Finanzierung steht – «Pumptrack5040» kommt

Finanzierung steht – «Pumptrack5040» kommt | Der Landanzeiger

Es ist bereits fast vier Jahre her, seit Stefan Lorenz der Präsident des Vereins Pumptrack5040, das Projekt der Gemeinde vorgestellt hat. Diese stand von Anfang an hinter der Projektidee und hat den Verein unterstützt, um einen Ort der Bewegung und der Begegnung zu schaffen.

Der Verein selbst wurde 2019 gegründet und hat mit der Firma Velosolutions ein Projekt ausgearbeitet. Im Herbst 2021 lag dann die lang ersehnte definitive Baubewilligung vor. Danach ging es auf die Sponsoren- und Unterstützer-Suche, für das Projekt «ein Pumptrack für alle».

Die drei Familien des Vereins Pumptrack5040 brauchten einen langen Atem um die rund 507’000 Franken, die für den Bau benötigt werden, zu sammeln. Seit Dezember 2021 lief die Sponsorensuche. «Es war eine Berg- und Talfahrt», erzählt Raphael Hilfiker, der Sponsoring-Verantwortliche des Vereins. «Wir haben uns aber immer wieder gegenseitig motiviert. So wurde das Finanzierungsziel gemeinsam erreicht.»

An dieser Stelle dankt der Verein Pumptrack5040 allen Unterstützern von ganzem Herzen. «Gemeinsam haben wir es geschafft und sind allen Unterstützern sehr dankbar.»

www.pumptrack5040.ch

Beide Schöftler Teams überzeugten

Beide Schöftler Teams überzeugten | Der Landanzeiger

Das Schöftler Team Michael Baumann/ Freddy Schenk ging als klarer Leader mit 4 Bonuspunkten in den Finaltag in der heimischen Halle. Dort gewann das Team alle fünf Spiele mit zum Teil äusserst klaren Resultaten. Vor allem im letzten Spiel gegen das zweitplatzierte Mosnang steigerten sich die Schöftler in einen wahren Spielrausch. Torhüter Michael Baumann parierte jeden noch so hart geschlagenen Ball und beinahe jeder Schuss von Freddy Schenk fand den Weg ins gegnerische Tor. Am Schluss stand die Partie 8:0 für Schöftland! Die Mosnanger konnten einem fast ein bisschen leidtun. Aber so macht Radball richtig Spass und begeistert die Schöftler Fans! «Es ist heute wirklich gut gelaufen», erklärt Freddy Schenk nach dem letzten Spiel erfreut. Alles sei aber noch nicht optimal. Sie hätten in letzter Zeit viele Standardsituationen trainiert, um bei Eckbällen mehr «einfache» Tore zu schiessen. Dies sei ihnen leider, trotz spielerischer Überlegenheit, zu wenig gut gelungen, gibt sich Schenk auch selbstkritisch. Dass man im 1. Final nie gegen einer der noch vier verbleibenden Gegner für den 2. Spieltag vom 24. September in Liestal verloren hat, sowie die 3 Bonuspunkte für den Sieg in Schöftland stimmen Freddy Schenk zuversichtlich. Er ist aber auch überzeugt, dass man weiterhin sehr konzentriert ans Werk gehen muss.

Auch das zweite Team mit Chancen zum Aufstieg
Auch Fabian Baumann und Jimmy Schenk sind mit ihrem Auftritt in der Schöftler Sporthalle mehr als zufrieden. Als 2. der Qualifikation war man ins Finalturnier der 6 besten Mannschaften gestartet. Der 2. Platz und die damit verbundenen 2 Bonuspunkte für das Finalturnier in Liestal im Gepäck lassen hoffen! Angesprochen auf einen möglichen Aufstieg in die NLB sagt Fabian Baumann: «Natürlich liebäugeln wir mit der NLB. Wir haben nichts zu verlieren.» Dass man am 1. Finaltag in Schöftland das beste Torverhältnis erreicht, am wenigsten Tore kassiert und am meisten erzielt habe, stimme ihn zuversichtlich. Auch im 1.-Liga-Final stehen sich am 2. Spieltag in Liestal 5 Mannschaften gegenüber.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
Im Anschluss an die beiden sportlich hochstehenden Finalrunden führte der Velo Club Schöftland noch das traditionelle Grümpelturnier durch, bei dem der Spass und das Beisammensein in gemütlicher Runde im Vordergrund standen. Auch wenig Geübte konnten sich im Radball versuchen, oder mindestens in einem witzigen Outfit bei den Zuschauern Punkte sammeln. So fand der gelungene Radballtag einen entspannten Abschluss und allseits viel Zustimmung.

Tausende Aviatikfans besuchten die Modellflug-Show

Der Modellflugverein Schöftland (MVSL) hat gehalten, was er versprochen hat. Seine siebenstündige Flugschau auf dem Flugplatz in Triengen beinhaltete alles, was das Herz der Avia­­t­ikfreunde höherschlagen liess.

«Das ist Modellflugsport vom Feinsten», schwärmte ein älterer Zuschauer aus dem Bernbiet. Schon eine Stunde vor dem Beginn suchten er und seine zwei Enkel die besten Plätze, um den Piloten beim Zusammensetzen der Modelle zuschauen zu können.

Die Berner waren nicht die einzigen Begeisterten an diesem sonnigen Tag. «Mehrere Tausend Personen haben die Show verfolgt», freut sich Urs Holderegger, Präsident des organisierenden Modellflugvereins Schöftland. Während sieben Stunden liessen die Modellflieger alles in den Himmel steigen, was sie zum Fliegen brachten.

So schwebte eine Herde Schäfchen mit Hirtenhund am Himmel, es sausten und düsten historische und moderne Militärflugzeugmodelle vorbei und auch Superman begeisterte die Zuschauer. Mehrere Meter grosse Segelflugzeuge zeigten Akrovorführungen, Hubschrauber der verschiedensten Arten und Grössen gefielen ebenso wie die Erstlingswerke des Nachwuchses des MVSL «Ich bin begeistert von dieser tollen Modellflug-Show und der grossartigen Arbeit, die die Modellflugzeugbauer leisten», schwärmte selbst der Chef der Schweizer Flugwaffe, Peter «Pablo» Merz.

