San­dra Mei­er, Mari­an­ne Bol­li­ger, Ste­fan Jost und die neu­ge­wähl­te Kath­rin Humm (Bild: Sarah Kon­zil)

46. Gene­ral­ver­samm­lung des Zen­trums Aar­au |

Wird es bald ein Night Shopping im Sommer geben?

Von | 1. März 2018 | aar­au info

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch fand die 46. Gene­ral­ver­samm­lung des Zen­trums Aar­au statt. Neben der Wahl des Vor­stands und der Bespre­chung der Rech­nung und des Bud­gets präg­ten die Ver­samm­lung vor allem zwei The­men: Die Sonn­tags­ver­käu­fe im Dezem­ber und ein Night Shop­ping im Som­mer.

Die Idee kam von Karin Hof­s­tet­ter vom Kauf­haus zum Glück: «Das Night Shop­ping im Win­ter ist eine wun­der­schö­ne Akti­on, um die Leu­te in die Stadt zu brin­gen. War­um soll es nicht auch im Som­mer funk­tio­nie­ren?»

Ihre Idee fand in den Rei­hen der Zen­trums-Mit­glie­der grund­sätz­lich Anklang. Beden­ken gab es trotz­dem. «Es reicht nicht aus, dass wir unse­re Geschäf­te ein­fach bis 22 Uhr offen haben. Es muss ein Rah­men­pro­gramm­ge­bo­ten wer­den», warf Mari­an­ne Bol­li­ger aus dem Vor­stand ein.

Schnell wur­de klar: Es braucht mehr Zeit, um ein Kon­zept zu erar­bei­ten. Des­halb wird eine Durch­füh­rung bereits in die­sem Jahr nicht mög­lich sein. Geplant ist, bis zur Herbst­ver­samm­lung Ide­en zu ent­wickeln. So könn­te es dann 2019 tat­säch­lich zwei Night Shop­pings geben, eines wie gewohnt im Novem­ber und ein zwei­tes bereits im Mai.

Sonn­tags­ver­käu­fe sor­gen für Kopf­schüt­teln

Nur schon das Stich­wort Sonn­tags­ver­käu­fe erwäh­nen reich­te und an der Gene­ral­ver­samm­lung wur­de nur noch wütend der Kopf geschüt­telt. «I ha mi so ufg­regt», sagt auch gleich Mari­an­ne Bol­li­ger. Grund des Ärgers: Der Regie­rungs­rat hat die Sonn­tags­ver­käu­fe auf den 9. und 16. Dezem­ber fest­ge­legt und nicht wie die Kan­to­ne rund um den Aar­gau und auch im süd­deut­schen Raum auf den 16. und 23. Dezem­ber.

Ohne den 23. Dezem­ber geht den Laden­be­sit­zern so ein gros­ses Geschäft durch die Lap­pen. Für die Zen­trum Aar­au Mit­glie­der ist klar: Jetzt müs­sen sie reagie­ren.

«Dann machen wir ein­fach trotz­dem auf und schau­en, was pas­siert», so ein Vor­schlag aus der Ver­samm­lung. Andre­as Bur­ri Lei­ter der Wirt­schafts­fach­stel­le der Stadt Aar­au ver­spricht, den «Fehl­ent­scheid» beim Tref­fen von Stadt­prä­si­dent Hans­pe­ter Hil­fi­ker und ihm mit Regie­rungs­rat Urs Hof­mann zu the­ma­ti­sie­ren. «Wir müs­sen auf eine fei­ne Art das Gespräch suchen. Der Regie­rungs­rat muss aus die­sem Fehl­ent­scheid her­aus­kom­men, ohne das Gesicht zu ver­lie­ren. Ergibt sich dar­aus in kei­ner Hin­sicht ein Kom­pro­miss, kön­nen wir immer noch auf die Hin­ter­bei­ne ste­hen», so schliess­lich der Ent­scheid an der Gene­ral­ver­samm­lung.

Neben dem Zen­trum Aar­au set­zen sich auch die Stadt Baden und Manor für eine Ände­rung der Sonn­tags­ver­kauf-Daten im Aar­gau ein.

Aus Drei macht Vier

Für weni­ger heis­se Köp­fe sorg­ten die Wah­len des Vor­stands. Mari­an­ne Bol­li­ger, San­dra Mei­er und Ste­fan Jost wur­den erneut gewählt. Ste­fan Jost bleibt auch wei­ter­hin Prä­si­dent der Ver­ei­ni­gung. Zusätz­lich in den Vor­stand gewählt wur­de Kath­rin Humm vom Geschäft Hel­ve­tisch.