Deponie-Amphibien sind gerettet

Deponie-Amphibien sind gerettet | Der Landanzeiger

Seit Ende der 1970er-Jahre in Kölliken der Giftmüll verbuddelt wurde, ist das mehrere Hektaren grosse Areal ohne Planungszone. Am 13. Mai dürfen die Einwohner diese Lücke schliessen. Dann kommt die Teilrevision der Nutzungsplanung mit der Änderung des Kulturlandplans an die Gemeindeversammlung, die neue Zonen über die ehemalige Sondermülldeponie legt. Die Vorbereitung beschäftigt den Gemeinderat bereits seit fünf Jahren.

Für Kölliken ist dies mehr als ein formeller Beschluss. Das Areal offiziell wieder der Natur zurückzugeben, ist Teil der Verarbeitung des «Traumas SMDK», entstanden durch das Versprechen, die Behälter des Giftmülls im Boden seien dicht. Wenige Jahre später stellte sich heraus, dass sie das nicht waren und die chemischen Abfälle in den Kölliker Boden sickerten.

Wie die SMDK-Geschäftsleiter Bruno Covelli und Benjamin Müller bekannt gaben, wurde mit Umweltorganisationen im Rahmen des Einwendeverfahrens eine Vereinbarung unterzeichnet. Erstens soll auf der geplanten Landwirtschaftszone Bio-Anbau betrieben werden. Zweitens wird das Amphibienlaichgebiet gerettet, indem die nötige Wasserversorgung gewährleistet wird.

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Sie stellten den endgültigen Zonenplan für die ehemalige Sondermülldeponie vor (von links): Gemeindeammann Mario Schegner, Benjamin Müller und Bruno Covelli (beide Geschäftsleiter Konsortium SMDK).

Zähe Verhandlungspartner
Damit haben die Naturschutzorganisationen einen grossen Sieg errungen. Denn Details wie Bio-Landwirtschaft oder die Wasserversorgung für das Amphibienlaichgebiet im Osten des Areals werden nicht mittels Zonenplanung geregelt. Als bei der öffentlichen Auflage im Frühling 2021 entsprechende Einwendungen kamen, wurden die Einwendenden darauf aufmerksam gemacht, dass solche Anträge erst im Hinblick auf das definitive Baugesuch zur Endgestaltung gemacht werden können.

Offensichtlich gaben sich die Naturschützer damit nicht zufrieden und verhandelten hart, bis sie eine vertragliche Zusicherung separat zur Teiländerung der Nutzungsplanung bekamen. Theoretisch dürften die Organisationen gegen den Beschluss der Gmeind Beschwerde einlegen. Das möchte man unbedingt vermeiden.

Die Zeit drängt
Der Hang rutscht pro Jahr einen Zentimeter ab und wird mit zunehmender Aufschüttung stabilisiert. Doch der nächste grosse Schritt des Aufschüttens kann erst gemacht werden, wenn die Zonen abgesegnet und in Stein gemeisselt sind. Deshalb herrscht eine gewisse Nervosität bei SMDK-Konsortium und Gemeinderat.

Pro Natura Aargau wollte ursprünglich, dass das ganze Areal einer «Zone für nachhaltige Landwirtschaft und Naturerlebnis» zugewiesen wird, wie sie den Medien bei der Eingabe ihrer Einwendungen mitgeteilt hatte. Die geplante Zonierung ergebe keinen Einklang von Naturschutz und Landwirtschaft und bedrohe zudem das Amphibiengebiet von nationaler Bedeutung im Nordosten des Geländes, so die Erklärung. Nach der Auffüllung, die aktuell noch im Gang ist, wird sichergestellt, dass die Wasserversorgung für das Biotop sichergestellt wird.

Die eigentliche Zonenplanung kommt praktisch unverändert an die Gmeind, so, wie sie im Mitwirkungsverfahren aufgelegen ist: Im oberen Teil entsteht eine 5,6 Hektaren grosse Landwirtschaftszone, davon sind 3,3 Hektaren Fruchtfolgeflächen. Die Fläche unterhalb bis zur Hauptstrasse (1,6 Hektaren) wird zur Magerwiese. Hinzu kommt das 1,5 Hektaren grosse Naturschutzgebiet (Laichgebiet) im Osten und eine Waldfläche dazwischen.

Mit dem Ende sämtlicher Arbeiten rechnet man bis Ende 2028. Dann möchte das Konsortium (die Kantone Aargau und Zürich, die Stadt Zürich und die Basler Chemische Industrie) sich auflösen und das Grundstück verkaufen. Dies zu einem «symbolischen Preis», wie Benjamin Müller sagte. Ein gern gesehener Käufer wäre etwa der Kanton Aargau.

Die Cafeteria, eine Begegnungsstätte für alle

Die Cafeteria, eine Begegnungsstätte für alle | Der Landanzeiger

Jedermann (und jedefrau) ist herzlich eingeladen, mit der Familie oder mit Freunden vorbeizukommen und es sich beim Plaudern, Jassen, einem Gläschen Wein und einem «gluschtigen» Menü gut gehen zu lassen. Die Gäste verweilen auch sehr gerne in der Gartenwirtschaft. Mit den steigenden Temperaturen ist es zurzeit herrlich, geschützt vor Zugluft draussen zu sitzen und die warme Frühlingssonne zu geniessen. Falls es doch zu heiss werden sollte, sorgen die Storen für angenehmen Schatten. Und bei Regen ist man vor Nässe geschützt.

Auch für Anlässe bestens geeignet
Die Cafeteria bietet ein abwechslungsreiches, umfangreiches und saisonal ausgerichtetes Speiseangebot zu günstigen Preisen mit schnellem, freundlichem und kompetentem Service in einladendem Ambiente. Es gibt ein täglich wechselndes Tagesmenü, ausserdem den Wochenhit und ein Vegi-Menü sowie verschiedene Salate vom Buffet. Der wöchentliche Menü-Plan wird jeweils auf der Homepage des Alterszentrums veröffentlicht. Es ist ratsam sich einen Platz fürs Mittagessen zu reservieren. Wer nicht persönlich in der Sunnmatte vorbeigehen kann, dem sei der Mahlzeiten-Lieferdienst empfohlen. Dabei kann man sich das Essen in der Box bequem nach Hause bringen lassen. Bei Zimmertemperatur bleibt die Mahlzeit rund 90 Minuten lang dampfend heiss. Sehr beliebt ist auch der Znüni-Hit. Dabei gibt es ein Sandwich oder zwei Wienerli mit Brot sowie ein Getränk für nur sechs Franken. Für Geburtstagsfeiern, Klassentreffen oder Vereinsanlässe (bis zu etwa 30 Personen) eignet sich die Sunnmatte ebenfalls bestens. Tagsüber kann man den Mehrzweckraum reservieren, abends wird man in der fürs Publikum geschlossenen Cafeteria bewirtet.

Die Cafeteria, eine Begegnungsstätte für alle | Der Landanzeiger
Schöne Aufmachung: Das Kaffee- und Tee-Trinken wird förmlich zelebriert. So schmeckt das feine Getränk gleich doppelt so gut.

«Muntermacher» oder «Tatendrang»?
Tee-Liebhabern sei der Besuch im «Café-Restaurant Sunnmatte» wärmstens empfohlen. Bereits das Studium der neuen, schön gestalteten Tee-Karte ist ein Genuss. Die Teesorten aus dem Hause «Twinings» haben originelle Namen wie zum Beispiel «Muntermacher» (Guarana, Zitronengras, Rosmarin) oder «Tatendrang» (Hibiskus, Zitronengras, Rosmarin und Süssholz) und laden dazu ein, sich auf Entdeckungsreise zu begeben. Geschmackliche Höhenflüge sind garantiert! Auch die neue Kaffeemarke «Inflagranti» wird die Liebhaber von herzhaft-kräftigem Kaffee und Espresso begeistern. In der Cafeteria der Sunnmatte gibt es auch alkoholische Getränke wie Bier und Wein. Bald soll eine kleine, feine Weinkarte entstehen, die auch Prosecco enthalten wird.

