«Zäme für eusi Schwiiz – zäme stark!»

Zäme für eusi Schwiiz | Der Landanzeiger

Liebe Aargauerinnen, liebe Aargauer, liebe Leserinnen, liebe Leser

In diesem Jahr ist alles anders. Wegen der Corona-Pandemie trat vieles in den Hintergrund, was vorher wichtig war. Vieles, was von langer Hand geplant war, musste abgesagt werden – so leider auch ganz viele 1. August-Feiern. Ich habe mich darauf gefreut, zusammen mit der Bevölkerung unsere Schweiz zu feiern und die traditionelle 1.-August-Rede in Schöftland zu halten. Weil die Feier in diesem Jahr nicht durchgeführt werden kann, habe ich meine Ansprache auf Video aufgenommen. Meine Botschaft finden Sie ab dem 1. August auf der Internetseite unter www.schoeftland.ch oder untenstehend in schriftlicher Form.

Die Fähigkeit, unbeschadet – ja sogar gestärkt – aus Stress- und Krisensituationen herauszugehen, nennt sich «Resilienz ». Der Begriff Resilienz hat seine Ursprünge in den 50er-Jahren. Damals untersuchte eine Entwicklungspsychologin, warum einige Kinder, welche in prekären Verhältnissen aufgewachsen sind, ihr Leben trotzdem meistern und warum andere dies nicht schaffen. Gründe gab es unterschiedliche. Einer aber war besonders wichtig: Diejenigen, welche zu fürsorglichen, selbstbewussten und erfolgreichen Erwachsenen herangewachsen sind, hatten meist selber eine liebevolle Bezugsperson im Leben, die sich um sie kümmerte. Und das machte sie belastbar, gab ihnen innere Stärke.

Heute gibt es Resilienzkurse für Teams, Führungskräfte, Lehrpersonen, Resilienztrainings mit Hunden oder Pferden und unzählige Ratgeber in Buchform. Aber auch für ein Land ist Resilienz wichtig. Üben lässt sich die Widerstandsfähigkeit allerdings nur bedingt. Und sie zeigt sich erst im Ernstfall. Bei uns in der Schweiz hat sie sich gezeigt. Wir haben während der Corona-Pandemie gesehen, dass unser Land und seine Menschen eine Krise bewältigen können. Und das hat viele Gründe. Die Bürgerinnen und Bürger vertrauen dem Staat und den Institutionen und halten sich an die Regeln. Bei uns finden in Gesellschaft und Politik intensive, aber sachliche Auseinandersetzungen und Debatten statt. Und wir haben eine starke und funktionierende Demokratie, welche fähig ist, vorgängige Entscheide, wenn nötig, auch zu korrigieren und aus Erfahrungen zu lernen. In autokratisch regierten Ländern kann man einen solchen Lernprozess nicht beobachten. Hier versucht die Herrscherklasse vielmehr, Fehlentscheide zu vertuschen, schönzureden und externe Schuldige zu finden. Wichtig für die Resilienz eines Staates sind auch die Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung. Auch diese konnte man in den letzten Monaten überall in der Schweiz und hier im Aargau sehen und spüren.

Die Schweiz ist widerstandsfähig. Wir meistern die Krise. Damit ist es aber noch nicht getan. In einem zweiten Schritt wird es darum gehen, aus der Krise zu lernen, offen zu bleiben auch für unvorhersehbare Dinge und schliesslich auch den Wandel als Chance zu begreifen. Eine Krise ist immer auch eine Chance, sie bietet Möglichkeiten, uns weiterzuentwickeln, uns dort zu bewegen, wo wir uns festgefahren haben. Sie ist eine Gelegenheit, sich neu zu erfinden. Neuen Schub kann unser Land durchaus gebrauchen, etwa im Bereich des Umweltschutzes oder bei der Sicherung der Vorsorge. Auch den Digitalisierungsschub gilt es jetzt zu nutzen und die digitale Transformation voranzutreiben. Die Digitalisierung, das hat sich gezeigt, hat viele Vorteile und sie macht uns nicht zuletzt auch resilienter in Krisenzeiten. Sie gibt uns die Möglichkeit, bei einer Pandemie den nötigen Abstand zu wahren und trotzdem mobil zu bleiben, uns auszutauschen, zu arbeiten.

Ist die Schweiz genug resilient, um die Krise nicht nur zu meistern, sondern auch gestärkt daraus hervorzugehen? Für mich besteht kein Zweifel daran. Denn auch unser Land hat «liebevolle» Bezugspersonen, die sie in Krisenzeiten wie auch in normalen Zeiten stützen. Das sind die Bürgerinnen und Bürger. Das sind Sie, liebe Aargauerinnen und Aargauer. Menschen, die sich um die Mitmenschen kümmern. Menschen, die unser Land und seine Menschen lieben. Unsere Schweiz, und damit wir alle, haben das Glück, uns auf viele solche Menschen stützen zu dürfen. Die Schweiz wird vom Engagement und der Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit unserem Staatswesen getragen und zusammengehalten. Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Politik, in Vereinen, Nachbarschaften und Familien engagieren, die unaufgeregt und sachlich handeln und politisieren, die Strategien und Ziele für unser Land haben und diese einbringen, die optimistisch bleiben und auch Verständnis für das Gegenüber aufbringen. Die Menschen sind der eigentliche Erfolgsfaktor unseres Landes.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Nationalfeiertag und danke Ihnen allen für Ihren ganz persönlichen Einsatz für Ihre Gemeinde, den Aargau und für die Schweiz. Herzlichen Dank! Zäme für eusi Schwiiz! – zäme stark!

