Ein weiteres Provisorium der Schule Entfelden – diesmal entsteht es in Unterentfelden

Ein weiteres Provisorium der Schule Entfelden – diesmal entsteht es in Unterentfelden | Der Landanzeiger

Schulraum ist an der Schule Entfelden generell knapp. Die nächste betroffene Einheit ist die Primarschule in Unterentfelden. Der dringend benötigte Raum wird gerade mit einem Container-Pavillon geschaffen. Aber auch dieser ist nur provisorisch.

«Immerhin ist es uns möglich, die Schülerinnen und Schüler auf einem gewissen räumlichen Standard zu unterrichten. Es sind zwar nur provisorische Zweckbauten, doch dank des ausgeklügelten Container-Systems ist alles da, was wir für die Bildungsarbeit benötigen», erklärt Gesamtschulleiter Darius Scheuzger. Geplant wird der «Übergangszustand» vom Architekturbüro as zwöi gmbh aus Schöftland, errichtet wird er von der ALHO Systembau AG aus Wikon.

18 Module schaffen Raum
Der Standort des Pavillons befindet sich an der Roggenhausenstrasse in Unterentfelden, gleich bei den Schrebergärten. Drei Schulräume, ein Gruppenraum, ein Büro für die Schulleitung und ein Technikraum umfassen die 18 Container-Module. Sie sind demnächst bezugsbereit. Rund 60 Schülerinnen und Schüler werden ab dann unterrichtet. Ausser dem Schulhaus Feld, welches 2012 neu errichtet wurde, und der Mehrfachturnhalle Bünten aus dem Jahr 1986 sind alle Schulgebäude in Unterentfelden kurz- oder mittelfristig zu sanieren oder rückzubauen oder zu ersetzen. Dies schlägt der Masterplan der Arbeitsgruppe (AG) Schulische Immobilien vor.

Masterplan Gebäudeentwicklung
Der Masterplan wurde von der AG Schulische Immobilien über viele Monate hinweg entwickelt. Er hat zum Ziel, einen nachhaltigen Gebäudepark für die Schule Entfelden mit ihren gegenwärtig 1539 Schülerinnen und Schülern (Tendenz steigend) zu schaffen. «Weg von den Provisorien, hin zu einer zeitgemässen Schule, auf die man in beiden Entfelden stolz sein kann», führt Scheuzger aus. Die Raumsituation der Schule Entfelden ist nicht wenig komplex. Eine Vielzahl von Gebäuden in unterschiedlichen Zuständen müssen unterhalten werden. Einige von ihnen sind nicht mehr zeitgemäss. Die Gründe reichen von der Bausubtanz über das Raumprogramm bis zur Energie. Rückbauten, Aufstockungen und Ersatzbauten sind die Folge.

Öffentliche Informationsplattform
Als erstes Projekt sieht der Masterplan die Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses vor. Der Kreisschulrat entscheidet an seiner September-Sitzung darüber, ob das Bauvorhaben realisiert und dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden soll.

Die langfristige und nachhaltige Strategie der AG Schulische Immobilien kann öffentlich eingesehen werden. Hierzu wurde die Webseite www.schulraum-entfelden.ch geschaffen.

Eine IG setzt sich für mehr Schulraum ein

Eine IG setzt sich für mehr Schulraum ein | Der Landanzeiger

Die Schule Entfelden platzt aus allen Nähten. Mit Provisorien wird seit Jahren behelfsmässig zusätzlicher Schulraum generiert. Dieser ist aber nur temporär. Nun setzt sich eine Interessengruppe (IG) aus der Zivilbevölkerung für die Gebäudeentwicklung und die Schaffung von neuem nachhaltigem Schulraum in Ober- und Unterentfelden ein. Angeführt wird die IG von Brigitte Siegenthaler-Kyburz.

Schon heute fehlen der Schule Entfelden nachweislich Schulräume, um alle Kinder und Jugendlichen geeignet unterzubringen. Wird kein zusätzlicher permanenter Schulraum geschaffen, fehlen im Schuljahr 2030/31 zehn Schulzimmer und im Schuljahr 2040/41 deren 21. Dies auch aufgrund des Bevölkerungswachstums in beiden Gemeinden. Mit Brigitte Siegenthaler-Kyburz geht eine echte Entfelderin voran und setzt sich mit der IG Schulraum Entfelden für die Jugend und die Bildung in beiden Dörfern ein.

Eine aus dem Dorf
«Ich habe die Schulraumknappheit während meiner Schulzeit selbst miterlebt. Damals wurde aber zukunftsorientiert gebaut. Das fehlt heute und das will ich ändern», so Siegenthaler-Kyburz. Aufgewachsen ist Brigitte Siegenthaler-Kyburz in Oberentfelden und erlebte als Schülerin die Neugründung und den Aufbau der Bezirksschule Entfelden. Seit 1993 ist sie Lehrerin an der Schule Entfelden, kennt die Verhältnisse also bestens. «Ober- und Unterentfelden sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Mit neuen Quartieren wie dem Römerpark, dem Erlifeld oder der bevorstehenden Überbauung beim Tenniscenter ziehen immer mehr Menschen nach Entfelden – darunter viele Familien mit Kindern. Entfelden tut also gut daran, bei der Infrastruktur auch in Schulraum zu investieren. Letztlich dient eine attraktive Schule auch dem Standortmarketing der Gemeinden», erklärt Siegenthaler-Kyburz.

Masterplan gibt Weg vor
«Der Gebäudepark der Schule Entfelden muss dringend an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst werden», sagt Siegenthaler-Kyburz. Die Arbeitsgruppe (AG) Schulische Immobilien nahm eine Bewertung der bestehenden Gebäude vor. In der AG nimmt auch der Gemeinderat beider Entfelden Einsitz. Unter den Aspekten Sinnhaftigkeit und Kosteneffizienz entwickelte die AG den Masterplan «Gebäudeentwicklung». Dieser blickt bis ins Schuljahr 2040/41 und hat zum Ziel, in verschiedenen Etappen ausreichend permanenten Schulraum sicherzustellen – auch für die Zeit nach 2041.

Als erstes dauerhaftes Bauvorhaben soll die Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses in Oberentfelden realisiert werden. Der Kreisschulrat der Schule Entfelden entscheidet an seiner September-Sitzung, ob der Antrag vor das Volk kommt. Der finale Entscheid über die Zukunft der Raumsituation der Schule Entfelden liegt dann in der Verantwortung des Stimmvolkes.

IG für Campus-Gedanke
Die IG Schulraum Entfelden wolle kein Flickwerk mehr, sondern setze sich für langfristige Lösungen für den Entfelder Schulraum ein. Brigitte Siegenthaler-Kyburz: «Die IG wurde von mir frisch ins Leben gerufen. Zuerst sollen viele Gleichgesinnte ins Boot geholt werden. Danach ist es unser Ziel, die Bevölkerung aktiv zu informieren. Denn wenn es zur Volksabstimmung für die Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses kommt, benötigen wir jede Stimme. Wer sich engagieren will, darf sich gerne melden. Jede Hilfe ist willkommen.» Das Dreier-Areal (ex-GE) kommt für die IG nur als provisorische Übergangslösung während der Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses in Frage. Alle Schulhäuser müssen zentral liegen und für die Schülerinnen und Schüler möglichst sicher erreicht werden können. Deshalb sei die Aufstockung des Oberstufenschulhauses der einzig richtige Weg. «Ein Schulhaus in einer stark frequentierten Industriezone ist ein No-Go», erklärt Siegenthaler-Kyburz, die Mutter zweier erwachsener Söhne ist. Auf die Frage, woher sie die Energie für die Initiative nehme: «Mein Grossvater Gustav Kyburz half bereits 1956 in der Baukommission Erlenweg beim Bau der Schulgebäude mit. Nun ist wohl die Zeit gekommen, dass auch ich mich für den Schulraum in Entfelden einsetze», lacht Brigitte Siegenthaler-Kyburz.

