Allianz Suisse Generalagentur Stefan Vierling

Allianz Suisse Generalagentur Stefan Vierling | Der Landanzeiger

Die Generalagentur Allianz Suisse Aarau pflegt eine moderne Arbeitskultur mit einer offenen Kommunikation. Stefan Vierling und seine Mitarbeitenden suchen gerne den gemeinsamen Dialog.

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten war der alte Standort in Aarau nicht mehr zeitgemäss, um diese offene Kultur zu pflegen. Deshalb trafen Stefan Vierling und sein Team vor über einem Jahr die Entscheidung, nach anderen Räumlichkeiten Ausschau zu halten.

Mit den neuen Büros im Eniwa-Gebäude in Buchs wurde eine passende Lokalität gefunden. Stefan Vierling erklärt: «Unser neuer Standort entspricht genau unseren Vorstellungen. Der Grundriss ermöglicht ein offenes Bürokonzept. Dort können wir unsere Vorstellungen von der Interaktion zwischen den Kolleginnen und Kollegen in die Tat umsetzen. Tagtäglich suchen wir für unsere Kunden die besten Lösungen. Und das geht gemeinsam definitiv besser als alleine im Einzelbüro. Der neue Standort wird ein grosser Gewinn für unser Team sein. Ich bin sicher, dass die modernen Büros einen zusätzlichen Motivationsschub bedeuten. In dieser zeitgemässen Umgebung zu arbeiten und Kundinnen und Kunden zu empfangen, betrachte ich als ein Privileg.»

Auch die fortschrittliche Infrastruktur bietet wertvolle Pluspunkte. Dazu zählen die modernste IT-Technologie sowie die Belüftung und Klimatisierung der Räume. Dies macht das Arbeiten im Sommer angenehmer. Ebenfalls hilfreich ist das flexible Parkplatzsystem für Kundinnen, Kunden und die Mitarbeitenden.

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Porträt
Mit rund 100 Mio. Fr. Prämienvolumen und 40‘000 Privat- und Unternehmenskunden ist die Generalagentur Allianz Suisse Stefan Vierling die grösste der Schweiz. 65 Mitarbeitende setzen sich täglich engagiert für die Kundenbedürfnisse ein. 48 Personen arbeiten als klassische KundenberaterInnen. Die anderen Mitarbeitenden sind im fachlichen sowie im administrativen Support tätig. Zudem werden vier KV-Lernende ausgebildet.

Allianz Suisse Generalagentur Stefan Vierling | Der Landanzeiger
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Allianz Suisse Generalagentur
Stefan Vierling

Industriestrasse 25
CH-5033 Buchs AG
058 357 52 52
www.allianz.ch

Zukunft Bären-Areal: Bevölkerung kann mitentscheiden

Zukunft Bären-Areal: Bevölkerung kann mitentscheiden

Die Bevölkerung von Buchs ist aufgerufen, drei Ideen für die Zukunft des Bären-Areals zu beurteilen. Mit der informellen Abstimmung soll ein Richtungsentscheid gefällt werden, wie sich der neue Dorf-Treffpunkt entwickeln soll. Am Meinungsbildungsprozess können sich alle Personen ab 16 Jahren beteiligen, mit oder ohne Schweizer Staatsbürgerschaft.

In Buchs soll auf dem Bären-Areal ein neuer Dorf-Treffpunkt entstehen. In der jetzigen Phase der Ideenfindung erhält die Bevölkerung die Möglichkeit, einen Richtungsentscheid zu fällen: In welchem Umfang eine Gestaltung stattfinden soll, wie der Platz aufgeteilt und welche Möglichkeiten für künftige Nutzungen entstehen sollen. Grundlage für den Richtungsentscheid sind drei Nutzungsideen, die im Rahmen eines Workshop-Verfahrens entwickelt und ausgewählt wurden:
• Wenig Eingriff: Die erste Idee möchte den Platz mit wenig Eingriffen sanft aufwerten und begrünen. Veranstaltungen (BUGA, Lunapark) sind im bisherigen Umfang weiterhin möglich. Ein Pavillon in der Nähe des Gemeindesaals kann für (temporäre) Gastronomie oder kleine Anlässe genutzt werden. Es kann ausprobiert werden, was auf dem Platz funktioniert.
• Nutzungen am Rand: Die zweite Idee bespielt das Bärenareal am Rand mit Pergola, Bauwagen für die Jugend, Treppenstufen zum Sitzen, Bühne und Sitznischen. In der Mitte bleibt eine Platzfläche für Veranstaltungen im bisherigen Umfang bestehen (BUGA, Lunapark). Ein Pavillon in der Nähe des Gemeindesaals kann für (temporäre) Gastronomie oder kleine Anlässe genutzt werden.
• Platzaufteilung: Die dritte Idee teilt das Bärenareal fest in einen Kiesplatz und in eine Spielwiese mit Bäumen für den Aufenthalt auf. Wegen der Unterteilung des Platzes sind heutige grössere Veranstaltungen nicht mehr im gleichen Umfang (BUGA) oder gar nicht mehr möglich (Lunapark). Ein Bistro und ein Pavillon können für Gastronomie und Aufenthalt genutzt werden.

Die Ausarbeitung eines Projekts erfolgt nach dem Richtungsentscheid in der nächsten Phase unter Beizug von Landschaftsarchitekten, Architekten und weiteren Planern. Die Fachpersonen werden den Auftrag erhalten, konkrete Vorschläge auf Basis der ausgewählten Nutzungsidee zu erarbeiten. An der partizipativen Abstimmung dürfen alle angeschriebenen Personen teilnehmen, auch wenn Sie noch nicht volljährig sind oder keinen Schweizer Pass besitzen. Die Teilnahme ist mit einem persönlichen Code gültig. Der Prozess und die inhaltliche Konsolidierung werden vom Planungsbüro Zimraum begleitet, die Unterlagen wurden vom Gemeinderat für den Versand verabschiedet.

Der Gemeinderat erhielt kurz nach dem Versand aus der Bevölkerung positive Feedbacks über die Möglichkeit, sich am Grundsatzentscheid für die künftige Nutzung des Bären-Areals beteiligen zu können. Am ersten Tag haben bereits 400 Personen teilgenommen. Vertiefte Informationen zu den Nutzungsideen und zum Prozess findet die Bevölkerung auf der Website der Gemeinde Buchs: www.buchs-aargau.ch/ baeren-areal.

Neue Ofenlinie erst um 2035 nötig

Neue Ofenlinie erst um 2035 nötig | Der Landanzeiger

Die KVA Buchs passt ihre strategische Investitionsplanung an: Weil die Ofenlinie 1 so gut läuft, muss sie erst etwa zehn Jahre später als geplant ersetzt werden. Die Abgeordneten des Gemeindeverbandes genehmigten die entsprechende Anpassung der Vorfinanzierung und tiefere Verbrennungstarife.

Industrie und Gewerbe haben von Januar bis Oktober 2½ Prozent weniger Abfall in die Kehrichtverwertungsanlage KVA Buchs geliefert als in der Vorjahresperiode. Entsprechend ging auch die in diesem Zeitraum verbrannte Kehrichtmenge mit rund 112’600 Tonnen etwas zurück (–2,9%). Umgekehrt nahm der Bedarf an Fernwärme um 15 Prozent und damit deutlich zu, was hauptsächlich auf den Ausbau der Nutzung der Verbrennungsenergie zurückzuführen ist: Im Oktober konnte nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit die Mittelland Molkerei von Emmi in Suhr an eine neue Dampfleitung der Fernwärme Wynenfeld AG (FEWAG, eine Tochtergesellschaft des Gemeindeverbands für Kehrichtbeseitigung Region Aarau-Lenzburg GEKAL) angeschlossen werden. Der GEKAL selbst baut auf der KVA eine neue Heizzentrale. Sie formt den Dampf in Heisswasser um und wird ab Mitte Dezember Haushalte in den umliegenden Gemeinden mit Komfortwärme versorgen.

