Abteilung Informatik neu an einem Standort

Abteilung Informatik neu an einem Standort | Der Landanzeiger

Die Abteilung Informatik Aargau sorgt für eine leistungsfähige und moderne Informatik in der kantonalen Verwaltung und für ihre Kundinnen und Kunden. Bislang war die Abteilung auf vier Mietstandorte in Aarau verteilt. Mit der Zusammenführung der Abteilung im kantonseigenen Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) in Unterentfelden erhalten alle Informatikerinnen und Informatiker attraktive und zeitgemässe Büroräumlichkeiten an einem gut erschlossenen Standort.

Jährliche Einsparungen von Mietkosten von Fr. 670’000.–
Das Projekt, das sich nach der Immobilienstrategie des Kantons «Eigentum vor Miete» richtet, hat rund 11 Millionen Franken gekostet. Die Abteilung Informatik Aargau ist jetzt unter einem Dach vereint in modernen und zeitgerechten Büros. «Durch die Konzentration der Organisationseinheiten an einem kantonseigenen Standort können jährlich Mietkosten von rund 670’000 Franken gespart werden», erklärt Dr. Markus Dieth, Regierungsrat und Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen, dem die Abteilung Informatik angegliedert ist.

Mit dem neuen Standort setzt der Kanton einen wichtigen Impuls, um die Digitalisierung und Modernisierung der Kantonsverwaltung weiter voranzutreiben. «Durch den Zusammenzug können zahlreiche Synergien genutzt und die Effizienz gesteigert werden. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Aargau profitieren von einem einfachen Zugang zu unserem vielfältigen digitalen Dienstleistungsangebot, das wir laufend erweitern», so Regierungsrat Dieth weiter.

Neues Selbstverständnis und zeitgemässe Arbeitsplätze
Fritz Zanzerl, Leiter der Informatikabteilung Aargau, verspricht sich vom neuen Standort deutliche Vorteile für seine Mitarbeitenden: «Bis jetzt hatten wir an jedem Standort eine eigene Standortkultur. Jetzt werden wir als Team stärker zusammenwachsen und eine einheitliche Kultur entwickeln. Dadurch werden wir als Dienstleister stärker und robuster gegenüber unterschiedlichen Dynamiken in unserem Umfeld.» Die neuen Arbeitsplätze erfüllen sämtliche Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt. Offene Räume unterstützen die teamübergreifende Zusammenarbeit. «Die Mitarbeitenden können sich jederzeit so organisieren, dass sie ohne Hürden im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen stehen und so noch effizienter an komplexen Projekten arbeiten können. Dadurch fördern wir das interdisziplinäre Denken und auch den Zusammenhalt», so Zanzerl weiter.

Nachhaltiges Bauen als Standard
Die kantonalen Immobilien und deren Umgebung sollen bezüglich Nachhaltigkeit eine Vorbildrolle einnehmen. Zentrale Themenbereiche sind dabei unter anderem die Optimierung des Energieverbrauchs und der Einsatz erneuerbarer Energien und Baustoffe.

«Auch bei der Sanierung des Bildungs- und Verwaltungszentrums in Unterentfelden haben Überlegungen zur Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle gespielt», sagt Urs Heimgartner, Leiter Immobilien Aargau. «Mit dem Glasersatz haben wir bei der Fassade die Wärmedämmung verbessert. Und bei der bestehenden Photovoltaik haben wir den Lebenszyklus der Anlage mittels technischer Anpassungen verlängert, damit sie auch weiterhin einen wichtigen Beitrag an die Betriebsenergie leistet. Zudem haben wir zur bedarfs- und nutzungsgerechten Förderung der E-Mobilität eine öffentlich zugängliche Elektroladestation installiert.»

Regierungsrat Markus Dieth freut sich über die nachhaltige Umsetzung des Bauprojekts in Unterentfelden: «Damit zeigt sich einmal mehr, dass der Kanton bei der Bewirtschaftung seiner Immobilien sowohl ökonomische als auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt.»

Aargauer Waldtage: Ein voller Erfolg

Landanzeiger Leserinnen und Leser an den Waltagen | Der Landanzeiger

3600 Schülerinnen und Schüler haben die Aargauer Waldtage bis am Freitag besucht. Danach konnte die gesamte Bevölkerung den Wald an den 30 Erlebnisposten ganz nah erleben. Rund 15’000 Besucherinnen und Besucher haben die einmalige Chance ergriffen und sind an die Aargauer Waldtage nach Unterentfelden gekommen.

«Es war ein voller Erfolg», so das Fazit des OK. «Die Besucherinnen und Besucher liessen sich vom Regen nicht aufhalten und sind gekommen. Die Waldtage sind sehr gut angekommen, wir haben durchs Band sehr viel Lob bekommen», führt OK-Präsidentin Vreni Friker weiter aus.

Am Freitagabend liess ChueLee die Waldtage ausklingen. Am 24. Aargauer Holzerwettkampf haben 167 Teilnehmende und die Schweizer Holzhauereinationalmannschaft teilgenommen.

Am Samstag drummten sich die Tambouren Oberentfelden Muhen in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer. Anschliessend wurde die Wald-CD mit 12 Waldsongs getauft. OK-Präsidentin Vreni Friker und Finanzchef Theo Kern standen Pate bei der Taufe. azTon hat mit viel Power den Samstagabend beendet.

Am Sonntagmorgen pilgerten fast 200 Personen zum Festgottesdienst mit Zirkuspfarrer Adrian Bolzern. Die Predigt zum Thema Balance wurde eindrücklich mit dem Hochseilartist Fredy Nock bereichert.

Grosses freiwilliges Engagement
Rund 300 freiwillige Helferinnen und Helfer standen im Einsatz. Dazu gehören die Guides für die Schulklassen, die helfenden Hände im Festzelt und die Schiedsrichter beim Aargauer Holzerwettkampf. Auch für den Aufbau und den Abbau sowie die Betreuung der 30 Erlebnisposten wurden zahlreiche Helferinnen und Helfer eingesetzt.

«Ich bin tief beeindruckt vom grossen freiwilligen Engagement, das hier geleistet wurde. Ich weiss gar nicht, wie man all diesen Menschen danken soll, einfach hammermässig!», freut sich Vreni Friker

«Wir möchten allen die Möglichkeit geben, den Wald ganz nah zu erleben»

«Wir möchten allen die Möglichkeit geben, den Wald ganz nah zu erleben» | Der Landanzeiger

Vreni Friker, waren Sie heute schon im Wald?
Vreni Friker: Ja, ich bin sehr viel im Wald. Unser Hund ist mir dankbar, wenn ich ihn im Schatten ausführe. Zudem sammle ich immer noch Tannzapfen für das Tannzapfenwerfen am Waldfest. Die Kinder dürfen sich freuen.

Das grosse, einwöchige Jubiläumsfest 100 Jahre WaldAargau in Unterentfelden steht vor der Tür. Wie ist der Stand der Vorbereitungen?
Wir sind auf Kurs. Der Aufbau des Festgeländes hat am Montag, 8. August begonnen. Ich bin stolz auf mein Team. Eine gute Zusammenarbeit ist für den Erfolg jeder Organisation wichtig, zumal der Endspurt der Vorbereitungen immer viele Details zu Tage bringt, egal ob erwartet oder unerwartet. Die Mitglieder des OKs arbeiten nahezu professionell. Wir haben eine gute Aufgaben- und Rollenteilung gewählt, arbeiten Hand in Hand und helfen uns gegenseitig.

Wo sind Sie zurzeit noch stark gefordert?
Die Koordination der vielen verschiedenen Akteure ist eine grosse Herausforderung. Es sind aber viele Helferinnen und Helfer auf Platz, die uns beim Aufbau des Festgeländes sowie des Waldparcours, der 30 Erlebnisposten beinhaltet, tatkräftig unterstützen.

Wie und wo entstand die Idee, das Jubiläum so gross zu feiern und es unter das Motto «Wald ganz nah erleben» zu stellen?
Der Vorstand von WaldAargau führte einen Workshop durch, um das Ausmass der Jubiläumsfeierlichkeiten festzulegen. Es war sehr rasch klar, dass wir unser Jubiläum im Wald, «wo wir zu Hause sind», ausgiebig feiern möchten. Zudem bestand auch der Wunsch, den Aargauer Holzerwettkampf, welcher der grösste kantonale Wettkampf dieser Art in der Schweiz ist, in unsere Jubiläumsaktivitäten zu integrieren. Das Motto ist naheliegend. Wir möchten den Menschen die Möglichkeit geben, den Wald ganz nah zu erleben, indem wir ihnen die vielen verschiedenen Facetten aufzeigen.

