Figaro Sergio hängt die Schere an den Nagel

Figaro Sergio hängt die Schere an den Nagel | Der Landanzeiger

Mit 72 Jahren darf man sich langsam zur Ruhe setzen. Vor allem dann, wenn man – wie Sergio Mangolini – bereits mit neun Jahren angefangen hat, anderen Leuten die Haare zu schneiden. Nun sagt Figaro Sergio von Coiffure Fashion Style «Ciao».

Mit einem grossen Inserat im Landanzeiger vom 9. Juli hat sich Sergio Mangolini von seinen Kunden, Bekannten und Freunden verabschiedet. Der Figaro Sergio gehe nun in Pension, verkündete er dort. Verfasst hat der Vollblut-Italiener das Inserat in perfektem Schweizerdeutsch!

Eigentlich dachte Figaro Sergio noch nicht ans Aufhören. «Die Corona-Pandemie hat mich gezwungen, zu Hause zu bleiben, da ich zur Risikogruppe gehöre, das hat mich zum Nachdenken gebracht», erzählt er. Da habe er gemerkt, wie wichtig die Gesundheit ist. «So fasste ich den Entschluss, mich vom Berufsleben zu verabschieden», erklärt Sergio Mangolini und ergänzt, er habe immer gerne und viel gearbeitet und nun sei es aber auch genug. Seine Tochter Diana ist die perfekte Nachfolgerin. Sergios Frau Susanne betreibt seit 30 Jahren im Salon auch weiterhin ihr Nailstudio Susanne. Die beiden lernten sich einst beim Tanzen kennen. Der Figaro will sich fortan im Haushalt nützlich machen, kochen und viel lesen.

Engagement im Fussball und für Behinderte
Auch neben seiner beruflichen Tätigkeit war Sergio Mangolini sehr aktiv: rund 30 Jahre lang präsidierte er den FC Juventina, spielte Pétanque und er setzte sich jahrzehntelang für die Behinderten der Stiftung AZB in Strengelbach ein. «Einmal organisierte ich für sie einen Ausflug und liess dazu den Car umbauen, damit auch die Rollstuhlfahrer mitkommen konnten», erzählt er. Jedes Jahr spendete er der AZB einen grösseren Betrag.

So endet nun eine schöne Karriere, die am 2. August 1960 begann, also vor ziemlich genau 60 Jahren. Damals zog die Familie in die Schweiz. Sergio war 13 Jahre alt. Die Familie wohnte in Unterentfelden in einem Haus, wo sich heute die Galerie Dutoit befindet. Mit 15 wurde er in Aarau Coiffeur-Lehrling, das erste Jahr bei Coiffeur Felix für die Damen, das zweite und dritte Lehrjahr bei Coiffeur Hacksteiner (ein Stockwerk über dem Restaurant Chez Jeannette) für die Herren. Daraus ergaben sich die weiteren Stationen: eine Saison im Tessin, dann zwei Jahre in Oberentfelden, ein Jahr in Lenzburg, drei Jahre in Aarau am Bahnhofplatz und dann fünf Jahre als Filialleiter in Oberentfelden.

An der Aarauerstrasse, Ecke Baumgartenweg eröffnete er im Jahr 1976 seinen eigenen Salon und erwarb im gleichen Gebäude eine Eigentumswohnung. Hier wohnen Mangolinis noch heute. Ein Jahr später kam ihre Tochter Diana auf die Welt. Sie trat beruflich in die Fussstapfen des Vaters. Nicht so die jüngere Tochter, die tanzt sprichwörtlich aus der Reihe: Cinzia ist Inhaberin und Coach im «House of Dance», der Tanzschule in Unterentfelden.

Der Salon Sergio musste vor sechs Jahren umziehen, nur ein paar Meter weiter, neben das Café Rytz. Ganz ohne Emotionen ging dieser Umzug nicht über die Bühne, wie Sergio gesteht.

Zu unserem Bild: Den Haaren von Diana Mangolini ist nichts passiert – Figaro Sergio hat nichts abgeschnitten; er ist ja schliesslich pensioniert.

Oberentfelden mit einem Auftakt nach Mass

Oberentfelden Faustballes mit Auftakt nach Mass | Der Landanzeiger

Zum Start in die neue Nationalliga A Meisterschaft bringen die Männer des STV Oberentfelden gleich zwei Siege ins Trockene. Damit führen sie die Tabelle nach dem ersten Spieltag an. 

Zwei Spiele, zwei Siege und ein Satzverhältnis von 6:0. Besser hätte der Saisonstart für die Oberentfelder Faustballer nicht verlaufen können. Am Dienstagabend beim Vorbereitungsturnier auf der heimischen Anlage war Trainer Koni Keller noch nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Das änderte sich jedoch am ersten Spieltag: «Das war ein richtig guter Auftakt », lobte der Trainer. 

Doch der Reihe nach. Im ersten Spiel der neuen und wegen Corona verkürzten Spielzeit, trafen die Oberentfelder auf das Team aus Walzenhausen. Die Appenzeller liefen im Vergleich zur letzten Saison wieder mit Angreifer Cyrill Schreiber auf – seines Zeichens langjähriger Nationalspieler der Schweiz. Doch davon liessen sich die Jungs von Koni Keller nicht aus der Ruhe bringen. Tim Egolf und David Hollenstein im Angriff, sowie Ramon Hochstrasser, Captain Reto Hunziker und Nicolas Voit in der Abwehr kamen gut ins Spiel und liessen in den ersten beiden Sätzen nichts anbrennen. Mit 11:7 und 11:9 gingen diese an die Oberentfelder. 