800-Jahr-Feier: Zwei Tage lang herrschte friedliche Party-Stimmung bei Jung und Alt

800-Jahr-Feier: Zwei Tage lang herrschte friedliche Party-Stimmung bei Jung und Alt | Der Landanzeiger

Dass es zum Festbeginn kühl war und leicht regnete, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Das OK hatte mit einem weiteren grossen Zelt dafür gesorgt, dass man die Konzerte im Trockenen geniessen konnte. Pünktlich um 23 Uhr betrat Bligg unter tosendem Applaus die Bühne. Er verstand es, das Publikum von Beginn weg in seinen Bann zu ziehen. Wie eine Kurzumfrage im Publikum ergab, war das Bligg-Konzert ein voller Erfolg. «Es war grossartig. Die Stimmung war bombastisch. Bligg hat alle mitgerissen, er versteht es mit dem Publikum zu kommunizieren. Bligg ist mega sympathisch, seine Show war ein grosses Fest.» Einziger Wermutstropfen: «Das Konzert war mit knapp einer Stunde viel zu kurz!» Am Samstag ging das Fest bei idealem Wetter weiter. Die Auftritte der Bands «Heimweh» und der «Draufgänger» sorgten für Stimmung, und an zahlreichen Verpflegungsständen konnte man sich stärken.

800-Jahr-Feier: Zwei Tage lang herrschte friedliche Party-Stimmung bei Jung und Alt | Der Landanzeiger
Bei solch tollen Rhytmen muss man einfach mittanzen.
800-Jahr-Feier: Zwei Tage lang herrschte friedliche Party-Stimmung bei Jung und Alt | Der Landanzeiger
Alexandra Dreier aus Schöftland hat die Ohren ihrer Tochter bestens geschützt.
800-Jahr-Feier: Zwei Tage lang herrschte friedliche Party-Stimmung bei Jung und Alt | Der Landanzeiger
Der Auftritt der «Mountain Crew» eignete sich bestens für ein Selfie.
800-Jahr-Feier: Zwei Tage lang herrschte friedliche Party-Stimmung bei Jung und Alt | Der Landanzeiger
Fast kein Durchkommen: Die zahlreichen Verpflegungsstände auf dem Roten Platz lockten das Publikum in Scharen an.
800-Jahr-Feier: Zwei Tage lang herrschte friedliche Party-Stimmung bei Jung und Alt | Der Landanzeiger
Kurz vor Festbeginn voll motiviert: Die Volleyballerinnen des BSV Schöftland an ihrem Stand.
800-Jahr-Feier: Zwei Tage lang herrschte friedliche Party-Stimmung bei Jung und Alt | Der Landanzeiger
Das OK der grossen Feier auf der Bühne vereint (von links): Thomas Buchschacher, David Rickenbach, Trudy Müller, Sabrina Zehnder, Roger Maurer, Bruno Gerber und Michael Urben.

Zurzeit fühle er sich etwas ausgelaugt, sagte Thomas Buchschacher am Sonntagmorgen zum «Landanzeiger». «Die langen Nächte gingen in die Knochen – und in die Stimme wie man hört! Am Freitag war ich vor Festbeginn leicht nervös. Mir fiel ein grosser Stein vom Herzen, als ich sah, wie viele Leute sich zum Eröffnungskonzert der «Mountain Crew» eingefunden hatten. Mein grosser Dank gilt allen die mitgeholfen haben. Ohne sie wäre ein solches Fest gar nicht möglich geworden.»

Insgesamt seien die beiden Tage sehr ruhig und gesittet verlaufen. «Der Sanitätsposten wurde nur wegen drei kleineren Sachen beansprucht, grössere Verletzungen gab es keine.» Seine Bilanz sei durchwegs sehr positiv, sagte der OK-Präsident weiter. «Es herrschte eine tolle Party-Stimmung. Am Freitag waren rund 3500 Personen anwesend, am Samstag knapp 4000. Besonders gefreut hat mich, dass das Publikum sehr gemischt war. Auf dem Festplatz sah man Jung und Alt.»

Rekordergebnis und Stabsübergabe

Rekordergebnis und Stabsübergabe | Der Landanzeiger

Mit Ralph Bürge wählten die Aktionärsgemeinden einen ausgewiesenen Fachmann und erfolgreichen Institutionsleiter als neuen Verwaltungsratspräsidenten. Er übernimmt das Amt von Uwe Matthiessen, der nach vier Jahren aus dem Verwaltungsrat ausscheidet. Zudem nehmen Marliese Loosli, Gemeindeammann Schmiedrued, und Lorenz Uebelhart aus Moosleerau neu Einsitz im Verwaltungsrat. Sie ersetzen die abtretenden Mitglieder Pascal Gregor und Daniel Brunner. Die übrigen zwei Mitglieder wurden im Amt bestätigt.

Uwe Matthiessen, der das Zentrum in den vergangenen vier Jahren gemeinsam mit Geschäftsführerin Bernadette Flükiger auf erfolgreichen Kurs gebracht hat, wurde mit warmen Worten und einem herzlichen Dank verabschiedet. Er wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg und Energie und überreichte ihm dafür symbolisch einen Energieriegel. «Zuerst will ich mich in die neue Aufgabe einarbeiten und die Menschen kennenlernen, die das Zentrum prägen», sagt Ralph Bürge. «Dann wird mir meine Erfahrung als Institutionsleiter und Kommissionsmitglied in der Gesundheitsbranche helfen, das Unternehmen inmitten neuer Herausforderungen zu positionieren.»

Erfolgreicher Geschäftsgang
Der würdige Umgang mit den Bewohnenden ist das Ziel aller, die für das Suhrental Alterszentrum arbeiten. Zugleich soll der Betrieb finanziell gesund und nachhaltig aufgestellt sein. Vielerlei Corona-Nachwehen betreffen die pflegenden Berufe. Rekrutierungsprobleme gehören dazu, Lieferengpässen, gestiegene Preise, hohe Personalfluktuation und eine Immobilie, die dringend saniert werden sollte.

Der abtretende Verwaltungsratspräsident Uwe Matthiessen formuliert es so: «Dank Augenmass und Eigenverantwortung blieb das Haus stets offen, und die Vorgaben seitens Bund und Kanton zum Schutz vulnerabler Personen konnten eingehalten werden.» Der verdiente Lohn ist eine hohe Zufriedenheit der Bewohnenden, eine hohe Motivation unter Mitarbeitenden und ein mehr als solides Finanzergebnis. Dieses ist vor allem einer hohen Bettenbelegung geschuldet, ein Verdienst der Geschäftsführung unter Bernadette Flükiger sowie der guten Zusammenarbeit zwischen ihr und dem Verwaltungsrat.

