. Das neue T-Roc Cabriolet ist ab CHF 36’150.– erhältlich (1.0 TSI mit 85 kW / PS).

Aktuell bietet Volkswagen Schweiz auf alle sofort verfügbaren Neuwagen und Occasionen ein Aktionsleasing von 0,9 Prozent an. Ein Besuch im VW Showroom lohnt sich somit auf jeden Fall.

VW-News auf einen Blick
– Die Showrooms der Schweizer Volkswagen Partner sind ab sofort wieder geöffnet
– Umfassendes Schutzkonzept ermöglicht kontaktlose Beratung
– Der neue Golf und das T-Roc Cabriolet stehen zur Probefahrt bereit. 0,9-%-Leasing auf alle sofort verfügbaren Neuwagen und Occasionen 

10 Minuten Ladezeit für 119 km

Ford Mustang Mach-E | Der Landanzeiger

Aktuelle von Ford realisierte Tests zeigen, dass der neue, vollelektrische Ford Mustang Mach-E beim Aufladen an einem IONITY-Schnell-Ladepunkt innerhalb von etwa zehn Minuten eine durchschnittliche WLTP-Reichweite von 119 km erzielt*.

Die Praxistests ergaben beim Schnelladen eine Erhöhung der Reichweite von bis zu 26 Kilometern im Vergleich zu vorausgegangenen, computer-simulierten Ergebnissen. Dies entspricht einer Verbesserung von nahezu 30 Prozent. Die Angaben beziehen sich auf das Modell mit optionaler «Extended Range»- Batterie und Heck-Antrieb.

Der Ford Mustang Mach-E AWD mit «Extended Range»-Batterie und Allrad-Antrieb durch den Dual-Elektromotor erzielt innerhalb von zehn Minuten eine geschätzte WLTP-Reichweite von 107 Kilometern. Beide Versionen lassen sich innerhalb von 45 Minuten auf 80 Prozent der Batterie-Kapazität aufladen, ausgehend von einer zehnprozentigen Restladung der Batterie.

Die Ford Mustang Mach-E Versionen mit «Standard Range»-Batterien erreichen bei einer Ladezeit von zehn Minuten an einem IONITY-Schnell-Ladepunkt eine durchschnittliche Reichweite von 91 Kilometern, die Ladezeit von zehn auf 80 Prozent Batteriekapazität beträgt jeweils 38 Minuten.

«Mustang Mach E-Kunden lieben die offene Strasse. Weniger Zeit für das Aufladen bedeutet mehr Zeit für das Fahrvergnügen», sagt Mark Kaufman, Global Director, Electric Vehicles, Ford Motor Company. «Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Aufladen maximal zu beschleunigen und wir arbeiten weiterhin mit zahlreichen Anbietern zusammen, um noch mehr Ladepunkte mittels FordPass zugänglich zu machen und das Aufladen zu erleichtern».

Festtage für die Fans der Erdbeere

Erdbeerfelder | Der Landanzeiger

Seit einigen Tagen sind die Erdbeerfelder in unserer Region geöffnet. Die beliebten roten und süssen Früchte sind dieses Jahr etwas früher reif als in vergangenen Jahren. Unser Bild stammt aus Muhen. Mancherorts kann man sich auf Feldern für «Selbstpflücker» jede Erdbeere selber aussuchen. Das ist auch ein tolles Erlebnis für die ganze Familie. Andernorts bieten Verkaufszelte direkt beim Feld frisch geerntete Früchte in Schalen an. Die Erdbeersaison ist kurz – jetzt hat sie so richtig begonnen. 

Das eigene Fahrzeug besser beherrschen

Das eigene Fahrzeug besser beherrschen | Der Landanzeiger

Im Jahre 2019 sind in der Schweiz 187 Menschen auf Schweizer Strassen tödlich verunglückt. Das sind die tiefsten Zahlen seit der Erfassung dieser Statistik. Zum Vergleich: 1977 gab es noch 1302 Verkehrstote hierzulande. Die Schweiz gehört damit zu einem der verkehrssichersten Land in Europa.

Bei rund einem Viertel der Unfälle mit Todesopfern sind unangepasste Geschwindigkeit oder ungegender Abstand mitverantwortlich. Bessere Kenntnisse der physikalischen Grundgesetze könnten viele dieser Unfälle verhindern. Hinzu kommt noch der Aspekt der Ablenkung. Viele Fahrzeuglenker haben noch nicht begriffen, dass man während dem Fahren nicht das Handy bedienen sollte, für so etwas gibt es Freisprechanlagen. Schnelles Fahren, dazu Ablenkung, zu wenig Abstand und Nichtbeherrschen des Fahrzeuges enden meist fatal.

Bremsweg nicht unterschätzen
Die Fahrgeschwindigkeit und der damit verbundene Bremsweg werden sehr oft stark unterschätzt und sind nach wie vor die Hauptunfallursachen. Genügend Abstand halten, erhält da oft schon eine lebenswichtige Bedeutung – nicht nur in Coronazeiten!