Gelungenes Debüt von Häfeli 
Der dritte Satz war dann allerdings etwas umkämpfter. «Walzenhausen spielte in diesem Satz besser und nutzte den Rückenwind gut. Wir spielten weniger präzise. Dieser Satz hätte auch kippen können », so Keller. Tat er aber nicht. Beim Stande von 8:9 aus Sicht der Oberentfelder gelangen ihnen gleich drei Punkte in Folge zum 11:9 und damit zum 3:0-Auftaktsieg gegen Walzenhausen. Für das zweite Spiel des Tages gegen Wigoltingen nahm Trainer Keller zwei Wechsel vor. In der Abwehr kam Manuel Mosimann an Stelle von Ramon Hochstrasser zum Zug und im Angriff gab Neuzugang Robin Häfeli sein Debüt an der Seite von Tim Egolf. Auch diese Konstellation funktionierte auf Anhieb. In den ersten beiden Sätzen waren die Oberentfelder absolut ungefährdet und deklassierten den Schweizer Meister der Jahre 2016 bis 2018 mit 11:4 und 11:2. Erst im dritten Durchgang war das Spielgeschehen etwas offener. «Im dritten Satz fehlte bei uns die letzte Konsequenz und die Körperspannung war nicht in allen Situationen auf dem richtigen Level», so Keller. Doch als es in die entscheidende Phase ging, waren die Oberentfelder wieder auf der Höhe. Mit 11:8 sicherten sie sich auch Durchgang drei und feierten damit den zweiten 3:0-Erfolg. 

Heimspiel am Samstag 
«Ich bin sehr zufrieden, wie meine Mannschaft gespielt hat. Auch Robin Häfeli hat seine Aufgabe am Service bei seinem Debüt sehr gut gelöst. Es waren aber zwei starke Spiele der gesamten Mannschaft», bilanzierte Trainer Koni Keller. Nach dem erfolgreichen Saisonstart geht es für die Oberentfelder Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Samstag warten die nächsten beiden Spiele. Und zwar auf der heimischen Anlage am Erlenweg in Oberentfelden (16 Uhr). Die Gegner heissen dann Widnau und Elgg-Ettenhausen. «Ich schätze die Qualität dieser beiden Gegner stärker ein als in der ersten Runde. Ich bin überzeugt, dass wir erneut vier Punkte holen können, wenn wir unsere Leistung abrufen können », so Keller.

Tannwiese Oberentfelden: Rund die Hälfte aller Wohnungen ist schon verkauft

Erfüllen Bedürfnisse jeden Alters: Die 16 neuen Eigentumswohungen im Mehrfamilienhaus «Tannwiese» in Oberentfelden | Der Landanzeiger

Seit geraumer Zeit ist der Bagger wieder auf anderen Baustellen im Einsatz. Dafür ragt nun ein Kran in den Himmel. Ein Zeichen, dass der Rohbau begonnen hat. Fast täglich kann nun beobachtet werden, das wächst, was einmal ein elegantes Mehrfamilienhaus werden wird. Gleichzeitig mit den Bauarbeiten schreitet auch der Verkauf der sechzehn Eigentumswohnungen voran. Bezug wird voraussichtlich im Herbst 2021 sein.

Im Mehrfamilienhaus Tannwiese in Oberentfelden werden zurzeit 16 Eigentumswohnungen gebaut. Die grosszügigen 2.5-, 3.5- oder 4.5-Zimmer-Wohnungen erfüllen unterschiedlichste Bedürfnisse jeden Alters. Sie richten sich an Menschen mit kompromisslosen Qualitätsansprüchen, einem Auge für die Ästhetik puristischer Gestaltung sowie einem Sinn für zukunftsweisende Technologie und nachhaltiges Bauen. Alle Wohnungen verfügen über durchdachte Grundrisse mit grosszügigen Loggien, welche jeweils nahtlos in das Wohnzimmer und die offene Küche übergehen. Im Weiteren zeichnen sich alle Appartements durch raumhohe Fenster aus, die grosszügig Tageslicht in die Zimmer lassen sowie einen hochwertigen Ausbau mit natürlichen Materialien und erstklassigen Haushaltsgeräten. Das Doppelschalenmauerwerk mit seiner hervorragenden Dämmeigenschaft und der praktisch unterhaltslosen Beständigkeit setzt ein markantes Zeichen für wertiges, nachhaltiges Bauen.

Aufgrund der attraktiven Fernsicht – teilweise mit Blick auf die Alpen oder den Jura – fühlt man sich gleich zu Hause. Die direkte Umgebung ist grösstenteils eben, attraktiv gestaltet und nimmt Rücksicht auf die Privatsphäre der Gartenwohnungen. An heissen Sommertagen bietet sich der berankte Pavillon als lauschiges, schattiges Plätzchen an. Das elegante Gebäude mit zeitloser Klinkerfassade verteilt sich auf zwei unterschiedliche Niveaus und fügt sich damit nahtlos in das sanft abfallende Terrain ein.

Passt toll ins Quartier: Die 16 neuen Eigentumswohnungen im Mehrfamilienhaus «Tannwiese» in Oberentfelden | Der Landanzeiger
Passt toll ins Quartier: Die 16 neuen Eigentumswohnungen im Mehrfamilienhaus «Tannwiese» in Oberentfelden

Zukunftsweisende Technologie
Die Technologie der Betonkernaktivierung (TABS) nutzt für die Wärmeverteilung die Fähigkeit des Gebäudes, über die Decken thermische Energie zu speichern. In der kalten Jahreszeit können die Wohnungen dadurch energieeffizient und ohne Zugluft beheizt und im Sommer – bei Bedarf – gekühlt werden. Beim Projekt Tannwiese sind Sie dadurch mit einem Bein bereits in der Welt von Morgen.

