Schweizer Wochen: Feine Menüs und kulturelle Darbietungen aus fünf Kantonen

Schweizer Wochen: Feine Menüs und kulturelle Darbietungen aus fünf Kantonen | Der Landanzeiger

Die «Schweizer Wochen» sind nacheinander den Kantonen Bern, Graubünden, Wallis, Tessin und dem Aargau gewidmet und dauern bis Sonntag, 25. September. Ab Montag, 22. August, sind der Speisesaal, die Cafeteria und die Wohnbereiche typisch schweizerisch dekoriert und immer am Montag wird die Dekoration durch Sujets der jeweiligen Kantone ergänzt. Am Montag, 22. August, geht es los mit dem Kanton Bern. Das festliche, typisch bernische Mittagessen beginnt mit einer Gemüsesuppe. Dann folgt die Berner Platte mit Zungenwurst, geräuchertem Speck, Rippli, Dörrbohnen und Salzkartoffeln, und als Dessert gibt es eine feine «Merängge», also Meringue mit Rahm. Am selben Nachmittag, von 14.30 bis 15.30 Uhr, wird der Mundartsänger Rolf Marti Berner Chansons (Eigenkompositionen) singen.

Lesung und Konzert
Eine Woche später ist der Kanton Graubünden an der Reihe. Am Dienstag, 30. August, lautet das Bündner Menü folgendermassen: Bündner Gerstensuppe, Capuns, Nusstorte. Um 14.30 Uhr wird passenderweise der Film «Heidi» vorgeführt. Weiter geht es mit dem Wallis. Dieser Kanton wird besonders am Mittwoch, 7. September zelebriert. Das typisch walliserische Mittagessen beginnt mit einer Weissweinsuppe. Als Hauptgang wird Walliser Cholera serviert. Aber keine Angst, dieses Essen ist alles andere als gefährlich, es handelt sich dabei um einen gedeckten Lauch-Kartoffel-Kuchen. Wer noch nie davon gehört hat: Es lohnt sich, diese Walliser Spezialität zu entdecken! Zum Abschluss gibt es «Sii», das Walliser Dessert aus Brot und Wein. Am Nachmittag folgt in der Cafeteria eine Lesung in leichtem (also verständlichem) Walliser Dialekt.

Der Kanton Tessin wird als Nächstes gefeiert. Am Donnerstag, 15. September, gibt es ein schmackhaftes und typisches Tessiner Menü. Nach einer feinen Tomatensuppe wird als Hauptgang Kaninchenragout mit Bramata-Polenta und Zucchetti serviert, als Dessert gibt es Amaretti. Es lohnt sich auch diesmal, sich um 14.30 Uhr in die Cafeteria zu setzen, denn dort gibt die mitreissende Gruppe «Eco di Schattenberg» ein Konzert.

Platzzahl beschränkt – Voranmeldung erwünscht
Der krönende Abschluss der «Schweizer Wochen» ist dem Kanton Aargau gewidmet. Am Freitag, 23. September, beginnt das typische Aargauer Menü mit einer Rüeblisuppe. Als Hauptgang wird Aargauer Zwetschgenbraten mit Rösti und Rüebli serviert, und als Dessert folgt – wie könnte es auch anders sein – Aargauer Rüeblitorte. Danach wird die Trachtengruppe Muhen in der Cafeteria Volkstänze zeigen und Volkslieder singen.

Zu den jeweiligen kantonstypischen Menüs sind auch externe Besucher herzlich willkommen. Aber der Platz ist beschränkt. Wer in der Sunnmatte ein schmackhaftes Mittagessen geniessen möchte, sollte sich jeweils am Vortag bis spätestens um 10.00 Uhr unter der Tel.-Nummer 062 737 49 08 anmelden.

Laden Sie den Veranstaltungsflyer jetzt herunter.

Verhandelt wird jetzt, gebaut 2024

Visualisierung des Baus mit 31 altersgerechten Wohnungen | Der Landanzeiger

Noch gibt es in Kölliken zu wenig altersgerechte Wohnungen für Senioren, die aus dem Einfamilienhaus ausziehen und nach attraktivem Wohnraum für den Lebensabend suchen. Ältere Bewohner ziehen nicht selten auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung vom Dorf weg. Das müssen sie bald nicht mehr, denn für die geplanten 31 hindernisfreien Wohnungen auf dem Areal der Villa Breitenegg soll in zwei Jahren der Spatenstich erfolgen. Im Frühling 2024 soll die Villa abgebrochen werden und an ihrer Stelle ein Neubau entstehen.

Park öffentlich zugänglich
Vom Neubau wird ganz Kölliken profitieren können. Der Park wird öffentlich zugänglich und mit Verweilbänkli ausgestattet. Die grossen Bäume werden stehen gelassen. Sie haben gemäss Projektbeschrieb «identitätsstiftenden Charakter für Kölliken» und werden erhalten. Auch soll sich die Liegenschaft künftig nicht mehr hinter Gebüsch verstecken, man soll durch einen «hohen Grad an Transparenz» sehen, dass hier ein öffentlich zugänglicher Park ist.

Baugesuch ist Antrag zum Höherbauen
Schon jetzt sind Bauprofile rund um die Villa aufgestellt, die das Volumen der künftigen Liegenschaft signalisieren. Auch wurden die Baugesuche «Vorentscheid zum Ersatzneubau» und «Abbruch Villa Breitenegg» eingereicht. Das ist kein verfrühter Übermut: Es handelt sich um ein baurechtliches Vorprojekt. Die Ortsbürgergemeinde, der das Grundstück gehört, und die verantwortliche Arbeitsgruppe «Breitenegg» möchte dadurch Planungssicherheit erhalten.

Denn: So, wie die neue Liegenschaft heute geplant ist, entspricht sie nicht überall den Richtwerten der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) bezüglich Gesamthöhe und Grenzabständen zum nördlich angrenzenden Grundstück sowie zu den SBB-Geleisen. Mit vier Stockwerken plus Attikageschoss würde der Bau etwa 15 Meter hoch, der Richtwert schreibt ein Maximum von 13,5 Metern vor. Dagegen könnten Einwendungen eingehen. Bereinigt man diese jetzt schon, so der Plan, kann in zwei Jahren ohne Verzögerung mit dem Bau begonnen werden. Das Vorprojekt stellt somit den Antrag dar, die Richtwerthöhe (aus ortsplanerischen Gründen) zu überschreiten. Eine solche Möglichkeit ist in der BNO für die Kernzone explizit vorgesehen.

Markus Matter, Vorsitzender der Arbeitsgruppe, nennt die Begründungen, welche die neue Höhe rechtfertigen sollen: «Das Gewinnerprojekt von Kathrin Simmen Architekten hat das Gebäude so konzipiert, dass der Park grösstenteils erhalten bleiben kann. Statt mehr Fläche vom Park zu nehmen, wurde in die Höhe gebaut.»

Verhandlungen über Grenzabstände und Zufahrtstrasse
Die SBB haben zum Näherbaurecht, zur Grenzbereinigung und der Platzgestaltung Richtung Geleise gegenüber der «Breitenegg»-Arbeitsgruppe bereits eine «positive Stellungnahme» abgegeben, wie Matter sagt.

Mit den Nachbarn nördlich der Villa Breitenegg wird nebst dem Grenzabstand noch ein weiteres Thema diskutiert: Die Bauherrschaft sieht das gemeinsame Privatsträsschen auf dem anschliessenden Grundstück als einzig mögliche Zufahrt zur künftigen Tiefgarageneinfahrt.

