Cinema 8: Heute wird E-Go-Kart-Bahn eröffnet

Cinema 8: Heute wird E-Go-Kart-Bahn eröffnet | Der Landanzeiger

E-Go-Kart heisst die neuste Attraktion im Cinema 8 in Schöftland. Im ersten und zweiten Untergeschoss des neusten Nebengebäudes steht eine 370 Meter lange Indoor-Kart-Bahn. Auf der topmodernen Anlage können bis zu zehn Personen pro Rennen auf den schnellen E-Karts ihre Fahrfähigkeiten unter Beweis stellen und sich packende Rennen liefern.

Die Begeisterung bei den ersten Gästen auf der Bahn ist riesig: «Ich hätte nicht gedacht, dass die Post auch mit E-Karts so abgeht», sagt ein erfahrener Rennkart- Fahrer. «Es macht richtig Spass, ich komme wieder», sagt eine Frau. Verständlich, ihre schnellste Rundenzeit liegt keine zwei Sekunden hinter der des Tagesschnellsten. Auch Schöftlands Gemeindeammann Thomas Buchschacher ist voll des Lobes: «Eine beeindruckende Anlage und eine weitere Attraktion für unsere Gemeinde.» Sagts, schnappt sich einen Helm und fährt in seinem Renndurchgang gleich aufs Podest.

Der Eintritt und die Registrierung für die einzelnen Renndurchgänge erfolgen in der neuen «Highway 101 Bar». Von hier aus geniessen die Besucher beste Übersicht auf die Bahn und das Renngeschehen. Hier ist man live dabei, wenn die Fahrer im Anschluss ihre Rundenzeiten analysieren und ihre Podestplätze feiern.


Fakten zum E-Go-Kart

Die Bahn befindet sich im UG des Neubaus neben dem Cinema 8 (Eingangstür beschriftet). Registrierung und Empfang ist in der «Highway 101 Bar» (1. UG), der Eingang zum «E-Go- Kart» im 2. UG.

Öffnungszeiten: Mo + Di: geschlossen; Mi: 15.00–22.00 Uhr; Do: 17.30–22.00 Uhr; Fr: 16.30–23.00 Uh; Sa: 14.00– 22.00 Uhr; So: 12.00–20.00 Uhr.
Anforderungen an Fahrer: Mindestgrösse 1.30 m; Fahrer dürfen nicht alkoholisiert sein.
Preise: Ab 14 Jahre: 25 Franken (+2 Franken für Sturmhaube); bis 13 Jahre: 20 Franken (+2 Franken für Sturmhaube)
Reservationen: www.cinema8.ch/egokart


Nora Gmür empfiehlt sich für höhere Aufgaben

Nora Gmür empfiehlt sich für höhere Aufgaben | Der Landanzeiger

Die Frühform von Nora Gmür stimmt. Die 21-jährige Triathletin hat bei ihren ersten beiden Europacup-Einsätzen in diesem Jahr die Ränge acht und zwei belegt. Insbesondere der zweite Platz beim Rennen in der Türkei über Ostern gilt es hervorzuheben, denn es ist erst der zweite Podestplatz auf dieser Stufe für Nora Gmür. Zuvor hatte die Schöftlerin im letzten Herbst Rang drei in Portugal herausgeholt. «Dieser zweite Platz ist ein toller Erfolg für mich. Vor allem auch deshalb, weil ich in allen drei Disziplinen eine wirklich gute Leistung zeigen konnte», freute sich Gmür.
Dank ihren beiden starken Auftritten zum Auftakt der neuen Saison hat sich Nora Gmür auch für höhere Aufgaben empfohlen. Eine Top 10 Klassierung war nämlich gefordert, um auf der nächsthöheren Stufe im Weltcup antreten zu können. Das hat Nora Gmür definitiv geschafft und wird sich darum schon bald mit der absoluten Weltspitze messen dürfen. «Das wird eine grosse Herausforderung», weiss sie. «Als ich letzte Saison in Hamburg erstmals bei einem solchen Rennen starten durfte, bin ich ziemlich ‹auf die Welt gekommen›. Das Niveau ist schon sehr hoch.»

Fortschritte in allen Bereichen
Angesichts ihrer guten Form muss sich Nora Gmür vor der internationalen Konkurrenz aber nicht verstecken. Denn im Vergleich zur letzten Saison hat sie in allen drei Disziplinen grosse Fortschritte erzielt. Das belegen beispielsweise auch die beiden Bronzemedaillen an den Schweizer Meisterschaften, die Nora Gmür über 3000 Meter in der Halle und in der Alterskategorie U23 im Crosslauf geholt hat. «Diese beiden Erfolge haben mir sicher viel Selbstvertrauen gegeben und waren auch wertvoll, um die nötige Rennhärte für den Saisonstart zu holen», sagt die Junioren Vize-Europameisterin von 2019.
Zudem hat Nora Gmür auch intensiv in der Disziplin Schwimmen gearbeitet. «Ich habe mit meinem Schwimmtrainer Dirk Thölking vom SC Aarefisch viel an meiner Technik gearbeitet und auch einige Spezialtrainings eingelegt. Das hat sich sicher bezahlt gemacht », so Gmür, die bei ihrem zweiten Platz in der Türkei als Fünfte aus dem Wasser gekommen war.

Der Olympiatraum lebt
Für die kommenden Monate hat sich Nora Gmür, die Mitglied des Schweizer Elite Nationalkaders ist, hohe Ziele gesteckt. Sie will an den U23 Europameisterschaften in Polen über die Supersprint-Distanz eine Top 5 Klassierung herausholen. Auch der Start an den European Games bei der Elite steht auf der Liste mit ihren Zielen genauso wie die Teilnahme an den U23 Weltmeisterschaften in Abu Dhabi im Herbst. Und mit guten Resultaten im Weltcup möchte die 21-Jährige wichtige Punkte für die Qualifikation für die Olympischen Spielen 2024 in Paris sammeln. «Die Spiele in Paris sind ein Traumziel von mir. Es wäre mega cool, wenns klappt. Aber die Schweiz hat ja nur zwei, maximal drei Startplätze – das wird also nicht einfach», sagt Nora Gmür, die nach dem Abschluss der Sport Kanti in Aarau im letzten Sommer ein Fernstudium in Mediendesign begonnen hat.
Um künftig noch optimaler trainieren zu können, hat sich Nora Gmür entschieden, ab Oktober die Spitzensport RS in Magglingen zu absolvieren. «Dort profitiere ich von den idealen Trainingsbedingungen, dem Austausch mit anderen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern, sowie der finanziellen Unterstützung der Schweizer Armee, was mir als Triathletin sehr gelegen kommt», so Gmür.

«Pumptrack 5040» soll ab Frühjahr 2023 rollen

«Pumptrack 5040» soll ab Frühjahr 2023 rollen | Der Landanzeiger

Seit der Verein «Pumptrack 5040» mit der Sponsorensuche begonnen hat, konnte er schon viele Unterstützer für sein Projekt gewinnen. Das Feedback von zahlreichen Firmen und Privatpersonen ist durchwegs positiv. Viele Sponsoren sind schon auf ihrer Homepage aufgelistet.

Jeder Franken zählt
Gut die Hälfte der benötigten Summe von rund 500’000 Franken wurde bereits zugesprochen. Der Verein ist weiterhin aktiv auf Sponsorensuche um sein Ziel von einem «Pumptrack für alle» in Schöftland zu erreichen.

Am 30. April findet nach langer Pause endlich wieder der beliebte «Schöftler Märt» statt. Der Verein «Pumptrack 5040» wird am Markt präsent sein und freut sich sehr über jeden Besuch an ihrem Stand. Nach wie vor sind sie auf Unterstützung angewiesen. Jeder Franken trägt dazu bei, dass in Schöftland bald fleissig Runden gedreht werden können. Gemeinsam wird so das Freizeitangebot in der Region erweitert.

