Lars Bür­gler und Remem­ber Pas­sion gaben ihr Bestes (Bild: gam/Archiv)

Dres­sur­re­it­en

Teilnahme an der EM als erster Meilenstein

8. August 2019 | Sport

Der Köl­lik­er Lars Bür­gler real­isiert an den Europameis­ter­schaften in Ital­ien ein neues per­sön­lich­es Bestre­sul­tat, ver­passt aber die Kür.

An Ferien war für die Nach­wuchs­dres­sur­re­it­er in der let­zten Woche nicht zu denken, obwohl das Städtchen San Gio­van­ni in Marig­nano an der ital­ienis­chen Adri­aküste der per­fek­te Ort dafür gewe­sen wäre. Auch der Köl­lik­er Lars Bür­gler weilte in Ital­ien mit seinem West­falen­wal­lach Remem­ber Pas­sion. Die Europameis­ter­schaften riefen für die Kat­e­gorien Chil­dren, Junioren, U25 und Junge Reit­er.

Bei let­zteren ging Lars Bür­gler an den Start. «Der erste Wet­tkampf­tag war ein­er zum Abhak­en», sagt der 20-Jährige. «Remem­ber Pas­sion kon­nte nicht richtig mis­ten, ehe die bei­den ihr Kön­nen den Wer­tungsrichtern zeigen woll­ten. Dann war er ziem­lich verklemmt und wir hat­ten Mühe, in Gang zu kom­men.» Umso bess­er lief es dem eigentlich einge­spiel­ten Duo am zweit­en Tag. Lediglich zwei ganz kleine Fehler verze­ich­neten Lars Bür­gler und Remem­ber Pas­sion. Sie erre­icht­en 68,088 Prozent und damit das bestes per­sön­liche Ergeb­nis auf der Stufe Junge Reit­er U21. «Das war ein Riesen­er­folg für uns», bilanziert Lars Bür­gler.

Doch jenes Resul­tat reichte nicht für eine Kür-Qual­i­fika­tion. Auch der zweite Schweiz­er bei den Jun­gen Reit­ern Carl-Lennart Korsch, erst zurück im Sat­tel von Dias Des­per­a­dos nach einem Unfall, ver­passte die Kür.

Allzu gross war die Ent­täuschung bei Lars Bür­gler nicht. «Wir müssen das ganze -real­is­tisch sehen, schon die Teil­nahme an ein­er EM ist ein Meilen­stein in mein­er Kar­riere», betont er und fügt lakonisch an: «An ein­er EM gibt es nun mal sehr viele, die das, was wir machen, auch sehr gut kön­nen.» Er sei dankbar für die Erfahrun­gen, die er sam­meln durfte, habe den Auftritt auf den «sehr guten Plätzen und das Zusam­men­tr­e­f­fen mit span­nen­den Men­schen» genossen. «Ich bin gestärkt heimgekehrt und motiviert, weit­er an Schwächen zu arbeit­en», sagt Lars Bür­gler.

Er gön­nt «Rem­my» nun eine Pause, bewegt ihn zwar regelmäs­sig, ohne aber das Train­ing zu forcieren. «Diese Auszeit hat er sich ver­di­ent, er hat in den let­zten Monat­en wirk­lich viel gel­ernt.»

GAM