Die Ortsbürgergemeinde erwarb das Grundstück und die Villa Breitenegg 2008. «Unser Anliegen ist es, an dieser guten Lage gleich beim Bahnhof ein gutes Wohnbauprojekt für die Gemeinde zu realisieren», sagt Markus Matter.

Bis zum geplanten Baubeginn im Frühling 2024 dient die Villa Breitenegg als kantonale Flüchtlingsunterkunft. Die Anzahl der Personen, die dort wohnen, wird dem Kölliker Kontingent an aufzunehmenden Personen angerechnet. Nach der Aufhebung der Unterkunft müssen also neue Wohnmöglichkeiten gefunden werden.

«Kann ich mir das Alterszentrum überhaupt leisten?»

Alterszentrum Sunnmatte Kölliken | Der Landanzeiger

Herr Stauffacher, diese Frage beschäftigt wohl viele Rentnerinnen und Rentner: «Kann ich mir das Alterszentrum überhaupt leisten?»
Meine Antwort dazu in einem Wort «Ja!» Ich kann den betagten Menschen diese Angst nehmen: Der Aufenthalt in unserem Alterszentrum ist auf jeden Fall finanzierbar!

Gemäss Ihrer Tabelle zahlt ein Bewohner für den Aufenthalt in der Sunnmatte pro Monat rund Fr. 5600.–. Können Sie uns sagen, wie sich die Finanzierung zusammensetzt?
Die Finanzierung besteht aus drei Teilen. Einen gewichtigen Teil zahlt der Bewohner selber, nämlich für die Hotellerie, also die Pension und die nicht KVG-pflichtigen Leistungen. Zurzeit sind das pro Tag Fr. 189.80, was die erwähnten rund Fr. 5600.– pro Monat ergibt. Zu diesen Kosten kommen noch die KVG-pflichtigen Pflegekosten. Die Krankenkasse beteiligt sich an der Pflege. Pro Pflegestufe übernimmt die Krankenkasse einen Pflegeanteil, welcher gesetzlich geregelt ist. Ebenfalls gesetzlich geregelt ist der Pflegeanteil, welchen der Bewohner zahlt. Dieser beträgt maximal Fr. 23.–. Als Letztes ist noch die Öffentliche Hand, also die Gemeinden, welche die Restkostenfinanzierung – abhängig von den Pflegestufen – tragen. Dabei ist wichtig zu erwähnen: Es ist immer die Wohnsitz-Gemeinde, welche zahlt. Also jene Gemeinde, wo die Schriften des Bewohners deponiert sind. Wer zu uns in die Sunnmatte zieht, kann die Schriften in seiner Heimatgemeinde lassen und zahlt dort weiterhin Steuern. Diese Pflegefinanzierung wurde 2011 durch eine Volksabstimmung in Kraft gesetzt. Seither ist es für alle in der Schweiz möglich, seinen Alterszentrum-Aufenthalt zu finanzieren.

Wie ist die Situation, wenn ein betagter Mensch bei seinem Eintritt in die Sunnmatte über Vermögen verfügt?
Dann kommt das System des Vermögensverzehrs zum Tragen. Machen wir ein einfaches rechnerisches Beispiel. Wenn jemand ein Vermögen von Fr. 100’000.– hat, wird er im ersten Jahr seines Aufenthaltes bei uns 10 Prozent davon, also Fr. 10’000.–, an die Kosten beisteuern. Es bleibt ein Restvermögen von Fr. 90’000.–. Im zweiten Jahr werden wiederum 10 Prozent, diesmal Fr. 9000.–, abgezogen, was ein Restvermögen von Fr. 81’000.– ergibt. Davon werden im dritten Jahr wieder 10 Prozent, also Fr. 8100.–, abgezogen. So geht das immer weiter. Sobald das verbleibende Vermögen noch Fr. 30’000.– beträgt, wird es nicht mehr angetastet. Dies ist die Untergrenze für Einzelpersonen, bei Ehepaaren sind es Fr. 50’000.–.

Und wenn jemand kein oder nicht genügend Vermögen hat, dann werden Ergänzungsleistungen entrichtet?
Ja, genau. Dazu möchte ich eine wichtige Anmerkung machen: Viele Seniorinnen und Senioren genieren sich, diese in Anspruch zu nehmen, weil sie nach Sozialhilfe oder nach «armengenössig» klingen. Dem ist aber nicht so. Ergänzungsleistungen sind ein Teil der AHV, die wir alle mit unseren Abzügen mitfinanzieren. Niemand braucht ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er Ergänzungsleistungen beansprucht. Er hat das Recht, diese zu bekommen! Diese Regelung gilt auch, wenn beispielsweise bei einem Ehepaar der eine Partner bei uns in der Sunnmatte wohnt und der andere Partner noch in der angestammten Wohnung/Haus lebt.

Kommen die Ergänzungsleistungen automatisch oder müssen sie beantragt werden?
Diese müssen mit zwei Formularen beantragt werden. Die Meldung «Kosten bei Heimaufenthalt» füllen wir für unsere Bewohner aus. Die Anmeldung für Ergänzungsleistungen füllen der Bewohner oder die Angehörigen selber aus und reichen anschliessend beide Formulare bei der SVA ein. Dies sind die Grundlagen, nach denen der Anspruch auf Ergänzungsleistungen berechnet wird.

Wie ist es, wenn jemand ein Haus besitzt? Muss er es verkaufen, um mit dem Erlös seinen Alterszentrum-Aufenthalt zu finanzieren?
Wenn der eine Ehepartner noch zuhause lebt, muss das Haus nicht zwingend verkauft werden. Aber wenn beide Ehepartner ins Alterszentrum ziehen und ein Haus besitzen, kann es sein, dass das Haus verkauft werden muss. Manchmal wird der Kunstgriff angewandt, dass das Haus an die Kinder bzw. Erben überschrieben wird, um so das Erbe für diese sicherzustellen. Dies muss aber mindestens fünf Jahre vor dem Übertritt ins Altersheim oder Alterszentrum geschehen. Andernfalls kann Regress genommen werden.

Wer in die Sunnmatte zieht, muss Fr. 10’000.– für ein unverzinsliches Depot hinterlegen. Können Sie uns dies näher erläutern?
Bei einem Eintritt unterscheiden wir zwischen einem stationären Festaufenthalt und einem Kurzaufenthalt. Bei einem stationären Festaufenthalt verlangen wir ein Depot von Fr. 10’000.–. Das ist vergleichbar mit einem Mietzinsdepot. Bei einem Austritt oder Todesfall wird dieser Betrag mit der Schlussrechnung verrechnet. Dies ist im Aargau gesetzlich geregelt. Wenn jemand diese Summe nicht zur Verfügung hat, kann eine subsidiäre Kostengutsprache bei der Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Anders ist es bei einem Kurzaufenthalt, wenn beispielsweise jemand nach einem Spitalaufenthalt für einige Wochen zu uns kommt und dann wieder nach Hause geht. Hier wird kein Depot in Rechnung gestellt.