Für Kids und Erwachsene
Pumptracks sind Rundkurse mit aufeinanderfolgenden Wellen und Steilwandkurven. Sie dienen einer breiten Nutzergruppe vom Kind bis zum Erwachsenen und können mit allen Sportgeräten mit Rollen und Rädern (Velos, Laufräder, Kickboard, Skateboard, Rollschuhe, Inlineskates, Rollstuhl, etc.) befahren werden.

Zudem ist es dem Verein ein grosses Anliegen alle Menschen anzusprechen, daher ist dieser neue Pumptrack rollstuhlgängig konzipiert. Die Anlage wird frei zugänglich und für alle kostenlos nutzbar sein.

Weitere Informationen zum Projekt oder dem Sponsoring sind auf ihrer Homepage unter www.pumptrack5040.ch zu finden.

Gemeinde zieht «Hegmatte»-Pläne zurück

Gemeinde zieht «Hegmatte»-Pläne zurück | Der Landanzeiger

Der Gemeinderat hat sich dafür ausgesprochen, das laufende Richtplan und Nutzungsplanungsverfahren zurückzuziehen und somit das Projekt «Teiländerung Nutzungsplanung Mühleareal/ Hegmatte» einzustellen. Die damit verbundenen Einwendungen werden somit obsolet. Die Nutzungsplanungen für die Gebiete Hegmatte und Mühleareal werden indes jeweils in für sich einzeln zu bearbeitende Geschäfte zu gegebener Zeit neu aufgenommen und beurteilt. Dabei werden die im Zuge des nunmehr abgeschlossenen Nutzungsplanungsverfahrens erworbenen Erkenntnisse, resp. die aus der angenommenen Initiative hervorgehenden Anliegen der Bevölkerung, gewürdigt und mit in die weitere Planung aufgenommen.

Das per Ende 2021 erstellte und dem Gemeinderat per Anfang 2022 dargelegte Fachgutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) wurde geprüft und zusammen mit den involvierten Vertretern von Kanton und der AVA besprochen. Die ENHK hält darin fest, dass aus ihrer Sicht der angestrebte Neubau einer Depot- und Werkstattanlage auf der Hegmatte als schwere Beeinträchtigung des Ortsbilds von nationaler Bedeutung gilt. Zudem wird festgehalten, dass auch eine Realisierung der Depot- und Werkstattanlage im Mühleareal negative Auswirkungen auf das Ortsbild entfaltet, diese jedoch geringer ausfallen würden, als auf der Hegmatte.

Die Auswirkungen
Mit dem vorliegenden Bericht der ENHK erscheint die bisher geplante Realisierung der Depot- und Werkstattanlage auf der Hegmatte schwierig umsetzbar. Der Schutz des Ortsbildes von nationaler Bedeutung aus der Ferne wird darin höher gewertet, als der nötige Ausbau der Bahninfrastrukturanlagen an geeigneter Stelle und eine so mögliche zukunftsträchtige Entwicklung und Verbesserung für das national bedeutende Ortsbild im Zentrum. Die laufende Planung in der bisher vor- und aufliegenden Form soll daher nicht weiter vorangetrieben werden.

Haltung des Gemeinderates
Der Gemeinderat hat stets in Aussicht gestellt, eine Gesamtbeurteilung des laufenden Geschäftes, nach Eingang des ENHK-Berichtes und den daraus resultierenden Erkenntnissen, vorzunehmen. Diese Auslegeordnung wurde mittlerweile vorgenommen und es darf festgehalten werden, dass unter Berücksichtigung aller vorliegenden Daten und Fakten sowie Umstände, eine Weiterführung des Projekts auf der Hegmatte aus Sicht des Gemeinderates als nicht zielführend erachtet wird. Dies auch, wenn der Gemeinderat weiterhin die Meinung vertritt, dass der Ausbau der Bahninfrastruktur «am Ortsrand» und der damit verbundene ursprüngliche Projektgedanke im Zuge der Zentrums-Entwicklung Schöftland (Entwicklung der Industrie gegen «aussen» und qualitativ hochwertige Innenentwicklung in Form von Wohnbauten), eine für Schöftland sehr positive Entwicklung dargestellt hätte. Gleichwohl gilt es festzuhalten, dass der vorliegende Bericht der ENHK die an der Urnenabstimmung vom 29. November 2021 grossmehrheitlich angenommene Initiative zum Schutz der Landwirtschaftszone Hegmatte den bis dato vorliegenden Volkswillen stützt.

Rückzug der 2. Initiative
Der Gemeinderat hat nach Vorliegen, Prüfung und Würdigung des ENHK-Berichts vom 22. Dezember 2021 anlässlich eines gemeinsamen Gesprächs mit den Vertretern des Vereins Pro Landwirtschaftszone Hegmatte, die neue Einschätzung der vorliegenden Ausgangslage der laufenden Nutzungsplanung besprochen. Dabei wurde auch das weitere Vorgehen bezüglich der per Anfang November 2019 eingereichten, in ihrem Wortlaut gegenüber der am 29. November 2021 angenommenen Vorlage konkreter und strenger abgefassten Initiative «Vollumfänglicher Erhalt der Landwirtschaftszone Hegmatte» diskutiert. Diese Initiative verlangt den Erhalt der Hegmatte in ihrem Aussehen und ihrer Eigenart und einen gesamthaften Schutz vor Überbauung. Unter dem Aspekt der nun vorliegenden Fakten und der gemeinderätlichen Absicht, das Projekt Werkstatt/Depot Hegmatte nicht weiter voranzutreiben, hat sich das Initiativkomitee, nach Rücksprache mit den Vorstandsmitgliedern des Vereins Pro Landwirtschaftszone Hegmatte bereit erklärt, das zweite, noch hängige Initiativbegehren, zurückzuziehen. Das vom Initiativkomitee rechtsgültig unterzeichnete Rückzugsschreiben liegt dem Gemeinderat, datiert vom 28. März 2022, vor.

Ziemlich coole Mobilität für Senioren

Ziemlich coole Mobilität für Senioren | Der Landanzeiger

Wer sagt denn, dass Seniorenfahrzeuge langweilig aussehen müssen? Wirft man einen Blick in den Showroom von World e Motors in Schöftland (gleich gegenüber vom Cinema 8), dann fallen einem sofort die farbenfrohen Elektrofahrzeuge auf. Hellgrün, silber, schöne rot- und blautöne. Bei dieser grossen Auswahl an Modellen und erfrischenden Farben kommt sofort Freude auf. Dass bei World eMotors der Fahrspass schon im Voraus garantiert ist, ist bereits im Showroom zu spüren.

Grosse Auswahl
«Wir haben immer rund einhundert Fahrzeuge an Lager», erklären Geschäftsführer Gabor Bauer und Firmeninhaberin Manuela Lämmli. Es gibt Fahrzeuge in verschiedenen Farben, mit drei oder vier Rädern, mit oder ohne Dach, mit breiteren oder schmaleren Sitzen. Sie alle haben eine gute Lichtanlage, Blinker und geben wie die «Grossen» Warntöne ab beim Rückwärtsfahren. Vor allem aber sehen die Fahrzeuge ziemlich cool aus und sind nicht nur optisch ein Hingucker, sondern punkten bei der Kundschaft auch, weil sie sehr bequem sind und viel Sitz- und Fahrkomfort bieten.

Beratung, Service, Werkstatt
Bei World eMotors stimmt das ganze Paket: Angefangen bei der professionellen Beratung durch Gabor Bauer und Manuela Lämmli. Die beiden empfehlen, dass man vor dem Kauf am besten eine Probefahrt machen sollte. Dank einer eigenen Werkstatt mit drei Mitarbeitenden bietet World eMotors zudem auch regelmässieg Servicearbeiten und Reperaturen an.

Abgerundet wird das Angebot durch eine grosse Auswahl an nützlichem Zubehör wie anhängbare Einkaufswagen und Halter für Gehstöcke oder für Mobiltelefone. Ebenfalls erhältlich sind Anhängervorrichtungen, Winterreifen, Helme, Scheibenwischer und Warenkörbe.