Ein Teil der anfallenden Wärme wird in Buchs in Elektrizität umgewandelt (–1,2% weniger als in der Vorjahresperiode). Dieses Geschäft lohnt sich in jüngster Zeit besonders, sind doch die Strompreise seit August stark gestiegen. Darauf machte Harald Wanger, der Geschäftsleiter der KVA Buchs, an der Abgeordnetenversammlung des GEKAL am Mittwoch in Kirchleerau aufmerksam.

Frühzeitiger Ersatz nicht sinnvoll
Im Hinblick auf langfristige strategische Grossinvestitionen legt der GEKAL jedes Jahr Geld zur Seite. Diese sogenannte Vorfinanzierung wird nun verlängert – und der Grund dafür ist ein erfreulicher: Statt die 1994 in Betrieb genommene Ofenlinie 1 und die Turbine zur Stromerzeugung wie ursprünglich geplant bereits um 2025/26 zu ersetzen, hat sich inzwischen herausgestellt, dass beide zentralen Anlagenelemente saniert bzw. optimiert und somit vorläufig weiterbetrieben werden können. «Ein frühzeitiger Ersatz ist aus betriebswirtschaftlicher und technischer Sicht nicht sinnvoll», sagt Finanzchef Rolf Messmer. Die Sanierung der Ofenlinie kostet einen Bruchteil eines Ersatzes, der nun erst um 2035 vorgesehen ist. Die AV genehmigte die Aufstockung der Vorfinanzierung von aktuell 23,3 auf 45 Mio. Franken.

Gemeinden zahlen erneut weniger
Die Investitionsplanung – das Investitionsvolumen bis 2035 beträgt inkl. Ersatz der Ofenlinie 1 gut 144 Mio. Franken – ist Teil der Finanzplanung. Diese geht auf der Ertragsseite unter anderem von einer Erhöhung der budgetierten Auslastung der KVA von 125’000 auf 130’000 Tonnen Kehricht pro Jahr und von höheren Energieerträgen durch Effizienzsteigerungsmassnahmen aus. Auf der Aufwandseite steigen etwa die Unterhaltskosten leicht, und Umweltauflagen verteuern die Entsorgung der Verbrennungsrückstände. Unter dem Strich ermöglicht die überarbeitete Strategie- und Finanzplanung, dass die Verbrennungsgebühren per 2022 erneut gesenkt werden können. Verbandsgemeinden zahlen ab nächstem Jahr pro Tonne Kehricht noch 85 statt wie bisher 105 Franken. Die letzte Tarifsenkung um 10 Franken datiert von 2020. Eine Erhöhung zeichnet sich erst 2034 ab, wenn die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) jeweils für die Hälfte der jährlich produzierten Strommenge ausläuft. 2017 sorgte dieses Förderinstrument des Bundes beim GEKAL für die vorletzte Gebührenanpassung nach unten.

Unbedenkliche Dioxinwerte in der Luft
Die Geschäftsleitung sprach an der Versammlung auch die Medienberichterstattung über die Dioxinproblematik in Zusammenhang mit KVAs an. Es geht um einen aktuellen Fall in Lausanne, überschrittene Prüfwerte des giftiges Stoffs in den 1990er-Jahren in der Umgebung der KVA Turgi und erkrankte Tiere auf Bauernhöfen in der Nähe der KVA Buchs in den 1970er-Jahren. Eine Bodenanalyse von 1992 hatte in Buchs unbedenkliche Werte gezeigt. Die Abteilung für Umwelt des Kantons Aargau will 2022 neue Analysen durchführen. Harald Wanger bekräftigt, die KVA Buchs habe die gesetzlichen Vorgaben für die Rauchgasreinigung stets eingehalten. Der Grenzwert für Dioxine und Furane gemäss Luftreinhalteverordnung von 0,1 Nanogramm pro Kubikmeter sei etwa 2019 bei einer Messung von 0,004 ng/m³ massiv unterschritten worden. Dies gelte auch für andere Schadstoffe wie Quecksilber, Kadmium, Blei und Zink.


KVA Buchs steht fünf Tage lang still

Weil die Mittelspannungs-Schaltanlage umgebaut werden muss, kann die KVA Buchs vom 6. bis 10. Dezember keinen Abfall verbrennen. Kehrichtanlieferungen von Industrie- und Gewerbekunden sowie Privatpersonen sind in dieser Zeit deshalb nicht möglich. Davon nicht betroffen ist die ordentliche Kehrichtabfuhr in den 83 Verbandsgemeinden.


Chocolats Kaufmann ist Swiss Bakery Champion

Chocolats Kaufmann ist Swiss Bakery Champion | Der Landanzeiger

Chocolats Kaufmann holte sich an der Swiss Bakery Trophy sechs Goldmedaillen, zweimal Silber und einmal Bronze für ihre Produkte. Zudem holten sich die Kaufmanns den Gesamtsieg und wurden zum «Swiss Bakery Champion» gekürt.

«Es ist ein grosser Erfolg, den wir sehr schätzen, von dem wir aber auch überrascht wurden», erzählen Jürg und Nadin Kaufmann. Ihr Betrieb, Chocolats Kaufmann, hat an der Swiss Bakery Trophy den Champion-Titel geholt. Zwei Jahre nach Eröffnung von «Chocolats Kaufmann» in Buchs haben sie 2016 zum ersten Mal am Wettbewerb teilgenommen und wurden sogleich kantonale Champions. Nachdem es bei der nächsten Durchführung 2018 nicht gereicht hatte, waren die Motivation und die Spannung in diesem Jahr umso grösser. Reicht es wohl für den kantonalen Titel? Es reichte sogar für den Gesamtsieg und den Titel «Swiss Bakery Champion».

Eine Bestätigung
An der Swiss Bakery Trophy wurden in diesem Jahr insgesamt 1300 Produkte eingereicht und durch eine Jury von 180 Spezialisten und 120 Konsumenten getestet und bewertet. Dabei gab es die Kategorien Bäckerei, Konditorei, Confiserie und Snacks. Der Preis «Bernhard Aebersold» belohnt zudem das kreativste Produkt. Swiss Bakery Champion wird derjenige mit dem besten Durchschnitt. Und diesen Sieg holte sich Chocolats Kaufmann. «Wir sind sehr stolz auf den ‹Schweizermeistertitel›, haben doch namhafte Bäckereien teilgenommen wie auch der kürzlich gekürte Weltkonditor des Jahres. 152 Betriebe wurden mit Medaillen ausgezeichnet. Dies bestätigt uns in unserer Arbeit und motiviert uns, diesen Weg weiterzugehen», sagt Jürg Kaufmann. «Wir bemühen uns, unseren Kunden spezielle, aber keine verrückten Produkte anzubieten», sagt Nadin Kaufmann lächelnd. Die Qualität spielt dabei eine grosse Rolle: Viel wird von Grund auf produziert, auf gute, regionale Rohstoffe wird geachtet. Neben qualitativ hochwertigen Produkten gehört aber auch das Zwischenmenschliche zum Erfolgsrezept von Chocolats Kaufmann. «Wir können streng und auch pingelig sein, pflegen aber gleichzeitig ein erfüllendes und kollegiales Arbeitsverhältnis mit unseren Mitarbeitenden. Der Kundenkontakt ist uns sehr wichtig und wir versuchen, so oft wie möglich im Laden mitzuhelfen. Die Zufriedenheit der Kunden ist unsere gemeinsame Motivation.»

