Neue Aktivitäten in Planung

Neue Aktivitäten in Planung | Der Landanzeiger

Der Bürgersaal des Restaurants Schlossgarten in Schöftland platzte anlässlich der 104. Generalversammlung des Handwerkerund Gewerbevereins Schöftland und Umgebung (HGVS) fast aus allen Nähten.

Dass das regionale Gewerbe, auch aufgrund von Corona, zu kämpfen hat, spiegelte sich im Jahresbericht des Präsidiums wider. Für Co-Präsident Guido Würsch war das letzte Jahr wegen Covid-19 eher lästig statt lässig. Leider fielen dem Virus geplante Events zum Opfer oder litten unter Teilnehmerschwund. Das «Open House»-Konzept mit Betriebsbesichtigungen zum Gedankenaustausch wurde jedoch beibehalten.

Thomas Hunziker neu im Vorstand
Neu in den Vorstand wählten die 44 Stimmberechtigten Thomas Hunziker (33), Projektleiter der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH. Aus dem Vorstand verabschiedete sich nach acht Jahren erfolgreicher Vorstandsarbeit Daniel Brunner vom gleichnamigen Unternehmen. Als neue Mitglieder aufgenommen wurden Philippe Dupont, S&E Fortuna Gravuren AG, Manfred Hirsbrunner, Hirsbrunner Carcleaning, Michid Honegger, Spar Schöftland, Mirjeta Ramani, Aarecleaning GmbH, Danilo und Patricia Senn, Gasthaus zum Ochsen, Franziska Uebelhart, Shiatsu Therapie, und Thomas Zürcher, Hunkeler und Hediger Metallbau AG.

Ausbildungstag am 19. Oktober
Sein Augenmerk richtet der HGVS auf die Nachwuchsförderung. Am Ausbildungstag, 19. Oktober, können die Mitgliedsfirmen ihr Lehrstellenangebot präsentieren, Anmeldeschluss ist der 3. September.

Gewerbeausstellung 2024
Auf 2024 verschoben wird die Gewerbeausstellung. «Wir sind so wieder im gewohnten Vierjahresrhythmus», kommentierte OK-Präsident Johannes Lehner die Verschiebung. Neu im Portfolio bringt der HVGS das Informationsblatt «Gewerbe Aktuell» heraus. Die Gratiszeitung dient zur Visualisierung des regionalen Gewerbes.

Neue Aktivitäten in Planung | Der Landanzeiger
Neue Mitglieder (von links): Manfred Hirsbrunner, Hans Honegger in Vertretung von Michid Honegger, Mirjeta Ramani, Franziska Uebelhart, Thomas Zürcher und Philippe Dupont.

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter»

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger

Die Regiowehr Suhrental ist in Schöftland, Holziken, Hirschthal und Staffelbach für die Brandbekämpfung zuständig. David Rickenbach ist seit zwei Jahren ihr Kommandant. Im Interview erklärt der 35-Jährige aus Hirschthal, weshalb sein Feuer für die Feuerwehr schon mehr als sein halbes Leben lang brennt – und was die Herausforderungen an eine zeitgemässe Feuerwehr sind.

Landanzeiger: Anfang 2019 haben Sie das Kommando der Regiowehr Suhrental übernommen. Wie lautet Ihr persönliches Fazit nach zweieinhalb Jahren an der Spitze?
David Rickenbach: Ich bin sehr zufrieden und stolz, wie sich die Regiowehr Suhrental in dieser Zeit weiterentwickelt hat. Mit den neuen Fahrzeugen und dem zusätzlichen Material konnten wir auch im Bezug auf die Ausbildung und das Knowhow der Mannschaft einen grossen Schritt vorwärts machen. Aufgrund der Pandemie wurde vermehrt in Kleingruppen ausgebildet, wovon jedes Mitglied der Feuerwehr stark profitieren konnte. Innerhalb der Mannschaft und auch des Kaders besteht eine super Kameradschaft, das erlebe ich sowohl bei den Übungen als auch bei den Einsätzen. Mit gutem Gewissen kann ich sagen; wir sind für kommende Einsätze gut ausgebildet, ausgerüstet und vorbereitet!

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger

Landanzeiger: Sie waren zuvor schon viele Jahre aktiv in der Feuerwehr dabei, genau seit 2003. Woher kommt dieses Feuer für die Feuerwehr?
David Rickenbach: Mein Vater hatte früher bereits Feuerwehrdienst in der Regiowehr Suhrental geleistet. So war ich schon als Teenager bei manchen Übungen als Figurant dabei und fand die Arbeit der Feuerwehr natürlich faszinierend. Im Vergleich zu heute gab es damals noch keine Jugendfeuerwehr, wo man hätte mitmachen können. Als ich dann bei Chocolat Frey meine Ausbildung zum Laboranten begann, wurden Mitglieder für die Betriebsfeuerwehr gesucht. Seit diesem Zeitpunkt bin ich mit zwei Jahren Unterbruch in der Feuerwehr aktiv.

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger

Landanzeiger: In den letzten Jahren brannten im Sommer die Kornfelder, in diesem Sommer kämpften Sie gegen das Hochwasser. Wird die Feuerwehr immer mehr zur Wasserwehr?
David Rickenbach: Die Anzahl der klassischen Brände haben in der Vergangenheit sicherlich deutlich abgenommen, das Belegen auch die Statistiken der Gebäudeversicherungen. Generell werden die Ereignisse und die Einsatzbewältigung aber intensiver, häufiger und anspruchsvoller. Dies hat sehr stark mit den wetterbedingten Alarmen zu tun, wie zum Beispiel dem Wintersturm zu Beginn des Jahres oder die Hochwasser diesen Sommer. Es ist eine Herausforderung und Chance zugleich, denn die Einsätze werden vielseitiger und auch unbekannter.

Landanzeiger: Die Regiowehr Suhrental ist in Schöftland, Holziken, Hirschthal und Staffelbach für die Brandbekämpfung zuständig. Wie schnell nach einem Alarm schaffen sie es in die hinterste Ecke Ihres Gebietes?
David Rickenbach: Unser Einsatzgebiet als Ortsfeuerwehr beträgt rund 21 Quadratkilometer und beheimatet 8916 Einwohner. Dabei ist es eine Challange, innerhalb von 10 Minuten ab Alarm beispielsweise in Staffelbach auf dem «Chalt» oder in Hirschthal zuhinterst im Tal zu sein. Mittels Alarmübungen wird diese Leistungsnorm auch regelmässig geprüft. Mit der Pandemie und der damit verbundenen Homeoffice-Situation konnten wir aber auch von einer besseren Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrfrauen und -männer profitieren. Zurzeit können wir diese Zeiten gut erfüllen.

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Das Team der Regiowehr Suhrental an einer Übung.

Landanzeiger: Was sind die Brandherde der Zukunft, welche Herausforderungen beschäftigen Sie derzeit am meisten?
David Rickenbach: Themen wie Flur- und Waldbrände, aber auch die Elektromobilität waren Bestandteile und Ausbildungsschwerpunkte in den letzten Jahren. Zusätzlich wird auch der Umwelt- und persönliche Gesundheitsschutz während den Einsätzen immer stärker gewichtet. Nach einem Löschangriff in einem brennenden Gebäude gilt die Ausrüstung als kontaminiert und muss fachgerecht gereinigt werden. Dies ist zum Beispiel auf neuartige Baumaterialien zurückzuführen, welche in den Rauchgasen eine krebserregende Wirkung haben. Früher wo nur Holz brannte, ist man nach dem Einsatz direkt nach Hause gegangen und die Reinigung der Ausrüstung war kein grosses Thema.

