In die Arztpraxis statt ins Spital

Die Hausarztpraxis Dr. Christian Fahe im Gemeindehaus Muhen hat ihre Dienstleistung um vier Dialyseplätze erweitert | Der Landanzeiger

Dialysepatienten müssen alle zwei bis drei Tage an einer Maschine ihr Blut reinigen lassen. Viele richten sich zu Hause dafür ein, andere sind auf öffentliche Angebote angewiesen. Seit Anfang Mai gibt es in der Hausarztpraxis von Dr. Christian Fahe in Muhen diese Möglichkeit, als Alternative zum Spitalbesuch.

Die Hausarztpraxis Dr. Christian Fahe in Muhen hat ihre Dienstleistung um vier Dialyseplätze erweitert. Ein Angebot, das es in Arztpraxen der Region so noch nicht gibt. «Wir haben aber festgestellt, dass es einen grossen Bedarf an solchen Stationen gibt», sagt Christian Fahe und führt durch die Praxis-Räumlichkeiten.

«Wir haben die Räume mit komfortablen Liegen ausgestattet sowie mit Pflanzen und Bildern gemütlich eingerichtet. Es gibt auch die Möglichkeit, Filme zu schauen oder Musik zu hören», sagt der 41-Jährige. Auf Wunsch werde sogar ein kleiner Imbiss angeboten.

Weiterbildung zum Nephrologen
Das Angebot richtet sich an Menschen im Suhren- und Wynental, die sich einerseits den weiten Weg ins Kantonsspital Aarau ersparen wollen, anderseits eine gemütliche Atmosphäre dem sterilen Spital vorziehen sowie an Leute, die Ferien in der Region verbringen.

Christian Fahe hat die Arztpraxis im 2. Stock des Müheler Gemeindehauses vor drei Jahren übernommen und ist als Allgemeinarzt tätig. Er verfügt aber auch über eine Weiterbildung zum Nephrologen, also Nierenspezialist. Dass er viel Zeit und Geld in eine Einrichtung für Dialysepatienten investiert, hat auch mit seinem persönlichen Umfeld zu tun. «Mein Vater war über viele Jahre Nierenpatient und ich versuchte, ihm mit meiner Ausbildung zu helfen. Leider verstarb er im letzten Jahr während seiner ersten Dialysesitzung in Kamerun », erinnert sich der Arzt. «Das war der Moment als ich mir sagte, dass ich meine spezielle Ausbildung nutzen und zur Verfügung stellen muss.» Die Kontakte zu Lieferanten hätten schon bestanden, so habe das eine zum anderen geführt.

Christian Fahe praktiziert seinen Beruf mit viel Leidenschaft und Freude.Um die Dialyse-Stationen einzurichten brauchte es einiges an Aufwand. Wasserleitungen mussten gezogen und natürlich die Geräte angeschafft werden. Zwei Räume wurden dafür umgebaut und das entsprechende Personal geschult.

Angebot auch für Patienten anderer Hausärzte
Seit dem 1. Mai ist das Dialyseangebot nun in Betrieb. «Es können sich ausdrücklich auch Menschen anmelden, die zu einem anderen Hausarzt gehen», unterstreicht der Arzt, der hofft, die Gemeinde Muhen und die Region mit seinem Angebot um ein attraktives Angebot zu bereichern.

Praxis Fahe AG

Schulstrasse 1
5037 Muhen

Tel.: 062 723 66 56
E-Mail: christian.fahe@hin.ch
www.praxisfahe.ch

Baureportage Schulhaus Muhen

Das neue Schulhaus Muhen | Der Landanzeiger

Vorbei ist die Zeit, wo die Schule Muhen vor allem eine grosse Baustelle war. Das neue Schulhaus, die Doppelturnhalle und der neue Doppelkindergarten sind fertig. Für 23 Millionen Franken entstanden sie in zweieinhalbjähriger Bauzeit. Wegen der Corona- Krise kann das grosse, viertägige Einweihungsfest im Juni jedoch nicht stattfinden.

Als das Sieger-Projekt der Stoos Architekten AG aus Brugg mit dem Namen «Mamma Mmmuh!» vor drei Jahren der Bevölkerung vorgestellt wurde, bezeichnete es Gemeindeammann Andreas Urech als «Jahrhundertbauwerk». Der Spatenstich zu den Ersatzneubauten der Schule Muhen erfolgte im August 2017. Da waren das 70-jährige Primarschulhaus und die alte Turnhalle bereits abgerissen. In zweieinhalbjähriger Bauzeit entstanden zwei neue Gebäude: ein neuer Doppelkindergarten und ein grösserer Schulkomplex mit einer Doppelturnhalle unten und darüber den Schulräumen.