Stetig weiterentwickeln
Die in Buchs aufgewachsene Nadin Bührer und der Aarauer Jürg Kaufmann lernten sich 2001 kennen. Nadin absolvierte damals die Ausbildung als Bäckerin-Konditorin, danach eine Zusatzlehre als Konditorin-Confiseurin, bei der sie als Kantonsbeste abschnitt. Jürg hatte bereits einen erfolgreichen Abschluss als Konditor-Confiseur. Später absolvierte er die Berufsprüfung und krönte dann seine Ausbildung mit der höheren Fachprüfung (Meisterprüfung). Es folgten für beide viele lehrreiche und spannende Jahre in unterschiedlichen Betrieben. Nadin und Jürg verbrachten zwei Jahre in Vancouver Kanada, um von Thomas Haas, dem Meister der Patisserie, zu lernen. Er erweiterte ihren Horizont bezüglich Backkunst und förderte ihr Auge für aussergewöhnliche Kreationen. Trotz einem herausfordernden Marktumfeld liessen sich die beiden nicht von ihrer Vision abbringen und eröffneten im Jahr 2014 die Confiserie «Chocolats Kaufmann». Im vergangenen Herbst folgte eine zweite Filiale im Aarauer Aeschbachquartier.

Viel weiterwachsen soll der Betrieb der Kaufmanns aber nicht, es soll familiär und persönlich bleiben. Sich aber stetig weiterentwickeln, nie stehen bleiben, das ist das Ziel, das Jürg und Nadin Kaufmann verfolgen.

Chocolats Kaufmann

Aarauerstrasse 29
5033 Buchs
oder
Buchserstrasse 9/11
5000 Aarau
www.chocolatskaufmann.ch
info@chocolatskaufmann.ch

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Firmenübergabe zum 35. Geburtstag

Firmenübergabe zum 35. Geburtstag | Der Landanzeiger

Firmenübergabe
Seit meinem 17. Lebensjahr arbeite ich im Betrieb meines Vaters. In diesen langen Jahren ist mir nie die Motivation ausgegangen. Die Firma hatte immer hohe Priorität in meinem Leben. Die Verantwortung nun in neue, jüngere Hände zu legen, fällt deshalb nicht leicht und braucht Vertrauen. Dieses hat sich mein Sohn Christof verdient. Seit Jahren arbeiten wir nun zusammen und gerne kann ich sagen, dass ich die Sommerhalder AG bei ihm in guten Händen weiss. Es ist schön zu sehen, wie auch er die Freude an diesem Betrieb in sich trägt. Es ist nun die Zeit gekommen, mich etwas mehr zurückzuziehen. An dieser Stelle bedanke ich mich bei unserer treuen Kundschaft. Viele von euch sehen wir seit Jahren auf unserem Platz. Immer wieder hatten wir auch Zeit für einen «Schwatz» und so sind Freundschaften entstanden, die weit über Geschäftsbeziehungen hinausgehen. Wir sind froh, euch weiterhin bei uns begrüssen zu dürfen und auch mich wird man sicher noch eine Zeitlang auf dem Firmengelände vorfinden. Ich wünsche meinem Sohn eine gute Zukunft in der Sommerhalder AG und allzeit gutes Gelingen.

Firmengeschichte
1954
begannen Hans und Angelina Sommerhalder mit dem Sammeln von Wertstoffen. Als Lager diente eine kleine Garage in Buchs.
1960 Erwerb der Liegenschaft an der Bachstrasse in Buchs, wo vorwiegend Alteisen und Metalle verarbeitet wurden.
1967 kam die Liegenschaft an der Oberdorfstrasse hinzu, in welcher Altpapier und Knochen gesammelt wurden.
1968 wurden beide Liegenschaften aufgelöst und an die Rohrerstrasse in Aarau verlegt.
1980 Erwerb des Grundstückes an der Oberholzstrasse in Buchs.
1981 wurde das Areal an der Oberholzstrasse eröffnet.
1990 Gründung der Sommerhalder AG durch Vater Hans Sommerhalder und Söhne Roberto und Markus Sommerhalder
1991 Geschäftsübergabe an die Söhne Sommerhalder
2008 Eintritt von Marco Sommerhalder in die Firma, Sohn von Markus Sommerhalder
2011 Eintritt von Christof Sommerhalder in die Firma, Sohn von Roberto Sommerhalder
2018 Gründung und Spatenstich der Sommerhalder Sammelhof AG an der Bresteneggstrasse
2019 Eröffnung der Sommerhalder Sammelhof AG, Aufteilung der Sommerhalder Gruppe in – Sommerhalder AG Buchs unter der Leitung von Roberto und Christof Sommerhalder – Sommerhalder Sammelhof AG unter der Leitung von Markus und Marco Sommerhalder
2021 Geschäftsübergabe der Sommerhalder AG Buchs von Roberto Sommerhalder an Sohn Christof Sommerhalder

Firmenübernahme
Seit nun 10 Jahren darf ich meinen Vater in der Firma unterstützen. Als gelernter LKW-Mechaniker kann ich mein gesamtes Fachwissen in die Firma einbringen. 2011 habe ich angefangen als Kranchauffeur und ab 2012 war ich als Chauffeur auf der Strasse unterwegs. Vor drei Jahren habe ich das Fahren einem Mitarbeiter übergeben und bin in Buchs auf dem Platz, auf dem Kran, in der Werkstatt oder im Büro anzutreffen. In dieser Zeit konnte ich wertvolle Erfahrungen in jedem Bereich sammeln. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir mein Vater entgegenbringt und freue mich, in seine Fussstapfen zu treten. Sehr vieles habe ich von ihm gelernt und ich werde die Sommerhalder AG in seinem Sinne weiterführen. Natürlich bin ich froh, ihn nach wie vor an meiner Seite zu wissen. Sein Rat und sein Wissen ist sehr wertvoll und ich bin dankbar, darauf zurückgreifen zu können. Vielen Dank an unsere Kundschaft, die mir in den letzten Jahren die gleiche Loyalität entgegengebracht hat wie meinem Vater. Ich freue mich, auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Meinem Vater wünsche ich, dass er sich nun etwas mehr Zeit für sich nimmt und alles ein bisschen ruhiger angehen kann. Er hat sich dies mehr als verdient.

Sommerhalder AG

Industrieabfälle, Muldenservice, Recycling
Oberholzstrasse 6
5033 Buchs
Telefon 062 822 36 27
www.sommerhalderag.ch


Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 7.00 – 12.00, 13.00 – 16.45 Uhr
Freitag: 7.00 – 12.00, 13.00 – 15.45 Uhr.

Vor Feiertagen haben wir jeweils bis 16.00 Uhr geöffnet.

Ausgaben steigen weiter kräftig an

Ausgaben steigen weiter kräftig an | Der Landanzeiger

Bei einem unveränderten Steuerfuss von 108 Prozent und einem neuen Gesamtumsatzrekord von rund 40 Mio. Franken weist das Budget 2022 der Gemeinde Buchs ein Minus von 1.04 Mio. Franken aus. Dies entspricht gegenüber dem Budget 2021 einer Steigerung von rund 457’000 Franken. Das Ergebnis liegt jedoch unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Kostensteigerungen im Rahmen der Prognose gemäss Aufgaben- und Finanzplan 2021 bis 2024.