In Schöftland seit Mai 2019
Im Mai 2019 wurde die World-eMotors GmbH aus Altersgründen übernommen und Erfolgreich im Sinne des Vorbesitzers weitergeführt. Damals schon dabei war Geschäftsführer Gabor Bauer. Das Team der ersten Stunde hat heute, drei Jahre später, schon einiges an Erfahrung sammeln können und weiss genau, was die Kundschaft möchte. Denn die Fahrzeuge sind nicht nur für Seniorinnen und Senioren praktisch. Auch jüngere Menschen setzen auf die Fahrzeuge von World eMotors, beispielsweise um nach einem Unfall mobil zu bleiben. Und gerade in solchen Fällen ist es gut zu wissen: Die Fahrzeuge von World eMotors kann man mieten. «Zudem bieten wir auch gepflegte Occassionen an», betonen Manuela Lämmli und Gabor Bauer.

Mehr als nur Mobilität
Wussten Sie, dass die meisten Seniorenfahrzeuge von World eMotors einen Radiolautsprecher haben, mit dem man – wenn man will – mit viel Rock n’Roll durchs Dorf fahren kann? Geschäftsführer Gabor Bauer hat es selbst getestet, als er eines der Gefährte eine Zeitlang auf seinen Arbeitsweg testete. «Viele Fahrzeuge haben gleich neben dem Radio noch einen Steckplatz für einen USB-Stick, den füllte ich mit meiner Lieblingsmusik, drehte ziemlich gut auf und fuhr durchs Dorf», erzählt der Geschäftsführer, «nach ein paar Tagen warteten die Schulkinder bereits auf mich und winkten mir zu.»


Tag der offenen Tür

Am Freitag und Samstag, 1. und 2. April lädt das Team von World eMotors herzlich ein zum «Tag der offenen Türe». An diesen beiden Tagen können die gängigen Modelle probegefahren werden. Eine Festwirtschaft mit Getränken und Bratwurst vom Grill sorgt für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Wer am Glücksrad dreht, kann einen tollen Preis gewinnen.

Öffnungszeiten Tag der offenen Tür
Freitag, 1. April: 15.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 2. April: 10.00 bis 17.00 Uhr


World eMotors GmbH

Feldackerstrasse 2
5040 Schöftland
Telefon 062 726 83 71
www.world-emotors.ch

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:
8.00 bis 12.00 Uhr /
13.30 bis 17.00 Uhr
Samstag: Termin nach Vereinbarung

Derby-Sieg gegen das NLA-Team aus Oftringen gibt Moral

Derby-Sieg gegen das NLA-Team aus Oftringen gibt Moral | Der Landanzeiger

Mit dem ausgezeichneten zweiten Platz am Neujahrsturnier in Frauenfeld und den Siegen gegen Liestal und Möhlin im Halbfinale des Schweizercups legten die Schöftler Baumann/ Schenk den Grundstein für einen positiven Start in die neue Saison der NLB.

Abstieg gut verdaut
Wie hat das Team den Abstieg am Ende der vergangenen Meisterschaft verkraftet? Dies war vor Beginn der Finalspiele im Schweizercup die grosse Frage. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten. Man spürte den Willen, vorwärts zu schauen und möglichst bald wieder wichtige Siege zu erringen. Das erste Spiel gegen den nachmaligen Cupsieger Pfungen ging nach einer 2:0-Führung zwar mit 2:7 verloren. Auch im zweiten Spiel gegen Frauenfeld verliessen Michi Baumann und Freddy Schenk das Spielfeld mit einer knappen 3:4-Niederlage. Dann aber besann man sich auf die eigenen Qualitäten und fegte Altdorf mit 8:1 vom Platz, um anschliessend im Rangierungsspiel gegen das neu formierte NLA-Team von Oftringen einen überzeugenden 4:2-Sieg zu realisieren. Andreas Zaugg, der von Mosnang zu seinem Heimclub Oftringen zurückgekehrt war, spielte mit seinem neuen Partner Patrick Luder. Die Abstimmungsprobleme bei den Angriffen der Oftringer waren nicht zu übersehen und zeigten, dass es noch ein paar Ernstkämpfe braucht, bis die Beiden zu einem homogenen Team zusammenwachsen.
So konnte Schöftland profitieren und nutzte die Chancen gnadenlos aus. Der Lohn für die beiden guten Finalspiele war der 5. Schlussrang im diesjährigen Schweizer Radballcup. Neben Angreifer Freddy Schenk wusste vor allem auch Torwart Michi Baumann als Realisator schöner Tore zu überzeugen. Hinter dem Cupsieger Pfungen klassierten sich Mosnang, Altdorf 3, Frauenfeld, Schöftland, Oftringen, Winterthur und Altdorf 1.

Ein gutes Omen
Freddy Schenk ist überzeugt: «Der heutige Sieg im letzten Spiel gegen den NLA-Vertreter Oftringen gibt uns ein gutes Gefühl und macht uns Mut, unser Saisonziel in der neuen Meisterschaft zu erreichen.» Als Absteiger wolle man in der NLB unbedingt vorne mitspielen und möglichst bald wieder in die NLA aufsteigen, gibt sich Schenk selbstsicher.

Zusammenarbeit ist gut angelaufen

Zusammenarbeit ist gut angelaufen | Der Landanzeiger

Der Gemeinderat Schöftland hat bereits am 14. Dezember 2021 über die Neuverteilung der Ressorts, mit Gültigkeit per 1. Januar 2022, öffentlich informiert. An der Gemeinderatssitzung vom 10. Januar 2022 tagte der Gemeinderat erstmals in neuer Zusammensetzung sowie in der für die Amtsperiode 2022 bis 2025 festgelegte Organisation. Nach rund einem Monat darf festgehalten und kommuniziert werden, dass die Zusammenarbeit gut angelaufen ist, und die einzelnen Zahnräder schon früh gewinnbringend ineinandergreifen. Anlässlich der per Ende März 2022 anstehenden Klausurtagung werden Gespräche zu strategisch wichtigen Geschäften und somit der Entwicklung der Gemeinde Schöftland weiter vertieft.

Als einige wichtige Themenfelder, welche im Jahr 2022 die volle Aufmerksamkeit des Gemeinderates beanspruchen werden, können die Raum planung, das Bauwesen und die Nutzungsplanung der gemeindeigenen Liegenschaften, aber auch die Weiterführung der bereits laufenden Digitalisierung im Bereich der Verwaltung, die Begleitung des neu organisierten Forstbetriebes Suhrental-Ruedertal, oder auch die Belange der Schule im Bereich der neu organisierten Führungsstrukturen, u.v.m., genannt werden.

Der Gemeinderat nutzt die Gelegenheit um der Bevölkerung, den Mitgliedern von Kommissionen und Arbeitsgruppen sowie auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde seinen besten Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, deren Einsatz und die Unterstützung zu entrichten. Er freut sich, auf eine weiterhin angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit.

30 Jahre Flückiger Holz AG

30 Jahre Flückiger Holz AG | Der Landanzeiger

Sylvia und Hanspeter Flückiger freuen sich ausserordentlich, das dreissigjährige Jubiläum der Firma Flückiger Holz AG verkünden zu dürfen. Mit Freude, Stolz und Dankbarkeit blickt das Unternehmerpaar auf die vergangenen dreissig Jahre zurück.

Geschichte
Im Dreistein wurden schon um das Jahr 1890 Holzstämme gesägt. 1931 konnte Ernst Flückiger (Grossvater von Hanspeter Flückiger) die damalige Sägerei erwerben. Später entstand daraus die Gebrüder Flückiger AG, mit zwei Standbeinen: Zimmerei/Holzbau und Sägerei/ Hobelwerk. Der Betriebszweig Sägerei/ Hobelwerk wurde von Rudolf Flückiger, dem Vater von Hanspeter, geführt.

Nach holzspezifischen Ausbildungen in verschiedenen Betrieben entschied Hanspeter Flückiger, das Hobelwerk zu fördern und sich in diesem Betriebszweig zu verwirklichen. Das nötige Rüstzeug holte er sich in einer Weiterbildung im kaufmännischen Bereich und in einem Studium an der staatlichen Technikerschule in Rosenheim. Mittlerweile ist dieser Studiengang auch in Biel möglich.