Einer der Höhepunkte ist der Waldparcours mit 30 Erlebnisposten. Wie schwierig war es, die verschiedenen Themen zu finden und zu vereinen?
Die Ideen für die verschiedenen Posten reiften sehr schnell. Die grosse Herausforderung war vielmehr, die Standbetreuer zu finden, die sich eine ganze Woche lang Zeit nehmen, Tausenden von Interessierten ihr Fachwissen näherzubringen. Der Einsatz erfolgt mit viel Herzblut für das jeweilige Thema. Das macht das Ganze so authentisch. Nicht wenige nehmen Ferien für ihren Einsatz!

Sie haben Schulklassen eingeladen, direkt nach den Sommerferien den Waldparcours zu besuchen. Wie war der Rücklauf?
Wir sind sehr zufrieden! Es war uns ein grosses Anliegen, dass unsere Waldtage nicht mit einem anderen grossen Event am gleichen Wochenende stattfinden. Das ist uns bspw. im Hinblick auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest gelungen. Zudem werden am ersten Wochenende im September in Entfelden das 50-Jahr-Jubiläum der Jungschi Entfelden (CEVI) sowie dasjenige des Frei- und Hallenbads Entfelden ausgiebig gefeiert.

Was erhofft sich WaldAargau davon?
Persönlich bezeichne ich den Wald gerne als «grüne Lunge». Ich bin überzeugt, dass viele vor allem die frische Luft und auch die Ruhe im Wald geniessen, anderen dient er als Sportarena. Der Wald bietet aber nicht nur Erholung, sondern von der Wurzel bis zur Krone Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Pilze und Moose siedeln am Boden, Flechten an seiner Rinde, Vögel im Stamm und in der Baumkrone. Wildschweine, Füchse und Rehe suchen Schutz in seinem Dickicht. Was von einem Baum abfällt, dient vielen Tieren als Behausung oder Nahrung. Der Wald ist auch Arbeitsplatz und liefert uns den Rohstoff Holz, welcher Wärme liefert und in der Holzbranche zu Möbeln verarbeitet oder in Holzbauten eingesetzt wird.

Wie reisen diese vielen Schulklassen an?
Die meisten Schulklassen reisen mit dem öffentlichen Verkehr an. Einzig die Gäste der ZEKA Baden, die mit Personen mit teils körperlichen Beeinträchtigungen anreisen und teilweise auf einen Rollstuhl angewiesen sind, fahren mit dem Bus an unsere Waldtage. Die örtlichen Schulklassen kommen zu Fuss oder mit dem Fahrrad.

Am Ende der Jubiläumswoche stehen drei Festtage mit einem riesigen und abwechslungsreichen Programm an. Auf welche drei Höhepunkte freuen Sie sich am meisten?
Ich freue mich auf alle musikalischen Highlights, sei dies von den örtlichen Vereinen oder den Bands wie ChueLee am Freitag- und azTon am Samstagabend. Ein besonderer emotionaler Moment wird die CD-Taufe «Waldsongs ganz nah erleben» sein. Weitere Höhepunkte des Anlasses sind der Holzerwettkampf sowie die Arbeit der Skulpturenschnitzer, die Erlebnisposten sowie der Waldgottesdienst.

Warum wurde ausgerechnet Unterentfelden und das Gebiet um das Waldhaus Lättweiher für das Fest ausgesucht?
Ein Anlass dieses Ausmasses muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Für den Holzerwettkampf, das Festzelt, die Verpflegungsstationen sowie für die sanitären Anlagen ist eine Fläche von rund zwei Hektaren notwendig. Über 3000 Schülerinnen und Schüler werden die Waldtage besuchen. Zudem werden 10’000 bis 15’000 Gäste aus nah und fern den Wald ganz nah erleben. Daher ist eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz erforderlich. Aus diesen Überlegungen wurden drei Standorte in die engere Auswahl miteinbezogen. Aus der Beurteilung ging hervor, dass sich der Standort Eggacher, Unterentfelden, am besten für den Anlass eignet.

Sie haben ein Budget von einer Million Franken für das Fest. Wer bezahlt das Ganze?
Es ist mir ein Herzensanliegen, allen Partnern, Sponsoren und Gönnern herzlich zu danken. Wir dürfen auf wohlwollende Unterstützungen des Swisslos-Fonds, unserer Hauptsponsoren der Aargauischen Kantonalbank, der Eniwa AG sowie vom Migros Kulturprozent zählen. Hinzu kommen viele weitere Partner, auch im Bereich des öffentlichen Verkehrs sowie der Medien. Die Aargauer Waldtage werden sehr geschätzt, da es nicht ausschliesslich um «Jubel, Trubel, Heiterkeit» in einem Festzelt geht, sondern weil nebenbei viel Wissen vermittelt wird. Mit der Beschaffung des Waldmobils, welches Bestandteil unserer Jubiläumsaktivitäten ist, können wir unseren Sponsoren eine Nachhaltigkeit für die nächsten zehn Jahre gewähren. Das können nicht viele Events von sich behaupten. Wichtig ist zu wissen, dass wir über keine Defizitgarantie des Kantons verfügen. Zu guter Letzt muss unser Verband das Seinige dazu beitragen.

Und trotzdem ist das ganze Festangebot gratis.
Ja, wir freuen uns auf viele interessierte Gäste, die mit mir die Leidenschaft zum Wald teilen. Das ganze Angebot, inklusive Unterhaltung, ist gratis. Wir schätzen es aber, wenn Sie unser reichhaltiges kulinarisches Angebot geniessen werden. Und darum ruf ich auf: «Uf bald im Wald!»

Sie sind seit 2014 Präsidentin von WaldAargau. Wie kam es dazu, und was ist der Hauptgrund, dass Sie sich so intensiv für den Wald einsetzen?
Ich habe im Jahr 2013, in meiner Funktion als Grossratspräsidentin, mit grosser Freude die Einladung zur Mitgliederversammlung angenommen. Diese Teilnahme hatte Folgen wie keine andere (lacht). Ich wurde später kontaktiert und angefragt, ob ich mir ein Präsidium vom Aargauischen Waldwirtschaftsverband, wie unser Verband damals noch hiess, vorstellen könnte. Ich bin sehr urban, jedoch neben dem Wald aufgewachsen. Ich war von klein an mit meiner Mutter im Wald. Gleiches tat ich mit unseren Söhnen. Unser älterer Sohn lernte den Beruf des Forstwartes. Das Lesen der Arbeitsberichte brachte mir die Waldwirtschaft näher. Also nahm ich mit grossem Interesse und grosser Freude das Angebot an.

Der Wald ist bei der Bevölkerung sehr beliebt, trotzdem will niemand Geld in die Hand nehmen und die Dienstleistungen wie Pflege und Unterhalt bezahlen. Diese Rechnung geht nicht auf. Was fordert WaldAargau von der Politik und der Bevölkerung?
Jede Arbeit, die im Wald verrichtet wird, muss ein Preisschild haben. Die Erwartungshaltung der Bevölkerung an den Zustand der Waldstrassen und andere Infrastrukturen ist sehr gross. Man vergisst, dass die Waldstrassen ursprünglich für die Waldbewirtschaftung erstellt wurden. Es war nicht vorgesehen, dass diese als Reitparcours, Bike- oder Laufstrecke dienen sollen. Auch Feuerstellen sowie anderweitige Freizeiteinrichtungen und viele Parkplätze müssen bewirtschaftet werden. Das kostet alles Geld. Wir erwarten eine kostendeckende Entschädigung. Mit der Erarbeitung des Leistungskatalogs bieten wir den Forstbetrieben die notwendige Grundlage für die Diskussionen mit den politischen Vertretern.

Wie bringen wir aus Ihrer Sicht künftig die verschiedenen Interessen rund um den Wald und seine Nutzung am besten unter einen Hut?
Wir erwarten von allen Playern einen respektvollen Waldbesuch! «Höflichkeit ist eine Zier, es liebt sie auch das Waldgetier.» – könnte man dichten. Zwecks Sensibilisierung wurde der Wald-Knigge erschaffen. Dieser fordert die Waldbesuchenden auf, ein paar einfache Hinweise und Regeln zu beachten, damit es dem Wald und uns allen gut geht. Den Wald-Knigge gibt es als Flyer, als Plakat und als Video.