Landanzeiger: Sie sind ehemaliger Pressesprecher der Armee und haben jetzt viel vor mit der Regiowehr Suhrental. Wie viele Männer und Frauen zählt die Regiowehr aktuell und wie würden Sie Ihr Team beschreiben?
David Rickenbach: Die Mannschaft hat einen Bestand von 100 aktiven Angehörigen der Feuerwehr. Neben der klassischen Feuerwehr betreiben wir auch eine Herznotfallgruppe zur Unterstützung des Rettungsdienstes, welche auch Mitglieder hat, die keinen Feuerwehrdienst absolvieren. Auch wir durchleben aktuell einen Generationenwechsel, rund die Hälfte der Mannschaft leistet seit fünf oder weniger Jahren Feuerwehrdienst. Die aktuelle Herausforderung ist nicht der generelle Bestand, sondern die Nachhaltigkeit. Aufgrund von regelmässigem Wohnortwechsel, verlassen uns viele junge Mitglieder nach wenigen Jahren. Dazu kommt dann auch die fehlende Einsatzerfahrung, welche wir Versuchen mit Ausbildung am Feuer oder Brandsimulationsanlagen zu kompensieren.

Landanzeiger: Braucht die Regiowehr Suhrental Verstärkung? Sie dürfen hier einen Gratis-Werbespot platzieren!
David Rickenbach: Wir freuen uns immer über neue Mitglieder, die Freude haben, in einem Team einen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung zu leisten. Feuerwehrdienst macht Spass und ist auch eine gute Chance neue Kontakte zu knüpfen. Momentan sind wir vor allem in der Verkehrsabteilung unterbesetzt, und können somit auch jene rekrutieren, die nicht an vorderster Front am Feuer stehen wollen. Es ist also auch im Alter von 35 Jahren nicht zu spät, mit dem Feuerwehrdienst zu beginnen.

Landanzeiger: Vielen Dank für das Interview und Ihnen und Ihrem Team herzlichen Dank für Ihre Arbeit!


Steckbrief David Rickenbach
Name: Rickenbach
Vorname: David
Wohnort: Hirschthal
Jahrgang: 1986
Beruf: Sales Manager Prozessanalytik
Familie: ledig
In der Region wohnhaft seit: 1992
Freizeit/Vereine: Golf, Reisen, Schlagzeug, 21st Century Chorus


Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH

Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH | Der Landanzeiger

Für vollständige und partielle Neueindeckungen ist die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH als «Full-Service-Holzbauunternehmen » gleichzeitig auch kompetenter Dachdecker. Warum ein gepflegtes Dach nicht nur einen ästhetischen Zweck erfüllt, erklärt Fachmann Thomas Hunziker.

Wer sich die Dächer in unserer Region genauer anschaut, dem dürften einige unschöne Ziegelflächen auffallen. «Viele Dächer werden selten bis nie gepflegt », erklärt Thomas Hunziker, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH in Schöftland. «Von Moosbefall über Abplatzungen bis hin zu Rissen sieht man fast alles. Dies sind aber gleichzeitig wichtige äusserliche Warnhinweise», führt Hunziker aus. Denn fliesst das Wasser nicht mehr ab, gehen Folgeschäden oft mit einer teuren Instandstellung einher.


Inspektion durch den Fachmann
Selbst hält man sich selten auf dem eigenen Dach auf. Dies dürfte gleichzeitig der Hauptgrund sein, weshalb Schäden an der Bedachung oft erst wahrgenommen werden, wenn es schon zu spät ist. «Mit unserem Dachunterhalts- Service bieten wir hier Hand», führt Hunziker aus. Bilder vom Dach und handfeste Empfehlungen für allfällige Sanierungsarbeiten gehören zum Service. «Natürlich reinigen wir bei dieser Gelegenheit auch die Dachrinnen von hängengebliebenem Laub und Dreck. Einfluss auf den Zustand eines Daches haben nebst dem Unterhaltsintervall auch der Gebäudestandort und die konstruktive Ausführung.

Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH | Der Landanzeiger
Aarauer Altstadthaus mit neuer Naturschiefer-Eindeckung.


Auch Dachdämmung vom Profi
Wer mit einem Dachausbau liebäugelt, um mehr Wohnraum zu schaffen, oder das Dach besser dämmen möchte, ist bei der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH ebenfalls in erfahrenen Händen. Thomas Hunziker: «Dem sommerlichen Wärme- und Hitzeschutz schenken wir grosse Beachtung. Dank unserer natürlichen Materialien wie Holzfaser-Dämmplatten und Cellulose- Fasern erreichen wir beste Ergebnisse. Und dank diffusionsoffener Bauweise können wir ein gesundes Raumklima gewährleisten. Wer sein Dach durch uns dämmen lässt, spart in jedem Fall Energie ein.»

Mehr zum Thema Bedachung und Dachsanierung gibt es auf unserer Webseite zu erfahren. Bei konkretem Interesse macht eine persönliche Beratung den Anfang.

Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH | Der Landanzeiger
Abplatzungen und Risse am Ziegel verursachen Schäden am Dach. Spätestens jetzt sollte der Fachmann beigezogen werden.

Brunner Zimmerei Holzbau GmbH

Picardiestrasse 25
5040 Schöftland
Telefon 062 739 30 50
holzbau@brunner-gmbh.ch
www.brunner-gmbh.ch

Brunner-Terrassendeck? Jederzeit!

Brunner-Terrassendeck? Jederzeit! | Der Landanzeiger

Ein Terrassendeck der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH möchte man am liebsten das ganze Jahr geniessen. Vielleicht ist nicht gerade jede Jahreszeit die passendste. Aber immerhin bereitet ein Brunner-Terrassendeck jahrelang Freude – unbesorgt. Die Gründe liegen in der Ausführung.

Der Stellenwert, sich zu Hause erholen zu können, war vermutlich nie höher. Was liegt näher, als den eigenen Garten in die persönliche Oase umzugestalten? Ganze 1864 Sonnenstunden luden in der Kantonshauptstadt letztes Jahr nach draussen ein (Messwert von MeteoSchweiz). Ein Terrassendeck ist da ein Muss und gehört in jeden stilvollen Garten.

