Wie wei­ter beim FC Muhen? Prä­si­dent Chris Ste­cher mit Sor­gen­fal­ten (Bild: Remo Cono­ci)

Abstim­mun­gen in Buchs, Muhen und Kirch­le­erau

Viermal Nein in drei Gemeinden

14. Febru­ar 2019 | News

In den Gemein­den Kirch­le­erau und Muhen wur­den am Abstim­mungs­sonn­tag zwei geneh­mig­te Gmeind-Beschlüs­se gekippt. Und in Buchs stimm­te das Volk gleich zwei­mal gegen den Wil­len des Ein­woh­ner­rats.

In den Gemein­den Kirch­le­erau und Muhen muss­te am Sonn­tag über je einen geneh­mig­ten Beschluss der Gemein­de­ver­samm­lung noch ein­mal an der Urne abge­stimmt wer­den. In bei­den Fäl­len kam das Refe­ren­dum an Unter­schrif­ten­samm­lun­gen zustan­de und in bei­den Fäl­len wur­de ein Gmeinds-Ja an der Urne in ein Nein gekippt: In Kirch­le­erau wird am 1. April eine aus­ser­or­dent­li­che Gmeind abge­hal­ten wer­den müs­sen, weil das Bud­get an der Urne bach­ab geschickt wur­de. Muhen darf die Fär­ber­gas­se nicht ver­le­gen und der FC Muhen bekommt auch kei­nen Kunst-rasen-Fuss­ball­platz. Das Volk lehn­te dies mit 709 Ja zu 784 Nein ab.

In Buchs wur­den gleich zwei Beschlüs­se des Ein­woh­ner­rats an der Urne gekippt: Die Stimm­bür­ger sag­ten erneut Nein zum Bud­get. Sie lehn­ten eine Steu­er­fuss­erhö­hung von 100 auf 108 Pro­zent mit 781 Ja- zu 1145 Nein-Stim­men deut­lich ab. Nun muss der Regie­rungs­rat des Kan­tons Aar­gau ein Bud­get und vor allem auch den Steu­er­fuss fest­le­gen. Auch sag­ten die Buch­se­rIn­nen ent­ge­gen des Ein­woh­ner­rats Nein zu einem Wie­der­bei­tritt der Gemein­de zum Zukunfts­raum Aar­au.

KF