IG Schulraum Entfelden
www.ig-schulraum-entfelden.ch

Mit dem NIU elektrisch durch den Frühling rollen

Mit dem NIU elektrisch durch den Frühling rollen | Der Landanzeiger

Die elfar GmbH hat seit 14 Jahren viel Erfahrung mit elektrisch betriebenen Zwei-, Drei- und Vierrädern. Aktuell steht ein Elektroroller im Verkaufsraum, der nicht nur optisch ein Hingucker ist: Der NIU hat viel Power, ein modernes Design und er kommuniziert mit unserem Smartphone.

Gleich mehrere sehr positive Eigenschaften unterscheiden den NIU von vergleichbaren Elektrorollern. elfar-Geschäftsführer Jonas Moser zeigt auf das Vorderrad und zählt auf: «Der neue NIU hat grössere Räder als andere, 14 Zoll, das ist gut für die Sicherheit. Darüber hinaus hat er zwei Batterien, eine unter dem Sattel und eine unter der Fussablage, dadurch erhöht sich seine Reichweite auf 70 bis 130 Kilometer, je nach Fahrstufe, und er hat deshalb auch mehr Power und schafft locker rund 75 Stundenkilometer.»

Bereits mit 16 Jahren darf man den NIU fahren. Es braucht dazu den Führerschein A1 für 4 Kilowatt Motorenleistung. Was jedoch als Erstes am NIU auffällt, ist das moderne Design. Bei elfar gibt es den NIU wahlweise mit einer schwarzen Grundlackierung mit roten oder weissen Streifen oder in Weiss mit roten Streifen. Ebenfalls ein Hingucker ist die vordere kugelrunde Beleuchtung durch sehr schön designte LED-Leuchtdioden, die ebenfalls im Blinker zu finden sind.

Mit dem NIU elektrisch durch den Frühling rollen | Der Landanzeiger
Die neusten Modelle bieten mehr Leistung bei vergleichsweise günstigem Preis.

Viel Power – grosse Reichweite
«Es ist das ideale Gefährt für den Alltag», erklärt Jonas Moser, «sei es zum Einkaufen oder für den Weg zur Arbeit.» Moser selber hat mit dem NIU ein Stück Freiheit erlebt: «Dank der grossen Reichweite kann ich ohne zu laden an den Hallwilersee fahren – und wieder nach Hause.» Die beiden Akkus sind herausnehmbar, was ein bequemes Laden in der Wohnung ermöglicht. Den NIU, den es für 4990 Franken bei elfar gibt, bezeichnet Jonas Moser als ideales Einsteigermodell. Nicht nur für Schüler und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene bietet der E-Scooter von NIU viel Fahrspass. Für den Roller gibt es auch eine App. Sollte er tatsächlich mal verloren gehen, so hilft das Smartphone, ihn wiederzufinden. Mit der App lässt sich auch beim Display die Farbe ändern oder sie zeigt aktuelle Daten und Infos.

Zu guter Letzt fällt einem ein Detail ins Auge, das jeder Vespa- oder Rollerfahrer fast automatisch auch bei neuen Modellen sucht. Und ja: auch der berühmte «Haken» fehlt nicht beim NIU, also der Haken, woran man die Einkaufstasche hängt. «Den braucht es einfach irgendwie bei jedem Roller», erklärt Jonas Moser mit einem Lächeln.

Die elfar GmbH ist auf Elektromobilität spezialisiert. Seit ihrer Gründung vor 14 Jahren hat sich die Firma zu einem echten Kompetenzzentrum entwickelt und bietet eine fundierte Beratung, Verkauf und Werkstatt an – vom elektrisch betriebenen Einrad bis zum Vierrad. Dabei ist die elfar GmbH nicht nur auf E-Bikes spezialisiert. Gemäss der NZZ bietet die Unterentfelder Firma von Jonas und Ria Moser die grösste Auswahl an Elektrofahrzeugen schweizweit: Ihr Sortiment umfasst E-Bike, E-Mofa, Mobility E-Scooter, E-Motorrad (bis zu 200 km/h!) und weitere E-Fahrzeuge.


elfar – wir fahren elektrisch seit 2007

Eine Erfolgsgeschichte
Am 20. Februar 2007 gründeten Jonas und Ria Moser die elfar GmbH. Anfangs diente ihre private Garage als Verkaufsfläche. Drei Jahre später, im Jahr 2010, konnten sie in das ehemalige Feuerwehrmagazin am Feuerwehrweg 1 umziehen. Im selben Jahr kam auch der erste Mitarbeiter hinzu. Seit 2013 bildet die elfar Lehrlinge aus.

Neuer Mitarbeiter gesucht
Die elfar GmbH bietet heute bis zu neun Arbeitsplätze an. Aktuell ist eine Stelle frei als Mechaniker. Eine Ausbildung als Zweiradmechaniker oder eine elektrische oder mechanische Ausbildung ist von Vorteil.


elfar GmbH

Feuerwehrweg 1
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 91 48
www.elfar.ch

Öffnungszeiten


Di bis Fr, 9.00 bis 11.30 Uhr
13.30 bis 18.30 Uhr
Sa, 9.00 bis 16.00 Uhr

Sandstrand in Entfelden?

Sandstrand in Entfelden? | Der Landanzeiger

Bei der Migros Unterentfelden befindet sich die Firma Midland Motors Holliger, welche heute ihren aussergewöhnlichen Ausstellungsraum mit Sandstrand-Feeling eröffnet.

Midland Motors Holliger handelt mit edlen US Cars aus den 50er Jahren bis zu heutigen Modellen. Die umfangreich ausgestattete Werkstatt bietet Service, MFK und weitere Dienstleistungen an.

Tom Holliger weist über 30 Jahre Erfahrung mit US Cars auf und kennt sich auch bestens mit der Auto-Elektrik und moderner Elektronik aus. Die aus Faszination entstandene Firma ist nun seit mittlerweile 12 Jahren kommerziell erfolgreich tätig. Auch werden ältere Musclecars aus den USA importiert, welche dann hochqualitativ in den originalen Zustand restauriert werden. Damit kann dann meist der wertsteigernde Veteran-Status erreicht werden. Rare US Cars konnten in den letzten Jahrzehnten eine immer grösser werdende Wertzunahme verzeichnen, sodass solche Fahrzeuge auch als Wertanlage gekauft werden.

Eine Einweihungsfeier wird bei Gelegenheit nachgeholt.

Sandstrand in Entfelden? | Der Landanzeiger
Werkstatt mit Prüfstrasse und Büro.