Können Sie uns noch etwas zur sogenannten Hilflosen-Entschädigung sagen?
Gerne. Wer mindestens ein Jahr die Hilfe von Drittpersonen benötigt kann eine Hilflosen-Entschädigung beantragen. Als hilflos gilt, wer für alltägliche Lebensverrichtungen wie zum Beispiel Ankleiden, Körperpflege, Essen usw. auf die Hilfe Dritter angewiesen ist. Die Hilflosen-Entschädigung hilft den Alterszentrum-Bewohner finanziell zu entlasten. Die Höhe der Hilflosen-Entschädigung ist vom jeweiligen Grad der Hilflosigkeit (leichte, mittlere oder schwere) sowie vom Einkommen und Vermögen abhängig. Auch hier gibt es ein entsprechendes Formular, das vom Arzt und der Pflege ausgefüllt und unterschrieben wird.

Das Interview wurde geführt von Walter Bäni

Wer Fragen zum Thema Alterszentrum-Eintritt oder -Finanzierung hat, darf sich bei uns melden, um einen Besprechungstermin zu vereinbaren. Wir stehen für eine individuelle Beratung sehr gern zur Verfügung.

Alterszentrum Sunnmatte
Bahnhofstrasse 6
5742 Kölliken
Tel. 062 737 49 49

Ein Jugendfest wie aus einem Film

Jugendfest Kölliken 2022 | Der Landanzeiger

Nach sechs Jahren Pause gab es in Kölliken wieder ein Jugendfest. Unter dem Motto «Film ab» feierte das ganze Dorf.

«Madagascar», «König der Löwen» und «Harry Potter» – vor dem Jugendfest beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Film. In der Projektwoche zum Jugendfestthema «Film ab» bereiteten sie ihre Verkleidungen für den Umzug vor.

Am Samstagmorgen präsentierten die Schüler dann das Ergebnis ihrer Arbeit während des Umzugs durchs Dorf. Ein grosses Zelt auf dem Dorfplatz war Dreh- und Angelpunkt des Jugendfestes. Auf der Bühne gab es am Freitagabend ein Musikschulkonzert und im Rahmen des Schulband-Festivals traten Bands aus Kölliken und den Nachbargemeinden auf.

Wer Hunger hatte, konnte sich an einem der Stände etwas Feines zum Essen holen. Und der Rummelplatz mit Autoscooter und Karussell war auch gleich vor der Türe. Am Samstagnachmittag bot die Ludothek auf dem benachbarten Rägebogespielplatz zusätzlich einen Spassparcours an.

Zu Ende ging das Jugendfest – je nach Sichtweise der Festgänger – in der Nacht auf Sonntag in der Bar im alten Feuerwehrlokal oder mit dem Festgottesdienst mit anschliessender Teilete am Sonntagmorgen.

Positive Blicke in Richtung Zukunft

Positive Blicke in Richtung Zukunft | Der Landanzeiger

Bereits seit einiger Zeit bietet das Alterszentrum einen Mahlzeitendienst an, der sich zunehmend grösserer Beliebtheit erfreut. «Zu jeder Mahlzeit gehören Gemüse, Proteine und Kohlenhydrate. Tagessuppe und Salat sind immer dabei, ein Dessert gibt es zweimal pro Woche», erklärt die Küchenchefin Barbara Bärtschi. Die am Vortag produzierten Mahlzeiten werden frisch regeneriert und in Warmhalteboxen ausgeliefert. Seniorinnen und Senioren können sich so auch Zuhause gesund und abwechslungsreich ernähren. Sonderwünsche und Diätvorgaben können dabei berücksichtig werden.

Entlastung für Angehörige
Während der Mahlzeitendienst bereits gut etabliert ist, wurde die neuste Dienstleistung «Tages- und Nachtstruktur» erst vor einigen Wochen gestartet. Trotz unterstützenden Dienst leistungen wie Spitex können Angehörige von Zuhause betreuten pflegebedürftigen und dementen Personen an ihre Belastungsgrenzen stossen. Nun wurde vom AZS die Möglichkeit geschaffen, die Pflege und Betreuung halbtags oder ganztägig an das Alterszentrum zu übergeben. «Dabei ist wichtig: Der zu pflegende Mensch wird nicht abgeschoben, unser Angebot soll einfach eine punktuelle Entlastung der pflegenden Person sein. Und sie soll wissen, dass sie dabei kein schlechtes Gewissen zu haben braucht», betont Sebastian Lagger, Leitung Pflege und Betreuung.

Neben diesen neuen Dienstleistungen und Erfolgen beschäftigen sich Vorstand und Geschäftsleitung intensiv mit den finanziellen Folgen, die aus der langen Pandemiezeit resultierten. Die Führung des Alterszentrums hat während der ganzen Pandemie versucht, das Leben und das Zusammenleben zwischen Bewohnern und Angehörigen mit möglichst wenigen Einschränkungen zu gestalten. Ausser in der ersten Welle waren die so wichtigen Besuche von Freunden und Familie jederzeit möglich. Allerdings führte die allgemeine Angst vor Isolation und Besuchseinschränkungen bei allen Pflegeeinrichtungen zu tieferen Auslastungen der Betten und zu massiven Ertragsausfällen. Im Gegensatz zu anderen Branchen erhielt das AZS keine Härtefallentschädigung resp. nur für die Cafeteria und eine geringe Kurzarbeitsentschädigung in der Pflege. Vorstand und Geschäftsführung mussten schnell und bestimmt reagieren, Massnahmen zur Liquiditätssicherung ergreifen und die Bettenkapazität von 62 auf 44 Betten reduzieren. Verbunden damit war auch eine Anpassung des Personalbestandes von 60 auf 50 Vollzeitstellen.

Dem Vorstand und der Geschäftsleitung ist es in den vergangenen Monaten gelungen, einen positiven Trend herbeizuführen und die Talsohle zu durchschreiten. Die Liquidität konnte mit der Hilfe von Gemeinde und Bank gesichert werden, und auch bei der Bettenauslastung sieht es wieder viel besser aus. So sind derzeit bereits wieder 52 Betten besetzt, bei einem Personalbestand von 50,3 Vollzeitstellen.

Grosser Verlust
An der kommenden Mitgliederversammlung wird der Vorstand eine Jahresrechnung präsentieren müssen, in welcher ein sehr grosser Verlust aus dem Heimbetrieb von rund 1,4 Millionen Franken resultiert, welcher nur durch die vollständige Auflösung von Rückstellungen reduziert werden konnte. Diese Rückstellungen fehlen nun in den nächsten Jahren zur Durchführung von dringenden Unterhaltsund Erneuerungsarbeiten, die teilweise im geplanten grösseren Umbauprojekt enthalten waren, schreibt das Alterszentrum abschliessend.

Hier geht es direkt zum Sunnmatt-Jahresbericht 2021.

Ein Blick hinter die Kulissen – Der Altersheimverein Kölliken stellt sich vor

Ein Blick hinter die Kulissen – Der Altersheimverein Kölliken stellt sich vor | Der Landanzeiger

Ein kurzer Blick in die Geschichte der Sunnmatte zeigt, dass am 24. September 1979 die 1. Sitzung des Altersheimvereins stattfand. Die Eröffnung des Altersheims erfolgte am 5. November 1982. Im Jahr 2000 konnten die Alterswohnungen bezogen werden, und 2004 erfolgte die Erweiterung des Altersheims um 15 Zimmer. In seinen Statuten ist der Zweck des Altersheimvereins Kölliken beschrieben: «Sein Zweck besteht darin, den Betrieb des Alters- und Pflegeheimes in Kölliken und die Verwaltung von Alterswohnungen mit diversen Dienstleistungen zu gewährleisten. Zusätzlich kann der Verein auch andere Aufgaben im Bereich der Altersbetreuung übernehmen.»