Holzart und Unterkonstruktion wichtig
Die Firma Brunner aus Schöftland fertigt hochwertige Terrassendecks in Holz und legt Wert auf Langlebigkeit. Doch Terrassendeck ist nicht gleich Terrassendeck. Unbestritten: Heute werden schnell schöne Ergebnisse erzielt. Doch was wirklich zählt, weiss der Fachmann. «Wir setzen Terrassendecks mit verschiedenen Holzarten um. Wichtig ist, die individuelle Situation genau zu prüfen, um das richtige Material zu verbauen. Einfluss haben zum Beispiel die Lage und die Witterung», erklärt Michael Meier, Fachspezialist für Terrassendecks und Holzböden bei der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH. Langlebigkeit wird auch durch eine professionelle Unterkonstruktion erzielt. Meier führt aus: «Wenn wir Terrassendecks reparieren oder ersetzen, stellen wir immer wieder fest, dass Feuchtigkeit der Grund für entstandene Schäden ist. Ein dauerhaftes Terrassendeck zeichnet sich durch seine unterlüftete Unterkonstruktion aus. Hier setzen wir meist Aluminium ein. Weiter ist darauf zu achten, dass die Terrassendielen grosszügig luftumspült sind und möglichst geringe Kontaktflächen aufweisen.» Die richtige Bauweise ist somit entscheidend, dass ein Terrassendeck stets gut trocknen kann. Diese Investition lohnt sich gegenüber späteren Basteleien, Reparaturen und Ersatzlösungen – welche oft nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven rauben – allemal.

Minimaler Pflegeaufwand
Mit dem Einsatz hochwertiger Materialien und der fachlichen Umsetzung verringert sich der Pflegeaufwand für ein Brunner-Terrassendeck auf ein Minimum. Zudem bietet die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH einen Terrassendeck-Unterhalt an. Eine Reinigung und eine Oberflächenbehandlung stehen zur Auswahl. Letztere empfiehlt sich jährlich, damit auch die Freude am Terrassendeck dauerhaft anhält. Mehr Wissenswertes und Referenzen finden Sie auf der Website der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH.

Alles aus einer Hand
Als erfahrener Holzbauprofi ist die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH seit 1997 in der Region und darüber hinaus für hochwertige, nachhaltige sowie moderne Holzbaulösungen bekannt. Persönliche Beratung, effiziente Planung und fachliche Realisierung aus einer Hand: ein echter Mehrwert für die Kundschaft.


Kalkulator

Mit dem Kalkulator für den Terrassendeck-Unterhalt können Sie sich selbst eine Richtofferte online erstellen. Probieren Sie es gleich aus unter
www.brunner-gmbh.ch/terrassendeck-unterhalt


Brunner Zimmerei Holzbau GmbH

Picardiestrasse 25
5040 Schöftland
Telefon 062 739 30 50
holzbau@brunner-gmbh.ch
www.brunner-gmbh.ch

Nina und Samuel Bertschi übernehmen den Traditionsbetrieb schreineREY

Nina und Samuel Bertschi übernehmen den Traditionsbetrieb schreineREY | Der Landanzeiger

Vor 38 Jahren gründete Markus Rey die schreineREY. Nun hat er die Nachfolge für seine Firma geregelt. Nina und Samuel Bertschi übernehmen die Firmensparten schreineREY und das Hüsler Nest Center in Aarau. Die paviREY bleibt im Besitz von Markus Rey.

«Lange haben wir nach einer geeigneten Schreinerei gesucht, mit der wir unsere Vision verwirklichen können», erklären Nina und Samuel Bertschi. Für sie ist die Übernahme der schreineREY in Schöftland ein Glücksfall. Auch Markus Rey ist sehr zufrieden: «Nachfolgeregelungen sind eine komplexe Angelegenheit. Ein Glück, dass ich für meine 1983 gegründete Firma eine so gute Lösung gefunden habe.» Die Firma paviREY, die aus der schreineREY hervorging, wird er auch weiterhin führen.

Als Team ergänzen sich die Nachfolger perfekt mit ihren Kompetenzen und Stärken. Nina Bertschi bringt als gelernte Hochbauzeichnerin und Küchenplanerin grosses Fachwissen im Bereich Küchen und Architektur mit. Samuel Bertschi ist ausgebildeter Möbelschreiner mit Schwerpunkt Umbauten und Küchen und war zehn Jahre lang Produktionsleiter in führenden Küchen- und Möbelmanufakturen der Schweiz.

«Mit Freude und Kreativität gehen wir auf die Wünsche unserer Kunden ein und suchen immer optimale Lösungen», sagen die beiden.

Nina und Samuel Bertschi übernehmen den Traditionsbetrieb schreineREY | Der Landanzeiger
Küche in Fenix Damast Supermatt.

Mit ihren langjährigen Mitarbeitenden sind sie erfolgreich als KMU mit den drei Kernkompetenzen Küchen, Möbel und Umbau unterwegs. Die Begeisterung für Architektur, Gestaltung und Nachhaltigkeit prägt sie aber nicht nur beruflich, sondern auch privat.
Neu haben sie im Hüsler Nest Center Aarau auch die Vertretung von Hüsler Travel für Massgeschneiderte Matratzen für Camper aller Art. «Wir freuen uns sehr auf Ihre Herausforderung!», erklären Nina und Samuel Bertschi.

schreineREY GmbH

Oberdorf 9
5040 Schöftland
Telefon 062 721 33 33
www.schreinerey.ch

Hüsler Nest Center Aarau

Ziegelrain 12
5000 Aarau

«Badewanne» erhält Nachfolger

«Badewanne» erhält Nachfolger | Der Landanzeiger

Er hat einst eine Badewanne zum Rennauto umgebaut und damit Legenden-Status erreicht. Nun präsentiert Hannes Roth aus Schöftland sein neustes Kunstwerk: den «APE P1000». Entstanden ist der Rennwagen aus einem dreirädrigen Kleintransporter.

Ein Yamaha R1-Motor mit 1000 Kubik und 152 PS. Bisher maximal erreichte Geschwindigkeit: 100 km/h. Gewicht: 200 Kilo. Bauzeit: 700 Arbeitsstunden, verteilt auf 2 Jahre. Das sind die Eckdaten von «Projekt Nummer 7», wie der Schöftler Hannes Roth seinen neusten Wurf bezeichnet. «Äusserlich ist eigentlich nur das ‹Blechhüttli› des Piaggio Ape P50 geblieben, alles andere haben wir neu konstruiert», sagt der Garagist auf Anfrage, nachdem er ein Video davon auf den Sozialen Medien veröffentlicht hat. Wir erreichen den Inhaber der Suhre-Garage auf der Skipiste in Arosa, wo er sich nach all den Strapazen etwas Ferien gönnt. Hoch erfreut über die vielen positiven Reaktionen, die er bisher erlebt hat, berichtet der 50-Jährige vom Bau der Maschine: Der 3-PS-Motor, der dem Fahrzeug den Namen gibt, wurde ausgebaut. «Ape» ist übrigens italienisch und bedeutet «Biene ». Nicht zu verwechseln mit der Vespa, dem «Wäspi», die zwar ebenfalls von Piaggio stammt, aber nur zwei und nicht drei Räder hat wie die «APE».

Theoretisch 190 km/h möglich
Anstelle des 3-PS-Motors heulen nun 152 Pferdestärken auf und auch der Hubraum ist um das 20-fache angewachsen. «Theoretisch könnte man mit dem Ape P1000 bis 190 km/h fahren », verrät Hannes Roth, «das habe ich aber bisher nicht riskiert. In Roggwil haben wir ihn mal auf 100 km/h gedrückt ». Wenn der Fahrzeugbauer «wir» sagt, meint er seine fleissigen Helfer. Dazu gehört ein Carosseriebetrieb, ein Metallbauer und Leute, die sich mit Motoren auskennen.