«Mamma Mmmuh!»: Visualisierung der Stoos Architekten AG aus Brugg | Der Landanzeiger
«Mamma Mmmuh!»: Visualisierung der Stoos Architekten AG aus Brugg aus dem Jahre 2016
Das fertige Schulhaus mit Schulhausplatz in echt | Der Landanzeiger
Das fertige Schulhaus mit Schulhausplatz in echt

Ursprünglich sollten die Ersatzneubauten im Juli 2019 eröffnet werden. «Dass dieses Wunschdatum nicht erreichbar sein wird, wussten wir schon seit Vorliegen des Bauprojekts», erklärt Andreas Urech, «schlussendlich betrug die Verzögerung gegenüber dem geplanten Termin von Ende Dezember 2019 rund zwei Monate, was unter dem Strich betrachtet nicht so schlecht ist.» Seit Ende Februar dieses Jahres sind sämtliche Gebäude möbliert und betriebsbereit. Ende März fand unter den Vorschriften der Corona-Pandemie der Umzug des Schulmaterials der Lehrer statt.

Letzte Bauarbeiten laufen
«Zur Zeit wird noch an der Zufahrt in das Schulareal ab der Schulstrasse und beim Allwetterplatz zwischen Neubau und dem Schulhaus Gibel (alte Bezeichnung ‹Nord›) gearbeitet. Nach Fertigstellung der Fundationsschicht des Allwetterplatzes werden Ende Juli noch die Kunststoffbeläge der Laufbahn und des Allwetterplatzes eingebracht», erklärt Muhens Bauverwalter Heinz Hauptlin.

Gemeindeammann rechnet mit einer «finanziellen Punktlandung»
Werden die Baukosten durch die Bauverzögerung und Projektänderungen die budgetierten 23 Millionen Franken überschreiten? Dazu sagt Andreas Urech: «Aktuell sieht es ziemlich nach einer Punktlandung aus. Natürlich liegen noch nicht alle Endrechnungen vor. Aber man darf davon ausgehen, dass die 23 Millionen reichen, auch unter Berücksichtigung der zusätzlichen Investitionen wie zum Beispiel der neuen Photovoltaikanlage sowie der kompletten Neuanschaffung des Mobiliars für die Doppelturnhalle.»

Impressionen aus der Bauzeit der Schule Muhen

→ Bilder anklicken für grössere Ansicht

Schulstart am 11. Mai
Ursprünglich war geplant, den Schulbetrieb nach den Frühlingsferien zu starten. An dieser letzten kleinen Verzögerung ist das Coronavirus schuld. Nun erfolgt der erste Schultag im neuen Schulhaus am Montag, 11. Mai, zeitgleich mit dem Ende des Lockdown des Bundes. «Leider nicht mit einem würdigen Dorffest», wie Gemeindeammann Andreas Urech bedauert, «aber gerade in diesen Tagen ist das ein schönes Zeichen, dass das Schulhaus seinem Bestimmungszweck zugeführt werden kann.»

Kein Fest, oder doch?
«Es wird bestimmt noch ein Fest geben für die Bevölkerung », verspricht Andreas Urech. Wann genau, und in welchem Rahmen, darüber wird das OK des Dorffestes Anfangs Juni beraten.

Texte: KF | Bilder: Raphael Nadler, Kaspar Flückiger

Kaspar Flückiger, Redaktor | Der Landanzeiger
«Gedanken»

Kaspar Flückiger hat sich die neue Schule angesehen

Landanzeiger-Redaktor Kaspar Flückiger hat sich am vergangenen Sonntag die neue Schule in Muhen vor Ort angesehen und sich seine Gedanken dazu gemacht.

Lesen Sie hier seine Kolumne dazu …

Neues Schulensemble bildet ein Gegenüber zur Kirche

Bericht des Architekten: Stoos Architekten AG, Brugg

Städtebau und Architektur
Die Gliederung und räumliche Strukturierung der Schulanlage Muhen geschieht mit der präzisen Setzung von zwei Ersatzneubauten. In der gesamtheitlichen Betrachtung der gewachsenen Strukturen versucht das Projekt vorhandene räumliche und landschaftliche Qualitäten klarer zur Geltung zu bringen und kräftiger erlebbar zu machen. Präzise Kiesflächen mit Linden und Baumreihen strukturieren die gebildeten Freiräume und setzen innerhalb der Gesamtanlage räumliche Akzente in Bezug zu den bestehenden und den neuen Bauten.