Was wünschen Sie sich für die nächsten 100 Jahre für den Wald und Wald-Aargau?
Ich wünsche mir, dass mehr Holzbauten mit Holz aus unseren eigenen Wäldern gebaut werden. Holz ist einer der wenigen nachwachsenden Rohstoffe in unserem Land. Es soll nicht nur für Lebensqualität in Form von Wärme, sondern auch fürs Wohnen dienen. Der Wald wird uns dank anderen Baumsorten, die hitzeresistenter sind, auch in Zukunft vor Naturgefahren schützen und sauberes Trinkwasser liefern. Die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Försterverband, JagdAargau und anderen verwandten Interessenverbänden soll aufrechterhalten werden.

Eine Frage zum Schluss: Wenn Sie ein Baum wären, was wäre das für einer?
Ich wäre gerne eine Traubeneiche. Sie zählt zu den resilienten Bäumen, die gut mit den steigenden Temperaturen zurechtkommen.

Wald-Knigge: Zehn Tipps für einen respektvollen Waldbesuch.

Alle Infos zu den Waldtagen in Unterentfelden auf einen Klick.


Zur Person

Vreni Friker-Kaspar
Alter: ü60
Erlernter Beruf: Kauffrau
Tätigkeiten: Präsidentin WaldAargau und Geschäftsstellenleiterin Aargauischer Zivilschutzverband
Zivilstand: verheiratet
Aufgewachsen in: Schlieren/ZH
Lebt in Oberentfelden seit: 1989
Das mag sie: Geselligkeit mit Familie und Freunden
Das mag sie weniger: Ungerechtigkeit und Missgunst
Diesen Wunsch möchte sie sich noch erfüllen: Den Jakobsweg bis Santiago de Compostela – oder noch besser bis Finisterre – zu Ende marschieren.


Exklusive Führung für unsere Landanzeiger-Leserinnen und Landanzeiger-Leser

Exklusive Führung für unsere Landanzeiger-Leserinnen und -Leser | Der Landanzeiger

WaldAargau feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Zentrales und verbindendes Element im Jubiläumsjahr sind die Aargauer Waldtage vom 15. August bis 21. August 2022. Auf der Lichtung beim Waldhaus Lättweiher, Unterentfelden, wird der zentrale Festplatz installiert. In den ersten Tagen stehen die Schulklassen im Zentrum. Das Wochenende ist für alle offen.

Wissen Sie, was einen Biotopbaum ausmacht? Möchten Sie selber einmal Hand anlegen oder lieber selber einen Holzschlag anzeichnen? An den Aargauer Waldtagen haben Sie die Chance dazu. WaldAargau und der Landanzeiger ermöglichen der Leserschaft am Freitag, 19. August 2022, 14 Uhr, eine exklusive Führung durch den Wald und seinen 30 Posten umfassenden Erlebnisparcours.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.waldganznaherleben.ch/anmeldung-fuehrung/. Der Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 17. August 2022, 12 Uhr. Die Führung findet bei jeder Witterung statt. Der Treffpunkt ist der Infopoint der Waldtage, Eppenbergstrasse 28, Unterentfelden (Waldhaus Lättweiher).

Das dreitägige Festprogramm vom 19. bis 21. August ist mit vielen abwechslungsreichen Programmpunkten gespickt. Forstwartlehrlinge sind im Einsatz, Behördenwettkampf Aarau, Unterentfelden, Oberentfelden, Eppenberg-Wöschnau, Schönenwerd, Suhr und Muhen. Skulpturenschnitzen, Erlebnisparcours mit 30 Posten, Holzerwettkampf mit Mitgliedern der Schweizerischen Holzhauereinationalmannschaft; Wochenende Unterhaltung mit Chue Lee (Freitag) und azTon (Samstag), Tambouren Obfelden-Muhen (Samstag) und Festgottesdienst mit Pfarrer Adrian Bolzern und vielem mehr. Gratis Eintritt zu allen Highlights und Konzerten.

Alle Infos unter: www.waldganznaherleben.ch

Exklusive Führung für unsere Landanzeiger-Leserinnen und -Leser | Der Landanzeiger
Wald hautnah erleben: Es wurde extra ein langer Barfussweg angelegt.
Exklusive Führung für unsere Landanzeiger-Leserinnen und -Leser | Der Landanzeiger
Immer wieder interessant: Beim mehrstufigen Holzerwettkampf geht es um den begeehrten Aargauer Meistertitel.

Festprgramm

Täglich 09.00 –17.00: Waldparcours

Freitag, 19.8.2022
13.30: Skulpturenschnitzen mit Matthias Gehrig und Lukas Senn
14.00: Holzerwettkampf
17.00: Feierabendbier mit Schweizer Holzhauerei-Nati
18.30 –19.30: Behördenwettkampf Aarau, Unterentfelden, Oberentfelden, Eppenberg-Wöschnau, Schönenwerd, Suhr, Muhen
20.30: Rangverkündigung/Versteigerung Skulpturen im Festzelt
21.15 – 00.30: Partytime mit Chue Lee

Samstag, 20.8.2022
07.00 –12.00: Holzerwettkampf
10.00 –10.45: Festakt mit Musikgesellschaft Unterentfelden, Swiss-Alphorn Gruppe Zofingen, Ansprachen von OK-Präsidentin Vreni Friker und Regierungsrat Stephan Attiger und Überraschung
10.00 –12.00 und 13.00 –17.00: Holzskulpturen Wettbewerb
13.00: Holzerwettkampf
17.00: Rangverkündigung Holzerwettkampf im Festzelt
18.00: Versteigerung Holzskulpturen
20.15 –20.40: Show-Act T-O-M
20.40: CD-Taufe Waldsongs
21.30 – 00.30: Partytime mit AZ-Ton

Sonntag, 21.8.2022
09.30: Festgottesdienst mit Jagdhorngruppe SonatES
10.30/15.00: Speed-Carving mit Lukas Senn und einigen Teilnehmer
11.15: Konzert Lättweiher Musikanten
13.30: Baumpflanzaktion Migros
14.00 und 16.00: Vorführung Einsatz von Jagdhunden in der Praxis
16.15: Ausklang mit Chris Regez Band
18.00: Festende


«Brand klein» schnell unter Kontrolle

Brand klein - Feuerwehr Entfelden | Der Landanzeiger

In einer Abbruchliegenschaft an der Muhenstrasse kam es am Wochenende zu einem «Brand klein». Aber nur aus Übungszwecken! Die Feuerwehr Entfelden- Muhen wollte der Bevölkerung zeigen, wie der Ablauf bei einem Ereignisfall ist. Gut 300 grosse und kleine Interessierte liessen sich die Chance nicht entgehen, die Feuerwehrarbeit aus nächster Nähe zu erleben.

Es ist die beste Werbung für die Feuerwehr, wenn sie zeigt, was die Männer und Frauen alles leisten. Das sehen auch die Verantwortlichen bei der Feuerwehr Entfelden-Muhen so und luden zu einer «Bevölkerungsübung» ein. Das sei nicht ganz das gleiche wie eine normale Übung, sagte Hauptmann Dominik Graber gegenüber dieser Zeitung. «Es geht nicht um Leistung, sondern darum aufzuzeigen welche Mittel zur Verfügung stehen und welche Aufgaben die verschiedenen Personen haben ».

Normalerweise würden an einem kleinen Brand etwa 30 Personen aufgeboten, «wir rechnen aber jeweils damit, dass nur etwa die Hälfte kommen kann, so haben wir mit 15 Leuten sicher genug Personal auf Platz» Heute seien aber alle Mitglieder der Feuerwehr Entfelden- Muhen in verschiedenen Funktionen anwesend, es gehe ja darum eine Show zu bieten, sagte Graber weiter.

Alles lief wie am Schnürchen
Und diese Show liess sich wahrlich sehen! Nach einigen Erklärungen zum Ablauf knallte es unvermittelt aus einem der Fenster der alten Liegenschaft nahe dem Bahnübergang an der Muhenstrasse. Einige Minuten später traf ein Privatfahrzeug ein: «Die erste Person auf Platz ist immer auch der Einsatzleiter », erklärte Hauptmann Dominik Graber nun über die Lautsprecher. Die Zuhörenden sahen, wie nach und nach die Situation beurteilt und das weitere Vorgehen geplant wurde.