«Wir konnten dank der flexiblen Aufnahme von Feriengästen eine Belegung von 97 Prozent erreichen», sagt Bernadette Flükiger. «Die Bedürfnisse der Bewohnenden steigen, daher drängen sich bauliche Verbesserungen auf, wenn die Institution konkurrenzfähig bleiben will.» Eingeholte architektonische Expertisen sehen als optimale Lösung einen Neubau vor.

Ertrag über den Erwartungen
Im Berichtsjahr konnte die einstige Geschützte Wohngemeinschaft erfolgreich verkauft werden. Der Erlös übertraf die Erwartungen. Ausserdem forderte das Jahr 2021 abermals Neuerungen im IT-Bereich. Ferner wurde der Bereich Qualitätsmanagement genauer unter die Lupe genommen. Beide Tätigkeitsfelder zeigen, dass ein Betrieb unter besten Bedingungen sichergestellt ist. Dies bescheinigen auch die kantonalen Kontrollorgane

Ein Einheimischer: Dario Steinmann wird neuer Verwaltungsleiter

Ein Einheimischer: Dario Steinmann wird neuer Verwaltungsleiter | Der Landanzeiger

«Die sofortige Suche nach einem Nachfolger von Schöftlands Gemeindeschreiber und Verwaltungsleiter Michael Urben stiess auf grosses Interesse», sagt ein glücklicher Gemeindeammann Thomas Buchschacher. «Wir konnten aus mehreren sehr gut ausgebildeten Fachkräften aussuchen, welche über umfassende Berufs- und Führungserfahrung verfügen.»

Mit Dario Steinmann (35) fiel die Wahl auf einen Einheimischen. Er wohnt mit seiner Familie (verheiratet, zwei Kinder) nun zwar in Staffelbach, ist aber in Schöftland aufgewachsen und hat 31 Jahre in der Gemeinde gelebt. Mit der Region ist er sehr gut verankert und bestens vernetzt. Dario Steinmann war bis dato elf Jahre in der Gemeinde Oberentfelden in verschiedenen Funktionen tätig, während den letzten sechs Jahren auch dort als Verwaltungsleiter und Gemeindeschreiber.

«Dario Steinmann verfügt über langjährige Verwaltungs-, Führungs- und Managementerfahrung, welche er in der Gemeinde Schöftland in verschiedenen Bereichen gewinnbringend einsetzen wird», freut sich Gemeindeammann Thomas Buchschacher. Der Stellenantritt erfolgt per 1. September 2022. «In enger Zusammenarbeit mit dem heutigen Stelleninhaber Michael Urben, der nach Uerkheim wechselt, werden zurzeit die Modalitäten der Einarbeitungs- und Übergabephase sowie die Abschlussarbeiten der aktuell noch laufenden Geschäfte besprochen.» Die Bevölkerung wird zu gegebener Zeit über den Ablöseprozess informiert.

Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung. Er ist überzeugt, dass mit der Wahl von Dario Steinmann die bestmögliche Grundlage geschaffen wurde, um die Gemeinde Schöftland mit einer konstanten und fachlich einwandfreien, pflichtbewussten und innovativen Führung, in eine gewinnbringende Zukunft zu führen. Der Gemeinderat und das ganze Team der Gemeindeverwaltung freuen sich schon heute auf die künftige Zusammenarbeit und wünschen Dario Steinmann einen guten Abschluss an seinem momentanen Arbeitsort und heissen ihn bereits jetzt in Schöftland herzlich willkommen.

Kopf spricht für Fusion, Herz dagegen

Kopf spricht für Fusion, Herz dagegen | Der Landanzeiger

Die Gemeinden sind mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Dies zeigt sich insbesondere bei den Gemeindefinanzen, dem Fachkräftemangel in den Verwaltungen und der zunehmenden Komplexität der einzelnen Aufgaben. Im Weitern wird es immer schwieriger geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für die Exekutive und die Kommissionen zu finden, welche dafür die nötigen zeitlichen Ressourcen zur Verfügung stellen können. Diese Entwicklung macht auch vor Gemeinden im Suhrental nicht halt.

Die sieben Gemeinden, Hirschthal, Kirchleerau, Moosleerau, Reitnau, Schöftland, Staffelbach und Wiliberg, haben entschieden, sich proaktiv mit den sich abzeichnenden Herausforderungen zu beschäftigen. Sie haben deshalb bei der ZHAW eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben. Die Erarbeitung erfolgte in engem Austausch mit den Behörden und den leitenden Angestellten der Verwaltung. Die Bevölkerung wurde nicht befragt.

Schmerzgrenze noch nicht überschritten
Die Untersuchung der ZHAW zeigt, dass aktuell noch keine der teilnehmenden Gemeinden ihre Leistungsgrenze überschritten hat. In verschiedenen Bereichen sind diese jedoch in Sichtweite. Die Region profitiert stark von den Dienstleistungen und Angeboten der Zentrumsgemeinde Schöftland. Mit Ausnahme von Hirschthal und Schöftland sind die Gemeinden struktur- und finanzschwach. Besonders herausfordernd ist für Kirchleerau, Moosleerau, Reitnau, Staffelbach und Wiliberg der Umstand, dass sie im Kernraum Landschaftsentwicklung liegen. Durch diesen raumplanerischen Nachteil ist ihre wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeit stark eingeschränkt.

Drei mögliche Varianten
Die Studie zeigt verschiedene Vorgehensvarianten für die Zukunft auf. Die Variante 1 stellt die Fortführung der bisherigen Zusammenarbeit, allenfalls mit einem pragmatischen Ausbau, in den Vordergrund.
Bei der Variante 2 werden die Vor- und Nachteile einer Fusion von fünf Gemeinden (Kirchleerau, Moosleerau, Reitnau, Staffelbach und allenfalls Wiliberg) oder als Untervariante die Fusion von Kirchleerau und Moosleerau abgewogen.
Die Variante 3 beinhaltet die Fusion über den Gesamtperimeter der sieben teilnehmenden Gemeinden (Hirschthal, Kirchleerau, Moosleerau, Reitnau, Schöftland, Staffelbach und Wiliberg).