Die neuen Räumlichkeiten der Primarschule sind auf der Doppelturn-/Mehrzweckhalle angeordnet. Die Setzung des kompakten, zweigeschossigen Baukörpers mit seiner Längsseite entlang des westlichen Randes des Bearbeitungsperimeters präzisiert einerseits den durch die Schulbauten gerahmten geschützten inneren bis an die Suhre reichenden Freiraum. Zum anderen lässt der Ersatzneubau mehr Raum zum begrenzenden Trassee der Eisenbahn und erzielt somit das Potenzial zu einer neuen Gewichtung und Wertung der Ostseite der Schulanlage.

In der nordwestlichen Ecke des Baukörpers liegt der Eingang zum Sporthallenbereich. Der in der nördlichen Erweiterung liegende, neue Allwetterplatz nimmt die Fluchten des Schulhauses Nord auf und schafft den Anschluss zum neugestalteten, gedeckten Pausenbereich der Oberstufe.

Die neue Doppelturnhalle unter den Schulräumen | Der Landanzeiger
Die neue Doppelturnhalle unter den Schulräumen

Die Zufahrt für Anlieferungen erfolgt durch einen Stich von der Schulstrasse auf das Schulareal und bei grösseren Anlässen ausserhalb der Schulzeiten kann der Platz beim Sporthallenzugang auch als temporärer Parkplatz genutzt werden.

Die Schulanlage erstreckt sich westlich entlang der Hauptstrasse und der Wynental-/ Suhrentalbahn (WSB). Die bisherige rückwärtige Haltung zur Verkehrslinie wird aufgelöst. Mit der ostseitigen Haupterschliessung der Unterstufe bzw. der im Süden liegenden Kindergartennutzungen erhält die Ostseite ein Gesicht. Fussläufig über die südöstlich gelegene Unterführung zu erreichen, bildet der eingeschossige Neubau Kindergarten zusammen mit dem bestehenden Kindergarten ein kleines unabhängiges Ensemble innerhalb des Ganzen.

Im heterogenen Umfeld orientiert sich die Architektur der neuen Gebäude an einem gefassten Charakter, wie er dem alten Schulhaus Ost zugrunde liegt. Die einfachen Baukörper zeigen in ihren Fassaden ein ruhiges, repetitives Abbild der inneren, flexiblen Struktur. Das Spiel mit horizontalen und vertikalen Elementen bestimmt ihren Ausdruck. Die Gitterstruktur der vertikalen Lüftungsflügel gliedert den hohen Öffnungsgrad. Im Schulhaus führen hori- Ein Schulzimmer im neuen Schulhaus Breite Bilder: Roger Frei, Zürich zontale Bänder in die Betonung der Eingangsbereiche. Im Kindergarten entwickeln sich diese in den Abschluss der überhohen Unterrichtsräume. Die nach aussen verschieden in Erscheinung tretenden Aufbauten mit seitlichem Lichteinfall artikulieren die innere Struktur der Lernlandschaften.

Ein Schulzimmer im neuen Schulhaus Breite | Der Landanzeiger
Ein Schulzimmer im neuen Schulhaus Breite
Die neue Schulanlage ist so angelegt, dass die Kinder im Laufe ihres Heranwachsens vom im Süden gelegenen Kindergarten Schritt für Schritt immer weiter Richtung Norden gehen, bis sie mit dem Sekundarschulhaus die oberste Altersklasse erreicht haben.
Jann Stoos, Architekt

Entlang des Bahntrassees reihen sich in verschiedenen Freiraumtiefen das Gemeindehaus, das ehrwürdige Schulhaus Ost, der Neubau des Primarschulhauses mit Sporthalle und der neue Kindergarten im Süden und bilden gemeinsam einen Freiraum. Es entsteht ein zusammenhängender Ort und das Schulensemble bildet ein Gegenüber zur Kirche.

Freiraum
Die neue Schulanlage ist so angelegt, dass die Kinder im Laufe ihres Heranwachsens vom im Süden gelegenen Kindergarten Schritt für Schritt immer weiter Richtung Norden gehen, bis sie mit dem Sekundarschulhaus die oberste Altersklasse erreicht haben. Diese Entwicklung begleiten die Freiräume, so dass die Kinder je nach ihrem Bedürfnis und ihrem Entwicklungsstand immer in ihrer nahen Umgebung auf sie abgestimmte Anregungen finden. Die Übergänge vom Angebot für den Kindergarten bis hin zur Oberstufe sind fliessend und überlappen sich, so dass den unterschiedlichen Kindercharakteren ein möglichst vielfältiges Spielund Aufenthaltsangebot zur Verfügung steht. Durch die Setzung markanter Baumkörper und -reihen, wird der Pausenraum übergeordnet zusammengefasst und das Schulhaus Ost in seiner Erscheinung gestärkt.