Gründung der eigenen Firma
Hanspeter Flückiger gründete im Jahr 1991 zusammen mit seiner Gattin Sylvia die Flückiger Holz AG, Hobelwerk und Holzhandel am Badweg 4 in Schöftland. Ein neu erworbenes Grundstück auf der Ostseite ermöglichte einen modernen Hallenneubau. Das Ehepaar Flückiger wohnte mit seinen beiden Söhnen viele Jahre über der Produktionshalle, in einer gemütlich errichteten Wohnung mit integriertem Büro. Das junge Unternehmen erlebte eine sehr arbeitsintensive Zeit, konnte sich aber immer erfolgreicher am Markt entwickeln und behaupten. Zu diesem Erfolg hat auch die treue und motivierte Belegschaft beigetragen. Sehr schnell wusste die Kundschaft, dass im Hobelwerk Flückiger gute Qualität zu einem fairen Preis erhältlich war, und das grosse Lager garantierte eine schnelle Lieferbereitschaft.

Über all die Jahre bestand eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Sägerei Flückiger (Vater Rudolf Flückiger). Sie lieferte auch einen Teil des Rohmaterials für die Weiterbearbeitung im Hobelwerk.

Mit Leidenschaft und Herzblut zum Erfolg
Dem Unternehmerpaar ist es gelungen, die Flückiger Holz AG zu einem renommierten Unternehmen mit bestem Ruf zu entwickeln, das heute in Sachen Technik und Know-how zu den führenden Hobelwerken in der Schweiz zählt. Dazu hat auch ihre gemeinsame, grosse Leidenschaft zum nachhaltigen, natürlichen Rohstoff Holz beigetragen. Holz erfreut sich grosser Beliebtheit und hat sich zum regelrechten Hightech-Produkt entwickelt.

Nicht zuletzt kommt dieser Erfolg auch davon, dass mit hochmodernen Hobelmaschinen gearbeitet wird. Die erforderlichen Werkzeuge können im Werk selber hergestellt werden. Eine wichtige unternehmerische Entscheidung war die Installation einer CNC-gesteuerten Hobelanlage im Jahre 2011. Dies ermöglicht eine schnelle Umrüstzeit der Hobelmaschine. Das bedeutete eine fast grenzenlose Flexibilität in der Produktion, der Profilvielfalt an Hobelwaren sind damit kaum mehr Grenzen gesetzt. Besondere Profile in allen Bereichen können so Architekten und Kundenwünschen gerecht werden. Ein Hobelwerk stellt Täfer für den Innenausbau, Fassadenschalungen, Terrassendielen, Massivholzböden und Latten und Leisten her, in verschiedenen Holzarten. Zu den Kunden gehören Zimmereien, Holzbauer und Schreinereien. Dazu zählen auch der Fachholzhandel und Privatleute. 2004 wurde der erste Schritt für eine Nachfolgeregelung eingeleitet, mit der Gründung der Flückiger Holz Immobilien AG. Damit erfolgte eine Aufteilung in Produktion und Immobilien.

Verbandstätigkeit
Neben der unternehmerischen Tätigkeit im eigenen Unternehmen war es für Sylvia und Hanspeter Flückiger auch immer ein besonderes Anliegen, sich in Verbänden, in der Berufsausbildung und auch in der Politik für Gewerbe und KMU einzusetzen. So arbeitete Hanspeter Flückiger in den Vorständen des Aargauischen Sägereiverbandes und des Verbandes Schweizerischer Hobelwerke mit und bildete Lehrlinge aus. Ausserdem engagierte er sich als Dozent in der Holzfachschule Biel für die Weiterbildung der angehenden Führungsleute im Bereich Hobeltechnik.

Hanspeter Flückiger wurde im Jahre 2017 mit der Auszeichnung von Pro Holz Aargau, deren Gründer und Präsident er elf Jahre war, mit dem Preis «Aargauer Herz für das Holz» geehrt.

Holz und Politik
Sylvia Flückiger war viele Jahre als rechte Hand ihres Mannes Hanspeter im Familienunternehmen tätig. Sie war 2000–2008 Mitglied des Grossen Rates und 2007–2019 Nationalrätin. Während dieser Zeit hat sie sich intensiv für die vielen Belange der KMU und des Gewerbes in der wichtigen Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK) eingesetzt. Intensiv engagierte sie sich als Vizepräsidentin im Aargauischen Gewerbeverband und im Vorstand des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Während sieben Jahren präsidierte sie zudem den Dachverband der Holzkette, Lignum Holzwirtschaft Schweiz.

30 Jahre Flückiger Holz AG | Der Landanzeiger
Daniel Scheidegger
30 Jahre Flückiger Holz AG | Der Landanzeiger

Betriebsübergabe
Am 1. Januar 2019 erfolgte der Verkauf der Flückiger Holz AG an den langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Daniel Scheidegger. Er konnte ein bestens vorbereitetes, anerkanntes und stabiles Unternehmen übernehmen, mit treuen und motivierten Mitarbeitern weiterführen, und dies mit grossem Erfolg. Das Ehepaar Flückiger kann nun seinen «Unruhestand» geniessen, in seinem Traumhaus aus Holz an der Suhre. Mit Freude, Stolz und grosser Dankbarkeit an alle Mitarbeitenden und treuen Kunden, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, blickt es auf die vergangenen dreissig Jahre zurück. Sylvia und Hanspeter sind überzeugt, dass die Flückiger Holz AG weiterhin prächtig gedeihen wird. Denn der Rohstoff Holz, ein wunderbares Geschenk der Natur, liegt auch in Zukunft voll im Trend!

Flückiger Holz AG

Hobelwerk und Holzhandel
Badweg 4
5040 Schöftland
Telefon 062 721 40 55
www.flueckiger-holz.ch

Schöftlands spannende Wahl zwischen Beständigkeit und Aufbruch

Schöftlands spannende Wahl | Der Landanzeiger


Die fünf Mitglieder des Gemeinderats Schöftland sind gewählt. Am übernächsten Wochenende entscheidet das Volk, wer auf welchem Stuhl sitzt. Die beiden Rennen um den Posten des Gemeindeammanns und des Vizeammanns sind dabei völlig offen. Wir haben den Kandidierenden auf den Zahn gefühlt.

Im Vorfeld der Wahlen haben sich zwei politische Paarungen gebildet, die man auf vielen Plakaten in der Gemeinde erkennen kann. Auf dem einen Aushang ist Thomas Buchschacher zu sehen, der Ammann werden möchte und Gertrud Müller, die als Vizeammann kandidiert. Zusammen stehen sie für Beständigkeit im Dorf und werden von Exponenten bürgerlicher Parteien unterstützt. Auf den anderen Plakaten sieht man Anja Gestmann als Ammann- Kandidatin und Andres Wälty, der sich als Vize bewirbt. Diese beiden Kandidierenden streben einen offeneren Umgang mit Anliegen der Bevölkerung an. Nötig wurde der zweite Wahlgang, nachdem im September keiner der Kandidierenden die Mehrheit erreicht hat, darunter auch Amtsinhaber Rolf Buchser, der als Gemeinderat abgewählt wurde und heute nicht mehr kandidieren kann. Wichtig zu wissen: Die Kandidierenden muss man nicht als Paarung wählen; auf den Stimmzettel kann man frei zwischen den jeweils aufgeführten Namen wählen.