Anhaltewege beim Auto im Vergleich | Der Landanzeiger
Die Anhaltewege im Vergleich

Besondere Vorsicht innerorts
Innerorts passieren die schwersten Unfälle, wenn Fahrzeuglenker mit Fussgängern oder Radfahrern kollidieren – für Fussgänger und Radfahrer meistens mit schlimmen, oft tödlichen Folgen.

Der Anhalteweg nimmt überproportional zur Geschwindigkeit zu. Hinzu kommt noch die Reaktionszeit, welche eine gewisse Fitness des Autolenkers voraussetzt.

Zu berücksichtigen sind ferner die Pneus und die Strassenverhältnisse. Mit zu schlechten Pneus sollte man nicht herumkurven und jetzt sowieso die Sommerpneus montiert haben und die Geschwindigkeit ist immer den Strassenverhältnissen und den Umwelteinflüssen (Dämmerlicht, Nacht, Nebel, starker Regen usw.) anzupassen.

Schleuder- und Selbstunfälle sind ausserorts und auf Autobahnen die Hauptunfallursachen; sie fordern gut ein Drittel aller Todesopfer im Strassenverkehr. Häufig wird unterschätzt, welche Kräfte bei einem Aufprall auf Autoinsassen wirken.

Menschen, die in einem Auto fahren, unterliegen dem Trägheitsgesetz. Das bedeutet, sie bewegen sich bei einer Vollbremsung solange geradeaus, bis zusätzliche Kräfte auf sie einwirken. Beträgt z. B. die Geschwindigkeit eines Autos bei einem Aufprall 30 km/h, wird dessen Lenker mit etwa 1500 kg (20-faches Körpergewicht) nach vorne geschleudert – der Sicherheitsgurt und die Knautschzone bauen diese Energie ab.

Basis und Kompakt – TCS Fahrkurse
Auch Autolenker sollten sich weiterbilden. Empfehlenswert ist ein TCS-Fahrkurs, um die eigene Sicherheit auf der Strasse zu erhöhen. Das TCS Fahrzentrum Frick startet im Mai wieder mit Kursen in kleinen Gruppen mit maximal vier Teilnehmenden und einem Instruktor plus Sicherheitskonzept.

Im modernen Fahrzentrum finden für Personenwagenlenker die Weiterbildungskurse Kompakt und Basis statt. Lernen Sie die persönlichen Grenzen und die Ihres Fahrzeuges näher kennen. Sie können sich für einen Kurs bereits jetzt voranmelden und sich auf eine Liste setzen lassen, damit Sie dabei sind, wenn es wieder richtig los geht. Nähere Infos über die Kurse finden Sie auf der Internetseite des TCS unter Fahrkursen. Dort sind auch die Kursdaten und die Kursorte aufgeführt.

Link zu den TCS-Fahrkursen

So wird das Auto fit für den Sommer

Die AGVS-Garagisten reinigen das Fahrzeug professionell – auch in Zeiten von Corona | Der Landanzeiger

In der Pollenzeit ist es ratsam, das Fahrzeug gründlich zu waschen. Neben einer professionellen Reinigung sorgen die Garagisten des Auto Gewerbe Verbandes Schweiz (AGVS) dafür, dass Automobilisten sorgenfrei durch die warmen Monate kommen.

Pollen und Blütenstaub setzen sich in diesen Tagen gerne an Fahrzeugen fest. Mit der Wiedereröffnung der Waschanlagen können sich Automobilistinnen und Automobilisten wieder der Fahrzeugpflege widmen. Für beste und zeitsparende Resultate lohnt sich eine professionelle Reinigung.

Die Garagisten des AGVS haben auch in Zeiten von Corona ihre Werkstätten geöffnet. «Die Experten haben nicht nur die geeigneten Reinigungsmittel, sie verfügen auch über die nötige Ausstattung, um die Fahrzeuge sommerfit zu machen», sagt Markus Peter, Leiter Technik & Umwelt beim AGVS.

Aktivkohlefilter sind hilfreich
Neben einer gründlichen Aussenreinigung, bei der Carrosserie, Scheiben, Felgen und Unterböden sauber gemacht werden, ist das Fahrzeuginnere nicht zu vernachlässigen: Gereinigt werden unter anderem Teppiche, Armaturen, Türschweller, Falze und bei Bedarf die Sitze.

Aufmerksamkeit benötigt auch der Innenraumfilter. Denn gerade bei gesättigten oder ungeeigneten Filtern dringen krankmachende oder Allergien auslösende Stoffe leichter ins Autoinnere. «Wirkungsvoll sind hierbei Aktivkohlefilter. Sie reinigen die ins Auto einströmende Luft effektiv von Pollen, Staub, Schadstoffen und Gerüchen. Ein Filter von hoher Qualität kommt insbesondere auch Allergikern zugute.» Im gleichen Zug kann auch die Klimaanlage überprüft und desinfiziert werden. «So sind die Automobilisten schon jetzt für die Hitzetage gewappnet.»