Während der Kindergarten in ein lichtes, zum Spiel einladendes Wäldchen eingebettet ist, zeichnen sich die Pausenräume der Primar- und Oberstufe durch flexibel nutz- und bespielbare Hartbelagsflächen aus. Die geschnittenen Linden stehen in Kiesfeldern, Sitzmöglichkeiten sowie Spiel- und Kletterelemente laden zum Spielen ein und bieten Nischen an. Zur Bahn hin übernimmt ein breiter Heckenkörper sowie das Pausendach des Schulhauses Ost, die räumliche und funktionale Abschirmung.

Der zwischen Turnhallengebäude und Sekundarschulhaus aufgespannte Allwetterplatz besteht zur Hälfte aus einem Kunststoffbelag, eingebettet in einen allen Zwecken offenstehenden Asphaltbelag. Niveauunterschiede werden akzentuiert und bieten als Sitzstufen auch Aufenthaltsqualitäten. Eine Ahornreihe entlang vom Neubau bildet den Übergang vom bebauten Areal zur offenen Sport- und Spielwiese.

Raum- und Nutzungskonzept
Grosszügige, überdachte Eingangsbereiche laden ein, das neue Primarschulhaus mit den Turnhallen zu betreten. Die Zugänge im Nordwesten und Südosten des Gebäudekörpers liegen diagonal entgegengesetzt und lassen eine betriebliche Trennung ohne Beeinträchtigung zwischen Schul- und Sportnutzungen sowie öffentlichen Anlässen zu. Multifunktional ausgebildet, schaffen die Eingangshallen räumliche Bezüge zu ihrer jeweiligen Nutzung. Das Foyer der Turnhalle ist als Galerie auf beide Hallenbereiche ausgebildet. Das Foyer der Unterstufe lädt ein zum Verweilen, Lernen, Essen und gewährt Einblick in den doppelthohen Mehrzweckraum, der auch als Bühne zu den Hallen dienen kann und vom gedeckten Pausenplatz zu überblicken und belichtet ist. Die Schulsozialarbeit und das Büro des Hauswarts liegen an der Westfassade auf die grosse Spielwiese gerichtet, neben dem von aussen zugänglichen Geräteraum.

Hell und offen präsentieren sich die Räume vor den Schulzimmern | Der Landanzeiger
Hell und offen präsentieren sich die Räume vor den Schulzimmern

Treppenanlagen
Die breiten Treppenanlagen in der Verlängerung der Eingangshallen verbinden die drei Geschosse des Gebäudes untereinander. Die unterteilbare Doppelturnhalle mit angegliederter Bühne im Untergeschoss ist von Osten und Westen her belichtet und von den angrenzenden Pausen-, Sport- und Aufenthaltsbereichen auf dem Schulgelände einsehbar. Die Grundrisskonzeption mit der Küche, sechs Garderoben, Sanitäranlagen, Lager- und Technikräumen trägt den unterschiedlichen Nutzerbedürfnissen (Schule, Vereine, Veranstaltungen) in hohem Mass Rechnung. Die Bühne erhält über ein hoch liegendes Fensterband auf der Ostseite Tageslicht und liegt direkt am Fuss der südlichen Vertikalerschliessung. So entsteht ein multifunktional nutzbarer Raum, der ausserhalb von Vereinsbelegungen oder kulturellen Anlässen insbesondere auch der Schule als erweiterter Unterrichtsraum zur Verfügung steht. Die Garderoben sind über einen Aussenzugang, der auf der Seite zum Kindergarten angeordnet ist, direkt von den Aussensportanlagen her zugänglich.

Obergeschoss
Das Obergeschoss dient als reines Schulgeschoss. Das Lehrerzimmer und der Musikraum sind zweiseitig belichtet und liegen den zwei Aufgängen direkt gegenüber. Die nach Osten oder Westen orientierten Klassenzimmer profitieren von unterschiedlichen Ausblicken und Weitsichten. Die vorgelagerten Gruppenräume sind jeweils von zwei Unterrichtsräumen und von der Lernhalle zugänglich. Sie gliedern und bilden die mittlere Raumfigur. Die Unterscheidung der Raumhöhe durch Aufbauten mit seitlich einfallenden Oberlichtern in der mittleren Raumstruktur, schafft atmosphärisch unterschiedliche Bereiche innerhalb der konzentrierten aber offen gestalteten Lernlandschaft. Es ist ein grosszügiger, möblierbarer und somit vielseitig nutzbarer Raum, der Offenheit für Bewegung und verschiedene Lehr- und Lernbedürfnisse bietet.