Die Glace-Karte ist ebenfalls neu gestaltet worden und bietet eine grosse Auswahl an feinen Coupes und Gelati. Speziell erwähnt sei hier der Coupe Sunnmatte: Vanille-, Pistache- und Bananen-Rahmglace werden mit Bananen- und Kiwi-Stücken sowie Rahm dekoriert. Ein Genuss! Bei den Desserts setzt man auch auf saisonale Spezialitäten. Bald werden Schweizer Erdbeeren die Dessert-Karte bereichern, im Herbst und Winter gehören natürlich Vermicelles in verschiedenen Variationen zum Angebot. Dabei freuen sich die Gäste immer wieder über die erstaunlich moderaten Preise für alle Speisen und Getränke.


Öffnungszeiten

Montag – Samstag: 8.30–17.00 Uhr
Sonntag: 11.00–17.00 Uhr
Wöchentlicher Menü-Plan: www.sunnmatte.ch
Tischreservationen unter: Telefon 062 737 49 08


Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage

Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage | Der Landanzeiger

Es sind lebhafte Tage für Pascal Henchoz, den Betriebsleiter des Kölliker Schwimmbades. Am Samstag, 14. Mai, wird in die neue Saison gestartet. Bis dann gilt es noch allerhand zu erledigen. «Es ist eine sehr interessante, aber auch intensive Zeit», bestätigt Henchoz. «Die Neuerungen und Umbauten sind teilweise schon abgeschlossen und andernorts sind wir noch mittendrin. In den letzten Jahren sind immer wieder grössere Summen investiert worden, so auch dieses Jahr. Die Kölliker haben ihre Badi gern und sind stolz darauf. Das darf man auch sein, denn es ist eine sehr schöne Anlage. An Spitzentagen zählen wir bis 2200 Tagesgäste.»

«Das neue Herzstück»
Bei einem Rundgang zeigt Henchoz die Neuerungen. «Die Rutschbahn wird das neue Herzstück und die Attraktion unseres Schwimmbades werden. Mit den zwei Grüntönen ist sie auch ein Blickfang.» Die Linienführung der 27,5 Meter langen Rutsche sei praktisch gleich geblieben, erläutert der Badmeister. «Es ist keine Speed-Rutsche, sie soll in erster Linie eine Kinderattraktion sein. Auch kleine Kinder, die schon etwas mutiger sind, dürfen sie alleine benützen. Natürlich können auch Papi und Mami mitgehen, die Rutschbahn ist für alle da.» Auf ein Ampelsystem habe man bewusst verzichtet. «Die meisten Leute wissen, wie man sich auf einer Rutschbahn verhalten sollte. Die entsprechenden Regeln stehen auf einer Tafel, wir überwachen den Badebetrieb und haben daher auch ein Auge auf das Geschehen bei der Rutsche.» Zudem sei die Rutschbahn sehr übersichtlich. «Wenn man oben am Start steht, sieht man, ob sich unten noch jemand im Auslauf befindet.»

Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage | Der Landanzeiger
Betriebsleiter Pascal Henchoz arbeitet seit 2018 im Kölliker Schwimmbad.

Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage | Der Landanzeiger
Der neue Spielplatz ist sehr gross und umfasst auch grosszügige Liegewiesen rund um das Kinderbecken.
Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage | Der Landanzeiger
Schon über 90 Jahre alt: Die Kölliker Badi wurde 1931 eröffent und ist seither ein beliebter Treffpunkt von Jung und Alt.

Spielplatz viel übersichtlicher
Der Kinderspielplatz wurde komplett neu gebaut. Henchoz: «Der alte Spielplatz hatte diverse Schwachstellen und erfüllte die Sicherheitsnormen nicht mehr. Es gibt nun einen neuen Fallschutz, eine Vogelnestwippe, ein Spinnenkletternetz, einen Sandkasten mit 14 Tonnen Sand, zwei Federwippen und den Fuchsteller. Der gesamte Bereich ist sehr gross und umfasst auch grosszügige Liegewiesen. Der neue Spielplatz ist ganz klar eine Verbesserung für die Kinder, aber auch für die Eltern, weil er nun viel übersichtlicher ist.»

Der Garderobenbereich ist momentan noch das kleine «Sorgenkind» des Badmeisters. «Wir hoffen dass er rechtzeitig fertig wird. Zwar haben wir alles ausreichend früh bestellt, aber das weltweite Problem des Bestandteil- und Materialmangels spüren wir auch hier.» Dramatisch sei die Situation aber nicht. «Im schlimmsten Fall wird halt ein Teil der Garderobe noch im ursprünglichen Zustand sein. Dann montieren wir dort die neuen Trennwände erst nach der Saison.» Keine Lieferprobleme gibt es bei der Neubestuhlung des Restaurants: «Die Stühle werden bald geliefert. Zusätzliche Plätze haben wir nicht geschaffen, der Restaurantbereich ist genügend gross.»

Viel Vorfreude
Henchoz arbeitet seit 2018 in der Kölliker Badi, vorher war er mehrere Jahre in Bad Zurzach tätig. Er mag seinen Job sehr, sagt Henchoz: «Ich bin draussen, darf an einem sehr schönen Platz arbeiten und habe viel Kontakt mit Menschen. Zudem ist meine Arbeit sehr vielfältig.» Henchoz’ Team besteht aus etwa 13 bis 15 Personen (Gesamtbesetzung), wobei nie alle gleichzeitig im Einsatz sind, weil das natürlich vom Wetter abhängig ist. «Wir alle freuen uns auf die neue Saison und hoffen auf einen tollen Sommer mit vielen begeisterten Gästen.»


Badi-Eröffnungen 2022

Buchs-Suhr-Gränichen: 30. April
Aarau: 1. Mai
Schöftland: 1. Mai
Küttigen: 7. Mai
Biberstein: 8. Mai
Bottenwil: 14. Mai
Kölliken: 14. Mai
Schmiedrued-Walde: 14. Mai


Hochuli startet Kiesabbau «Schürlifeld»

Hochuli startet Kiesabbau «Schürlifeld» | Der Landanzeiger

Etwa im Mai dürfte es so weit sein, schätzt Firmeninhaberin Monika Hochuli. Dann wird im «Schürlifeld» südlich des Golfplatzes auf der Kölliker Seite der Autobahn mit dem Kiesabbau begonnen. «Das gibt uns Ressourcen für die nächsten rund 20 Jahre», erklärt Andres Bertschi, Leiter Produktion der Hochuli AG. Das «Schürlifeld» befindet sich gleich neben der «Hardmatte», wo seit 2007 in zwölf Etappen Kies abgebaut wurde. Aktuell werden die letzten LKW damit beladen.

Klare Vorschriften
Die «Hardmatte» wird noch längere Zeit mit sauberem Aushub fachgerecht aufgefüllt. «Da gibt es klare Vorschriften», erklärt Monika Hochuli. Den Erdschichten muss Sorge getragen werden. Nicht nur beim Abbau, sondern auch beim Wiederauffüllen. Es gelten strenge Auflagen. Die Kiesschicht durfte höchstens bis auf drei Meter zum darunter liegenden Grundwassersee mit grosser Vorsicht abgetragen werden. Dies wird regelmässig vom Kanton und von Spezialisten gemessen und kontrolliert. «Wieder aufgefüllt wird mit kontrolliertem Aushubmaterial aus der Region», erklärt Tobias Bertschi, der Leiter der Kiesaufbereitung bei der Hochuli AG. Dies entspricht der Firmenphilosophie der kurzen Wege.