Ruhige Lage, Fernsicht, kurze Wege
Unser Projekt entsteht im Quartier «am Holz», welches sich ungefähr in der Mitte zwischen Unter- und Oberentfelden befindet. Die Lage ist sonnig und dank der Tempo-30-Zone äusserst ruhig. Aufgrund der Hanglage bietet sich von allen Etagen aus eine attraktive Fernsicht. Von der «Tannwiese» aus ist die Tram-Haltestelle «Oberdorf » zu Fuss in etwa drei Minuten erreichbar. Von hier aus erreicht man den Bahnhof Aarau in sechs Minuten. Die Züge verkehren im Sieben-Minuten- Takt. Aber auch die Autobahnanbindung ist ideal. In wenigen Minuten ist man auf der A1 (Aarau-West). Der Wohnort im Quartier «am Holz» bietet im Weiteren zu Fuss erreichbare Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten wie die Migros- und Coop-Filialen oder das Frei- und Hallenbad Entfelden. Abgerundet wird die hervorragende Infrastruktur durch die nahegelegenen Schulhäuser und Kindergärten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne beraten wir Sie persönlich und freuen uns jetzt schon auf Ihren Anruf.

Beratung und Verkauf

REVE Immobilien AG
Telefon 062 558 75 00
www.tannwiese-oberentfelden.ch

Grosse Wiedereröffnung der Velowerkstatt

Stiftung zum Leben Wiedereröffnung der Velowerkstatt | Der Landanzeiger

Anfang des Jahres hat die Stiftung Orte zum Leben die Liegenschaft der ehemaligen Garage Sollberger am Lerchenweg 13 in Oberentfelden bezogen. Nach verschiedenen Umbauarbeiten konnten im Februar und März die Velowerkstatt und Gartengruppen die neuen Räumlichkeiten beziehen.

Seit dem 1. Mai bietet die Stiftung Orte zum Leben in ihrer neuen Velowerkstatt wieder die gewohnten Service- und Reparatur-Dienstleistungen rund ums Velo an. Das Team hat für verschiedene Ansprüche auch diverse Occasionen im Angebot und kauft auch Velos an. Sie können mit ihrem Velo diekt vorbei gehen oder für einen Termin auch telefonisch einen Termin vereinbaren. Das Velo-Team ist bereit für ihre Aufträge.

Velowerkstatt Orte zum Leben

Lerchenweg 13
5036 Oberentfelden
Telefon 062 737 61 53
www.ozl.ch/produktedienstleistungen/velowerkstatt

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8.00 bis 11.45 Uhr und 13.00 bis 16.45 Uhr

Keine Dividende für ZT-Aktionäre – das Sparen geht weiter

VR Rolf Freiermuth, VR-Vize-präsident Martin Werfeli, VR Felix Schönle, VR-Präsidentin Corina Eichenberger, Finanzchef Markus Müller, der neue VR Roger Wernli und Geschäftsführerin Sabine Galindo (von links) | Der Landanzeiger

Die 102. Generalversammlung der ZT Medien AG, zu der auch der Landanzeiger gehört, fand schriftlich statt. Gewählt wurde mit Roger Wernli (Buchs) ein neuer Verwaltungsrat.

Seit längerem sind die Medienhäuser mit sinkenden Auflagezahlen und rückläufigen Werbeeinnahmen konfrontiert. Auf der Gewinnerseite stehen die Anbieter von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken, die selbst keine journalistischen Inhalte produzieren.

«Mit diesen Entwicklungen sieht sich auch die ZT Medien AG konfrontiert», heisst es in deren neustem Geschäftsbericht. Wiederum seien fünf Prozent des Umsatzes aus dem traditionellen Geschäftsbereich abgeflossen. So präsentiert sich die Ertragslage des regionalen Medienunternehmens, das nebst dem «Zofinger Tagblatt» auch den «Landanzeiger» herausgibt, auch im Geschäftsjahr 2019 als unbefriedigend.

Massives Sparpaket geschnürt
Angesichts der schwierigen Situation hat Geschäftsführerin Sabine Galindo letztes Jahr ein massives Sparpaket geschnürt. Dieses hat im letzten Quartal 2019 bereits zu deutlichen Kosteneinsparungen geführt und wird sich auch im laufenden Geschäftsjahr in den Zahlen niederschlagen.

Trotz Kosteneinsparungen von rund 2,4 Millionen Franken resultierte 2019 ein Betriebsverlust von rund 1,1 Millionen Franken. «Das Ergebnis ist immer noch klar ungenügend», heisst es im Geschäftsbericht, aber immerhin konnte es gegenüber Vorjahr (minus 1,7 Millio-nen) substantiell verbessert werden. Auf Stufe Konzernergebnis beträgt der Verlust 0,8 Millionen Franken (Vorjahr 1,5 Millionen). Trotz dieser Zahlen präsentiere sich die Bilanz kerngesund. «Die Liquidität ist immer noch sehr hoch und das Nettoumlaufvermögen beträgt 13 Millionen Franken.» Verzinsliche Schulden gebe es keine.

Direkt präsentieren konnte der ZT-Verwaltungsrat den Geschäftsbericht den Aktionärinnen und Aktionären nicht; wegen der Corona-Krise fand die Generalversammlung schriftlich statt. Abgestimmt haben 84 Aktionärinnen und Aktionäre mit 674 Aktienstimmen (56 Prozent des Aktienkapitals). Sie stimmten sämtlichen Traktanden zu, grossmehrheitlich auch dem Verzicht auf eine Dividende. In Anbetracht des Verlustes und der sehr ungewissen Entwicklung der Geschäftstätigkeiten hatte der Verwaltungsrat entschieden, einen entsprechenden Antrag zu stellen. «Aufgrund der Corona-bedingten Rückgänge von Aufträgen hat das Unternehmen zudem einen Antrag auf Kurzarbeit gestellt. Auch diese Tatsache rechtfertigt den Verzicht auf die Ausschüttung einer Dividende», heisst es dazu im Geschäftsbericht.