Midland Motors Holliger

Binzmattweg 6
5035 Unterentfelden
www.MidlandMotors.ch
Telefon 062 723 19 75
Termine nach Voranmeldung

40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft

40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft | Der Landanzeiger

Die Garage Frey in Unterentfelden feiert ihr 40-Jahr-Jubiläum. Der Familienbetrieb ist weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt und hat in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle übernommen. Ein Rückblick auf die bewegende Firmengeschichte.

Am 1. April 1981 wurde die Garage D. Frey in Unterentfelden durch die Übernahme der Garage A. Kyburz gegründet. Gleich zu Beginn hatte Daniel Frey zwei Markenvertretungen für Toyota und Fiat. Alice Frey war und ist heute noch zuständig für den administrativen und personellen Bereich, Daniel Frey für den Werkstattbereich und den Verkauf. Der Sohn Daniel jun. war bei der Gründung drei Jahre alt.

40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft | Der Landanzeiger
2021: Die Garage Frey in Unterentfelden kurz vor dem grossen Jubiläum.
40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft | Der Landanzeiger
1981: So sah die Garage Frey vor 40 Jahren aus.

Im Jahr 1982 zogen dunkle Wolken auf, die Kantonsstrasse wurde saniert und somit die Durchfahrt für ein ganzes Jahr gesperrt. Dank den Bemühungen im ersten Geschäftsjahr konnten die Kunden trotzdem beibehalten werden. 1985 kamen neue Schwierigkeiten auf die Garage Frey zu. Die Fiat Suisse wollte keine japanischen Fahrzeuge mehr im Händlernetz dulden. Deshalb wurde die Fiat-Vertretung gekündigt und die wertvolle Aufbauarbeit an Fiat- Kunden zunichte gemacht. Durch gutes Verhandlungsgeschick der Familie Frey konnte die Lancia-Vertretung übernommen werden, welche die Tür zu Fiat offen liess.

Fünf Mal mit Gold ausgezeichnet
Wichtig war auch der Betrieb der Shell-Tankstelle, welche in diesen Jahren nicht zuletzt durch die persönliche Bedienung der Kundschaft hohen Stellenwert hatte. Bald schon kam von der Umweltschutzseite das Bedürfnis, die Tankstellen mit einer Gasrückführung auszurüsten. Da auch die Tanks im Boden nicht mehr die neusten waren, entschloss sich die Familie Frey im Jahr 1990 die Tankstelle komplett zu sanieren. Es wurde ein 50’000-Liter- Tank verbaut und komplett neue Tanksäulen mit Tankautomat installiert.

Die Garage Frey war der erste Betrieb im Kanton Aargau, welcher eine aktive Gasrückführung anbieten konnte. Dank guter Bedienung und absoluter Sauberkeit konnte die Garage Frey Unterentfelden fünf Mal die Goldmedaille für die beste Tankstelle der Schweiz entgegennehmen. Danach wurden die Kontrollen nicht mehr durchgeführt, was die Freys nicht daran hinderte, weiterhin die Besten und Saubersten zu sein.

1991 wurde auf Druck von Toyota die Lancia-Vertretung gekündigt, um ab diesem Zeitpunkt voll für die Marke Toyota im Gebiet tätig zu sein.

1. Platz beim Tuning-Award
Bei der Garage Frey Unterentfelden gab es seit jeher spezielle Fahrzeuge zu bewundern oder zu kaufen. Legendär war 1992 der pinke Toyota Celica, welcher schweizweit bekannt war, oder der rote Toyota Celica mit Flügeltüren, mit welchen der 1. Platz beim Tuning-Award errungen wurde. 1996 wurde der Occasionsplatz vergrössert und ein gedeckter Raum angebaut. Die Tankstelle erhielt rundum neue beleuchtete Werbebanner, die Toyota-Reklame wurde am Haus angebracht sowie ein grosses beleuchtetes Monument auf dem Verkaufsplatz erstellt. Alles schien in bester Ordnung, bis die EU im Autogewerbe mehr Wettbewerb schaffen wollte und die Gruppenfreistellungs-Verordnung (GVO) einführte. Dabei darf nur noch derjenige eine Marke behalten, der die Vorgaben einhält und die Richtlinien des jeweiligen Importeurs erfüllt. Somit wurde im Jahr 2005 ein wunderschöner Showroom mit darüberliegender Maisonette-Wohnung angebaut. Diese Wohnung ist das Eigenheim von Sohn Daniel jun., welcher inzwischen schon 28 Jahre im Dienste der Garage Frey steht und u. a. die Tuningabteilung voll auf Vordermann gebracht hat.

Im November 2005 konnte die neue Garage Frey Unterentfelden erneut mit offizieller Toyota-Vertretung eröffnen. Dazu kam auch eine komplett neue Beschriftung am und um das Haus. Im Jahr 2006 wurde der Betrieb ISO-14024-zertifiziert.

40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft | Der Landanzeiger
Am Tag der Eröffnung 1981: Alice und Daniel Frey mit ihrem dreijährigen Sohn Daniel – 40 Jahre später am selben Ort: Alice und Daniel Frey zusammen mit Sohn Daniel und seiner Frau Sabine.

Sohn Daniel übernimmt
Das Tuninggeschäft, das zweite Standbein des Betriebs, wurde durch die verschärften gesetzlichen Vorgaben immer mehr zur Herausforderung. Dank seriöser Arbeit ist die Garage Frey bis heute erfolgreich in dieser Sparte unterwegs. Durch eine Straffung des Sortiments wurden auch die Effizienz im Verkauf und die daraus resultierenden Arbeiten gesteigert. Gleichzeitig wurde das Label Tuning by Frey mit dem neuen Internetauftritt erweitert.

Im Mai 2008 wurde die heutige Ehefrau von Sohn Daniel, Sabine Frey, eingestellt. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Fakturierung und der Administration. Der nächste entscheidende Schritt erfolgte im Jahr 2013. Die Firma wurde in eine GmbH umgewandelt und gleichzeitig wurde die Nachfolge geregelt. Sohn Daniel P. Frey übernahm die Geschäftsführung der Garage Frey Unterentfelden GmbH.

Frey Premium Cars
Anfang 2019 erfolgte eine grundlegende Erneuerung des Showrooms und die Lancierung des neuen Geschäftszweigs «Frey Premium Cars», unter welchem Premiumfahrzeuge zum Verkauf und zur Betreuung angeboten werden. Im vorderen Teil des Showrooms ist nach wie vor alles für die Toyota- Familie, für die die Familie Frey und ihr Team seit Beginn ein zuverlässiger Partner sind.

Im Sommer des gleichen Jahres wurde auch noch die Shell-Tankstelle auf den neuesten Stand gebracht. Neue umweltgerechte Tanksäulen, ein neuer Automat und eine neue Beschriftung im LED-Design lassen die Tankstelle modern wir nie zuvor erstrahlen. Am 1. April 2021 darf die Familie Frey das 40-jährige Bestehen ihres mit viel Herzblut aufgebauten Unternehmens feiern und mit Stolz und Freude auf das Geleistete zurückblicken.

Garage Frey Unterentfelden GmbH

Aarauerstrasse 351
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 25 48
info@garage-frey.ch
www.garage-frey.ch
www.tuningbyfrey.ch
www.frey-premiumcars.ch

Ein neuer Anlauf für eine Fusion

Ein neuer Anlauf für eine Fusion | Der Landanzeiger

Aus dem «Pro-Komitee Zukunftsraum Aarau» entsteht «Zukunft Unterentfelden». Der politisch breit abgestützte Verein, mit motivierten Menschen aus fast allen Ortsparteien, strebt den Zusammenschluss von Unterentfelden und Aarau an.