Der Kindergarten wurde gleich neben dem neuen Schulhaus gebaut | Der Landanzeiger
Der Kindergarten wurde gleich neben dem neuen Schulhaus gebaut

Kindergarten
Die zwei Kindergartenabteilungen erhalten ihr eigenes Haus. Innerhalb der gesamten Anlage schaffen die Nähe und der Bezug des neuen Kindergartens zum bestehenden Kindergarten eine kleine, überschaubare Umgebung für die jüngsten Nutzer. Der Zugang erfolgt von Osten über den gedeckten Eingangsbereich in den gemeinsamen durchgehenden Garderoben- und Erschliessungsraum beider Abteilungen. Die luftigen, überhohen und sehr flexibel bespielbaren Unterrichtsräume sind zweiseitig belichtet und verbunden mit einem Gruppenraum. Niedrige, als Sitzbänkchen ausgebildete Brüstungen unterstützen den Aussenraumbezug. Vom gemeinsamen, mittleren Bereich gelangt man in den durch das Ensemble gebildeten geschützten Freiraum.

Texte: Jann Stoss, Maja Stoss, Urs Daunwalder
Bilder: Stoss Architekten, Roger Frei, Zürich

→ Zur Projekt-Seite bei Stoos Architekten

Stoos Architekten AG

Baslerstrasse 40
5200 Brugg
Telefon 056 442 19 64
info@stoosarchitekten.ch
www.stoosarchitekten.ch

40 Jahre Kompetenz in der Haustechnik

Zwei smarte Jungunternehmer: Markus Müller und Aleksander Stankovski | Der Landanezeiger

Der Lebensnerv der Suter + Häfeli AG aus Muhen, damals wie heute, sind Eigenschaften wie Qualität, Service und Zuverlässigkeit. Einige glückliche Fügungen komplettieren die Firmengeschichte, des in der Region bekannten KMU.

Gegründet wurde das Unternehmen am 5. Mai 1980 aus einer Abspaltung der Ammann & Schmid AG, Aarau. Das Unternehmen gliederte damals den Bereich Sanitär in eine separate Gesellschaft aus. So entstand die Suter + Häfeli AG, mit Sitz in Aarau.

1989 übernimmt der Müheler Werner Lüscher im Zuge einer Nachfolgeregelung, die Suter + Häfeli AG. 1990 verlegt er den Firmenstandort von Aarau nach Muhen an die Tannackerstrasse 30 und erweitert in der Folge das Angebot mit den Bereichen Heizung und Lüftung. Weitsichtig leitete er 30 Jahre lang das Unternehmen. Unterstützung bekam er von seiner Frau Arlette Lüscher, die zusammen mit ihm, die administrativen Arbeiten erledigte.

2019 übernehmen die heutigen Inhaber Aleksander Stankovski und Markus Müller von Werner Lüscher, die Suter + Häfeli AG. Beide sind langjährige Mitarbeiter und mit dem Unternehmen tief verbunden. Den top ausgebildeten Jungunternehmern stehen 19 erfahrene Fachkräfte zur Seite. Sie bieten Kunden umfassende Dienstleistungen an – bei Neu- und Umbauten – in den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär.

Smart und kompetent. Aleksander Stankovski und Markus Müller leiten die Suter + Häfeli AG mit einer hohen Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartner. Sie bilden sich laufend weiter und passen sich Marktveränderungen rasch an. Kurzum: Auf die beiden kann man sich in jeder Situation verlassen.

Retroperspektive: Trotz Wirtschaftsund Finanzkrisen, trotz aktuellem Ausnahmezustand; in all den Jahren bildet das Unternehmen regelmässig Lehrlinge aus. Verzeichnet eine tiefe Mitarbeiter- Fluktuation. Muss nie aus wirtschaftlichen Gründen Mitarbeiter entlassen. Darf auf treue Stammkunden zählen und ist «gesund» gewachsen. Das ist ein beachtlicher 40-jähriger Leistungsausweis, der auf bestem Weg ist, weitergeführt zu werden.

Suter + Häfeli AG

Tannacker 30
5037 Muhen
Telefon 062 723 02 63 & 062 723 04 54
info@suter-haefeli.ch
www.suter-haefeli.ch

Auf der Suche nach einem neuen Boden?

Für jeden Raum den passenden Boden von Keppler Muhen | Der Landanzeiger

Egal welcher Boden auf der Wunschliste steht. Bei Keppler Innendekorationen in Muhen finden die Kunden eine umfangreiche Auswahl. Wer möchte, kann Muster probeweise mit nach Hause nehmen.

Böden sind jahrelange Wegbegleiter. Sie schaffen in Räumen Behaglichkeit oder kühle Distanz. Die Auswahl ist gross. Eine gute Beratung in Anspruch zu nehmen, lohnt sich. Denn ein Boden sollte mit Liebe zum Detail ausgesucht werden, weil er die Besitzer viele, viele Jahre erfreuen soll. Bei den Kepplers nimmt man sich die nötige Zeit und beantwortet alle Fragen. Vom verarbeiteten Material, zur Herkunft der Hölzer bis hin zur richtigen Pflege.