Eine Herzensangelegenheit
Roland Brauen ist seit letztem Jahr Präsident des Vereins. Die Sunnmatte liege ihm sehr am Herzen, sagt Brauen: «Mein Vater hat seinerzeit als Architekt im Planungsteam das Alterszentrum mitgebaut. Als er 1981 starb, führte ich seine Arbeit zu Ende. Daher habe ich eine spezielle Verbindung zur Sunnmatte. Im Jahr 2006 kam ich in den Vorstand des Vereins, und zwar als Delegierter des Gemeinderates Kölliken. Ich war damals im Gemeinderat und das Altersheim gehörte zu meinen Aufgaben.»

Der Verein übernehme durch das Betreiben des Alters- und Pflegeheims eine für die Gemeinde wichtige kommunale Aufgabe. «Er trägt damit eine grosse gesellschaftliche Verantwortung. In einem kürzlich neu unterschriebenen Betriebsführungsvertrag sind die Kompetenzen klar geregelt. Wir engagieren uns sozial und nehmen eine gesellschaftliche Verantwortung wahr.»

Der Vorstand führt das Alterszentrum Sunnmatte auf strategischer Ebene in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Geschäftsleiter, der als operativ Verantwortlicher das Alterszentrum führt. Zurzeit sind folgende Mitglieder im Vorstand: Roland Brauen (Präsident/Bau), Frank Ammann (Vizepräsident/ Personal), Mirjam Bossard (Hotellerie, Gemeinderätin Kölliken), Rolf Hess (Finanzen), Rolf Fäs (Strategie), Markus Jörin (Öffentlichkeitsarbeit) und Dagmar Schenk (Gesundheitswesen). Die Arbeit im Vorstand des Altersheimvereins sei sehr anspruchsvoll und intensiv, sagt Brauen. «Wir sind ein Team von kompetenten, bestens vernetzten Leuten und ergänzen uns sehr gut.»

«Ein Geben und Nehmen»
Derzeit hat der Altersheimverein 102 Einzelmitglieder und 55 Ehepaar-Mitgliedschaften. Die Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung, um ein Zimmer in der Sunnmatte zu bekommen. Der Mitgliederbeitrag beträgt 40 Franken für Einzelmitglieder und 65 Franken für Ehepaare. Natürlich seien auch Spenden immer sehr willkommen. «Das will ich nicht verheimlichen! Alle Spenden werden wir im Sinne des Spenders gescheit einsetzen, das garantieren wir.»

Manche Mitglieder – und auch solche, die nicht Mitglied des Altersheimvereins sind – engagieren sich, sie helfen bei Spielnachmittagen mit den Pensionären oder gestalten Rollstuhlausflüge und Ähnliches. Brauen: «Das finde ich schön und ich bin dafür sehr dankbar. Man kann sich in unserem Verein sozial betätigen und bekommt auch etwas zurück, es ist ein Geben und Nehmen.» Er würde sich über neue Mitglieder sehr freuen, sagt der Präsident zum Schluss: «Schön wäre es auch, engagierte Mitglieder zu bekommen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und die eventuell auch einmal einen Platz im Vorstand einnehmen wollen. Denn der Vorstand muss so besetzt sein, dass das Altersheim erfolgreich geführt werden kann. Wer an einer Mitgliedschaft beim Altersheimverein Kölliken interessiert ist, kann diese bei der Verwaltung des Alterszentrums Sunnmatte beantragen.»

Alterszentrum Sunnmatte

Bahnhofstrasse 6
5742 Kölliken
Telefon 062 737 49 49

Deponie-Amphibien sind gerettet

Deponie-Amphibien sind gerettet | Der Landanzeiger

Seit Ende der 1970er-Jahre in Kölliken der Giftmüll verbuddelt wurde, ist das mehrere Hektaren grosse Areal ohne Planungszone. Am 13. Mai dürfen die Einwohner diese Lücke schliessen. Dann kommt die Teilrevision der Nutzungsplanung mit der Änderung des Kulturlandplans an die Gemeindeversammlung, die neue Zonen über die ehemalige Sondermülldeponie legt. Die Vorbereitung beschäftigt den Gemeinderat bereits seit fünf Jahren.

Für Kölliken ist dies mehr als ein formeller Beschluss. Das Areal offiziell wieder der Natur zurückzugeben, ist Teil der Verarbeitung des «Traumas SMDK», entstanden durch das Versprechen, die Behälter des Giftmülls im Boden seien dicht. Wenige Jahre später stellte sich heraus, dass sie das nicht waren und die chemischen Abfälle in den Kölliker Boden sickerten.

Wie die SMDK-Geschäftsleiter Bruno Covelli und Benjamin Müller bekannt gaben, wurde mit Umweltorganisationen im Rahmen des Einwendeverfahrens eine Vereinbarung unterzeichnet. Erstens soll auf der geplanten Landwirtschaftszone Bio-Anbau betrieben werden. Zweitens wird das Amphibienlaichgebiet gerettet, indem die nötige Wasserversorgung gewährleistet wird.

Deponie-Amphibien sind gerettet | Der Landanzeiger
Sie stellten den endgültigen Zonenplan für die ehemalige Sondermülldeponie vor (von links): Gemeindeammann Mario Schegner, Benjamin Müller und Bruno Covelli (beide Geschäftsleiter Konsortium SMDK).

Zähe Verhandlungspartner
Damit haben die Naturschutzorganisationen einen grossen Sieg errungen. Denn Details wie Bio-Landwirtschaft oder die Wasserversorgung für das Amphibienlaichgebiet im Osten des Areals werden nicht mittels Zonenplanung geregelt. Als bei der öffentlichen Auflage im Frühling 2021 entsprechende Einwendungen kamen, wurden die Einwendenden darauf aufmerksam gemacht, dass solche Anträge erst im Hinblick auf das definitive Baugesuch zur Endgestaltung gemacht werden können.

Offensichtlich gaben sich die Naturschützer damit nicht zufrieden und verhandelten hart, bis sie eine vertragliche Zusicherung separat zur Teiländerung der Nutzungsplanung bekamen. Theoretisch dürften die Organisationen gegen den Beschluss der Gmeind Beschwerde einlegen. Das möchte man unbedingt vermeiden.

Die Zeit drängt
Der Hang rutscht pro Jahr einen Zentimeter ab und wird mit zunehmender Aufschüttung stabilisiert. Doch der nächste grosse Schritt des Aufschüttens kann erst gemacht werden, wenn die Zonen abgesegnet und in Stein gemeisselt sind. Deshalb herrscht eine gewisse Nervosität bei SMDK-Konsortium und Gemeinderat.

Pro Natura Aargau wollte ursprünglich, dass das ganze Areal einer «Zone für nachhaltige Landwirtschaft und Naturerlebnis» zugewiesen wird, wie sie den Medien bei der Eingabe ihrer Einwendungen mitgeteilt hatte. Die geplante Zonierung ergebe keinen Einklang von Naturschutz und Landwirtschaft und bedrohe zudem das Amphibiengebiet von nationaler Bedeutung im Nordosten des Geländes, so die Erklärung. Nach der Auffüllung, die aktuell noch im Gang ist, wird sichergestellt, dass die Wasserversorgung für das Biotop sichergestellt wird.