Dr. Markus Dieth
Landammann Kanton Aargau

In der SpassFabrik soll gelacht werden

SpassFabrik im Cinema 8 | Der Landanzeiger
Rolf Häfeli uns seine SpassFabrik | Der Landanzeiger
Rolf Häfeli hat mit der SpassFabrik eine Art Mini Mini Europapark geschaffen

Auch das Cinema 8 in Schöftland erlebt momentan schwierige Zeiten. Der Besitzer Rolf Häfeli sagt: «Die Menschen sollen wieder lachen.» So schuf er die SpassFabrik.

Durch Covid-19 wurde die ganze Kinobranche heftig durchgeschüttelt. Noch zu Beginn des Jahres freute man sich auch im Cinema 8 auf ein besonders gutes Jahr, denn es waren viele neue Filme angesagt. Schon alleine der neue James Bond und die Weiterführung von «Fast and Furios» hätten für volle Kinosäle gesorgt. Daraus wurde leider nichts. «Bis zum jetzigen Moment sind es gegen 150 Filme, die wir einfach nicht zeigen können», so Rolf Häfeli, Geschäftsführer von Cinema 8. Leider hat man sich auch vergeblich auf die bevorstehende Fussballeuropameisterschaft gefreut. «In der Vergangenheit konnten wir uns immer über ein volles Haus freuen, wenn eine WM oder EM lief», so Rolf Häfeli.

SpassFabrik im Cinema 8 | Der Landanzeiger
Olivia Maurer hat Freude am mächtigen T-Rex

Die SpassFabrik ist geboren
Laut Rolf Häfeli besteht sein ganzes Unternehmen aus Möglichkeiten, etwas Spass zu haben. «Lachende Menschen und ganz besonders lachende Kinder sind mein Lebenselixier», sagt Häfeli glaubhaft und weiter: «Auf der Suche nach Möglichkeiten, den Kindern wieder ein Lachen aufs Gesicht zu zaubern, sind wir bei der SpassFabrik hängen geblieben.» So findet man nun in einer Halle neben dem Hauptgebäude ein Paradies für Kinder. Olivia Maurer, die stellvertretende Geschäftsführerin, sagte: «Ein Tagespass kostet für Nichtmembers 24 Franken. Für Members kostet das Ganze sogar nur 19.20 Franken.» Für diesen Betrag können die Besucher der SpassFabrik einen Film im Kino ansehen, Flippern bis die Drähte glühen, unzählige Runden auf einem der Karusselle drehen, einen wilden Bullen reiten, eine Stunde Bowling geniessen, das 7 Di Kino erleben, eine Stunde Billiard spielen und vieles mehr. Dazu kann man in der Gesellschaft von T-Rex, Kung-Fu Panda, Charly Brown oder dem Drachen Toothless, Zuckerwatte, Crêpes, Waffeln oder andere kleine Snacks geniessen. Die 6-köpfige Wuschelband sorgt während der Kinder-Disco für den passenden Sound. Weitere Infos über die aktuell laufenden Filme und alle anderen Angebote findet man unter www.cinema8.ch.

Öffnungszeiten: Vom 8. Juli bis 9. August jeden Tag von 11.00 bis 18.30 Uhr

SpassFabrik im Cinema 8 | Der Landanzeiger
Ist die Kinder-Disco geöffnet, sorgt die Wuschelband für den richtigen Sound

Vergangenheit bewältigt – positiv in die Zukunft

Vergangenheit bewältigt – positiv in die Zukunft | Der Landanzeiger

Das Suhrental Alterszentrum hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Minus von 5,7 Mio. Franken abgeschlossen. Dieses Minus war nicht die einzige Herausforderung, die die Führungscrew im letzten Jahr zu bewältigen hatte.

Der Jahresabschluss 2019 des Suhrental Alterszentrums schliesst mit einem Minus von 5,7 Millionen Franken. Zu Tage brachte dies die neue Revisionsstelle, die feststellte, dass eine Aufwertung der Immobilen im Jahr 2016 in der Höhe von 6,1 Millionen Franken nicht rechtens war. «So ein Defizit ist sehr unschön», sagt Verwaltungsratspräsident Uwe Matthiessen (Reitnau). «Uns allen war es aber klar, dass wir das korrigieren mussten.» Ein Liquiditätsschaden sei dem Unternehmen dadurch jedoch nicht entstanden, hält der Verwaltungsratspräsident Uwe Matthiessen fest.

Im Gegenteil: Das Betriebsergebnis 2019 konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden. Dies steht unter anderem im Zusammenhang mit einer Erhöhung der Bettenbelegung um 11 Prozent, auf total 100 Prozent.

Im letzten Jahr wurde der Betrieb des Zentrums tiefgreifend reorganisiert und professionalisiert. «Trotz einschneidenden Massnahmen gelang es uns, den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten und die Lebensqualität der Bewohnenden sogar zu steigern», sagt Uwe Matthiessen mit Freude.