Roger Wernli neu im VR
Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Roger Wernli (50) aus Buchs. Er ist Gründer, Eigentümer und CEO der Digitalagentur Previon Plus AG. Unter anderem ist Wernli auch Initiant und Veranstalter des Digital Day Aargau. 

Nachfolge geregelt: Fabian Minder übernimmt

Christoph Wyder (rechts) hat die Wyder Gartenbau AG an seinen langjährigen Weggefährten Fabian Minder verkauft | Der Landanzeiger

Die Wyder Gartenbau AG wechselt den Besitzer. Inhaber Christoph Wyder hat das Geschäft rückwirkend per 1. Januar 2020 an seinen langjährigen Wegbegleiter Fabian Minder verkauft. Christoph Wyder bleibt im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung und wird weiterhin tatkräftig im Tagesgeschäft mitarbeiten.

Die Wyder Gartenbau AG in Oberentfelden hat den Besitzer gewechselt. Christoph Wyder (54), der vor fast 30 Jahren in die Fussstapfen seines Vaters und Firmengründers Hugo Wyder trat, übergibt das erfolgreiche Unternehmen rückwirkend per 1. Januar dieses Jahres an seinen langjährigen Wegbegleiter Fabian Minder (35). Er ist neuer Hauptaktionär, Präsident des Verwaltungsrates und hat nun auch den Vorsitz der Geschäftsleitung inne. Christoph Wyder verbleibt im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung und wird in den nächsten Jahren weiterhin tatkräftig im Tagesgeschäft mitarbeiten. «Fabian Minder ist schon seit einigen Jahren mein Wunschnachfolger für unser Unternehmen », sagt Christoph Wyder. «Es freut mich sehr, dass er sich zu diesem Schritt entschieden hat und wir meine Nachfolge im Unternehmen frühzeitig regeln konnten.»

Gartenarchitekt und Betriebswirtschafter
Fabian Minder ist Gartenarchitekt, Betriebswirtschafter SIU und seit vielen Jahren Mitglied der Geschäftsleitung der Wyder Gartenbau AG. Das Unternehmen kennt er bestens, hat er hier doch bereits seine Lehre als Landschaftsgärtner absolviert und sich später kontinuierlich weitergebildet. «Ich freue mich, die Nachfolge von Christoph Wyder als Vorsitzender der Geschäftsleitung anzutreten und dabei weiterhin auf die bewährte Führungscrew mit Martin Mosimann, Othmar Ebneter, Raphael Bertschi und Christoph Wyder zählen zu können», sagt Fabian Minder. «Es erfüllt mich mit Stolz, das Traditionsunternehmen in die Zukunft zu führen.»

Vom Garten zur Oase
Die Wyder Gartenbau AG bietet einen Strauss an Top- Dienstleistungen rund um das Thema Garten. Das Angebot reicht von der anspruchsvollen Gartenplanung und Gartenarchitektur über den Gartenbau und die Gartenpflege bis hin zu Schwimmteichen und Naturpools.

«Die Bedeutung des Gartens hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert », weiss Christoph Wyder. «Früher nutzten viele Menschen ihren Garten, um Gemüse, Kräuter und Blumen anzupflanzen. Heute ist der Garten Teil des Wohnraums und dient der Erholung und Lebensfreude.» So wie die Ansprüche an den Garten, hat sich auch der Beruf des Gartenbauers gewandelt.

Gehörten früher vor allem Bau und Unterhalt zu den Hauptaufgaben, so übernimmt der professionelle Gartenbauer heute auch die Planung und Ausarbeitung der gesamten Gartenanlage mit den Elementen Holz, Beton, Stahl, Licht, Stein und Erde. «Heute erwartet man zu Recht von uns, dass wir Wände und Mauern bauen, Wege und Plätze anlegen, für Schatten und Badespass sorgen, Aussicht oder Privatsphäre umsetzen können», sagt Fabian Minder. «Wir unternehmen alles, dass der Garten Freude bereitet.»

Rund 70 Mitarbeitende
Die Wyder Gartenbau AG wurde 1955 von Hugo Wyder gegründet und 1991 von Christoph Wyder übernommen. Das Unternehmen beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 55 Vollzeitstellen. Die Wyder Gartenbau AG bildet zurzeit acht Lernende zu Landschaftsgärtnerinnen oder Landschaftsgärtnern aus.

Wyder Gartenbau AG

Industriestrasse 20
5036 Oberentfelden
Telefon 062 724 84 80
info@wyder-gartenbau.ch
www.wyder-gartenbau.ch

Chris Regez unterhält Musikfans

Chris Regez sorgt mit Live-Stream-Sessions auf Facebook dafür, dass die Musikfreunde nicht auf Konzerte verzichten müssen | Der Landanzeiger

Die Corona-Situation hat für Künstlerinnen und Künstler grosse Auswirkungen. Unzählige Konzerte mussten abgesagt werden. Das betrifft auch die Chris Regez Band und das Duo Chris Regez & Martina Meier.

Nach dem Lockdown realisierte Chris Regez mehr und mehr, dass jetzt viele Menschen einsam sind und etwas Abwechslung und Unterhaltung brauchen könnten. Deshalb hat er am 26. März mit Live-Stream-Sessions auf Facebook begonnen.

Diese Art von Konzert ist eine komplett neue Erfahrung für den Singer/Songwriter. «Ein Auftritt ohne Zuschauer im gleichen Raum ist schon sehr speziell. Mit diesen Sessions möchte ich den Zuschauern für ein paar Momente eine Ablenkung vom Leben im Lockdown- Modus bieten», sagt Regez. Er hat inzwischen rund 20 Live-Stream-Sessions gespielt und viele positive Rückmeldungen in Form von Mails, Anrufen, «Gefällt-mir-Klicks» und Kommentaren erhalten.

Nicht nur aus der Schweiz, sondern auch aus den USA und Frankreich. Der Sänger spielt Songs aus den Musikrichtungen Country und Rock’n’Roll. Natürlich fehlen auch seine eigenen Songs sowie bekannte Oldies nicht.

