«Die Macht beginnt mit dem Bewusstsein des Könnens»

«Die Macht beginnt mit dem Bewusstsein des Könnens» | Der Landanzeiger

«Es ist wirklich schön, unsere Feier wieder mit einer so grossen Anzahl Personen durchführen zu können», sagte Bauschul-Direktorin Erina Guzzi. «Mit grosser Freude überreichen wir die hart erarbeiteten Diplome an 107 Absolventinnen und Absolventen.» Die Direktorin begrüsste explizit Landammann Alex Hürzeler sowie den Gastredner Markus Kirchhofer. In ihrer Ansprache gratulierte sie zur erbrachten Leistung: «Ab heute sind Sie Trägerinnen und Träger unseres einzigartigen Bauschullabels: diplomierte/r Bauführer/ in SBA bzw. diplomierte/r Bauplaner/ in SBA. Sie haben die Fähigkeit erlangt, aktiv zu handeln und etwas zu verändern. Beim Start zu Ihrer Ausbildung haben Sie Ihre Wohlfühloase verlassen. Das war gut so, denn ohne Risiko und Fehlertoleranz sind persönliche Weiterbildung und Wachstum unmöglich. Mit Ihrem Wissen haben Sie Macht gewonnen, die mit dem Bewusstsein des eignen Könnens beginnt.»

Grussbotschaft des Kantons
Landammann Alex Hürzeler wies in seiner Grussbotschaft darauf hin, dass die Bauschule seit der Privatisierung nicht mehr zu seinem Departement zählt: «Trotzdem verfolge ich die Weiterentwicklung genau und freue mich über die Einladung zur heutigen Feier. Meine Glückwünsche gehen an alle jungen Frauen und Männer, die ihre Diplome in Empfang nehmen dürfen.»

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Erina Guzzi, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bauschule Aarau AG, überreicht Landammann Alex Hürzeler ein Präsent.

Bauen mit Plan
Autor Markus Kirchhofer rief die Anwesenden auf, das erworbene Wissen für naturverträgliches Bauen einzusetzen: «Planen, entwickeln und bauen Sie. Nutzen Sie das Privileg, dies in einem der reichsten Länder der Welt zu tun.»

Übergabe der Diplome
Nach der Übergabe der Diplome wurden die Diplomanden und Diplomandinnen mit den besten Abschlüssen je Fachrichtung geehrt. Als besondere Anerkennung erhielten sie und diejenigen mit der Note 6 in der Diplomarbeit je ein 20er-Goldvreneli – gestiftet vom Verein ehemaliger Bauschüler Aarau und der Trägerstiftung Bauplaner sba. Der Verein Schweizerischer Innenarchitekten ehrte zudem die beste Diplomarbeit in der Bauplanung Innenarchitektur von Leandra Schatt.


Für ihre Bestnoten ausgezeichnet

Bauplanung Innenarchitektur: Leandra Schatt – Notenschnitt 5.0

Bauplanung Ingenieurbau: Jürg Epp – Notenschnitt = 5.5

Bauführung Hoch-/Tiefbau: Markus Buser – Notenschnitt = 5.5

Bauplanung Architektur: Michaela Merz – Notenschnitt = 5.8 / Diplomarbeit 6.0

Bauführung Holzbau: Adrian Käch – Notenschnitt = 5.9 / Diplomarbeit 6.0

Diplomarbeit mit der Note 6.0: Bauführung Hoch-/Tiefbau: Robert Thöny
Bauführung Holzbau: Ramon Waldis


Spatenstich für 48,5-Millionen-Bau erfolgt

Spatenstich für 48,5-Millionen-Bau erfolgt | Der Landanzeiger

Auf dem kantonseigenen Areal des Bildungszentrums Unterentfelden (BZU) fand am Dienstag der Spatenstich zum Neubau für das Amt für Verbraucherschutz (AVS) statt. Die Kosten für das Bauvorhaben, das für 80 Angestellte moderne Labor- und Büroarbeitsplätze bietet, betragen 48,5 Millionen Franken. Beim durchlässigen Holzbau kommt der Nachhaltigkeit im Bau und der Biodiversität in der Umgebung einen hohen Stellenwert zu.

Mit dem Spatenstich am Dienstagnachmittag haben Regierungsrat Markus Dieth und Landstatthalter Jean-Pierre Gallati die Bauphase des Neubaus für das Amt für Verbraucherschutz (AVS) eingeläutet. Im Sommer 2024 soll der zweigeschossige Holz-Hybrid- Pavillon bezugsbereit sein. «Der Spatenstich ist für mich als Hochbaudirektor jeweils ein spezieller Moment. Was durchdacht und von langer Hand geplant wurde, kann jetzt realisiert und gebaut werden», freut sich Finanzdirektor Dr. Markus Dieth.

Das AVS gehört zum Departement Gesundheit und Soziales und umfasst die drei Bereiche Lebensmittelkontrolle, Chemiesicherheit und Veterinärdienst. Landstatthalter Jean-Pierre Gallati: «Es freut mich, dass heute das AVS im Rampenlicht steht – ein Amt, das viel für die Sicherheit der Bevölkerung und für das Wohl der Tiere tut. Für den Regierungsrat ist es zentral, dass wir im Bereich Konsumentenschutz und Lebensmittel gute und wieder zeitgemässe Arbeits- und Untersuchungsbedingungen haben.»

Synergien nutzen
Gegenwärtig ist das AVS in den beiden kantonseigenen Gebäuden am Kunsthausweg 24 (Laboratorium) und an der Oberen Vorstadt 14 (Büros) in Aarau untergebracht. Das über hundertjährige Laborgebäude befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Eine Instandsetzung des Laborgebäudes ist jedoch weder betrieblich noch wirtschaftlich vertretbar. Die Tätigkeiten von Inspektion und Untersuchung sind eng miteinander verknüpft und erfordern einen regen Austausch des Inspektions- und Laborpersonals. Die Zusammenführung aller Aufgabenbereiche und Mitarbeitenden an einem Standort fördert diesen Austausch und ermöglicht damit Synergien.

Regierungsrat Dr. Markus Dieth: «Das Bauprojekt erfüllt den Bedarf des AVS nach zeitgemässen Labor- und Büroarbeitsplätzen und trägt gleichzeitig den Anforderungen des nachhaltigen Bauens Rechnung.

Bau aus Aargauer Holz
Beim zweigeschossigen Holz-Hybrid- Pavillon wird vornehmlich Holz aus dem Aargauer Staatswald verwendet. Die Energiegewinnung und -Versorgung des Gebäudes erfolgen durch eine Grundwasser-Wärmepumpe und eine grossflächige Photovoltaikanlage auf dem Flachdach.» Darüber hinaus wird die Zertifizierung mit dem Label «Minergie-P-ECO» angestrebt. Weiter wird bei der Umgebungsplanung gestützt auf die kantonale Immobilienstrategie 2021–2029 und die Richtlinie «Nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften » der Biodiversität ein hohes Gewicht beigemessen. So treibt die Abteilung Immobilien Aargau, Departement Finanzen und Ressourcen, gemeinsam mit der Abteilung Landschaft und Gewässer, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, die Ziele des Projekts «Natur 2030» weiter voran. «Ich bin stolz auf die ressourcen- und umweltschonende Realisierung dieses Neubaus, dank dem das Amt für Verbraucherschutz in Zukunft seine Aufgaben zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier im Kanton Aargau wahrnehmen kann», so Regierungsrat Dr. Markus Dieth.

Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen

Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen | Der Landanzeiger

Seit exakt 15 Jahren ist die elfar GmbH Spezialistin in Sachen Elektromobilität. Am Samstag wurde dieses Jubiläum im grossen Rahmen gefeiert. Das elfar-Team rund um Jonas und Ria Moser durfte die Glückwünsche vieler Gäste, Freunde und Stammkunden entgegennehmen und zusammen mit ihnen den Firmengeburtstag feiern.