Ein Jahr nach dem von Corona-Unsicherheiten geprägten Budget 2021 zeigen erste Ertragsprognosen in Richtung Erholung. Das kantonale Steueramt geht davon aus, dass die langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie bereits in den kommenden Jahren abklingen werden. Ab 2023 werden bereits wieder steigende Steuererträge von jährlich 2 Prozent erwartet. «Erfreulicherweise zeigen die Buchser-Steuerzahlen bereits im aktuellen Jahr einen weniger starken Rückgang als bisher angenommen», sagt Gemeinderat Tony Süess, Ressortchef Finanzen. «Die Situation bleibt jedoch weiterhin zu unsicher, so dass auf der Ertragsseite noch keine vollständige Entwarnung gegeben werden kann.» Gegenüber dem Rechnungsjahr 2020 wird bereits ab 2022 mit einer Steigerung der Steuern von rund 247’000 Franken gerechnet.

Trotz des deutlichen Aufwandüberschusses wird am bisherigen Steuerfuss von 108 Prozent festgehalten. «Die Unsicherheiten, weiterhin verursacht durch die Corona-Pandemie, sind zum jetzigen Zeitpunkt auf Aufwand- und Ertragsseite nach wie vor so gross, dass eine Steuerfusserhöhung nicht gerechtfertigt ist», Gemeindeammann Urs Affolter. Zur Abfederung eines allfällig negativen Jahresergebnisses 2021 stehen kumulierte Ergebnisse aus drei positiven Vorjahren zur Verfügung.

Bildungs- und Sozialkosten wurden massiv teurer
Im Nettoaufwandvergleich zum Budget 2021 zeigen drei Dienststellen eine sinkende Kostentendenz, während bei fünf Dienststellen Kostensteigerungen resultieren. Insbesondere die Ausgaben im Bildungsbereich steigen aufgrund der höheren Besoldungsanteile an die Kreisschule und den Kanton. «Der Grund dafür liegt in erster Linie bei den wachsenden Schülerzahlen und der Revision des Lohnsystems für Lehrpersonen und Schulleitungen Volksschule», sagt Tony Süess. Die Mehrkosten gegenüber dem Budget 2021 zu Gunsten der Bildung betragen insgesamt 960’100 Franken.

Eine weitere Kostensteigerung verzeichnet der Bereich Soziale Sicherheit. Die Mehrkosten gegenüber dem Vorjahresbudget betragen rund 280’000 Franken. Besonders auffällig ist die Kostensteigerung im Bereich der Beiträge gemäss KiBeg (Kinderbetreuungsgesetz) (100’000 Franken) und im Bereich Sozialhilfe und Asylwesen (rund 180’000 Franken.

Weiterhin erhöhtes Investitionsvolumen
Nachdem in den Jahren 2020 und 2021 die ersten grossen Tranchen für den Neu- und Rückbau der Schulanlage Risiacher geleistet wurden, steht dieses Projekt auch im kommenden Jahr nochmals im Fokus. Die letzte Tranche zu Lasten der Investitionsrechnung wird für den Rückbau des alten Gebäudes und die Umgebungsarbeiten eingesetzt. Insgesamt werden 2.3 Mio. Franken dafür budgetiert. Komplettiert werden die Nettoinvestitionen von insgesamt rund 3.4 Mio. Franken mit diversen dekretsmässigen Beiträgen an den Ausbau der Strassen sowie zwei Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen des Bauamtes. Auch die Flutlichtanlage der Sportanlage Suhrenmatte soll ersetzt werden und für eine neue Platzgestaltung im Raum Oberdorfstrasse ist ein Betrag eingesetzt. Der Gemeinderat plant eine Lohnerhöhung von einem Prozent (entspricht 52’000 Franken) für punktuelle Anpassungen in der Verwaltung. «Wir hatten während mehreren Jahren eine Nullrunde», sagt Gemeindeammann Urs Affolter. Der Stellenplan bleibt unverändert, es sind keine zusätzlichen Stellen geplant.

Jugendfest im Jahr 2023
Aufgrund der Festivitäten in der Gemeinde wird das Jugendfest auf 2023 verschoben. Im Budget werden 50’000 Franken Rückstellungen pro Jahr gemacht, damit das Fest 2023 nicht zu sehr zu Buche schlägt.

Eigenwirtschaftsbetriebe
Eine weiterhin positive Bilanz kann bei den Eigenwirtschaftsbetrieben gezogen werden. Während bei der Abwasserbeseitigung, unter anderem wegen des höheren Beitrags an den Regionalen Abwasserverband, mit einem Aufwandüberschuss von 113’500 Franken gerechnet wird, werden bei den beiden Betrieben Wasserwerk und Abfallbeseitigung deutliche Ertragsüberschüsse prognostiziert.

Das Wasserwerk schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 403’100 Franken ab und die Abfallbeseitigung erwartet einen Gewinn von 105’700 Franken. Trotz den unterschiedlichen Ergebnissen stehen alle drei Betriebe weiterhin auf einem soliden finanziellen Fundament, welches die Eigenfinanzierung der anstehenden Investitionen problemlos ermöglicht.

Siegerprojekt für Ausbau erkoren

Siegerprojekt für Ausbau erkoren | Der Landanzeiger

Das Alterszentrum Suhrhard baut sein Angebot aus. Nebst dem Pflegeheim und einer Alterssiedlung soll nun noch ein Haus für «Betreutes Wohnen plus» dazukommen. Dafür investieren die Verantwortlichen rund 15,5 Millionen Franken. Mitte 2024 sollen die 32 neuen Wohnungen bezugsbereit sein.

Erst vor rund vier Jahren wurde im Alterszentrum Suhrhard ein Neubau mit 100 Pflegeplätzen in Betrieb genommen. Nun wird wieder gebaut. Nebst dem Pflegeheim und der Alterssiedlung, soll auch «Betreutes Wohnen Plus» angeboten werden. «Dieses neue Angebot wird für unterstützungsbedürftige Personen mit einem geringen Pflegebedarf geschaffen, die weiterhin selbständig und in der eigenen Wohnung leben, aber einzelne Servicepakete des Alterszentrums nutzen», sagt VR-Präsident Urs Knecht. Aus diesem Grund hat sich der Verwaltungsrat entschieden, auf dem Areal des Alterszentrums neben dem bestehenden Pflegeheim und der Alterssiedlung einen Neubau mit 32 Wohnungen für 15,5 Millionen Franken zu realisieren.

Sechs Projekte zur Auswahl
Der Gesamtleistungswettbewerb für diesen Neubau «Betreutes Wohnen Plus» umfasste zwei Phasen. In der Präqualifikation wurden im Herbst 2020 durch ein Beurteilungsgremium, zusammengesetzt aus Fachexperten und Vertretern des Alterszentrums, aus einer Vielzahl von Bewerbungen sechs Teams ausgewählt. In der zweiten Phase erarbeiteten die sechs ausgewählten Wettbewerbsteams bis Ende Mai 2021 konkrete Projektvorschläge, welche im Juni 2021 ausführlich begutachtet und bewertet wurden. Aufgrund dieser umfassenden Prüfung entschied sich das Beurteilungsgremium einstimmig für das Projekt «Madame Souza» der Firma Gross Generalunternehmung AG aus Brugg mit dem Architekturbüro kathrinsimmen Architekten ETH SIA aus Zürich.

Siegerprojekt für Ausbau erkoren | Der Landanzeiger
Barbara Burren vom Fachpreisgericht erläutert das Siegerprojekt.