Nicht zuletzt ist auf eine saubere Windschutzscheibe zu achten: Gründlich gereinigt, beschlägt sie weniger schnell, sorgt für eine klare Sicht und trägt zur Sicherheit bei. Mit der Fahrzeugpflege bietet sich auch gleich ein Blick auf Elektronik und Fahrwerkkomponenten an. «Die Garagisten kontrollieren das Auto auf der Hebebühne und können Automobilisten auf allfällige Mängel hinweisen», sagt Markus Peter. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften führen sie Wartungsarbeiten aus und stellen sicher, dass Automobilisten sorgenfrei durch die warme Jahreszeit kommen.

Höchste Zeit für Radwechsel
Und: Wer jetzt noch Winterpneus montiert hat, sollte den Wechsel auf Sommerreifen vornehmen. Mit den auf warme Temperaturen spezialisierten Pneus sind Automobilisten sicherer, umweltfreundlicher und kostengünstiger unterwegs.

Der Fiat Panda wird 40 Jahre alt

Fiat Panda wird 40 | Der Landanzeiger

Der Fiat Panda, der 1980 auf dem Genfer Autosalon präsentiert wurde und mit mehr als 7,5 Millionen produzierten Einheiten immer noch führend in seiner Kategorie ist, feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Als Evolution und Synthese der ruhmreichen Fiat 126 und 127 wurde der allererste Panda vom berühmten italienischen Designer Giorgietto Giugiaro entworfen. Aussen kompakt, innen geräumig, verfügt diese kleine Kombilimousine über zwei Türen und eine Heckklappe. Der Antrieb erfolgt über die Vorderräder. Ein einfaches technisches Schema, das der Funktionalität Rechnung trägt und durch die optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes für viel Platz in der Kabine sorgt.

Das Aushängeschild des Fiat Panda ist die Wesentlichkeit seines Designs. Gros-se, umlaufende Stossfänger, eine seitliche Schutzleiste und die grossflächige Verglasung charakterisieren das Aussendesign. Die flache Windschutzscheibe verbürgt sich, wie die anderen Fenster auch, für viel Helligkeit. Der wesentliche, aber äusserst funktionale Innenraum ist aus einfachen und robusten Materialien verarbeitet und vollständig abwaschbar. Auf nur 3,38 m Länge bietet der Fiat Panda Platz für fünf Personen und ein hohes Mass an Vielseitigkeit im Innenraum. Davon zeugt u. a. der Rücksitz, der sieben verschiedene Verstellmöglichkeiten aufweist und selbst in eine Hängematte, eine Wiege oder ein geräumiges Bett verwandelt werden kann.

Meistverkaufte Citycar in Europa
«Der Fiat Panda ist seit 40 Jahren erfolgreich und seit sechs Jahren das beliebteste Auto in Italien. Es ist seit 2003 auch das meistverkaufte Citycar in Europa. Fast 7,5 Millionen Einheiten wurden verkauft, von denen fünf Millionen noch im Umlauf sind», erklärt Luca Napolitano, Fiat Brand Manager für die EMEA-Region. «Es ist auch das Fahrzeug aller Rekorde. Es war das erste allradgetriebene Citycar, der erste Kleinwagen mit Automatikgetriebe, das erste Sport Utility Vehicle für die Stadt und das erste Fahrzeug, das den Mount Everest bezwungen hat.

Hybridversion von Fiat Panda
Das Jahr 2020 markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte von Fiat. Mit der Einführung der neuen Hybridversionen des Fiat Panda beginnt die Marke mit der Elektrifizierung ihrer Fahrzeuge, die ab dem Sommer mit der Produktion des neuen Fiat 500 in Turin fortgesetzt wird. Dieses zu 100 % elektrische Modell wird eine wichtige Rolle in der E-Mobilitätsstrategie von FCA spielen. Im Jahr 2020 bietet die Gruppe eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen an, die für ein umfassendes nachhaltiges Mobilitätserlebnis stehen.

Seit mehr als 40 Jahren repräsentiert er die tägliche Beziehung zum Automobil – und die ist direkter und freier. Zu den Geheimnissen seiner Beliebtheit zählen die Aussenmasse, der Innenraum, der sich an alle Transportbedürfnisse anpassen lässt, die grosse Auswahl an Motoren und die vielen Farbkombinationen. Heute ist der Fiat Panda Hybrid bereit, die urbane Mobilität zu revolutionieren, indem er den neuen Bedürfnissen der «Panda People», einer zukunftsorientierten und ökologisch immer nachhaltiger ausgerichteten Weltgemeinschaft, gerecht wird.

Führerprüfungen sind ab sofort wieder möglich

Fahrprüfungen sind ab sofort wieder möglich | Der Landanzeiger

Per 11. Mai 2020 hat das Bundesamt für Strassen ASTRA auch weite Teile des Bereichs Führerprüfungen wieder frei gegeben. Damit bietet das Strassenverkehrsamt wieder alle Dienstleistungen an, allerdings begleitet von teilweise umfangreichen Schutzmassnahmen.

Aufgrund des Beschlusses des Bundesrats zur Lockerung der Coronamassnahmen hat das Bundesamt für Strassen ASTRA entschieden, auch den Bereich der Führerprüfungen wieder frei zu geben. Dieser Entscheid umfasst sowohl theoretische wie auch praktische Führerprüfungen. Voraussetzung ist allerdings, dass ein umfangreiches Schutzkonzept besteht. Der Entscheid des ASTRA betrifft auch die Fahrlehrer. Auch diese dürfen ab dem 11. Mai 2020 wieder Fahrschüler unterrichten.