Fusion nicht umsetzbar
Am abschliessenden Workshop mit den Gemeinden wird eine Fusion im möglichst grossen Perimeter als einzige langfristige Möglichkeit gesehen, wieder an strategischer Handlungsfähigkeit zu gewinnen. Aktuell wird aber die Akzeptanz für eine Fusion im Gesamtperimeter aus politischen und emotionalen Gründen als gering angesehen. Weil eine Fusion über alle sieben Gemeinden kurzfristig als nicht realistisch beurteilt wird, empfiehlt das Gutachterteam der ZHAW, die Zusammenarbeit vorderhand weiter zu vertiefen und zu vereinheitlichen.

Die umfassende Studie gibt es unter www.suhrental.info.

Markus Bolliger verlässt nach 29 Jahren die Post

Markus Bolliger verlässt nach 29 Jahren die Post | Der Landanzeiger

Als Markus Bolliger vor 29 Jahren die Leitung der Poststelle in Schöftland übernahm, nannte man ihn noch «Posthalter», seinen Betrieb «PTT» (Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe) und das Verschicken eines A-Post- Briefs kostete noch 80 Rappen.

«Ja, in den letzten fast 30 Jahren hat sich bei der Post viel verändert», sagt Markus Bolliger. Auch in Schöftland hat sich viel getan. Im März 1997 wurde der heutige Standort bezogen, zuvor war die Post in der Nähe des Bahnhofs zu Hause. Die Post Schöftland hat durch ihre geografische Lage eine grosse Bedeutung. «Über all die Jahre habe ich den Kontakt mit den Kunden am Schalter oder den Geschäftskunden im Aussendienst immer sehr geschätzt. Für mich und mein Team stand ein guter Kundenservice immer an erster Stelle.»

2012 wechselte Bolliger in die Beratung von Geschäftskunden der Post, in den Aussendienst und 2018 in den Führungssupport der Region Luzern. Vor zwei Jahren kehrte er als Teamleiter der Filialen Schöftland, Oberentfelden und Kölliken zurück. Im Alter von 57 Jahren verabschiedet er sich nun vom «gelben Riesen» und plant eine berufliche Veränderung. Am 26. Mai ist sein letzter Arbeitstag in Schöftland. «Ich bedanke mich bei der Kundschaft für die langjährige Treue und die vielen guten Bekanntschaften und Begegnungen während den letzten fast 30 Jahren», sagt Markus Bolliger abschliessend.

Cinema 8: Heute wird E-Go-Kart-Bahn eröffnet

Cinema 8: Heute wird E-Go-Kart-Bahn eröffnet | Der Landanzeiger

E-Go-Kart heisst die neuste Attraktion im Cinema 8 in Schöftland. Im ersten und zweiten Untergeschoss des neusten Nebengebäudes steht eine 370 Meter lange Indoor-Kart-Bahn. Auf der topmodernen Anlage können bis zu zehn Personen pro Rennen auf den schnellen E-Karts ihre Fahrfähigkeiten unter Beweis stellen und sich packende Rennen liefern.

Die Begeisterung bei den ersten Gästen auf der Bahn ist riesig: «Ich hätte nicht gedacht, dass die Post auch mit E-Karts so abgeht», sagt ein erfahrener Rennkart- Fahrer. «Es macht richtig Spass, ich komme wieder», sagt eine Frau. Verständlich, ihre schnellste Rundenzeit liegt keine zwei Sekunden hinter der des Tagesschnellsten. Auch Schöftlands Gemeindeammann Thomas Buchschacher ist voll des Lobes: «Eine beeindruckende Anlage und eine weitere Attraktion für unsere Gemeinde.» Sagts, schnappt sich einen Helm und fährt in seinem Renndurchgang gleich aufs Podest.

Der Eintritt und die Registrierung für die einzelnen Renndurchgänge erfolgen in der neuen «Highway 101 Bar». Von hier aus geniessen die Besucher beste Übersicht auf die Bahn und das Renngeschehen. Hier ist man live dabei, wenn die Fahrer im Anschluss ihre Rundenzeiten analysieren und ihre Podestplätze feiern.


Fakten zum E-Go-Kart

Die Bahn befindet sich im UG des Neubaus neben dem Cinema 8 (Eingangstür beschriftet). Registrierung und Empfang ist in der «Highway 101 Bar» (1. UG), der Eingang zum «E-Go- Kart» im 2. UG.

Öffnungszeiten: Mo + Di: geschlossen; Mi: 15.00–22.00 Uhr; Do: 17.30–22.00 Uhr; Fr: 16.30–23.00 Uh; Sa: 14.00– 22.00 Uhr; So: 12.00–20.00 Uhr.
Anforderungen an Fahrer: Mindestgrösse 1.30 m; Fahrer dürfen nicht alkoholisiert sein.
Preise: Ab 14 Jahre: 25 Franken (+2 Franken für Sturmhaube); bis 13 Jahre: 20 Franken (+2 Franken für Sturmhaube)
Reservationen: www.cinema8.ch/egokart


Nora Gmür empfiehlt sich für höhere Aufgaben

Nora Gmür empfiehlt sich für höhere Aufgaben | Der Landanzeiger

Die Frühform von Nora Gmür stimmt. Die 21-jährige Triathletin hat bei ihren ersten beiden Europacup-Einsätzen in diesem Jahr die Ränge acht und zwei belegt. Insbesondere der zweite Platz beim Rennen in der Türkei über Ostern gilt es hervorzuheben, denn es ist erst der zweite Podestplatz auf dieser Stufe für Nora Gmür. Zuvor hatte die Schöftlerin im letzten Herbst Rang drei in Portugal herausgeholt. «Dieser zweite Platz ist ein toller Erfolg für mich. Vor allem auch deshalb, weil ich in allen drei Disziplinen eine wirklich gute Leistung zeigen konnte», freute sich Gmür.
Dank ihren beiden starken Auftritten zum Auftakt der neuen Saison hat sich Nora Gmür auch für höhere Aufgaben empfohlen. Eine Top 10 Klassierung war nämlich gefordert, um auf der nächsthöheren Stufe im Weltcup antreten zu können. Das hat Nora Gmür definitiv geschafft und wird sich darum schon bald mit der absoluten Weltspitze messen dürfen. «Das wird eine grosse Herausforderung», weiss sie. «Als ich letzte Saison in Hamburg erstmals bei einem solchen Rennen starten durfte, bin ich ziemlich ‹auf die Welt gekommen›. Das Niveau ist schon sehr hoch.»