Attraktiver geworden
Im Personalbereich konnte die zuvor hohe Fluktuation reduziert, Schlüsselpositionen neu besetzt und ein «Wir-Gefühl» entwickelt werden, heisst es in der Medienmitteilung, die nach der GV verschickt wurde. Ein grosser Verdienst dieses Erfolgs verdankt das Alterszentrum der neuen Geschäftsführerin Bernadette Flükiger, die seit dem 1. Mai 2019 in enger Absprache mit dem Verwaltungsrat die Geschicke des Hauses bestimmt. Ihr ist es gelungen, das Personal zu vereinen und das Alterszentrum in ruhigere Gewässer zu führen. «Bei meinem Stellenantritt war mir klar, dass dem Unternehmen ein Neuaufbau bei laufender Organisation bevorsteht», blickt Bernadette Flükiger zurück. Diesen hat sie zusammen mit dem Verwaltungsrat geplant und konsequent umgesetzt. Ein neues Personalreglement, das Einführen von Strukturen, die Aufwertung von Arbeitsplätzen und weitere Massnahmen führten zu ersten Erfolgen. Auch die kantonalen Prüfungsorgane stellten dem AZ Suhrental im 2019 ein gutes Zeugnis aus.

Gut aufgestellt
Die Herausforderungen konnten nur mit einem hohen ausserordentlichen personellen und finanziellen Aufwand bewältigt werden. «Mittelfristig werden sich diese Investitionen jedoch auszahlen», sind die Verantwortlichen überzeugt. Das Alterszentrum sei heute in allen Bereichen wieder gut aufgestellt. «Mit diesen umfänglichen Arbeiten ist die wechselvolle Vergangenheit bewältigt», sagt VRPräsident Uwe Matthiessen. «Die Ergebnisse der ersten fünf Monate im laufenden Geschäftsjahr 2020 bestätigen eine sehr positive Gesamtentwicklung. » Abschliessend dankt Matthiessen allen Mitarbeitenden und der Unternehmensleitung für ihren überdurchschnittlichen Einsatz zu Gunsten der Menschen im Alterszentrum.

Restaurant Haltestelle wird abgerissen

Restaurant Haltestelle, Schöftland | Der Landanzeiger

Ja, sie war in früheren Jahren wichtig für Schöftland. Zum einen prägte die Haltestelle zusammen mit anderen Bauten das Ortsbild, zum andern war sie bei den Gästen und den verschiedenen Schöftler Vereinen höchst beliebt.

«Eis go zieh», gemütlich im schönen Gartenrestaurant sitzen, oder eine Kegelpartie wird es nicht mehr geben. Nach gut zwölf Jahren, in denen das stattliche Haus aus dem Jahre 1837 leer stand, wurde es nun anfangs Woche eingezäunt. Im Laufe dieser Woche wird das Haus komplett ausgeräumt.

Wie ein Arbeiter auf der Baustelle sagte, muss zudem zuerst der im Haus verbaute Eternit fachmännisch entsorgt werden. Erst danach kann mit dem Abbruch begonnen werden. Was dereinst passiert mit dem gewonnen Platz, kann noch nicht gesagt werden. Es gibt verschiedene Projekte. Welches am Ende realisiert wird, steht noch nicht fest.

Schöftler Schulbänke für Sansibar

Stefan Rüdlinger | Der Landanzeiger

Eine junge Gruppe aus Schöftland und Holziken hat letztes Jahr den Verein «kila kitu fresh» gegründet. Dieser bietet im August, September und Oktober erstmals drei Workcamps an mit jungen Schweizer Handwerkern, die in Sansibar zusammen mit einheimischen Handwerken Schulbänke zimmern, Dächer ausbessern und das Stromnetz reparieren.

Bei seinem ersten Besuch in Sansibar vor zwei Jahren hat Stefan Rüdlinger gesehen, wie rund 100 Schülerinnen und Schüler in einem Raum auf dem Boden sitzend unterrichtet werden. Schnell wurde ihm klar, den öffentlichen Schulen in Sansibar fehlt es an einfachen Sitz- und Schreibmöglichkeiten, Dächer sind undicht und es regnet auf die elektrischen Anlagen. Dies ist ein untragbarer Zustand.

Der 25-jährige Schöftler war nicht ganz zufällig auf der afrikanischen Insel. «Ich suchte eine Herausforderung, wo ich mit meinem Handwerk etwas Nützliches tun kann», erklärt Rüdlinger seine Motivation. Er kam in Kontakt mit Theres Bärtschi von der internationalen Nichtregierungsorganisation Service Civil Organisation (SCI). Jedes Jahr bietet SCI weltweit rund 1000 Workshops in 90 Ländern an.

Workcamp in Sansibar für junge Schweizer Handwerker
Für den Schöftler war klar, dass er auf Sansibar einen solchen Workshop auf die Beine stellen möchte mit jungen Handwerkern aus der Schweiz und aus Sansibar als aktive Teilnehmende. Ziel ist, dass die Infrastruktur von öffentlichen Schulen Sansibars verbessert wird. Dafür hat er den Prototyp eines Schulbanks gezimmert, welcher im Workshop gebaut werden soll. 21 davon braucht es pro Klassenzimmer. «Es geht aber nicht nur um Schulbänke», betont Stefan Rüdlinger, «wir reparieren auch, wo nötig, die Dächer der Schulen und verbessern das Stromnetz.»

Im letzten Jahr wurde sein Projekt konkret. «Mit meinem Bruder und Jurastudenten Robert, der Freundin und Pädagogikstudentin Catja und dem Freund und Verleger Enrico gründeten wir den Verein «kila kitu fresh», mit dem Ziel, die interkulturelle Bildung in Sansibar zu verbessern.» Auf Swahili bedeutet «kila kitu fresh» umgangssprachlich «alles wird gut».