Immer wieder fuhren neue Einsatzwagen vor – Atemschutz, Löschfahrzeuge, Drehleiter, Sanität und nicht zu vergessen der Verkehrsdienst waren bald eingerichtet. «Während unserer Bevölkerungsübung finden zum Beispiel in Kölliken und Suhr Jugendfeste statt, an denen die Feuerwehren beteiligt sind. Auch solche Faktoren muss man einrechnen», erklärte Graber weiter, ehe er die gut 300 Schaulustigen über jeden weiteren Schritt kompetent informierte – Die Feuerwehrleute hätten auch alles im Griff gehabt, wenn es ein Ernstfall gewesen wäre, so viel konnte man unschwer erkennen.

Gelassene Verkehrsteilnehmer
Nach der Übung zeigte sich der Hauptmann zufrieden: «Wegen der engen Platzverhältnisse mussten wir den Fahrzeugpark auf der Strasse einrichten und den Verkehr regeln», erklärte er. Die Verkehrsteilnehmer nahmen es gelassen und machten Platz für die heran eilenden Fahrzeuge.

Nach der heissen Übung traf man sich noch zum «Apéro riche». Kleine und grosse Kinder erfreuten sich wahlweise am Schoggibrunnen oder an der Autodrehleiter, die einen Blick von oben herab erlaubte. Die Erwachsenen – und ganz besonders die verschwitzen Feuerwehrleute – gönnten sich aber zuerst einmal eine verdiente Erfrischung.

Ein gelungener Anlass, der vielleicht das eine oder andere junge Talent motiviert, bei der Feuerwehr mitzumachen.

Mit Pauken und Trompeten begrüsst

Mit Pauken und Trompeten begrüsst | Der Landanzeiger

«Es war ein schöner Abend, herzlichen Dank für das tolle Programm», bedankte sich ein Ehepaar aus der Türkei bei Gemeindeammann Alfred Stiner. Es sollte nicht das letzte Lob an diesem Abend sein.

Der Gemeinderat hat für seine vielen Neuzuzüger wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Nach der Begrüssung durch den Ammann vor dem Gemeindehaus fuhr die 70köpfige Gruppe mit der Bahn auf den Distelberg. Von dort gings hoch zum Landenhof, wo Gemeinderätin Marion Fischer den neuen Einwohnern die Bedeutung der schweizweit bekannten Schule für Schwerhörige näherbrachte. Dem Waldrand entlang gings zum Aussichtspunkt, von wo die Neu-Unterentfelder nicht nur einen herrlichen Blick über die Gemeinde bekamen, sondern auch weitere Infos dazu. Vorbei am «Fritzebrünneli» gings zurück zur Bächliturnhalle, wo bereits die Musikgesellschaft Unterentfelden wartete und die Neuzuzüger mit einem Konzert empfing. Zwischen Gesprächen und einem feinen Imbiss konnten die neuen Einwohner auch noch an einem Wettbewerb teilnehmen, an dem sie nebst «Bhaltis» auch Badieintritte oder Dorfchroniken gewinnen konnten.

«Wir haben sehr viel über unsere neue Heimat gelernt», sagte ein bereits gut Deutsch sprechender Eritreer. «Ich möchte mindestens noch so lange in Unterentfelden leben, wie sie bereits hier sind», scherzte ein spanischer Familienvater in Richtung Gemeindeammann, der bereits seit 60 Jahren in Unterentfelden lebt.

«Wir hatten viele tolle Gespräche und vor allem ausländische Neuzuzüger zeigten sich erfreut und dankbar darüber, dass man extra für sie ein Fest mit Rundgang, Musik und Essen organisiert hat» , sagt Gemeinderat Guido Scherer.

Mit Pauken und Trompeten begrüsst | Der Landanzeiger
Gemeindeammann Alfred Stiner (rechts) kam auf dem Rundgang mit vielen Neuzuzügern in Kontakt.
Mit Pauken und Trompeten begrüsst | Der Landanzeiger
Beim abschliessenden Imbiss kamen die neuen Einwohner schnell miteinander ins Gespräch.
Mit Pauken und Trompeten begrüsst | Der Landanzeiger
Die Musikgesellschaft Unterentfelden empfing die Neuzuzüger nach dem Rundgang mit einem Platzkonzert.

«Die Macht beginnt mit dem Bewusstsein des Könnens»

«Die Macht beginnt mit dem Bewusstsein des Könnens» | Der Landanzeiger

«Es ist wirklich schön, unsere Feier wieder mit einer so grossen Anzahl Personen durchführen zu können», sagte Bauschul-Direktorin Erina Guzzi. «Mit grosser Freude überreichen wir die hart erarbeiteten Diplome an 107 Absolventinnen und Absolventen.» Die Direktorin begrüsste explizit Landammann Alex Hürzeler sowie den Gastredner Markus Kirchhofer. In ihrer Ansprache gratulierte sie zur erbrachten Leistung: «Ab heute sind Sie Trägerinnen und Träger unseres einzigartigen Bauschullabels: diplomierte/r Bauführer/ in SBA bzw. diplomierte/r Bauplaner/ in SBA. Sie haben die Fähigkeit erlangt, aktiv zu handeln und etwas zu verändern. Beim Start zu Ihrer Ausbildung haben Sie Ihre Wohlfühloase verlassen. Das war gut so, denn ohne Risiko und Fehlertoleranz sind persönliche Weiterbildung und Wachstum unmöglich. Mit Ihrem Wissen haben Sie Macht gewonnen, die mit dem Bewusstsein des eignen Könnens beginnt.»

Grussbotschaft des Kantons
Landammann Alex Hürzeler wies in seiner Grussbotschaft darauf hin, dass die Bauschule seit der Privatisierung nicht mehr zu seinem Departement zählt: «Trotzdem verfolge ich die Weiterentwicklung genau und freue mich über die Einladung zur heutigen Feier. Meine Glückwünsche gehen an alle jungen Frauen und Männer, die ihre Diplome in Empfang nehmen dürfen.»

«Die Macht beginnt mit dem Bewusstsein des Könnens» | Der Landanzeiger
Erina Guzzi, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bauschule Aarau AG, überreicht Landammann Alex Hürzeler ein Präsent.

Bauen mit Plan
Autor Markus Kirchhofer rief die Anwesenden auf, das erworbene Wissen für naturverträgliches Bauen einzusetzen: «Planen, entwickeln und bauen Sie. Nutzen Sie das Privileg, dies in einem der reichsten Länder der Welt zu tun.»

Übergabe der Diplome
Nach der Übergabe der Diplome wurden die Diplomanden und Diplomandinnen mit den besten Abschlüssen je Fachrichtung geehrt. Als besondere Anerkennung erhielten sie und diejenigen mit der Note 6 in der Diplomarbeit je ein 20er-Goldvreneli – gestiftet vom Verein ehemaliger Bauschüler Aarau und der Trägerstiftung Bauplaner sba. Der Verein Schweizerischer Innenarchitekten ehrte zudem die beste Diplomarbeit in der Bauplanung Innenarchitektur von Leandra Schatt.


Für ihre Bestnoten ausgezeichnet

Bauplanung Innenarchitektur: Leandra Schatt – Notenschnitt 5.0

Bauplanung Ingenieurbau: Jürg Epp – Notenschnitt = 5.5

Bauführung Hoch-/Tiefbau: Markus Buser – Notenschnitt = 5.5

Bauplanung Architektur: Michaela Merz – Notenschnitt = 5.8 / Diplomarbeit 6.0

Bauführung Holzbau: Adrian Käch – Notenschnitt = 5.9 / Diplomarbeit 6.0

Diplomarbeit mit der Note 6.0: Bauführung Hoch-/Tiefbau: Robert Thöny
Bauführung Holzbau: Ramon Waldis


Spatenstich für 48,5-Millionen-Bau erfolgt

Spatenstich für 48,5-Millionen-Bau erfolgt | Der Landanzeiger

Auf dem kantonseigenen Areal des Bildungszentrums Unterentfelden (BZU) fand am Dienstag der Spatenstich zum Neubau für das Amt für Verbraucherschutz (AVS) statt. Die Kosten für das Bauvorhaben, das für 80 Angestellte moderne Labor- und Büroarbeitsplätze bietet, betragen 48,5 Millionen Franken. Beim durchlässigen Holzbau kommt der Nachhaltigkeit im Bau und der Biodiversität in der Umgebung einen hohen Stellenwert zu.