Die Boden-Spezialisten aus der Region
Das grosse Sortiment der Kepplers umfasst Böden aus Parkett, Kork, Vinyl, Holz, Kunststoff, Novilon, Laminat oder Teppich, in vielen Farben, Formen und Ausführungen. Hier finden die Kunden für jeden Raum und jeden Anspruch den richtigen Bodenbelag.

Der Name Keppler steht für eine hervorragende Beratung und eine fachmännische Verlegung aller Bodenbeläge. Alte Parkett- oder Holzböden, werden mit den neuesten Maschinen fast staubfrei abgeschliffen und behandelt. Bei Bedarf werden sogar die Möbel aus dem Raum getragen und danach wieder hineingestellt. Auch das ist typisch für das dienstleistungsorientierte Familienunternehmen.

Sich beraten lassen und ein Angebot einholen sind die besten Garanten, damit der passende Boden zu Füssen liegt.

Wichtiger Hinweis
Die Boutique der Keppler AG ist aufgrund der Anweisungen des Bundes geschlossen. Hier wird ein Heimlieferservice angeboten. Die Bodenleger, die Näherei und die Montage dürfen jedoch weiterarbeiten. Selbstverständlich halten sie die Hygienevorgaben strikte ein, wenn sie bei Kunden oder in einem Neubau tätig sind.

Keppler AG

Inneneinrichtungen
Schulstrasse 1
5037 Muhen
Telefon 062 723 23 10
info@kepplerag.ch
www.keplerag.ch
facebook.com/kepplerag

Neue Inhaber bei der Bähni + Lüscher AG in Muhen

Von Links: André Lüscher, Hans Bähni, Stefan Ochsner und Matthias Grütter | Der Landanzeiger

Das renommierte Architekturbüro Bähni + Lüscher AG in Muhen wird neu von Matthias Grütter und Stefan Ochsner geführt. Sie treten die Nachfolge der beiden Gründer Hans Bähni und André Lüscher an.

Vor zwei Jahren feierte das Architekturbüro «Bähni + Lüscher AG» ihr 20-jähriges Jubiläum. Jetzt folgt der nächste grosse Schritt in der Firmen-geschichte. Die beiden Gründer Hans Bähni und André Lüscher, die das Unternehmen geführt und kontinuierlich ausgebaut haben, übergeben ihr Geschäft in neue Hände. Seit dem 1. Januar 2020 haben Matthias Grütter und Stefan Ochsner als Mitinhaber die -operative Leitung der «Bähni + Lüscher AG» übernommen.

«Wir freuen uns sehr auf die Herausforderung in unserer neuen Rolle als Mitinhaber und Geschäftsführer», so Matthias Grütter. «Dank der hervorragenden Arbeit der beiden Gründer und des gesamten Teams geniesst die «Bähni- + Lüscher AG» seinen sehr guten Ruf. Den wollen wir natürlich beibehalten und werden dafür täglich unser Bestes geben», ergänzt Stefan Ochsner.

Breites Angebotsspektrum
Matthias Grütter und Stefan Ochsner gehören schon länger zum Team der «Bähni + Lüscher AG». Entsprechend kennen sie die Mitarbeitenden, die Arbeitsabläufe und die Kunden bestens. Trotzdem sind sie froh, dass sie die Firma gemeinsam führen. «So können wir uns die Arbeit in der Geschäftsleitung aufteilen und wissen, dass wir auch bei Ferienabwesenheiten immer eine Ansprechperson vor Ort haben», sagt Stefan Ochsner.

Die beiden neuen Inhaber teilen sich nicht nur die Arbeit in der Geschäftsleitung, sondern sind innerhalb der Firma auch für zwei unterschiedliche Bereiche zuständig. Matthias Grütter, der ein Architekturstudium absolviert hat, ist verantwortlich für die Architektur-Projekte. «Dank unserem kompetenten Team können wir für unsere Kunden ein breites Spektrum an Aufträgen übernehmen», sagt Matthias Grütter. «Wir bauen und sanieren Einfamilienhäuser, Überbauungen mit Mehrfamilienhäusern, sowie öffentliche, gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten.»