Einschränkungen im praktischen Bereich
Die gebotenen Vorsichtsmassnahmen bringen seitens des Strassenverkehrsamts vor allem im praktischen Führerprüfungsbereich leichte Einschränkungen mit sich. So müssen sämtliche praktischen Prüfungen im Fahrschulfahrzeug absolviert werden. Entsprechend dürfen nur Fahrlehrerinnen oder Fahrlehrer Prüfungstermine für praktische Führerprüfungen beantragen. Prüfungen mit dem Privatfahrzeug werden derzeit nicht angeboten. Dieser Umstand betrifft vor allem Alterskontrollfahrten.

Theorieprüfungsangebot wird ausgeweitet
Im Bereich der theoretischen Führerprüfungen ist die Anzahl Teilnehmer pro Prüfungssequenz aufgrund der Schutzmassnahmen beschränkt. Aus diesem Grund hat das Strassenverkehrsamt entschieden, nicht nur an zwei, sondern an sämtlichen fünf Wochentagen, sowie an ausgewählten Samstagen Termine anzubieten. Mit dieser Massnahme sollen auch die angestauten beziehungsweise infolge des Lock-Downs stornierten Termine abgebaut werden.

Prüfungen der Kategorie A weiterhin nicht möglich
Weiterhin nicht angeboten werden Motorradprüfungen der Kategorie A. Dies liegt daran, dass der Prüfungsexperte ebenfalls auf dem Motorrad sitzt. Dadurch wird die Abstandsregelung verunmöglicht. 

«Ragusa» auf der Autobahn

Schaf "Ragusa" mit seiner Freundin und Helferin von der KAPO Aargau | Der Landanzeiger

Die Kantonspolizei Aargau wird immer wieder gerufen, um entlaufene Tiere einzufangen. Falschmeldung oder nicht, dachte sich die Patrouille wohl auch am Mittwochabend beim Meldungseingang: «Schaf auf der Autobahn A1 zwischen Aarau Ost und Aarau West.»

Anlässlich ihrer Kontrollfahrt fanden die zwei Kantonspolizisten im A1-Ausfahrtsbereich Aarau West, Fahrbahn Zürich, das ausgebüxte Schaf vor. «Ragusa» wurde eingefangen und im Polizeiauto zurückgebracht.

«Auf die Frage, was es auf der Autobahn gesucht habe, kam nur ein unverständliches blöken …», schreibt die Kantonspolizei auf ihrer Facebookseite mit einem Augenzwinkern. Vielleicht wollte es nach Schafhausen im Emmental, ergänzt der «Landanzeiger».

Zahl der Schüler und Lehrpersonen in der Volksschule steigen weiter

Die Zahl der neuen Lehrpersonen an den Aargauer Volksschulen hat sich in den letzten zehn Jahren um fast Tausend erhöht | Der Landanzeiger

Seit 2010 hat die Zahl der Schülerinnen und Schüler um 6080 zugenommen und lag im Schuljahr 2019/20 bei einem Bestand von 76’728 Kindern und Jugendlichen. Die Anzahl Lehrpersonen lag bei 8838 und hat sich im selben Zeitraum um 978 Personen erhöht.

Im Schuljahr 2019/20 werden in der Aargauer Volkschule 76’728 Schülerinnen und Schüler von 8838 Lehrpersonen unterrichtet.

Die Zahl der Primarschülerinnen und Primarschüler stieg in den letzten zehn Jahren von 29’547 auf 41’369 an. Ein Grund hierfür war die Umstellung auf das Schulsystem 6/3 im Schuljahr 2014/15 und die damit verbundene Verlängerung der Primarschule von fünf auf sechs Jahre beziehungsweise die Verkürzung der Oberstufe von vier auf drei Jahre. Seither stieg der Bestand weiter um rund 5000 Lernende oder 14 Prozent. Im aktuellen Schuljahr setzt sich diese Zunahme nun erstmals auch in der Sekundarstufe I fort.

Primarschulstruktur ist heterogen
Im Schuljahr 2019/20 (Stichtag: 15. September 2019) führten 200 der damals 211 Gemeinden des Kantons Aargau eine Primarschule. An diesen Schulen, die teilweise in Verbänden organisiert sind, wurden in 2125 Abteilungen zwischen 19 und 1205 Lernende pro Gemeinde unterrichtet. 80 Primarschulen umfassten weniger als 100 Lernende, 27 Schulen mehr als 400 Lernende.

Die kleinen Schulen mit weniger als 100 Lernenden machten 40 Prozent aller Primarschulen aus. An ihnen wurden rund 12 Prozent aller Primarschüler unterrichtet. An den 27 grossen Schulen wurden 41,7 Prozent aller Schüler dieser Schulstufe unterrichtet. Die nachobligatorischen Schulen der Sekundarstufe II zählen insgesamt 22’158 Lernende.

Mehrheit absolviert Berufslehre
Im Schuljahr 2019/20 streben insgesamt 1288 Lernende einen Abschluss der beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) an. 15’251 Berufslernende besuchen eine Berufsausbildung, die mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abschliesst; davon absolvieren 2222 gleichzeitig die Berufsmatur.