Chris Regez blickt optimistisch nach vorne: «Jede Krise geht vorbei und deshalb freue ich mich schon jetzt, wenn ich mit meinen Musikerkollegen wieder live spielen kann – vor Publikum im gleichen Raum.»

Wer bei einer Live-Session dabei sein möchte, kann dies unter: www.facebook. com/ch.regez. Der Zeitpunkt der Live-Sessions wird jeweils auf Facebook angekündigt. Viele der Sessions sind auch auf Youtube zu finden.

Spontane Hilfe für den Mahlzeigendienst

Freiwillig Mahlzeitenfahrer für das Alterzentrum im Zopf | Der Landanzeiger

Vier Entfelder Gastronomen, deren Betriebe derzeit geschlossen sind, haben sich spontan beim Alterszentrum im Zopf gemeldet, um die Fahrten des Mahlzeitendienstes zu übernehmen. Weil die Stammfahrer im Pensionsalter aufgrund der besonderen Bestimmungen derzeit keine Essen mehr ausliefern dürfen, kam diese Hilfe für den Mahlzeitendienst wie gerufen.

Was machen ein Wirt und sein Koch, wenn das Restaurant nicht mehr offen sein darf? Alle Pfannen gründlich putzen und danach für eine Weile die Beine hochlegen? «Nein, das wollten wir nicht», sagt Vito Lupoli, Wirt und Geschäftsführer des Gasthof Engel, «mein Koch Giovanni und ich wollten uns unbedingt sozial engagieren und unsere Hilfe anbieten.»

So meldete sich Vito Lupoli beim Alterszentrum. «Ich fragte einfach mal an, ob sie zwei arbeitslose Köche brauchen könnten», erzählt er mit einem Schmunzeln. Der Zufall wollte es, dass just an diesem Tag die Regelung aus Bern eintraf, die den Mahlzeitendienst des Altersheim vor ein Problem stellte: Das bewährte Fahrerteam, Menschen im Pensionsalter, durften nicht mehr Mahlzeiten ausliefern an Menschen, die ebenfalls zur Risikogruppe zählen.

Was die freiwilligen Mahlzeitenfahrer ins Alterszentrum Zopf bringen | Der Landanzeiger
Suppe, Salat, Hauptgang und Dessert: Rund 40 bis 50 Mittagessen werden täglich durch den Mahlzeitendienst des Alterszentrums in beiden Entfelden warm ausgeliefert

«Die Hilfe kam wie von selbst»
So erhielt Vito Lupoli noch am gleichen Tag, an dem er seine Hilfe anbot, vom Heimleiterpaar Rosella und Pascal Broye einen Job: Zusammen mit seinem Koch liefert er seitdem die 40 bis 50 Mittagessen aus der Küche des Alterszentrums mit zwei Lieferwagen an zumeist ältere Menschen aus Ober- und Unterentfelden aus.

Seit über 30 Jahren besteht dieses Angebot bereits. Nach 12 Tagen im Dienst wurden die beiden «Engel» vom Gasthof Engel abgelöst. Denn es meldeten sich zwei weitere Entfelder Gastronomen: Ruth Wyss, Gastgeberin im derzeit ebenfalls geschlossenen «The Factory Coffee» im Ammanncenter und Fabian Dolder, der sonst im Mövenpick Egerkingen arbeitet.

Beim Fototermin mit dem Landanzeiger wurde das neue Team für seine Aufgabe eingearbeitet. «Wir mussten keinen Aufruf für Ersatzfahrer starten», dankt Werner Holliger, der für den Mahlzeitendienst des Alterszentrums zuständig ist, «die Hilfe kam wie von selbst.» Die beiden Zweierteams werden sich in Zukunft ablösen. «Ich kenne nun jede Strasse in Ober- und Unterentfelden», lacht Vito Lupoli.

Der Gartengestaltung keine Grenzen gesetzt

Schaufelbühl Gartengestaltung | Der Landanzeiger

Gerade die momentan schwierige Zeit macht einem bewusst, wie wichtig ein schönes Zuhause ist. In einem schönen Garten kann man sich geborgen fühlen, kann man Energie tanken, kann man abschalten.

Der Gartengestaltung sind eigentlich keine Grenzen gesetzt – abgesehen vom finanziellen Rahmen und dem vorhandenen Platz. Wo Platz fehlt, sind innovative Ideen gefragt. Ein kleiner Garten kann im besten Fall die Fortführung des Wohnzimmers sein. Da in kleinen Gärten der Blick nicht in die Ferne schweifen kann, soll er z. B. auf eine spezielle Kübelpflanze, einen Brunnen oder eine Skulptur gelenkt werden.

Mit einer gezielten Beleuchtung werden Akzente gesetzt. Weniger ist oft mehr: und zwar hinsichtlich der eingesetzten Baustoffe wie auch der Bepflanzung. Schaufelbühl Gartenbau ist darauf spezialisiert, Gärten nach Wünschen der Kunden individuell zu gestalten. Wenn Sie Ihren Garten in eine Wohlfühloase, einen Rückzugsort verwandeln möchten, kann eine persönliche Beratung Sie diesem Ziel näherbringen!

Kontakt

Schaufelbühl AG
Köllikerstrasse 66
5036 Oberentfelden

Telefon 062 723 52 52
info@blumen-schaufelbuehl.ch
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Toni Lüscher ist neuer «Mister Fanzug»

Toni Lüscher | Der Landanzeiger

In der regionalen Fussball-Szene ist Toni Lüscher kein Unbekannter, aber sein Arbeitgeber sind die SBB. Mittlerweile übt er auf und neben den Gleisen den fünften Beruf aus. Lebenslanges Lernen, kann immer wieder neue Perspektiven eröffnen.