Wie sieht die Zukunft von Unterentfelden aus? Der Verein «Zukunft Unterentfelden», entstanden aus dem «Pro-Komitee Zukunftsraum Aarau», engagiert sich für einen Zusammenschluss von Unterentfelden und Aarau. Er setzt sich zum Ziel, entsprechende Diskussionen zu fördern und darauf hinzuarbeiten, dass bald über die Rahmenbedingungen eines Zusammenschlusses mit Aarau verhandelt werden kann.

Alle Argumente auf den Tisch
Mit dem «Ja» zum Zukunftsraum Aarau (ZRA) vom 18. Oktober 2020 hat die Unterentfelder Stimmbevölkerung signalisiert, dass sie bereit ist, gewachsene Strukturen zu überdenken und neue Wege zu gehen. Der Vorstand von «Zukunft Unterentfelden» ist überzeugt, dass diese Aufbruchsstimmung nach dem ZRA-Aus nicht einfach verflogen ist, sondern dass statt dem damals vorliegenden Projekt nun ein bilateraler Weg mit der Kantonshauptstadt gefunden werden muss.

Für einen bilateralen Zusammenschluss können Analysen und Vorarbeiten wiederverwendet werden, insgesamt hat sich die Ausgangslage aber verändert. Die Ankündigung einer Zukunftskonferenz, welche am 10./11. September 2021 stattfinden soll, wird deshalb begrüsst. «Wir hoffen, dass möglichst viele Unterentfelderinnen und Unterentfelder teilnehmen. Alle Argumente sollen auf den Tisch, wir wollen ohne Scheuklappen diskutieren», so Patrick Herzog für das Präsidium des Vereins. «Wir möchten, dass sich die Bevölkerung an der Diskussion beteiligt und breit informiert ist.»

«Wollen zu einem starken Zentrum zusammenwachsen»
Lucia Engeli, ebenfalls im Präsidium des Vereins, ergänzt: «Wir werden uns engagieren und versuchen, das Thema immer wieder aufzubringen, damit die Meinungsbildung fundiert fortschreitet und möglichst alle Bewohner wissen, worum es geht.» Der Vorstand von «Zukunft Unterentfelden» ist überzeugt, dass dadurch Unterentfelden eine gestaltende und partnerschaftliche Rolle beim Ausarbeiten der Rahmenbedingungen mit Aarau einnehmen kann. Marion Fischer, Co-Präsidentin des Vereins bekräftigt: «Unser Ziel ist, Unterentfeldens Stärken mit jenen von Aarau zu vereinen und zu einem attraktiven Zentrum zusammenzuwachsen. Im Idealfall strahlt unser Vorgehen auf die ganze Region aus und es entsteht eine Dynamik und eine Aufbruchsstimmung.»

www.zukunft-unterentfelden.ch

«Leider nicht auf Grossleinwand»

«Leider nicht auf Grossleinwand» | Der Landanzeiger

Nadine Waser und Getuarta Dushica haben es geschafft. Ihr Film «7 FEARS» wurde am 45. Schweizer Jugendfilmtagen gezeigt. Die beiden Jungfilmerinnen haben sich auf dem Landenhof kennengelernt. Im Interview erzählen sie, wie sie mit der ganzen Klasse den Film gedreht haben und sie hofften, am Filmfestival in Zürich einen Preis zu gewinnen.

Nadine und Getuarta, wie seid ihr auf die Idee gekommen, gemeinsam einen Film zu machen?
Wir haben letztes Jahr schon zusammen einen Film gemacht für das Schweizer Jugendfilmfestival, damals zum Thema «Money Money Money». Wir gewannen leider nicht und somit fanden wir, wir machen dieses Jahr einfach nochmal mit.

Um was geht es in eurem neuen Film mit dem Titel «7 FEAR»?
«Fear» bedeutet auf Deutsch «Angst». Im Film geht es um eine Person, die von verschiedenen Ängsten geplagt wird. Die Angst vor Spinnen und Zahnarzt sind da aber nicht rational zu begründen. Die Angst vor dem Tod und der Dunkelheit begleitet die Menschheit schon seit Generationen.

Wie habt ihr Eure Zusammenarbeit organisiert, wer hat was gemacht?
Wir haben den Film als Schulklasse gedreht. Wir haben zusammen beim Filmen besprochen, welche Szenen gut waren und welche wir nochmals drehen mussten. Das klappte gut, weil wir dieselbe Vorstellung vom Film hatten.

Was war für Euch das schwierigste bei der Produktion?
Das Organisieren. Das heisst, das Filmequipment musste bereit sein. Beim Filmen war es schwierig, dass alle am richtigen Ort standen und konzentriert blieben. Mühsam war zum Beispiel auch, dass das Licht im Schulhaus jeweils automatisch anging, darum mussten wir die Sensoren abkleben.

Seid Ihr zufrieden mit dem Resultat?
Ja, wir sind mit dem Resultat unseres Filmes zufrieden.

Euer Film wurde an den 45. Schweizer Jugendfilmtagen vom 18. bis 21. März gezeigt. Was bedeutet Euch diese Teilnahme?
Wir finden es toll, dass unser Film bei den Schweizer Jugendfilmtagen gezeigt wurde. Schade ist, dass wir nicht nach Zürich fahren konnten, um unseren Film auf der grossen Leinwand zu sehen, das wäre schön gewesen.

Habt Ihr Euch Chancen ausgerechnet, mit «7 FEARS» einen Preis zu gewinnen und habt Ihr dies schon erfahren?
Letztes Jahr hofften wir schon, einen Preis zu gewinnen, aber es war nicht so. Wir hofften, dass unsere Chancen nun mit einem experimentellen Film grösser sind. Jedoch hat es leider nicht geklappt, wie wir erfahren haben.

Wie geht es nun weiter, werdet Ihr weitere Filme zusammen drehen, oder jede für sich, oder habt Ihr ganz neue Projekte vor?
Wir fänden das toll, aber ab dem Sommer gehen alle ihre eigenen Wege. Die Filmprojekte waren lehrreich. Uns fehlt das Geld für eigenes Equipment.

www.jugendfilmtage.ch

«Derzeit keine Nachwuchsprobleme»

Derzeit keine Nachwuchsprobleme | Der Landanzeiger

Seit dem 1. Januar ist Dominik Graber neuer Kommandant der Feuerwehr Entfelden-Muhen. Der Brandschutzexperte und Holzbauplaner trat 1999 in die Feuerwehr Muhen ein, hat sich stetig weitergebildet, ist die Leiter emporgeklettert und hat nun die Nachfolge von Andreas Baumann angetreten.

Bereits frühzeitig, vor anderthalb Jahren, hat der Vorstand des Gemeindeverbands Feuerwehr Entfelden-Muhen den 43-jährigen Familienvater zum Nachfolger von Andreas Baumann ernannt, der elf Jahre Kommandant war. «Die Feuerwehr Entfelden-Muhen ist das Baby von Andreas Baumann», erklärt Dominik Graber. Der neue Kommandant spricht voller Respekt über seinen Vorgänger: «Andy war der Kopf der Fusion der Feuerwehren beider Entfelden und Muhen, welche damals von der Aargauischen Gebäudeversicherung AGV angeregt wurde.» Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, seit sich die drei Gemeinden reibungslos und ohne Animositäten zum neuen Feuerwehrverband zusammenschlossen.