Experten für Brandschutz
Ein zweites Standbein, für das in erster Linie Stefan Ochsner zuständig ist, betrifft mit der Firma «BS-Konzept AG» den Brandschutz. Dieser Bereich soll künftig weiter ausgebaut werden. «Wir sind das Bindeglied zwischen der Brandschutzbehörde und den Bauherren. So unterstützen wir unsere Kunden bei allen Belangen rund um das Thema Brandschutz von der Vorstudie, über die Projektierung bis hin zur Ausschreibung und der Realisierung», erklärt Stefan Ochsner, der vor wenigen Wochen die Prüfung als Brandschutzexperte VKF der Qualitätssicherungsstufe 3 erfolgreich bestanden hat. Damit kann der gelernte Schreiner und Bauleiter MAS auch komplexe Bauprojekte wie Hotels, Spitäler oder anspruchsvolle Industriebauten in Sachen Brandschutz be-treuen.

Bähni + Lüscher: Projektbesprechung mit der Bauherrschaft | Der Landanzeiger
Projektbesprechung mit der Bauherrschaft

Alle Mitarbeiter bleiben an Bord
Trotz der neuen Geschäftsführung wird bei der «Bähni + Lüscher AG» praktisch alles beim Alten bleiben. Ein Wechsel des Geschäftsnamens ist kein Thema und auch das Team bleibt mit seinen insgesamt 15 Mitarbeitenden bestehen. «Es ist uns wichtig, dass unsere Kunden weiterhin dieselben Ansprechpartner für ihre Projekte haben», sagt Matthias Grütter. Auch die beiden Gründer Hans Bähni und André Lüscher bleiben vorerst in einem reduzierten Pensum weiter an Bord.

Kontakt

Bähni + Lüscher AG
Brühlstrasse 2
5037 Muhen

Telefon: 062 737 46 86
info@baehniluescher.ch
www.baehniluescher.ch

Kontakt

BS Konzept AG
Brühlstrasse 2
5037 Muhen

Telefon: 062 737 46 96
info@bs-konzept.ch
www.bs-konzept.ch

Muhens «Svaboldstal» feiert

Kurt Rey | Der Landanzeiger

Im Jahr 1295, nur vier Jahre nach dem Rütlischwur, wurde das Schwabistal in Muhen erstmals urkundlich erwähnt. Der ehemalige Gemeindeammann Kurt Rey hat das Schriftstück im Staatsarchiv in Bern gefunden und anlässlich des 725. Geburtstages des Müheler Tals eine Chronik verfasst.

Das Schwabistal ist eines von drei Müheler Seitentäler, die anderen beiden heissen Talacker und Gehren. Nun hat der ehemalige Gemeindeammann Kurt Rey, der selbst ein «Schwobeländer» ist, wie er nicht ohne Stolz und mit einem Augenzwinkern anmerkt, anlässlich von 725 Jahre Schwabistal eine umfassende Chronik verfasst. Es handelt sich um ein «Update» seiner Chronik vor 25 Jahren. «Neu dazugekommen sind Daten der Zeitspanne zwischen 1295 und 1800, sowie der vergangenen 25 Jahren», erklärt der Chronist, der in Staatsarchiven unter anderem auch schon die Ersterwähnung des Müheler und des Hirschthaler Waldes fand, welche in den beiden Gemeinden jeweils grössere Festivitäten auslösten. Nun rückt er das Schwabistal in den Fokus.

Das Dokument von 1295
Aus der Chronik Muhen ist ersichtlich, dass das Schwabistal 1295 erstmals erwähnt wird. Und zwar auf einer knapp 1,4 Meter langen Pergamentrolle. Diese Rolle befindet sich im Staatsarchiv in Bern, im Familienarchiv von Hallwyl. Es trägt den Titel: «Zinsrodel Ulrichs I. von Rinach». Das Schwabistal wurde als einziger Dorfteil Muhens den Herren von Hallwil zugeordnet. Auf der Pergament-rolle zu lesen ist der Vermerk «Tusunch zweihundert neunzech und vünf iar», also 1295. Konrad im Hegau stattete seine Tochter Anna von Stoffeln für ihre Heirat mit Rudolf III. von Hallwil mit dem «Rubiswiler Erbe» aus. Im Erbvertrag der beiden noch minderjährigen Kinder wurde 1373 auch der Hof im Schwabistal aufgeführt.

Aus Svabold wurde Schwabistal
Die Müheler sagen «Schwobistel», wenn sie das Schwabistal meinen. Dieser Name habe aber, so erklärt Kurt Rey, nichts mit den Schwaben oder eben den «Schwoben» zu tun. «Es war die hier ansässige Familie Svabold, die dem Tal den Namen gab», erklärt Rey, der 23 Jahre in Muhens Gemeinderat tätig war, davon deren 16 als Ammann. «Dieses Amt hat mein Interesse an der Dorfgeschichte geweckt», erklärt der Ingenieur HTL, der auf diesem Weg zum Chronisten wurde.