Es geht um den «Wow-Effekt»
Vorbild für «Projekt 7» war ein ähnliches Fahrzeug, das Rennfahrer Loris Rosati gebaut hat. «Thomas Kohler vom Bergrennen Reitnau rief an und sagte, er habe den Italiener gerade engagiert.» Das war 2018 und seither hat Roth das Baufieber endgültig gepackt. Nach fahrenden Bierkästen, Bob-Schlitten und der legendären Badewanne, nahm das siebte Projekt somit seinen Lauf. Das Unikat hat noch etwas mehr Power als das italienische Vorbild und ist Strassentauglich. Im Vordergrund stehe aber der «Wow-Effekt», sagt Hannes Roth. Andere Zwecke als damit zu «Racen » und die Leute zu begeistern, gebe es nicht. Eine Chance, das Fahrzeug in Action zu sehen, soll es am 10. März im Driving Center Safenwil geben. Film und Fernsehen sind dabei.
Zwar gönnt sich der Tüftler nun ein paar Tage Ferien, lange ausruhen wird er aber nicht. «Ich bin Geschäftsführer in meiner Garage, aber etwas selber anzupacken und zusammenzubauen, das reizt mich immer wieder, das ist mein Lebenselixier.» Ein neues Projekt habe er auch schon im Hinterkopf – mit Sicherheit wird auch das wieder eine verrückte Idee sein.

«Badewanne» erhält Nachfolger | Der Landanzeiger
Mit dieser Badewanne wurde Hannes Roth berühmt.

Humorvisite – mit Lachen therapieren

Humorvisite – mit Lachen therapieren | Der Landanzeiger

Auch im Alterszentrum Suhrental in Schöftland wird zunehmend eine Covid-19-Müdigkeit verspürt. Seit rund einem Jahr ist das Pandemiethema in aller Munde. Ein Ende ist nicht absehbar. Das Credo für die Bewohnenden lautet deshalb: «Leben in Würde und Selbstachtung». Mit Beharrlichkeit hat sich das gesamte Team diesem Credo verschrieben, auch wenn das in den vergangenen Monaten zur grössten Herausforderung einer Altersinstitution wurde.

Die Bewohnenden des Alterszentrum Suhrental in Schöftland blicken auf ein langes Leben zurück und erinnern sich an Grossartiges. Sie kennen jedoch auch Krisen, seien es gesellschaftspolitische, familiäre oder ganz persönliche Erfahrungen. Die Bewohnenden sind eigentlich krisenresistent – nicht aber resistent vor Isolation und dem Gefühl vergessen zu werden. Da könnte einem das Lachen schon mal vergehen.

Inspirationen sind gefragt
Der Krisenstab und die Mitarbeitenden sind deshalb stetig im Gespräch und lassen sich gegenseitig zu Neuem inspirieren. Sorge bereitet nicht nur die physische, sondern immer mehr auch die psychische Gesundheit von allen. Im Mittelpunkt stehen die Bewohnenden, und sie durften von einer Besonderheit im Haus profitieren.

Oliver Stöckli, Leitung Aktivierung und Mitglied des Krisenstabs, hat zusammen mit seinem Team das Aktivierungsangebot nicht etwa reduziert, sondern laufend ausgebaut und intensiviert. Einen kleinen Einblick dazu ist in der Bildergalerie auf der Homepage des Alterszentrums zu finden: https://suhrental-az.ch/impressionen/.

Profi-Begegnungsclown
Diese Tatsache allein würde jedoch noch nicht als Besonderheit empfunden. Aber Oliver Stöckli ist auch seit 13 Jahren Begegnungsclown in Altersinstitutionen. Er hat sich jetzt entschieden, sein Steckenpferd zur Lebensaufgabe zu machen. Künftig wird er als Begegnungsclown mit seinem Schaffen vielen Menschen das Lachen als willkommene Therapie anbieten. Seine Kundinnen und Kunden dürfen von jahrelanger Erfahrung als diplomierter Pflegefachmann und diplomierter Aktivierungsfachmann HF und seiner laufenden Weiterbildung in diversifizierten Bereichen profitieren.

Mit seiner therapeutischen Haltung und der Überzeugung, dass Humor gesundheitsfördernd ist, gelingt es ihm, den Bewohnenden und Mitarbeitenden heitere Momente der Gelassenheit zu vermitteln.

Humorprojekt ist gestartet
Bernadette Flükiger, Geschäftsleiterin im Suhrental Alterszentrum, hat zusammen mit dem Krisenstab entschieden, das «Humorprojekt 2021» zu starten. Ab sofort kommt Begegnungsclown «Humolli», wie sich Oliver Stöckli als Clown nennt, monatlich auf Humorvisite. Ergänzend zu den internen Vorschriften wurde ein spezielles Humorvisite-Konzept erarbeitet, welches auch den Pandemievorschriften gerecht wird. So können die Humorvisiten sicher und unbeschwert durchgeführt werden.

Die Bewohnenden sind euphorisch. Einerseits verlässt Oliver Stöckli zwar das Haus als Leitung Aktivierung – was rundum sehr bedauert wird – andererseits werden die Bewohnenden und das Team ihm als Humolli weiterhin begegnen dürfen. Sie alle können es kaum erwarten, bis der nächste Besuch des Clowns im internen Aushang angekündigt wird.

Auch in der Suhre Garage AG wirds elektrisch

Auch in der Suhre Garage AG wirds elektrisch | Der Landanzeiger

Gerade in der jetzigen Zeit hat der Spruch «Nichts ist so beständig wie die Veränderung» eine ganz besondere Bedeutung erhalten. Insbesondere bei den Autos wird die Digitalisierung grossgeschrieben. Dies weiss auch der Geschäftsführer der Suhre Garage AG in Schöftland Hannes Roth. «Ja, es ist unglaublich wie sich die Zeiten und die Ansprüche der Kundschaft in den letzten zehn Jahren gewandelt haben», so Roth. Vor zehn Jahren konnte Roth Junior den Betrieb seines Vaters Hannes Roth als Geschäftsführer übernehmen. Ein neuer Showroom, ein Logistikbereich, eine neue Waschstrasse und viel neues Equipment in der modernisierten Werkstatt liessen den Betrieb stetig wachsen. Die Suhre Garage beschäftigt mittlerweile 19 Angestellte und der Betrieb wächst weiter. Hannes Roth sagt dazu: «Wir konnten anfangs Jahr die A-Vertretung für die VW Nutzfahrzeuge übernehmen. Zudem steigt der Bedarf an Elektroautos stetig.» Für beide Bereiche muss in naher Zukunft neuer Platz und entsprechendes Equipment bereitstehen. Die Planung neuer Gebäulichkeiten ist in vollem Gange.

Die Zukunft wird elektrisch
Immer mehr etablieren sich die Elektrofahrzeuge. Auch die Suhre Garage AG hat die ersten Exemplare des vollelektrischen VW ID.3 ausgeliefert. Weitere Modelle, auch solche im Nutzfahrzeugbereich, werden folgen. Hannes Roth gesteht, dass er schon noch einer der Männer ist, die Benzin im Blut haben. Der Beweis: Hannes Roth besitzt und fährt die schnellste Badewanne der Welt. Steht so im Guinnessbuch der Rekorde. Zugleich sagt er aber auch: «Elektroautos sind die Zukunft.» Im Moment wird heftig an der Weiterentwicklung der Energiespeicher gearbeitet. «Man wird Wege finden, welche die heutige Selbstverständlichkeit des Reisens mit einem Verbrenner-Motor bei weitem übertreffen werden.»