Das Workcamp durfte er vor einem Jahr an der Berufsschule Lenzburg den Abschlussklassen vorstellen. «Viele junge Handwerker suchen für die Zeit nach der Abschlussprüfung und vor dem Militär eine solche oder ähnliche Herausforderung», erklärt Rüdlinger.

Und tatsächlich meldeten sich genügend junge Handwerker aus der Schweiz für das Workcamp. Dank der Hilfe von SCI und einer Freiwilligenorganisation vor Ort in Sansibar werden auch junge einheimische Handwerker am Camp mitmachen. Aktuell ist Stefan Rüdlinger mit den Planungsarbeiten voll beschäftigt. Wegen des Coronavirus muss der Juli-Workshop in den Oktober verschoben werden.

Seine ehrenamtliche Arbeit leistet der Schöftler neben seinem 80%-Pensum als Zimmermann bei der Zubler AG Holzbau in Hunzenschwil.

Eine «Karma-Investition»
Angesprochen auf die Frage, ob er mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit irgendwann mal Geld verdienen möchte, antwortet Stefan Rüdlinger kurz und bündig: «Es ist für mich eine Karma-Investition!»

Unterstützung per Crowdfunding 
Der Verein «kila kitu fresh» setzt sich ein für die interkulturelle Bildung in Sansibar. Auf der Afrikanischen Insel wird der Verein im August, September und Oktober Workshops anbieten. 
Infos unter www.kilakitufresh.com
Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann dies tun unter: www.crowdify.net/kila-kitu-fresh 

179 Eingaben: Gegenwind für Teiländerung

Gegenwind für Teiländerung | Der Landanzeiger

Der Planungsprozess zur «Teiländerung Nutzungsplanung Mühleareal/Hegmatte» nimmt wieder Fahrt auf: Die Auswertung der schriftlichen Eingaben aus der öffentlichen Mitwirkung ist abgeschlossen. 179 Eingaben sind eingegangen. Auch im weiteren Verfahren soll die Bevölkerung aktiv eingebunden werden.

Der Entwurf der Teiländerung Nutzungsplanung wurde der Bevölkerung von Schöftland am 11. November des letzten Jahres an einem öffentlichen Infoabend vorgestellt und vom 22. November 2019 bis 21. Februar 2020 für die öffentliche Mitwirkung aufgelegt. In dieser Zeit gingen bei der Gemeinde 179 Eingaben ein, wie der Gemeinderat Schöftland, Aargau Verkehr und der Kanton Aargau in einem gemeinsamen Schreiben mitteilen. Die 139 ablehnenden Eingaben (136 davon sind weitgehend identische Schreiben) begründen ihre Kritik mit dem Grundsatz des schonenden Umgangs mit dem Boden und der Befürchtung einer hohen Lärmbelastung durch die Bahn. Zudem könne, so die Projektgegnerschaft, auch im Ortszentrum eine gute Lösung für die Anlagen gefunden werden, heisst es im Schreiben weiter.

Bei den 35 zustimmenden Eingaben (29 davon sind fast identische Schreiben) stehen die Aufwertung des Ortszentrums und die hochwertige Innenentwicklung im Vordergrund. Den Bau der Bahninfrastrukturanlagen im Mühle-areal schliessen sie grundsätzlich aus, weil diese das wertvolle Ortsbild der Gemeinde beeinträchtigen und sich das zentral gelegene Areal für eine hochwertige Innenentwicklung eignet. Die Naturschutzzone in unmittelbarer Nähe zum Zentrum würdigen alle Parteien als Mehrwert für Mensch und Natur.

Der Kanton hat sich in seiner Vorprüfung deutlich für den Bau der Depot- und Werkstattanlagen in der Hegmatte sowie die hochwertige Entwicklung des Mühleareals für Wohnzwecke ausgesprochen und begrüsst deshalb die vorgeschlagene Teiländerung Nutzungsplanung.

Zuerst entscheidet Schöftland, dann der Grosse Rat
Da die Zentrumsentwicklung für die Gemeinde von grosser Bedeutung ist, soll darüber zunächst auf kommunaler Ebene entschieden werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Erst anschliessend wird im kantonalen Richtplan der Standort des Bahndepots festgelegt. Diesem in der Mitwirkung geforderten Vorgehen haben auch die zuständigen kantonalen Stellen und die grossrätliche Kommission zugestimmt.

In die weitere Planung einfliessen wird auch die vorgesehene Beurteilung durch die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK), die sich zu den Auswirkungen des Vorhabens auf das Ortsbild von nationaler Bedeutung äussern wird. Die Gemeindeversammlung vom 26. Juni und die von der Initiative «Überlagerung der Hegmatte mit einer Landschaftsschutzzone» verlangte ausserordentliche Gemeinversammlung müssen aufgrund der Corona-Bestimmungen abgesagt beziehungsweise verschoben werden.

Im August laden der Gemeinderat, der Kanton und die AVA alle Schöftlerinnen und Schöftler zur Informationsveranstaltung mit öffentlichem Dialog ein. Mit einem Modell wird dabei die Entwicklung anschaulich dargestellt.

Abstimmung im Frühling 2021
Die öffentliche Auflage der Teiländerung Mühleareal/Hegmatte ist im Oktober geplant. An einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung im Frühling 2021 soll die Vorlage zur Abstimmung kommen, heisst es in der Mitteilung von Gemeinden, Aargau Verkehr und dem Kanton Aargau abschliessend. 