Die eigentliche Zonenplanung kommt praktisch unverändert an die Gmeind, so, wie sie im Mitwirkungsverfahren aufgelegen ist: Im oberen Teil entsteht eine 5,6 Hektaren grosse Landwirtschaftszone, davon sind 3,3 Hektaren Fruchtfolgeflächen. Die Fläche unterhalb bis zur Hauptstrasse (1,6 Hektaren) wird zur Magerwiese. Hinzu kommt das 1,5 Hektaren grosse Naturschutzgebiet (Laichgebiet) im Osten und eine Waldfläche dazwischen.

Mit dem Ende sämtlicher Arbeiten rechnet man bis Ende 2028. Dann möchte das Konsortium (die Kantone Aargau und Zürich, die Stadt Zürich und die Basler Chemische Industrie) sich auflösen und das Grundstück verkaufen. Dies zu einem «symbolischen Preis», wie Benjamin Müller sagte. Ein gern gesehener Käufer wäre etwa der Kanton Aargau.

Die Cafeteria, eine Begegnungsstätte für alle

Die Cafeteria, eine Begegnungsstätte für alle | Der Landanzeiger

Jedermann (und jedefrau) ist herzlich eingeladen, mit der Familie oder mit Freunden vorbeizukommen und es sich beim Plaudern, Jassen, einem Gläschen Wein und einem «gluschtigen» Menü gut gehen zu lassen. Die Gäste verweilen auch sehr gerne in der Gartenwirtschaft. Mit den steigenden Temperaturen ist es zurzeit herrlich, geschützt vor Zugluft draussen zu sitzen und die warme Frühlingssonne zu geniessen. Falls es doch zu heiss werden sollte, sorgen die Storen für angenehmen Schatten. Und bei Regen ist man vor Nässe geschützt.

Auch für Anlässe bestens geeignet
Die Cafeteria bietet ein abwechslungsreiches, umfangreiches und saisonal ausgerichtetes Speiseangebot zu günstigen Preisen mit schnellem, freundlichem und kompetentem Service in einladendem Ambiente. Es gibt ein täglich wechselndes Tagesmenü, ausserdem den Wochenhit und ein Vegi-Menü sowie verschiedene Salate vom Buffet. Der wöchentliche Menü-Plan wird jeweils auf der Homepage des Alterszentrums veröffentlicht. Es ist ratsam sich einen Platz fürs Mittagessen zu reservieren. Wer nicht persönlich in der Sunnmatte vorbeigehen kann, dem sei der Mahlzeiten-Lieferdienst empfohlen. Dabei kann man sich das Essen in der Box bequem nach Hause bringen lassen. Bei Zimmertemperatur bleibt die Mahlzeit rund 90 Minuten lang dampfend heiss. Sehr beliebt ist auch der Znüni-Hit. Dabei gibt es ein Sandwich oder zwei Wienerli mit Brot sowie ein Getränk für nur sechs Franken. Für Geburtstagsfeiern, Klassentreffen oder Vereinsanlässe (bis zu etwa 30 Personen) eignet sich die Sunnmatte ebenfalls bestens. Tagsüber kann man den Mehrzweckraum reservieren, abends wird man in der fürs Publikum geschlossenen Cafeteria bewirtet.

Die Cafeteria, eine Begegnungsstätte für alle | Der Landanzeiger
Schöne Aufmachung: Das Kaffee- und Tee-Trinken wird förmlich zelebriert. So schmeckt das feine Getränk gleich doppelt so gut.

«Muntermacher» oder «Tatendrang»?
Tee-Liebhabern sei der Besuch im «Café-Restaurant Sunnmatte» wärmstens empfohlen. Bereits das Studium der neuen, schön gestalteten Tee-Karte ist ein Genuss. Die Teesorten aus dem Hause «Twinings» haben originelle Namen wie zum Beispiel «Muntermacher» (Guarana, Zitronengras, Rosmarin) oder «Tatendrang» (Hibiskus, Zitronengras, Rosmarin und Süssholz) und laden dazu ein, sich auf Entdeckungsreise zu begeben. Geschmackliche Höhenflüge sind garantiert! Auch die neue Kaffeemarke «Inflagranti» wird die Liebhaber von herzhaft-kräftigem Kaffee und Espresso begeistern. In der Cafeteria der Sunnmatte gibt es auch alkoholische Getränke wie Bier und Wein. Bald soll eine kleine, feine Weinkarte entstehen, die auch Prosecco enthalten wird.

Die Glace-Karte ist ebenfalls neu gestaltet worden und bietet eine grosse Auswahl an feinen Coupes und Gelati. Speziell erwähnt sei hier der Coupe Sunnmatte: Vanille-, Pistache- und Bananen-Rahmglace werden mit Bananen- und Kiwi-Stücken sowie Rahm dekoriert. Ein Genuss! Bei den Desserts setzt man auch auf saisonale Spezialitäten. Bald werden Schweizer Erdbeeren die Dessert-Karte bereichern, im Herbst und Winter gehören natürlich Vermicelles in verschiedenen Variationen zum Angebot. Dabei freuen sich die Gäste immer wieder über die erstaunlich moderaten Preise für alle Speisen und Getränke.


Öffnungszeiten

Montag – Samstag: 8.30–17.00 Uhr
Sonntag: 11.00–17.00 Uhr
Wöchentlicher Menü-Plan: www.sunnmatte.ch
Tischreservationen unter: Telefon 062 737 49 08


Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage

Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage | Der Landanzeiger

Es sind lebhafte Tage für Pascal Henchoz, den Betriebsleiter des Kölliker Schwimmbades. Am Samstag, 14. Mai, wird in die neue Saison gestartet. Bis dann gilt es noch allerhand zu erledigen. «Es ist eine sehr interessante, aber auch intensive Zeit», bestätigt Henchoz. «Die Neuerungen und Umbauten sind teilweise schon abgeschlossen und andernorts sind wir noch mittendrin. In den letzten Jahren sind immer wieder grössere Summen investiert worden, so auch dieses Jahr. Die Kölliker haben ihre Badi gern und sind stolz darauf. Das darf man auch sein, denn es ist eine sehr schöne Anlage. An Spitzentagen zählen wir bis 2200 Tagesgäste.»

«Das neue Herzstück»
Bei einem Rundgang zeigt Henchoz die Neuerungen. «Die Rutschbahn wird das neue Herzstück und die Attraktion unseres Schwimmbades werden. Mit den zwei Grüntönen ist sie auch ein Blickfang.» Die Linienführung der 27,5 Meter langen Rutsche sei praktisch gleich geblieben, erläutert der Badmeister. «Es ist keine Speed-Rutsche, sie soll in erster Linie eine Kinderattraktion sein. Auch kleine Kinder, die schon etwas mutiger sind, dürfen sie alleine benützen. Natürlich können auch Papi und Mami mitgehen, die Rutschbahn ist für alle da.» Auf ein Ampelsystem habe man bewusst verzichtet. «Die meisten Leute wissen, wie man sich auf einer Rutschbahn verhalten sollte. Die entsprechenden Regeln stehen auf einer Tafel, wir überwachen den Badebetrieb und haben daher auch ein Auge auf das Geschehen bei der Rutsche.» Zudem sei die Rutschbahn sehr übersichtlich. «Wenn man oben am Start steht, sieht man, ob sich unten noch jemand im Auslauf befindet.»

Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage | Der Landanzeiger
Betriebsleiter Pascal Henchoz arbeitet seit 2018 im Kölliker Schwimmbad.

Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage | Der Landanzeiger
Der neue Spielplatz ist sehr gross und umfasst auch grosszügige Liegewiesen rund um das Kinderbecken.
Badi Kölliken: Coole Attraktionen für heisse Tage | Der Landanzeiger
Schon über 90 Jahre alt: Die Kölliker Badi wurde 1931 eröffent und ist seither ein beliebter Treffpunkt von Jung und Alt.