32 Wohnungen für selbständiges Wohnen
Das neue Wohnhaus wird als kompakter Punktbau so in die Gesamtanlage des Alterszentrums gesetzt, dass eine gemeinsame Mitte für alle drei Gebäude des Alterszentrums entsteht.
Der geplante Bau bietet total 32 Wohnungen: 28 Wohnungen mit 2 Zimmern und 4 Wohneinheiten mit 2.5 Zimmern. Alle 32 Wohnungen sind vollständig für ein selbständiges Wohnen eingerichtet, mit einem Balkon versehen und profitieren von einer guten Besonnung und vielfältigen Ausblicken.
Basierend auf dem Entscheid für das Projekt «Madame Souza» werden nun die weiteren Arbeiten für den Neubau «Betreutes Wohnen Plus» in Angriff genommen. Nach Abschluss der Projektbereinigungs- und Vertragsarbeiten werden ab anfangs 2022 die Planungs- und Baubewilligungsarbeiten durchgeführt, damit anfangs 2023 der Spatenstich für den Neubau erfolgen kann. Geplant ist, dass die neuen Wohnungen Mitte 2024 bezugsbereit sind.


Das «Suhrhard» wurde 1980 als Alters- und Leichtpflegeheim konzipiert. Im Sommer 2017 kam der Neubau mit 100 Pflegeplätzen dazu. Zum Angebot gehört auch ein geschützter Wohnbereich für Menschen mit Demenz. Die Alterssiedlung mit 43 Wohneinheiten ergänzt das Angebot des Pflegeheimes und ermöglicht zusätzlich 55 Bewohnenden ein eigenständiges Leben mit betreutem Wohnen. Rund 150 Mitarbeitende engagieren sich für das Wohlergehen der Bewohnenden des Alterszentrums.

Siegerprojekt für Ausbau erkoren | Der Landanzeiger
Die Liegenschaften bilden künftig eine harmonische Einheit.

Post startet Umbau für regionales Paketzentrum und schafft 60 Stellen

Post startet Umbau für regionales Paketzentrum und schafft 60 Stellen | Der Landanzeiger

Die Post hat am 6. September mit den Umbauarbeiten für die zwei neuen regionalen Paketzentren in Buchs (AG) und Pratteln (BL) begonnen. Künftig erfolgt die Paketverarbeitung direkt in der Region. So werden Transportwege und -zeiten verkürzt. Insgesamt investiert die Post an den beiden Standorten 90 Millionen Franken und schafft 110 neue Stellen.

Die Mitarbeitenden der Schweizerischen Post verarbeiten wegen des florierenden Onlinehandels immer mehr Pakete. Zudem stiegen die Päcklimengen durch Corona im vergangenen Jahr sprunghaft an: 2020 zählte die Post über 191 Millionen Pakete auf ihren Sortieranlagen. Das sind 23 Prozent mehr als im Vorjahr – ein absoluter Rekord. Und die Zahlen steigen weiter.

Post setzt auf regionale Sortierzentren
Um die stetig steigenden Paketmengen auch in Zukunft bewältigen zu können, investiert die Post in neue Standorte und vergrössert ihre Sortierkapazität. Dies ist auch nötig, weil die Kundschaft ihre Pakete immer schneller bei sich zu Hause möchte. Heute werden bereits 55 Prozent der Pakete als PostPac Priority verschickt, vor 15 Jahren waren es noch weniger als 20 Prozent. Die Post baut neue regionale Paketzentren, um die Pakete schneller zu verarbeiten und um lange Transportwege zu vermeiden. Die aufgegebenen Pakete werden so immer öfter gleich in der Region sortiert und anschliessend in der Re gion verteilt. Das ist ein logistisch logischer Schritt, der zudem auch ökologisch sinnvoll und nachhaltig ist. In der Nordwestschweiz haben die Umbauarbeiten für zwei neue regionale Paketzentren in Buchs (AG) und Pratteln (BL) am 6. September begonnen. Für die beiden Paketzentren überbaut die Post nicht neue Flächen, sondern sie nutzt bereits bestehende Gebäude in erschlossenen Industriezonen.

Post schafft in Buchs 60 zusätzliche Stellen
In Buchs baut die Post für rund 15 Millionen Franken die Liegenschaft am Amsleracherweg 6 um. Ab Sommer 2022 laufen dort täglich bis zu 90’000 Pakete über die Förderbänder der Sortieranlagen. Pakete für den Grossraum Aarau, Seetal, Suhrental und Lenzburg machen nicht mehr den Umweg über Härkingen, sondern werden neu direkt ab Buchs zugestellt. Rund 175 Mitarbeitende sind künftig im neuen Paketzentrum tätig. Ein Teil davon zieht von den bestehenden Zentren Härkingen und Mägenwil nach Buchs um, 60 Stellen entstehen neu.

Post ist ein wichtiger regionaler Arbeitgeber
Die Bedeutung der Post als wichtiger regionaler Arbeitgeber nimmt damit noch zu: Sowohl in Buchs als auch in Pratteln ist künftig rund jeder 30. Beschäftigte bei der Post tätig, im Dienstleistungssektor ist es sogar rund jede 20. beschäftigte Person. «Die Standorte in Buchs und Pratteln sind für uns ein Glücksfall», betont Jean-Pierre Stettler, Leiter Netzrealisierung bei Logistik- Services. «Sie sind beide verkehrstechnisch gut erschlossen und haben einen Autobahnanschluss. Da wir vermehrt Pakete verarbeiten mit Waren, die heute online bestellt und morgen ausgeliefert werden, sind wir auf gut erreichbare Verkehrsknotenpunkte angewiesen. Für die beiden Standorte spricht zudem, dass es sich um Industriequartiere handelt und dass die Zu- und Wegfahrten nicht durch bewohnte Gebiete erfolgen.»

Post plant weitere regionale Paketzentren
Bis 2030 soll das schweizweite Logistiknetz der Post mindestens 15 Standorte für die Paketsortierung umfassen. Zur Entlastung der seit längerem bestehenden drei grossen Paketzentren in Daillens (VD), Härkingen (SO) und Frauenfeld (TG) hat die Post in den beiden vergangenen Jahren bereits vier neue regionale Zentren in Cadenazzo (TI), Vétroz (VS), Ostermundigen (BE) und Untervaz (GR) in Betrieb genommen. Weitere Zentren sind vorgesehen. Insgesamt investiert die Post bis 2030 schweizweit 1,2 Milliarden Franken in die Erweiterung der Sortierkapazitäten, damit die Kundschaft ihre Pakete auch künftig zuverlässig und fristgerecht erhält.

Pumptrack für die Jugend der Region

Pumptrack für die Jugend der Region | Der Landanzeiger

Bei der Sportanlage Suhrenmatte in Buchs soll ein fixer Pumptrack für die Jugend der Region entstehen. Das Baugesuch liegt ab morgen Freitag offiziell auf. Das Crowdfunding startet am 18. Juni auf www.lokalhelden.ch.

«Ein Velospielplatz sollte so selbstverständlich zu einer zeitgemässen Infrastruktur gehören wie zum Beispiel eine Tschuttiwiese und andere Spiel- und Sportplätze», sagt Simon Kaufmann vom Verein Pumptrack Aarau. «Aus unserer Sicht kommt das Velofahren als Freizeitbeschäftigung in der heutigen Gesellschaft zu kurz.» Dem will der Verein Pumptrack Aarau entgegenwirken und den Kindern und Jugendlichen der Region einen solchen Velospielplatz bei der Sportanlage Suhrenmatte in Buchs zur Verfügung stellen. Gleich neben dem Veloweg und hinter der Turnhalle soll sich der Pumptrack befinden. Dort auf gut 1000 m2 wird dann ein knapp 200 Meter langer abwechslungsreicher Rundkurs gebaut. Das Baugesuch dafür liegt ab dem 11. Juni bei der Gemeinde Buchs auf.