Mit dem Spatenstich am Dienstagnachmittag haben Regierungsrat Markus Dieth und Landstatthalter Jean-Pierre Gallati die Bauphase des Neubaus für das Amt für Verbraucherschutz (AVS) eingeläutet. Im Sommer 2024 soll der zweigeschossige Holz-Hybrid- Pavillon bezugsbereit sein. «Der Spatenstich ist für mich als Hochbaudirektor jeweils ein spezieller Moment. Was durchdacht und von langer Hand geplant wurde, kann jetzt realisiert und gebaut werden», freut sich Finanzdirektor Dr. Markus Dieth.

Das AVS gehört zum Departement Gesundheit und Soziales und umfasst die drei Bereiche Lebensmittelkontrolle, Chemiesicherheit und Veterinärdienst. Landstatthalter Jean-Pierre Gallati: «Es freut mich, dass heute das AVS im Rampenlicht steht – ein Amt, das viel für die Sicherheit der Bevölkerung und für das Wohl der Tiere tut. Für den Regierungsrat ist es zentral, dass wir im Bereich Konsumentenschutz und Lebensmittel gute und wieder zeitgemässe Arbeits- und Untersuchungsbedingungen haben.»

Synergien nutzen
Gegenwärtig ist das AVS in den beiden kantonseigenen Gebäuden am Kunsthausweg 24 (Laboratorium) und an der Oberen Vorstadt 14 (Büros) in Aarau untergebracht. Das über hundertjährige Laborgebäude befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Eine Instandsetzung des Laborgebäudes ist jedoch weder betrieblich noch wirtschaftlich vertretbar. Die Tätigkeiten von Inspektion und Untersuchung sind eng miteinander verknüpft und erfordern einen regen Austausch des Inspektions- und Laborpersonals. Die Zusammenführung aller Aufgabenbereiche und Mitarbeitenden an einem Standort fördert diesen Austausch und ermöglicht damit Synergien.

Regierungsrat Dr. Markus Dieth: «Das Bauprojekt erfüllt den Bedarf des AVS nach zeitgemässen Labor- und Büroarbeitsplätzen und trägt gleichzeitig den Anforderungen des nachhaltigen Bauens Rechnung.

Bau aus Aargauer Holz
Beim zweigeschossigen Holz-Hybrid- Pavillon wird vornehmlich Holz aus dem Aargauer Staatswald verwendet. Die Energiegewinnung und -Versorgung des Gebäudes erfolgen durch eine Grundwasser-Wärmepumpe und eine grossflächige Photovoltaikanlage auf dem Flachdach.» Darüber hinaus wird die Zertifizierung mit dem Label «Minergie-P-ECO» angestrebt. Weiter wird bei der Umgebungsplanung gestützt auf die kantonale Immobilienstrategie 2021–2029 und die Richtlinie «Nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften » der Biodiversität ein hohes Gewicht beigemessen. So treibt die Abteilung Immobilien Aargau, Departement Finanzen und Ressourcen, gemeinsam mit der Abteilung Landschaft und Gewässer, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, die Ziele des Projekts «Natur 2030» weiter voran. «Ich bin stolz auf die ressourcen- und umweltschonende Realisierung dieses Neubaus, dank dem das Amt für Verbraucherschutz in Zukunft seine Aufgaben zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier im Kanton Aargau wahrnehmen kann», so Regierungsrat Dr. Markus Dieth.

Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen

Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen | Der Landanzeiger

Seit exakt 15 Jahren ist die elfar GmbH Spezialistin in Sachen Elektromobilität. Am Samstag wurde dieses Jubiläum im grossen Rahmen gefeiert. Das elfar-Team rund um Jonas und Ria Moser durfte die Glückwünsche vieler Gäste, Freunde und Stammkunden entgegennehmen und zusammen mit ihnen den Firmengeburtstag feiern.

Getreu ihrem Firmenmotto «Wir fahren elektrisch» präsentierte die elfar am Samstag beim Jubiläum ihre beeindruckende Palette an elektrisch betriebenen Ein-, Zwei-, Drei- und Vierrädern. Zu Gast waren auch treue elfar-Lieferanten wie Flyer, Niu, Abus, My Esel, Malaguti und E-Fati, die ihre neusten Modelle auf dem Platz vor dem ehemaligen Feuerwehrmagazin, wo die elfar seit zehn Jahren daheim ist, nicht nur präsentierten, sie konnten auch gleich Probe gefahren werden. So verwandelte sich der grosse Vorplatz in einen lebhaften Marktstand. Dazu passend sorgte das Clown-Duo «The Artbeat» mit ihrer erfrischenden Situationskomik für gute Laune.

Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen | Der Landanzeiger
«Herzlich willkommen zum elfar-Jubiläum», die Clown-Pantomime sorgte für gute Laune.
Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen | Der Landanzeiger
Eine Bratwurst vom Grill durfte am Jubiläumsfest nicht fehlen.
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Einer von vielen «Hinguckern» waren die E-Bikes der Marke «My Esel» aus Österreich mit einem Rahmen aus Holz.

Beim elfar-Jubiläum ebenfalls nicht fehlen durfte eine feine Bratwurst vom Grill, fachmännisch zubereitet vom elfar-Mitarbeiter Anzor. Irgendwann nach dem Mittag war die Familie Moser dann komplett anwesend: Die Eltern von Jonas Moser waren da und auch die drei Kinder von Jonas und Ria Moser. Sohn Leo Moser ist als Leiter der elfar-Werkstatt eigentlich immer da. «Momentan bin ich in der Grenadier-RS in Isone, die dauert noch bis Ende Juni», sagt der Werkstattchef, der am Samstag im Tessin um vier Uhr aufstand, pünktlich vor neun Uhr am Fest als Helfer eintraf und später auch seine Schwester Sina und seinen Bruder Silas wiedersah. So war das Firmenjubiläum auch ein Familienfest.

«Genau so haben wir uns das Fest vorgestellt », freuten sich Ria und Jonas Moser, «einzig die kalte Bise war manchmal etwas unangenehm.»

Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen | Der Landanzeiger
Der elfar-Vorplatz glich einem grossen Marktstand.

Die Mosers waren Pioniere, als sie vor 15 Jahren die elfar in der heimischen Garage gegründet haben. Das Besondere: elfar verkauft seit ihrem Start ausschliesslich elektrisch betriebene Fahrzeuge. Dies ist der Unterschied zu anderen, traditionellen Zweiradgeschäften. Seit 15 Jahren ist elfar unter Strom und immer offen für Neues. Ihr neustes Gefährt war am Jubiläum ebenfalls ausgestellt: ein Wohnwagen als Anhänger fürs E-Bike.

elfar fährt seit 15 Jahren elektrisch

elfar fährt seit 15 Jahren elektrisch | Der Landanzeiger

Die elfar GmbH ist seit 15 Jahren spezialisiert auf elektrisch betriebene Ein-, Zwei-, Drei- und Vierräder. Am Samstag wird das Jubiläum gefeiert. Nebst einem Grillfest und weiteren Überraschungen werden die wichtigsten elfar-Lieferanten wie Flyer, Wheeler und weitere vor Ort sein und ihre aktuellen Modelle präsentieren.

Jonas und Ria Moser sowie das gesamte elfar-Team haben Grund zur Freude: 15 Jahre elfar dürfen am kommenden Samstag den ganzen Tag hindurch gefeiert werden (siehe Infokasten).

Als die Mosers am 20. Februar 2007 die elfar GmbH gegründet haben, ahnten sie wohl nicht, dass 15 Jahre später die Produktepalette an Elektrofahrzeugen so gross sein würde; was sich auch in ihrem Geschäft zeigt, das die ganzen Entwicklungen hautnah miterlebt hat. Beim elfar-Start gab es noch keine E-Bikes, auch keine E-Roller und erst recht keine E-Töffs. Die elfar startete 2007 in der heimischen Garage mit fünf Elektrovelos als erste Verkaufsprodukte. Weil die elfar GmbH damals schon voll auf Elektromobilität setzte, kann sie heute so viel Erfahrung aufweisen wie kaum ein anderer.

1998 mit dem Twike in die Flitterwochen
Eigentlich beginnt die Geschichte von elfar neun Jahre vor ihrer Gründung, im Jahr 1998: «Für unsere Flitterwochen kauften meine Frau und ich ein Twike», erklärt Jonas Moser. Dabei blieb es nicht. Als die junge Familie ab dem Jahr 2001 mit Sohn Silas Zuwachs erhielt und später Leo und Sina dazukamen, wuchs auch die familiäre Elektro- Fahrzeugflotte auf bis zu acht Fahrzeuge an. Darunter waren, so erzählt Jonas Moser, futuristische Gefährte wie ein Renault Kangoo oder der legendäre Easy Glider.