Getreu ihrem Firmenmotto «Wir fahren elektrisch» präsentierte die elfar am Samstag beim Jubiläum ihre beeindruckende Palette an elektrisch betriebenen Ein-, Zwei-, Drei- und Vierrädern. Zu Gast waren auch treue elfar-Lieferanten wie Flyer, Niu, Abus, My Esel, Malaguti und E-Fati, die ihre neusten Modelle auf dem Platz vor dem ehemaligen Feuerwehrmagazin, wo die elfar seit zehn Jahren daheim ist, nicht nur präsentierten, sie konnten auch gleich Probe gefahren werden. So verwandelte sich der grosse Vorplatz in einen lebhaften Marktstand. Dazu passend sorgte das Clown-Duo «The Artbeat» mit ihrer erfrischenden Situationskomik für gute Laune.

Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen | Der Landanzeiger
«Herzlich willkommen zum elfar-Jubiläum», die Clown-Pantomime sorgte für gute Laune.
Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen | Der Landanzeiger
Eine Bratwurst vom Grill durfte am Jubiläumsfest nicht fehlen.
Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen | Der Landanzeiger
Einer von vielen «Hinguckern» waren die E-Bikes der Marke «My Esel» aus Österreich mit einem Rahmen aus Holz.

Beim elfar-Jubiläum ebenfalls nicht fehlen durfte eine feine Bratwurst vom Grill, fachmännisch zubereitet vom elfar-Mitarbeiter Anzor. Irgendwann nach dem Mittag war die Familie Moser dann komplett anwesend: Die Eltern von Jonas Moser waren da und auch die drei Kinder von Jonas und Ria Moser. Sohn Leo Moser ist als Leiter der elfar-Werkstatt eigentlich immer da. «Momentan bin ich in der Grenadier-RS in Isone, die dauert noch bis Ende Juni», sagt der Werkstattchef, der am Samstag im Tessin um vier Uhr aufstand, pünktlich vor neun Uhr am Fest als Helfer eintraf und später auch seine Schwester Sina und seinen Bruder Silas wiedersah. So war das Firmenjubiläum auch ein Familienfest.

«Genau so haben wir uns das Fest vorgestellt », freuten sich Ria und Jonas Moser, «einzig die kalte Bise war manchmal etwas unangenehm.»

Mit Clowns, Bratwurst und vielen Gästen | Der Landanzeiger
Der elfar-Vorplatz glich einem grossen Marktstand.

Die Mosers waren Pioniere, als sie vor 15 Jahren die elfar in der heimischen Garage gegründet haben. Das Besondere: elfar verkauft seit ihrem Start ausschliesslich elektrisch betriebene Fahrzeuge. Dies ist der Unterschied zu anderen, traditionellen Zweiradgeschäften. Seit 15 Jahren ist elfar unter Strom und immer offen für Neues. Ihr neustes Gefährt war am Jubiläum ebenfalls ausgestellt: ein Wohnwagen als Anhänger fürs E-Bike.

elfar fährt seit 15 Jahren elektrisch

elfar fährt seit 15 Jahren elektrisch | Der Landanzeiger

Die elfar GmbH ist seit 15 Jahren spezialisiert auf elektrisch betriebene Ein-, Zwei-, Drei- und Vierräder. Am Samstag wird das Jubiläum gefeiert. Nebst einem Grillfest und weiteren Überraschungen werden die wichtigsten elfar-Lieferanten wie Flyer, Wheeler und weitere vor Ort sein und ihre aktuellen Modelle präsentieren.

Jonas und Ria Moser sowie das gesamte elfar-Team haben Grund zur Freude: 15 Jahre elfar dürfen am kommenden Samstag den ganzen Tag hindurch gefeiert werden (siehe Infokasten).

Als die Mosers am 20. Februar 2007 die elfar GmbH gegründet haben, ahnten sie wohl nicht, dass 15 Jahre später die Produktepalette an Elektrofahrzeugen so gross sein würde; was sich auch in ihrem Geschäft zeigt, das die ganzen Entwicklungen hautnah miterlebt hat. Beim elfar-Start gab es noch keine E-Bikes, auch keine E-Roller und erst recht keine E-Töffs. Die elfar startete 2007 in der heimischen Garage mit fünf Elektrovelos als erste Verkaufsprodukte. Weil die elfar GmbH damals schon voll auf Elektromobilität setzte, kann sie heute so viel Erfahrung aufweisen wie kaum ein anderer.

1998 mit dem Twike in die Flitterwochen
Eigentlich beginnt die Geschichte von elfar neun Jahre vor ihrer Gründung, im Jahr 1998: «Für unsere Flitterwochen kauften meine Frau und ich ein Twike», erklärt Jonas Moser. Dabei blieb es nicht. Als die junge Familie ab dem Jahr 2001 mit Sohn Silas Zuwachs erhielt und später Leo und Sina dazukamen, wuchs auch die familiäre Elektro- Fahrzeugflotte auf bis zu acht Fahrzeuge an. Darunter waren, so erzählt Jonas Moser, futuristische Gefährte wie ein Renault Kangoo oder der legendäre Easy Glider.

Viel Kompetenz
Der Fachbetrieb für elektrische Mobilität hat sich in 15 Jahren zu einem Kompetenzzentrum entwickelt und bietet eine fundierte Beratung, Verkauf und Werkstatt an – vom elektrisch betriebenen Einrad bis zum Vierrad. «Besonders stolz sind wir darauf, dass die elfar seit Jahren die Berufsbildungserlaubnis hat und somit auch Lehrlinge ausbilden darf», betont Jonas Moser. Zudem stellt er in seinem Betrieb auch Fachkräfte mit Migrationshintergrund ein. Der gelernte Stromer absolvierte die Technikerschule und wurde zum Elektroingenieur. Den Fähigkeiten eines Fahrradmechanikers eignete er sich nach und nach per «learning by doing» in der elfar-Werkstatt selber an.

elfar fährt seit 15 Jahren elektrisch | Der Landanzeiger
Grosse Auswahl: Im elfar-Showroom sind viele Modelle ausgestellt.

Schneller als die Feuerwehr
Dass die elfar seit 2010 im ehemaligen Feuerwehrmagazin untergebracht ist, das scheint irgendwie passend. Wer in der Freizeit E-Bike fährt, dem eilt es meistens nicht sehr; wer aber per E-Bike zur Arbeit pendelt, ist froh um viel Power und Geschwindigkeit. Richtig schnell und sogar noch schneller als die Feuerwehr sind bei elfar die E-Töffs: «Der schnellste schafft 200 km/h», erklärt Jonas Moser.

Grösste Auswahl schweizweit
Das Fachgeschäft bietet seit Beginn ausschliesslich Elektrofahrzeuge an. Gemäss der NZZ hat die Unterentfelder Firma die grösste Auswahl an Elektrofahrzeugen schweizweit: Ihr Sortiment umfasst E-Bike, E-Mofa, Mobility E-Scooter, E-Motorrad (bis zu 200 km/h!) und weitere E-Fahrzeuge.

Die neuste Marke im elfar-Sortiment ist Kristall. Deren E-Bikes werden sogar im Aargau endgefertigt, wie Jonas Moser erklärt. «Hier stimmen die Qualität und vor allem die Verfügbarkeit.» Ein wichtiger Punkt. Denn wer heute ein neues E-Bike direkt beim Hersteller bestellt, muss je nach Marke mit monatelangen Wartefristen rechnen. Anders bei elfar: dank ihres grossen Lagers sind ständig über 100 E-Bikes von guter Qualität und über 50 E-Roller erhältlich. Wer am Samstag am Jubiläums- Event fündig wird und sich für ein neues E-Fahrzeug entscheiden kann, erhält darüber hinaus noch ein Jubiläums-Geschenk.


elfar feiert

Am Samstag, 26. Februar werde 15 Jahre elfar den ganzen Tag durch während den normalen Öffnungszeiten von 9.00 bis 16.00 Uhr gefeiert.