Schulleben von Lockdown bestimmt

Vor dem Eingang zur Schulverwaltung: Schulleiter Dino Carpanetti Schulleiter Schöftland sieht dem Ende des Lockdowns mit Zuversicht entgegen | Der Landanzeiger

Die Schule Schöftland beherbergt vom Kindergarten bis zur Bezirksschule alle Klassen mit rund 650 Schülerinnen und Schülern. Seit 1. August 2019 ist Dino Carpanetti (51) Schulleiter in Schöftland. Der Schulbetrieb leidet derzeit unter der Corona- Krise und verläuft alles andere als normal. Ein Fazit über die bisherige Zeit an der grössten Schule im Suhrental ist überfällig.

Dino Carpanetti, Covid-19 hat das Schulleben schlagartig verändert, wie haben Schülerinnen und Schüler den Fernunterricht zu Corona-Zeiten aufgenommen?

Dino Carpanetti: Die Situation ist für alle neu. Die Lehrpersonen fertigten zum Beispiel Videos an, machten sich mit der digitalen Kommunikation vertraut und erstellten eigene Homepages. Beide Seiten müssen sich in herausfordernden Zeiten mit kaum praktizierten Methoden und Werkzeugen auseinandersetzen. Die Schule stellt das Lernmaterial zu Verfügung, gibt die Strukturen vor, macht Erklärungen, bietet Unterstützung und korrigiert das Erarbeitete. Insbesondere die Kindergartenkinder und die Schülerinnen und Schüler der Primarschule holen das Material in der Schule ab und bringen die erledigten Aufgaben wieder zurück.

Der Austausch zwischen Lehrpersonen und Oberstufenschülern mit Mircosoft-Teams funktioniert recht gut. Wie sich der Fernunterricht auf den verschiedenen Stufen auswirkt, ist zurzeit noch nicht einschätzbar. Auf jeden Fall freuen wir uns auf den Tag, an dem die Kinder und Jugendlichen wieder vor Ort in den Unterricht kommen.

Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich in Schöftland darüberhinaus konfrontiert?

Schöftland ist eine Zentrumsgemeinde, die Aufgaben sind vielfältiger, als das vielleicht an anderen Schulen der Fall ist. Die Vernetzung mit den umliegenden Gemeinden und Schulen ist herausfordernd und bereichernd zugleich.

Die Schule Schöftland befindet sich in einer spannenden Entwicklungsphase. So sind nicht nur der neue Aargauer Lehrplan und die neue Ressourcierung umzusetzen, sondern auch die Integration der Kreisschule Oberstufe Oberes Suhrental (KOOS), das Konzept der Informatikmodernisierung, der Neubau des Kindergartens und die Neuorganisation der Schulverwaltung.

Und das schaffen Sie alles alleine?

Nein, natürlich nicht. Ohne dem tatkräftigen Einsatz von Philipp Hunziker, Schulleitung Primar und Kindergarten, und Markus Widmer, Schulleiter Oberstufe, sowie der Schulverwalterinnen und allen anderen Mitarbeitenden der Schule wäre es nicht möglich, die anstehenden Projekte umzusetzen. Trotz des andauernden Lockdowns sind wir überzeugt, dass die Umsetzung der Projekte gelingen wird.

Was zeichnet die Schule Schöftland besonders aus?

Besonders erfreulich sind Begegnungen und die Unterstützung, die die Schule auf verschiedenen Ebenen erleben darf, sei es mit dem Gemeinderat, den Mitarbeitenden der Gemeinde, der Schulpflege, dem Hauswartteam oder der Regionalpolizei. Ich möchte aber auch erwähnen, dass ich seit meinem Amtsantritt eine sehr aktive Schülerschaft kennenlernen durfte. Mein besonderer Dank gilt allen Eltern, die sich in dieser herausfordernden Zeit im Umgang mit dem Coronavirus einsetzen und unsere Bemühungen unterstützen.

Dino Capanetti

Dino Carpanetti (51) hat schon einiges erlebt in seiner Karriere: Erteilung Oberstufenunterricht in Safenwil von 1992 bis 2010, Schulleiter an der Kreisschule Safenwil-Walterswil von 2001 bis 2009, Mitarbeiter der Externen Schulevaluation an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Inspektor/ Schulaufsicht im Departement Bildung, Kultur und Sport im Kanton Aargau von 2013 bis 2019. Im gleichen Jahr war er noch Gesamtschulleiter ad Interim in Zofingen. Von 2013 bis 2017 gehörte er dem Gemeinderat Walterswil an. Seit 1. August letzten Jahres ist Dino Carpanetti nun Schulleiter in Schöftland.

«Vom ersten Schock habe ich mich erholt»

Geschäftsführer Rolf Häfeli sitzt alleine im Saal 1, dem grössten Kinosaal im Schöftler Cinema 8 | Der Landanzeiger

Kein Kinobetrieb, alle Restaurants und Bars geschlossen, kein Bowling. Die Corona-Krise trifft den grossen Schöftler Kinokomplex Cinema 8 hart. Seit rund einem Monat ist der ganze Betrieb inklusive dem Hotel geschlossen. Doch jammern mag Rolf Häfeli nicht. Der Geschäftsführer will nach dem ersten Schock lieber nach vorne schauen – und er nutzt die Zeit für nötige Renovierungsarbeiten.