Fortschritte in allen Bereichen
Angesichts ihrer guten Form muss sich Nora Gmür vor der internationalen Konkurrenz aber nicht verstecken. Denn im Vergleich zur letzten Saison hat sie in allen drei Disziplinen grosse Fortschritte erzielt. Das belegen beispielsweise auch die beiden Bronzemedaillen an den Schweizer Meisterschaften, die Nora Gmür über 3000 Meter in der Halle und in der Alterskategorie U23 im Crosslauf geholt hat. «Diese beiden Erfolge haben mir sicher viel Selbstvertrauen gegeben und waren auch wertvoll, um die nötige Rennhärte für den Saisonstart zu holen», sagt die Junioren Vize-Europameisterin von 2019.
Zudem hat Nora Gmür auch intensiv in der Disziplin Schwimmen gearbeitet. «Ich habe mit meinem Schwimmtrainer Dirk Thölking vom SC Aarefisch viel an meiner Technik gearbeitet und auch einige Spezialtrainings eingelegt. Das hat sich sicher bezahlt gemacht », so Gmür, die bei ihrem zweiten Platz in der Türkei als Fünfte aus dem Wasser gekommen war.

Der Olympiatraum lebt
Für die kommenden Monate hat sich Nora Gmür, die Mitglied des Schweizer Elite Nationalkaders ist, hohe Ziele gesteckt. Sie will an den U23 Europameisterschaften in Polen über die Supersprint-Distanz eine Top 5 Klassierung herausholen. Auch der Start an den European Games bei der Elite steht auf der Liste mit ihren Zielen genauso wie die Teilnahme an den U23 Weltmeisterschaften in Abu Dhabi im Herbst. Und mit guten Resultaten im Weltcup möchte die 21-Jährige wichtige Punkte für die Qualifikation für die Olympischen Spielen 2024 in Paris sammeln. «Die Spiele in Paris sind ein Traumziel von mir. Es wäre mega cool, wenns klappt. Aber die Schweiz hat ja nur zwei, maximal drei Startplätze – das wird also nicht einfach», sagt Nora Gmür, die nach dem Abschluss der Sport Kanti in Aarau im letzten Sommer ein Fernstudium in Mediendesign begonnen hat.
Um künftig noch optimaler trainieren zu können, hat sich Nora Gmür entschieden, ab Oktober die Spitzensport RS in Magglingen zu absolvieren. «Dort profitiere ich von den idealen Trainingsbedingungen, dem Austausch mit anderen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern, sowie der finanziellen Unterstützung der Schweizer Armee, was mir als Triathletin sehr gelegen kommt», so Gmür.

«Pumptrack 5040» soll ab Frühjahr 2023 rollen

«Pumptrack 5040» soll ab Frühjahr 2023 rollen | Der Landanzeiger

Seit der Verein «Pumptrack 5040» mit der Sponsorensuche begonnen hat, konnte er schon viele Unterstützer für sein Projekt gewinnen. Das Feedback von zahlreichen Firmen und Privatpersonen ist durchwegs positiv. Viele Sponsoren sind schon auf ihrer Homepage aufgelistet.

Jeder Franken zählt
Gut die Hälfte der benötigten Summe von rund 500’000 Franken wurde bereits zugesprochen. Der Verein ist weiterhin aktiv auf Sponsorensuche um sein Ziel von einem «Pumptrack für alle» in Schöftland zu erreichen.

Am 30. April findet nach langer Pause endlich wieder der beliebte «Schöftler Märt» statt. Der Verein «Pumptrack 5040» wird am Markt präsent sein und freut sich sehr über jeden Besuch an ihrem Stand. Nach wie vor sind sie auf Unterstützung angewiesen. Jeder Franken trägt dazu bei, dass in Schöftland bald fleissig Runden gedreht werden können. Gemeinsam wird so das Freizeitangebot in der Region erweitert.

Für Kids und Erwachsene
Pumptracks sind Rundkurse mit aufeinanderfolgenden Wellen und Steilwandkurven. Sie dienen einer breiten Nutzergruppe vom Kind bis zum Erwachsenen und können mit allen Sportgeräten mit Rollen und Rädern (Velos, Laufräder, Kickboard, Skateboard, Rollschuhe, Inlineskates, Rollstuhl, etc.) befahren werden.

Zudem ist es dem Verein ein grosses Anliegen alle Menschen anzusprechen, daher ist dieser neue Pumptrack rollstuhlgängig konzipiert. Die Anlage wird frei zugänglich und für alle kostenlos nutzbar sein.

Weitere Informationen zum Projekt oder dem Sponsoring sind auf ihrer Homepage unter www.pumptrack5040.ch zu finden.

Gemeinde zieht «Hegmatte»-Pläne zurück

Gemeinde zieht «Hegmatte»-Pläne zurück | Der Landanzeiger

Der Gemeinderat hat sich dafür ausgesprochen, das laufende Richtplan und Nutzungsplanungsverfahren zurückzuziehen und somit das Projekt «Teiländerung Nutzungsplanung Mühleareal/ Hegmatte» einzustellen. Die damit verbundenen Einwendungen werden somit obsolet. Die Nutzungsplanungen für die Gebiete Hegmatte und Mühleareal werden indes jeweils in für sich einzeln zu bearbeitende Geschäfte zu gegebener Zeit neu aufgenommen und beurteilt. Dabei werden die im Zuge des nunmehr abgeschlossenen Nutzungsplanungsverfahrens erworbenen Erkenntnisse, resp. die aus der angenommenen Initiative hervorgehenden Anliegen der Bevölkerung, gewürdigt und mit in die weitere Planung aufgenommen.

Das per Ende 2021 erstellte und dem Gemeinderat per Anfang 2022 dargelegte Fachgutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) wurde geprüft und zusammen mit den involvierten Vertretern von Kanton und der AVA besprochen. Die ENHK hält darin fest, dass aus ihrer Sicht der angestrebte Neubau einer Depot- und Werkstattanlage auf der Hegmatte als schwere Beeinträchtigung des Ortsbilds von nationaler Bedeutung gilt. Zudem wird festgehalten, dass auch eine Realisierung der Depot- und Werkstattanlage im Mühleareal negative Auswirkungen auf das Ortsbild entfaltet, diese jedoch geringer ausfallen würden, als auf der Hegmatte.

Die Auswirkungen
Mit dem vorliegenden Bericht der ENHK erscheint die bisher geplante Realisierung der Depot- und Werkstattanlage auf der Hegmatte schwierig umsetzbar. Der Schutz des Ortsbildes von nationaler Bedeutung aus der Ferne wird darin höher gewertet, als der nötige Ausbau der Bahninfrastrukturanlagen an geeigneter Stelle und eine so mögliche zukunftsträchtige Entwicklung und Verbesserung für das national bedeutende Ortsbild im Zentrum. Die laufende Planung in der bisher vor- und aufliegenden Form soll daher nicht weiter vorangetrieben werden.