Weiter besuchten am Stichtag total 4298 Schülerinnen und Schüler ein Aargauisches Gymnasium und 1321 Lernende die Wirtschafts-, Informatik- oder Fachmittelschule. Nach einer stabilen Phase nahm die Zahl der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten an den sechs Aargauischen Mittelschulen im aktuellen Schuljahr erstmals leicht zu.

Junge Lehrerinnen arbeiten vermehrt Vollzeit
Im Schuljahr 2019/20 arbeiten an der Aargauer Volksschule 8838 Lehrpersonen in 5603 Vollzeitstellen. Der Anteil an Männern, die Vollzeit unterrichten, ist über alle Altersklassen etwa gleich gross. Frauen unterrichten dagegen nur bis zu einem Alter von etwa 35 Jahren vermehrt Vollzeit.

An den Aargauer Mittelschulen sind 822 Personen angestellt, die insgesamt 505 Vollzeitäquivalente unterrichten. Knapp die Hälfte aller Mittelschullehrpersonen ist weiblich. Zwei Drittel der Frauen und Männer sind langjährige Lehrpersonen und hatten bereits im Schuljahr 2010 oder früher eine Anstellung an einer Mittelschule im Aargau.

An den Aargauer Berufsfachschulen und berufsvorbereitenden Schulen arbeiten 968 Lehrpersonen in 584 Vollzeitstellen. Die stetige Abnahme an Vollzeitstellen seit dem Jahr 2013 an den kaufmännischen und gewerblichen Berufsfachschulen (ohne kantonale Berufsfachschulen) setzte sich in diesem Jahr nicht fort.

Eine Ära geht im Stillen zu Ende

Am 26. Mai 2020 wird der Wechsel vollzogen: Vor einem Jahr kündigten Alfred Schmid (links) und Roger Geissberger (rechts) ihren Rücktritt an und präsentierten mit Philipp Bonorand einen Präsidentschaftskandidaten | Der Landanzeiger

Schon mehrmals fügte der Gränicher Alfred Schmid seiner Amtszeit als FC Aarau-Präsident ein weiteres Jahr hinzu, denn es fehlte der geeignete Nachfolger. Am 26. Mai endet nun die «Ära Schmid» aber definitiv. Das Virus fordert dabei einen stillen Abgang – aber das passt so.

Alfred Schmid (64) ist kein Mann der grossen Töne. Während sich seine Amtskollegen in Zürich und im Wallis am liebsten unter einer dicken «Blick»- Schlagzeile sehen, wählt Alfred Schmid immer den ruhigen Weg und handelte im Hintergrund um so konsequenter. Seriös und besonnen, aber nicht weniger engagiert, führte der Präsident seinen FC Aarau durch die unruhigen Fussball-Gewässer – die Gefahr zu kentern, war praktisch ausgeschlossen.

Wahlen erst am 21. September
Im sportlichen Bereich stellte der Präsident in seinen 13 Amtsjahren nicht weniger als 15 verschiedene Cheftrainer ein. Turbulent waren die Zeiten aber vor allem auch wegen den Wirren um den Bau eines neuen Stadions. Das eigentliche Ziel, sich aus dem Amt zu verabschieden, sobald sein Club dieses bauen kann, erreichte er nicht.

So kommt es nun nach und nach zu den angestrebten Wechseln. Bereits Anfang Jahr ersetzte Roland Baumgartner Robert Kamer als Geschäftsführer der FC Aarau AG. Kamer galt als rechte Hand Schmids und leitete die Geschicke souverän aus dem Hintergrund. Weil die Generalversammlung vom 26. Mai in den Herbst verschoben wurde, wird nun auch der Abgang von Alfred Schmid im Stillen vonstatten gehen, denn die Rücktritte von ihm und Co-Vizepräsident Roger Geissberger per 26. Mai sind fix, wie der Club mitgeteilt hat.

Auch Geissberger prägte den Club wie selten ein anderer. Der in Seengen wohnhafte Unternehmer steckte mehr Energie in den Club, als manch einer mitbekommen hat. Der zweite Co-Vizepräsident Philipp Bonorand − er wurde vor einem Jahr in den Verwaltungsrat gewählt – wird nun der Generalversammlung der FC Aarau AG am 21. September als Präsidentschaftskandidat vorgeschlagen. Bonorands Wahl gilt als Formsache und bis dahin führt der 39-jährige den Club als «designierter Präsident».

Ein Wechsel im Stillen
Das passt nicht nur zum Wirken des Gränichers Alfred Schmid, dem Engagement des Seengeners Roger Geissberger, sondern auch zum Wirken des Aarauers Philipp Bonorand und dessen Geschäftsführer Roland Baumgartner. Und damit zum FC Aarau. Ein weiterer Name wird an der Generalversammlung im September als Kandidat für einen Sitz im Verwaltungsrat präsentiert: es handelt sich um Nico Barazetti, CEO der Lagerhäuser Aarau. Die weiteren Verwaltungsräte Karl Oldani, Kurt Sandmeier, Ruedi Vogt und Peter Zubler stellen sich zur Wiederwahl.