Das sind die Highlights:
Grillfest: Essen vom Grill und Getränke

Händlermarkt: Folgende Markenvertreter präsentieren ihre aktuellen Modelle: Kristall, Flyer, Wheeler, E-Fati, Malaguti und Niu (E-Roller)

Besonderes: Beim Kauf eines E-Bikes oder E-Rollers gibt es ein Geschenk


elfar GmbH

Feuerwehrweg 1
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 91 48
www.elfar.ch

Öffnungszeiten:
Di bis Fr, 9.00 bis 11.30 Uhr
13.30 bis 18.30 Uhr
Sa, 9.00 bis 16.00 Uhr

Baustart für neuen Informatik-Standort

Baustart für neuen Informatik-Standort | Der Landanzeiger

Die Zusammenführung der verschiedenen Organisationsgruppen der Informatik Aargau von heute vier auf einen Standort optimiert Betriebsabläufe und intensiviert die aufgaben- und projektbezogene Zusammenarbeit. Zudem ergeben sich Mietkosteneinsparungen von jährlich über 650’000 Franken. Für den Neubau wurden rund 11 Millionen Franken gesprochen.

Die Abteilung Informatik Aargau sorgt für eine leistungsfähige und moderne Informatik in der kantonalen Verwaltung und für ihre Kundinnen und Kunden. Bislang war die Abteilung auf vier Mietstandorte in Aarau verteilt. Mit dem Zusammenzug der Abteilung im kantonseigenen Bildungszentrum Unterentfelden erhalten die Mitarbeitenden moderne Arbeitsplätze an einem gut erschlossenen Standort.

Der feierliche Startschuss zum Bau der neuen Räumlichkeiten erfolgte am Freitag, 22. Oktober mit einem symbolischen Hammerschlag: Regierungsrat Markus Dieth, Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen, und Patricia Kettner, Leiterin Steuerungsausschuss des Projekts und Generalsekretärin des Departements Finanzen und Ressourcen, beteiligten sich am notwendigen Rückbau des alten Bestands und schlugen eine alte Trennwand ein.

Baustart für neuen Informatik-Standort | Der Landanzeiger
Sind glücklich über die neue Zusammenarbeit (von links): Fritz Zanzerl, Leiter Informatik Aargau, Erina Guzzi, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schweizerische Bauschule Aarau AG und Urs Heimgartner, Leiter Immobilien Aargau.

180 Arbeitsplätze an einem Standort
In Unterentfelden werden den rund 180 Informatikerinnen und Informatikern auf rund 2600 m2 attraktive und zeitgemässe Büroräumlichkeiten zur Verfügung stehen. Das Umbau- und Umzugsprojekt geschieht unter Einbezug der Mitarbeitenden der Abteilung Informatik Aargau. Mit der partizipativen Projektentwicklung konnte die absehbare Umfeldentwicklung aufgenommen werden. So ist die Informatik Aargau in der Lage, den Nutzerinnen und Nutzern auch in Zukunft die notwendigen Mittel für ein effizientes Arbeiten bereitzustellen. «Die neuen Räume in Unterentfelden erfüllen alle Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt. Offene, freundliche Räume ermöglichen eine teamübergreifende Zusammenarbeit, unterstützen zeitgemässe Arbeitsformen und schaffen ein kreatives Umfeld», so Regierungsrat Markus Dieth.

Gemeinsamer Standort schafft Synergien
Regierungsrat Markus Dieth: «Beim Umbau und der Nutzungsanpassung legen wir grossen Wert auf eine wirtschaftliche und energiesparende Ausführung. Durch den Zusammenzug der Informatik Aargau von heute vier Standorten an einen können zahlreiche Synergien genutzt, die Zusammenarbeit verbessert und die Effizienz erhöht werden.» Das Projekt richtet sich zudem nach der Strategie des Kantons «Eigentum vor Miete»: Durch den Umzug an einen kantonseigenen Standort können Mietkosten von jährlich 670’000 Franken eingespart werden. Die Sanierungsarbeiten sind eng abgestimmt mit der Schweizerischen Bauschule Aarau AG, die ebenfalls im Bildungszentrum ansässig ist. Der Lehrbetrieb wird nicht beeinträchtigt.

Einzug der Abteilung Informatik Aargau im Herbst 2022
Für das Projekt hat der Grosse Rat einen Verpflichtungskredit von rund 11 Millionen Franken gesprochen. Die Fertigstellung der neuen modernen Arbeitsplätze und der Zusammenzug der Informatik Aargau am Standort Unterentfelden ist im Herbst 2022 geplant.

Bratwurst und neue Mercedes-Modelle

Bratwurst und neue Mercedes-Modelle | Der Landanzeiger

Nach dem Ausfall der Frühlingsausstellung und einem geschlossenen Showroom von Dezember bis Juni war die Freude enorm gross beim hochmotivierten Team von Auto Schmid – und auch bei den Kunden und Mercedes-Fans, dass es mit dem Herbstevent nun geklappt hat. Am vergangenen Wochenende standen während der zwei Ausstellungstagen die neuen Modelle der C-Klasse, Reisemobile und die vollelektronische EQ-Serie im Fokus. «Zwar können wir weniger Modelle als auch schon präsentieren; dennoch ist es eine sehr gelungene Herbstausstellung geworden», bilanziert Geschäftsführer Dominic Schmid. Eine Festwirtschaft mit Grillbratwurst und Getränken durfte am Auto Schmid-Event natürlich nicht fehlen.

Bratwurst und neue Mercedes-Modelle | Der Landanzeiger
Das Alltagstaugliche Reisemobil «Marco Polo» mit Verkaufsleiter Felix Lisibach (links) und Geschäftsführer Dominic Schmid.
Bratwurst und neue Mercedes-Modelle | Der Landanzeiger
Der neue EQ-S ist voll elektronisch, Dominic Schmid zeigt die wichtigsten Funktionen im durchgehenden Display.

60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck

60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck | Der Landanzeiger

Ihr Werbeslogan ist Programm: «Muesch es Rädli ha? Gang i d’FTA!». In diesem Jahr feiert das Fachgeschäft für Räder, Rollen, Kugelrollen und Transportgeräte das 60-Jahr-Jubiläum. Im Unterentfelder Betrieb hält mit Karin Kaufmann, der Tochter des Firmengründers Hans W. Kaufmann, die zweite Generation den Betrieb am Rollen.

Mehrere tausend Räder und Rollen gibt es bei der FTA im auffallenden und modernen Gebäude an der Suhrenmattstrasse 18 in Unterentfelden. «Zum 50-Jahr-Jubiläum vor zehn Jahren haben wir hier neu gebaut», erklärt Karin Kaufmann. Im grossen Stil kann das 60-Jahr-Jubiläum in diesem Jahr leider nicht gefeiert werden. Den Kunden wird dennoch etwas geboten, wie Geschäftsführerin Karin Kaufmann erklärt: «Derzeit läuft bei uns eine Jubiläums- Rabatt-Aktion für ausgewählte Produkte.» Informationen dazu gibt es im Geschäft selbst oder im Internet.

Wie alles begann
Ihr Vater Hans W. Kaufmann brachte im Jahr 1961 die Geschichte der FTA ins Rollen. Mit seinem Ingenieurbüro für Fahrzeugbau legte er in Aarau den Grundstein. In dieser Zeit entwickelte und konstruierte er Transportgeräte und Spezialfahrzeuge, beispielsweise auch für die Emil Frey AG.
Die FTA ist immer noch ein familiengeführtes Unternehmen unter der Leitung von Karin Kaufmann und ihrem Partner Roland Wasem.