Viel Kompetenz
Der Fachbetrieb für elektrische Mobilität hat sich in 15 Jahren zu einem Kompetenzzentrum entwickelt und bietet eine fundierte Beratung, Verkauf und Werkstatt an – vom elektrisch betriebenen Einrad bis zum Vierrad. «Besonders stolz sind wir darauf, dass die elfar seit Jahren die Berufsbildungserlaubnis hat und somit auch Lehrlinge ausbilden darf», betont Jonas Moser. Zudem stellt er in seinem Betrieb auch Fachkräfte mit Migrationshintergrund ein. Der gelernte Stromer absolvierte die Technikerschule und wurde zum Elektroingenieur. Den Fähigkeiten eines Fahrradmechanikers eignete er sich nach und nach per «learning by doing» in der elfar-Werkstatt selber an.

elfar fährt seit 15 Jahren elektrisch | Der Landanzeiger
Grosse Auswahl: Im elfar-Showroom sind viele Modelle ausgestellt.

Schneller als die Feuerwehr
Dass die elfar seit 2010 im ehemaligen Feuerwehrmagazin untergebracht ist, das scheint irgendwie passend. Wer in der Freizeit E-Bike fährt, dem eilt es meistens nicht sehr; wer aber per E-Bike zur Arbeit pendelt, ist froh um viel Power und Geschwindigkeit. Richtig schnell und sogar noch schneller als die Feuerwehr sind bei elfar die E-Töffs: «Der schnellste schafft 200 km/h», erklärt Jonas Moser.

Grösste Auswahl schweizweit
Das Fachgeschäft bietet seit Beginn ausschliesslich Elektrofahrzeuge an. Gemäss der NZZ hat die Unterentfelder Firma die grösste Auswahl an Elektrofahrzeugen schweizweit: Ihr Sortiment umfasst E-Bike, E-Mofa, Mobility E-Scooter, E-Motorrad (bis zu 200 km/h!) und weitere E-Fahrzeuge.

Die neuste Marke im elfar-Sortiment ist Kristall. Deren E-Bikes werden sogar im Aargau endgefertigt, wie Jonas Moser erklärt. «Hier stimmen die Qualität und vor allem die Verfügbarkeit.» Ein wichtiger Punkt. Denn wer heute ein neues E-Bike direkt beim Hersteller bestellt, muss je nach Marke mit monatelangen Wartefristen rechnen. Anders bei elfar: dank ihres grossen Lagers sind ständig über 100 E-Bikes von guter Qualität und über 50 E-Roller erhältlich. Wer am Samstag am Jubiläums- Event fündig wird und sich für ein neues E-Fahrzeug entscheiden kann, erhält darüber hinaus noch ein Jubiläums-Geschenk.


elfar feiert

Am Samstag, 26. Februar werde 15 Jahre elfar den ganzen Tag durch während den normalen Öffnungszeiten von 9.00 bis 16.00 Uhr gefeiert.

Das sind die Highlights:
Grillfest: Essen vom Grill und Getränke

Händlermarkt: Folgende Markenvertreter präsentieren ihre aktuellen Modelle: Kristall, Flyer, Wheeler, E-Fati, Malaguti und Niu (E-Roller)

Besonderes: Beim Kauf eines E-Bikes oder E-Rollers gibt es ein Geschenk


elfar GmbH

Feuerwehrweg 1
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 91 48
www.elfar.ch

Öffnungszeiten:
Di bis Fr, 9.00 bis 11.30 Uhr
13.30 bis 18.30 Uhr
Sa, 9.00 bis 16.00 Uhr

Baustart für neuen Informatik-Standort

Baustart für neuen Informatik-Standort | Der Landanzeiger

Die Zusammenführung der verschiedenen Organisationsgruppen der Informatik Aargau von heute vier auf einen Standort optimiert Betriebsabläufe und intensiviert die aufgaben- und projektbezogene Zusammenarbeit. Zudem ergeben sich Mietkosteneinsparungen von jährlich über 650’000 Franken. Für den Neubau wurden rund 11 Millionen Franken gesprochen.

Die Abteilung Informatik Aargau sorgt für eine leistungsfähige und moderne Informatik in der kantonalen Verwaltung und für ihre Kundinnen und Kunden. Bislang war die Abteilung auf vier Mietstandorte in Aarau verteilt. Mit dem Zusammenzug der Abteilung im kantonseigenen Bildungszentrum Unterentfelden erhalten die Mitarbeitenden moderne Arbeitsplätze an einem gut erschlossenen Standort.

Der feierliche Startschuss zum Bau der neuen Räumlichkeiten erfolgte am Freitag, 22. Oktober mit einem symbolischen Hammerschlag: Regierungsrat Markus Dieth, Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen, und Patricia Kettner, Leiterin Steuerungsausschuss des Projekts und Generalsekretärin des Departements Finanzen und Ressourcen, beteiligten sich am notwendigen Rückbau des alten Bestands und schlugen eine alte Trennwand ein.

Baustart für neuen Informatik-Standort | Der Landanzeiger
Sind glücklich über die neue Zusammenarbeit (von links): Fritz Zanzerl, Leiter Informatik Aargau, Erina Guzzi, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schweizerische Bauschule Aarau AG und Urs Heimgartner, Leiter Immobilien Aargau.

180 Arbeitsplätze an einem Standort
In Unterentfelden werden den rund 180 Informatikerinnen und Informatikern auf rund 2600 m2 attraktive und zeitgemässe Büroräumlichkeiten zur Verfügung stehen. Das Umbau- und Umzugsprojekt geschieht unter Einbezug der Mitarbeitenden der Abteilung Informatik Aargau. Mit der partizipativen Projektentwicklung konnte die absehbare Umfeldentwicklung aufgenommen werden. So ist die Informatik Aargau in der Lage, den Nutzerinnen und Nutzern auch in Zukunft die notwendigen Mittel für ein effizientes Arbeiten bereitzustellen. «Die neuen Räume in Unterentfelden erfüllen alle Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt. Offene, freundliche Räume ermöglichen eine teamübergreifende Zusammenarbeit, unterstützen zeitgemässe Arbeitsformen und schaffen ein kreatives Umfeld», so Regierungsrat Markus Dieth.

Gemeinsamer Standort schafft Synergien
Regierungsrat Markus Dieth: «Beim Umbau und der Nutzungsanpassung legen wir grossen Wert auf eine wirtschaftliche und energiesparende Ausführung. Durch den Zusammenzug der Informatik Aargau von heute vier Standorten an einen können zahlreiche Synergien genutzt, die Zusammenarbeit verbessert und die Effizienz erhöht werden.» Das Projekt richtet sich zudem nach der Strategie des Kantons «Eigentum vor Miete»: Durch den Umzug an einen kantonseigenen Standort können Mietkosten von jährlich 670’000 Franken eingespart werden. Die Sanierungsarbeiten sind eng abgestimmt mit der Schweizerischen Bauschule Aarau AG, die ebenfalls im Bildungszentrum ansässig ist. Der Lehrbetrieb wird nicht beeinträchtigt.

Einzug der Abteilung Informatik Aargau im Herbst 2022
Für das Projekt hat der Grosse Rat einen Verpflichtungskredit von rund 11 Millionen Franken gesprochen. Die Fertigstellung der neuen modernen Arbeitsplätze und der Zusammenzug der Informatik Aargau am Standort Unterentfelden ist im Herbst 2022 geplant.

Bratwurst und neue Mercedes-Modelle

Bratwurst und neue Mercedes-Modelle | Der Landanzeiger

Nach dem Ausfall der Frühlingsausstellung und einem geschlossenen Showroom von Dezember bis Juni war die Freude enorm gross beim hochmotivierten Team von Auto Schmid – und auch bei den Kunden und Mercedes-Fans, dass es mit dem Herbstevent nun geklappt hat. Am vergangenen Wochenende standen während der zwei Ausstellungstagen die neuen Modelle der C-Klasse, Reisemobile und die vollelektronische EQ-Serie im Fokus. «Zwar können wir weniger Modelle als auch schon präsentieren; dennoch ist es eine sehr gelungene Herbstausstellung geworden», bilanziert Geschäftsführer Dominic Schmid. Eine Festwirtschaft mit Grillbratwurst und Getränken durfte am Auto Schmid-Event natürlich nicht fehlen.