Suhre Garage AG

VW-Audi Vertretung, BP-Tankstelle
Holzikerstrasse 14
5040 Schöftland AG
Telefon 062 721 15 60
www.suhre-garage.ch

Bern bremst die Hegmatte-Pläne

Bern bremst die Hegmatte-Pläne | Der Landanzeiger

Da das Ortsbild von Schöftland von nationaler Bedeutung ist, hat die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) im Auftrag des Kantons ein Gutachten erstellt, dessen Ergebnisse nun vorliegen. Die ENHK möchte abklären lassen, ob das Mühleareal als Einheit geschützt werden soll und durchkreuzt damit die Pläne der WSB und der Gemeinde. Das gesamte Hegmatte-Projekt gerät dadurch ins Stocken.

Die ENHK anerkennt die Teiländerung der Nutzungsplanung als Chance für die Aufwertung des geschützten Ortsbildes, wirft aber auch kritische Fragen auf. Die Gemeinde Schöftland, der Kanton Aargau und die AVA haben die Stellungnahme der ENHK eingehend studiert und nehmen nun entsprechende vertiefte Abklärungen vor. Gestützt auf diese wird die abschliessende Beurteilung der ENHK erfolgen.

Nationale Bedeutung
Die ENHK anerkennt, dass durch Entfernung der Bahnanlagen und mit der angestrebten hochwertigen Zentrumsentwicklung eine Aufwertung des Ortsbildes erreicht werden kann. Entstehen soll ein attraktives, lebendiges Quartier, das dem Ortsbild von nationaler Bedeutung gerecht wird. Die Stärkung des Zentrums von Schöftland als Wohnschwerpunkt für attraktives, zentrumsnahes Wohnen mit einem Anteil Dienstleistungen und Gewerbenutzungen entspricht auch den Zielen des kantonalen Richtplans und des Räumlichen Entwicklungskonzepts der Region. Mit Konkurrenz- oder Gutachterverfahren wird sichergestellt, dass ein neues Quartier mit hoher Qualität entsteht.

Mühleareal
Im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung der Schweiz (ISOS) wird die Obere Mühle aufgeführt. Die ENHK beantragt deshalb die vertiefte Untersuchung der architektur-, industrie- und wirtschaftshistorischen Bedeutung der Oberen Mühle. In Absprache mit der kantonalen Denkmalpflege wird deshalb ein unabhängiges, qualifiziertes Büro mit den Abklärungen zur Schutzwürdigkeit und Schutzfähigkeit des Mühleareals beauftragt. Die Resultate der Abklärungen werden in die Planung einfliessen und dienen als weitere Grundlage für die abschliessende Beurteilung der ENHK.

Fernwirkung Ortsbild
Die ENHK gibt in ihrer Stellungnahme zu bedenken, dass ein massiv wirkender Riegel entlang der Suhrentalstrasse und grossflächige Gleisanlagen die Sichtbarkeit des Ortsbildes aus der Ferne schwerwiegend beeinträchtigen und auch das Erhaltungsziel für die Hegmatte mindern würden.

Auch unter Berücksichtigung der vorliegenden Stellungnahme der ENHK erachten der Kanton, die Gemeinde und die AVA den Standort Hegmatte deshalb weiterhin als beste Lösung. Aufgrund der Stellungnahme der ENHK werden sie das Optimierungspotenzial nochmals vertieft abklären, insbesondere hinsichtlich Höhe und Lage der Bauten sowie Dimensionierung der Gleisanlagen.

Die nächsten Schritte
Auch wenn die Werkstattanlagen nicht in der Hegmatte neu konzipiert werden könnten, müssten die heutigen Depotanlagen aufgrund der Lage Schöftlands am Ende des WSB-Netzes dennoch in Schöftland weiterbetrieben und den künftigen Anforderungen angepasst werden.

Die Gemeinde wird den Dialog mit allen EinwenderInnen wie vorgesehen aufnehmen, die während der öffentlichen Auflage eine Einwendung eingereicht haben: In den nächsten Wochen finden die entsprechenden Gespräche respektive Einigungsverhandlungen statt. Möglicherweise erfordern die laufenden Untersuchungen eine zweite Verhandlungsrunde, damit neue Erkenntnisse einfliessen und ausgetauscht werden können.

«Es gilt, Schöftlands hohen Standard zu halten»

«Es gilt, Schöftlands hohen Standard zu halten» | Der Landanzeiger

Seit Anfang Jahr ist Michael Urben Schöftlands neuer Gemeindeschreiber. Zuvor war er in dieser Funktion in Kölliken tätig. Das Gemeindeblatt «Schöftler Nachrichten » stellte dem 35-Jährigen ein paar Fragen.

Was zeichnet Sie aus?
Ein hohes Mass an Hilfs-, Leistungsund Verantwortungsbereitschaft. Weiter liegen mir eine klare und offene Kommunikation sowie eine faire Behandlung aller Personen am Herzen. Abschliessend würde ich mich als sehr teamfähige und lösungsorientierte Person beschreiben.

Was gefällt Ihnen am Job des Gemeindeschreibers?
Das abwechslungsreiche, spannende und vielfältige Aufgabengebiet sowie die Möglichkeit des direkten Austauschs/Kontakts mit Menschen aus verschiedensten Anspruchsgruppen – also beispielsweise von Behörde, Bevölkerung und Mitarbeiter – stets verbunden mit dem Ziel, gemeinsam gewinnbringende und nachhaltige Lösungen für vorliegende Problemstellungen bewerkstelligen zu können.

Wieso entschieden Sie sich für einen Wechsel in die Gemeinde Schöftland?
Schöftland verfügt über eine eigenständige und gut organisierte Gemeindestruktur, in welcher alle Verwaltungszweige direkt vor Ort geführt werden können. Die zentrale und schöne Lage im mittleren Suhrental, sowie die in allen Belangen sehr gut ausgebaute Infrastruktur suchen ihresgleichen. Die fruchtbare Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden wird in Schöftland aktiv gelebt, was ich sehr schätze. Die Bereitschaft der Bevölkerung, am politischen Geschehen im Dorf mitzuwirken, die aktive Ortsbürgergemeinde, das reiche Vereins- und kulturelle Dorfleben, das umfassende Volksschulangebot und vieles mehr, runden das überaus attraktive Gesamtbild der Gemeinde Schöftland ab. Ich freue mich sehr, mich als zukünftiger Teil des Verwaltungs- Teams für die Gemeinde Schöftland einsetzen zu dürfen.

Was verbindet Sie mit Schöftland?
Ich bin in Holziken aufgewachsen. Obwohl ich die Oberstufe in Kölliken besucht habe, war und ist bis heute immer noch der Bezug zur Gemeinde Schöftland für mich von jeher in verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens (Freizeit, Gesundheit, Verkehr, etc.) gegeben. Sei dies beispielsweise über die Besuche der Mai- und Herbstmärkte, über welche ich mich bereits als kleiner Junge erfreuen durfte und die ich heute gemeinsam mit meinen Kindern geniessen darf, oder auch meine frühere Zugehörigkeit beim Sportclub Schöftland, wo ich über einige Jahre hinweg Fussball gespielt und dabei gute und bis heute bestehende Bande knüpfen konnte. Im Suhrental bin ich eng verbunden, hier fühle ich mich zu Hause.

