Die Frauen des STV Ober­ent­felden-Amsteg mussten sich mit dem vierten Rang zufrieden geben  (Bilder: Fabio Baranzi­ni)

Faust­ball

Toller Finalevent trotz knapp verpasster Medaille

13. Sep­tem­ber 2018 | Sport

Die Frauen des STV Ober­ent­felden ver­passen am Final4-Turnier in Köl­liken eine Medaille denkbar knapp. Das OK des Vere­ins ist mit dem Anlass trotz­dem sehr zufrieden.

Es war alles angerichtet für ein tolles Faust­ballfest auf dem Fuss­ballplatz in Köl­liken. Die Organ­isatoren des STV Ober­ent­felden hat­ten keine Mühen gescheut und einen tollen Cen­ter Court mit Zuschauer­tribü­nen, VIP-Lounge und ver­schiede­nen Verpfle­gungsstän­den aufge­baut. Auch das Wet­ter spielte mit und zeigte sich von sein­er besten Seite.

Lei­der kon­nten die Ober­ent­felder Frauen nicht ganz reüssieren. Nach­dem sie am Sam­stag ihr Halb­fi­nal­spiel gegen Jona nach einem starken Start mit 1:3 ver­loren hat­ten, massen sie sich im Bronze­spiel mit der jun­gen Equipe aus Kreu­zlin­gen.

Obwohl die Ober­ent­felderin­nen den besseren Start erwis­cht hat­ten und sich im ersten Durch­gang zwei Satzbälle erspie­len kon­nten, mussten sie den Start­satz mit 10:12 ver­loren geben. Auch in der Folge blieb die Par­tie hart umkämpft und das Spielgeschehen wogte hin und her.

Ein Auf und Ab

Erst im entschei­den­den fün­ften Satz beim Stand von 8:8 schafften es die Kreu­zlin­gerin­nen, sich leicht abzuset­zen. Mit einem Ass schloss Sara Peter­hans kurz darauf die Par­tie ab und die Ober­ent­felderin­nen mussten sich auf heimis­chem Ter­rain mit dem undankbaren vierten Rang beg­nü­gen. «Es ist sehr schade, dass wir an unserem Heim-Event keine Medaille gewin­nen kon­nten.

Das war ganz klar unser Ziel», so Coach Chris­t­ian Suter. «Die bei­den Spiele am Final4-Turnier waren ein Spiegel­bild unser­er Sai­son.

Wir hat­ten ganz starke Sätze drin, aber auch solche, in denen über­haupt gar nichts zusam­mengepasst hat. Am Ende hat schlicht die Kon­stanz gefehlt und wir hat­ten zu viele Flüchtigkeits­fehler drin.»

Pos­i­tives Faz­it

Trotz der knapp ver­passten Medaille zog das OK des Final4-Turniers um Präsi­den Ben­jamin Kuhn ein durch­wegs pos­i­tives Faz­it. «Wir haben ver­sucht, für alle Beteiligten einen tollen Anlass auf die Beine zu stellen. Das ist uns ganz gut gelun­gen, denn wir haben von den Zuschauern und auch von den teil­nehmenden Teams viel pos­i­tives Feed­back erhal­ten. Das freut uns natür­lich sehr», so Kuhn. «Wir sind sehr zufrieden und hof­fen, mit diesem Final4-Turnier einen Beitrag zur Weit­er­en­twick­lung unser­er Sportart geleis­tet zu haben.»

Unter den zahlre­ichen Zuschauern am Final­t­ag waren auch Jörg Sen­nrich, Präsi­dent des Aar­gauer Turn­ver­ban­des, und Regierungsrat Alex Hürzel­er. Hürzel­er, der sel­ber auch Faust­baller ist und in der Frick­taler Regionalmeis­ter­schaft mit­spielt, über­gab die Preise an die Medail­lengewin­ner. Bei den Män­nern kon­nte Wigoltin­gen seinen Titel aus dem Vor­jahr vertei­di­gen. Mit ein­er starken Leis­tung im End­spiel set­zten sie sich gegen Wid­nau mit 4:0 durch. Bronze sicherte sich Diepold­sau. Bei den Frauen ging der Titel ein­mal mehr an das Team aus Jona. Die Joner­in­nen gewan­nen ihren sech­sten Schweiz­er Meis­ter­ti­tel in Folge und bleiben damit das Mass der Dinge. Sie set­zten sich im End­spiel gegen Diepold­sau mit 3:0 durch.

FBA

Gross­er Jubel bei den Wigoltingern Män­nern bei der Siegerehrung