Spielplatz viel übersichtlicher
Der Kinderspielplatz wurde komplett neu gebaut. Henchoz: «Der alte Spielplatz hatte diverse Schwachstellen und erfüllte die Sicherheitsnormen nicht mehr. Es gibt nun einen neuen Fallschutz, eine Vogelnestwippe, ein Spinnenkletternetz, einen Sandkasten mit 14 Tonnen Sand, zwei Federwippen und den Fuchsteller. Der gesamte Bereich ist sehr gross und umfasst auch grosszügige Liegewiesen. Der neue Spielplatz ist ganz klar eine Verbesserung für die Kinder, aber auch für die Eltern, weil er nun viel übersichtlicher ist.»

Der Garderobenbereich ist momentan noch das kleine «Sorgenkind» des Badmeisters. «Wir hoffen dass er rechtzeitig fertig wird. Zwar haben wir alles ausreichend früh bestellt, aber das weltweite Problem des Bestandteil- und Materialmangels spüren wir auch hier.» Dramatisch sei die Situation aber nicht. «Im schlimmsten Fall wird halt ein Teil der Garderobe noch im ursprünglichen Zustand sein. Dann montieren wir dort die neuen Trennwände erst nach der Saison.» Keine Lieferprobleme gibt es bei der Neubestuhlung des Restaurants: «Die Stühle werden bald geliefert. Zusätzliche Plätze haben wir nicht geschaffen, der Restaurantbereich ist genügend gross.»

Viel Vorfreude
Henchoz arbeitet seit 2018 in der Kölliker Badi, vorher war er mehrere Jahre in Bad Zurzach tätig. Er mag seinen Job sehr, sagt Henchoz: «Ich bin draussen, darf an einem sehr schönen Platz arbeiten und habe viel Kontakt mit Menschen. Zudem ist meine Arbeit sehr vielfältig.» Henchoz’ Team besteht aus etwa 13 bis 15 Personen (Gesamtbesetzung), wobei nie alle gleichzeitig im Einsatz sind, weil das natürlich vom Wetter abhängig ist. «Wir alle freuen uns auf die neue Saison und hoffen auf einen tollen Sommer mit vielen begeisterten Gästen.»


Badi-Eröffnungen 2022

Buchs-Suhr-Gränichen: 30. April
Aarau: 1. Mai
Schöftland: 1. Mai
Küttigen: 7. Mai
Biberstein: 8. Mai
Bottenwil: 14. Mai
Kölliken: 14. Mai
Schmiedrued-Walde: 14. Mai


Hochuli startet Kiesabbau «Schürlifeld»

Hochuli startet Kiesabbau «Schürlifeld» | Der Landanzeiger

Etwa im Mai dürfte es so weit sein, schätzt Firmeninhaberin Monika Hochuli. Dann wird im «Schürlifeld» südlich des Golfplatzes auf der Kölliker Seite der Autobahn mit dem Kiesabbau begonnen. «Das gibt uns Ressourcen für die nächsten rund 20 Jahre», erklärt Andres Bertschi, Leiter Produktion der Hochuli AG. Das «Schürlifeld» befindet sich gleich neben der «Hardmatte», wo seit 2007 in zwölf Etappen Kies abgebaut wurde. Aktuell werden die letzten LKW damit beladen.

Klare Vorschriften
Die «Hardmatte» wird noch längere Zeit mit sauberem Aushub fachgerecht aufgefüllt. «Da gibt es klare Vorschriften», erklärt Monika Hochuli. Den Erdschichten muss Sorge getragen werden. Nicht nur beim Abbau, sondern auch beim Wiederauffüllen. Es gelten strenge Auflagen. Die Kiesschicht durfte höchstens bis auf drei Meter zum darunter liegenden Grundwassersee mit grosser Vorsicht abgetragen werden. Dies wird regelmässig vom Kanton und von Spezialisten gemessen und kontrolliert. «Wieder aufgefüllt wird mit kontrolliertem Aushubmaterial aus der Region», erklärt Tobias Bertschi, der Leiter der Kiesaufbereitung bei der Hochuli AG. Dies entspricht der Firmenphilosophie der kurzen Wege.

Grosse Sorgfalt
Damit der Boden nach der Wiederauffüllung der Landwirtschaft übergeben werden kann, muss der «Unterboden», also die Schicht zwischen Humus und dem früheren Kies, die als wichtiger Wasserspeicher für das Regenwasser gilt, sehr sorgfältig und fachgerecht behandelt werden. «Bei Regen wird nicht gebaggert, sonst würden wir diese Schicht zu sehr verdichten und das Land würde der Landwirtschaft weniger Ertrag bringen», erklärt Produktionsleiter Andres Bertschi. Die Auffüllarbeiten an den verschiedenen Schichten lassen sich derzeit bei der «Hardmatte» gut beobachten. Ist alles aufgefüllt, säht die Hochuli AG als Erstes Luzerne. «Diese Pflanze lockert den Unterboden zusätzlich und sorgt dafür, dass die Landwirte danach ertragreiche Böden haben», sagt Bertschi, der darauf hinweist, dass im «Schürlifeld» 20 Prozent ökologische Ausgleichsflächen geschaffen werden für die Zeit des Kiesabbaus.

Hochuli startet Kiesabbau «Schürlifeld» | Der Landanzeiger
Grund zur Freude für Chauffeur Roger Schenk: der neue Silokipper der Hochuli AG, im Vordergrund Inhaberin Monika Hochuli, Tobias Bertschi und Andres Bertschi.

Neuer Silokipper
Der neuste «Mitarbeiter» der Hochuli AG hat vier Achsen, wiegt ein paar Tonnen, kostete eine Stange Geld und ist ein Silokipper. «Er liefert Kies, hat die neue Euro-6-E-Norm und ist besonders leise, was auf Baustellen vor allem die Nachbarschaft freut», erklärt Andres Bertschi. Der neue LKW ersetzt seinen Vorgänger, ist einer von aktuell 18 LKW bei der Hochuli AG und sollte etwa zwölf Jahre im Einsatz sein. Chauffeur Roger Schenk hatte beim Fototermin jedenfalls nicht viel Zeit, der nächste Auftrag drängte ihn zum Aufbruch.

Infokampagne geplant
Wenn es voraussichtlich im Mai beim «Schürlifeld» losgeht mit dem Kiesabbau, wird die Hochuli AG eine Kampagne starten, um die Bevölkerung und interessierte Parteien zu informieren. Ein Kiesabbau ist ein Eingriff in die Natur. Was der Hochuli AG bei dieser Gelegenheit wichtig sein wird zu vermitteln, ist ihre Sorgfalt und ihr respektvoller Umgang mit dem wertvollen Kulturgut Boden.

Die Camping Generation GmbH beglückt ein jedes Camper-Herz

Die Camping Generation GmbH beglückt ein jedes Camper-Herz | Der Landanzeiger

Camping boomt stärker denn je. Viele jüngere Menschen und Neueinsteiger interessieren sich für Urlaub mit dem Wohnmobil. Noch nie war die Nachfrage nach Campern und Wohnwagen so gross wie momentan. Deshalb ist es gut, wenn man einen Fachmann in der Nähe hat. Die Camping Generation GmbH in Kölliken von Bettina und Mischa Bysäth steht allen Campingfreunden und denen, die es noch werden wollen, helfend zur Seite. Das achtköpfige Team ist bestens ausgebildet und kompetent in Sachen Verkauf, Vermietung, Werkstattarbeiten und Campingshop.

