Der Trit­tofen, früher ein klas­sis­ch­er Kach­e­lofen, in neuer Form (Bild: zVg)

Mod­erne Chem­inées sind Desig­nob­jek­te und spe­ich­ern die Wärme über mehrere Stun­den

Wärmt nicht nur – sieht auch gut aus

27. Dezem­ber 2018 | Wohnen

Chem­inées sind wieder im Kom­men: Pel­letöfen sind per Knopf­druck oder App steuer­bar, Trit­töfen erleben ein Revival, Spe­icheröfen sind seit Jahren im Trend, und auch das klas­sis­che Chem­inée hat sich entwick­elt. Dafür sor­gen die ein­heimis­chen Ofen­bauer und Pro­duzen­ten wie beispiel­sweise die Schweiz­er Pio­niere Tiba AG.

Die Bise geht, es schneit leicht. Auch wenn man sich bewegt, kriecht die Kälte langsam in die Glieder. Und wenn es langsam ein­dunkelt, will man nur noch an die Wärme. Ein unver­gle­ich­lich­er Genuss, wenn man sich dann auf die Ofen­bank drück­en kann, bis die Haut errötet. Welch eine Freude, wenn man schliesslich mit einem Kirschsteinkissen die Rest­wärme des Ofens noch mit ins Bett nehmen kann. Alle, die beispiel­sweise mit einem Trit­tofen aufgewach­sen sind, wer­den diese Freude nachvol­lziehen kön­nen. Dass diese Art zu heizen auch mit Arbeit ver­bun­den ist, nimmt man dabei gerne in Kauf.

Ein Grundbedürf­nis
Ohne Wärme kommt der Men­sch nicht aus. In unseren Bre­it­en­graden muss er seit jeher auch sel­ber für Wärme sor­gen. Seit sich unsere Vor­fahren in ihren steinzeitlichen Höhlen an den Flam­men offen­er Feuer­stellen erwärmt haben, hat sich tech­nisch viel getan. Bis heute üben aber die Wärmes­trahlung und das san­fte Licht eines lodern­den Holzfeuers eine fast hyp­no­tis­che Fasz­i­na­tion aus, die nicht nur den Kör­p­er, son­dern auch die Seele wärmt. Darum boomten über lange Zeit Schwe­denöfen, darum sind sog­ar Ethanolöfen beliebt, welche zumin­d­est ein Flam­men­spiel vor­gaukeln. Diese Zeit­en scheinen vor­bei. Die heuti­gen Öfen kön­nen viel mehr, sind effizien­ter und sehen viel bess­er aus!

Die Tiba AG ken­nt fast jed­er durch die Küchenöfen, die es früher in fast jedem Ein­fam­i­lien­haus gab. Der Basel­bi­eter Pio­nier ist bis heute inno­v­a­tiv geblieben und hat sich mit dem erfol­gre­ichen Spe­ichero­fen­bauer Ton­werk Lausen zusam­menge­tan. Die Pro­duk­te des Ton­werks Lausen räu­men seit Jahren Preise ab, ihrer Energieef­fizienz und ihres Designs wegen.

Was ist ein Spe­ichero­fen?
Der Spe­ichero­fen ist eine aus Keramik oder Naturstein gefer­tigte Feuer­stätte. Die beim Holz­ab­brand frei wer­dende Energie oder Wärme, wird vom keramis­chen Spe­icherk­ern aufgenom­men. 

Nach dem Holz­ab­brand gibt dieser in sein­er Funk­tion als Wärmetausch­er die gespe­icherte Energie während langer Zeit über die Ober­fläche in Form von Strahlungswärme wohl dosiert bis zu 20 Stun­den an die Umge­bung ab.

Wie funk­tion­iert ein Spe­ichero­fen?
Am Beispiel des Basel­bi­eter Ton­werk-Spe­ichero­fens: Das Herzstück eines Ton­werk-Spe­ichero­fens ist der keramis­che Spe­icherk­ern aus hoch wärmelei­t­en­dem, feuer­festem Stein.

Beim Abbrand des Holzes nimmt er über 60 Prozent der frei wer­den­den Energie auf und spe­ichert diese, um sie später langsam wieder an seine Umge­bung als Strahlungswärme abzugeben. Die direk­te Wärme­ab­gabe des Ofens wird so auf ein angenehmes Mass reduziert und eine schnelle Über­hitzung des Raums ver­hin­dert. Die Strahlungswärme sorgt dafür, dass die Wohlfühltem­per­atur über viele Stun­den erhal­ten bleibt. Dabei erzeugt die niedrige Ober­flächen­tem­per­atur deut­lich gerin­gere Luft- und Staubumwälzun­gen – Allergik­er kön­nen aufat­men.

Das Holz bren­nt in der keramis­chen Brennkam­mer des Ton­werk Spe­ichero­fens von oben nach unten ab. In der inte­gri­erten Nach­brennzone wer­den die brennbaren Gase nochmals ver­bran­nt.

Der Ausstoss der Rauch­gase wird so auf ein Min­i­mum reduziert. Durch die Zuführung extern­er Ver­bren­nungsluft ist ein opti­maler Abbrand gewährleis­tet.

Die handge­fer­tigte Aussen­verklei­dung des Ton­werk Spe­ichero­fens ist in ver­schiede­nen Far­ben und Struk­turen wählbar, kom­biniert mit den ver­schiede­nen Ofen­mod­ellen, ist eine indi­vidu­elle Auswahl des Ton­werk Spe­ichero­fens möglich.

KF/ZVG

Spe­icheröfen gibt es heute in fast in allen For­men (Bild: Tonwerk/Tiba AG)

Dieser Spe­ichero­fen ist ein Schweiz­er Erfol­gspro­dukt: Der T-One vom Ton­werk Lausen räumte ver­schiedene Design­preise ab (Bild: Tonwerk/Tiba AG)