60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck | Der Landanzeiger
Seit 10 Jahren ist die FTA im Neubau zu Hause.
60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck | Der Landanzeiger
Im Lager warten mehrere tausend Räder und Rollen auf neue Besitzer.

Firmencredo: «Das richtige Rad am richtigen Ort»
Das Sortiment umfasst wie eingangs erwähnt mehrere tausend Räder und Rollen. Von der Bürostuhlrolle über rostfreie Spezialrollen bis zum «starken » Schwerlastrad kann die FTA fast jeden Kundenwunsch erfüllen.
Die FTA ist von Unterentfelden aus europaweit tätig. «Aber wir schätzen auch die persönlichen Kontakte mit lokalen Handwerkern, Unternehmen und Privatkunden, welche vor Ort Beratung suchen und einkaufen», erklärt Karin Kaufmann.
Gute Beratung, egal ob am Telefon oder persönlich vor Ort, gehört zur Kernkompetenz der FTA. Ganz passend zu ihrem Credo «Das richtige Rad am richtigen Ort».

Dank Onlineshop: Bestellung rund um die Uhr
In den letzten Jahren ist der Onlineshop zu einem festen Bestandteil der FTA geworden. Unter www.fta.ch können sich Kunden rund um die Uhr das richtige Rad zum richtigen Zweck aussuchen. Werktags bis 15.00 Uhr eintreffende Bestellungen verlassen am gleichen Tag das Lager. Alternativ ist eine Abholung vor Ort in einer «Pick-up-Box» auch nach Ladenschluss möglich. FTA steht für Kundennähe, Kompetenz und innovative Produkte. Eine familiäre, transparente und auf gegenseitige Wertschätzung basierende Firmenkultur fördert den steten Wandel.
Dank neuen Technologien, kontinuierlichem Ausbau und der hohen Verfügbarkeit des Sortiments ist die FTA auch nach 60 Jahren fit für die Zukunft.

60 Jahre FTA: Räder und Rollen für jeden Zweck | Der Landanzeiger
Gross, klein und in allen Farben: Bei der FTA findet jeder das Passende.

FTA Fahrzeugtechnik AG

Suhrenmattstrasse 18
5035 Unterentfelden
Telefon 062 737 04 04
www.fta.ch

NIU-Verkaufstag am Samstag bei elfar

NIU-Verkaufstag am Samstag bei elfar | Der Landanzeiger

Die elfar GmbH hat jahrelange Erfahrung mit elektrisch betriebenen Zwei-, Drei- und Vierrädern. Am kommenden Samstag präsentiert das elfar-Team an einem speziellen Verkaufs- und Aktionstag den Elektroroller NIU. Bei elfar gibt es seit neustem fast die ganze Modell-Palette dieser trendigen Marke. Der NIU überzeugt die Entfelder Elektromobilitäts-Spezialisten von elfar, denn er hat viel Power, eine grosse Reichweite und ein modernes Design.

elfar-Geschäftsführer Jonas Moser ist begeistert von den NIU-Elektrorollern. Die grossen Modelle hat elfar schon länger im Sortiment. Neu sind die «kleinen» Modelle hinzugekommen, mit 45 km/h und 80 km/h. «Schon wer 15-jährig ist, kann bereits aus drei Modellen wählen, die maximal 45 km/h schnell sind und für zwei Personen Platz bieten», erklärt Jonas Moser. Das ist ideal für die Jugend; aber nicht nur: «Wer sein Autobillett vor dem Jahr 2003 gemacht hat, erhält den für diesen Roller nötigen A1-Ausweis praktisch geschenkt, er muss nur 12 Praxis-Fahrkurse absolvieren, wo er unter anderem bremsen und Kurven fahren lernt. Den Ausweis gibt es dann ohne Prüfung.» Ideal sind die «kleinen» NIU auch für Camper, da sie wenig Platz brauchen.

NIU-Verkaufstag am Samstag bei elfar | Der Landanzeiger
Geschäftsführer Jonas Moser präsentiert die grossen NIU-Modelle.

Der NIU: viel Power – grosse Reichweite
Schon länger im elfar-Sortiment sind die grösseren NIU-Modelle. «Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit dieser Marke», erklärt Jonas Moser und ergänzt: «Der NIU hat eine sehr hohe Zuverlässigkeit, er läuft praktisch störungsfrei.»

Weitere Vorteile sind die Räder, welche bei den meisten Modellen grösser sind als andere, nämlich 14 Zoll, was gemäss Jonas Moser gut ist für die Sicherheit. Darüber hinaus ist der NIU mit zwei Batterien ausgestattet, eine unter dem Sattel und eine unter der Fussablage. Dadurch erhöht sich die Reichweite auf 70 bis 130 Kilometer, je nach Fahrstufe, und er hat deshalb auch mehr Power und schafft locker rund 80 Stundenkilometer.

Der NIU ist ein Hingucker
Was jedoch als Erstes am NIU auffällt, ist sein Design. Ein echter Hingucker ist die vordere kugelrunde Beleuchtung – übrigens durchgängig in allen NIU-Modellen. Das sieht sehr stylisch, trendig und ein bisschen Retro aus. Aber natürlich ist alles am NIU mit modernster Technik ausgestattet, wie beispielsweise das Display oder die sehr schön designten LED-Leuchtdioden, die im Blinker zu finden sind. «Es ist das ideale Gefährt für den Alltag», erklärt Jonas Moser, «sei es zum Einkaufen oder für den Weg zur Arbeit.» Die beiden Akkus sind herausnehmbar, was ein bequemes Laden in der Wohnung ermöglicht.

elfar bietet neu fast die ganze Modellpalette von NIU. Preislich liegt die Spanne zwischen rund 3500 bis 5000 Franken. Nicht nur für Schüler und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene bietet der E-Scooter viel Fahrspass. Für den Roller gibt es eine App. Sollte er tatsächlich mal verloren gehen, so hilft das Smartphone, ihn wiederzufinden. Mit der App lässt sich auch beim Lenker-Display die Farbe ändern und sie zeigt aktuelle Daten und Infos.

Zu guter Letzt fällt einem ein Detail ins Auge, das jeder Vespa- oder Rollerfahrer fast automatisch auch bei neuen Modellen sucht. Und ja: auch der berühmte «Haken» fehlt nicht beim NIU. Also der Haken, woran man die Einkaufstasche hängt. «Den braucht es einfach irgendwie bei jedem Roller», erklärt Moser mit einem Lächeln.


NIU-Event
am Samstag, 25. September

Am kommenden Samstag, 25. September, findet bei elfar ein spezieller NIU-Event- und Verkaufstag statt. Wer sich an diesem Tag für den Kauf eines NIU-Elektrorollers entscheidet, erhält gratis einen Jethelm, oder einen anderen Helm. Die elfar ist am Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.


elfar GmbH

Feuerwehrweg 1
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 91 48
www.elfar.ch

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag,
9.00 bis 11.30 Uhr,
13.30 bis 18.30 Uhr
Samstag, 9.00 bis 16.00 Uhr

Ein weiteres Provisorium der Schule Entfelden – diesmal entsteht es in Unterentfelden

Ein weiteres Provisorium der Schule Entfelden – diesmal entsteht es in Unterentfelden | Der Landanzeiger

Schulraum ist an der Schule Entfelden generell knapp. Die nächste betroffene Einheit ist die Primarschule in Unterentfelden. Der dringend benötigte Raum wird gerade mit einem Container-Pavillon geschaffen. Aber auch dieser ist nur provisorisch.

«Immerhin ist es uns möglich, die Schülerinnen und Schüler auf einem gewissen räumlichen Standard zu unterrichten. Es sind zwar nur provisorische Zweckbauten, doch dank des ausgeklügelten Container-Systems ist alles da, was wir für die Bildungsarbeit benötigen», erklärt Gesamtschulleiter Darius Scheuzger. Geplant wird der «Übergangszustand» vom Architekturbüro as zwöi gmbh aus Schöftland, errichtet wird er von der ALHO Systembau AG aus Wikon.