Grosse Sorgfalt
Damit der Boden nach der Wiederauffüllung der Landwirtschaft übergeben werden kann, muss der «Unterboden», also die Schicht zwischen Humus und dem früheren Kies, die als wichtiger Wasserspeicher für das Regenwasser gilt, sehr sorgfältig und fachgerecht behandelt werden. «Bei Regen wird nicht gebaggert, sonst würden wir diese Schicht zu sehr verdichten und das Land würde der Landwirtschaft weniger Ertrag bringen», erklärt Produktionsleiter Andres Bertschi. Die Auffüllarbeiten an den verschiedenen Schichten lassen sich derzeit bei der «Hardmatte» gut beobachten. Ist alles aufgefüllt, säht die Hochuli AG als Erstes Luzerne. «Diese Pflanze lockert den Unterboden zusätzlich und sorgt dafür, dass die Landwirte danach ertragreiche Böden haben», sagt Bertschi, der darauf hinweist, dass im «Schürlifeld» 20 Prozent ökologische Ausgleichsflächen geschaffen werden für die Zeit des Kiesabbaus.

Hochuli startet Kiesabbau «Schürlifeld» | Der Landanzeiger
Grund zur Freude für Chauffeur Roger Schenk: der neue Silokipper der Hochuli AG, im Vordergrund Inhaberin Monika Hochuli, Tobias Bertschi und Andres Bertschi.

Neuer Silokipper
Der neuste «Mitarbeiter» der Hochuli AG hat vier Achsen, wiegt ein paar Tonnen, kostete eine Stange Geld und ist ein Silokipper. «Er liefert Kies, hat die neue Euro-6-E-Norm und ist besonders leise, was auf Baustellen vor allem die Nachbarschaft freut», erklärt Andres Bertschi. Der neue LKW ersetzt seinen Vorgänger, ist einer von aktuell 18 LKW bei der Hochuli AG und sollte etwa zwölf Jahre im Einsatz sein. Chauffeur Roger Schenk hatte beim Fototermin jedenfalls nicht viel Zeit, der nächste Auftrag drängte ihn zum Aufbruch.

Infokampagne geplant
Wenn es voraussichtlich im Mai beim «Schürlifeld» losgeht mit dem Kiesabbau, wird die Hochuli AG eine Kampagne starten, um die Bevölkerung und interessierte Parteien zu informieren. Ein Kiesabbau ist ein Eingriff in die Natur. Was der Hochuli AG bei dieser Gelegenheit wichtig sein wird zu vermitteln, ist ihre Sorgfalt und ihr respektvoller Umgang mit dem wertvollen Kulturgut Boden.

Die Camping Generation GmbH beglückt ein jedes Camper-Herz

Die Camping Generation GmbH beglückt ein jedes Camper-Herz | Der Landanzeiger

Camping boomt stärker denn je. Viele jüngere Menschen und Neueinsteiger interessieren sich für Urlaub mit dem Wohnmobil. Noch nie war die Nachfrage nach Campern und Wohnwagen so gross wie momentan. Deshalb ist es gut, wenn man einen Fachmann in der Nähe hat. Die Camping Generation GmbH in Kölliken von Bettina und Mischa Bysäth steht allen Campingfreunden und denen, die es noch werden wollen, helfend zur Seite. Das achtköpfige Team ist bestens ausgebildet und kompetent in Sachen Verkauf, Vermietung, Werkstattarbeiten und Campingshop.

Neueinsteigern empfiehlt das Team der Camping Generation GmbH «nicht zu gross einzusteigen und erst mal einen Camper oder Wohnwagen zu mieten». In Kölliken stehen zwölf verschiedene Fahrzeuge verschiedenster Top-Marken und Grössen zur Miete bereit. «Bei uns im Mietpreis inklusive ist die komplette Ausrüstung mit Kochund Essgeschirr, Nespresso-Kaffeemaschine, Grill, Gas, WC-Chemie, Markise, Fahrradträger, Campingtisch und Stühlen, Vorzeltteppich, Auffahrkeilen, Kabelrolle, Adapter, Warntafel, Vollkasko und Assistance-Versicherung», sagt Mischa Bysäth. Dazu kommen 1750 km pro 7-Tage-Miete, ab drei Wochen Mietdauer ist die Kilometeranzahl unbegrenzt.

Die Camping Generation GmbH beglückt ein jedes Camper-Herz | Der Landanzeiger
Die Inhaber der Camping Generation GmbH (von links): Bettina, Maila, Mia und Mischa Bysäth.

Mehr als 10 Jahre lang führten Bettina und Mischa Bysäth sehr erfolgreich ihre Autogarage in Zofingen. In den letzten Jahren gaben sie ihrer Begeisterung für Camping und für smarte Camper immer mehr Raum. Es schlichen sich zunehmend Wohnmobile auf ihren Platz und aus dem Autohandel wurde ein Wohnmobilhandel. Nach und nach bauten sie die Vermietung von kompakten Campern auf. Aus einem Mietfahrzeug wurde eine Mietflotte, die verschiedene Raumkonzepte und Grössen bietet.

«Für die Region Zofingen, Aarau und Olten, aber auch überregional sind wir Ihr Ansprechpartner im Bereich Vermietung und Verkauf. Zeitgleich haben wir unseren Camping-Shop mit einem riesigen Sortiment eröffnet», sagt Mischa Bysäth.

Mitte 2019 ist das Paar an einem Punkt angekommen, an dem es sich in der Auto-Garage Bysäth alles nur noch um Camping und Wohnmobile drehte. Der Firmenauftritt wurde überarbeitet, der Standort gewechselt. «Unsere Leidenschaft fürs Camping und die Freude, diese mit anderen zu teilen, sollten sich in unserem neuen Namen und dem Logo widerspiegeln», sagt Bettina Bysäth. «Der Begriff ‹Camping Generation› steht für das, was wir sind – deshalb wurde aus der Auto-Garage Bysäth die Camping Generation GmbH.» Dass das Paar eine gelebte Begeisterung für Wohnmobile, ein grosses Fachwissen hat und die persönliche Beratung liebt, stellte es zusammen mit dem Team und vielen Helfern an der sehr gut besuchten Frühlingsausstellung unter Beweis. Die Camping Generation GmbH beglückt jedes Camper-Herz.

Die Camping Generation GmbH beglückt ein jedes Camper-Herz | Der Landanzeiger
Im Campingshop und in der Ausstellung finden Interessierte alles, was fürs Camping nötig ist und was Camping so richtig gut macht.

Dass das Paar eine gelebte Begeisterung für Wohnmobile, ein grosses Fachwissen hat und die persönliche Beratung liebt, stellte es zusammen mit dem Team und vielen Helfern an der sehr gut besuchten Frühlingsausstellung unter Beweis. Die Camping Generation GmbH beglückt jedes Camper-Herz.

Camping Generation GmbH

Bettina und Mischa Bysäth
Industriering 1000
5742 Kölliken
Telefon 062 751 82 06, 079 647 00 00
info@camping-generation.ch
www.camping-generation.ch

Heimatschutz will «Ziegelei» retten

Heimatschutz will «Ziegelei» retten | Der Landanzeiger

Im Januar hatte der Kölliker Gemeinderat der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) die Bewilligung erteilt, die alte Ziegelei in Kölliken abzureissen. Zuvor hat die Gemeinde die Einwendungen gegen den Abriss, eingereicht vom Aargauischen Heimatschutz und einer Privatperson aus Kölliken, abgelehnt. Kurz vor Ablauf der Beschwerdefrist des Abrissentscheids legt der Aargauische Heimatschutz Beschwerde ein.

Im von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Gutachten heisst es, «ein Abbruch würde eine einmalige kulturhistorische und industriegeschichtliche Substanz zerstören». Der Heimatschutz verlangt deshalb von der SMDK, der Grundeigentümerin, ein Konzept zur Erhaltung und Neunutzung des Ofenhauses. Es dürfe kein Abbruch auf Vorrat geben, zumal ja nicht klar sei, was danach mit dem Gelände passiere, heisst es von Seite des Heimatschutzes. Weiter kritisiert er, dass es rund um den Abrissentscheid des Gemeinderats zu viele Ungereimtheiten gebe. Der Heimatschutz versteht nicht, dass alle beteiligten Parteien das Ofenhaus als schutzwürdig erachten, es nun aber doch abgerissen werden soll.