60’000 Franken mit Crowdfunding
Der Verein rechnet dabei mit Gesamtkosten von 300’000 Franken. «In den letzten Monaten haben wir bereits sehr viele Zusagen von tollen Sponsoren erhalten und rechnen mit einem Beitrag aus dem Swisslos-Sportfonds des Kantons Aargau», erzählt Simon Kaufmann. Es fehlen noch 60’000 Franken, die der Verein mittels Crowdfunding decken möchte. Das Crowdfunding läuft ab dem 18. Juni über die Plattform www.lokalhelden.ch. «Man kann uns aber auch als Gönner direkt unterstützen oder eine oder mehrere der feinen Pumptrack-Spezialartikel bei den beiden Buchser Bäckereien kaufen», so Simon Kaufmann.

Begeisterung und Gegenwind
Das Projekt Pumptrack stösst auf sehr viel Unterstützung quer durch die Bevölkerung und auch der Verein zählt mittlerweile über 100 Mitglieder. Es gibt aber auch Gegenwind wie Simon Kaufmann sagt: «Einige Anwohner der Suhrenmatte sind mit der Standortwahl nicht zufrieden und befürchten Lärmprobleme.» Sie hätten auch bereits angekündigt Einsprache zu erheben. Der Verein und der Gemeinderat sind jedoch weiterhin vom Standort überzeugt. «Der Standort ist zu Fuss oder auf dem Velo super erreichbar. Und der Abstand zu den nächsten Anwohnern ist mit über hundert Meter sehr gross. Ausserdem gibt es auf der Sportanlage Trinkwasser und auch ein WC, welches man benutzen kann», erklärt Simon Kaufmann die Standortwahl. «Es gibt sehr viele positive Beispiele von Pumptracks, bei welchen es trotz der Lage direkt im Wohnquartier zu keinen Problemen kam und wir glauben ganz fest, dass es auch in der Suhrenmatte zu einem guten Miteinander kommen wird.»

Weitere Informationen gibt es auf www. pumptrack-aarau.ch. Das Projekt beim Crowdfunding unterstützen kann man über lokalhelden.ch.

Bäcker mit Herz: 60 Jahre Jaisli-Beck

Bäcker mit Herz: 60 Jahre Jaisli-Beck | Der Landanzeiger

Vor 60 Jahren, genau am 1. März 1961, begann die Bäcker-Familie Jaisli in Buchs zu backen. Der Familienbetrieb ist stetig gewachsen, kreativ, engagiert und bekannt als «Bäcker mit Herz».

Das Herz und die Seele des Buchser Familienbetriebes sind Heidi und Beat Jaisli, die den Betrieb von den Eltern Hansueli und Erika Jaisli übernommen, vor einigen Jahren Sohn Marc zur Geschäftsführung mit Unterstützung durch Tochter Sandra Meier-Jaisli übergeben haben. Das Unternehmen ist hauptsächlich in der Grossregion Aarau tätig und neben den drei Standorten im Keiserpark Buchs, im Einkaufszentrum Telli und im City-Märt Aarau der ideale Partner rund um den Genuss von Backwaren aller Art. Zusammen mit Kreativität und Ideenreichtum gehören der freundliche Service und die persönliche Bedienung zum Credo der Bäckerei.

«Nach all den Jahren kennen wir die verschiedensten Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden bestens», blickt Marc Jaisli zurück. «Wir wollen bisherige und neue Kunden optimal bedienen und für sie Zeit haben». Jaisli’s sind Bäcker aus Leidenschaft und Marc Jaisli ist die treibende Kraft, wenn es um attraktive und überraschende Ideen sowie neue Produkte geht, die man nicht erwartet. Dabei spielen die regionale Vernetzung, die Kooperation mit örtlichen Lieferanten und das soziale Engagement eine wichtige Rolle. «Mit der dritten Generation sowie dem jungen und kreativen Team hat auch die Neuzeit in Firmenstruktur, Produktion und Kommunikation Einzug gehalten», stellt Senior-Chef Beat Jaisli mit Freude fest.

Auch nach 60 Jahren blickt Familie Jaisli mit Zuversicht und voller Energie in die vielversprechende Zukunft. «Wir sind voller Tatendrang und wollen als Unternehmen mit Freude einen Beitrag zur guten wirtschaftlichen Entwicklung der Region leisten», versichert Marc Jaisli, der mit seinen regelmässigen Botschaften und Geschichten aus der Backstube in den sozialen Medien breite Bekanntheit und Akzeptanz erlangt hat.

Jubiläumsbrot und Kundengeschenk
Auch in schwierigen Zeiten will Jaisli-Beck das Firmenjubiläum mit den treuen Mitarbeitenden und den Kunden feiern. Am Montag, 1. März wird das «Jubiläumsbrot 1961» lanciert und jeder Kunde erhält ein «Herznascherli» geschenkt. Bis Ende März 2021 geht für jeden 60. Kunden in allen Verkaufsstandorten der Einkauf aufs Haus. «Auch wenn jetzt keine grosse Party möglich ist, werden wir über das ganze Jahr Jubiläumszeichen setzen und sobald als möglich so richtig feiern», stellt Marc Jaisli in Aussicht. Geburtstage lassen sich nicht verschieben und für die jubilierende Familie Jaisli, für die Mitarbeitenden und die Kundinnen und Kunden das Wichtigste, «darum freuen wir uns auf jede Gelegenheit, sie als Bäckerfamilie mit Herz glücklich zu machen.»

www.jaisli-beck.ch

Bäcker mit Herz: 60 Jahre Jaisli-Beck | Der Landanzeiger

Ein ganzes Jubiläumsjahr wird auf 2022 verschoben

Ein ganzes Jubiläumsjahr wird auf 2022 verschoben | Der Landanzeiger

2021 hätte für Buchs und ganz besonders für das Buchser Gewerbe ein freudiges Jahr sein sollen. Der Gewerbeverein feiert nämlich in diesem Jahr den 100. Geburtstag. Wobei «feiern» nun eben das falsche Wort ist. Die Jubiläums-Generalversammlung, die am 21. März im Stile des Jahres 1921 stattgefunden hätte, ist abgesagt beziehungsweise um ein Jahr verschoben. Genau so auch die Sonderausstellung «100 Jahre Gewerbe Buchs» im Dorfmuseum.

Die ganze Jubiläums-Sause hätte im Oktober mit der Gewerbeausstellung Buga21 seinen Abschluss und Höhepunkt gefunden. Der Vorstand des Gewerbevereins und das OK der Buga haben nun aber bekannt gegeben: «Schweren Herzens haben wir beschlossen, dass die BUGA21 aufgrund der unsicheren Planung im Jahr 2021 nicht stattfinden wird.» Doch das «Buchser Gwärb» steckt den Kopf deswegen nicht in den Sand und lässt sich nach dem Motto «100 + 1» einfach 2022 feiern. Die Buga wird dementsprechend neu vom 28. bis 30. Oktober 2022 durchgeführt.