21 Jahre alt wurde Cinema 8 Anfang April. Doch die geplante Feier mit einem tollen Filmprogramm fiel ins Wasser. Seit rund einem Monat ist Cinema 8 geschlossen. «Das war zuerst einmal ein Schock», gesteht Rolf Häfeli, denn seit 21 Jahren läuft hier der Betrieb an sieben Tagen die Woche, 365 Tage lang, mit nur ganz wenigen Ausnahmen.

Im grossen Eingangsbereich des Cinema 8 herrscht derzeit gähnende Leere, das Mexikanische Restaurant (links) wird derzeit renoviert, die Tische und Stühle sind im Bildhintergrund gestapelt | Der Landanzeiger
Im grossen Eingangsbereich des Cinema 8 herrscht derzeit gähnende Leere, das Mexikanische Restaurant (links) wird derzeit renoviert, die Tische und Stühle sind im Bildhintergrund gestapelt

Das Cinema 8 ist sehr gut ins Jahr 2020 gestartet. «Der Lockdown hat uns abrupt den Boden unter den Füssen weggezogen », erklärt der Geschäftsführer. «Vom ersten Schock habe ich mich erholt und nun gilt es, den Betrieb wieder in Bewegung zu bringen.» Nach einem Monat Stillstand ist Rolf Häfeli gefasster. Theoretisch dürfte einzig das Hotel noch offen sein. Doch im Cinema 8 sind alle Bereiche miteinander verbunden: das Kino, die Gastronomie, das Bowling, die Hausbrauerei, das Hotel – nur einen Bereich offen zu halten, ohne das grosse Ganze, macht keinen Sinn.

Die 104 Angestellten sind fast alle zu Hause. Wie viele Monate Stillstand es leiden mag, bis der Betrieb existenzielle Probleme bekäme, vermag Rolf Häfeli nicht abzuschätzen: «Uns hilft derzeit die Kurzarbeitsregelung sehr, darüber hinaus wurde unserer Branche Hilfe in Aussicht gestellt vom Dachverband Pro Cinema und vom Kanton Aargau.» Rolf Häfeli nutzt den Stillstand: Aktuell werden das Mexikanische Restaurant gleich beim Haupteingang und andere Bereiche einer kräftigen Renovation unterzogen. Der Bau der grossen Karthalle nebenan hingegen wurde zurückgestellt. Dafür gibt es Pläne für eine grössere Renovation des ältesten Teils im Cinema 8: Der legendären «Kino Bar» und dem allerersten Saal, dem heutigen Kino 4.

Eine baldige Wiedereröffnung, das wäre für Rolf Häfeli und für das Cinema 8 das, was man «grosses Kino» nennt. Wann das sein wird, steht bis jetzt noch in keinem Drehbuch.

Anhänger angezündet

Im Anhänger brannten Antifrostnetze, die Polizei vermutet Brandstiftung | Der Landanzeiger

Eine unbekannte Täterschaft setzte vergangene Nacht bei Schöftland einen Anhänger, beladen mit Antifrostnetz, in Brand. Dieser brannte komplett aus. Die Polizei sucht Augenzeugen.

Eine Patrouille der Regionalpolizei Zofingen entdeckte auf ihrer Patrouillenfahrt am Montag, 20. April kurz nach Mitternacht einen Brand eines Anhängers in Schöftland im Gebiet Peukmattweg. Die Feuerwehr wurde umgehend aufgeboten welche den Brand löschen konnte. Der Anhänger brannte jedoch komplett aus.

Sofort war klar, dass Brandstiftung im Vordergrund liegen dürfte. Die Umstände wiesen darauf hin, dass die Täterschaft die Ladung, Antifrostnetz für Lauch, angezündet haben dürfte. Eindeutige Erkenntnisse über das Motiv liegen nicht vor. Es entstand ein grosser Sachschaden. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Personen, welche Hinweise dazu machen können, sind gebeten, sich bei der Mobilen Polizei in Schafisheim (Telefon 062 886 88 88) zu melden.

In die neue Heimat geflüchtet

Ahmad Miri Schöftland | Der Landanzeiger

Der gebürtige Afghane Ahmad Miri (18) spielt beim SC Schöftland und wartet auf seinen ersten Einsatz mit dem Fanionteam in der Meisterschaft. Was Ahmad Miri aber in den letzten fünf Jahren sonst noch alles erlebt hat, bietet Stoff für ein Hollywood-Drama inklusive Happy End.

Die aussergewöhnliche Geschichte beginnt im Sommer 2015, als Ahmad Miris Vater für seinen Sohn in ihrer Heimat Iran keine Zukunft mehr sieht. Weil Miri keinen iranischen Pass besitzt, bleiben ihm viele Möglichkeiten wie zum Beispiel der Wechsel von der Grundschule in die Oberstufe verwehrt. Deshalb schickt Miris Vater seinen Sprössling alleine in die Schweiz, mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Über die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien und Österreich erreicht Ahmad Miri innert 40 Tagen die Schweizer Grenze. «Die grösste Gefahr war, dass ich unterwegs bedroht werde oder dass mich die Polizei fasst und in den Iran zurückschickt», erzählt Miri. Weil er beim Kauf eines Sandwichs in der Türkei und später in einem griechischen Park zufällig Kollegen trifft, ist Miri nicht ganz auf sich alleine gestellt. «Erst in Wien trennten sich unsere Wege, sie reisten in andere Länder weiter», sagt er.