Neueinsteigern empfiehlt das Team der Camping Generation GmbH «nicht zu gross einzusteigen und erst mal einen Camper oder Wohnwagen zu mieten». In Kölliken stehen zwölf verschiedene Fahrzeuge verschiedenster Top-Marken und Grössen zur Miete bereit. «Bei uns im Mietpreis inklusive ist die komplette Ausrüstung mit Kochund Essgeschirr, Nespresso-Kaffeemaschine, Grill, Gas, WC-Chemie, Markise, Fahrradträger, Campingtisch und Stühlen, Vorzeltteppich, Auffahrkeilen, Kabelrolle, Adapter, Warntafel, Vollkasko und Assistance-Versicherung», sagt Mischa Bysäth. Dazu kommen 1750 km pro 7-Tage-Miete, ab drei Wochen Mietdauer ist die Kilometeranzahl unbegrenzt.

Die Camping Generation GmbH beglückt ein jedes Camper-Herz | Der Landanzeiger
Die Inhaber der Camping Generation GmbH (von links): Bettina, Maila, Mia und Mischa Bysäth.

Mehr als 10 Jahre lang führten Bettina und Mischa Bysäth sehr erfolgreich ihre Autogarage in Zofingen. In den letzten Jahren gaben sie ihrer Begeisterung für Camping und für smarte Camper immer mehr Raum. Es schlichen sich zunehmend Wohnmobile auf ihren Platz und aus dem Autohandel wurde ein Wohnmobilhandel. Nach und nach bauten sie die Vermietung von kompakten Campern auf. Aus einem Mietfahrzeug wurde eine Mietflotte, die verschiedene Raumkonzepte und Grössen bietet.

«Für die Region Zofingen, Aarau und Olten, aber auch überregional sind wir Ihr Ansprechpartner im Bereich Vermietung und Verkauf. Zeitgleich haben wir unseren Camping-Shop mit einem riesigen Sortiment eröffnet», sagt Mischa Bysäth.

Mitte 2019 ist das Paar an einem Punkt angekommen, an dem es sich in der Auto-Garage Bysäth alles nur noch um Camping und Wohnmobile drehte. Der Firmenauftritt wurde überarbeitet, der Standort gewechselt. «Unsere Leidenschaft fürs Camping und die Freude, diese mit anderen zu teilen, sollten sich in unserem neuen Namen und dem Logo widerspiegeln», sagt Bettina Bysäth. «Der Begriff ‹Camping Generation› steht für das, was wir sind – deshalb wurde aus der Auto-Garage Bysäth die Camping Generation GmbH.» Dass das Paar eine gelebte Begeisterung für Wohnmobile, ein grosses Fachwissen hat und die persönliche Beratung liebt, stellte es zusammen mit dem Team und vielen Helfern an der sehr gut besuchten Frühlingsausstellung unter Beweis. Die Camping Generation GmbH beglückt jedes Camper-Herz.

Die Camping Generation GmbH beglückt ein jedes Camper-Herz | Der Landanzeiger
Im Campingshop und in der Ausstellung finden Interessierte alles, was fürs Camping nötig ist und was Camping so richtig gut macht.

Dass das Paar eine gelebte Begeisterung für Wohnmobile, ein grosses Fachwissen hat und die persönliche Beratung liebt, stellte es zusammen mit dem Team und vielen Helfern an der sehr gut besuchten Frühlingsausstellung unter Beweis. Die Camping Generation GmbH beglückt jedes Camper-Herz.

Camping Generation GmbH

Bettina und Mischa Bysäth
Industriering 1000
5742 Kölliken
Telefon 062 751 82 06, 079 647 00 00
info@camping-generation.ch
www.camping-generation.ch

Heimatschutz will «Ziegelei» retten

Heimatschutz will «Ziegelei» retten | Der Landanzeiger

Im Januar hatte der Kölliker Gemeinderat der Sondermülldeponie Kölliken (SMDK) die Bewilligung erteilt, die alte Ziegelei in Kölliken abzureissen. Zuvor hat die Gemeinde die Einwendungen gegen den Abriss, eingereicht vom Aargauischen Heimatschutz und einer Privatperson aus Kölliken, abgelehnt. Kurz vor Ablauf der Beschwerdefrist des Abrissentscheids legt der Aargauische Heimatschutz Beschwerde ein.

Im von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Gutachten heisst es, «ein Abbruch würde eine einmalige kulturhistorische und industriegeschichtliche Substanz zerstören». Der Heimatschutz verlangt deshalb von der SMDK, der Grundeigentümerin, ein Konzept zur Erhaltung und Neunutzung des Ofenhauses. Es dürfe kein Abbruch auf Vorrat geben, zumal ja nicht klar sei, was danach mit dem Gelände passiere, heisst es von Seite des Heimatschutzes. Weiter kritisiert er, dass es rund um den Abrissentscheid des Gemeinderats zu viele Ungereimtheiten gebe. Der Heimatschutz versteht nicht, dass alle beteiligten Parteien das Ofenhaus als schutzwürdig erachten, es nun aber doch abgerissen werden soll.

Die Beschwerdeinstanz ist der Aargauer Regierungsrat, der als Miteigentümer der SMDK, vom Heimatschutz als befangen taxiert wird. Die Beschwerdeführer hoffen, dass der Kanton in den Ausstand tritt und sich das Verwaltungsgericht dem Fall annimmt. Dieses soll das Abbruchvorhaben sistieren und die alte Ziegelei unter Schutz stellen. Fortsetzung folgt.

Bei ihm stehen sogar Wanderwegweiser im Garten

Bei ihm stehen sogar Wanderwegweiser im Garten | Der Landanzeiger

Der SAC Zofingen hat wieder einen Präsidenten. Walter Bertschi (66) übernimmt das Amt per sofort und folgt auf Beat Weber, der Anfang August des letzten Jahres auf einer Bergtour tödlich verunglückte. Der neue Präsident ist seit 37 Jahren Mitglied des SAC Zofingen und langjähriger Tourenleiter.

Der Schock sass tief bei den Mitgliedern des SAC Zofingen, als sie im letzten August ihren Präsidenten Beat Weber verloren. Der erfahrene Bergsteiger verunfallte beim Abstieg einer Tour tödlich. «Sein Tod hat mich sehr getroffen und lange beschäftigt, zumal wir viel gemeinsam in den Bergen waren», sagt Walter Bertschi, der seit 37 Jahren der Zofinger Sektion angehört und nun Webers Nachfolger antritt.

Weil aus dem bestehenden Vorstand niemand das Präsidentenamt übernehmen wollte, musste ein neuer Präsident gesucht werden. Schnell kam der Name von Walter Bertschi ins Spiel. Zum einen ist er seit mehreren Jahrzehnten im Verein, ist erfahrener und geschätzter Tourenleiter und arbeitete auch schon im Vorstand mit. «Gesucht habe ich dieses Amt nicht», sagt Walter Bertschi, «doch ich freue mich darauf, auch wenn ich Respekt davor habe.»