Die Beschwerdeinstanz ist der Aargauer Regierungsrat, der als Miteigentümer der SMDK, vom Heimatschutz als befangen taxiert wird. Die Beschwerdeführer hoffen, dass der Kanton in den Ausstand tritt und sich das Verwaltungsgericht dem Fall annimmt. Dieses soll das Abbruchvorhaben sistieren und die alte Ziegelei unter Schutz stellen. Fortsetzung folgt.

Bei ihm stehen sogar Wanderwegweiser im Garten

Bei ihm stehen sogar Wanderwegweiser im Garten | Der Landanzeiger

Der SAC Zofingen hat wieder einen Präsidenten. Walter Bertschi (66) übernimmt das Amt per sofort und folgt auf Beat Weber, der Anfang August des letzten Jahres auf einer Bergtour tödlich verunglückte. Der neue Präsident ist seit 37 Jahren Mitglied des SAC Zofingen und langjähriger Tourenleiter.

Der Schock sass tief bei den Mitgliedern des SAC Zofingen, als sie im letzten August ihren Präsidenten Beat Weber verloren. Der erfahrene Bergsteiger verunfallte beim Abstieg einer Tour tödlich. «Sein Tod hat mich sehr getroffen und lange beschäftigt, zumal wir viel gemeinsam in den Bergen waren», sagt Walter Bertschi, der seit 37 Jahren der Zofinger Sektion angehört und nun Webers Nachfolger antritt.

Weil aus dem bestehenden Vorstand niemand das Präsidentenamt übernehmen wollte, musste ein neuer Präsident gesucht werden. Schnell kam der Name von Walter Bertschi ins Spiel. Zum einen ist er seit mehreren Jahrzehnten im Verein, ist erfahrener und geschätzter Tourenleiter und arbeitete auch schon im Vorstand mit. «Gesucht habe ich dieses Amt nicht», sagt Walter Bertschi, «doch ich freue mich darauf, auch wenn ich Respekt davor habe.»

100 Touren im Angebot
Zwar ist die SAC Sektion Zofingen mit rund 800 Mitgliedern eher eine kleine Sektion, doch die rund 100 Touren pro Jahr, die Kletterwand, die Nachwuchsabteilung und die beiden vereinseigenen Hütten geben genug zu tun. «Es kommt mir sicher entgegen, dass ich nun pensioniert bin und so mehr Zeit habe», sagt Walter Bertschi, der auch von seiner Frau Yvonne im neuen Amt unterstützt wird. Mit ihr ist er seit 40 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder. Mit ihnen verbringt das Ehepaar viel Zeit.

Natürlich hat er eine Vorstellung, wie «sein» SAC Zofingen künftig funktionieren soll. Doch zuerst will er richtig ankommen und die bestehenden Strukturen stärken. «Der Nachwuchs liegt mir sehr am Herzen», sagt Walter Bertschi. Diesen möchte er noch länger bei der Stange halten und dafür sorgen, dass sich die Jungen später auch zu Tourenleitern ausbilden lassen. Davon hat der Verein nämlich stets zu wenig. Persönlich bevorzugt der neue Präsident Skitouren. «Es macht mir am meisten Spass mit den Skiern hochzulaufen und dann runterzufahren.» Bertschi ist aber auch viel auf Sommertouren anzutreffen. «Die Berge sind meine Welt», sagt er.

Walter Bertschi ist kein Draufgänger. Er weiss aus eigener Erfahrung, dass auch so noch genug Gefahren lauern. «Man muss es nicht herausfordern.» Bertschi selbst ist auch schon in eine Gletscherspalte gestürzt und hat einen Lawinenniedergang aus nächster Nähe erlebt. «Wir sind keine Rekordjäger, sondern Geniesser», stellt er klar.

2024 ein grosses Jubiläum
Letzte Woche wurde seine Wahl als neuer Präsident von den SAC-Zofingen-Mitgliedern mit sehr grossem Mehr bestätigt. Am vergangenen Montag hat er bereits seine erste Vorstandssitzung geleitet. Auch wenn in der Sektion zurzeit alles gut läuft, geht dem neuen Präsidenten die Arbeit nicht so schnell aus. 2024 steht nämlich ein grosses Jubiläum an. Der SAC Zofingen feiert dann sein 150-jähriges Bestehen.


Die SAC-Sektion Zofingen

Die SAC-Sektion Zofingen wurde 1874 gegründet. Der Verein hat heute über 800 Mitglieder, inkl. Jugendorganisation (JO). Mit der Lauteraarhütte (BE) und der Vermigelhütte (UR) betreibt die Sektion auch zwei eigene SAC-Hütten und in der Mehrzweckhalle Zofingen eine eigene Kletterwand. Die SAC-Mitglieder profitieren von einem Angebot von rund 100 Touren pro Jahr: Ski- und Schneeschuhtouren, Wandern, Bergwandern, Hochalpine Touren, Klettern, Biken und Ausbildungskurse. Die Mittwoch-Wandergruppe, bestehend aus pensionierten Mitgliedern, unternimmt jeden Mittwoch eine kleine Wanderung.

www.sac-zofingen.ch


Kölliken vergibt «sicheren Sieg»

Kölliken vergibt «sicheren Sieg» | Der Landanzeiger

Die Zufiker Luftgewehrschützen feierten in der Aarauer Kasernenhalle einen historischen Erfolg. Erstmals nach 20 Jahren fanden die Sportschützen Wettingen-Würenlos einen Bezwinger. Die vier Ostaargauerinnen erwischten einen rabenschwarzen Tag und blieben weit hinter ihrem Leistungsvermögen zurück. Angeführt vom ehrgeizig kämpfenden Altinternationalen Rafael Bereuter mit dem Topresultat von 391 Zählern, setzten sich die Freiämter mit 1522:1519 Punkten durch. Besondere Freude bekundete Behindertenschütze Marcel Brumann, dem mit 382 Punkten das zweitbeste Resultat im Zufiker Quartett gelang.

Pistolenschützen Kölliken abgefangen
Im Gruppenwettkampf der Pistolenschützen schien Kölliken bis Halbzeit einem sicheren, ja ungefährdeten Sieg entgegen zu gehen. Doch der Klingnauer Schützenkönig Dieter Grossen lancierte zusammen mit Reto Gantenbein die grosse Aufholjagd. Weil bei Kölliken Altmeisterin Doris Burkhardt und Marc Fischer hinter ihren Möglichkeiten blieben, siegten doch noch die favorisierten Nordostaargauer mit 1444:1428 Punkten.

Zweimal Gold für Zufikon
Stark schossen auch die älteren Zufiker Semester mit dem Luftgewehr aufgelegt. Bei den Seniorenveteranen nahmen Andreas Christoffel (310,4), Hans Fawer (310,3) und Roland Senn (309,1) für die Freiämter Hochburg alle drei Podestplätze in Beschlag. Bei den Veteranen siegte der Tägliger Willi Gloor (307,2), der ebenfalls den Luftgewehrschützen Zufikon angehört. In der Seniorenklasse setzte sich der Ittenthaler Alexander Buttazzo mit 309,1 Punkten souverän durch. Bei den Pistolenschützen heimste der Oberentfelder Leonardo Iapello mit 280 Punkten die Goldmedaille ein. Bei den Seniorenveteranen triumphierte der Niederlenzer Werner Nyffeler gar mit 284 Zählern.