Auch am Jugendfest, das eigentlich am 26. Juni 2021 hätte stattfinden sollen, wollte sich das Buchser Gewerbe gebührend präsentieren. Dieses wurde aber schon zuvor verschoben. Ein Datum im 2022 steht zwar noch nicht fest, aber so ergäbe sich für den Gewerbeverein die Möglichkeit, das gesamte Jubiläums-Festprogramm doch wie geplant durchzuführen, halt eben mit «100 + 1» Jahren.

Buchs erhält Hopfenbuche von Möriken-Wildegg

Buchs erhält Hopfenbuche | Der Landanzeiger

Die gemeinderätliche Umwelt- und Heimatschutzkommission von Buchs konnte dieses Jahr coronabedingt den Bring- und Holtag nicht durchführen. Die Kommission entschied sich für die Gestaltung einer «Klimaoase», um trotzdem etwas Nachhaltiges für die Bevölkerung tun zu können. Der entsprechende Antrag, der auch ein Zeichen mit dem Umgang des Klimawandels setzt, unterstützte der Gemeinderat sehr gerne.

Die «Klimaoase» ist ein Umweltschutzprojekt, das vom Naturama Aargau, der Abteilung Landschaft und Gewässer sowie dem Bundesamt für Umwelt koordiniert wird. Das Ziel ist bis Ende 2021 im Kanton Aargau 25 Bäume im Siedlungsgebiet zu pflanzen.

Für den Wert der Bäume sensibilisieren
Am 11. Dezember war es so weit. Die «Klimaoase» von Buchs wurde, coronabedingt im kleinen Kreise, eingeweiht. Mitten im Zentrum, gegenüber dem Gemeindehaus, steht jetzt eine junge Hopfenbuche. Beat Fehlmann, der Gemeinderat von Möriken-Wildegg überreichte Walter Wyler, Gemeinderat von Buchs das offizielle «Klimaoase»-Zertifikat. Walter Wyler hofft mit dem Pflanzen dieses symbolischen Baumes die Bevölkerung für den Wert der Bäume weiter zu sensibilisieren. Thomas Baumann vom Naturama weist darauf hin, dass Bäume zur Steigerung der Lebensqualität der Bevölkerung beitragen. Sie bringen Schatten und mehr Grün zwischen Stein und Beton. In ein paar Jahren wird die Buchser Hopfenbuche an heissen Tagen in der Lage sein die Luft unter seinem Blätterdach, um gefühlte 15 Grad abkühlen zu können.

Mit der Aktion «Klimaoase» können Gemeinden bereits jetzt auf den fortschreitenden Klimawandel und die -zunehmenden Hitzetage reagieren. Da dieses Problem nur gemeinsam gemeistert werden kann, wird Buchs im nächsten Februar der Gemeinde Stein eine Klimaoase überreichen.

Einschulungsklassen werden vorerst wieder eingeführt

Vor rund einem Jahr hat die Kreisschulpflege Aarau-Buchs auf Antrag aller Primarschulleitungen die Einschulungsklassen aufgehoben. Nach einem Entscheid des kantonalen Departements Volkswirtschaft und Inneres muss das Angebot geführt werden, weil es namentlich im Zweckartikel der Satzungen genannt ist.

«Die Kreisschule Aarau-Buchs ist eine integrative Schule, in der möglichst alle Schülerinnen und Schüler in Regelklassen unterrichtet werden.» Aufgrund dieses Grundsatzes in den strategischen Leitsätzen der Kreisschule Aarau-Buchs, der rückläufigen Schülerzahlen in Einschulungsklassen und eines entsprechenden Antrags der Geschäfts- und Schulleitung hat die Kreisschulpflege das Angebot der Einschulungsklasse aufgehoben. Die Kinder werden in der Regelklasse unterrichtet. Die Klassenlehrperson und heilpädagogische Förderlehrpersonen begleiten Kinder mit erhöhtem Förderbedarf situativ.

Hätte nicht aufgehoben werden dürfen
Gegen diese Aufhebung des Angebots wurde am 20. März 2020 bei der Gemeindeabteilung des DVI eine Beschwerde eingereicht. Seit dem 3. November 2020 liegt der Entscheid des Kantons vor. Das Angebot hätte aufgrund einer Formulierung im Zweckartikel der Satzungen nicht aufgehoben werden dürfen. Namentlich erwähnte Angebote im Zweckartikel sind als solche zu führen.

Die Kreisschulpflege begrüsst diese -juristische Klärung und nimmt den Entscheid des DVI an. Die Einschulungsklasse soll per Schuljahr 2021/ 22 wieder in das schulische Angebot aufgenommen werden. Aktuell erhebt die Schule den Bedarf bei Kindern des zweiten Kindergartenjahrs und der ersten Klasse Primarschule. Voraussichtlich wird die Einschulungsklasse im Schulhaus Schachen in Aarau sowie eine allfällige zweite Klasse im Perimeter Buchs geführt.

Kreisschule strebt Anpassung der Satzungen an
Es ist für eine Schule wichtig, ihre Angebote bedarfsgerecht ausrichten zu können. Gerade im Förderbereich sollen die schulischen Angebote auf den situativen Bedarf der Kinder angepasst werden können. Dabei gilt es, nebst der rechtlichen Verpflichtung, vor allem auch pädagogische und organisatorische Gründe für oder gegen die Führung eines schulischen Angebots zu berücksichtigen.
Die Schule braucht dafür einen gewissen Handlungsspielraum. Aus diesem Grund wird die Kreisschulpflege den Prozess zur Anpassung des Zweckartikels in den Satzungen lancieren. Spezialklassen, wie die Einschulungsklasse, unterliegen einem volatilen Bedarf und sollen nicht länger namentlich im Zweckartikel erwähnt sein. Die Kreisschulpflege wird einen entsprechenden Antrag ausarbeiten. Über Satzungsänderungen entscheiden die Einwohnerräte von Aarau und Buchs abschliessend.

Corona-Jahr: Mehr Abfall, weniger Fernwärme

Aussenshredder KVA Buchs | Der Landanzeiger

In den ersten zehn Monaten diese Jahres sind in der KVA Buchs 3,8 Prozent mehr Abfälle angeliefert worden als in der Vorjahresperiode. Wegen der milden Temperaturen ging der Absatz von Fernwärme um fast 13 Prozent zurück.

114’113 Tonnen Abfall hat die Kehrichtverwertungsanlage KVA Buchs von Januar bis Oktober angeliefert bekommen. Im gleichen Zeitraum 2019 waren es 4201 Tonnen weniger gewesen. Zur gestiegenen Abfallmenge um 3,8 Prozent trugen die Gemeinden mit +3,9 Prozent sowie Industrie und Gewerbe mit +4.6 Prozent bei. Die Vertragspartner – unter anderem der Landkreis Waldshut – lieferten 2 Prozent weniger an. Schon während des Lockdowns im Frühling hatte sich gezeigt, dass die Haushalte mehr Abfall produzieren: im März +6 Prozent gegenüber des Vorjahrs. Direkte Anlieferungen von Privatpersonen waren während des Lockdowns nicht erlaubt. Diese machen aber ohnehin nur einen Bruchteil (0,5 Prozent der Abfallmenge) aus.

Die via Fernwärme Wynenfeld AG (FEWAG) verteilte Energie aus der Verbrennung ging hingegen um 12,9 Prozent und damit deutlich zurück auf 44’490 Megawattstunden (MWh). «Es war im Vergleich zum Vorjahr schlicht und einfach zu warm», sagte Harald Wanger, der Geschäftsleiter der KVA Buchs, an der Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbands für Kehrichtbeseitigung Region Aarau-Lenzburg (GEKAL) in Erlinsbach AG. Daher konnte mehr Energie in Elektrizität umgewandelt werden: Die Stromproduktion stieg um 11,7 Prozent auf 69’509 MWh, wobei die Strompreise seit einiger Zeit sinken.