Beständigkeit auf dieser Seite
Das Treffen mit Thomas Buchschacher und Gertrud Müller findet im Restaurant Schlossgarten statt. Das Gespräch ist freundlich und der Kaffee wärmt die Gemüter. «Es ist völlig offen, wie sich die Bevölkerung entscheidet», sagt Buchschacher. Müller stimmt zu. Beide unterstreichen, dass sie ihre Wiederwahl in den Gemeinderat sehr schätzen und sie ihrer Arbeit weiterhin mit Freude und Engagement nachgehen werden. Müller hat in ihren acht Jahren als Gemeinderätin in den Bereichen Sozialwesen und Sport viele Erfolge erzielt, selber hebt sie das Jugendprojekt «Conaction» hervor und ihre Arbeit im Zusammenhang mit der Ortsbürgergemeinde, die in Schöftland einen wichtigen Stand geniesst. Buchschacher ist anzurechnen, dass die Gemeinde über eine funktionierende Infrastruktur verfügt. «Die Sanierungsarbeiten auf der Dorfstrasse sind fast abgeschlossen, danach geht es noch in die Quartierstrassen», sagt der seit acht Jahren als Vizeammann amtierende Buchschacher und fasst dann das bisher Gesagte mit einem pfiffigen Satz zusammen: «Schöftland ist viel mehr als ‹nur› die Hegmatte».

Aufbruchstimmung auf jener Seite
Szenenwechsel. Das Treffen mit Anja Gestmann und Andres Wälty findet an einem Infostand im Dorfzentrum statt. Das Gespräch ist freundlich und die Kürbissuppe wärmt die Gemüter. Auch hier tönt es nicht anders: «Es ist völlig offen, wie sich die Bevölkerung entscheidet », sagen beide. Gestmann gehört dem Gemeinderat seit acht Jahren an, ihre Verdienste sind im Altersbereich mit der Gründung der rührigen Alterskommission mit Quartierbegehungen, MiA Fahrdienst und vielem mehr sowie im Bildungsbereich mit der grosszügigen Umsetzung des Kinderbetreuungsgesetzes, der Einführung der Tagesstrukturen und ganz aktuell, der Neuregelung der Schulstruktur nach Wegfall der Schulpflege zu ermitteln. «Ideen und Anregungen aus der Schöftler Bevölkerung abzuholen, ist mir immer wichtig ›». Eine andere Rolle kommt Andres Wälty zu. Er steht als neu gewählter Gemeinderat für Aufbruchstimmung, die er und Gestmann mit dem gemeinsamen Auftritt anstreben: «Die Entwicklungen rund um die Hegmatte haben gezeigt, dass sich die Bevölkerung eine offenere Kommunikation und ein Mitspracherecht wünscht». Als Leistungsausweis kann man Wälty anrechnen, dass er einen Schritt gemacht hat, den selten jemand macht: nach etlichen kritischen Wortmeldungen an der Gemeindeversammlung hat er sich als Gemeinderat zur Verfügung gestellt und wurde klar gewählt.

«Schöftland ist viel mehr als die Hegmatte und das Mühleareal»
Zurück im «Schlossgarten». Das Gespräch mit Thomas Buchschacher und Gertrud Müller dreht sich natürlich auch um die Abwahl des langjährigen Gemeindeammanns Rolf Buchser. «Ich vermisse den Respekt im Umgang mit Menschen in öffentlichen Ämtern», sagt Gertrud Müller. Von einem Denkzettel ist die Rede, den man ihm in der Hegmatte-Frage verpassen wollte. «Aber Schöftland ist viel mehr als die Hegmatte oder das Mühleareal. Das Schulwesen, die Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden, die Projekte für die Jugend und die Arbeit für die Senioren oder auch die Finanzen ». Beide nennen weitere Eckpfeiler die in Schöftland seit Jahren funktionieren und an denen Buchser seinen Anteil gehabt habe. Wenn man das Gelingen einer Gemeinde auf wenige Themen reduziere, so betreibe man «Problempolitik», sagt Buchschacher. «Davon müssen wir wieder weg kommen und gemeinsam einen Neustart mit Erfahrung und Engagement wagen », fügt Müller an.

«Bevölkerung muss an der Urne entscheiden können»
Ähnlich und doch anders klingt es am Infostand im Dorfzentrum. «Transparent und unabhängig» lautet hier das Credo. Der Umgang mit den Anliegen der Bevölkerung habe in den letzten Jahren aber gelitten. Der «Neue» Andres Wälty nimmt kein Blatt vor den Mund: «In Sachen Hegmatte braucht es jetzt einen Marschhalt. Die Bevölkerung muss per Abstimmung mit klarem Inhalt entscheiden können, ob sie die Hegmatte vollumfänglich als Kulturland und Freifläche erhalten will oder nicht. Es kann doch nicht sein, dass man Silos noch schnell unter kantonalen Schutz stellen will, damit das Volk nicht mitreden kann». Die «Bisherige » Gestmann formuliert es diplomatischer: «Es müssen die Interessen der Gemeinde, der Wirtschaft, der Umwelt und der Landbesitzer berücksichtigt werden. Das ist die Aufgabe des neu gewählten Gemeinderats, sicher nicht des alten». Das gelte, so Wälty ergänzend, auch für viele andere Themen. Was aber passiert, wenn je ein Kandidat oder eine Kandidatin pro Paarung gewählt wird? «Dann werden wir alles daran setzen, dass es funktioniert» heisst es im Schlossgarten. «Ich habe Thomas meine Unterstützung im Falle seiner Wahl bereits zugesichert», heisst es von Anja Gestmann am Infostand. Und auch hier ist es gut zu wissen: Wer auch immer letztlich Gemeindeammann oder Vizeammann wird: es ist ein Fünfergremium, das Beschlüsse fasst.

Schöftlands spannende Wahl | Der Landanzeiger
Gegenseitige Unterstützung II: Thomas Buchschacher (FDP) kandidiert als Gemeindeammann, Gertrud Müller (SVP) möchte Vizeammann werden.

Werden die Gegner ausgetrickst?

Werden die Gegner ausgetrickst? | Der Landanzeiger

Laut einer Mitteilung vom 4. Oktober wird der Gemeinderat der Gemeindeversammlung beantragen, das Mühle- Areal inklusive Silos unter kommunalen Schutz zu stellen. Er wolle – aus der Sicht des Vereins «Pro Landwirtschaftszone Hegmatte» – damit erwirken, dass die Bahnbauten auf der grünen Wiese in der «Hegmatte» errichtet werden müssen, schreiben die Gegner in einer Mitteilung.

In früheren Planungsberichten wurde jeweils gesagt, dass die neuen Bahnanlagen in die «Hegmatte» müssen, um eine «Ortsbildkorrektur» zu bewirken. Aus Sicht der Hegmatte-Schützer ein Widerspruch: «Eine Bahnanlage, die tiefer liegt als Kirche und Schloss verunstaltet das historische Ortsbild, aber die grossen, hohen Silos und der Mühle- Klotz sollen schützenswert sein? Wo ist da die Logik?», fragt der Verein.

Gemäss einem Bericht in der «Aargauer Zeitung» vom 13. Oktober gehe der Gemeinderat sogar noch einen Schritt weiter und stelle beim Kanton einen Antrag, um die Bauten unter kantonalen Denkmalschutz zu stellen. «Damit hätten die Schöftler keine Möglichkeit, selbst darüber abzustimmen», kritisiert der Verein.

Gebäude unter Schutz zu stellen, bevor eine Gesamtplanung vorliege und die Bevölkerung darüber abstimmen könne, zeuge von Kurzsichtigkeit, Überheblichkeit und einer nach wie vor erschreckenden Gleichgültigkeit gegenüber der Meinung der eigenen Bevölkerung.

Der Verein «Pro Landwirtschaftszone Hegmatte» bleibt bei seiner Forderung, dass die Bevölkerung selbst entscheiden muss, wie es weitergehen soll. Dies zu veranlassen, werde die allererste Aufgabe des neu zusammengesetzten Gemeinderates sein. Bevor diese Weiche nicht gestellt sei, dürfen keine Entscheide in irgendeine Richtung gefällt werden; weder für eine Unterschutzstellung von bestehenden Bauten noch für ein neues Bahnhofsgebäude, schreibt der Verein abschliessend in seiner Mitteilung.