Rangliste unter www.agsv.ch

Fussballer und Turner tun Gutes

Fussballer und Turner tun Gutes | Der Landanzeiger

Die zweite Mannschaft des FC Kölliken sammelte an ihrem Weihnachtsanlass zu Gunsten des Sportvereins für Personen mit Handicap. Jan Buchser und Noah Liuzzi überbrachten das schöne Ergebnis der Kölliker Plusportlerin Michaela Gasser, welche ein Auge darauf haben wird, dass das Geld auch richtig eingesetzt wird. Auch an der Generalversammlung des Gränichen STV wurde gesammelt und die jungen Sportlerinnen und Sportler zeigten sich ebenfalls sehr grosszügig. So kam ein grosser Betrag zusammen, welcher zu Gunsten der Aargauer Meisterschaft Polysport zugutekommen soll. Diese wird nach zweimaligem Verschieben nun hoffentlich am 27. August auf den Gränicher Sportanlagen über die Bühne gehen. Martin Hunziker, PluSportler und Teil des Teams, welches am Eidg. Turnfest in Aarau den Sieg erlangen konnte, freute sich sichtlich, das dicke Couvert aus den Händen der Präsidentin des Gränichen STV, Daniela Widmer, entgegennehmen zu dürfen. PluSport Region Aarau, der Organisator der Aargauer Meisterschaft im August freut sich auch sehr über die Zusage zur tatkräftigen Unterstützung des Gränichen STV am ganz speziellen Sportanlass im Spätsommer.
PluSport Region Aarau bietet jeder Art beeinträchtigten Personen die Möglichkeit, sich in den Lektionen Polysport, Wassersport und Klettern fit zu halten, aber auch soziale Kontakte ausserhalb ihres alltäglichen Umfeldes zu pflegen. Zudem können die Angebote von PluSport Schweiz (Sportcamps, Kurse, etc.) genutzt werden und am normalerweise jahrlich staffindenden Schweizerischen PluSporttag in Magglingen treffen sich die Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Schweiz zum gemeinsamen Wettkampf, Spass und Plausch.

Fussballer und Turner tun Gutes | Der Landanzeiger
Daniela Widmer, Präsidentin des STV Gränichen überreicht PluSportler Martin Hunziker die Spende zu Gunsten der Aargauer Meisterschaft Polysport in Gränichen.

Längst nicht mehr das Dorfplatz-Tor

Längst nicht mehr das Dorfplatz-Tor | Der Landanzeiger

«Sie suchen den exklusiven Durchblick – wir bieten Ihnen den passenden Rahmen dazu.» So lauten die ersten Zeilen einer Broschüre, auf der ein steinernes Tor abgebildet ist. Die Adressaten der Broschüre, denen ein Kauf schmackhaft gemacht werden sollte, mögen zweimal hingeschaut haben. Das Tor steht auf einer Wiese, schreitet man durch, tritt man vom Nichts hinein und ins Nichts wieder heraus.
Die Wiese liegt im Zentrum Kölliken und ist unter «Dorfplatz» bekannt. Grössere Veranstaltungen im Freien finden dort statt. Von der Grösse her eignet sich die Fläche gut, doch war das Wetter zuvor ein paar Tage feucht, ist sie matschig und besteht während des Events Rutsch- und Dreckgefahr. In der Vergangenheit wollte der Gemeinderat deshalb einen richtigen Dorfplatz gestalten, schlug den Einwohnern vor, das Terrain hierzu einem Investor zu verkaufen. Dieser hätte einen von Häusern gesäumten Begegnungsplatz errichtet. Am Ende wollten die Köllikerinnen und Kölliker nicht. Ein paar Jahre zuvor war der Gemeinderat aber noch guter Hoffnung und damit beschäftigt, das Volk ins Boot zu holen.

Aus dem Oltner Tor wird das Tor zum Dorfplatz
Dann kam der ehemalige Kölliker Tierarzt und leidenschaftliche Steinbildhauer Andres Brändli auf den damaligen Ammann Roland Brauen zu. Damals wohnte er schon in Aarau, die Beziehung zu Kölliken blieb aber eng. Er habe das über 100-jährige Eingangstor eines abgerissenen Oltner Hauses erworben und gedenke, es in Kölliken aufzustellen. Die Vision vom «Tor zum Dorfplatz» war geboren. Das Tor, das an den Wiesenrand gestellt wurde, sollte «die Initialzündung zum Dorfplatz» sein, erzählt alt Ammann Roland Brauen heute. Beim Blick hindurch sollte man sich seinen eigenen Dorfplatz ausmalen. Ein Jahr lang sollte es stehen bleiben, danach wieder wegkommen. Seit 10 Jahren ist diese Deadline nun verstrichen, das Tor geblieben. Erst, weil es zum Projekt Dorfplatz noch keinen Entscheid gab, dann, weil es zu einem Teil von Kölliken geworden war. Wie der heutige Ammann Mario Schegner bestätigt, nehmen die Einwohner Brändlis Tor positiv war.

Zu einem Symbolpreis vor dem Zerfall gerettet
Natürlich ist auch der erfolglose Verkaufsversuch ein Grund, weshalb die 10 Tonnen Jurakalk noch neben dem Dorfplatz stehen. Da mochten auch die Verwendungsvorschläge in der genannten Broschüre nicht zu überzeugen. Als Kreiselschmuck oder Teil eines Park-Konzepts könne es dienen, stand dort. Auch die Gemeinde kaufte das Kunstwerk nicht. Heute ist Andres Brändli nicht traurig, dass er immer noch Eigentümer des Portals ist. «Es ist mein Geschenk an die Gemeinde», sagt er mit Augenzwinkern.
Bevor das Tor in Kölliken seine Wiedergeburt erlebte, umrahmte es den Eingang einer ehemaligen Bäckerei in Olten. Angefertigt wurde es in den 1890er-Jahren. Brändli entdeckte es im Steinlager der Wöschnauer Firma, die das Haus abgebrochen hatte und war von seiner Ästhetik fasziniert – «vor allem von der Mittelsäule im griechischen Stil». Er erwarb es «zu einem symbolischen Preis» und liess es ausbessern. Die Traverse oben war zerbrochen und wurde originalgetreu restauriert. Die dreistellige Hausnummer ersetzte er durch die schmucke Nummer vier.
Der Dorfplatz war nicht Brändlis erste Standortwahl. «Ich hatte erst die Idee, es in eins der Felder in Autobahnnähe zu stellen. Zusammen mit der Allee von Eichenbäumen hätte das ein wunderbares Bild ergeben.» Doch weder im Feld noch als Kreiselschmuck würde das Portal als Verweilort dienen, wo dem Dreikäsehoch der Schuh gebunden oder Znüni gegessen werden kann. Ganz einfach geht das Hinsitzen momentan zwar nicht, wie Brändli bemerkt: «Da hat doch jemand das Steinbänkli runtergeworfen. »

Von der Küchen-Crew frisch auf den Küchentisch

Von der Küchen-Crew frisch auf den Küchentisch | Der Landanzeiger

Zu den Dienstleistungen des Kölliker Alterszentrums Sunnmatte gehört auch der Mahlzeiten-Lieferdienst. Eine steigende Anzahl Seniorinnen und Senioren aus Kölliken und Umgebung macht davon gerne Gebrauch.

Die Köllikerin Alice Bolliger freut sich. Soeben hat Samuel Müller ihr Mittagessen geliefert. «Nur für mich allein jeden Tag eine warme Mahlzeit zu kochen, das ist mir zu anstrengend. Darum nütze ich sehr gern den Mahlzeitendienst des Alterszentrums. Am Wochenende bereite ich mir jeweils selber etwas Feines zu, meistens eine Wähe.»

Rund 90 Minuten lang dampfend heiss
Es steckt viel Planung und sorgfältige Arbeit dahinter, damit die Seniorinnen und Senioren ihre bestellten Mahlzeiten geniessen können, erklärt Barbara Bärtschi (Leitung Küche). «Immer am Vortag produzieren wir die Mahlzeiten anhand einer Liste der vorliegenden Bestellungen. Zu jeder Mahlzeit gehören Gemüse, Proteine und Kohlenhydrate. Tagessuppe und Salat sind immer dabei, ein Dessert gibt es zweimal pro Woche. Der ältere Mensch isst nicht mehr so viel, entsprechend ist die Portionengrösse angepasst. Selbstverständlich gehen wir auch auf spezielle Wünsche ein. Manche mögen keinen Fenchel, andere wollen keine Suppe oder kein Dessert. Wer eine besondere Diät braucht, zahlt dafür einen kleinen Aufpreis.»