100 Touren im Angebot
Zwar ist die SAC Sektion Zofingen mit rund 800 Mitgliedern eher eine kleine Sektion, doch die rund 100 Touren pro Jahr, die Kletterwand, die Nachwuchsabteilung und die beiden vereinseigenen Hütten geben genug zu tun. «Es kommt mir sicher entgegen, dass ich nun pensioniert bin und so mehr Zeit habe», sagt Walter Bertschi, der auch von seiner Frau Yvonne im neuen Amt unterstützt wird. Mit ihr ist er seit 40 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder. Mit ihnen verbringt das Ehepaar viel Zeit.

Natürlich hat er eine Vorstellung, wie «sein» SAC Zofingen künftig funktionieren soll. Doch zuerst will er richtig ankommen und die bestehenden Strukturen stärken. «Der Nachwuchs liegt mir sehr am Herzen», sagt Walter Bertschi. Diesen möchte er noch länger bei der Stange halten und dafür sorgen, dass sich die Jungen später auch zu Tourenleitern ausbilden lassen. Davon hat der Verein nämlich stets zu wenig. Persönlich bevorzugt der neue Präsident Skitouren. «Es macht mir am meisten Spass mit den Skiern hochzulaufen und dann runterzufahren.» Bertschi ist aber auch viel auf Sommertouren anzutreffen. «Die Berge sind meine Welt», sagt er.

Walter Bertschi ist kein Draufgänger. Er weiss aus eigener Erfahrung, dass auch so noch genug Gefahren lauern. «Man muss es nicht herausfordern.» Bertschi selbst ist auch schon in eine Gletscherspalte gestürzt und hat einen Lawinenniedergang aus nächster Nähe erlebt. «Wir sind keine Rekordjäger, sondern Geniesser», stellt er klar.

2024 ein grosses Jubiläum
Letzte Woche wurde seine Wahl als neuer Präsident von den SAC-Zofingen-Mitgliedern mit sehr grossem Mehr bestätigt. Am vergangenen Montag hat er bereits seine erste Vorstandssitzung geleitet. Auch wenn in der Sektion zurzeit alles gut läuft, geht dem neuen Präsidenten die Arbeit nicht so schnell aus. 2024 steht nämlich ein grosses Jubiläum an. Der SAC Zofingen feiert dann sein 150-jähriges Bestehen.


Die SAC-Sektion Zofingen

Die SAC-Sektion Zofingen wurde 1874 gegründet. Der Verein hat heute über 800 Mitglieder, inkl. Jugendorganisation (JO). Mit der Lauteraarhütte (BE) und der Vermigelhütte (UR) betreibt die Sektion auch zwei eigene SAC-Hütten und in der Mehrzweckhalle Zofingen eine eigene Kletterwand. Die SAC-Mitglieder profitieren von einem Angebot von rund 100 Touren pro Jahr: Ski- und Schneeschuhtouren, Wandern, Bergwandern, Hochalpine Touren, Klettern, Biken und Ausbildungskurse. Die Mittwoch-Wandergruppe, bestehend aus pensionierten Mitgliedern, unternimmt jeden Mittwoch eine kleine Wanderung.

www.sac-zofingen.ch


Kölliken vergibt «sicheren Sieg»

Kölliken vergibt «sicheren Sieg» | Der Landanzeiger

Die Zufiker Luftgewehrschützen feierten in der Aarauer Kasernenhalle einen historischen Erfolg. Erstmals nach 20 Jahren fanden die Sportschützen Wettingen-Würenlos einen Bezwinger. Die vier Ostaargauerinnen erwischten einen rabenschwarzen Tag und blieben weit hinter ihrem Leistungsvermögen zurück. Angeführt vom ehrgeizig kämpfenden Altinternationalen Rafael Bereuter mit dem Topresultat von 391 Zählern, setzten sich die Freiämter mit 1522:1519 Punkten durch. Besondere Freude bekundete Behindertenschütze Marcel Brumann, dem mit 382 Punkten das zweitbeste Resultat im Zufiker Quartett gelang.

Pistolenschützen Kölliken abgefangen
Im Gruppenwettkampf der Pistolenschützen schien Kölliken bis Halbzeit einem sicheren, ja ungefährdeten Sieg entgegen zu gehen. Doch der Klingnauer Schützenkönig Dieter Grossen lancierte zusammen mit Reto Gantenbein die grosse Aufholjagd. Weil bei Kölliken Altmeisterin Doris Burkhardt und Marc Fischer hinter ihren Möglichkeiten blieben, siegten doch noch die favorisierten Nordostaargauer mit 1444:1428 Punkten.

Zweimal Gold für Zufikon
Stark schossen auch die älteren Zufiker Semester mit dem Luftgewehr aufgelegt. Bei den Seniorenveteranen nahmen Andreas Christoffel (310,4), Hans Fawer (310,3) und Roland Senn (309,1) für die Freiämter Hochburg alle drei Podestplätze in Beschlag. Bei den Veteranen siegte der Tägliger Willi Gloor (307,2), der ebenfalls den Luftgewehrschützen Zufikon angehört. In der Seniorenklasse setzte sich der Ittenthaler Alexander Buttazzo mit 309,1 Punkten souverän durch. Bei den Pistolenschützen heimste der Oberentfelder Leonardo Iapello mit 280 Punkten die Goldmedaille ein. Bei den Seniorenveteranen triumphierte der Niederlenzer Werner Nyffeler gar mit 284 Zählern.

Rangliste unter www.agsv.ch

Fussballer und Turner tun Gutes

Fussballer und Turner tun Gutes | Der Landanzeiger

Die zweite Mannschaft des FC Kölliken sammelte an ihrem Weihnachtsanlass zu Gunsten des Sportvereins für Personen mit Handicap. Jan Buchser und Noah Liuzzi überbrachten das schöne Ergebnis der Kölliker Plusportlerin Michaela Gasser, welche ein Auge darauf haben wird, dass das Geld auch richtig eingesetzt wird. Auch an der Generalversammlung des Gränichen STV wurde gesammelt und die jungen Sportlerinnen und Sportler zeigten sich ebenfalls sehr grosszügig. So kam ein grosser Betrag zusammen, welcher zu Gunsten der Aargauer Meisterschaft Polysport zugutekommen soll. Diese wird nach zweimaligem Verschieben nun hoffentlich am 27. August auf den Gränicher Sportanlagen über die Bühne gehen. Martin Hunziker, PluSportler und Teil des Teams, welches am Eidg. Turnfest in Aarau den Sieg erlangen konnte, freute sich sichtlich, das dicke Couvert aus den Händen der Präsidentin des Gränichen STV, Daniela Widmer, entgegennehmen zu dürfen. PluSport Region Aarau, der Organisator der Aargauer Meisterschaft im August freut sich auch sehr über die Zusage zur tatkräftigen Unterstützung des Gränichen STV am ganz speziellen Sportanlass im Spätsommer.
PluSport Region Aarau bietet jeder Art beeinträchtigten Personen die Möglichkeit, sich in den Lektionen Polysport, Wassersport und Klettern fit zu halten, aber auch soziale Kontakte ausserhalb ihres alltäglichen Umfeldes zu pflegen. Zudem können die Angebote von PluSport Schweiz (Sportcamps, Kurse, etc.) genutzt werden und am normalerweise jahrlich staffindenden Schweizerischen PluSporttag in Magglingen treffen sich die Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Schweiz zum gemeinsamen Wettkampf, Spass und Plausch.

Fussballer und Turner tun Gutes | Der Landanzeiger
Daniela Widmer, Präsidentin des STV Gränichen überreicht PluSportler Martin Hunziker die Spende zu Gunsten der Aargauer Meisterschaft Polysport in Gränichen.