Vorbestellung läuft ab sofort
Die Chronik zu 725 Jahre Schwabistal ist fast fertig und wird für 40 Franken direkt beim Verfasser Kurt Rey erhältlich sein. Die Jubiläumsschrift wird etwa 180 Seiten im A4-Format mit vielen -Abbildungen umfassen.

Da die Auflage limitiert ist und die Exemplare nur im Jubiläumsjahr verkauft werden, ist eine frühzeitige Bestellung empfehlenswert.

Ab sofort können Reservationen per Mail an rey.kurt@bluewin.ch gesendet werden.

Dokument von 1295
Das Dokument aus dem Jahr 1295, worin das Müheler Schwabistal erstmals erwähnt wird

Dinnerkrimi im Bäckerei Café

Das Leutwiler-Team | Der Landanzeiger

Mit neuen Ideen startet die Bäckerei Leutwiler, die in Aarau die Bäckerei-Konditorei zur Kettenbrücke und den Café Treff in Muhen betreibt, ins neue Jahr. In Muhen steht am 18. Januar erstmals ein Dinnerkrimi auf dem Programm.

Viel Neues in den beiden Bäckereien der Leutwiler’s: Seit Montag ist in Muhen frisch gepresster Orangensaft im Angebot, zum Mitnehmen oder zum Geniessen im Café. Ein neu gestalteter Sonntagsbrunch wird die Gäste in Aarau und Muhen noch mehr begeistern.

Spannung pur ist am Samstag, 18. Januar beim allerersten Dinnerkrimi im Café Treff in Muhen angesagt. Das Stück «Oh Canada! Kleine Morde unter Freunden» wird von einem preisgekrönten Live-Theater gespielt, während die Gäste ein Dreigang-Menü geniessen. Kein Mitmachtheater, kein Verkleiden notwendig. Für Fr. 90.– gibt es das ganze Paket: Willkommensdrink, Show und Dreigang-Menü. Es gibt noch wenige freie Plätze. Infos und Anmeldung unter www.leutwilers.ch, info@leutwilers.ch, Telefon Café Treff Muhen, Telefon 062 723 27 64.

Wer einen Event plant oder eine Hochzeit, ist bei Leutwiler’s «Chettebruggbeck» und Café Treff in Aarau und Muhen an der richtigen Adresse. Vom Apéro bis hin zur ganz individuellen Torte erfüllt das Leutwiler-Team alle Kundenwünsche.

Das Sortiment wird ständig erweitert und angepasst. Wöchentlich wird ein Hit angeboten und monatlich ein Spezialbrot, welches nicht im normalen Tagesangebot so zu finden ist. Leutwiler’s Kunden dürfen sich im neuen Jahr überraschen lassen: «Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!»

Preisgekröntes Livetheater
Ein preisgekröntes Livetheater sorgt beim Dinnerkrimi-Team in Muhen für Hochspannung

Attraktiver Wohnraum im Gibel

Spatenstich für vier Terrassenhäuser im Gibel in Muhen | Der Landanzeiger

Zuhinterst im Gibel in Muhen entstehen in nächster Zeit vier Terrassenhäuser an sehr attraktiver, sonniger Lage. Hinter dem Projekt stehen alles Gewerbetreibende aus der Region.

Einer unter ihnen ist auch Projektleiter und Architekt Kurt Sandmeier. Für den Bau verantwortlich ist dann die Firma Grundmann aus Suhr. Den Aushub erldigt die Uerkheimer Firma Heiniger. 

Die schönen 4 1/2-Zimmer-Wohnungen mit ca. 150 m2 BGFund Westhanglage bieten einen schönen Ausblick auf das Suhrental.
Drei der vier Wohneinheiten in diesen Terrassenhäusern sind bereits reserviert. Ein Hausteil, nämlich der oberste kann noch erworben werden.

Wer sich dafür interessiert, kann sich bei Kurt Sandmeier melden (Tel. 062 842 63 42). Wie Architekt Kurt Sandmeier gegenüber dem Landanzeiger erklärte, rechnet er mit einer Bauzeit von total einem Jahr. 

Die besondere Herausforderung war eine ideale Zufahrt. Da zwei Häuser in einem Bau integriert wurden, wurde dies nun ideal gelöst. Das Bauland konnte von der Bauherrschaft von der Gemeinde Muhen erworben werden.

Die Baulage ist schlicht hervorragend. Am Sonnenhang ist Weitsicht gewährleistet. Zudem ist die Lage zuhinterst im Gibel sehr ruhig. Mit diesen Bauten wird sinnvollerweise wieder eine Baulücke geschlossen.

Weitere Details zu den Terrassenwohnungen finden Sie auf der Webseite des Architekten: Leutwyler & Sandmeier Architekten