Ein Generationenwechsel
Die Feuerwehr erlebt derzeit einen Generationenwechsel. Gleichzeitig mit Andreas Baumann sind fünf weitere «Schwergewichte» altershalber aus der Feuerwehr ausgetreten. «Das wiegt schwer», weiss Dominik Graber, «denn es sind Kaderangehörige mit 20 oder sogar 33 Jahren Feuerwehr-Erfahrung. » Durch die Corona-Bestimmungen war es Ende Jahr nicht möglich, den Kommandanten und die Austretenden in einem würdigen Rahmen zu verabschieden. «Deshalb haben wir sie gebeten, noch ein halbes Jahr anzuhängen, damit wir diesen feierlichen Akt dann im Sommer im Freien anlässlich der Bevölkerungsübung nachholen können», hofft Dominik Graber.

Neuer Bestand: 107
«Wir haben zum Glück momentan keine Nachwuchs-Probleme», darf sich der neue Kommandant freuen. Letzten Freitag wurden acht junge Feuerwehrleute neu aufgenommen. Somit zählt die Feuerwehr 107 Einsatzkräfte, den Sanitätsdienst mit eingerechnet. «Weil die meisten auswärts arbeiten, ist es für viele von unserem Team nicht möglich, bei einem Alarm innert kürzester Frist im Magazin oder am Einsatzort zu sein», sagt Dominik Graber. «Die Vorgaben der AGV sind dennoch jederzeit eingehalten», versichert er.

Um die Situation zu verbessern, möchte er auch Frauen und Männer für die Feuerwehr begeistern, die idealerweise im Gemeindegebiet von Muhen, Ober- oder Unterentfelden werktätig sind, auf dem Bauamt etwa, den Schulen oder auch in der Gemeindekanzlei. Dann wäre es wieder ähnlich wie früher. Dominik Graber erinnert sich an eine Zeit, als viele der 60-köpfigen Feuerwehr Muhen aus einheimischen Bauern bestand, die bei einem Alarm meistens sehr schnell einrücken konnten.

Dominik Graber liebt das Holz und den Wald. Als Holzbauplaner war er 2009 bei der Planung des Feuerwehrmagazins dabei. Seine Liebe zum Holz zeigt sich sogar im neuen Organigramm der Feuerwehr: Das Kommando mit ihm und den beiden Vizekommandanten Peter Matter und Stefan Ochsner findet man nicht etwa zuoberst – sondern ganz unten. «Wir sind die Basis, sozusagen die Wurzel eines Baumes, der nach oben wächst, wo er sich immer weiter verzweigt», erklärt der neue Kommandant.

Es braucht die Solidarität der Region

Es braucht die Solidarität der Region | Der Landanzeiger

Am 24. Januar stimmt die Bevölkerung von Unterentfelden über einen Investitionsbeitrag zur Unterstützung der Traglufthalle im Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen ab. In einer Medienmitteilung erklärt der Schwimmclub Aarefisch die Wichtigkeit des Projekts nicht nur für den Leistungssport, sondern auch für die Schulen und Vereine der Region, sowie für die Öffentlichkeit.

Die ersten Hürden sind genommen. Das 3-Millionen-Projekt «Traglufthalle im Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen» ist auf Kurs, denn die Hauptakteure haben ihre Unterstützung zugesagt. Der Swisslos Sportfonds-Aargau, die Stadt Aarau, die Gemeinden Suhr, Buchs und Gränichen, sowie Erlinsbach AG, Biberstein und Densbüren haben gemeinsam 2,75 Millionen gesprochen.

Kurz vor der Zielgerade ist jetzt aber noch einmal die regionale Solidarität gefragt. Denn noch ist die Finanzierung des Projekts nicht vollständig gesichert. Der letzte Schritt soll nun dank den Gemeinden aus der Grossregion Aarau geschaffen werden. Dazu zählt unter anderem auch Unterentfelden, das am 24.1.2021 an der Urne über dieses Anliegen abstimmen wird. Es geht dabei um einen einmaligen Investitionsbeitrag von 74’000 Franken, den die Gemeinde sprechen soll.

Zu wenig Wasser im Winter
Doch worum geht es bei diesem Traglufthallen-Projekt in Suhr überhaupt und weshalb betrifft das Unterentfelden, das bereits über ein Hallenbad verfügt? In der Region Aarau ist das Angebot an Wasserflächen, das von Schulen, Vereinen und der Öffentlichkeit genutzt werden kann, äusserst knapp. Vor allem im Winter. Das hat eine Studie des Gemeindeverbunds «aarau regio» gezeigt. Aus diesem Grund entstand das Projekt «Traglufthalle» in Suhr, die als Übergangslösung in den Wintermonaten genutzt werden soll.

Getragen wird dieses Projekt von «aarau regio», um Verbandspräsident und Aarauer Stadtpräsident Dr. Hanspeter Hilfiker. Insgesamt 11 Gemeinden aus dem Verbund sollen sich solidarisch an diesem regionalen Sportprojekt beteiligen. Profiteure gibt es gleich mehrere. Dank der temporären Überdachung des 50m Beckens in Suhr mit sechs Bahnen steht der Öffentlichkeit im Winter mehr Wasserfläche zur Verfügung. Dadurch werden die regionalen Hallenbäder in der Telli und insbesondere in Entfelden entlastet.

Die Schulen und die Vereine profitieren
Zusätzlich profitieren aber auch die Schulen und die Vereine. Denn auch sie haben einen erhöhten Bedarf an Wasserfläche. Die Schulen, weil im Lehrplan 21 «Bewegen im Wasser» eine obligatorische Kompetenz ist. Und die Vereine, damit sie auf nationalem Level konkurrenzfähig bleiben. Dies gilt allen voran für die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Aarefisch. Der Verein zählt seit mehr als 15 Jahren zu den führenden Nachwuchsstützpunkten der Schweiz und stellt aktuell sieben Schwimmerinnen und Schwimmer, die einem Nationalkader angehören. Doch der SC Aarefisch ist nicht nur im Leistungssport aktiv. Viele der insgesamt 300 Vereinsmitglieder sind Hobbyschwimmer und jedes Jahr erlernen mehr als 2000 Kinder (aus der Grossregion Aarau) in der Schwimmschule des SC Aarefisch die Grundlagen des Schwimmsports.

Es geht um «Sein oder Nicht-Sein»
Für die «Aarefische» steht beim Projekt «Traglufthalle» viel auf dem Spiel. «Es geht um Sein oder Nicht-Sein», sagt Präsident Willy Bolliger. «Wenn die Traglufthalle nicht kommt, können wir nicht mehr alle unsere Kurse anbieten und wir sind auch im Leistungssport nicht mehr konkurrenzfähig.»

Aus diesem Grund engagiert sich der Verein auch intensiv für das Projekt. Und zwar nicht nur beim Abstimmungskampf und künftig beim Auf- und Abbau der Halle, sondern auch finanziell. Jährlich bezahlt der Verein rund 30’000 Franken an den Betrieb der Traglufthalle. «Das ist für uns selbstverständlich. Wir zahlen gerne einen Beitrag an dieses Projekt und hoffen im Gegenzug, dass sich die Gemeinden der Region solidarisch zeigen und das Projekt mittragen», sagt Willy Bolliger.