Mit der Ankunft in der Schweiz stellen sich Ahmad Miri die nächsten Hürden in den Weg. Ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, landet er im Asylheim in Buchs SG und wird später nach Aarau geschickt. Schnell vermisst er die eigene Familie. «Wenn ich sah, dass andere Kinder mit ihren Eltern spazieren oder essen gingen, war das schlimm. Ich war alleine, musste alles selber entscheiden und konnte niemandem von meinen Erlebnissen erzählen», sagt Miri.

Halt gibt ihm der Fussball
In der Schweiz versucht er, seinen Traum vom Profispieler zu verwirklichen. Nachdem Miri beim Probetraining die Verantwortlichen des FC Aarau nicht überzeugen kann, schliesst er sich dem FC Küttigen an. Sein Talent bleibt nicht unbemerkt: Schnell schafft Miri den Sprung in die erste Mannschaft, zudem darf er sich beim FC Basel zeigen. Aber auch dieser «Test» verläuft nicht nach Wunsch. «Nach einem nicht gegebenen Foul für mich war ich so frustriert, dass ich mich mit meinem Trainer anlegte», erzählt Miri. Unter der Dusche fragen ihn dann seine Mitspieler, was er sich dabei gedacht habe, sich mit Alex Frei zu streiten. Der Schweizer Rekordtorschütze war Miri damals kein Begriff, «und nach diesem Disput war meine Karriere beim FC Basel bereits wieder zu Ende».

Obwohl der Profi-Traum bisher nicht in Erfüllung ging, war der Fussball für Ahmad Miri das ideale Sprungbrett zur Integration in die Gesellschaft. Mittlerweile wohnt er bei einer Gastfamilie neben dem Brügglifeld in Aarau, spricht fliessend Deutsch und absolviert sein zweites Lehrjahr als Tiefbauzeichner mit Berufsmatur. Mit seiner Familie telefoniert er mindestens einmal pro Woche, eine Rückkehr in den Iran kann er sich aber nicht mehr vorstellen. «Die Schweiz ist meine neue Heimat», sagt Miri.

Geduld ist gefragt
Weil die Meisterschaft wegen des Virus unterbrochen ist, verzögert sich Ahmad Miris Debüt beim SC Schöftland nach seinem Wechsel in der Winterpause. «Er verfügt über interessante Anlagen im Angriff, hat defensiv und körperlich aber noch Defizite», sagt SCS-Sportchef Manuel Moor.

Neben den fussballerischen Qualitäten ist er auch vom Werdegang des talentierten Stürmers beeindruckt. «Jeder kann von Ahmad lernen. Er ist immer fröhlich und dankbar für das, was man ihm ermöglicht. Das sind Tugenden, von denen sich alle eine Scheibe abschneiden können», sagt Moor.

Auch wenn Ahmad Miri mit dem Wechsel in die 2. Liga inter seinem Traum etwas näher gekommen ist, verfolgt er sein Ziel nicht mehr bedingungslos: «Als ich in die Schweiz kam, hatte Fussball den gleichen Stellenwert wie die Schule. Jetzt ist es mein Hobby.» Andere Dinge seien jetzt wichtiger. «Ich möchte meine Ausbildung abschliessen. Was danach kommt, ist offen.»

Ihr Spezialist für Holzbau jeglicher Art

Reto Lehmann von Lehmann Holzbau | Der Landanzeiger

Der diplomierte Holzbau-Vorarbeiter Reto Lehmann hat im Sommer des letzten Jahres am Dreisteinweg 9 in Schöftland seine eigene Zimmerei eröffnet.

Der diplomierte Holzbau Vorarbeiter Reto Lehmann und sein Team können vom kleinen Gartenhaus bis zur Industriehalle alles realisieren. «Es macht mir grosse Freude, bei Projekten von der Beratung über die Planung bis hin zur Realisierung immer dabei zu sein», sagt Reto Lehmann. «Ich liebe meinen Beruf, denn dem Baustoff Holz sind kaum Grenzen gesetzt.» Das Motto seines Unternehmens: «Wir realisieren alle Ihre Wünsche, schnell, kompetent und hochwertig.»

Nach der Lehre als Zimmermann EFZ bei der Burgherr Moosersäge AG in Hintermoos liess sich Reto Lehmann zum Dipl. Holzbau-Vorarbeiter ausbilden. Vor der Gründung seiner eigenen Firma arbeitete er in einer Grosszimmerei im Kanton Bern. Zwischendurch weilte er mehrere Monate in Craivoa (Rumänien), wo er in einem caritativen Projekt den Holzbau eines Altersheims und eines Kindergartens leitete.

Der 27-jährige Zimmermann hat sich selbstständig gemacht, weil er seine Kunden gerne von der Idee bis zum fertigen Bauwerk begleitet und dafür auch die Verantwortung tragen will. Er und sein Team fertigen alle Holzbauten, Tragwerke, Konstruktionen und Elemente persönlich in der eigenen Zimmerei an. «Wir verbinden Tradition mit Moderne und legen grossen Wert auf sorgfältige, termin- und fachgerechte Ausführung aller Arbeiten», sagt Reto Lehmann. «Lassen auch Sie sich von der Faszination Holz inspirieren und von uns beraten. Wir setzen auch Ihr Projekt mit Freude und Leidenschaft und dem topmodernen Werkstoff Holz um.»