18 Module schaffen Raum
Der Standort des Pavillons befindet sich an der Roggenhausenstrasse in Unterentfelden, gleich bei den Schrebergärten. Drei Schulräume, ein Gruppenraum, ein Büro für die Schulleitung und ein Technikraum umfassen die 18 Container-Module. Sie sind demnächst bezugsbereit. Rund 60 Schülerinnen und Schüler werden ab dann unterrichtet. Ausser dem Schulhaus Feld, welches 2012 neu errichtet wurde, und der Mehrfachturnhalle Bünten aus dem Jahr 1986 sind alle Schulgebäude in Unterentfelden kurz- oder mittelfristig zu sanieren oder rückzubauen oder zu ersetzen. Dies schlägt der Masterplan der Arbeitsgruppe (AG) Schulische Immobilien vor.

Masterplan Gebäudeentwicklung
Der Masterplan wurde von der AG Schulische Immobilien über viele Monate hinweg entwickelt. Er hat zum Ziel, einen nachhaltigen Gebäudepark für die Schule Entfelden mit ihren gegenwärtig 1539 Schülerinnen und Schülern (Tendenz steigend) zu schaffen. «Weg von den Provisorien, hin zu einer zeitgemässen Schule, auf die man in beiden Entfelden stolz sein kann», führt Scheuzger aus. Die Raumsituation der Schule Entfelden ist nicht wenig komplex. Eine Vielzahl von Gebäuden in unterschiedlichen Zuständen müssen unterhalten werden. Einige von ihnen sind nicht mehr zeitgemäss. Die Gründe reichen von der Bausubtanz über das Raumprogramm bis zur Energie. Rückbauten, Aufstockungen und Ersatzbauten sind die Folge.

Öffentliche Informationsplattform
Als erstes Projekt sieht der Masterplan die Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses vor. Der Kreisschulrat entscheidet an seiner September-Sitzung darüber, ob das Bauvorhaben realisiert und dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden soll.

Die langfristige und nachhaltige Strategie der AG Schulische Immobilien kann öffentlich eingesehen werden. Hierzu wurde die Webseite www.schulraum-entfelden.ch geschaffen.

Eine IG setzt sich für mehr Schulraum ein

Eine IG setzt sich für mehr Schulraum ein | Der Landanzeiger

Die Schule Entfelden platzt aus allen Nähten. Mit Provisorien wird seit Jahren behelfsmässig zusätzlicher Schulraum generiert. Dieser ist aber nur temporär. Nun setzt sich eine Interessengruppe (IG) aus der Zivilbevölkerung für die Gebäudeentwicklung und die Schaffung von neuem nachhaltigem Schulraum in Ober- und Unterentfelden ein. Angeführt wird die IG von Brigitte Siegenthaler-Kyburz.

Schon heute fehlen der Schule Entfelden nachweislich Schulräume, um alle Kinder und Jugendlichen geeignet unterzubringen. Wird kein zusätzlicher permanenter Schulraum geschaffen, fehlen im Schuljahr 2030/31 zehn Schulzimmer und im Schuljahr 2040/41 deren 21. Dies auch aufgrund des Bevölkerungswachstums in beiden Gemeinden. Mit Brigitte Siegenthaler-Kyburz geht eine echte Entfelderin voran und setzt sich mit der IG Schulraum Entfelden für die Jugend und die Bildung in beiden Dörfern ein.

Eine aus dem Dorf
«Ich habe die Schulraumknappheit während meiner Schulzeit selbst miterlebt. Damals wurde aber zukunftsorientiert gebaut. Das fehlt heute und das will ich ändern», so Siegenthaler-Kyburz. Aufgewachsen ist Brigitte Siegenthaler-Kyburz in Oberentfelden und erlebte als Schülerin die Neugründung und den Aufbau der Bezirksschule Entfelden. Seit 1993 ist sie Lehrerin an der Schule Entfelden, kennt die Verhältnisse also bestens. «Ober- und Unterentfelden sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Mit neuen Quartieren wie dem Römerpark, dem Erlifeld oder der bevorstehenden Überbauung beim Tenniscenter ziehen immer mehr Menschen nach Entfelden – darunter viele Familien mit Kindern. Entfelden tut also gut daran, bei der Infrastruktur auch in Schulraum zu investieren. Letztlich dient eine attraktive Schule auch dem Standortmarketing der Gemeinden», erklärt Siegenthaler-Kyburz.

Masterplan gibt Weg vor
«Der Gebäudepark der Schule Entfelden muss dringend an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst werden», sagt Siegenthaler-Kyburz. Die Arbeitsgruppe (AG) Schulische Immobilien nahm eine Bewertung der bestehenden Gebäude vor. In der AG nimmt auch der Gemeinderat beider Entfelden Einsitz. Unter den Aspekten Sinnhaftigkeit und Kosteneffizienz entwickelte die AG den Masterplan «Gebäudeentwicklung». Dieser blickt bis ins Schuljahr 2040/41 und hat zum Ziel, in verschiedenen Etappen ausreichend permanenten Schulraum sicherzustellen – auch für die Zeit nach 2041.

Als erstes dauerhaftes Bauvorhaben soll die Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses in Oberentfelden realisiert werden. Der Kreisschulrat der Schule Entfelden entscheidet an seiner September-Sitzung, ob der Antrag vor das Volk kommt. Der finale Entscheid über die Zukunft der Raumsituation der Schule Entfelden liegt dann in der Verantwortung des Stimmvolkes.

IG für Campus-Gedanke
Die IG Schulraum Entfelden wolle kein Flickwerk mehr, sondern setze sich für langfristige Lösungen für den Entfelder Schulraum ein. Brigitte Siegenthaler-Kyburz: «Die IG wurde von mir frisch ins Leben gerufen. Zuerst sollen viele Gleichgesinnte ins Boot geholt werden. Danach ist es unser Ziel, die Bevölkerung aktiv zu informieren. Denn wenn es zur Volksabstimmung für die Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses kommt, benötigen wir jede Stimme. Wer sich engagieren will, darf sich gerne melden. Jede Hilfe ist willkommen.» Das Dreier-Areal (ex-GE) kommt für die IG nur als provisorische Übergangslösung während der Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses in Frage. Alle Schulhäuser müssen zentral liegen und für die Schülerinnen und Schüler möglichst sicher erreicht werden können. Deshalb sei die Aufstockung des Oberstufenschulhauses der einzig richtige Weg. «Ein Schulhaus in einer stark frequentierten Industriezone ist ein No-Go», erklärt Siegenthaler-Kyburz, die Mutter zweier erwachsener Söhne ist. Auf die Frage, woher sie die Energie für die Initiative nehme: «Mein Grossvater Gustav Kyburz half bereits 1956 in der Baukommission Erlenweg beim Bau der Schulgebäude mit. Nun ist wohl die Zeit gekommen, dass auch ich mich für den Schulraum in Entfelden einsetze», lacht Brigitte Siegenthaler-Kyburz.

IG Schulraum Entfelden
www.ig-schulraum-entfelden.ch

Mit dem NIU elektrisch durch den Frühling rollen

Mit dem NIU elektrisch durch den Frühling rollen | Der Landanzeiger

Die elfar GmbH hat seit 14 Jahren viel Erfahrung mit elektrisch betriebenen Zwei-, Drei- und Vierrädern. Aktuell steht ein Elektroroller im Verkaufsraum, der nicht nur optisch ein Hingucker ist: Der NIU hat viel Power, ein modernes Design und er kommuniziert mit unserem Smartphone.