Haltung des Gemeinderates
Der Gemeinderat hat stets in Aussicht gestellt, eine Gesamtbeurteilung des laufenden Geschäftes, nach Eingang des ENHK-Berichtes und den daraus resultierenden Erkenntnissen, vorzunehmen. Diese Auslegeordnung wurde mittlerweile vorgenommen und es darf festgehalten werden, dass unter Berücksichtigung aller vorliegenden Daten und Fakten sowie Umstände, eine Weiterführung des Projekts auf der Hegmatte aus Sicht des Gemeinderates als nicht zielführend erachtet wird. Dies auch, wenn der Gemeinderat weiterhin die Meinung vertritt, dass der Ausbau der Bahninfrastruktur «am Ortsrand» und der damit verbundene ursprüngliche Projektgedanke im Zuge der Zentrums-Entwicklung Schöftland (Entwicklung der Industrie gegen «aussen» und qualitativ hochwertige Innenentwicklung in Form von Wohnbauten), eine für Schöftland sehr positive Entwicklung dargestellt hätte. Gleichwohl gilt es festzuhalten, dass der vorliegende Bericht der ENHK die an der Urnenabstimmung vom 29. November 2021 grossmehrheitlich angenommene Initiative zum Schutz der Landwirtschaftszone Hegmatte den bis dato vorliegenden Volkswillen stützt.

Rückzug der 2. Initiative
Der Gemeinderat hat nach Vorliegen, Prüfung und Würdigung des ENHK-Berichts vom 22. Dezember 2021 anlässlich eines gemeinsamen Gesprächs mit den Vertretern des Vereins Pro Landwirtschaftszone Hegmatte, die neue Einschätzung der vorliegenden Ausgangslage der laufenden Nutzungsplanung besprochen. Dabei wurde auch das weitere Vorgehen bezüglich der per Anfang November 2019 eingereichten, in ihrem Wortlaut gegenüber der am 29. November 2021 angenommenen Vorlage konkreter und strenger abgefassten Initiative «Vollumfänglicher Erhalt der Landwirtschaftszone Hegmatte» diskutiert. Diese Initiative verlangt den Erhalt der Hegmatte in ihrem Aussehen und ihrer Eigenart und einen gesamthaften Schutz vor Überbauung. Unter dem Aspekt der nun vorliegenden Fakten und der gemeinderätlichen Absicht, das Projekt Werkstatt/Depot Hegmatte nicht weiter voranzutreiben, hat sich das Initiativkomitee, nach Rücksprache mit den Vorstandsmitgliedern des Vereins Pro Landwirtschaftszone Hegmatte bereit erklärt, das zweite, noch hängige Initiativbegehren, zurückzuziehen. Das vom Initiativkomitee rechtsgültig unterzeichnete Rückzugsschreiben liegt dem Gemeinderat, datiert vom 28. März 2022, vor.

Ziemlich coole Mobilität für Senioren

Ziemlich coole Mobilität für Senioren | Der Landanzeiger

Wer sagt denn, dass Seniorenfahrzeuge langweilig aussehen müssen? Wirft man einen Blick in den Showroom von World e Motors in Schöftland (gleich gegenüber vom Cinema 8), dann fallen einem sofort die farbenfrohen Elektrofahrzeuge auf. Hellgrün, silber, schöne rot- und blautöne. Bei dieser grossen Auswahl an Modellen und erfrischenden Farben kommt sofort Freude auf. Dass bei World eMotors der Fahrspass schon im Voraus garantiert ist, ist bereits im Showroom zu spüren.

Grosse Auswahl
«Wir haben immer rund einhundert Fahrzeuge an Lager», erklären Geschäftsführer Gabor Bauer und Firmeninhaberin Manuela Lämmli. Es gibt Fahrzeuge in verschiedenen Farben, mit drei oder vier Rädern, mit oder ohne Dach, mit breiteren oder schmaleren Sitzen. Sie alle haben eine gute Lichtanlage, Blinker und geben wie die «Grossen» Warntöne ab beim Rückwärtsfahren. Vor allem aber sehen die Fahrzeuge ziemlich cool aus und sind nicht nur optisch ein Hingucker, sondern punkten bei der Kundschaft auch, weil sie sehr bequem sind und viel Sitz- und Fahrkomfort bieten.

Beratung, Service, Werkstatt
Bei World eMotors stimmt das ganze Paket: Angefangen bei der professionellen Beratung durch Gabor Bauer und Manuela Lämmli. Die beiden empfehlen, dass man vor dem Kauf am besten eine Probefahrt machen sollte. Dank einer eigenen Werkstatt mit drei Mitarbeitenden bietet World eMotors zudem auch regelmässieg Servicearbeiten und Reperaturen an.

Abgerundet wird das Angebot durch eine grosse Auswahl an nützlichem Zubehör wie anhängbare Einkaufswagen und Halter für Gehstöcke oder für Mobiltelefone. Ebenfalls erhältlich sind Anhängervorrichtungen, Winterreifen, Helme, Scheibenwischer und Warenkörbe.

In Schöftland seit Mai 2019
Im Mai 2019 wurde die World-eMotors GmbH aus Altersgründen übernommen und Erfolgreich im Sinne des Vorbesitzers weitergeführt. Damals schon dabei war Geschäftsführer Gabor Bauer. Das Team der ersten Stunde hat heute, drei Jahre später, schon einiges an Erfahrung sammeln können und weiss genau, was die Kundschaft möchte. Denn die Fahrzeuge sind nicht nur für Seniorinnen und Senioren praktisch. Auch jüngere Menschen setzen auf die Fahrzeuge von World eMotors, beispielsweise um nach einem Unfall mobil zu bleiben. Und gerade in solchen Fällen ist es gut zu wissen: Die Fahrzeuge von World eMotors kann man mieten. «Zudem bieten wir auch gepflegte Occassionen an», betonen Manuela Lämmli und Gabor Bauer.