Toni Lüscher steht an seinem Pult im 4. Stock des Gebäudes direkt bei der Verzweigung des Zürcher Gleisfelds. Dort ist die Angebotssteuerung des Personenverkehrs untergebracht. Toni Lüscher hat in den bald 40 Dienstjahren bei den SBB viermal den Beruf gewechselt, drei Ausbildungen und mehr als doppelt so viele Weiterbildungen abgeschlossen. Lebenslanges Lernen, das im Zeitalter des permanenten Wandels in der Arbeitswelt Hochkonjunktur hat, ist für den Entfelder längst zur Gewohnheit geworden.

Vom Barrierenwärter zum Zugchef
Eigentlich hatte Toni Lüscher nach der Schule eine Lehre als Kondukteur machen wollen, doch es haperte mit der französischen Sprache. Die SBB engagierte ihn trotzdem. Er konnte sich in Aarau zum Betriebsangestellten ausbilden lassen. Der junge Mann arbeitete im Rangier- und Güterumschlag, im Stationsdienst, er war Barrierenwärter und lernte mit einem Schienentraktor zu fahren. Obwohl die Aufgaben abwechslungsreich waren, träumte er weiter von der Arbeit als Kondukteur.

Nachdem er seine Französischkenntnisse aufpoliert hatte, klappte es mit der Karriere als Kondukteur. Während zehn Jahren führte er im Regional- und Fernverkehr Billettkontrollen durch und betreute die Reisenden. Dann konnte er als Zugchef Verantwortung für die Fahrdienste übernehmen und als Fachlehrer mithelfen, das angehende Zugpersonal auszubilden.

Nach fünfzehn Jahren auf den Schienen wollte Toni Lüscher die Zugreisenden von einer anderen Seite kennen lernen. Er absolvierte eine Ausbildung im Verkauf und wurde Betriebssekretär im Bahnhof Aarau. Er beriet die Kunden am Schalter. Wiederum eine vielschichtige Tätigkeit und verantwortungsvolle Funktion. Aber er wusste schon bald: «Hier werde ich nicht pensioniert.»

Die Chance zu einem Wechsel kam nach drei Jahren. Um bei ausserordentlichen Situationen und Betriebsstörungen den Reisenden im Bahnhof besser beistehen zu können, machte Toni Lüscher ein Stage beim Ereignismanagement. Die «Schnupperlehre» war auf ein halbes Jahr ausgelegt, aber Toni fand derart Gefallen an der Aufgabe, dass er nicht mehr an den Schalter zurückkehrte.

YB und FC Basel als Hauptkunden
Der Entscheid der Bereichsleitung, im Ereignismanagement den Schichtbetrieb wieder einzuführen, liess Toni Lüscher etwas mehr als drei Jahre später nach einer nächsten Veränderung Ausschau halten. Diese bot sich bei der Angebotssteuerung des Personenverkehrs in Zürich. Seit acht Jahren sind die Planung und Organisation von Charterfahrten, Spezialanlässen, Lok- und Zugtaufen sowie Fahrten mit historischem Rollmaterial – kurzum alles, was nicht im Fahrplan vorkommt – sein Metier.

Toni Lüschers Haupttätigkeit gilt den Sonderzügen mit Fussballfans. Für drei bis fünf Spiele der obersten Liga organisiert er pro Runde die Hin- und Rückreise. Seine besten Kunden sind die Fangruppen von YB, FC Basel, FC St. Gallen, FC Luzern und FC Zürich. Was nach eingespielter Routine tönt, empfindet Toni als abwechslungsreich wie kaum einen seiner früheren Jobs. Die Koordination mit den Bestellern, die Vernetzung von Produktion, Bahnbetrieb und Personal verlangen ein gerüttelt Mass an Verhandlungsgeschick, Kreativität und Improvisation. Toni Lüscher führt diese Aufgabe gemeinsam mit dem Bereich Fanfahrten aus.

Toni Lüscher bezeichnet sich als jemanden, der Veränderung und Weiterentwicklung liebt. Juckt es ihn also nicht, ein nächstes Arbeitsfeld innerhalb der SBB ins Visier zu nehmen? «Ich habe zwar noch knapp zehn Berufsjahre vor mir. Aber meine Arbeit gefällt mir so gut, dass es mich im Moment nicht wegzieht», erklärt der neue «Mister Fanzug».

AGVS Auto Ausstellung Aarau West 2020 in der Erfolgsspur

Martin Sollberger (links) und Chris Regez | Der Landanzeiger

Autofans sollten sich schon jetzt das Datum der nächsten AGVS Auto Aus-stellung Aarau West in Oberentfelden reservieren. Sie findet vom 13. bis 15. März 2020 im Tenniscenter Aarau West statt.

Die Besucherinnen und Besucher können erneut auf 5000 m2 über 160 Modelle von über 30 Automarken bewundern und darin Platz nehmen und den einzigartigen Duft eines Neuwagens einatmen. Dies lässt die Herzen eines jeden Autofans höher schlagen. Als weitere Attraktion findet im Aussenbereich erneut ein Food-Festival mit Köstlichkeiten aus aller Welt statt.

Über 160 Autos hautnah fühlen, sehen und riechen
Martin Sollberger, Präsident AGVS (Auto Gewerbe Verband Schweiz), Sektion Aargau, bringt es auf den Punkt: «Wir sind davon überzeugt, dass unsere Mehrmarkenausstellung mit 25 regionalen Ausstellern den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis bietet, denn hier können sich die Interessenten direkt mit unseren Ausstellern unterhalten. Die Kundinnen und Kunden haben heute ein riesiges Bedürfnis, sich bei den Fachleuten über die unterschiedlichen Antriebsmöglichkeiten der einzelnen Modelle zu informieren. Was wird angeboten und was ist sinnvoll? Benzin, Diesel, Hybrid, Elektro oder Plug-in-Hybrid? Dass diese Präsentationsplattform für unsere Aussteller, alles Garagisten aus dem Raum Aarau/Lenzburg, ein wichtiger Anlass ist, zeigt sich daran, dass die gesamte Fläche erneut komplett ausgebucht ist, was mich natürlich sehr glücklich macht.»