Auswirkungen des Lockdown
An der Versammlung nahmen Abgeordnete aus 22 der 83 Verbandsgemeinden (inklusive Gemeindeverband für Abfallbeseitigung Oberes Fricktal) teil. Die aktuelle Covid-19-Verordnung erlaubt – unter Einhaltung der Schutzmassnahmen – unaufschiebbare Versammlungen von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, auch wenn über 50 Personen zusammentreffen. Die Abgeordnetenversammlung hatte den Geschäftsbericht 2019, die Rechnung 2019 und das Budget 2021 zu genehmigen (beide mit einem Ertagsüberschuss von rund 61’000 bzw. 97’000 Franken). Im Frühsommer hatte die Versammlung wegen Corona nicht durchgeführt werden können.

Die KVA-Mannschaft blieb von Krankheitsfällen verschont. Die Umstellung auf Home-Office für Verwaltungsmitarbeitende sei jedoch eine Herausforderung gewesen, die Beschaffung von Staubmasken – die in der KVA auch ohne Pandemie bei staubigen Arbeiten getragen werden – zwischenzeitlich gar ein «grosses Problem», so Harald Wanger. Die Revisionen der beiden Ofen-linien mussten verschoben werden.

Fernwärme-Ausbau im Gang
Die Arbeiten für den Ausbau der Fernwärmelieferungen sind im vollen Gang. Voraussichtlich ab Frühling 2021 wird die Mittelland Molkerei in Suhr ihre Prozesswärme in Form von Dampf ab der KVA Buchs beziehen. Im Herbst dürfte auf der Anlage eine neue Heizzentrale in Betrieb gehen. Sie wird Heisswasserleitungen für Komfortwärme speisen, mit der Haushalte in den umliegenden Gemeinden versorgt werden. Bei der FEWAG, die mehrheitlich dem GEKAL gehört, rechnet man damit, bis 2045 über 200’000 MWh Wärmeenergie abgeben zu können. 

Die neue Dampf-Fernwärmeleitung | Der Landanzeiger
Die neue Dampf-Fernwärmeleitung führt von der KVA zur Molkerei in Suhr. In den Graben werden auch Heisswasserleitungen verlegt.

Die Fusion zur «KVAargau» ist vom Tisch

KVA Buchs keine Fusion | Der Landanzeiger

Die Kehrichtverwertungsanlagen (KVA) Buchs und Turgi verzichten auf eine Fusion. Detaillierte Abklärungen haben ergeben, dass eine betriebliche Zusammenlegung zu wenige Vorteile mit sich bringen würde. Das Kooperationsprojekt KVAargau ist damit beendet.

Seit 2018 prüfen die KVA Buchs und die KVA Turgi eine strategische Zusammenarbeit. 2019 wurde entschieden, im Fall eines Zusammengehens weiterhin an beiden Standorten eine Kehrichtverwertungsanlage zu betreiben. Jetzt ist auch die zweite Projektphase abgeschlossen. Darin wurde geprüft, in welcher Form die Anlagen künftig unter einem gemeinsamen organisatorischen Dach betrieben werden könnten. Das Ergebnis der Analyse von verschiedenen Varianten lautet: Eine betriebliche Zusammenlegung hätte zu wenige Vorteile gegenüber den heutigen Organisationsformen, das schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung. Die Projektleitung hat sich darauf geeinigt, auf weitere Abklärungen zu verzichten. Die Vorstände der beiden Gemeindeverbände als Trägerschaften der KVAs haben den Projektabschluss genehmigt.

Anlage kann länger betrieben werden
Die KVA Buchs gewann im Projektverlauf zudem neue Erkenntnisse über den Erneuerungsbedarf für eine ihrer Ofenlinien. Diese kann länger als ursprünglich geplant weiterbetrieben werden. Das bedeutet, dass die Anlagenerneuerungen in Buchs und Turgi – Auslöser des Projekts KVAargau – zeitlich weiter auseinanderliegen, als zu Projektbeginn bekannt war. Für die Investitionen hat dies zur Folge, dass im Beschaffungswesen kein Synergieund damit kein Sparpotenzial besteht.

Kostenoptimierung auch ohne Zusammenlegung möglich
Bei den Betriebskosten hätte vor allem auf der obersten Führungsebene gespart werden können (nur noch eine statt zwei Geschäftsleitungen). Eine Kostenoptimierung ist allerdings auch ohne Zusammenlegung möglich, indem die beiden Anlagen ihre bisherige Zusammenarbeit intensivieren.

Schon heute kooperierten die KVA Buchs und die KVA Turgi, etwa bei der Annahme von Importkehricht aus dem süddeutschen Raum. Die Verantwortlichen streben nun punktuell weitere gemeinsame Projekte an. «Die wertvollen Erkenntnisse aus dem Projekt KVAargau und das gute Einvernehmen werden auch in Zukunft genutzt», sagen die Präsidenten der Gemeindeverbände der KVA Buchs, Christoph Wasser, und der KVA Turgi, Roger Huber.

Dreimal Gold für Aline Seitz

Aline Seitz (links) und Michelle Andres | Der Landanzeiger

An den Bahnrad-Schweizermeistermeisterschaften in Genf sicherte sich die Buchserin Aline Seitz (23) vom RC Gränichen bei allen Disziplinen die Goldmedaille.

Die Bahn des Velodroms in Genf ist mit 166 m viel kürzer, dafür auch viel steiler im Vergleich zu Grenchen mit 250 m. Dies nutze Aline Seitz beim ersten Rennen, dem Scratch. Gleich zu Beginn des Rennens setzte sich die Buchserin an die Spitze des Feldes. Sie versuchte das Tempo hoch zu halten, um ihre Gegnerinnen müde zu machen. Zwei Runden vor Schluss attackierte sie. Sie sprintete die zwei Runden voll durch und sicherte sich den Schweizermeistertitel.

Beim Ausscheidungsrennen positionierte sich Aline Seitz zuerst im Mittelfeld. Je weniger Fahrerinnen im Feld waren, desto gefährlicher wurde es da. Sie liess sich ganz kurz zurückfallen und mit einem beherzten Sprint setzte sie sich an die Spitze. Als nur noch sie und eine italienische Fahrerin im Rennen waren, realisierte die, dass sie bereits den zweiten SM-Titel gewonnen hatte.

Doch das Rennen war noch nicht fertig. Beide Fahrerinnen fuhren ganz oben auf der steilen Bahn. Jede lauerte auf den Angriff der Gegnerin. Kurz nach der zweiten Kurve stach Aline hinunter und liess der Italienerin keine Chance und gewann auch dieses Rennen.

Das letzte Rennen, das Punktefahren ging über 120 Runden. Da Coronabedingt wenig Frauen am Start waren, wurde es ein sehr taktisches Rennen. Die Buchserin sicherte die ersten fünf von zwölf Sprints, was ihr einen kleinen Vorsprung verschaffte. Jetzt galt es, Kräfte zu sparen und die Gegnerinnen im Auge zu behalten. Keine liess die andere davonziehen. So war das Rennen bis zum Schluss offen. Aline liess auch mit ihrem letzten Angriff keine Zweifel aufkommen, dass sie diesen Titel holen wollte. So sicherte sie sich die dritte Goldmedaille an diesem Tag. « Ich habe mich heute sehr gut gefühlt und wusste, dass etwas drin liegen wird.»