Kleines Defizit 2019
Gleichzeitig mit der Verschiebung der Generalversammlung teilte der FCA den Rechnungsabschluss 2019 mit. Fünf Jahre lang schloss der Challenge- League-Vertreter seine Jahresrechnung mit einem kleinen Gewinn ab. Im letzten Jahr resultierte bei einem Umsatz von gut 6,5 Millionen Franken ein Minus von 61’983 Franken, das durch den Vortrag aus dem Vorjahr dennoch zu einem Bilanzgewinn von 106’000 Franken führt. Dieser wird auf die neue Rechnung vorgetragen. Weil das Rechnungsjahr nicht mit der Dauer eine Fussballsaison korrespondiert, stammen die positiven Einnahmen aus der Barrage gegen Xamax noch aus der letzten Saison, während sich der Saison- Unterbruch der laufenden Saison erst in der nächsten Rechnung niederschlagen wird.

Schützen sehen das Endes des Tunnels

Schützen sehen Ende des Tunnels | Der Landanzeiger

Bis letzte Woche lähmte die Coronawelle auch die sportliche Tätigkeit der Schützen komplett. Doch der Aargauer Schiesssportverband (AGSV) arbeitete im Hintergrund intensiv an Szenarien für einen verspäteten Saisoneinstieg. Mit den vom Bundesrat angeordneten Lockerungen scheinen Wettkämpfe im Juni möglich zu werden.

«Der AGSV-Vorstand hat an seiner Vorstandssitzung am 29. April, die erstmals als Videokonferenz stattfand, den neuen Terminkalender mit Saisonbeginn im Juni verabschiedet.» So informierte Kantonalpräsident Victor Hüsser am Wochenende die Vereinspräsidenten und die Bezirksverbände über die Umstellung der Wettkämpfe und Anlässe. Basis bildet der Entscheid des Bundesrates, dass Schiessanlagen ab dem 11. Mai geöffnet und für Trainings genutzt werden dürfen. Bei der überarbeiteten Planung geht der AGSV davon aus, dass ab dem 8. Juni auch Wettkämpfe wieder möglich sind.

Schutzkonzept steht über allem
Jürg Weber, Aargauer Abteilungsleiter 300 m Gewehr, gibt sich zwar zuversichtlich, dass die Schützensaison bald aufgenommen werden kann, beurteilt die neue Ausgangslage aber vorsichtig: «Unsere Planung mit einem Saisonstart im Juni basiert auf der Covid-19-Situation Ende April. Allenfalls sagen wir Anlässe wieder ab, wenn wir nicht alle angeordneten Schutzmassnahmen einhalten können.» Entsprechend mahnt Kantonalpräsident Victor Hüsser zur vorsichtigen Wiederaufnahme des Schiessbetriebes in allen Sparten. «Der AGSV empfiehlt den Bezirksverbänden und den Vereinen, nichts zu überstürzen.» Es sei wichtig, unter Einhaltung aller Vorschriften «einen sauberen Schiessbetrieb » zu organisieren. «Der erste Schuss muss nicht schon am 11. Mai fallen.»

Geschrumpftes Wettkampfprogramm
Von der möglichen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes ab nächstem Montag werden vor allem die Spitzenschützen sofort Gebrauch machen. Aber auch für sie fallen einige Wettkämpfe aus. So hat der AGSV die kantonale Mannschaftsmeisterschaft 300 m gestrichen, und der Kantonalfinal der Schweizer Gruppenmeisterschaft fällt ebenso aus. Hingegen tragen die Gewehrschützen 50 m und 300 m wie auch die Pistolenschützen nach den Sommerferien die Aargauer Einzelmeisterschaften im üblichen Rahmen aus. Bei den Jungschützen 300 m findet der kantonale Einzelfinal erst am 17. Oktober statt.

Feldschiessen neu im September
Verschoben, aber nicht abgesagt wurde auch der grösste Schweizer Breitensportanlass der Schützen, das Eidgenössische Feldschiessen. Der Kantonalvorstand des AGSV wünscht sich, dass die 300-m-Schützengesellschaften und die Pistolenvereine das Feldschiessen möglichst am Wochenende vom 25. bis 27. September durchführen. Erlaubt sind aber auch andere Daten.

Neue Besuchsregelung für Altersheime

Unter Einhaltung der Vorschriften sind Besuche in Spitälern und Heimen wieder möglich | Der Landaneziger

Über 65-Jährige und Menschen mit Vorerkrankungen sind nicht mehr angehalten, zu Hause zu bleiben. Das Bundesamt für Gesundheit hat am Montagnachmittag seine Empfehlungen für Risikogruppen angepasst.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) publizierte die geänderten Empfehlungen am Montag auf der Webseite, nachdem es den Schritt bereits vergangene Woche angekündigt hatte. Neu gelten für über 65-Jährige und Personen mit Vorerkrankungen folgende Empfehlungen: Sie können ihr Zuhause verlassen, solange sie strikt die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen. Orte mit hohem Personenaufkommen sollen aber gemieden werden, wie beispielsweise Bahnhöfe oder öffentliche Verkehrsmittel.