Hinweis: weitere Informationen unter www.traglufthalle.info

Es gilt, die Bildungschancen von Kindern zu erhöhen

Es gilt, die Bildungschancen von Kindern zu erhöhen | Der Landanzeiger

Die Gemeinde Unterentfelden plant die Angebote für Kleinkinder und deren Eltern/Bezugspersonen auszubauen. Sie möchte deshalb das Pilotprojekt «Frühe Förderung und Integration Unterentfelden 2021 – 2023» lancieren. Der Gemeinderat beantragt dafür bei den Stimmberechtigten einen Kredit von 300’000 Franken.

«Investitionen in die Frühe Förderung zahlen sich aus», sagt Eveline Villiger, Projektleiterin Frühe Förderung und Integration der Gemeinde Unterentfelden. «Die Frühförderung ist effizient und auch deutlich kostengünstiger als spätere Ausgaben im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen.» Der Gemeinderat ist derselben Meinung. Er ist überzeugt, dass die erarbeiteten Massnahmen die Bildungschancen der Kinder in Unterentfelden verbessern und sich die Investition lohnt.

Doch warum braucht es Massnahmen vor dem Kindergarten? «Die Schule Entfelden stellt fest, dass die Entwicklungsunterschiede der Kinder bei Eintritt in den Kindergarten zunehmen und bereits heute ein herausforderndes Ausmass angenommen haben», sagt Projektleiterin Eveline Villiger. Die Defizite in der Aufmerksamkeit, im Lernverhalten und im Sozialverhalten, aber auch fehlende Selbständigkeit und/oder mangelnde Sprachkenntnisse würden den Unterricht zum Teil erheblich erschweren.

Entwicklungsrückstände wiegen schwer
«Die Kindergartenlehrpersonen können den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder im Hinblick auf die zu erwerbenden Vorschulkompetenzen kaum mehr gerecht werden», weiss Villiger. Die Entwicklungsrückstände, die sich beim Kindergarteneintritt zeigen, können in der Schulzeit selten wettgemacht werden. Zeit- und kostenintensive Unterstützungsmassnahmen werden notwendig.

Im Jahr 2019 beschloss der Gemeinderat, aufgrund dieser Ausgangslage das Projekt «Frühe Förderung und Integration» zu lancieren. Er sprach einen Kredit von 50’000 Franken für die Durchführung des Vorprojekts im Jahr 2020. Ziel des Vorprojekts war die Konzeptualisierung und Entwicklung möglicher Massnahmen in den Bereichen Frühe Förderung und Integration.

Ergänzend zu den bereits bestehenden Angeboten in und um Unterentfelden sieht das dreijährige Pilotprojekt «Frühe Förderung und Integration Unterentfelden 2021 – 2023» die Realisierung einer Koordinationsstelle vor, einen Ausbau der Mütter- und Väterberatung, subventionierte Elternbeiträge für Spielgruppenbesuche und einen Eltern-Kind-Treff.

Zusammenarbeit mit Partnern
Um die bestehenden Angebote für Kinder und Familien aufeinander abzustimmen, übernimmt die Gemeinde eine koordinierende Funktion. Hierfür soll eine Koordinationsstelle geschaffen werden, der auch die Projektleitung übertragen wird. Die Gemeinde arbeitet mit Partnerorganisationen wie z. B. dem Verein «Mütter- und Väterberatung Region Aarau Plus» sowie mit dem Kanton zusammen. Ohne Koordinationsstelle kann die Umsetzung der Massnahmen nicht erfolgen.

Für das Pilotprojekt beantragt der Gemeinderat bei den Stimmberechtigten einen Kredit von maximal 300’000 Franken, verteilt auf drei Jahre. Für den Eltern-Kind-Treff sind bereits Fördergelder beim Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) beantragt und bewilligt worden. Durch die Teilnahme am kantonalen Pilotprojekt «Deutschförderung vor dem Kindergarten» reduzieren sich die Kosten für die subventionierten Elternbeiträge (Spielgruppe) während der gesamten Projektdauer. So reduzieren sich zum Beispiel die Kosten des Eltern-Kind-Treffs dank den Fördergeldern um rund 21’000 Franken für die Pilotphase.

Projekt läuft von Februar 2021 bis Dezember 2023
Das Pilotprojekt «Frühe Förderung und Integration Unterentfelden 2021 – 2023» sieht bei einer Zustimmung der Unterentfelder vor, dass die Massnahmen von Februar 2021 bis Dezember 2023 aufgebaut und erprobt werden.

Alle Infos zu den Abstimmungen in Unterentfelden vom 1. April unter www.unterentfelden.ch

Entfelder Gewerbe unterstützen

Röbi Räss (links) und Chris Regez | Der Landanzeiger

«In Entfelden verfügbar, alles für die Festtage von deinem Gewerbe in Ober- und Unterentfelden», steht in grossen Buchstaben auf Plakaten, die seit einigen Tagen in Entfelden stehen und hängen.

«Wir möchten die Bevölkerung motivieren, sich mit dem regionalen Gewerbe zu solidarisieren und dieses in der momentan schwierigen Zeit zu unterstützen», sagt Röbi Räss, Präsident des Gewerbevereins Entfelden. Zur Unterstützung der lokalen Unternehmen in der aktuellen Krise, haben die Gewerbevereine des Bezirks Aarau eine gemeinsame regionale Sensibilisierungskampagne lanciert. Durch die einheitliche Werbung soll das Gewerbe im ganzen Bezirk mehr Beachtung erhalten.

Der Gewerbeverein Entfelden ist mit seinen 180 Mitgliedern der zweitgrösste Gewerbeverein im Bezirk. «Onlinefirmen zahlen hier keine Steuern, schaffen keine regionalen Arbeitsplätze, machen keine Inserate und unterstützen auch die Ortsvereine nicht», wird Röbi Räss deutlich. Das Gewerbe sei sehr wichtig für jede Gemeinde und die Region und benötige jetzt die Unterstützung. «Bei den Mitgliedern des Gewerbevereins Entfelden findet jeder ein passendes Weihnachtsgeschenk oder eine Dienstleistung, die Freude bereitet» ist Röbi Räss überzeugt. Das Entfelder Gewerbe bedankt sich herzlich im Voraus.

www.gewerbeverein-entfelden.ch

Regionaler Sozialdienst zieht nach Unterentfelden um

Regionaler Sozialdienst bezieht Anfang Dezember neue Räumlichkeiten | Der Landanzeiger

Der Regionale Sozialdienst RSD (vormals RSDK) bezieht Anfang Dezember neue Räumlichkeiten in Unterentfelden. Der Umzug erfolgt hauptsächlich aufgrund enger Platzverhältnisse am jetzigen Standort, wo bereits ein zusätzliches Provisorium errichtet werden musste. Die Anpassung des Namens entspricht der Idee des Gemeindeverbandes.