Gleich mehrere sehr positive Eigenschaften unterscheiden den NIU von vergleichbaren Elektrorollern. elfar-Geschäftsführer Jonas Moser zeigt auf das Vorderrad und zählt auf: «Der neue NIU hat grössere Räder als andere, 14 Zoll, das ist gut für die Sicherheit. Darüber hinaus hat er zwei Batterien, eine unter dem Sattel und eine unter der Fussablage, dadurch erhöht sich seine Reichweite auf 70 bis 130 Kilometer, je nach Fahrstufe, und er hat deshalb auch mehr Power und schafft locker rund 75 Stundenkilometer.»

Bereits mit 16 Jahren darf man den NIU fahren. Es braucht dazu den Führerschein A1 für 4 Kilowatt Motorenleistung. Was jedoch als Erstes am NIU auffällt, ist das moderne Design. Bei elfar gibt es den NIU wahlweise mit einer schwarzen Grundlackierung mit roten oder weissen Streifen oder in Weiss mit roten Streifen. Ebenfalls ein Hingucker ist die vordere kugelrunde Beleuchtung durch sehr schön designte LED-Leuchtdioden, die ebenfalls im Blinker zu finden sind.

Mit dem NIU elektrisch durch den Frühling rollen | Der Landanzeiger
Die neusten Modelle bieten mehr Leistung bei vergleichsweise günstigem Preis.

Viel Power – grosse Reichweite
«Es ist das ideale Gefährt für den Alltag», erklärt Jonas Moser, «sei es zum Einkaufen oder für den Weg zur Arbeit.» Moser selber hat mit dem NIU ein Stück Freiheit erlebt: «Dank der grossen Reichweite kann ich ohne zu laden an den Hallwilersee fahren – und wieder nach Hause.» Die beiden Akkus sind herausnehmbar, was ein bequemes Laden in der Wohnung ermöglicht. Den NIU, den es für 4990 Franken bei elfar gibt, bezeichnet Jonas Moser als ideales Einsteigermodell. Nicht nur für Schüler und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene bietet der E-Scooter von NIU viel Fahrspass. Für den Roller gibt es auch eine App. Sollte er tatsächlich mal verloren gehen, so hilft das Smartphone, ihn wiederzufinden. Mit der App lässt sich auch beim Display die Farbe ändern oder sie zeigt aktuelle Daten und Infos.

Zu guter Letzt fällt einem ein Detail ins Auge, das jeder Vespa- oder Rollerfahrer fast automatisch auch bei neuen Modellen sucht. Und ja: auch der berühmte «Haken» fehlt nicht beim NIU, also der Haken, woran man die Einkaufstasche hängt. «Den braucht es einfach irgendwie bei jedem Roller», erklärt Jonas Moser mit einem Lächeln.

Die elfar GmbH ist auf Elektromobilität spezialisiert. Seit ihrer Gründung vor 14 Jahren hat sich die Firma zu einem echten Kompetenzzentrum entwickelt und bietet eine fundierte Beratung, Verkauf und Werkstatt an – vom elektrisch betriebenen Einrad bis zum Vierrad. Dabei ist die elfar GmbH nicht nur auf E-Bikes spezialisiert. Gemäss der NZZ bietet die Unterentfelder Firma von Jonas und Ria Moser die grösste Auswahl an Elektrofahrzeugen schweizweit: Ihr Sortiment umfasst E-Bike, E-Mofa, Mobility E-Scooter, E-Motorrad (bis zu 200 km/h!) und weitere E-Fahrzeuge.


elfar – wir fahren elektrisch seit 2007

Eine Erfolgsgeschichte
Am 20. Februar 2007 gründeten Jonas und Ria Moser die elfar GmbH. Anfangs diente ihre private Garage als Verkaufsfläche. Drei Jahre später, im Jahr 2010, konnten sie in das ehemalige Feuerwehrmagazin am Feuerwehrweg 1 umziehen. Im selben Jahr kam auch der erste Mitarbeiter hinzu. Seit 2013 bildet die elfar Lehrlinge aus.

Neuer Mitarbeiter gesucht
Die elfar GmbH bietet heute bis zu neun Arbeitsplätze an. Aktuell ist eine Stelle frei als Mechaniker. Eine Ausbildung als Zweiradmechaniker oder eine elektrische oder mechanische Ausbildung ist von Vorteil.


elfar GmbH

Feuerwehrweg 1
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 91 48
www.elfar.ch

Öffnungszeiten


Di bis Fr, 9.00 bis 11.30 Uhr
13.30 bis 18.30 Uhr
Sa, 9.00 bis 16.00 Uhr

Sandstrand in Entfelden?

Sandstrand in Entfelden? | Der Landanzeiger

Bei der Migros Unterentfelden befindet sich die Firma Midland Motors Holliger, welche heute ihren aussergewöhnlichen Ausstellungsraum mit Sandstrand-Feeling eröffnet.

Midland Motors Holliger handelt mit edlen US Cars aus den 50er Jahren bis zu heutigen Modellen. Die umfangreich ausgestattete Werkstatt bietet Service, MFK und weitere Dienstleistungen an.

Tom Holliger weist über 30 Jahre Erfahrung mit US Cars auf und kennt sich auch bestens mit der Auto-Elektrik und moderner Elektronik aus. Die aus Faszination entstandene Firma ist nun seit mittlerweile 12 Jahren kommerziell erfolgreich tätig. Auch werden ältere Musclecars aus den USA importiert, welche dann hochqualitativ in den originalen Zustand restauriert werden. Damit kann dann meist der wertsteigernde Veteran-Status erreicht werden. Rare US Cars konnten in den letzten Jahrzehnten eine immer grösser werdende Wertzunahme verzeichnen, sodass solche Fahrzeuge auch als Wertanlage gekauft werden.

Eine Einweihungsfeier wird bei Gelegenheit nachgeholt.

Sandstrand in Entfelden? | Der Landanzeiger
Werkstatt mit Prüfstrasse und Büro.

Midland Motors Holliger

Binzmattweg 6
5035 Unterentfelden
www.MidlandMotors.ch
Telefon 062 723 19 75
Termine nach Voranmeldung

40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft

40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft | Der Landanzeiger

Die Garage Frey in Unterentfelden feiert ihr 40-Jahr-Jubiläum. Der Familienbetrieb ist weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt und hat in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle übernommen. Ein Rückblick auf die bewegende Firmengeschichte.

Am 1. April 1981 wurde die Garage D. Frey in Unterentfelden durch die Übernahme der Garage A. Kyburz gegründet. Gleich zu Beginn hatte Daniel Frey zwei Markenvertretungen für Toyota und Fiat. Alice Frey war und ist heute noch zuständig für den administrativen und personellen Bereich, Daniel Frey für den Werkstattbereich und den Verkauf. Der Sohn Daniel jun. war bei der Gründung drei Jahre alt.

40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft | Der Landanzeiger
2021: Die Garage Frey in Unterentfelden kurz vor dem grossen Jubiläum.
40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft | Der Landanzeiger
1981: So sah die Garage Frey vor 40 Jahren aus.

Im Jahr 1982 zogen dunkle Wolken auf, die Kantonsstrasse wurde saniert und somit die Durchfahrt für ein ganzes Jahr gesperrt. Dank den Bemühungen im ersten Geschäftsjahr konnten die Kunden trotzdem beibehalten werden. 1985 kamen neue Schwierigkeiten auf die Garage Frey zu. Die Fiat Suisse wollte keine japanischen Fahrzeuge mehr im Händlernetz dulden. Deshalb wurde die Fiat-Vertretung gekündigt und die wertvolle Aufbauarbeit an Fiat- Kunden zunichte gemacht. Durch gutes Verhandlungsgeschick der Familie Frey konnte die Lancia-Vertretung übernommen werden, welche die Tür zu Fiat offen liess.