SPAR total renoviert und vergrössert

SPAR total renoviert und vergrössert | Der Landanzeiger

Nach dem sechswöchigen Totalumbau öffnet in Schöftland ein grosszügiger neuer SPAR mit separater Weinabteilung inklusive Degustations-Raum seine Pforten. Dank der Integration des ehemaligen Radio/TV-Geschäfts im selben Gebäude konnte der SPAR Supermarkt an der Holzikerstrasse merklich vergrössert werden. Nun präsentiert er sich als freundliches, lichtdurchflutetes Geschäft, das hohen ökologischen Ansprüchen genügt.

SPAR-Marktleiterin Michid Honegger zeigt sich besonders stolz über die neue Wein- und Getränkeabteilung, die in den neuen Räumlichkeiten eingerichtet werden konnte. In diesem neu geschaffenen Rayon finden nicht nur Weinliebhaber erlesene Tropfen aus dem In- und Ausland, sondern auch Geniesser besonderer Craft-Biere und Spirituosen kommen auf ihre Rechnung.

Im Untergeschoss konnte zudem ein Raum für Degustationen eingerichtet werden, wo die Kundschaft ausgewählte Weine auch vor Ort probieren kann. Im Onlineshop «winesandmore» werden besondere Angebote als «Weine der Woche» präsentiert. Zudem hat die Kundschaft dadurch die Möglichkeit, die Weine, Biere und Spirituosen aus dem SPAR-Sortiment zu bestellen und direkt nach Hause liefern zu lassen. Nicht nur die Weinabteilung wurde neu gestaltet und merklich vergrössert, auch das Angebot an Früchten und Gemüse konnte dank der dazugewonnenen Einkaufsfläche ausgedehnt werden. In der Abteilung SPAR Natural gibt es jetzt ein noch breiteres Sortiment für den gesunden und nachhaltigen Lebensstil, und an der neuen Bean Tree Café-Station kann man von frühmorgens bis abends einen frisch gebrühten Kaffee in Selbstbedienung geniessen.

Neben einem gut bestückten Produktesortiment aus der Region mit besonderen Spezialitäten wie Ruedertaler Hofglace, Mehl, Eiern oder Fleischspezialitäten von der Metzgerei Zemp finden auch immer wieder Produkte aus ferneren Gefilden Eingang ins Angebot des SPAR Supermarkts in Schöftland. Die Kundschaft schätzt es sehr, mit Anregungen und Wünschen beim Verkaufsteam stets auf offene Ohren zu stossen und dadurch auch Nischenprodukte in ihrem SPAR vorzufinden.

SPAR Supermarkt

Holzikerstrasse 8
5040 Schöftland
Montag bis Freitag: 6.30 bis 20.00 Uhr
Samstag: 6.30 bis 18.00 Uhr

Abgewählter Ammann geht per sofort

Abgewählter Ammann geht per sofort | Der Landanzeiger

Er hätte noch bis Ende Jahr im Amt bleiben sollen. Doch der Schöftler Ammann Rolf Buchser legt eine Woche nach seiner Abwahl sein Amt per sofort nieder. «Vor allem aus gesundheitlichen Gründen», wie die Gemeinde am Montag mitteilte. Nach 24 Jahren im Dienst der Gemeinde endet die Ära Buchser abrupt. Vize Thomas Buchschacher übernimmt bis Jahresende die Geschäfte des Gemeindeammanns.

Am späteren Montagnachmittag gab die Gemeinde Schöftland in Form einer Pressemitteilung mit dem Titel «Veränderungen im Gemeinderat» die sofortige Demission von Gemeindeammann Rolf Buchser bekannt. Dieser war acht Tage zuvor als Gemeindeammann nicht mehr wiedergewählt worden. Auch die Wahl zum Gemeinderat schaffte Buchser nicht mehr. Hauptgrund dafür dürfte das umstrittene Dossier «Hegmatte» gewesen sein.

Noch bis Ende Jahr hätte die Amtszeit von Rolf Buchser gedauert. Die Gemeinde bedauert es in ihrer Mitteilung «ausserordentlich», dass er nach 24 Jahren im Dienst der Gemeinde «vor allem aus gesundheitlichen Gründen, aber auch unter Berücksichtigung des Wahlergebnisses vom 26. September» am Montag dieser Woche vorzeitig aus dem Rat ausscheidet.

Die sofortige Demission ist von der Gemeindeabteilung des Departements des Innern des Kanton Aargau abgesegnet worden. Die Geschäfte des Gemeindeammanns übernimmt bis Ende Jahr Rolf Buchsers ordentlicher Stellvertreter, der Vizeammann Thomas Buchschacher. Dieser wird auch die nächste Gemeindeversammlung vom 29. November leiten.


Über zwei Jahrzehnte im Dienst der Gemeinde

Der Gemeinderat zeigt in seiner Mitteilung grosses Verständnis für die vorliegende Situation und den daraus resultierenden Entscheid und wünscht Rolf Buchser «alles Gute und beste Gesundheit ».

Verdankt wird vor allem «sein beachtliches Engagement für und rund um die Gemeinde Schöftland, seinen Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft, vor allem auch zur Schaffung und zum Erhalt eines gesunden Finanzhaushaltes, seine Arbeit in verschiedenen Kommissionen und der Gemeindebehörde, verbunden mit dem dafür nötigen Respekt und dem gebührenden Mass an verdienter Wertschätzung.»

Angefangen hatte Rolf Buchsers Dienst für die Gemeinde Schöftland vor 24 Jahren als Mitglied der Planungskommission. «Bis zur heutigen Beendigung seiner Tätigkeit als Gemeinderatsmitglied und Gemeindeammann hat sich Rolf Buchser über 24 Jahre lang in den Dienst der Gemeinde gestellt und dabei viele wichtige und zukunftsweisende Entwicklungsschritte eingeleitet, bei der Ausführung eng begleitet, respektive geführt und umgesetzt», heisst es in der Mitteilung, und weiter: «Die Gemeinde Schöftland, wie sich diese heute, als zentrale Gemeinde und Anlaufstelle für die Region Suhrental, präsentiert, ist stark geprägt vom unermüdlichen Wirken von Gemeindeammann Rolf Buchser. Der Gemeinderat dankt nochmals in aller Form für die langjährige Zusammenarbeit und die überaus geschätzte Arbeit.»

Rolf Buchser legt auch sein Amt als Präsident des Regionalverbands Suhrental (RVS) ab, den er seit 2014 präsidierte. «Der RVS bedauert dies ausserordentlich », teilt der Verband mit. Diese grosse Wertschätzung seitens Gemeinderat und Regionalverband dürfte Balsam sein für Rolf Buchser.


Rennen um Nachfolge

Ebenfalls am Montagnachmittag, nur wenige Stunden vor der Bekanntgabe von Buchsers sofortiger Demission, meldete die SVP Ortssektion, dass sie ihre Gemeinderätin Trudy Müller als Kandidatin für das Amt des Vizeammanns in den zweiten Wahlgang schickt und als Nachfolger von Rolf Buchser den FDP-Gemeinderat Thomas Buchschacher bei der Ammann- Wahl unterstützt. Dieses «bürgerliche Bündnis» tritt bei der Ammann- Wahl an gegen Anja Gestmann (SP) und bei der Vizeammann-Wahl gegen Andres Wälty (parteilos). Der zweite Wahlgang vom 28. November wird damit noch spannender.

Dies alles ändert eine Sache nicht: Wer auch immer Nachfolger wird von Rolf Buchser und wie auch immer der neue Gemeinderat aufgestellt ist. Das Dossier «Hegmatte» liegt als Knacknuss immer noch im Schloss Schöftland auf dem Tisch des Gemeinderates.

Neue Aktivitäten in Planung

Neue Aktivitäten in Planung | Der Landanzeiger

Der Bürgersaal des Restaurants Schlossgarten in Schöftland platzte anlässlich der 104. Generalversammlung des Handwerkerund Gewerbevereins Schöftland und Umgebung (HGVS) fast aus allen Nähten.