Was möchten Sie in Schöftland verbessern und erreichen?
In der Gemeinde Schöftland läuft sehr vieles bereits sehr gut. Es gilt den hohen Standard auch unter Berücksichtigung der zukünftigen Herausforderungen in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens in einer bestmöglichen Qualität aufrechterhalten zu können. Es gilt auf jeden Fall, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig aufgeschlossen und offen kommende Aufgaben anzugehen. In erster Linie freue ich mich, meine zukünftigen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, die neue Gemeindeumgebung sowie die gelebte Kultur noch näher kennenlernen zu dürfen. Allfällig mögliche Optimierungsansätze gilt es im Laufe der Zeit zu diskutieren. Sehr wichtig erscheint mir aber, das gute Einvernehmen zwischen der Bevölkerung und der Gemeinde aufrechtzuerhalten, um eine vertrauensvolle Basis für eine gute Zusammenarbeit zu schaffen.

Gibt es Erwartungen an die Bevölkerung?
Mir persönlich ist es wichtig, dass der Austausch zwischen der Bevölkerung und den Gemeindevertretern im Sinne eines Miteinanders verstanden wird und eine fruchtbare Basis für eine zukunftsgerichtete Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde Schöftland geschaffen werden kann. Den gegenseitigen Respekt, die Wertschätzung, das Entgegenbringen von Verständnis für unterschiedliche Standpunkte sowie gegenseitiges Vertrauen erachte ich dabei als zentrale Eckpunkte eines gewinnbringenden Miteinanders. Ich freue mich sehr, die Einwohnerinnen und Einwohner von Schöftland nach und nach persönlich kennenlernen zu dürfen.


Wer ist der neue Gemeindeschreiber?

Steckbrief:
Michael Urben
35-jährig
Verheiratet
Vater
Bodenständig
Bescheiden
Exakt
Lieblingszitat: «Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.» – Henry Ford

Beruflicher Werdegang:
2001 begann Michael Urben seine Verwaltungslehre auf der Gemeindekanzlei Holziken. Nach seiner Ausbildung arbeitete er in der Immobilienbranche. Im Jahr 2008 kam er dann als Verwaltungsangestellter zurück auf die Gemeinde Holziken, wo er dann 2011 Gemeindeschreiber- Stellvertreter und 2013 Gemeindeschreiber wurde. Danach war Michael Urben für die Gemeinde Wohlenschwil sowie zuletzt als Gemeindeschreiber- Stellvertreter in Kölliken im Einsatz. Michael Urben hat sich stets weitergebildet. Im Jahr 2014 hat er seine Ausbildung zum Gemeindeschreiber an der Fachhochschule Nordwestschweiz abgeschlossen. Daraufhin hat er im Jahr 2016 den Management- Lehrgang CAS Öffentliches Gemeinwesen Stufe III besucht. Michael ist auch als Prüfungsexperte sowie als ÜK-Fachreferent unterwegs.


«Hegmatte» kommt im März an die Urne

«Hegmatte» kommt im März an die Urne | Der Landanzeiger

Die Teilrevision Hegmatte/Mühleareal lag zwischen dem 23. November und dem 22. Dezember 2020 öffentlich auf. Dem Gemeinderat Schöftland liegen 15 Einwendungen vor, wovon sich 14 auf die Teiländerung beziehen.

Neun Begehren stammen von Privatpersonen; keine davon wurde mit mehreren Unterschriften eingegeben, wie die Gemeinde Schöftland gemeinsam mit dem Kanton Aargau und Aargau Verkehr (AVA) in einer Mitteilung schreiben. Daneben nutzten auch fünf Verbände respektive Vereine die Möglichkeit, sich zur vorliegenden Planung zu äussern: der WWF Schweiz, Pro Natura Aargau, die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, der Verein Pro Landwirtschaftszone Hegmatte sowie der Naturund Vogelschutzverein Schöftland.

Bekannte Inhalte
Eine erste Auswertung der Einwendungen hat zum einen ergeben, dass insbesondere die Einwendungen von WWF Schweiz, Pro Natura Aargau und Stiftung Landschaftsschutz praktisch identisch sind. Zum anderen zeigt sich, dass die in den schriftlichen Einwendungen angesprochenen Themen bereits bekannt sind, weil sie schon in der Mitwirkung diskutiert wurden, heisst es im Schreiben weiter.

AVA braucht neuen Standort
Ausserdem wurde aber auch deutlich, dass ein Teil der Einwender nach wie vor davon ausgeht, die AVA könne ihre Depot- und Werkstattanlagen auch über den Planungshorizont 2045 hinaus innerhalb des Mühleareals betreiben. «Dem gilt es einmal mehr in aller Deutlichkeit zu widersprechen: Die AVA hat nachgewiesen und klar kommuniziert, dass sie auf einen neuen Standort angewiesen ist, um auch nach 2045 ihrem Bundesauftrag gerecht zu werden und die langfristig benötigten Kapazitätssteigerungen realisieren zu können», schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung.

Wie geht es weiter?
Der Gemeinderat wird die eingegangenen Begehren sorgfältig prüfen und auswerten. In den nächsten Wochen finden die entsprechenden Einigungsverhandlungen statt. Im März 2021 soll an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung oder Urnenabstimmung (gemäss Covid-19-Verordnung) die Teiländerung Nutzungsplanung zur Abstimmung gebracht werden.

Grosses Herz, Wissen und Gespür für die Tiere

Tierakupunktur Martina Gautschi | Der Landanzeiger

Schon ihr ganzes Leben lang interessiert sich Martina Gautschi für die Beziehung zwischen Menschen und Tieren und deren Wohlbefinden. Mehrere Ausbildungen, unter anderem in Psychologie, Reittherapie, Tierakupunktur und Bioresonanz, sind Teil ihres Weges. Das Gegenüber im Fell- oder Federkleid begleitet, amüsiert, spiegelt und berührt sie immer wieder von Neuem.

Die Liebe zu den Tieren begann früh in ihrem Leben. «Als kleines Kind wollte ich kaputte Schneckenhäuser mit Klebeband oder sogar Leim flicken, was nicht immer eine gute Idee war», erzählt Martina Gautschi. Bereits mit elf Jahren übernahm sie zusammen mit einer Freundin die Verantwortung über ein Pony.

Schon während ihrem Studium in Berlin und Heidelberg bot sie therapeutisches Reiten an, welches sie neben ihrer Tätigkeit in einer Psychiatriepraxis auch noch einige Zeit weiterführte.

Mit ihren Islandpferden ermöglichte sie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit physischen und psychischen Einschränkungen den Tierkontakt. Ihre «Isländer» sind inzwischen pensioniert und geniessen ihren Altersplatz.

Martina Gautschi hat einen guten Draht zu Tieren. | Der Landanzeiger
Martina Gautschi hat einen guten Draht zu Tieren.

Praxis in Schöftland
Martina Gautschi hat umgesattelt und bietet in ihrer eigenen Praxis in Schöftland nun ganzheitliche Tierakupunktur sowie systemische Begleitung für Menschen an.