Fünf Mal mit Gold ausgezeichnet
Wichtig war auch der Betrieb der Shell-Tankstelle, welche in diesen Jahren nicht zuletzt durch die persönliche Bedienung der Kundschaft hohen Stellenwert hatte. Bald schon kam von der Umweltschutzseite das Bedürfnis, die Tankstellen mit einer Gasrückführung auszurüsten. Da auch die Tanks im Boden nicht mehr die neusten waren, entschloss sich die Familie Frey im Jahr 1990 die Tankstelle komplett zu sanieren. Es wurde ein 50’000-Liter- Tank verbaut und komplett neue Tanksäulen mit Tankautomat installiert.

Die Garage Frey war der erste Betrieb im Kanton Aargau, welcher eine aktive Gasrückführung anbieten konnte. Dank guter Bedienung und absoluter Sauberkeit konnte die Garage Frey Unterentfelden fünf Mal die Goldmedaille für die beste Tankstelle der Schweiz entgegennehmen. Danach wurden die Kontrollen nicht mehr durchgeführt, was die Freys nicht daran hinderte, weiterhin die Besten und Saubersten zu sein.

1991 wurde auf Druck von Toyota die Lancia-Vertretung gekündigt, um ab diesem Zeitpunkt voll für die Marke Toyota im Gebiet tätig zu sein.

1. Platz beim Tuning-Award
Bei der Garage Frey Unterentfelden gab es seit jeher spezielle Fahrzeuge zu bewundern oder zu kaufen. Legendär war 1992 der pinke Toyota Celica, welcher schweizweit bekannt war, oder der rote Toyota Celica mit Flügeltüren, mit welchen der 1. Platz beim Tuning-Award errungen wurde. 1996 wurde der Occasionsplatz vergrössert und ein gedeckter Raum angebaut. Die Tankstelle erhielt rundum neue beleuchtete Werbebanner, die Toyota-Reklame wurde am Haus angebracht sowie ein grosses beleuchtetes Monument auf dem Verkaufsplatz erstellt. Alles schien in bester Ordnung, bis die EU im Autogewerbe mehr Wettbewerb schaffen wollte und die Gruppenfreistellungs-Verordnung (GVO) einführte. Dabei darf nur noch derjenige eine Marke behalten, der die Vorgaben einhält und die Richtlinien des jeweiligen Importeurs erfüllt. Somit wurde im Jahr 2005 ein wunderschöner Showroom mit darüberliegender Maisonette-Wohnung angebaut. Diese Wohnung ist das Eigenheim von Sohn Daniel jun., welcher inzwischen schon 28 Jahre im Dienste der Garage Frey steht und u. a. die Tuningabteilung voll auf Vordermann gebracht hat.

Im November 2005 konnte die neue Garage Frey Unterentfelden erneut mit offizieller Toyota-Vertretung eröffnen. Dazu kam auch eine komplett neue Beschriftung am und um das Haus. Im Jahr 2006 wurde der Betrieb ISO-14024-zertifiziert.

40 Jahre im Dienste einer tollen Kundschaft | Der Landanzeiger
Am Tag der Eröffnung 1981: Alice und Daniel Frey mit ihrem dreijährigen Sohn Daniel – 40 Jahre später am selben Ort: Alice und Daniel Frey zusammen mit Sohn Daniel und seiner Frau Sabine.

Sohn Daniel übernimmt
Das Tuninggeschäft, das zweite Standbein des Betriebs, wurde durch die verschärften gesetzlichen Vorgaben immer mehr zur Herausforderung. Dank seriöser Arbeit ist die Garage Frey bis heute erfolgreich in dieser Sparte unterwegs. Durch eine Straffung des Sortiments wurden auch die Effizienz im Verkauf und die daraus resultierenden Arbeiten gesteigert. Gleichzeitig wurde das Label Tuning by Frey mit dem neuen Internetauftritt erweitert.

Im Mai 2008 wurde die heutige Ehefrau von Sohn Daniel, Sabine Frey, eingestellt. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Fakturierung und der Administration. Der nächste entscheidende Schritt erfolgte im Jahr 2013. Die Firma wurde in eine GmbH umgewandelt und gleichzeitig wurde die Nachfolge geregelt. Sohn Daniel P. Frey übernahm die Geschäftsführung der Garage Frey Unterentfelden GmbH.

Frey Premium Cars
Anfang 2019 erfolgte eine grundlegende Erneuerung des Showrooms und die Lancierung des neuen Geschäftszweigs «Frey Premium Cars», unter welchem Premiumfahrzeuge zum Verkauf und zur Betreuung angeboten werden. Im vorderen Teil des Showrooms ist nach wie vor alles für die Toyota- Familie, für die die Familie Frey und ihr Team seit Beginn ein zuverlässiger Partner sind.

Im Sommer des gleichen Jahres wurde auch noch die Shell-Tankstelle auf den neuesten Stand gebracht. Neue umweltgerechte Tanksäulen, ein neuer Automat und eine neue Beschriftung im LED-Design lassen die Tankstelle modern wir nie zuvor erstrahlen. Am 1. April 2021 darf die Familie Frey das 40-jährige Bestehen ihres mit viel Herzblut aufgebauten Unternehmens feiern und mit Stolz und Freude auf das Geleistete zurückblicken.

Garage Frey Unterentfelden GmbH

Aarauerstrasse 351
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 25 48
info@garage-frey.ch
www.garage-frey.ch
www.tuningbyfrey.ch
www.frey-premiumcars.ch

Ein neuer Anlauf für eine Fusion

Ein neuer Anlauf für eine Fusion | Der Landanzeiger

Aus dem «Pro-Komitee Zukunftsraum Aarau» entsteht «Zukunft Unterentfelden». Der politisch breit abgestützte Verein, mit motivierten Menschen aus fast allen Ortsparteien, strebt den Zusammenschluss von Unterentfelden und Aarau an.

Wie sieht die Zukunft von Unterentfelden aus? Der Verein «Zukunft Unterentfelden», entstanden aus dem «Pro-Komitee Zukunftsraum Aarau», engagiert sich für einen Zusammenschluss von Unterentfelden und Aarau. Er setzt sich zum Ziel, entsprechende Diskussionen zu fördern und darauf hinzuarbeiten, dass bald über die Rahmenbedingungen eines Zusammenschlusses mit Aarau verhandelt werden kann.

Alle Argumente auf den Tisch
Mit dem «Ja» zum Zukunftsraum Aarau (ZRA) vom 18. Oktober 2020 hat die Unterentfelder Stimmbevölkerung signalisiert, dass sie bereit ist, gewachsene Strukturen zu überdenken und neue Wege zu gehen. Der Vorstand von «Zukunft Unterentfelden» ist überzeugt, dass diese Aufbruchsstimmung nach dem ZRA-Aus nicht einfach verflogen ist, sondern dass statt dem damals vorliegenden Projekt nun ein bilateraler Weg mit der Kantonshauptstadt gefunden werden muss.

Für einen bilateralen Zusammenschluss können Analysen und Vorarbeiten wiederverwendet werden, insgesamt hat sich die Ausgangslage aber verändert. Die Ankündigung einer Zukunftskonferenz, welche am 10./11. September 2021 stattfinden soll, wird deshalb begrüsst. «Wir hoffen, dass möglichst viele Unterentfelderinnen und Unterentfelder teilnehmen. Alle Argumente sollen auf den Tisch, wir wollen ohne Scheuklappen diskutieren», so Patrick Herzog für das Präsidium des Vereins. «Wir möchten, dass sich die Bevölkerung an der Diskussion beteiligt und breit informiert ist.»