Autos und Kulinarik gemeinsam erleben
Für Messeleiter Chris Regez macht ein Besuch an der AGVS Auto Ausstellung Aarau West aber noch aus weiteren Gründen Sinn: «Im Gegensatz zu noch grösseren Auto-Ausstellungen benötigen die Besucher nur wenig Zeit für die Hin- und Rückfahrt und Parkplatz und Eintritt sind erst noch gratis. Gerade für Familien ist dies heutzutage ein wichtiger Aspekt. Zudem ist unsere Ausstellung ein beliebter Treffpunkt, an dem man sich mit Freunden und Bekannten trifft und gemeinsam Spass hat. Im Aussenbereich kann man beim Food-Festival auf eine kulinarische Entdeckungsreise gehen.» Erstmals ist auch die Motorradwelt mit zwei regionalen Ausstellern vertreten – gerade rechtzeitig vor Beginn der «Töff-Saison».

Oberentfelden nimmt Final4 ins Visier

Für die kommende NLA-Hallensaison kehren Nicolas Schwander und Manuel Mosimann ins Team der Oberentfelder zurück. In dieser Besetzung peilt die Equipe von Trainer Konrad «Koni» Keller das Final4-Turnier an.

Nach der letzten Hallensaison hatte Nicolas Schwander eigentlich seinen Rücktritt aus der ersten Mannschaft gegeben. Als Backup stand der grossgewachsene und kräftige Angreifer seinen früheren Teamkollegen jedoch noch immer zur Seite. Für die kommende Hallensaison zieht es ihn nun aber wieder zurück aufs Spielfeld. «Da es in der Halle weniger Termine sind und er zudem auch gerne in der Halle spielt, wird Nicolas sein Comeback geben», freut sich Trainer Konrad Keller. «Er wird für uns vor allem am Block sehr wichtig sein und gibt uns zudem zusätzliche Optionen am Service. Das kann entscheidend sein.»

Auch der zweite Rückkehrer bringt viele Qualitäten mit sich. Mittelmann Manuel Mosimann pausierte zuletzt mehrere Saisons aus beruflichen und familiären Gründen. Nun ist der frühere Junioren- Nationalspieler wieder zurück im Team der Oberentfelder. «Manuel ist technisch sehr stark und bringt zusätzlich auch die emotionale Komponente ins Spiel. Das kann mein Team gut gebrauchen, denn teilweise sind wir noch etwas zu brav», so Keller über die Qualitäten von Mosimann.

Breites Kader
Ebenfalls fix zum NLAKader gehört erstmals Jan Wolfensberger. Der Abwehrspieler aus dem eigenen Nachwuchs wird aber wohl vorerst die Rolle des Ersatzspielers einnehmen. Die drei neuen Spieler im Kader der ersten Mannschaft wurden nötig, da mit Pascal Böni (Abwehr) und David Hollenstein (Angriff) zwei Spieler pausieren werden. Insgesamt umfasst das Team so sieben Akteure. «Wir haben seit langem wieder einmal ein Kader mit sieben Spielern. Das ist toll, denn so haben wir viel mehr Optionen», findet Keller.

Entsprechend rechnet sich der Trainer durchaus Chancen aus, in dieser Hallensaison etwas zu reissen. «In erster Linie wollen wir natürlich mit dem Abstieg nichts zu tun haben, aber unser eigentliches Ziel ist das Final4-Turnier », sagt Keller. In den vergangenen Spielzeiten haben die Oberentfelder dieses Vorhaben mehrmals knapp verpasst. In dieser Saison könnte es aber nun klappen. Denn im Gegensatz zu den Oberentfeldern, die ihr Kader sowohl qualitativ als auch quantitativ verstärken konnten, müssen einige Ligakonkurrenten namhafte Abgänge verkraften. Es ist daher schwierig vor der Saison eine Prognose zur Stärke der Konkurrenten zu wagen.

Standortbestimmung zum Auftakt
«Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass wir unsere Leistung abrufen können. Dafür müssen alle in den Trainings sauber und konzentriert arbeiten, denn nur so schaffen wir es, bereit zu sein und den nächsten Schritt zu machen», so Keller. Wo die Oberentfelder stehen, werden sie gleich am ersten Spielwochenende erfahren. Denn dann warten mit Diepoldsau und Widnau zwei absolute Spitzenteams auf die Oberentfelder.

Das Böröm rockt seit 25 Jahren

Vor 25 Jahren mieteten ein paar junge Entfelder einen Raum in der Alten Bürsti und nannten ihn Böröm pöm pöm. Heute ist es ein Kulturlokal, das sich in der Schweizer Musikszene einen Namen gemacht hat. In diesen Tagen feiert das Böröm sein Jubiläum mit den Gründern und mit dem Publikum.

Im Herbst des Jahres 1994 mieteten die Entfelder Jungs Flügi, Adi, Colani, Döbi, Gisi, Leo, Mü, Speedy, Tschaschp, Töx, Tuchi und Hirschi in der Alten Bürsti einen grösseren Raum gleich neben Flügis Grafikatelier PW Grafics. «Flügi», das ist Philipp Wehrli. Der Initiant ist immer noch aktiv dabei im OK des Kulturvereins Böröm, wie das einstige Böröm pöm pöm heute heisst. Der Name stammt aus dem Refrain eines Songs von Stiller Has, welche Jahre später einen grossen Auftritt im Böröm hinlegen sollten.