Bratwurst und neue Mercedes-Modelle | Der Landanzeiger
Das Alltagstaugliche Reisemobil «Marco Polo» mit Verkaufsleiter Felix Lisibach (links) und Geschäftsführer Dominic Schmid.
Bratwurst und neue Mercedes-Modelle | Der Landanzeiger
Der neue EQ-S ist voll elektronisch, Dominic Schmid zeigt die wichtigsten Funktionen im durchgehenden Display.

60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck

60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck | Der Landanzeiger

Ihr Werbeslogan ist Programm: «Muesch es Rädli ha? Gang i d’FTA!». In diesem Jahr feiert das Fachgeschäft für Räder, Rollen, Kugelrollen und Transportgeräte das 60-Jahr-Jubiläum. Im Unterentfelder Betrieb hält mit Karin Kaufmann, der Tochter des Firmengründers Hans W. Kaufmann, die zweite Generation den Betrieb am Rollen.

Mehrere tausend Räder und Rollen gibt es bei der FTA im auffallenden und modernen Gebäude an der Suhrenmattstrasse 18 in Unterentfelden. «Zum 50-Jahr-Jubiläum vor zehn Jahren haben wir hier neu gebaut», erklärt Karin Kaufmann. Im grossen Stil kann das 60-Jahr-Jubiläum in diesem Jahr leider nicht gefeiert werden. Den Kunden wird dennoch etwas geboten, wie Geschäftsführerin Karin Kaufmann erklärt: «Derzeit läuft bei uns eine Jubiläums- Rabatt-Aktion für ausgewählte Produkte.» Informationen dazu gibt es im Geschäft selbst oder im Internet.

Wie alles begann
Ihr Vater Hans W. Kaufmann brachte im Jahr 1961 die Geschichte der FTA ins Rollen. Mit seinem Ingenieurbüro für Fahrzeugbau legte er in Aarau den Grundstein. In dieser Zeit entwickelte und konstruierte er Transportgeräte und Spezialfahrzeuge, beispielsweise auch für die Emil Frey AG.
Die FTA ist immer noch ein familiengeführtes Unternehmen unter der Leitung von Karin Kaufmann und ihrem Partner Roland Wasem.

60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck | Der Landanzeiger
Seit 10 Jahren ist die FTA im Neubau zu Hause.
60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck | Der Landanzeiger
Im Lager warten mehrere tausend Räder und Rollen auf neue Besitzer.

Firmencredo: «Das richtige Rad am richtigen Ort»
Das Sortiment umfasst wie eingangs erwähnt mehrere tausend Räder und Rollen. Von der Bürostuhlrolle über rostfreie Spezialrollen bis zum «starken » Schwerlastrad kann die FTA fast jeden Kundenwunsch erfüllen.
Die FTA ist von Unterentfelden aus europaweit tätig. «Aber wir schätzen auch die persönlichen Kontakte mit lokalen Handwerkern, Unternehmen und Privatkunden, welche vor Ort Beratung suchen und einkaufen», erklärt Karin Kaufmann.
Gute Beratung, egal ob am Telefon oder persönlich vor Ort, gehört zur Kernkompetenz der FTA. Ganz passend zu ihrem Credo «Das richtige Rad am richtigen Ort».

Dank Onlineshop: Bestellung rund um die Uhr
In den letzten Jahren ist der Onlineshop zu einem festen Bestandteil der FTA geworden. Unter www.fta.ch können sich Kunden rund um die Uhr das richtige Rad zum richtigen Zweck aussuchen. Werktags bis 15.00 Uhr eintreffende Bestellungen verlassen am gleichen Tag das Lager. Alternativ ist eine Abholung vor Ort in einer «Pick-up-Box» auch nach Ladenschluss möglich. FTA steht für Kundennähe, Kompetenz und innovative Produkte. Eine familiäre, transparente und auf gegenseitige Wertschätzung basierende Firmenkultur fördert den steten Wandel.
Dank neuen Technologien, kontinuierlichem Ausbau und der hohen Verfügbarkeit des Sortiments ist die FTA auch nach 60 Jahren fit für die Zukunft.

60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck | Der Landanzeiger
Gross, klein und in allen Farben: Bei der FTA findet jeder das Passende.

FTA Fahrzeugtechnik AG

Suhrenmattstrasse 18
5035 Unterentfelden
Telefon 062 737 04 04
www.fta.ch

NIU-Verkaufstag am Samstag bei elfar

NIU-Verkaufstag am Samstag bei elfar | Der Landanzeiger

Die elfar GmbH hat jahrelange Erfahrung mit elektrisch betriebenen Zwei-, Drei- und Vierrädern. Am kommenden Samstag präsentiert das elfar-Team an einem speziellen Verkaufs- und Aktionstag den Elektroroller NIU. Bei elfar gibt es seit neustem fast die ganze Modell-Palette dieser trendigen Marke. Der NIU überzeugt die Entfelder Elektromobilitäts-Spezialisten von elfar, denn er hat viel Power, eine grosse Reichweite und ein modernes Design.

elfar-Geschäftsführer Jonas Moser ist begeistert von den NIU-Elektrorollern. Die grossen Modelle hat elfar schon länger im Sortiment. Neu sind die «kleinen» Modelle hinzugekommen, mit 45 km/h und 80 km/h. «Schon wer 15-jährig ist, kann bereits aus drei Modellen wählen, die maximal 45 km/h schnell sind und für zwei Personen Platz bieten», erklärt Jonas Moser. Das ist ideal für die Jugend; aber nicht nur: «Wer sein Autobillett vor dem Jahr 2003 gemacht hat, erhält den für diesen Roller nötigen A1-Ausweis praktisch geschenkt, er muss nur 12 Praxis-Fahrkurse absolvieren, wo er unter anderem bremsen und Kurven fahren lernt. Den Ausweis gibt es dann ohne Prüfung.» Ideal sind die «kleinen» NIU auch für Camper, da sie wenig Platz brauchen.

NIU-Verkaufstag am Samstag bei elfar | Der Landanzeiger
Geschäftsführer Jonas Moser präsentiert die grossen NIU-Modelle.

Der NIU: viel Power – grosse Reichweite
Schon länger im elfar-Sortiment sind die grösseren NIU-Modelle. «Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit dieser Marke», erklärt Jonas Moser und ergänzt: «Der NIU hat eine sehr hohe Zuverlässigkeit, er läuft praktisch störungsfrei.»

Weitere Vorteile sind die Räder, welche bei den meisten Modellen grösser sind als andere, nämlich 14 Zoll, was gemäss Jonas Moser gut ist für die Sicherheit. Darüber hinaus ist der NIU mit zwei Batterien ausgestattet, eine unter dem Sattel und eine unter der Fussablage. Dadurch erhöht sich die Reichweite auf 70 bis 130 Kilometer, je nach Fahrstufe, und er hat deshalb auch mehr Power und schafft locker rund 80 Stundenkilometer.

Der NIU ist ein Hingucker
Was jedoch als Erstes am NIU auffällt, ist sein Design. Ein echter Hingucker ist die vordere kugelrunde Beleuchtung – übrigens durchgängig in allen NIU-Modellen. Das sieht sehr stylisch, trendig und ein bisschen Retro aus. Aber natürlich ist alles am NIU mit modernster Technik ausgestattet, wie beispielsweise das Display oder die sehr schön designten LED-Leuchtdioden, die im Blinker zu finden sind. «Es ist das ideale Gefährt für den Alltag», erklärt Jonas Moser, «sei es zum Einkaufen oder für den Weg zur Arbeit.» Die beiden Akkus sind herausnehmbar, was ein bequemes Laden in der Wohnung ermöglicht.

elfar bietet neu fast die ganze Modellpalette von NIU. Preislich liegt die Spanne zwischen rund 3500 bis 5000 Franken. Nicht nur für Schüler und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene bietet der E-Scooter viel Fahrspass. Für den Roller gibt es eine App. Sollte er tatsächlich mal verloren gehen, so hilft das Smartphone, ihn wiederzufinden. Mit der App lässt sich auch beim Lenker-Display die Farbe ändern und sie zeigt aktuelle Daten und Infos.

Zu guter Letzt fällt einem ein Detail ins Auge, das jeder Vespa- oder Rollerfahrer fast automatisch auch bei neuen Modellen sucht. Und ja: auch der berühmte «Haken» fehlt nicht beim NIU. Also der Haken, woran man die Einkaufstasche hängt. «Den braucht es einfach irgendwie bei jedem Roller», erklärt Moser mit einem Lächeln.