«Wollen zu einem starken Zentrum zusammenwachsen»
Lucia Engeli, ebenfalls im Präsidium des Vereins, ergänzt: «Wir werden uns engagieren und versuchen, das Thema immer wieder aufzubringen, damit die Meinungsbildung fundiert fortschreitet und möglichst alle Bewohner wissen, worum es geht.» Der Vorstand von «Zukunft Unterentfelden» ist überzeugt, dass dadurch Unterentfelden eine gestaltende und partnerschaftliche Rolle beim Ausarbeiten der Rahmenbedingungen mit Aarau einnehmen kann. Marion Fischer, Co-Präsidentin des Vereins bekräftigt: «Unser Ziel ist, Unterentfeldens Stärken mit jenen von Aarau zu vereinen und zu einem attraktiven Zentrum zusammenzuwachsen. Im Idealfall strahlt unser Vorgehen auf die ganze Region aus und es entsteht eine Dynamik und eine Aufbruchsstimmung.»

www.zukunft-unterentfelden.ch

«Leider nicht auf Grossleinwand»

«Leider nicht auf Grossleinwand» | Der Landanzeiger

Nadine Waser und Getuarta Dushica haben es geschafft. Ihr Film «7 FEARS» wurde am 45. Schweizer Jugendfilmtagen gezeigt. Die beiden Jungfilmerinnen haben sich auf dem Landenhof kennengelernt. Im Interview erzählen sie, wie sie mit der ganzen Klasse den Film gedreht haben und sie hofften, am Filmfestival in Zürich einen Preis zu gewinnen.

Nadine und Getuarta, wie seid ihr auf die Idee gekommen, gemeinsam einen Film zu machen?
Wir haben letztes Jahr schon zusammen einen Film gemacht für das Schweizer Jugendfilmfestival, damals zum Thema «Money Money Money». Wir gewannen leider nicht und somit fanden wir, wir machen dieses Jahr einfach nochmal mit.

Um was geht es in eurem neuen Film mit dem Titel «7 FEAR»?
«Fear» bedeutet auf Deutsch «Angst». Im Film geht es um eine Person, die von verschiedenen Ängsten geplagt wird. Die Angst vor Spinnen und Zahnarzt sind da aber nicht rational zu begründen. Die Angst vor dem Tod und der Dunkelheit begleitet die Menschheit schon seit Generationen.

Wie habt ihr Eure Zusammenarbeit organisiert, wer hat was gemacht?
Wir haben den Film als Schulklasse gedreht. Wir haben zusammen beim Filmen besprochen, welche Szenen gut waren und welche wir nochmals drehen mussten. Das klappte gut, weil wir dieselbe Vorstellung vom Film hatten.

Was war für Euch das schwierigste bei der Produktion?
Das Organisieren. Das heisst, das Filmequipment musste bereit sein. Beim Filmen war es schwierig, dass alle am richtigen Ort standen und konzentriert blieben. Mühsam war zum Beispiel auch, dass das Licht im Schulhaus jeweils automatisch anging, darum mussten wir die Sensoren abkleben.

Seid Ihr zufrieden mit dem Resultat?
Ja, wir sind mit dem Resultat unseres Filmes zufrieden.

Euer Film wurde an den 45. Schweizer Jugendfilmtagen vom 18. bis 21. März gezeigt. Was bedeutet Euch diese Teilnahme?
Wir finden es toll, dass unser Film bei den Schweizer Jugendfilmtagen gezeigt wurde. Schade ist, dass wir nicht nach Zürich fahren konnten, um unseren Film auf der grossen Leinwand zu sehen, das wäre schön gewesen.

Habt Ihr Euch Chancen ausgerechnet, mit «7 FEARS» einen Preis zu gewinnen und habt Ihr dies schon erfahren?
Letztes Jahr hofften wir schon, einen Preis zu gewinnen, aber es war nicht so. Wir hofften, dass unsere Chancen nun mit einem experimentellen Film grösser sind. Jedoch hat es leider nicht geklappt, wie wir erfahren haben.

Wie geht es nun weiter, werdet Ihr weitere Filme zusammen drehen, oder jede für sich, oder habt Ihr ganz neue Projekte vor?
Wir fänden das toll, aber ab dem Sommer gehen alle ihre eigenen Wege. Die Filmprojekte waren lehrreich. Uns fehlt das Geld für eigenes Equipment.

www.jugendfilmtage.ch

«Derzeit keine Nachwuchsprobleme»

Derzeit keine Nachwuchsprobleme | Der Landanzeiger

Seit dem 1. Januar ist Dominik Graber neuer Kommandant der Feuerwehr Entfelden-Muhen. Der Brandschutzexperte und Holzbauplaner trat 1999 in die Feuerwehr Muhen ein, hat sich stetig weitergebildet, ist die Leiter emporgeklettert und hat nun die Nachfolge von Andreas Baumann angetreten.

Bereits frühzeitig, vor anderthalb Jahren, hat der Vorstand des Gemeindeverbands Feuerwehr Entfelden-Muhen den 43-jährigen Familienvater zum Nachfolger von Andreas Baumann ernannt, der elf Jahre Kommandant war. «Die Feuerwehr Entfelden-Muhen ist das Baby von Andreas Baumann», erklärt Dominik Graber. Der neue Kommandant spricht voller Respekt über seinen Vorgänger: «Andy war der Kopf der Fusion der Feuerwehren beider Entfelden und Muhen, welche damals von der Aargauischen Gebäudeversicherung AGV angeregt wurde.» Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, seit sich die drei Gemeinden reibungslos und ohne Animositäten zum neuen Feuerwehrverband zusammenschlossen.

Ein Generationenwechsel
Die Feuerwehr erlebt derzeit einen Generationenwechsel. Gleichzeitig mit Andreas Baumann sind fünf weitere «Schwergewichte» altershalber aus der Feuerwehr ausgetreten. «Das wiegt schwer», weiss Dominik Graber, «denn es sind Kaderangehörige mit 20 oder sogar 33 Jahren Feuerwehr-Erfahrung. » Durch die Corona-Bestimmungen war es Ende Jahr nicht möglich, den Kommandanten und die Austretenden in einem würdigen Rahmen zu verabschieden. «Deshalb haben wir sie gebeten, noch ein halbes Jahr anzuhängen, damit wir diesen feierlichen Akt dann im Sommer im Freien anlässlich der Bevölkerungsübung nachholen können», hofft Dominik Graber.

Neuer Bestand: 107
«Wir haben zum Glück momentan keine Nachwuchs-Probleme», darf sich der neue Kommandant freuen. Letzten Freitag wurden acht junge Feuerwehrleute neu aufgenommen. Somit zählt die Feuerwehr 107 Einsatzkräfte, den Sanitätsdienst mit eingerechnet. «Weil die meisten auswärts arbeiten, ist es für viele von unserem Team nicht möglich, bei einem Alarm innert kürzester Frist im Magazin oder am Einsatzort zu sein», sagt Dominik Graber. «Die Vorgaben der AGV sind dennoch jederzeit eingehalten», versichert er.

Um die Situation zu verbessern, möchte er auch Frauen und Männer für die Feuerwehr begeistern, die idealerweise im Gemeindegebiet von Muhen, Ober- oder Unterentfelden werktätig sind, auf dem Bauamt etwa, den Schulen oder auch in der Gemeindekanzlei. Dann wäre es wieder ähnlich wie früher. Dominik Graber erinnert sich an eine Zeit, als viele der 60-köpfigen Feuerwehr Muhen aus einheimischen Bauern bestand, die bei einem Alarm meistens sehr schnell einrücken konnten.

Dominik Graber liebt das Holz und den Wald. Als Holzbauplaner war er 2009 bei der Planung des Feuerwehrmagazins dabei. Seine Liebe zum Holz zeigt sich sogar im neuen Organigramm der Feuerwehr: Das Kommando mit ihm und den beiden Vizekommandanten Peter Matter und Stefan Ochsner findet man nicht etwa zuoberst – sondern ganz unten. «Wir sind die Basis, sozusagen die Wurzel eines Baumes, der nach oben wächst, wo er sich immer weiter verzweigt», erklärt der neue Kommandant.