Dass das regionale Gewerbe, auch aufgrund von Corona, zu kämpfen hat, spiegelte sich im Jahresbericht des Präsidiums wider. Für Co-Präsident Guido Würsch war das letzte Jahr wegen Covid-19 eher lästig statt lässig. Leider fielen dem Virus geplante Events zum Opfer oder litten unter Teilnehmerschwund. Das «Open House»-Konzept mit Betriebsbesichtigungen zum Gedankenaustausch wurde jedoch beibehalten.

Thomas Hunziker neu im Vorstand
Neu in den Vorstand wählten die 44 Stimmberechtigten Thomas Hunziker (33), Projektleiter der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH. Aus dem Vorstand verabschiedete sich nach acht Jahren erfolgreicher Vorstandsarbeit Daniel Brunner vom gleichnamigen Unternehmen. Als neue Mitglieder aufgenommen wurden Philippe Dupont, S&E Fortuna Gravuren AG, Manfred Hirsbrunner, Hirsbrunner Carcleaning, Michid Honegger, Spar Schöftland, Mirjeta Ramani, Aarecleaning GmbH, Danilo und Patricia Senn, Gasthaus zum Ochsen, Franziska Uebelhart, Shiatsu Therapie, und Thomas Zürcher, Hunkeler und Hediger Metallbau AG.

Ausbildungstag am 19. Oktober
Sein Augenmerk richtet der HGVS auf die Nachwuchsförderung. Am Ausbildungstag, 19. Oktober, können die Mitgliedsfirmen ihr Lehrstellenangebot präsentieren, Anmeldeschluss ist der 3. September.

Gewerbeausstellung 2024
Auf 2024 verschoben wird die Gewerbeausstellung. «Wir sind so wieder im gewohnten Vierjahresrhythmus», kommentierte OK-Präsident Johannes Lehner die Verschiebung. Neu im Portfolio bringt der HVGS das Informationsblatt «Gewerbe Aktuell» heraus. Die Gratiszeitung dient zur Visualisierung des regionalen Gewerbes.

Neue Aktivitäten in Planung | Der Landanzeiger
Neue Mitglieder (von links): Manfred Hirsbrunner, Hans Honegger in Vertretung von Michid Honegger, Mirjeta Ramani, Franziska Uebelhart, Thomas Zürcher und Philippe Dupont.

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter»

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger

Die Regiowehr Suhrental ist in Schöftland, Holziken, Hirschthal und Staffelbach für die Brandbekämpfung zuständig. David Rickenbach ist seit zwei Jahren ihr Kommandant. Im Interview erklärt der 35-Jährige aus Hirschthal, weshalb sein Feuer für die Feuerwehr schon mehr als sein halbes Leben lang brennt – und was die Herausforderungen an eine zeitgemässe Feuerwehr sind.

Landanzeiger: Anfang 2019 haben Sie das Kommando der Regiowehr Suhrental übernommen. Wie lautet Ihr persönliches Fazit nach zweieinhalb Jahren an der Spitze?
David Rickenbach: Ich bin sehr zufrieden und stolz, wie sich die Regiowehr Suhrental in dieser Zeit weiterentwickelt hat. Mit den neuen Fahrzeugen und dem zusätzlichen Material konnten wir auch im Bezug auf die Ausbildung und das Knowhow der Mannschaft einen grossen Schritt vorwärts machen. Aufgrund der Pandemie wurde vermehrt in Kleingruppen ausgebildet, wovon jedes Mitglied der Feuerwehr stark profitieren konnte. Innerhalb der Mannschaft und auch des Kaders besteht eine super Kameradschaft, das erlebe ich sowohl bei den Übungen als auch bei den Einsätzen. Mit gutem Gewissen kann ich sagen; wir sind für kommende Einsätze gut ausgebildet, ausgerüstet und vorbereitet!

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger

Landanzeiger: Sie waren zuvor schon viele Jahre aktiv in der Feuerwehr dabei, genau seit 2003. Woher kommt dieses Feuer für die Feuerwehr?
David Rickenbach: Mein Vater hatte früher bereits Feuerwehrdienst in der Regiowehr Suhrental geleistet. So war ich schon als Teenager bei manchen Übungen als Figurant dabei und fand die Arbeit der Feuerwehr natürlich faszinierend. Im Vergleich zu heute gab es damals noch keine Jugendfeuerwehr, wo man hätte mitmachen können. Als ich dann bei Chocolat Frey meine Ausbildung zum Laboranten begann, wurden Mitglieder für die Betriebsfeuerwehr gesucht. Seit diesem Zeitpunkt bin ich mit zwei Jahren Unterbruch in der Feuerwehr aktiv.

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger

Landanzeiger: In den letzten Jahren brannten im Sommer die Kornfelder, in diesem Sommer kämpften Sie gegen das Hochwasser. Wird die Feuerwehr immer mehr zur Wasserwehr?
David Rickenbach: Die Anzahl der klassischen Brände haben in der Vergangenheit sicherlich deutlich abgenommen, das Belegen auch die Statistiken der Gebäudeversicherungen. Generell werden die Ereignisse und die Einsatzbewältigung aber intensiver, häufiger und anspruchsvoller. Dies hat sehr stark mit den wetterbedingten Alarmen zu tun, wie zum Beispiel dem Wintersturm zu Beginn des Jahres oder die Hochwasser diesen Sommer. Es ist eine Herausforderung und Chance zugleich, denn die Einsätze werden vielseitiger und auch unbekannter.

Landanzeiger: Die Regiowehr Suhrental ist in Schöftland, Holziken, Hirschthal und Staffelbach für die Brandbekämpfung zuständig. Wie schnell nach einem Alarm schaffen sie es in die hinterste Ecke Ihres Gebietes?
David Rickenbach: Unser Einsatzgebiet als Ortsfeuerwehr beträgt rund 21 Quadratkilometer und beheimatet 8916 Einwohner. Dabei ist es eine Challange, innerhalb von 10 Minuten ab Alarm beispielsweise in Staffelbach auf dem «Chalt» oder in Hirschthal zuhinterst im Tal zu sein. Mittels Alarmübungen wird diese Leistungsnorm auch regelmässig geprüft. Mit der Pandemie und der damit verbundenen Homeoffice-Situation konnten wir aber auch von einer besseren Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrfrauen und -männer profitieren. Zurzeit können wir diese Zeiten gut erfüllen.

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger
Das Team der Regiowehr Suhrental an einer Übung.

Landanzeiger: Was sind die Brandherde der Zukunft, welche Herausforderungen beschäftigen Sie derzeit am meisten?
David Rickenbach: Themen wie Flur- und Waldbrände, aber auch die Elektromobilität waren Bestandteile und Ausbildungsschwerpunkte in den letzten Jahren. Zusätzlich wird auch der Umwelt- und persönliche Gesundheitsschutz während den Einsätzen immer stärker gewichtet. Nach einem Löschangriff in einem brennenden Gebäude gilt die Ausrüstung als kontaminiert und muss fachgerecht gereinigt werden. Dies ist zum Beispiel auf neuartige Baumaterialien zurückzuführen, welche in den Rauchgasen eine krebserregende Wirkung haben. Früher wo nur Holz brannte, ist man nach dem Einsatz direkt nach Hause gegangen und die Reinigung der Ausrüstung war kein grosses Thema.

Landanzeiger: Sie sind ehemaliger Pressesprecher der Armee und haben jetzt viel vor mit der Regiowehr Suhrental. Wie viele Männer und Frauen zählt die Regiowehr aktuell und wie würden Sie Ihr Team beschreiben?
David Rickenbach: Die Mannschaft hat einen Bestand von 100 aktiven Angehörigen der Feuerwehr. Neben der klassischen Feuerwehr betreiben wir auch eine Herznotfallgruppe zur Unterstützung des Rettungsdienstes, welche auch Mitglieder hat, die keinen Feuerwehrdienst absolvieren. Auch wir durchleben aktuell einen Generationenwechsel, rund die Hälfte der Mannschaft leistet seit fünf oder weniger Jahren Feuerwehrdienst. Die aktuelle Herausforderung ist nicht der generelle Bestand, sondern die Nachhaltigkeit. Aufgrund von regelmässigem Wohnortwechsel, verlassen uns viele junge Mitglieder nach wenigen Jahren. Dazu kommt dann auch die fehlende Einsatzerfahrung, welche wir Versuchen mit Ausbildung am Feuer oder Brandsimulationsanlagen zu kompensieren.