NIU-Event
am Samstag, 25. September

Am kommenden Samstag, 25. September, findet bei elfar ein spezieller NIU-Event- und Verkaufstag statt. Wer sich an diesem Tag für den Kauf eines NIU-Elektrorollers entscheidet, erhält gratis einen Jethelm, oder einen anderen Helm. Die elfar ist am Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.


elfar GmbH

Feuerwehrweg 1
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 91 48
www.elfar.ch

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag,
9.00 bis 11.30 Uhr,
13.30 bis 18.30 Uhr
Samstag, 9.00 bis 16.00 Uhr

Ein weiteres Provisorium der Schule Entfelden – diesmal entsteht es in Unterentfelden

Ein weiteres Provisorium der Schule Entfelden – diesmal entsteht es in Unterentfelden | Der Landanzeiger

Schulraum ist an der Schule Entfelden generell knapp. Die nächste betroffene Einheit ist die Primarschule in Unterentfelden. Der dringend benötigte Raum wird gerade mit einem Container-Pavillon geschaffen. Aber auch dieser ist nur provisorisch.

«Immerhin ist es uns möglich, die Schülerinnen und Schüler auf einem gewissen räumlichen Standard zu unterrichten. Es sind zwar nur provisorische Zweckbauten, doch dank des ausgeklügelten Container-Systems ist alles da, was wir für die Bildungsarbeit benötigen», erklärt Gesamtschulleiter Darius Scheuzger. Geplant wird der «Übergangszustand» vom Architekturbüro as zwöi gmbh aus Schöftland, errichtet wird er von der ALHO Systembau AG aus Wikon.

18 Module schaffen Raum
Der Standort des Pavillons befindet sich an der Roggenhausenstrasse in Unterentfelden, gleich bei den Schrebergärten. Drei Schulräume, ein Gruppenraum, ein Büro für die Schulleitung und ein Technikraum umfassen die 18 Container-Module. Sie sind demnächst bezugsbereit. Rund 60 Schülerinnen und Schüler werden ab dann unterrichtet. Ausser dem Schulhaus Feld, welches 2012 neu errichtet wurde, und der Mehrfachturnhalle Bünten aus dem Jahr 1986 sind alle Schulgebäude in Unterentfelden kurz- oder mittelfristig zu sanieren oder rückzubauen oder zu ersetzen. Dies schlägt der Masterplan der Arbeitsgruppe (AG) Schulische Immobilien vor.

Masterplan Gebäudeentwicklung
Der Masterplan wurde von der AG Schulische Immobilien über viele Monate hinweg entwickelt. Er hat zum Ziel, einen nachhaltigen Gebäudepark für die Schule Entfelden mit ihren gegenwärtig 1539 Schülerinnen und Schülern (Tendenz steigend) zu schaffen. «Weg von den Provisorien, hin zu einer zeitgemässen Schule, auf die man in beiden Entfelden stolz sein kann», führt Scheuzger aus. Die Raumsituation der Schule Entfelden ist nicht wenig komplex. Eine Vielzahl von Gebäuden in unterschiedlichen Zuständen müssen unterhalten werden. Einige von ihnen sind nicht mehr zeitgemäss. Die Gründe reichen von der Bausubtanz über das Raumprogramm bis zur Energie. Rückbauten, Aufstockungen und Ersatzbauten sind die Folge.

Öffentliche Informationsplattform
Als erstes Projekt sieht der Masterplan die Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses vor. Der Kreisschulrat entscheidet an seiner September-Sitzung darüber, ob das Bauvorhaben realisiert und dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden soll.

Die langfristige und nachhaltige Strategie der AG Schulische Immobilien kann öffentlich eingesehen werden. Hierzu wurde die Webseite www.schulraum-entfelden.ch geschaffen.

Eine IG setzt sich für mehr Schulraum ein

Eine IG setzt sich für mehr Schulraum ein | Der Landanzeiger

Die Schule Entfelden platzt aus allen Nähten. Mit Provisorien wird seit Jahren behelfsmässig zusätzlicher Schulraum generiert. Dieser ist aber nur temporär. Nun setzt sich eine Interessengruppe (IG) aus der Zivilbevölkerung für die Gebäudeentwicklung und die Schaffung von neuem nachhaltigem Schulraum in Ober- und Unterentfelden ein. Angeführt wird die IG von Brigitte Siegenthaler-Kyburz.

Schon heute fehlen der Schule Entfelden nachweislich Schulräume, um alle Kinder und Jugendlichen geeignet unterzubringen. Wird kein zusätzlicher permanenter Schulraum geschaffen, fehlen im Schuljahr 2030/31 zehn Schulzimmer und im Schuljahr 2040/41 deren 21. Dies auch aufgrund des Bevölkerungswachstums in beiden Gemeinden. Mit Brigitte Siegenthaler-Kyburz geht eine echte Entfelderin voran und setzt sich mit der IG Schulraum Entfelden für die Jugend und die Bildung in beiden Dörfern ein.

Eine aus dem Dorf
«Ich habe die Schulraumknappheit während meiner Schulzeit selbst miterlebt. Damals wurde aber zukunftsorientiert gebaut. Das fehlt heute und das will ich ändern», so Siegenthaler-Kyburz. Aufgewachsen ist Brigitte Siegenthaler-Kyburz in Oberentfelden und erlebte als Schülerin die Neugründung und den Aufbau der Bezirksschule Entfelden. Seit 1993 ist sie Lehrerin an der Schule Entfelden, kennt die Verhältnisse also bestens. «Ober- und Unterentfelden sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Mit neuen Quartieren wie dem Römerpark, dem Erlifeld oder der bevorstehenden Überbauung beim Tenniscenter ziehen immer mehr Menschen nach Entfelden – darunter viele Familien mit Kindern. Entfelden tut also gut daran, bei der Infrastruktur auch in Schulraum zu investieren. Letztlich dient eine attraktive Schule auch dem Standortmarketing der Gemeinden», erklärt Siegenthaler-Kyburz.

Masterplan gibt Weg vor
«Der Gebäudepark der Schule Entfelden muss dringend an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst werden», sagt Siegenthaler-Kyburz. Die Arbeitsgruppe (AG) Schulische Immobilien nahm eine Bewertung der bestehenden Gebäude vor. In der AG nimmt auch der Gemeinderat beider Entfelden Einsitz. Unter den Aspekten Sinnhaftigkeit und Kosteneffizienz entwickelte die AG den Masterplan «Gebäudeentwicklung». Dieser blickt bis ins Schuljahr 2040/41 und hat zum Ziel, in verschiedenen Etappen ausreichend permanenten Schulraum sicherzustellen – auch für die Zeit nach 2041.

Als erstes dauerhaftes Bauvorhaben soll die Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses in Oberentfelden realisiert werden. Der Kreisschulrat der Schule Entfelden entscheidet an seiner September-Sitzung, ob der Antrag vor das Volk kommt. Der finale Entscheid über die Zukunft der Raumsituation der Schule Entfelden liegt dann in der Verantwortung des Stimmvolkes.

IG für Campus-Gedanke
Die IG Schulraum Entfelden wolle kein Flickwerk mehr, sondern setze sich für langfristige Lösungen für den Entfelder Schulraum ein. Brigitte Siegenthaler-Kyburz: «Die IG wurde von mir frisch ins Leben gerufen. Zuerst sollen viele Gleichgesinnte ins Boot geholt werden. Danach ist es unser Ziel, die Bevölkerung aktiv zu informieren. Denn wenn es zur Volksabstimmung für die Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses kommt, benötigen wir jede Stimme. Wer sich engagieren will, darf sich gerne melden. Jede Hilfe ist willkommen.» Das Dreier-Areal (ex-GE) kommt für die IG nur als provisorische Übergangslösung während der Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses in Frage. Alle Schulhäuser müssen zentral liegen und für die Schülerinnen und Schüler möglichst sicher erreicht werden können. Deshalb sei die Aufstockung des Oberstufenschulhauses der einzig richtige Weg. «Ein Schulhaus in einer stark frequentierten Industriezone ist ein No-Go», erklärt Siegenthaler-Kyburz, die Mutter zweier erwachsener Söhne ist. Auf die Frage, woher sie die Energie für die Initiative nehme: «Mein Grossvater Gustav Kyburz half bereits 1956 in der Baukommission Erlenweg beim Bau der Schulgebäude mit. Nun ist wohl die Zeit gekommen, dass auch ich mich für den Schulraum in Entfelden einsetze», lacht Brigitte Siegenthaler-Kyburz.

IG Schulraum Entfelden
www.ig-schulraum-entfelden.ch