Im Schockkühler wird das vorbereitete Essen heruntergekühlt und in die Teller abgefüllt, erklärt Barbara Bärtschi weiter. «Danach geht es in den Frigor (Kühlschrank). Am Morgen der Auslieferung werden die Mahlzeiten im Steamer regeniert, also wieder heiss gemacht. Der Kunde erwartet ein heisses und nicht bloss ein warmes Essen. Das kann ich garantieren! Bei Zimmertemperatur bleibt das Essen in der Box rund 90 Minuten lang dampfend heiss.» Immer am Donnerstag bringt der Fahrer den Bezügern den Menüplan der kommenden Woche mit. «Der hausinterne Menüplan ist auch auf unserer Homepage ersichtlich. Ungefähr die Hälfte unserer Kunden studieren den Menüplan aber gar nicht, sie mögen es überrascht zu werden.»

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Vorfreude auf ein feines Mittagessen: Alice Bolliger nimmt von Samuel Müller die Isolierbox entgegen.

Eineinhalb Stunden unterwegs
Wenn alle Boxen parat sind, tritt der Lieferant in Aktion. «Ungefähr um 10.20 Uhr lade ich die Boxen in den Lieferwagen und fahre los», erklärt Samuel Müller. «Die ersten Bezüger bekommen bereits kurz nach 10.30 Uhr ihr Essen. Meist erwarten sie mich und nehmen ihre Essensbox entgegen, ansonsten stelle ich sie an einem abgemachten Platz ab. Meine tägliche Runde ergibt ungefähr 30 Kilometer. Insgesamt bin ich rund eineinhalb Stunden unterwegs, beim letzten Kunden treffe ich ungefähr um 12 Uhr ein.» Verständlicherweise möchten die Seniorinnen und Senioren mit ihm gern etwas plaudern. «Kaffee und Kuchen liegen zwar nicht drin, aber ein paar Worte zu wechseln natürlich schon. Manchmal muss ich ihnen «durch die Blume» mitteilen, dass ich leider aufbrechen sollte, weil ja die nächsten Essensbezüger bereits auf mich warten.» Die leere Box sowie die benützten Teller nimmt der Lieferant jeweils wieder mit, nichts muss abgewaschen werden. Und am nächsten Tag sind darin wieder schmackhafte Speisen!


ZUR SACHE
Lieferung: Montag bis Freitag zwischen 10.30 – 12.00 Uhr
Kölliken und Umgebung
Grösse: Ganze Portion / Halbe Portion
Diäten: in Absprache
Infos: Alterszentrum Sunnmatte, Bahnhofstrasse 6, 5742 Kölliken,
Telefon 062 737 49 49


Garage Di Prisco: Mit Vollgas in die Zukunft

Garage Di Prisco: Mit Vollgas in die Zukunft | Der Landanzeiger

Die Garage Di Prisco in Kölliken feiert ihr 20-Jahr-Jubiläum. Was einst in der alten Ziegelei im Ort angefangen hat, hat sich in zwei Jahrzehnten zu einem beachtlichen Betrieb mit sieben Mitarbeitenden entwickelt. Zum Jubiläum hat der Betrieb ein zusätzliches Garagengebäude erstellt.

Bei Eros Di Prisco dreht sich seit seiner Jugend vieles ums Auto. Motoren und Technik faszinierten ihn schon immer. Im Alter von 16 Jahren begann er eine Lehre als Automonteur, danach eine Zusatzlehre als Automechaniker, eine Berufsbezeichnung, die heute Automobilmechatroniker heisst. Weitere Zusatzausbildungen folgten. Bereits während der Lehrzeit schraubten, tüftelten und hämmerten Di Prisco und seine Freunde in ihrer Freizeit jede freie Minute an Autos. Auch an den Wochenenden arbeiteten sie in der alten Ziegelei mit grosser Leidenschaft und Hingabe. Auch ausserhalb des Freundeskreises wurde man auf Di Prisco aufmerksam. So entstand die Idee, selbständig eine eigene Garage zu führen. Dieser Gedanke liess ihn nicht mehr los.

Im Januar 2001 kaufte er das Gebäude, das mehrere Jahre leer stand, und richtete seine Garage ein. So kann er heute, als Inhaber und Geschäftsführer der Garage Di Prisco, an der Hauptstrasse 77 in Kölliken, zusammen mit seinem erfahrenen und motivierten Team bereits das 20-Jahr-Jubiläum feiern. Dies auch dank der Unterstützung seiner Frau Helena. «Sich selbständig zu machen ist immer auch ein Risiko für die ganze Familie », so der Unternehmer. Neben dem bisherigen Werkstattgebäude, das im traditionellen Strohhaus untergebracht ist und nach wie vor genutzt wird, haben Eros Di Prisco und seine Frau Helena auf der angrenzenden Parzelle Anfang 2021 ein neues Gebäude errichten lassen. Pünktlich zum Jubiläum bietet der Neubau zusätzlichen Platz zur Aufbereitung der Occasionen und für Reparaturen von Kundenfahrzeugen. Das Garagen-Team freut sich, die Kundenfahrzeuge in geräumiger und heller Umgebung warten und reparieren zu dürfen. Übrigens: Aufmerksamen Beobachtern dürfte es nicht entgangen sein, dass das Logo, welches auf dem Neubau prangt, eine Carrera- Bahn symbolisieren soll.

Garage Di Prisco: Mit Vollgas in die Zukunft | Der Landanzeiger
Anfang 2021 haben Helena und Eros Di Prisco ein neues Garagengebäude errichten lassen. Dieses bietet zusätzlichen Platz zur Aufbereitung der Occasionen und für Reparaturen von Kundenfahrzeugen.

Bestmögliche Dienstleistungen
Das Team der Garage Di Prisco repariert unter der Leitung von Werkstattchef Jonas Jent alle Fahrzeugmarken. Dabei werden modernste Technologien und Werkzeuge genutzt. Dank ständiger Weiterbildung der Mitarbeitenden können den Kunden jederzeit bestmögliche Beratung und Dienstleistungen angeboten werden.
Die Motorfahrzeugkontrolle darf gerne dem Team überlassen werden. Dieses übernimmt die Vorbereitung des Fahrzeuges für die MFK sowie das Vorführen, sodass Ihr Auto problemlos durch die Kontrolle kommt. «Dieser Service wird sehr geschätzt», weiss Eros Di Prisco. Dass Autos seit jeher die grosse Leidenschaft sind, zeigt sich auch in der Tatsache, dass die Garage Di Prisco als Spezialistin im Bereich Classic Cars mit Restaurationen und Reparaturen von Old- und Youngtimern gilt. Seit Jahren bietet die Garage auch einen Reifenservice an. Kunden können das Fahrzeug zu Topkonditionen neu bereifen und die Sommer- und Winterreifen direkt vor Ort im «Pneu-Hotel» einlagern lassen.

Richtige Adresse
Seit Beginn der Selbstständigkeit ist Eros Di Prisco auch im Autohandel tätig. Dieser wurde zu einem immer wichtigeren Zweig des Unternehmens. Nicht nur auf dem Werkstattgelände, sondern auch schräg gegenüber der Raiffeisenbank bietet er gepflegte Occasionsfahrzeuge diverser Marken zum Kauf an. «Bei ihm stimmen Preis und Leistung», sagt ein langjähriger Kunde. «Wir wollen für unsere Kunden da sein, nicht nur, wenn es darum geht, ein Auto zu verkaufen», sagt Eros Di Prisco. «Wir bieten einen Rundumservice und unternehmen alles, dass sich die Kunden bei uns gut aufgehoben fühlen. Denn bei uns gilt: Ist der Kunde zufrieden, ist auch der Garagist zufrieden!»

Wer auf der Suche nach einem Occasionsfahrzeug oder einem Neuwagen ist oder einen Käufer für sein Auto sucht, ist bei Eros Di Prisco an der richtigen Adresse. Hier sind langjährige Erfahrung, Fachkompetenz und viel Leidenschaft um jegliche Angelegenheiten rund ums Fahrzeug vereint.

