So sah es vor einer Woche auf einer öffent­li­chen Feu­er­stel­le im Ent­fel­der Wald aus (Bild: Fritz Flücki­ger)

Jüng­stes Bei­spiel aus dem Ent­fel­der Wald

Ungebremstes Littering

11. Okto­ber 2018 | News

Seit Jah­ren wird das Lit­te­ring the­ma­ti­siert, aber offen­bar inter­es­siert das längst nicht alle. Über­all wird Abfall lie­gen gelas­sen. Fürs Ent­sor­gen sind offen­bar nicht die Ver­ur­sa­cher zustän­dig. In den mei­sten Fäl­len blei­ben die Übel­tä­ter anonym.

Hin­ter dem Sport­platz in Ober­ent­fel­den befin­det sich ein Pick­nick­platz mit Kin­der­spiel­ge­rä­ten. An und für sich ist das eine will­kom­men­de Frei­zeit­oa­se – wenn da nicht die Chao­ten wären. Regel­mäs­sig wird der Platz ver­un­stal­tet und der Unrast lie­gen gelas­sen. So auch vor einer Woche – sie­he Bil­der. Wie fast immer blei­ben die Übel­tä­ter anonym. Gemäss der aktu­el­len Gesetz­ge­bung kön­nen für Lit­te­ring­sün­der heu­te im Kan­ton Aar­gau Bus­sen zwi­schen 40 und 100 Fran­ken ver­hängt wer­den. Die Par­tei­en im Aar­gau sind sich unei­nig.

Eini­ge wol­len die Bus­sen bis auf 300 Fran­ken erhö­hen. Ob das Pro­blem damit gelöst wer­den kann, ist mehr als frag­lich, da in 90 Pro­zent aller Fäl­le die Übel­tä­ter anonym blei­ben.
Vor zwei Jah­ren hat sich übri­gens der Natio­nal­rat etwas über­ra­schend gegen Lit­te­ring­bus­sen in der Höhe von 300 Fran­ken aus­ge­spro­chen. Damals mit der Begrün­dung, dass das Pro­blem mit der Bus­se nicht gelöst wer­den kön­ne. Die Poli­tik hat dem­nach kei­ne Lösung und ist sich nicht einig. Und wie den­ken die Übel­tä­ter: «Der Abfall wird ja so oder so weg­ge­räumt.»

MS