Mehr als nur Mobilität
Wussten Sie, dass die meisten Seniorenfahrzeuge von World eMotors einen Radiolautsprecher haben, mit dem man – wenn man will – mit viel Rock n’Roll durchs Dorf fahren kann? Geschäftsführer Gabor Bauer hat es selbst getestet, als er eines der Gefährte eine Zeitlang auf seinen Arbeitsweg testete. «Viele Fahrzeuge haben gleich neben dem Radio noch einen Steckplatz für einen USB-Stick, den füllte ich mit meiner Lieblingsmusik, drehte ziemlich gut auf und fuhr durchs Dorf», erzählt der Geschäftsführer, «nach ein paar Tagen warteten die Schulkinder bereits auf mich und winkten mir zu.»


Tag der offenen Tür

Am Freitag und Samstag, 1. und 2. April lädt das Team von World eMotors herzlich ein zum «Tag der offenen Türe». An diesen beiden Tagen können die gängigen Modelle probegefahren werden. Eine Festwirtschaft mit Getränken und Bratwurst vom Grill sorgt für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Wer am Glücksrad dreht, kann einen tollen Preis gewinnen.

Öffnungszeiten Tag der offenen Tür
Freitag, 1. April: 15.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 2. April: 10.00 bis 17.00 Uhr


World eMotors GmbH

Feldackerstrasse 2
5040 Schöftland
Telefon 062 726 83 71
www.world-emotors.ch

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:
8.00 bis 12.00 Uhr /
13.30 bis 17.00 Uhr
Samstag: Termin nach Vereinbarung

Derby-Sieg gegen das NLA-Team aus Oftringen gibt Moral

Derby-Sieg gegen das NLA-Team aus Oftringen gibt Moral | Der Landanzeiger

Mit dem ausgezeichneten zweiten Platz am Neujahrsturnier in Frauenfeld und den Siegen gegen Liestal und Möhlin im Halbfinale des Schweizercups legten die Schöftler Baumann/ Schenk den Grundstein für einen positiven Start in die neue Saison der NLB.

Abstieg gut verdaut
Wie hat das Team den Abstieg am Ende der vergangenen Meisterschaft verkraftet? Dies war vor Beginn der Finalspiele im Schweizercup die grosse Frage. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten. Man spürte den Willen, vorwärts zu schauen und möglichst bald wieder wichtige Siege zu erringen. Das erste Spiel gegen den nachmaligen Cupsieger Pfungen ging nach einer 2:0-Führung zwar mit 2:7 verloren. Auch im zweiten Spiel gegen Frauenfeld verliessen Michi Baumann und Freddy Schenk das Spielfeld mit einer knappen 3:4-Niederlage. Dann aber besann man sich auf die eigenen Qualitäten und fegte Altdorf mit 8:1 vom Platz, um anschliessend im Rangierungsspiel gegen das neu formierte NLA-Team von Oftringen einen überzeugenden 4:2-Sieg zu realisieren. Andreas Zaugg, der von Mosnang zu seinem Heimclub Oftringen zurückgekehrt war, spielte mit seinem neuen Partner Patrick Luder. Die Abstimmungsprobleme bei den Angriffen der Oftringer waren nicht zu übersehen und zeigten, dass es noch ein paar Ernstkämpfe braucht, bis die Beiden zu einem homogenen Team zusammenwachsen.
So konnte Schöftland profitieren und nutzte die Chancen gnadenlos aus. Der Lohn für die beiden guten Finalspiele war der 5. Schlussrang im diesjährigen Schweizer Radballcup. Neben Angreifer Freddy Schenk wusste vor allem auch Torwart Michi Baumann als Realisator schöner Tore zu überzeugen. Hinter dem Cupsieger Pfungen klassierten sich Mosnang, Altdorf 3, Frauenfeld, Schöftland, Oftringen, Winterthur und Altdorf 1.

Ein gutes Omen
Freddy Schenk ist überzeugt: «Der heutige Sieg im letzten Spiel gegen den NLA-Vertreter Oftringen gibt uns ein gutes Gefühl und macht uns Mut, unser Saisonziel in der neuen Meisterschaft zu erreichen.» Als Absteiger wolle man in der NLB unbedingt vorne mitspielen und möglichst bald wieder in die NLA aufsteigen, gibt sich Schenk selbstsicher.

Zusammenarbeit ist gut angelaufen

Zusammenarbeit ist gut angelaufen | Der Landanzeiger

Der Gemeinderat Schöftland hat bereits am 14. Dezember 2021 über die Neuverteilung der Ressorts, mit Gültigkeit per 1. Januar 2022, öffentlich informiert. An der Gemeinderatssitzung vom 10. Januar 2022 tagte der Gemeinderat erstmals in neuer Zusammensetzung sowie in der für die Amtsperiode 2022 bis 2025 festgelegte Organisation. Nach rund einem Monat darf festgehalten und kommuniziert werden, dass die Zusammenarbeit gut angelaufen ist, und die einzelnen Zahnräder schon früh gewinnbringend ineinandergreifen. Anlässlich der per Ende März 2022 anstehenden Klausurtagung werden Gespräche zu strategisch wichtigen Geschäften und somit der Entwicklung der Gemeinde Schöftland weiter vertieft.

Als einige wichtige Themenfelder, welche im Jahr 2022 die volle Aufmerksamkeit des Gemeinderates beanspruchen werden, können die Raum planung, das Bauwesen und die Nutzungsplanung der gemeindeigenen Liegenschaften, aber auch die Weiterführung der bereits laufenden Digitalisierung im Bereich der Verwaltung, die Begleitung des neu organisierten Forstbetriebes Suhrental-Ruedertal, oder auch die Belange der Schule im Bereich der neu organisierten Führungsstrukturen, u.v.m., genannt werden.

Der Gemeinderat nutzt die Gelegenheit um der Bevölkerung, den Mitgliedern von Kommissionen und Arbeitsgruppen sowie auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde seinen besten Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, deren Einsatz und die Unterstützung zu entrichten. Er freut sich, auf eine weiterhin angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit.

30 Jahre Flückiger Holz AG

30 Jahre Flückiger Holz AG | Der Landanzeiger

Sylvia und Hanspeter Flückiger freuen sich ausserordentlich, das dreissigjährige Jubiläum der Firma Flückiger Holz AG verkünden zu dürfen. Mit Freude, Stolz und Dankbarkeit blickt das Unternehmerpaar auf die vergangenen dreissig Jahre zurück.

Geschichte
Im Dreistein wurden schon um das Jahr 1890 Holzstämme gesägt. 1931 konnte Ernst Flückiger (Grossvater von Hanspeter Flückiger) die damalige Sägerei erwerben. Später entstand daraus die Gebrüder Flückiger AG, mit zwei Standbeinen: Zimmerei/Holzbau und Sägerei/ Hobelwerk. Der Betriebszweig Sägerei/ Hobelwerk wurde von Rudolf Flückiger, dem Vater von Hanspeter, geführt.