Ein Bild aus der wilden Anfangszeit

Anfangs war der Raum als privater Treffpunkt gedacht. Doch dann kamen die Leute, später die Bands. Das Böröm wurde vergrössert, umgebaut, nochmals erweitert und schliesslich richtig ausgebaut. So ist das Böröm heute eine Musik-Bar mit Konzertbühne und komplettem Mischpult, Backstagebereich für Bands, Fumoir, einem vielseitigen Programm und einer grossen Getränkeauswahl.

Livekonzerte mit viel Rock und Metal
Der Eingang zum heutigen Böröm ist hell und farbig

Die Musik ist seit Beginn einer der wichtigsten Pfeiler des Böröm (nebst dem Pfosten vor der Bühne). Hauptsächlich wird der Rock in seiner Vielfältigkeit zelebriert. Sei es Grunge, Punk, Metal, Hardrock, Prog oder Alternative Rock.

Das Böröm ist als Verein organisiert. Das achtköpfige OK und die «Aktiv- Membörs» schmeissen den Laden unentgeltlich in ihrer Freizeit. Heute abend ab 20.00 Uhr wird auf das Jubiläum angestossen.

Kein erfolgreiches Wochenende für die Aargauer NLC-Teams

Oliver Meyer feierte souveränen Sieg | Der Landanzeiger

An diesem Wochenende wurden die verschobenen Interclubpartien der ersten Runde nachgeholt. Dabei standen gleich fünf Aargauer NLC-Teams bei den Aktiven im Einsatz – einen Sieg gab es jedoch nur für Aarau.

Das Team von Captain Kevin Jordi sicherte sich am Sonntag seinen ersten Sieg in dieser Saison. Nach der Niederlage gegen Trimbach (1:8) vor einer Woche bekundeten sie gegen Givisiez keine Probleme und gewannen gleich mit 8:1. Dennoch wird es für die Aarauer schwierig, sich noch für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Dazu bräuchten sie einen 7:2-Sieg gegen Meggen im letzten Gruppenspiel. Alles andere als eine einfache Aufgabe, denn Meggen steht derzeit punktgleich mit Trimbach an der Tabellenspitze.

Auch für die Männer des TC Lenzburg sieht die Situation nach der ersten Runde nicht ganz so rosig aus. Sie mussten sich Zuhause dem Aufstiegsaspiranten CT Neuchâtel deutlich mit 1:8 geschlagen geben. Wenn die Lenzburger auch in diesem Jahr die Aufstiegsspiele erreichen wollen, braucht es am kommenden Samstag im Duell mit Old Boys Basel zwingend einen Sieg. Die Basler ihrerseits sind am letzten Wochenende souverän aufgetreten und haben gegen Rohrdorferberg gleich mit 9:0 gewonnen. Das Team von Captain Thomas Külling wartet damit weiterhin auf die ersten Punkte in der Nationalliga C.

Brugg und Entfelden II verlieren 
Bei den Frauen standen an diesem Wochenende zwei Teams im Einsatz: Entfelden II und Brugg. Und beiden hatten einen schweren Stand gegen ihre Kontrahentinnen.

Die Entfelderinnen unterlagen dem Team aus Rapperswil gleich mit 0:6 und konnten dabei lediglich einen Satz gewinnen. Immerhin zwei Punkte gabs für die Bruggerinnen. Sie schlugen sich achtbar gegen das starke Team aus Dählhölzli, wo unter anderem Xenia Knoll, die derzeit zu den Top 100 der WTA-Weltrangliste im Doppel zählt, aufgelaufen ist. Zoe Mrose punktete im Einzel und gewann zudem an der Seite von Emily Grabner auch noch das Doppel. Damit liegen die Bruggerinnen immer noch im Rennen um einen Platz in den Aufstiegsspielen, auch wenn am kommenden Wochenende das schwierige Auswärtsspiel beim aktuellen Gruppenersten Seeblick wartet.

Weitere Informationen unter: www.tennisaargau.ch

Schon wieder: Turnen als Gratwanderung

Janys Nyffeler an den Ringen | Der Landanzeiger

Mit diesen Worten wurde vor einem Jahr der Bericht der Zürcher Kunstturnertage 2018 betitelt. Damals aus dem Grund, weil das Turnen zwischen Eleganz auf Topniveau und Verletzung hin und her schwappt. Leider wird der Titel im Jahr 2019 wieder in der selben Textform geschrieben. Während Paul sich mit gekonnten Übungen in die Auszeichnungsränge kämpfte, musste Janis verletzt den Wettkampf beenden.

Der Auftritt im Programm 5 begann am Samstag 11. Mai für Janis Nyffeler und Paul Peyer gut. Beide Turner aus der Kunstturnriege SATUS ORO (Oftringen, Rothrist, Oberentfelden) konnten an die Leistungen der vergangenen Wettkämpfe anknüpfen.

Die neu erlernten Elemente gelangen und die Punkte für diese gezeigten Schwierigkeiten sind auf der Punktetabelle gesichert. Genau diese Schwierigkeiten sind es, welche das Kunstturnen attraktiv für Turner und Zuschauer machen. Dabei ist der Turner mit Konzentration und physischer Umsetzung auf das Äusserste gefordert. Ist der Absprung am Boden nicht optimal ausgewinkelt, rächt sich dies beim Eintreffen der Landung.

So geschehen bei Janis. Der junge Turner landete flacher als sonst. Dazu kam die Federwirkung des Federbodens und wirkte mit voller Kraft auf den Athleten.

Die Knieverletzung zwang Janis den Wettkampf aufzugeben. Diese Situation zeigt, dass die Gratwanderung auf diesem Niveau sehr schmal ist. Schnelle Genesung wünscht die ORO-Riege.

Paul Peyer

Paul zeigte einen soliden Wettkampf mit sicheren Elementen in den Übungen. Dank diesen sehenswerten Leistungen konnte er eine Auszeichnung in Empfang nehmen.