Unakzeptable öffentliche Diffamierung!

Von | 11. April 2019 | Gedan­ken

Wie man einen Men­schen buch­stäb­lich «fer­tig» macht, zeigt das Bei­spiel des Prä­si­den­ten des Aar­gaui­schen Fuss­ball­ver­ban­des. Hans Aemi­seg­ger, der das Amt ehren­amt­lich führ­te, hat auch an der letz­ten Pres­se­kon­fe­renz eige­ne Feh­ler ein­ge­räumt, die in einem  Amt bekannt­lich jeder macht. Unter Män­nern löst man so etwas, indem man im Gre­mi­um zusam­men­sitzt, dis­ku­tiert und einen gemein­sam Nen­ner fin­det. So kön­nen jeweils die mei­sten Pro­ble­me intern gelöst wer­den. Ab und zu muss jemand über die Klin­ge sprin­gen, aber man soll­te das im Anstand erle­di­gen. Im AFV ging das nicht, weil offen­sicht­lich ein Kom­plott gebil­det wur­de. Die wah­ren Draht­zie­her die­ser Aktio­nen haben einen sehr guten Draht zur gröss­ten Tages­zei­tung des Kan­tons und sie nutz­ten dies auch geschickt aus. Min­de­stens vier Per­so­nen aus dem Ver­band (die Namen sind der Redak­ti­on bekannt) arbei­te­ten seit gerau­mer Zeit gezielt gegen den Prä­si­den­ten. Aemi­seg­ger wur­de Vet­tern­wirt­schaft wegen der Ver­ga­be eines Films vor­ge­wor­fen.

Die Geg­ner Aemi­seg­gers soll­ten ein­mal in den Spie­gel schau­en und scharf nach­den­ken ob sie nicht auch in irgend­wel­cher Form pro­fi­tiert haben. Einer aus der frag­wür­di­gen Gil­de arbei­te­te einst – wen wun­derts – bei der Aar­gau­er Zei­tung. Nun kann man 2 und 2 selbst zusam­men­zäh­len. Da wur­de sehr offen­sicht­lich mit media­ler Hil­fe ein Paket gegen Aemi­seg­ger geschnürt. 

Die Öffent­lich­keit bekam da nur eine Sicht­wei­se vor­ge­setzt – die­je­ni­ge der Aemi­seg­ger-Geg­ner und die­je­ni­ge des Jour­na­li­sten. Wer da nicht ein­ge­weiht ist, kann sich kaum ein Bild der Tat­sa­chen machen und Aemi­seg­gers Dar­stel­lung der Sach­la­ge (sie­he links auf die­ser Sei­te) wur­de weder wahr­ge­nom­men noch öffent­lich dar­ge­stellt. Nur ein klei­nes Bei­spiel wie die Sach­la­ge medi­al ver­dreht wur­de: Nicht Hans Aemi­seg­ger hat dem Kicker Talents Pro­jekt­lei­ter Jürg Wid­mer gekün­digt, son­dern die­ser hat selbst gekün­digt!

Den »gran­dio­sen« Schluss­punkt setz­te die im Aar­gau feder­füh­rend sein wol­len­de Zei­tung, indem sie Aemi­seg­ger gar als Täter bezeich­ne­te. Was hat denn der, der das Amt ehren­amt­lich und mit viel Herz­blut aus­führ­te, eigent­lich ver­bro­chen? Wollt ihr ihn noch ins Gefäng­nis stecken?  Mir kommt das irgend­wie bekannt vor. Mich woll­te man ja auch medi­al aus Aar­au abschies­sen. Der Schuss ging aber nach hin­ten los. Ich wün­sche jeden­falls Hans Aemi­seg­ger viel Kraft für die Zukunft. So einen Abgang hat er bestimmt nicht ver­dient. In Aar­au wer­den sie nun ein neu­es Opfer suchen müs­sen. Ob sie das in der Neu­zu­sam­men­set­zung des AFV fin­den, wage ich zu bezwei­feln. Die Neu­en brau­chen sich kei­ne Sor­gen zu machen, da sie medi­al bestens behü­tet wer­den, denn wie heisst es doch so schön «die eine Hand wäscht die ande­re».