Ab dem 1. Dezember befinden sich die neuen Räumlichkeiten des Regionalen Sozialdienstes an der Suhrenmattstrasse 29 in Unterentfelden. Die engen Platzverhältnisse in der bisherigen Villa Clara in Kölliken wurden zunehmend zum Problem und die sieben Verbandsgemeinden (Bottenwil, Hirschthal, Kölliken, Moosleerau, Muhen, Reitnau, Safenwil) haben nun ein ideales Gebäude in Unterentfelden gefunden. «Auf der Suche nach einem idealen Gebäude sind wir vorerst in ei-ner unserer sieben Gemeinden nicht fündig geworden. Die neuen Räumlichkeiten in Unterentfelden entsprechen den Anforderungen des Regionalen Sozialdienstes bestens», so Irene Bärtschi, Präsidentin des Vorstandes des Regionalen Sozialdienstes.

Mehr Sicherheit
Mit dem Umzug an die Suhrenmattstrasse nach Unterentfelden konnten die Arbeitsplätze, die Sitzungszimmer, die Archivräume und auch ein gemeinsamer Aufenthaltsraum für Mitarbeiter zentralisiert werden. «Es ist besonders wichtig, dass unsere Mitarbeitenden nun genügend Arbeitsplätze und Sitzungszimmer zur Verfügung stehen. Alle Mitarbeitenden sind nun näher zusammen und der Austausch fällt somit auch einfacher. Dies ist ein wichtiger Punkt, auch hinsichtlich der zukünftigen Strategie und Weiterentwicklung des RSD», erklärt Bärtschi. Der neue Standort bietet aber vor allem auch eine gute Zugänglich- und Erreichbarkeit für die Klienten und entspricht den Anforderungen im Bereich der Sicherheit.

Mit dem Wegzug aus Kölliken wird aus dem Regionalen Sozialdienst Kölliken RSDK neu der Regionale Sozialdienst RSD. «Es sind sieben Verbandsgemeinden, welche den RSD bilden und führen, und daher ist diese Namensanpassung die logische Folge». So werden die Dienstleistungen des RSD auch für alle sieben Gemeinden erbracht. Die Farben im neuen Logo spiegeln die drei Hauptfarben der Dorfwappen der sieben Verbandsgemeinden. Die drei Stränge im Logo stehen für die drei Bereiche materielle und persönliche Hilfe, Berufsbeistandschaften und Schulsozialarbeit sowie für Soziales, Schutz und Gesellschaft. «Diesem Neustart sehen wir alle mit grossem Interesse entgegen. Innerhalb der Entwicklung der Gesamtstrategie ‹SD 2023› ist dies für den Vorstand und die sieben Verbandsgemeinden zwar nur der erste, aber ein wichtiger Schritt», so Irene Bärtschi.

Ein altes Anliegen wurde Realität

Natur- und Vogelschutzverein NVV Unterentfelden | Der Landanzeiger

Das 40-Jahr-Jubiläum des Natur- und Vogelschutzvereins NVV Unterentfelden konnte nun doch noch gebührend gefeiert werden. Im Rahmen -eines schlichten Apéros anlässlich der Baumpflanzaktion war fast der komplette Gemeinderat sowie die persönlich eingeladenen aktiven und treuen Mitglieder anwesend.

Gewisse Wünsche dauern manchmal etwas länger, bis sie sich verwirklichen lassen. So geschehen mit der Baumreihe in der Weid unterhalb des Schiibestandweihers. Was als Anliegen an der Zukunftskonferenz von den Einwohnerinnen und Einwohnern formuliert wurde, ist nun Tatsache geworden. Acht Hochstammobstbäume mit so wohlklingenden Namen wie Karneval, Sternapi, Pendragon, Coulon Renette, Weissrosenapfel oder Schöner von Kenth stehen nun parallel zum Flurweg exakt in Reih und Glied. Pächter und Gemeinde haben dem Vorhaben zugestimmt; der Verein ist für die Pflege (Baumschnitt, Mäusebekämpfung) zuständig. Der Ertrag, dies ist ein Teil des Deals, gehört dem Verein und wird wohl dereinst am Mosttag verarbeitet oder ausgestellt werden. Das ständige Dranbleiben des Vereins hat sich schlussendlich gelohnt.

Aktive Mitglieder und engagierter Vorstand
Unter dieses Motto stellte der Präsident Thomas Hersche auch seine kurze Ansprache vor den geladenen Gästen. Auf einen langen Rückblick auf die vergangenen vierzig Jahre verzichtete er bewusst. Ein Spaziergang durch die Gemeinde zeuge von den vielen Erfolgen des Vereins. Naturnah bepflanzte Rabatten, Hecken, Weiher, Nistkästen, Kopfweiden, aber auch der Mosttag, all dies wäre ohne den örtlichen Natur- und Vogelschutzverein kaum so ausgeprägt vorhanden, meinte er. Dies alles sei aber nur möglich, dank aktiven Mitgliedern und einem engagierten Vorstand. Daneben seien auch die guten Beziehungen zum Gemeinderat und zur Forstwirtschaft entscheidend. Dies sei auch der Grund, weshalb erst vor kurzem die Uerkeaufweitung beim Bösner-areal eingeweiht werden konnte. Ohne den Verein würde der Bach mit Sicherheit noch im alten Bett fliessen. Ein weiteres Projekt, Alpenseglernistkästen am Gemeindehaus, soll wenn möglich noch in diesem Winter entschieden und umgesetzt werden. Der Gemeindeamman Heinz Lüscher überbrachte die Gratulationen des Gemeinderates und bedankte sich für die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden des Vereins.

Um die guten Beziehungen sichtbar zu machen, wurde vor dem Apéro zusammen mit dem Gemeindeammann, mit Roger Wirz vom Forstdienst, mit Walter Husy, dem Bewirtschafter des Kulturlandes und dem Präsidenten des NVV der achte Baum gemeinsam gepflanzt.  

Neubau für 48,5 Millionen Franken beantragt

Visualisierung des Neubaus des Amts für Verbraucherschutz in Unterentfelden | Der Landanzeiger

Das über 100-jährige Laborgebäude des Amts für Verbraucherschutz befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist weder betrieblich noch wirtschaftlich zweckmässig. Projektiert ist deshalb ein Neubau des Amts für Verbraucherschutz in Unterentfelden. Für dieses Bauvorhaben wird eine öffentliche Anhörung durchgeführt.

Das im Departement Gesundheit und Soziales angesiedelte Amt für Verbraucherschutz (AVS) schützt durch risikobasierte Inspektionen und gezielte Untersuchungen die Bevölkerung vor gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln, Chemikalien und Organismen. Auch stellt es die artgerechte Haltung und Gesundheit der Tiere im Kanton Aargau sicher.

Das AVS ist gegenwärtig in den beiden kantonseigenen Gebäuden am Kunsthausweg 24 (Laboratorium) und im Calame-Haus (Büros) an der Oberen Vorstadt 14 in Aarau untergebracht. Das über 100-jährige Laborgebäude ist stark sanierungsbedürftig. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist weder betrieblich noch wirtschaftlich zweckmässig.

Die Tätigkeiten von Inspektion und Untersuchung sind eng miteinander verknüpft und erfordern einen regen Austausch von Inspektions- und Laborpersonal. Darum hat der Regierungsrat im Dezember 2017 entschieden, das AVS unter einem Dach zusammenzuführen.