Stosszeiten meiden, Abstand halten
Zu Stosszeiten wie etwa am Samstag sollten Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen nicht einkaufen gehen. Der Pendlerverkehr sollte ebenfalls gemieden werden. Unnötige Kontakte gilt es zu vermeiden. Zu anderen Personen sollten mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden. Für geschäftliche und private Treffen sollen Personen, die einer Risikogruppe angehören, bevorzugt das Telefon, Skype oder ein ähnliches Hilfsmittel nutzen.

Im Vergleich zu den bisher geltenden Anweisungen wurden die Empfehlungen in mehreren Bereichen gelockert. So wurde etwa die Anweisung aufgehoben, zuhause zu bleiben. Das strikte Abraten von der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel fehlt in den geänderten Empfehlungen ebenso.

Die bisherige Anweisung, Einkäufe entweder per Internet oder Telefon zu bestellen oder sie von Freunden, Nachbarn oder Hilfsorganisationen tätigen zu lassen, wurde ebenfalls abgeschwächt: Neu soll dies nur «wenn möglich » so gehandhabt werden. Die Empfehlung, persönliche Kontakte zu meiden, findet sich in den geänderten Empfehlungen ebenfalls.

Empfehlungen gelten für alle über 65-Jährigen
Die Empfehlungen zuhanden der Risikogruppen gelten weiterhin für alle über 65-Jährigen, unabhängig von deren Gesundheitszustand und allfälligen Vorerkrankungen. Dies erklärte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit am Montagnachmittag vor den Medien in Bern. Für eine weniger pauschale Definition der Risikogruppe bei älteren Personen sei die Datenlage zu wenig eindeutig.

Besuche in Heimen sollen möglich sein
Auch mit Blick auf die Bewohner von Alters- und Pflegeheimen hat das BAG eine neue Empfehlung veröffentlicht. Diese gehörten zu den besonders gefährdeten Personen und sollten deshalb möglichst vor einer Ansteckung geschützt werden. Doch Besuche innerhalb und ausserhalb der Heime «sollen grundsätzlich möglich sein». Den Heimen wird empfohlen, Vorkehrungen zur strikten Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln zu treffen. Dazu gehört laut BAG, nur gesunde Besucher zuzulassen, die Anzahl Besucher und die Besuchszeit zu beschränken sowie spezielle Begegnungszonen mit Plexiglas- oder anderen Abtrennungen zu schaffen.

Autogewerbe: «Lasst uns wieder arbeiten!»

AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli: «Wir fordern vom Bundesrat: Lasst uns wieder arbeiten, lasst uns unsere Verkaufsflächen öffnen, lasst uns jetzt nicht hängen.» | Der Landanzeiger

Noch immer wartet das Schweizer Autogewerbe auf verbindliche Zusagen, wann die Betriebe ihre Ausstellungsund Verkaufsflächen wieder öffnen dürfen. Sicher ist bislang nur, dass bis am 11. Mai kein regulärer Autohandel möglich ist. Urs Wernli, Zentralpräsident des Garagistenverbandes AGVS, fordert die Öffnung der Showrooms. Ein Hygiene- und Sicherheitskonzept besteht seit zwei Wochen.

«Es geht um nichts weniger als das Überleben von 15’000 Betrieben mit 84’000 Mitarbeitenden», sagt Urs Wernli, Zentralpräsident des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS). Für den AGVS und seine Mitgliederbetriebe sei die Ungewissheit «pures Gift». Bislang ist nur bekannt, dass die Verkaufsflächen bis mindestens am 11. Mai geschlossen bleiben müssen. Ob ab dann wieder physisch Autos verkauft werden dürfen, sei weiter unklar.

Geschäft um 75 bis 80 Prozent eingebrochen
Der Autohandel ist mit dem Lockdown der Schweizer Wirtschaft am 16. März faktisch zum Erliegen gekommen. Allein im April ist dieses für die Schweizer Garagisten lebenswichtige Geschäft um 75 bis 80 Prozent eingebrochen. Das wirkt sich auch negativ auf das Werkstattgeschäft aus. Die auf das Autogewerbe spezialisierte Treuhandunternehmung Figas hat anhand eines Durchschnittsbetriebs errechnet, dass in der aktuellen Situation in zwei bis drei Monaten der gesamte Jahresgewinn verloren geht, der für Investitionen benötigt wird. Aktuell darf lediglich in den Werkstätten gearbeitet werden. Und seit dem 27. April dürfen immerhin die Autowaschanlagen wieder betrieben werden.

Das Schweizer Autogewerbe hat als systemrelevante Branche seine Werkstätten für Personenwagen und Nutzfahrzeuge auch nach dem Lockdown weiter betrieben – und dabei bewiesen, dass die aufgrund der Corona-Pandemie erforderlichen Sicherheits- und Hygienemassnahmen eingehalten werden. Damit trugen die Schweizer Garagisten und ihre Mitarbeitenden dazu bei, dass die Sicherheit auf unseren Strassen gewährleistet und die Versorgung des Landes mit lebenswichtigen Gütern aufrechterhalten werden konnte. «Wir fordern vom Bundesrat: Lasst uns wieder arbeiten, lasst uns unsere Verkaufsflächen öffnen, lasst uns jetzt nicht hängen», so der dringliche Appell von AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli.