Nach holzspezifischen Ausbildungen in verschiedenen Betrieben entschied Hanspeter Flückiger, das Hobelwerk zu fördern und sich in diesem Betriebszweig zu verwirklichen. Das nötige Rüstzeug holte er sich in einer Weiterbildung im kaufmännischen Bereich und in einem Studium an der staatlichen Technikerschule in Rosenheim. Mittlerweile ist dieser Studiengang auch in Biel möglich.

Gründung der eigenen Firma
Hanspeter Flückiger gründete im Jahr 1991 zusammen mit seiner Gattin Sylvia die Flückiger Holz AG, Hobelwerk und Holzhandel am Badweg 4 in Schöftland. Ein neu erworbenes Grundstück auf der Ostseite ermöglichte einen modernen Hallenneubau. Das Ehepaar Flückiger wohnte mit seinen beiden Söhnen viele Jahre über der Produktionshalle, in einer gemütlich errichteten Wohnung mit integriertem Büro. Das junge Unternehmen erlebte eine sehr arbeitsintensive Zeit, konnte sich aber immer erfolgreicher am Markt entwickeln und behaupten. Zu diesem Erfolg hat auch die treue und motivierte Belegschaft beigetragen. Sehr schnell wusste die Kundschaft, dass im Hobelwerk Flückiger gute Qualität zu einem fairen Preis erhältlich war, und das grosse Lager garantierte eine schnelle Lieferbereitschaft.

Über all die Jahre bestand eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Sägerei Flückiger (Vater Rudolf Flückiger). Sie lieferte auch einen Teil des Rohmaterials für die Weiterbearbeitung im Hobelwerk.

Mit Leidenschaft und Herzblut zum Erfolg
Dem Unternehmerpaar ist es gelungen, die Flückiger Holz AG zu einem renommierten Unternehmen mit bestem Ruf zu entwickeln, das heute in Sachen Technik und Know-how zu den führenden Hobelwerken in der Schweiz zählt. Dazu hat auch ihre gemeinsame, grosse Leidenschaft zum nachhaltigen, natürlichen Rohstoff Holz beigetragen. Holz erfreut sich grosser Beliebtheit und hat sich zum regelrechten Hightech-Produkt entwickelt.

Nicht zuletzt kommt dieser Erfolg auch davon, dass mit hochmodernen Hobelmaschinen gearbeitet wird. Die erforderlichen Werkzeuge können im Werk selber hergestellt werden. Eine wichtige unternehmerische Entscheidung war die Installation einer CNC-gesteuerten Hobelanlage im Jahre 2011. Dies ermöglicht eine schnelle Umrüstzeit der Hobelmaschine. Das bedeutete eine fast grenzenlose Flexibilität in der Produktion, der Profilvielfalt an Hobelwaren sind damit kaum mehr Grenzen gesetzt. Besondere Profile in allen Bereichen können so Architekten und Kundenwünschen gerecht werden. Ein Hobelwerk stellt Täfer für den Innenausbau, Fassadenschalungen, Terrassendielen, Massivholzböden und Latten und Leisten her, in verschiedenen Holzarten. Zu den Kunden gehören Zimmereien, Holzbauer und Schreinereien. Dazu zählen auch der Fachholzhandel und Privatleute. 2004 wurde der erste Schritt für eine Nachfolgeregelung eingeleitet, mit der Gründung der Flückiger Holz Immobilien AG. Damit erfolgte eine Aufteilung in Produktion und Immobilien.

Verbandstätigkeit
Neben der unternehmerischen Tätigkeit im eigenen Unternehmen war es für Sylvia und Hanspeter Flückiger auch immer ein besonderes Anliegen, sich in Verbänden, in der Berufsausbildung und auch in der Politik für Gewerbe und KMU einzusetzen. So arbeitete Hanspeter Flückiger in den Vorständen des Aargauischen Sägereiverbandes und des Verbandes Schweizerischer Hobelwerke mit und bildete Lehrlinge aus. Ausserdem engagierte er sich als Dozent in der Holzfachschule Biel für die Weiterbildung der angehenden Führungsleute im Bereich Hobeltechnik.

Hanspeter Flückiger wurde im Jahre 2017 mit der Auszeichnung von Pro Holz Aargau, deren Gründer und Präsident er elf Jahre war, mit dem Preis «Aargauer Herz für das Holz» geehrt.

Holz und Politik
Sylvia Flückiger war viele Jahre als rechte Hand ihres Mannes Hanspeter im Familienunternehmen tätig. Sie war 2000–2008 Mitglied des Grossen Rates und 2007–2019 Nationalrätin. Während dieser Zeit hat sie sich intensiv für die vielen Belange der KMU und des Gewerbes in der wichtigen Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK) eingesetzt. Intensiv engagierte sie sich als Vizepräsidentin im Aargauischen Gewerbeverband und im Vorstand des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Während sieben Jahren präsidierte sie zudem den Dachverband der Holzkette, Lignum Holzwirtschaft Schweiz.

30 Jahre Flückiger Holz AG | Der Landanzeiger
Daniel Scheidegger
30 Jahre Flückiger Holz AG | Der Landanzeiger

Betriebsübergabe
Am 1. Januar 2019 erfolgte der Verkauf der Flückiger Holz AG an den langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter Daniel Scheidegger. Er konnte ein bestens vorbereitetes, anerkanntes und stabiles Unternehmen übernehmen, mit treuen und motivierten Mitarbeitern weiterführen, und dies mit grossem Erfolg. Das Ehepaar Flückiger kann nun seinen «Unruhestand» geniessen, in seinem Traumhaus aus Holz an der Suhre. Mit Freude, Stolz und grosser Dankbarkeit an alle Mitarbeitenden und treuen Kunden, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, blickt es auf die vergangenen dreissig Jahre zurück. Sylvia und Hanspeter sind überzeugt, dass die Flückiger Holz AG weiterhin prächtig gedeihen wird. Denn der Rohstoff Holz, ein wunderbares Geschenk der Natur, liegt auch in Zukunft voll im Trend!

Flückiger Holz AG

Hobelwerk und Holzhandel
Badweg 4
5040 Schöftland
Telefon 062 721 40 55
www.flueckiger-holz.ch