Garage Di Prisco: Mit Vollgas in die Zukunft | Der Landanzeiger
Alles rund um die Reifen gibt es zu Toppreisen bei Di Prisco.

Garage Di Prisco

Hauptstrasse 77
5742 Kölliken
Telefon 062 723 92 80
Mobile 079 215 54 73
Werkstatt / Reparaturen: werkstatt@garage-diprisco.ch
Occasionen / Autohandel: info@garage-diprisco.ch
www.garage-diprisco.ch

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Auf dem Platz schräg gegenüber der Raiffeisenbank in Kölliken bietet die Garage Di Prisco immer gute Occasionswagen zu attraktiven Preisen an.

«Mehr Auswahl und mehr Regionales»

«Mehr Auswahl und mehr Regionales» | Der Landanzeiger

Während dem recht grossen Umbau der Landi Aarau-West in Kölliken mussten die Kundinnen und Kunden in den vergangenen Wochen und Monaten auf nichts verzichten, denn der Laden blieb während der gesamten Umbauphase normal geöffnet. Nun präsentiert sich die Landi übersichtlicher und bietet erst noch eine grössere Auswahl – vor allem aus der Region.

«In den vergangenen Wochen habt ihr Grossartiges geleistet», sagte Meinrad Peter, Verwaltungsratspräsident der Landi Aarau-West an einer kleinen internen Feier, in der Filiale im Kölliker Hardfeld. Denn während der ganzen Umbauphase sei der Betrieb aufrecht erhalten geblieben. Den Umbau nötig gemacht, habe die erfreulicherweise zunehmende Kundenfrequenz, sagte Peter: «Als wir 2004 angefangen haben, erzielten wir etwa die Hälfte vom heutigen Umsatz. In Kölliken arbeiten inzwischen acht Mitarbeitende in der Administration, im Landi-Laden teilen sich 21 Mitarbeitende 15 Vollzeitstellen, im Top-Shop kommen 13 Mitarbeitende auf 8 Vollzeitstellen.» Auch diese Zahlen lassen sich zeigen: Der Umsatz des Landi-Ladens stieg in den letzten 16 Jahren von 4,4 Mio. Franken auf 9,6 Millionen, jener im Top-Shop von 2,3 Mio. auf 4,7 Mio.

«Mehr Auswahl und mehr Regionales» | Der Landanzeiger
Ziehen die Fäden in der Landi Aarau-West: Meinrad Peter, Verwaltungsratspräsident Landi Aarau-West (oben links), Manuela Schmidig, Geschäftsleiterin Landi Aarau West (oben rechts), Patricia Brüllhardt, Ladenleitung Landi Kölliken (unten links) und Markus Papis, Bereichsleiter Detailhandel Landi Aarau West.

Alles ist übersichtlicher
Auch Manuela Schmidig, Geschäftsleiterin der Landi Aarau-West, fand lobende Worte für die gesamte Belegschaft, auch wenn es zuletzt noch drunter und drüber ging. «Wir haben noch gezittert, weil die Baubewilligung noch nicht da war, aber wir haben dank euch alles fristgerecht fertig gebracht». Besonders freut sich die Schwyzerin, dass sich der Laden übersichtlicher gestaltet und gewisse Bereiche sogar deutlich mehr Platz finden. Frische Produkte aus der Region und Artikel, die man vielleicht vorher in der Landi vermisst hat – das alles gebe es jetzt zu finden.

Eher im Hintergrund und ohne sich mittels Ansprache zu melden, rackerten in den vergangenen Wochen auch Ladenleiterin Patricia Brüllhardt und Bereichsleiter Detailhandel, Markus Papis. Papis ist für das Gelingen mehrerer Filialen zuständig und zeigte sich glücklich über die erzielte Umsetzung. «Wir haben etwas sehr schönes gemacht, was unseren Kundinnen und Kunden gefallen wird». Konkret zählt er den neu gestalteten Eingangsbereich auf und die veränderten Wege durch den Laden. Neu gibt es nur noch einen Zugang zum Gartencenter und der Weg zur Kasse wirkt nun geordneter. «Durch die weiteren Optimierungen sieht man schon vom Eingang her, wo sich die gesuchte Abteilung befindet. Die Gestelle zum Beispiel, sind nicht mehr so hoch», ergänzte Markus Papis.

Während den «Eröffnungstagen» verwandelte sich die Landi in einen lebhaften Spielplatz mit vielen Attraktionen. Ein Besuch in Kölliken lohnt sich natürlich auch nach den Feierlichkeiten.

Gewerbeausstellung «KÖGA 2022» wurde an GV heiss diskutiert

Gewerbeausstellung «KÖGA 2022» wurde an GV heiss diskutiert | Der Landanzeiger

Mit einem Jahr Unterbruch fand eine Generalversammlung des Gewerbevereins Kölliken-Uerkental mit Präsentation der Jahresrechnungen, Budget, Wahlen und Ausblick auf geplante Anlässe statt.

Monika Hochuli wurde nicht nur in den Vorstand, sondern gleich auch einstimmig zur Präsidentin des Gewerbevereins Kölliken-Uerkental gewählt. In Abwesenheit stimmten die 34 Stimmberechtigten Sarah Maurer als neue Vorstandsbeisitzerin zu, die offizielle Wahl wird an der nächsten Generalversammlung am 11. Mai 2022 nachgeholt. Raphael Bossard (Aktuar), Simon Steiner (Finanzen) und Jörg Werfeli (Anläss) wurden in Globo mit einem kräftigen Applaus in ihren Ämtern bestätigt, ebenso die beiden Revisoren.

Gewerbeausstellung «KÖGA 2022» wurde an GV heiss diskutiert | Der Landanzeiger
Vier der acht neu aufgenommenen Mitglieder wohnten der Generalversammlung bei: Roger Baumann, Mischa Bysäth, Beatrice Bigler und Markus Wittig.

Mitgliederbestand mit Tendenz nach oben
Acht neue Mitglieder hiessen die Gewerbler willkommen: Roger Baumann, Sanrep GmbH, Beatrice Bigler, Treuhand GmbH, Mischa Bysäth, Camping Generation, Gery Maurer, Restaurant Sonne, Sarah Maurer Treuhand, Simone Walser, SMI&YOU, Daniele Greco, Concordia Versicherungen und Markus Wittig, Optiker «Neue Brille», Safenwil. Drei Unternehmen sind aus dem Gewerbeverein ausgetreten.

Bilanz coronabedingten Schwankungen unterworfen
Die Jahresrechnungen der letzten zwei Geschäftsjahre wurden einstimmig gut geheissen. Aufgrund von Corona fanden keine Anlässe statt, so dass sich das Vereinskapital erhöhte. Aus gleichem Grund wurde den Mitgliedern der Beitrag für 2020/2021 erlassen. Anlass zur Diskussion gab der Verwendungszweck des im Budget 2021/2022 aufgeführten Spendenbetrags.

Kommende Anlässe
Am 6. November findet die traditionelle «Putzete» des Büeblihofweihers mit Grillbuffet und Plausch statt. Als heissen Diskussionspunkt entwickelte sich der Planungsstand der vom 14. bis 16. Oktober 2022 in der Turnhalle und auf dem Schulhausareal stattfindenden Gewerbeausstellung KÖGA. Laut Claudia Sommerhalder und Klaus Reihlen vom Organisationsteam sind aktuell 60 Prozent der Fläche vermietet. Noch halten sich die Mitglieder des Gewerbevereins zurück – wie sich die Corona-Situation im nächsten Jahr entwickelt, kann niemand wissen. Die Gewerbereise 2021 fand im Übrigen bereits im September mit geselligen Spielen und reichhaltigem Apéro an verschiedenen Rastplätzen im Kölliker Wald statt.

«Gesundheitspraxis Maria Russo mal anders»

Gesundheitspraxis Maria Russo mal anders | Der Landanzeiger

Maria Russo führt seit nunmehr 20 Jahren erfolgreich eine Gesundheitspraxis in Kölliken. Die Naturheilpraktikerin mit eidgenössischem Diplom für traditionelle Europäische Naturheilkunde und ihr Team helfen vielen Menschen zu einem besseren Leben.