Gute Erfahrungen in Deutschland
In Deutschland sind die Ausstellungsräume der Autohäuser bereits seit 20. April wieder geöffnet. Thomas Peckruhn, Vizepräsident beim Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK), zieht ein positives Fazit: «Unsere Mitglieder machen durchwegs sehr gute Erfahrungen. Dies auch deshalb, weil sowohl die Mitarbeitenden als auch die Kunden eine grosse Disziplin an den Tag legen und wissen, wie sie sich zu verhalten haben.»

Viele Autohäuser in Deutschland haben dank der raschen Öffnung einen grossen Teil ihrer Mitarbeitenden bereits aus der Kurzarbeit zurückgeholt, so Peckruhn: «Damit können wir auch den Staat entlasten.» Der ZDK-Vizepräsident lässt sich zu einem Ratschlag hinreissen: Er sehe «keinen Grund», der dagegen spräche, auch in der Schweiz die Ausstellungsflächen wieder zu öffnen.

Bald wieder Unterricht nach Stundenplan

Ab 11. Mai soll in der Aargauer Volksschule wieder Unterricht nach Stundenplan stattfinden und kein Homeschooling mehr | Der Landanzeiger

Nach dem definitiven Entscheid des Bundesrats, die obligatorischen Schulen für den Präsenzunterricht wieder zu öffnen, starten alle Aargauer Volksschulen am 11. Mai wieder mit dem Unterricht nach Stundenplan. Massgebend für eine sorgfältige Umsetzung dieser Lockerungsmassnahme sind die Eckwerte für die Schutzmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit.

Ab dem 11. Mai 2020 findet der Unterricht an den Aargauer Volksschulen wieder im Schulhaus statt. Die Phase mit dem Fernunterricht endet am 8. Mai. Das Departement Bildung, Kultur und Sport hat die Rahmenbedingungen in zwei neuen Weisungen an die Volks- und Sonderschulen festgehalten.

Präsenzunterricht nach Lehrplan
Der Unterricht an der Volksschule (Kindergarten, Primar- und Oberstufe sowie Sonderschulen) findet grundsätzlich wieder im Klassenverband nach Lehrplan und gemäss den geltenden Stundentafeln statt. Aufgrund der ausserordentlichen Situation soll die Priorität bis zum Ende des Schuljahrs auf dem Unterricht und der Förderung der Schüler liegen. Klassenlager und Schulreisen finden nicht statt.

Am Ende des Schuljahrs erhalten die Aargauer Volksschülerinnen und -schüler wie gewohnt ein Jahreszeugnis mit Noten. Es werden diejenigen Leistungsbelege berücksichtigt, die vom Beginn des Schuljahrs am 12. August 2019 bis zum 13. März vorlagen und nun ab dem 11. Mai bis zum Ende des Schuljahrs aus dem wieder aufgenommenen Unterricht an der Schule dazukommen.

Mindestabstand zur Lehrperson
Die Schutzmassnahmen zur Wiederaufnahme des Unterrichts richten sich nach den schweizweit geltenden Eckwerten des BAG. Sie besagen, dass sich Schülerinnen und Schüler untereinander im Klassenverband, auf dem Schulweg und auf den Pausenplätzen weitgehend normal verhalten und bewegen dürfen.

Hingegen sollen die Schülerinnen und Schüler im Kontakt mit den Lehrpersonen nach Möglichkeit einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten. Ebenso müssen die Lehrpersonen untereinander die für Erwachsene geltende Abstandsregel von zwei Metern berücksichtigen. Zudem haben alle Personen, die im Schulhaus verkehren, die Hygieneregeln (Hände-, Gegenstandsund Oberflächenhygiene, kein Händeschütteln) zu beachten. Der Präventions- und Aufklärungsarbeit ist im schulischen Umfeld deshalb besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Schriftlichen Maturitätsprüfungen finden statt
Ebenfalls abschliessend entschieden hat der Bundesrat in der Frage der Abschlussprüfungen auf der Sekundarstufe II. Im Kanton Aargau werden die schriftlichen Maturitätsprüfungen wie geplant durchgeführt. Hingegen soll am Gymnasium und an der Aargauischen Maturitätsschule für Erwachsene (AME) auf die mündlichen Prüfungen verzichtet werden. An der Fachmittelschule wird grundsätzlich schriftlich geprüft. In denjenigen Fächern, in denen nur mündliche respektive praktische Prüfungen als einzige Prüfungsform vorgesehen sind, werden diese wie geplant durchgeführt.

Bezüglich der Berufsmaturitätsprüfungen hat der Bundesrat in seiner Kompetenz abschliessend für alle Kantone entschieden, dass es keine Abschlussprüfungen für die regulären Abschlusslehrgänge gibt. Die Berufsmaturität 2020 wird ganz auf Erfahrungsnoten basierend erworben. Details zur Berechnung der Noten in den Fächern oder dem Umgang mit Fremdsprachen und Sprachdiplomen sind in der Verordnung des Bundes festgehalten.