Mit dem Grundstück des Bildungszentrums in Unterentfelden wurde eine Lösung für den Neubau im Eigentum des Kantons gefunden, die sofort geplant und zeitnah realisiert werden kann. Auf Basis einer Machbarkeitsstudie hat der Regierungsrat beim Grossen Rat einen Projektierungskredit über 4,7 Millionen Franken beantragt, der im August 2019 ohne Gegenstimmen gutgeheissen wurde.

Das im Detail erstellte Vorprojekt weist Erstellungskosten von 43,9 Millionen Franken aus. Unter Einbezug der Vorlaufkosten von 160’000 Franken und einer Kostenermittlungstoleranz von 10 Prozent wird dem Grossen Rat ein Baukredit von total 48,46 Millionen Franken beantragt. Für dieses Bauvorhaben wird vorgängig, gestützt auf § 66 der Kantonsverfassung, eine öffentliche Anhörung durchgeführt.

Unterentfelden sagt an der Urne Ja

Die Stimmberechtigten von Unterentfelden haben an der Urne mit 55,9 Prozent Ja gesagt zum Verbleib im Zukunftsraum Aarau. Oberentfelden stimmt am 13. Dezember an der Urne darüber ab.

Aufatmen bei den Verantwortlichen von Aarau, Unter- und Oberentfelden. Mit 719 Ja zu 568 Nein stimmten die Unterentfelder für den Zukunftsraum Aarau. Die Stimmbeteiligung betrug 49,8 Prozent. «Hätte Unterentfelden Nein gesagt, wäre das Projekt wohl kaum mehr realisierbar gewesen», sagt Hanspeter Hilfiker, Stadtammann von Aarau, am Rande der Grossratswahlen in Aarau. «Das gibt uns weiteren Schub», sagt Markus Bircher, Gemeindeammann von Oberentfelden. In seiner Gemeinde ist ein gültiges Referendum zu Stande gekommen. Deshalb wird am 13. Dezember an der Urne drüber abgestimmt, ob auch Oberentfelden den Fusionsvertrag mit Aarau ausarbeiten wird.

Die SVP Unterentfelden bedauert das Ja zum Zukunftsraum Aarau. Es sei zu erwarten, dass die Fusionsverträge nach dem Ausstieg von Suhr sehr zum Nachteil von Unterentfelden ausfallen werden, schreibt die Partei in einer Mitteilung. 

Das Zukunftsraum Aarau Pro-Komitee Unter- und Oberentfelden ist hocherfreut über das deutliche Ja, schreiben die Befürworter in ihrer Mitteilung. «Wir sind überzeugt, dass der Zukunftsraum eine einmalige Chance bietet und werden alles daransetzen, dass diese Zukunft Wirklichkeit wird.»

Zurzeit werden mehrere mögliche Zukunftsvarianten diskutiert. So ist eine Fusion zwischen Aarau und Unterentfelden durchaus denkbar, eine mit Aarau und Oberentfelden und Densbüren macht wohl eher kein Sinn. Am idealsten aus Sicht der Gemeinden wäre ein Zusammenschluss von Aarau, Unter- und Oberentfelden. Auch Densbüren ist noch nicht aus dem Rennen, denn auch dort werden Unterschriften für das Referendum gesammelt werden. Spätestens im März 2021 weiss man, wer noch dabei sein wird.

Bildungszentrum soll teilsaniert werden

Bildungszentrum Unterentfelden | Der Landanzeiger

Die Informatik Aargau will ihre Abteilungen ab 2022 an einem kantonseigenen Standort zusammengelegen. Es sollen Synergien genutzt und Mietkosten eingespart werden. Das Bildungszentrum Unterentfelden ist dafür als Standort vorgesehen. Das 1976 erstellte Gebäude soll teilsaniert werden. Der Regierungsrat beantragt einen Verpflichtungskredit für von 10,935 Millionen Franken. Die Anhörung wurde gestartet.

Die Abteilung Informatik Aargau (ITAG) des Departements Finanzen und Ressourcen mit ihren rund 180 Mitarbeitenden ist heute an fünf verschiedenen Standorten in Aarau untergebracht. Einer dieser Mietstandorte wird in zwei Jahren zurückgebaut, so dass der Ende Juni 2022 auslaufende Mietvertrag nicht verlängert werden kann. Deshalb wird eine Nachfolgelösung gesucht.

Einsparungen von Mietkosten
In der Standort-Evaluation hat die Liegenschaft BZU in Unterentfelden in puncto Wirtschaftlichkeit am besten abgeschlossen. Finanzdirektor Markus Dieth: «Der Zusammenzug der Abteilung Informatik an einem Standort bietet die Chance, Synergien zu nutzen, abteilungsinterne Wege zu verkürzen sowie die bisherigen Standorte im Mietvertragsverhältnis aufzuheben, was ab 2024 Mietkosten im Umfang von 670’000 Franken jährlich einspart.»

Ende 2018 sicherte sich der Regierungsrat mit dem Erwerb des Bildungszentrums (BZU) und der dazugehörigen Parzelle in Unterentfelden eine strategische Landreserve für die Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Seit dem Auszug von GastroAargau aus dem BZU-Gebäude vor einem Jahr dient das Gebäude als kantonseigene Rochadefläche. Markus Dieth: «Der Regierungsrat hat bereits vor einem Jahr vorausschauend einen Verpflichtungskredit für die Flächenoptimierung und Reduktion Leerstandkosten im BZU gutgeheissen, welcher die Voraussetzungen für die Nutzung im Eigenbedarf schafft.» Die notwendige Sanierung des 1976 erstellten Gebäudes wird zu einem späteren Zeitpunkt und in Abstimmung mit den Bedürfnissen der Schweizerischen Bauschule geplant und umgesetzt, die ebenfalls im Gebäude untergebracht ist. Vor einem Jahr hat der Grosse Rat einen Kredit für das neue Kantonslabor auf dem BZU-Areal beschlossen.

Nachhaltige Investition
Markus Dieth: «Bei der Ausführung wird der Nachhaltigkeit Rechnung getragen. So wird bei der zu ersetzenden Gebäudetechnik auf eine wirtschaftliche und energiesparende Ausführung Wert gelegt sowie konsequent die Wärmerückgewinnung bei der Lüftungs- und Kälteanlage umgesetzt. Zusätzlich liefert die instandgestellte Photovoltaik-Anlage Strom für den Eigenverbrauch. Zudem können mit der bereits bewilligten Fenstersanierung die Energiekosten reduziert werden.»

Da die Kapazitäten des heute von Eldora betriebenen öffentlich zugänglichen Gastro-Angebots für die vor Ort arbeitenden Mitarbeitenden ausreichen, werden auf eine Erneuerung und Erweiterung des bestehenden Küchen- und Buffetbereichs verzichtet.

Enge Zeitverhältnisse
Für die Umsetzung des Vorhabens beantragt der Regierungsrat einen Verpflichtungskredit für von rund 10,935 Millionen Franken. Aufgrund der Kredithöhe ist eine Anhörung notwendig.

Der erste Teilbezug der neuen Räumlichkeiten durch die Abteilung Informatik Aargau ist im Juni 2022 geplant. Die vollständige Inbetriebnahme der Flächen erfolgt im Herbst 2022. Aufgrund der Dringlichkeit des Projekts – Räumung der Mietflächen an der Bahnhofstrasse 96 in Aarau bis Mitte 2022 – wird die Planung bis und mit Ausführungsplanung ohne Unterbruch und parallel zu den politischen Prozessen durchgeführt.