Frau Russo, die Naturheilkunde bietet ein breites Spektrum, welches sind Ihre Kerngebiete?
Maria Russo: In den rund 20 Jahren, die ich und mein Team in der Gesundheitspraxis tätig sind, haben wir uns spezialisiert auf Phytotherapie (Pflanzenheilkunde), Darmsanierung, Ausleitungsverfahren, Irisdiagnose, manuelle Lymphdrainage und viele weitere Naturheilmethoden. Damit helfen wir unseren Patienten auf natürliche Art zu einem besseren Leben.

Seit 20 Jahren sind Sie nun in Kölliken. Ihr Start in der Schweiz verlief aber nicht ganz nach Wunsch.

Maria Russo: Es war nicht einfach, ich kam mit 21 Jahren aus Argentinien in die Schweiz. Damals war ich bereits verheiratet und ein Jahr später kam mein Sohn zur Welt. Die schweizerdeutsche Sprache war ein grosses Problem und dazu habe ich meine grosse Familie zu Hause vermisst. In Argentinien hatte ich bereits vier Jahre Biochemie, an der Universität in Corrientes, studiert und kam in die Schweiz ohne Geld und ohne die Sprache zu sprechen. Während zehn Jahren arbeitete ich in verschiedenen Fabriken und sparte Geld, um mein grosses Ziel verwirklichen zu können: Eine Ausbildung in der Naturheilkunde abzuschliessen. In all diesen Aufbaujahren habe ich zusätzlich meinen Sohn intensiv unterstützt und ihm ermöglicht, dass er seinen Traum «Studium zum Arzt» erreichen konnte. Heute ist er ein anerkannter und erfolgreicher Arzt.

«Wir glauben daran, das Beste aus der Naturheilkunde anzubieten. Deswegen führen wir verschiedene Arten von Dienstleistungen in unserer Gesundheitspraxis aus, betreffend die Naturheilkunde.»

Maria Russo

Was machen Sie jetzt, wenn Sie keinen Tag der offenen Tür anbieten können?
Maria Russo: Ich steige in den jetzigen Zug ein und fahre mit. Das heisst, wir nutzen alle digitalen Möglichkeiten, die uns geboten werden. Am Freitag, 22. Oktober 2021 um 20.00 Uhr findet mein Online-Vortrag statt, zum Thema «Der Darm – Sitz der Gesundheit». Haben Sie Interesse, dabei zu sein, das würde mich sehr freuen. Um an dieser Zoom-Sitzung teilzunehmen, brauchen Sie eine Meeting-ID und ein Passwort. Das stelle ich Ihnen gerne per E-Mail zu; wenn Sie sich anmelden auf die E-Mail-Adresse: info@mariarusso.com, Stichwort Zoom-Sitzung, wird Ihnen ein Platz kostenlos reserviert. Auch Bekannte, Verwandte und Freunde sind ebenfalls herzlich eingeladen. So haben wir Zeit füreinander – analog zum «Tag der offenen Tür» .

Sie sind ein sehr positiver Mensch. Wie wollen Sie Ihre Patienten, aber auch andere Menschen motivieren, wieder positiver zu werden?
Maria Russo: Für uns alle waren diese zwei Jahre rund um Corona nicht einfach. Aber das Leben geht weiter. Momentan ist es, wie wenn man am Bahnhof steht und der Zug fährt ein, entweder man steigt in den Zug oder bleibt allein zurück. Wir müssen offen sein für Neues und das Beste aus dieser Situation machen.

Welche Auswirkungen hat die neue Situation für Sie und Ihr Team?
Maria Russo: Früher hatten wir jeweils im Frühling und im Herbst einen «Tag der offenen Tür». Das war immer populär und es kamen sehr viele Leute. Die Patienten müssen wissen, dass wir einen guten Kontakt zu vielen Naturheilpraktikern und Ärzten pflegen und auch gerne mit ihnen zusammenarbeiten. Den persönlichen Kontakt sowie die persönlichen Gespräche vermisse ich sehr.


Gesundheitspraxis Maria Russo

Kirchgasse 11
5742 Kölliken
Telefon 062 724 17 42
info@mariarusso.com
www.mariarusso.com

2022 wird es eine Gewerbeausstellung geben

2022 wird es eine Gewerbeausstellung geben | Der Landanzeiger

Was 2017 mit einer Abstimmung an der GV des Gewerbevereins Kölliken Uerkental begann, soll im Herbst 2022 Tatsache werden: Eine mehrtägige Gewerbeausstellung unter dem Namen «KöGA 22». An der Infoveranstaltung deckte das OK die Karten auf.

Die Vorbereitungen für die im 2022 geplante Kölliker Gewerbeausstellung «KÖGA 22» sind bereits im vollem Gang. Das zehnköpfige OK hat in Absprache mit den Gewerbetreibenden und der Schule das Ausstellungsdatum auf den 14. bis 16. Oktober 2022 (letztes Wochenende der Herbstferien) festgelegt.

Erstmals nach sieben Jahren wird in Kölliken wieder eine Gewerbeausstellung stattfinden. Die Ausstellung steht unter dem Motto «metenand – förenand», wie OK-Präsident Klaus Reihlen an der Infoveranstaltung in der Arche in Kölliken bekannt gab. «Damit soll das lokale Gewerbe und die gegenseitige Unterstützung im Dorf hervorgehoben werden.» Die Mitglieder des Gewerbevereins Kölliken Uerkental bieten ein breites und attraktives Spektrum an Handwerk und Dienstleistungen an und seien ein wichtiger Pfeiler für die hiesige Wirtschaft, wie Klaus Reihlen weiter ausführte. «Unsere Unternehmen halten den Motor am Laufen, machen aus Kindern Berufsleute und sind auch sonst ein wichtiger Bestandteil des Dorfes.»

Das Ziel der Ausstellung sei ein «kreativer, lebender Auftritt des Kölliker und Uerkentaler Gewerbes», betont das OK. Auch der kulinarische Teil soll nicht zu kurz kommen und die Gastronomie aus dem Dorf abgedeckt werden. Um den lokalen Bezug zu verstärken, setzt die KÖGA auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit örtlichen Vereinen. Auf einen Lunapark wird verzichtet.

Doppelturnhalle und Zelt
Das Ausstellungsgelände wird rund 4000 m2 gross sein. 900 m2 davon werden in der Doppelturnhalle und in einem grossen Aussenzelt auf dem roten Tartanplatz angeboten. Der Rest ist Ausstellungsfläche im Aussenbereich, angefangen auf dem Parkplatz beim Gemeindehaus, rund um das Aussenzelt bis hoch zum Schulhaus.

Der Gastrobereich, mit dem Essens- und Getränkeangebot, ist rund um den Pausenplatz beim Schulhaus und im Mehrzwecksaal vorgesehen, ähnlich dem Sommernachtsfest von 2019. Bei schönem Wetter werden draussen Festbänke aufgestellt, wo die Verpflegung genossen werden kann. Auch eine Bar ist vorgesehen, entweder angedockt an den Mehrzwecksaal oder als Aussenangebot auf dem Pausenplatz. Am Sonntagmorgen soll ein Brunch mit Unterhaltung im Mehrzwecksaal stattfinden.

Mitglieder des Gewerbevereins und Vereine aus dem Dorf werden bei der Wahl der Food-Stände prioritär behandelt. In der Aula bietet der Elternverein in Zusammenarbeit mit der örtlichen Spielgruppe, einen Kinderhort an. Zudem gibt es in der Kinderzone verschiedene Aktivitäten für kleine und grössere Kinder.

Das OK wünscht sich von den Ausstellern, dass diese jüngere Besucher auch über Berufsmöglichkeiten informieren. «Idealerweise werden Lernende beim Mitwirken an den Ständen miteinbezogen», sagt OK-Präsident Klaus Reihlen. Anmeldeschluss für die KöGA 22 ist der 15. Oktober 2021.

www.koega.ch