Landanzeiger: Braucht die Regiowehr Suhrental Verstärkung? Sie dürfen hier einen Gratis-Werbespot platzieren!
David Rickenbach: Wir freuen uns immer über neue Mitglieder, die Freude haben, in einem Team einen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung zu leisten. Feuerwehrdienst macht Spass und ist auch eine gute Chance neue Kontakte zu knüpfen. Momentan sind wir vor allem in der Verkehrsabteilung unterbesetzt, und können somit auch jene rekrutieren, die nicht an vorderster Front am Feuer stehen wollen. Es ist also auch im Alter von 35 Jahren nicht zu spät, mit dem Feuerwehrdienst zu beginnen.

Landanzeiger: Vielen Dank für das Interview und Ihnen und Ihrem Team herzlichen Dank für Ihre Arbeit!


Steckbrief David Rickenbach
Name: Rickenbach
Vorname: David
Wohnort: Hirschthal
Jahrgang: 1986
Beruf: Sales Manager Prozessanalytik
Familie: ledig
In der Region wohnhaft seit: 1992
Freizeit/Vereine: Golf, Reisen, Schlagzeug, 21st Century Chorus


Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH

Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH | Der Landanzeiger

Für vollständige und partielle Neueindeckungen ist die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH als «Full-Service-Holzbauunternehmen » gleichzeitig auch kompetenter Dachdecker. Warum ein gepflegtes Dach nicht nur einen ästhetischen Zweck erfüllt, erklärt Fachmann Thomas Hunziker.

Wer sich die Dächer in unserer Region genauer anschaut, dem dürften einige unschöne Ziegelflächen auffallen. «Viele Dächer werden selten bis nie gepflegt », erklärt Thomas Hunziker, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH in Schöftland. «Von Moosbefall über Abplatzungen bis hin zu Rissen sieht man fast alles. Dies sind aber gleichzeitig wichtige äusserliche Warnhinweise», führt Hunziker aus. Denn fliesst das Wasser nicht mehr ab, gehen Folgeschäden oft mit einer teuren Instandstellung einher.


Inspektion durch den Fachmann
Selbst hält man sich selten auf dem eigenen Dach auf. Dies dürfte gleichzeitig der Hauptgrund sein, weshalb Schäden an der Bedachung oft erst wahrgenommen werden, wenn es schon zu spät ist. «Mit unserem Dachunterhalts- Service bieten wir hier Hand», führt Hunziker aus. Bilder vom Dach und handfeste Empfehlungen für allfällige Sanierungsarbeiten gehören zum Service. «Natürlich reinigen wir bei dieser Gelegenheit auch die Dachrinnen von hängengebliebenem Laub und Dreck. Einfluss auf den Zustand eines Daches haben nebst dem Unterhaltsintervall auch der Gebäudestandort und die konstruktive Ausführung.

Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH | Der Landanzeiger
Aarauer Altstadthaus mit neuer Naturschiefer-Eindeckung.


Auch Dachdämmung vom Profi
Wer mit einem Dachausbau liebäugelt, um mehr Wohnraum zu schaffen, oder das Dach besser dämmen möchte, ist bei der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH ebenfalls in erfahrenen Händen. Thomas Hunziker: «Dem sommerlichen Wärme- und Hitzeschutz schenken wir grosse Beachtung. Dank unserer natürlichen Materialien wie Holzfaser-Dämmplatten und Cellulose- Fasern erreichen wir beste Ergebnisse. Und dank diffusionsoffener Bauweise können wir ein gesundes Raumklima gewährleisten. Wer sein Dach durch uns dämmen lässt, spart in jedem Fall Energie ein.»

Mehr zum Thema Bedachung und Dachsanierung gibt es auf unserer Webseite zu erfahren. Bei konkretem Interesse macht eine persönliche Beratung den Anfang.

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Abplatzungen und Risse am Ziegel verursachen Schäden am Dach. Spätestens jetzt sollte der Fachmann beigezogen werden.

Brunner Zimmerei Holzbau GmbH

Picardiestrasse 25
5040 Schöftland
Telefon 062 739 30 50
holzbau@brunner-gmbh.ch
www.brunner-gmbh.ch

Brunner-Terrassendeck? Jederzeit!

Brunner-Terrassendeck? Jederzeit! | Der Landanzeiger

Ein Terrassendeck der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH möchte man am liebsten das ganze Jahr geniessen. Vielleicht ist nicht gerade jede Jahreszeit die passendste. Aber immerhin bereitet ein Brunner-Terrassendeck jahrelang Freude – unbesorgt. Die Gründe liegen in der Ausführung.

Der Stellenwert, sich zu Hause erholen zu können, war vermutlich nie höher. Was liegt näher, als den eigenen Garten in die persönliche Oase umzugestalten? Ganze 1864 Sonnenstunden luden in der Kantonshauptstadt letztes Jahr nach draussen ein (Messwert von MeteoSchweiz). Ein Terrassendeck ist da ein Muss und gehört in jeden stilvollen Garten.

Holzart und Unterkonstruktion wichtig
Die Firma Brunner aus Schöftland fertigt hochwertige Terrassendecks in Holz und legt Wert auf Langlebigkeit. Doch Terrassendeck ist nicht gleich Terrassendeck. Unbestritten: Heute werden schnell schöne Ergebnisse erzielt. Doch was wirklich zählt, weiss der Fachmann. «Wir setzen Terrassendecks mit verschiedenen Holzarten um. Wichtig ist, die individuelle Situation genau zu prüfen, um das richtige Material zu verbauen. Einfluss haben zum Beispiel die Lage und die Witterung», erklärt Michael Meier, Fachspezialist für Terrassendecks und Holzböden bei der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH. Langlebigkeit wird auch durch eine professionelle Unterkonstruktion erzielt. Meier führt aus: «Wenn wir Terrassendecks reparieren oder ersetzen, stellen wir immer wieder fest, dass Feuchtigkeit der Grund für entstandene Schäden ist. Ein dauerhaftes Terrassendeck zeichnet sich durch seine unterlüftete Unterkonstruktion aus. Hier setzen wir meist Aluminium ein. Weiter ist darauf zu achten, dass die Terrassendielen grosszügig luftumspült sind und möglichst geringe Kontaktflächen aufweisen.» Die richtige Bauweise ist somit entscheidend, dass ein Terrassendeck stets gut trocknen kann. Diese Investition lohnt sich gegenüber späteren Basteleien, Reparaturen und Ersatzlösungen – welche oft nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven rauben – allemal.

Minimaler Pflegeaufwand
Mit dem Einsatz hochwertiger Materialien und der fachlichen Umsetzung verringert sich der Pflegeaufwand für ein Brunner-Terrassendeck auf ein Minimum. Zudem bietet die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH einen Terrassendeck-Unterhalt an. Eine Reinigung und eine Oberflächenbehandlung stehen zur Auswahl. Letztere empfiehlt sich jährlich, damit auch die Freude am Terrassendeck dauerhaft anhält. Mehr Wissenswertes und Referenzen finden Sie auf der Website der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH.

Alles aus einer Hand
Als erfahrener Holzbauprofi ist die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH seit 1997 in der Region und darüber hinaus für hochwertige, nachhaltige sowie moderne Holzbaulösungen bekannt. Persönliche Beratung, effiziente Planung und fachliche Realisierung aus einer Hand: ein echter Mehrwert für die Kundschaft.


Kalkulator

Mit dem Kalkulator für den Terrassendeck-Unterhalt können Sie sich selbst eine Richtofferte online erstellen. Probieren Sie es gleich aus unter
www.brunner-gmbh.ch/terrassendeck-unterhalt


Brunner Zimmerei Holzbau GmbH

Picardiestrasse 25
5040 Schöftland
Telefon 062 739 30 50
holzbau@brunner-gmbh.ch
www.brunner-gmbh.ch