Kontakt

Holzbau Lehmann
Reto Lehmann
Dreisteinweg 9
5040 Schöftland

Telefon 079 278 00 06
info@holzbau-lehmann.ch
www.holzbau-lehmann.ch

«Das Zelt» als Festbühne fürs Jubiläum

800 Jahre Schöftle | Der Landanzeiger

Vor 800 Jahren wurde Schöftland erstmals urkundlich erwähnt. Dieses Jubiläum wird nun mit einem mehrtägigen Fest und einem abwechslungsreichen Programm gefeiert. Am Fest, bei dem die Bevölkerung im Zentrum steht, gibt es an allen Konzerten und Aufführungen Gratiseintritt.

«Aufgrund dieses Schriftstücks aus Pergament, feiern wir im August 800 Jahre Schöftle», sagt Vizeammann Thomas Buchschacher und zeigt auf eine Kopie einer Pergamenturkunde, die das Datum 15. Juli 1220 trägt und mit zwei Siegeln versehen ist. Im Schriftstück, das heute im Staatsarchiv Luzern liegt, wird Schöftland ein erstes Mal urkundlich erwähnt.

«Ebenfalls in die Geschichte eingehen soll das Fest zu »800 Jahre Schöftle», hofft OK-Präsident Thomas Buchschacher, der schon seit mehr als einem Jahr mit Teilen des siebenköpfigen OKs an den Festivitäten vom 19. bis 23. August dieses Jahres plant und organisiert.

Festplatz für 4000 Personen
Der zentrale Festplatz befindet sich neben der Bank Leerau und dem Alterszentrum und ist auf rund 4000 Personen ausgerichtet. Den Verantwortlichen ist es gelungen, nicht irgend ein Festzelt zu organisieren, sondern «Das Zelt» nach Schöftland zu holen.

Ursprünglich für die Landesausstellung «Expo.02» konzipiert, ist «Das Zelt» in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil des Schweizer Kulturlebens herangewachsen und schlägt auf ihren jährlichen Tourneen ihre Zelte an verschiedenen Standorten auf. «Im August nun auch für einige Tage in Schöftland», freut sich OK-Präsident Buchschacher.

Die verschiedenen Zelte sorgen dafür, dass die Gäste nicht nur das abwechslungsreiche Programm im Trockenen geniessen, sondern sich auch am -«Schärme» verpflegen können.

Gratistickets für Bevölkerung Dank der grosszügigen Unterstützung der Ortsbürger und der Gemeinde Schöftland, die das Fest mit dem Budget von rund 250’000 Franken finanzieren, kann die Bevölkerung alle Veranstaltungen gratis besuchen. Damit die Festivitäten im geordneten Rahmen ablaufen, wird zwischen Mai bis Juli den Schöftler Bürgern ein Ticketvorbezug auf der Gemeindeverwaltung angeboten. Die Resteintritte werden an den Festtagen vor Ort abgegeben.

OK-Präsident und Vizeammann Thomas Buchschacher | Der Landanzeiger
OK-Präsident und Vizeammann Thomas Buchschacher präsentiert eine Kopie der Urkunde, in der Schöftland vor 800 Jahren erstmals erwähnt wurde

Apéro, Berliner und neues Logo

Ofenfrische Berliner «3 für 2» | Der Landanzeiger

Beck Jürg Mathys hat sich aufgebretzelt und präsentiert pünktlich auf das 25-Jahr-Jubiläum ein neues Logo und einen neuen Auftritt im Internet. Darauf wurde am Samstag an einem Apéro vor dem Café Caprice angestossen. Das ganze Jahr über wird dieses Jubiläum mit besonderen Aktionen immer wieder gefeiert.

Im Jahr 1995 übernahm Jürg Mathys die Bäckerei Mathys und eröffnete Jahre später das heute gut besuchte Café Caprice. Am Samstag fiel der Startschuss zu einer ganzen Reihe von Festivitäten anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums. «Wir feiern das ganze Jahr über», erklärt Jürg Mathys, als er am Samstagmorgen in bester Laune und bei strahlendem Sonnenschein die Gäste beim Apéro bediente und mit ihnen auf das Jubiläum anstiess. Gleichzeitig wurde das neue Logo eingeweiht. Es ist schlichter geworden und besteht aus einem grossen «mathys»-Schriftzug, einem Gipfeli und dem Untertitel «der genussmacher» – alles in Kleinschrift. Ebenfalls im neuen Look daher kommt der Mathys-Auftritt im Internet.

«Wir haben uns aufgebretzelt und sind zum Genussmacher geworden», bestätigt Jürg Mathys, der im Herzen Schöftlands ein Stockwerk unter dem Café mit insgesamt über 50 Mitarbeitenden alles produziert für Bäckerei, Konditorei, Confiserie und Catering.

Ähnliche Aktionen wie am Samstag, als feine Berliner in einer «3 für 2»-Aktion reissenden Absatz fanden, wird es das ganze Jahr über geben. Bis zum Schöftler Mai-Markt wird es einmal im Monat eine «3 für 2»-Aktion geben. Seit Montag gibt es feine Brownies «3 für 2». An Ostern dürfen sich die Kinder bei einem Malwettbewerb austoben. Beck Mathys weiss, wie der Hase läuft. Es wird bis heute viel Wert auf ein vielseitiges Sortiment gelegt, welches möglichst ohne zugekaufte Fertigprodukte auskommt. Mit viel Passion entstehen immer wieder neue Produkte, sehr zur Freude der treuen Kundschaft.

Jürg Mathys feiert Jubiläum | Der Landanzeiger
Jürg Mathys darf auf 25 Jahre anstossen