Sie selber erstellt keine Diagnosen. «Das ist die Aufgabe der Ärzte», stellt sie klar. Die Akupunkturbehandlung mit Nadeln oder Laser kann dem Körper Anregung geben, um energetische Ungleichheiten wieder auszugleichen. Doch nicht bei jedem Tier kommt die Nadel zum Einsatz. «Bei quirligen Katzen etwa, oder generell bei sehr empfindsamen Tieren lasse ich die Nadeln weg», erklärt sie. Je nach Gemüt des Vierbeiners kommt dann ihr Laser zum Einsatz, der mit leichtem manuellem Druck das Laserlicht auf die Punkte ausstrahlt. Oder sie arbeitet ganz von Hand, also per Akupressur.

Bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen können ganzheitliche Akupunkturbehandlungen helfen: Verdauungsprobleme, Allergien, Entzündungen und Schmerzzuständen sowie Verhaltensveränderungen.

Bioresonanz und Tensor
Ebenfalls im Einsatz ist ihr Bioresonanz-Gerät. Damit kann sie die Energie harmonisieren und die eingesetzten Mittel einschwingen. Mit dem Tensor kann Martina Gautschi die Energie und die Schwingungen austesten. 

«Eines meiner Ziele ist, den Tierbesitzern zu zeigen, welche Punkte sie selber drücken können, um zu aktivieren und zu öffnen», erklärt sie. Das hat noch einen weiteren positiven Effekt: Auf diesem Weg können die Tierbesitzer lernen, auf eine neue Art in Kontakt
zu treten mit ihrem Vierbeiner.

Wie reagieren Tiere auf die Nadeln?
Ob Nadel, Laser oder von Hand: «Die Tiere reagieren sichtlich, sie spüren die Wirkung, das zeigt ihre Haltung, Pferde zum Beispiel beginnen zu kauen – und sie zeigen mir dann auch, wann es für sie genug ist, dann werden sie unruhig», erklärt die Fachfrau.

Einer ihrer ältesten «Kunden» ist ein Kater aus Aarau namens «Herr Rugeli», der wohl grösste Fan von Martina Gautschis Akupunktur-Nadeln. 

Kontakt

Tierakupunktur Martina Gautschi

Oberdorf 3
5040 Schöftland
Telefon 079 344 63 59
www.tierakupunktur-gautschi.ch

Festtagsmenü direkt vom «Ochsen»

Danilo und Patricia Senn vom «Ochsen» in Schöftland | Der Landanzeiger

Es gibt Wirte, die sind von der zweiten Schliessung des Jahres besonders hart betroffen. Danilo und Patricia Senn übernahmen das Gasthaus zum Ochsen im März, sieben Tage vor dem ersten Lockdown. Nach einem hoffnungsvollen Sommer steht seit Montag wieder alles still. Doch das Paar hat einen Weg gefunden, wie das Festtagsessen aus der Ochsenküche zu den Gästen kommt: Per Adventsbox.

In diesen Tagen haben Danilo und Patricia Senn in der Ochsenküche viel zu tun. Dies, obwohl das Gasthaus seit Montag geschlossen ist, wie alle Restaurants in der Schweiz. Die schwierige Zeit hat das junge Wirtepaar und ihr Team flexibel und kreativ werden lassen. Wer in der Adventszeit gerne im kleinen Kreis zu Hause mit wenig Aufwand ein Festtags-Menü geniessen möchte, für den gibt es seit dem 5. Dezember und noch bis am Sonntag die Adventsbox. «Über Weihnachten haben wir sehr viele Bestellungen», freut sich Danilo Senn. Obwohl der 28-Jährige kein Fan ist von Take-Away, wie er selber sagt, kann ihm diese Form wenigstens etwas Umsatz bringen. Nächste Woche startet dann die Silvesterbox mit neuen Menüs vom Küchenchef Michael Walter, die auf www.zum-ochsen.ch bestellt werden können. «Wenn auch diese Box gut läuft, könnten wir uns vorstellen, sowas auch nach dem Jahreswechsel anzubieten», sagen die Jungwirte, denen die aktuelle Lage wirtschaftlich arg zusetzt.

Kundn holen ihre bestellte Adventsbox ab | Der Landanzeiger
Eine Kundin und ihre Tochter holen ihre bestellte Adventsbox ab, deren Inhalt sie zu Hause nach Anleitung mit einfachen Mitteln in der Küche fertig zubereiten können.

«Eigentlich konnten wir gar nie richtig starten», erklären die Senns. Denn als sie im März anfingen, hatten sie gerade mal sieben Tage offen. Dann kam der erste Lockdown. Der Sommer lief dann vielversprechend, aber im Oktober wurden sie erneut durch strengere Coronamassnahmen gebremst.

Schlimmer noch: weil sie keine Zahlen vom «Normalbetrieb» vorweisen können, ist unklar, ob, wie und wann es vom Bund eine Entschädigung gibt. Moralische Unterstützung und ein finanzielles Entgegenkommen bei der Miete gibt es erfreulicherweise von den Ochsen-Eigentümern Daniel Frey und Sandra Roth.

Die Senns, die in Zofingen mit ihrem bald zweijährigen Sohn Marius wohnen, sagen offen: «Vom Konkurs bis zum Happy-End ist alles möglich.»

Es gibt viel zu entdecken

Lichterweg in Schöftland | Der Landanzeiger

Das Jahr 2020 wird weltweit als ein besonderes Jahr in den Köpfen der Menschen hängen bleiben, Corona dominierte nicht bloss die Weltgeschehnisse. Dies ist den Organisatorinnen des Weihnachtsanlasses der Schule Schöftland auch voll bewusst und sie suchten nach einer Lösung, den diesjährigen Weihnachtsanlass trotz all den Auflagen und Verboten in irgendeiner Form doch noch umsetzen zu können und damit einen etwas positiven Jahresschlusspunkt für die Schule zu setzen.

So wurde die Idee des Lichterweges durchs Schulareal geboren und mit der grosszügigen und tatkräftigen Unterstützung des Bauamtes der Gemeinde Schöftland auch möglich gemacht. Der Lichterweg soll zwischen den verschiedenen Schulgebäuden eine frohe, warme Atmosphäre in die dunkelsten Tage des Jahres und den Pausenplatz bringen und so ist es nun auch: Eine Lichterkette mit hunderten von Lämpchen führt vom Start beim Tannenbaum vor dem Alten Schulhaus aus durchs ganze Schulareal, am Sekundar-, Primarschulhaus vorbei, zum Schulzentrum und von dort zum Bezirksschulhaus, um die Hauswirtschaftsräume herum bis zu den Textilen Werkräumen und endet vor der Aula der Bezirksschule.

Lichterweg in Schöftland | Der Landanzeiger

Zwölf Stationen kreiert
Die weihnächtliche Geschichte vom «Kleinen Tannenbaum» von Cornelia Funke führt in zwölf Stationen durch diesen Weg. An jeder Station haben die Schulklassen der Schule Schöftland weihnächtlich-winterliche Dekorationen gebastelt und dem Weg damit eine feierliche, frohe Note gegeben. Es war eine Freude zu sehen, wie täglich neue Elemente dazukamen und das Areal an Leben und Ausstrahlung gewann. Da gibt es nun Schneeflockenketten in der Pausenhalle beim Primar-Sekundarschulhaus oder an den Fenstern des Schulzentrums, riesige Strohsterne oder Sterngirlanden hängen an Bäumen, Fenster leuchten in bunten Farben schon von der Hauptstrasse her, Lichterbäume und Engel begleiten den Betrachter auf dem Weg, kunterbunte Tannenbäume schmücken das Baugitter beim Kindergarten … und es gibt noch viel mehr Besonderheiten zu entdecken.

So kann das die Bevölkerung nicht gemeint haben

Pro Natura Aargau äussert sich kritisch gegenüber dem Vorgehen des Gemeinderats Schöftland, der trotz der vom Volk angenommenen Gemeindeinitiative, welche die Hegmatte zur Landschaftsschutzzone macht, nun eine Teiländerung der Nutzungsplanung vorlegt.

Die Bevölkerung in Schöftland will die Kulturlandschaft Hegmatte vor einer Überbauung bewahren. Sie hat daher eine Gemeindeinitiative angenommen, um diese mit einer Landschaftsschutzzone zu schützen. Der Gemeinderat müsste diesen Volksauftrag umsetzen. Dieser legt nun aber eine Teiländerung der Nutzungsplanung vor, mit der er trotz Landschaftsschutzzone eine Überbauung der Hegmatte ermöglichen will.

Pro Natura Aargau hat gegen dieses Vorhaben des Gemeinderats Einwendung erhoben. Matthias Betsche, Geschäftsführer von Pro Natura Aargau erklärt: «Eine Landschaftsschutzzone dient der Erhaltung der Landschaft. Der Gemeinderat setzt mit einer Überbauung der Landschaftsschutzzone Hegmatte den Volksauftrag nicht um.»

Angesichts der ursprünglich in der Hegmatte angedachten Baupläne der WSB hatte die Gemeindeversammlung der Gemeinde Schöftland dem Gemeinderat den Auftrag gegeben, die wertvolle Kulturlandschaft Hegmatte zu schützen. Die Stimmbevölkerung der Gemeinde Schöftland doppelte etwas später nach und verlangte mit Annahme einer Gemeindeinitiative den Schutz der Hegmatte durch eine Landschaftsschutzzone.

Die Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde lässt keine Zweifel offen, wofür eine Landschaftsschutzzone steht. Diese hält nämlich fest, dass die Landschaftsschutzzone «der Erhaltung der weitgehend unverbauten und naturnahen Landschaft in ihrem Aussehen und ihrer Eigenart» dient.

Der Gemeinderat versucht nun, die Hegmatte trotzdem weiterhin zu überbauen. Mit einer Teiländerung der Nutzungsplanung will er Bauten und Anlagen der Bahn in der von der Bevölkerung verlangten Landschaftsschutzzone ermöglichen. Matthias Betsche, Geschäftsführer von Pro Natura Aargau, zeigt sich über das Vorgehen erstaunt: «Diese Planung setzt den Auftrag der Bevölkerung, die Hegmatte zu schützen, nicht um. Die Bauten und Anlagen der Bahn würden die Landschaftsschutzzone Hegmatte regelrecht zerschneiden.»

Pro Natura Aargau hat gegen die Teil-änderung der Nutzungsplanung Einwendung erhoben. Die geänderte Nutzungsplanung verstösst gegen geltendes Recht, wenn sie versucht, eine Überbauung der Landschaftsschutzzone Hegmatte zu ermöglichen.

Die Fierz Rüfenacht Architekten AG in Schöftland macht den nächsten Schritt

Reto Rüfenacht, Liliane Fierz und Dieter Fierz (v.l.) | Der Landanzeiger

Liliane und Dieter Fierz übergeben die Unternehmung per Ende dieses Jahres an Reto Rüfenacht. Als Mitglied des Verwaltungsrates steht Dieter Fierz der Firma weiterhin zur Verfügung.

«Wir sind sehr glücklich und dankbar, eine so ideale Nachfolgelösung gefunden zu haben. Nach über 41 Jahren Unternehmensführung freuen wir uns aber auch, einen grossen Schritt rückwärts zu machen und es etwas ruhiger angehen zu können», so Liliane und Dieter Fierz.

Angefangen hat Dieter Fierz seine berufliche Karriere nach dem Studium 1979 mit dem Eintritt in das Architekturbüro von Hans Jürg Hofmeister in Hirschthal. Er wurde bald danach Teilhaber in der neu gegründeten Hofmeister und Fierz AG. Nach dem altersbedingten Ausscheiden von Edith und Hans Jürg Hofmeister übernahm Liliane Fierz die Buchhaltung und den administrativen Bereich in der 2004 umbenannten Fierz Architektur AG. 2012 erfolgte der Umzug aus dem Gebäude der Heule Lampen in Hirschthal an den heutigen Sitz im Oberdorf in Schöftland.

Mit dem Einstieg von Reto Rüfenacht als Mitinhaber wurde der Firmenname anfangs Jahr auf Fierz Rüfenacht Architekten AG ergänzt.

Einen wertvollen Rucksack für die Weiterführung des Unternehmens
Reto Rüfenacht kennt den Betrieb seit seinen Lehrjahren bestens. Nach der Lehre als Hochbauzeicher und der anschliessenden Berufsmatura studierte er an der Fachhochschule Luzern Architektur. Während den Semesterferien arbeitete er immer wieder im Unternehmen mit. Dem abgeschlossenen Studium Mitte 2016 folgten berufsbegleitend Weiterbildungen in Bauökonomie und Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Das bewährte und schlagkräftige Team mit Belén Oberegger, Philipp Bucher, Tobias Erb und der Lernenden Samira Hochuli bleibt dem Unternehmen nach wie vor erhalten. Als Nachfolger von Liliane Fierz übernimmt Silvio Rüfenacht, der Bruder von Reto Rüfenacht, den Bereich Finanzen / Administration. Silvio Rüfenacht studierte an der Fachhochschule Nordwestschweiz und schloss in Betriebsökonomie erfolgreich ab.

Ein Blick in die Zukunft
«Trotz der momentan speziellen Rahmenbedingungen sehen wir optimistisch, aber auch realistisch mit viel Vorfreude in die Zukunft.» Flexibilität und Anpassungsfähigkeit seien mehr denn je gefragt, so Reto Rüfenacht. «In Zukunft werden wir die Digitalisierung weiter fördern und die entsprechenden Medien ausbauen.»

Als Folge der Baulandknappheit geht die Neubautätigkeit stetig zurück. Vermehrt werde man sich also mit älteren Gebäuden auseinandersetzen und Umbauten sowie Gesamtsanierungen planen müssen. Ein Gebiet in dem die Fierz Rüfenacht Architekten AG auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann.

Ein Blick auf die Homepage zeigt zudem, dass nebst dem privaten Wohnungsbau auch die Bereiche Gewerbe- und Industriebauten, öffentliche Objekte und Bauten ausserhalb der Bauzone seit Jahren zu den Kernkompetenzen der Fierz Rüfenacht Architekten AG gehören.

Kontakt

Fierz Rüfenacht Architekten AG

5040 Schöftland
Telefon 062 721 34 44
www.fr-architekten.ch